Part 4
Einmal war ein sonderbarer Mann. Hallo, hallo, was denn für ein sonderbarer Mann? Wie alt war er, und woher kam er? Das weiss ich nicht. So kannst du mir vielleicht sagen, wie er hiess? Er hiess Schwendimann. Aha, Schwendimann! Gut, sehr gut, très bien, très bien. Fahre also fort, wenn es dir gefällt und sage uns: was wollte denn der Schwendimann? Was er wollte? Hm, das wusste er wohl selber nicht recht. Er wollte nicht viel, aber er wollte etwas Rechtes. Was suchte, nach was forschte Schwendimann? Er suchte nicht viel, aber er suchte etwas Rechtes. Zerfahren, verloren in weiter Welt war er. So, so? Verloren? Aha, zerfahren! Grosser Gott, wo hinaus soll es denn mit dem armen Mann? Ins Nichts, ins All oder in was sonst? Bange Frage! Alle Leute schauten ihn fragend an, und er die Leute. O wie ängstlich, wie kläglich! Er ging so dahin, matt und schwerfällig, mit wankenden unsicheren Schritten, und die Schulkinder liefen ihm mutwillig nach und neckten und fragten ihn: »Was suchst du, Schwendimann?« Er suchte nicht viel, aber er suchte das Rechte. Mit der Zeit hoffte er das Rechte schon zu finden. »Das wird sich finden«, murmelte er in seinen zerzausten schwarzen Bart. Schwendimanns Bart war ganz struppig. So, so? Struppig? Sessa! Voilà! Ausgezeichnet. In der Tat! Hochinteressant! Mit eins und so stand er vor dem Rathaus. »Mir ist weder zu helfen noch zu raten«, sagte er, und da er seines Wissens im Rathaus nicht das geringste zu suchen hatte, so ging er sachte weiter und kam vor das Armenhaus. »Ich bin wohl arm, aber ich gehöre nicht ins Armenhaus«, dachte er und ging fleissig weiter, und nach einer Weile kam er unvermutet vor das Spritzenhaus. »Es brennt nirgends!« machte er und ging mürrisch weiter. Einige Schritte weiter kam das Pfandhaus. »Ich habe in Gottes weiter Welt nichts zu pfänden«, und eine kleine Strecke weiter das Badhaus. »Ich brauche nicht zu baden!« Als er nach einiger Zeit vor das Schulhaus kam, sagte er: »Die Zeiten, wo ich zur Schule gegangen bin, sind vorüber«, und ging leise weiter, indem er den sonderbaren Kopf schüttelte. »Mit der Zeit komme ich schon vor das rechte Haus«, sagte er. Nicht lange und so stand Meister Schwendimann vor einem grossen, finstern Gebäude. Es war das Zuchthaus. »Ich verdiene nicht Strafe, ich verdiene etwas Anderes«, sprach er dunkel vor sich hin und marschierte weiter und gelangte bald vor ein anderes Haus, nämlich vor das Krankenhaus, wo er sagte: »Ich bin nicht krank, ich bin anders. Ich habe keine Krankenpflege nötig, ich habe etwas ganz Anderes nötig.« Schwankend ging er weiter, heller, heiterer Tag war's, die Sonne blitzte und die hübschen Strassen waren voll Leute, und das Wetter war so säuberlich, so freundlich, aber Schwendimann achtete nicht auf das schöne Wetter. Da kam er vor das Elternhaus, vor das liebe Haus der Kindheit, vor sein Geburtshaus. »Ich möchte wohl wieder ein Kind sein und Eltern haben, aber die Eltern sind gestorben und die Kindheit kommt nicht wieder zurück.« Zögernd mit bedächtigen Schritten ging er weiter und sah das Ballhaus und nachher das Kaufhaus. Vor dem Tanzhaus sagte er: »Ich mag nicht tanzen«, und vor dem Kaufhaus: »Ich kaufe und verkaufe nichts.« Da wurde es allmählich Abend. Wohin gehörte denn eigentlich Schwendimann? Ins Arbeitshaus? Er hatte keine Lust mehr, zu arbeiten. Oder ins Freudenhaus? »Lust und Freude sind mir vergangen.« Nicht lange ging es und so stand er vor dem Gerichtshaus, und da sagte er: »Ich brauche keinen Richter, ich brauche etwas Anderes.« Vor dem Schlachthaus meinte er: »Ich bin kein Schlächter.« Im Pfarrhaus hatte er seines Bedünkens nichts zu schaffen, und im Schauspielhaus haben Leute wie Schwendimann kaum etwas zu suchen, auch ins Konzerthaus treten solche Leute nicht. Still und mechanisch ging er weiter, vermochte kaum die Augen offen zu behalten, so müde war er. Es war ihm, als schlafe er, als marschiere er im Schlafe. Wann kommst du wohl vor das rechte Haus, Schwendimann? -- Geduld, das wird sich finden. Er kam vor ein Trauerhaus. »Ich bin wohl traurig, aber ich gehöre nicht ins Trauerhaus« und ging weiter; kam vor das Gotteshaus und ging wortlos weiter und kam vor ein Gasthaus, wo er sprach: »Ich bin kein guter Gast, und niemand sieht mich gern,« und ging seinen Weg weiter. Endlich, nach beschwerlicher Wanderung, nachdem es schon dunkel geworden war, kam er vor das rechte Haus, und sobald er es sah, sagte er: »Endlich habe ich gefunden, was ich suche. Hier hinein gehöre ich.« Ein Gerippe stand an der Türe, er fragte: »Darf ich wohl hier eintreten, um auszuruhen?« Das Gerippe grinste auf das freundlichste und sagte: »Guten Abend, Schwendimann. Ich kenne dich wohl. Komm nur herein. Du bist willkommen.« Er trat in das Haus hinein, das am Ende jeder findet, und wo nicht nur für ihn, sondern für Alle Platz vorhanden ist, und wie er hineingekommen war, sank er um und war tot, denn er war ins Totenhaus gekommen, und hier hatte er Ruhe.
Ich habe nichts.
Sorglos und heiter, wie nur ein rechter Habenichts sein kann, wanderte eines Tages durch das schöne grüne Land ein guter Bursche mit einer dummen Nase. An Busch und Baum, an Haus und Hof vorbei, durch Wald und Feld ging er vergnügt, leicht, froh und nett dahin, und weil er ein so gutmütiges Gesicht hatte, so grüssten ihn alle Leute überaus freundlich, und das war natürlich dem Burschen nichts als recht. Er war aber auch einer, der es mit allen Geschöpfen, sei's Mensch, sei's Tier, herzlich gut meinte, und hold gesinnt war er der ganzen Welt, und das sahen ihm die Leute an, die ja immer sogleich alles von Weitem merken. Ehrbar und leise sagte er jedermann sein: Guten Abend, denn der schöne Edelknabe Abend schlich mit Goldhänden und Goldaugen bereits zwischen den Häusern und Bäumen herum, und aus nah und fern tönte der Klang der Glocken. Wie nun der Bursche an einer Wiese vorbeiging, streckte ihm ein Kälbchen seinen Kopf dar und gab ihm zu verstehen, dass es etwas von ihm haben wolle. Oder vielleicht wollte es Freundschaft mit ihm schliessen, ihm etwas sagen, ihm etwas von seinem Kälbchenleben erzählen. »Ich habe nichts, du gutes Tier. Gern gäbe ich dir etwas, wenn ich etwas hätte,« sagte der Bursche und ging weiter, aber im Weitergehen musste er immerfort an das Kälbchen denken, das etwas von ihm haben wollte. Etwas später ging er an einem prächtigen Bauernhaus vorbei, das am Waldrand lag. Da rannte mit lautem Gebell ein grosser Hund gegen ihn los, dass er ganz ängstlich wurde. Aber die Ängstlichkeit war überflüssig; der Hund sprang wohl hoch an ihm auf, aber nicht zornig, sondern freundlich, und das Gebell war die deutliche Kundgebung der Freude, und die gute Bäuerin hätte nicht nötig gehabt, dem Tier von weit her zuzurufen, es solle nicht Leute so unmanierlich anfallen. »Was willst du von mir, du gutes Tier? Ich sehe wohl, dass du etwas von mir haben möchtest, aber ich habe leider Gottes nichts. Gerne gäbe ich dir etwas, wenn ich etwas hätte,« sagte der Bursche, den der grosse Hund in den Buchenwald hineinbegleitete, als wolle er Freundschaft mit ihm schliessen und ihm von seinem Tierdasein allerlei erzählen. Als indessen der Hund sah, dass sein Freund weiter und weiter ging, hielt er mit Begleiten inne und kehrte wieder zum Bauernhaus und zu seiner Pflicht zurück, und der Bursche wanderte weiter, aber im Weiterwandern musste er immerfort an den Hund denken, der sich so zutraulich an ihn anschloss und der gewiss etwas von ihm haben wollte. Nach einer guten Weile, unten im Tale, traf der Bursche auf der schönen breiten Landstrasse eine Ziege an, die, als sie ihn sah, sogleich auf ihn zukam und sich ihm freundlich zugesellte, wie wenn sie ein freundschaftsbedürftiger Mensch wäre und ihm Vielerlei aus ihrem armen Ziegenleben hätte anvertrauen wollen. »Du möchtest wohl etwas von mir haben, aber ich habe nichts. Gerne gäbe ich dir etwas, wenn ich etwas hätte, du gutes Tier,« sagte er voll Mitleid und ging weiter, aber im Weitergehen musste er immerfort an die Tiere denken, die etwas von ihm haben wollten, an die Ziege, an den Hund und an das Kälbchen, die da Freundschaft mit ihm hatten schliessen und ihm von ihrem stummen, geduldigen, dumpfen Dasein hatten erzählen wollen, die keine Sprache haben und nicht reden können, die zum Nutzen der Menschen gefangen und geknechtet in der Welt stehen, denen er gut war, wie auch sie ihm wieder gut waren, die er von Herzen gern mit sich genommen hätte, die ihn vielleicht gerne weithin begleitet hätten, die er gerne aus dem engen armen Tierreich in eine freiere, bessere Existenz hätte hinüberziehen helfen mögen. »Aber ich bin ja nichts, kann ja nichts, habe in Gottes Namen nichts, und in dieser weiten grossen Welt bin ich nur ein armer, schwacher, machtloser Mensch,« sprach er, und wie er die Welt so schön sah, und wie er so an die Tiere dachte, und daran, dass er und alle seine Freunde, Menschen und Tiere, so hilflos seien, konnte er unmöglich weitergehen. Er legte sich, unweit von der Strasse, in die Wiese, um sich satt zu weinen, so ein dummer Bursche!
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- VERLAG VON RASCHER & Co. IN ZÜRICH -
Raschers Jahrbuch I
Herausgegeben von KONRAD FALKE
Volksausgabe. Preis broschiert Fr. 3.50, gebunden Fr. 4.80
Aus dem Inhalt: CHARLOT STRASSER, Das Tanzfest im Kamesseh, Erinnerungen aus Japan (mit Abbildungen) - CARL FRIEDRICH WIEGAND, Trauermarsch (Gedicht) - ROBERT FAESI, Alfred Kerrs Theaterkritik - ADOLF FREY, Bergaufenthalt (Gedicht) - DOMINIK MÜLLER, Feliza (Novelle) - OSCAR WETTSTEIN, Bundespolitik - JOSEF VICTOR WIDMANN, Berner Geschichtli (3 Gedichte) - HANS SCHULER, Die Förderung des schweizer. Aussenhandels - CARL ALBERT LOOSLI, Der Hubbauer (Novelle) - JULIUS FREY, Die finanzielle Kriegsbereitschaft der Schweiz - ALFR. HUGGENBERGER, Das Höflein (Gedicht) - OTTO KOLLBRUNNER, Paraffinprothesen - GOTTFRIED BOHNENBLUST, Weltensturm (Gedicht) - MARIA WASER, Künstlerische Handschrift (mit Abbild.) - HANS MÜHLESTEIN, Wieder klar (Gedicht) - EDUARD FUETER, Eine natürliche Weltsprache - EMANUEL VON BODMANN, Herbstlicher Garten (Gedicht) - CARL ALBRECHT BERNOULLI, Nietzsches Lou-Erlebnis - MAX GEILINGER, Überraschung (Gedicht) - CARL FRIEDRICH WIEGAND, Detlev von Liliencron - HERMANN HESSE, Trauer (Gedicht) - HECTOR G. PRECONI, Die Legende von Gabriele d'Annunzio - CHARLOT STRASSER, Hochzeitscarmen (Gedicht) - etc. etc.
Raschers Jahrbuch II
Herausgegeben von KONRAD FALKE
Preis broschiert Fr. 5.35, gebunden Fr. 6.70
Aus dem Inhalt: MEINRAD LIENERT, Der kalte Brand - AD. FREY, Drei Gedichte - C. SPITTELER, Allegro und Compagnie - B. KOLLBRUNNER-LEEMANN, Deux Poésies - F. MOESCHLIN, Die Stadtmauer - C. A. LOOSLI, Gedichte eines Emmentalers - Dr. O. MESSMER, Die Gesetzmässigkeit des Stoffes und unser Gestaltungsverdienst - C. F. WIEGAND, Sechs Gedichte - H. G. PRECONI, Posten Vier - P. KAEGI, Das hohe Lied - Liebessang und -Spiel aus der »Königswoche« - Dr. E. ZIEGLER, Casanovas Bekehrung - R. FAESI, Drei Gedichte - K. FALKE, Großstadt - FR. CHIESA, Preghiera - Prof. Dr. W. WYSSLING, Die Elektrifikation der schweizerischen Bahnen - DOM. MÜLLER, Hühnersalon - J. BOSSHART, Im Rotbuchenlaub - CH. STRASSER, Vulkan Yzalco - H. GANZ, Reiseblatt - Prof. C. MOSER, Das Zürcher Kunsthaus. Mit einem Nachwort des Herausgebers - A. HUGGENBERGER, Peter Wenks Heimsuchung - K. FALKE, Trilogie der Liebe - FR. HOFER, Alpenmärchen - A. CASTELL, Der hohe Tag - G. RODENBACH, Das Kästchen - J. V. WIDMANN, Der Katechet - C. A. BERNOULLI, Boromäus-Enzyklika - P. ALTHEER, Erwartung - A. BAUR, Die wirtschaftliche Bedeutung der Form - J. REINHART, Am Mühlibach - H. ROELLI, Abend
Raschers Jahrbuch für Schweizer Art und Kunst III
Herausgegeben von KONRAD FALKE
Illustriert. Preis broschiert Fr. 5.35, gebunden Fr. 6.70
Aus dem Inhalt: TRAUGOTT GEERING, Die schweizerische Adriabahn - JAKOB CHRISTOPH HEER, Gedichte - GRETHE AUER, Das Antlitz der Hatschepsut - FRIDOLIN HOFER, Im Mondlicht lesend (Gedicht) - JOSEF VICTOR WIDMANN, Der Gorilla - JOHANNA SIEBEL, Ein neues Sein (Gedichte) - KONRAD FALKE, Drei Essays - MAX NUSSBERGER, Elegie - HECTOR G. PRECONI, Der Mann mit den sieben Seelen - ALFRED HUGGENBERGER, Die drei Wölfe (Gedicht) - WALTHER KÖHLER, Die Trennung von Staat und Kirche - ROBERT FAESI, Abendlieder - MARIA WASER, Unter dem Quittenbaum - PAUL ALTHEER, Kränze (Gedicht) - HERM. KURZ, Kapitalanlagen im Ausland - KONRAD FALKE, Im Reiche des Phlegethon - JAKOB SCHAFFNER, Der Fuchs (Novelle) - ROBERT JAKOB LANG, Jugend (Gedichte) - C. G. JUNG, Neue Bahnen der Psychologie - ALBERT FISCHLI, Abend im Walde (Gedicht) - SCHÜLER ALS DICHTER (Zwei Aufsätze) - CHARLOT STRASSER, Das Narrenhaus (Gedicht) - EMIL HÜGLI, Andreas Wyher (Novelle) - HEDWIG DIETZI-BION, Zwei Gedichte - ARNOLD NIGGLI und EDUARD KORRODI, Zwei Siebzigjährige (Friedrich Hegar und Josef Victor Widmann)
I. Romane, Novellen und Essays.
BARBAT, J., Nietzsche, Tendances et Problèmes Fr. 7.--
BILLETER, Goethe's Wilhelm Meister's theatral. Sendung Fr. 2.--
DICKENS, CHARLES, Weihnachtsabend. Ein Prachtband mit farbigen und schwarzen Illustrationen von Arthur Rackham, zirka Fr. 13.35
ENDERLIN, FRITZ, Adolf Frey, Ein Kunsterlebnis Fr. 1.80
ESCHER, Dr. KONRAD, Kunst, Krieg und Krieger zur Geschichte der Kriegsdarstellungen. Ein Prachtband mit 20 Bildertafeln, gebunden zirka Fr. 6.70
FALKE, KONRAD, Drei Essays Fr. 1.--
FALKE, KONRAD, Kainz als Hamlet, Ein Abend im Theater, gebunden Fr. 6.--
FALKE, KONRAD, Wenn wir Toten erwachen, Ein Beitrag zur Kenntnis Ibsens Fr. 1.--
FALKE, KONRAD, San Salvatore, Novelle, gebunden Fr. 3.60
FAESI, ROBERT, Carl Spitteler, Eine Darstellung seiner dichterischen Persönlichkeit Fr. 1.70
FEDERER, HEINRICH, Der Herrgott und der Schweizer, Legende Fr. --.70
FEHR, Apostolo Zeno und seine Reform des Operntextes Fr. 4.65
FESTSCHRIFT der Philologentage in Zürich, broschiert Fr. 6.-- gebunden Fr. 7.--
GANZ, HANS, Peter das Kind, gebunden Fr. 4.--
GOLDSCHMIDT, Dr. HUGO, Die Musikaesthetik des 18. Jahrhunderts Fr. 12.--
GRIEDER, AD., Die Seide Fr. 2.--
HUNZIKER, Dr. FRITZ, Glattfelden und Gottfried Kellers grüner Heinrich Fr. 4.--
JAHRBUCH für Kunst und Kunstpflege in der Schweiz, hrsg. von Prof. Dr. Paul Ganz, illustriert, gebunden Fr. 8.70
KESSER, HERM., Unteroffizier Hartmann, Novelle, mit einem Originalholzschnitt von Ernst Würtenberger Fr. 2.--
MAEDER, Dr. ALPHONSE, Ferdinand Hodler. Eine Skizze der seelischen Entwicklung des Künstlers und seine Bedeutung für die schweizerisch-nationale Kultur, mit 8 ganzseitigen Illustrationen Fr. 2.70
MARKUS, Dr., Geschichte der schweizerischen Zeitungspresse zur Zeit der Helvetik 1798-1803 Fr. 10.--
MESSLENY, Prof. Dr. R., Genfer Maler, Heft I, illustriert Fr. 1.50
SCHWEIZER. NOVELLEN- UND SKIZZENBUCH mit Beiträgen von Jakob Bosshart, Konrad Falke, Heinrich Federer, Charles Gos, Charlot Strasser, R. von Tavel, Robert Walser und Marie Waser, gebunden Fr. 5.35
ODERMATT, ESTHER, Die Seppe, Eine Geschichte aus Unterwalden, gebunden Fr. 3.80
RASCHER'S JAHRBUCH für Schweizer Art und Kunst, Bd. I, Volksausgabe, gebunden Fr. 4.80
RASCHER'S JAHRBUCH für Schweizer Art und Kunst, Bd. II und III, von Konrad Falke, gebunden je Fr. 6.70
RASCHER'S JAHRBUCH für Schweizer Art und Kunst, Bd. IV: Schweizer. Novellen- und Skizzenbuch, geb. Fr. 5.--
RUDOLF, Dr. DORA, Konrad Meyer Fr. 3.--
SIEBEL, JOHANNA, Odendahls, Roman in 1 Band gebunden Fr. 4.50
STEIGER, Dr. A., Spittelers Sprachkunst Fr. --.80
VALLOTTON, BENJAMIN, Familie Profit, Roman, deutsch von S. Fischer, gebunden Fr. 5.35
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen
Schriften für Schweizer Art und Kunst
Unter diesem Titel veröffentlicht der unterzeichnete Verlag eine Sammlung von Schriften in Broschüren- oder Buchform, in welcher vor allem nationale Fragen, die in der jetzigen Zeit das grösste Interesse beanspruchen, behandelt werden. Doch sollen auch rechtswissenschaftliche, nationalökonomische, philosophische, geschichtliche und literarisch-künstlerische Abhandlungen, Novellen und Gedichte in dieselbe aufgenommen werden, sofern ihnen allgemein schweizerische Bedeutung zukommt. Für die einzelnen Hefte ist kein einheitlicher Preis festgesetzt, damit nicht der Verfasser an einen bestimmten Umfang der Schrift gebunden ist. Die Redaktion der Sammlung übernimmt der Verleger, ohne jedoch zum Inhalt der einzelnen Broschüren Stellung zu nehmen.
Heft 1 =KONRAD FALKE=, =Der schweizerische Kulturwille=. Ein Wort an die Gebildeten des Landes. Fr. 1.--
Heft 2 =CARL SPITTELER=, =Unser Schweizer Standpunkt=. Vortrag, gehalten in der Neuen Helvet. Gesellschaft, Gruppe Zürich. 60 Cts.
Heft 3 =Dr. EUGEN GROSSMANN=, Professor der Finanzwissenschaft an der Universität Zürich, =Die Deckung der schweizerischen Mobilisationskosten=. 80 Cts.
Heft 4 =OSKAR HÖHN, Ingenieur=, =Ratschläge zur Berufswahl=. Eine nationale Frage, 60 Cts., billige Volksausgabe 30 Cts.
Heft 5 =J. C. BLUNTSCHLI=, =Die schweizerische Nationalität=. Eine politische Studie, 60 Cts.
Heft 6 =Professor Dr. LAUR=, =Industrie und Landwirtschaft=.
Heft 7 =Dr. C. A. SCHMID=, =Internationale Armenfürsorge=. Eine nationale Frage, 50 Cts.
Heft 8 =Professor Dr. LAUR=, =Die Wehrkraft des Schweizervolkes und der Bauernstand=. 60 Cts.
Heft 9 =Dr. HANS TÖNDURY=, Professor an der Universität Genf, =Wirtschaftliche Unabhängigkeit=, 60 Cts.
Heft 10 =Dr. ERNST GAGLIARDI=, =Die Entstehung der schweizerischen Neutralität=, 60 Cts.
Heft 11/13 =Dr. ROBERT FAESI=, =Carl Spitteler=, eine Darstellung seiner dichterischen Persönlichkeit, Fr. 1.70.
Heft 14/15 =Professor Dr. M. GROSSMANN=, =Nationale Forderungen an die schweizerische Mittelschule=. Fr. 1.--
Heft 16/17 =KONRAD FALKE=, =Das demokratische Ideal und unsere nationale Erziehung=. Fr. 1.--
Heft 18/19 =Dr. C. A. SCHMID=, =Unsere Fremdenfrage=, Fr. 1.20.
Heft 20 =ED. BOOS-JEGHER=, =Unsere Absatzverhältnisse=, 80 Cts.
Heft 21/23 =HELVETICUS=, =Die Schweizer. Bahnen, Posten und Telegraphen=, Fr. 2.--.
Heft 24/25 =Dr. ROBERT DURRER=, =Kriegsbetrachtungen=, Fr. 1.--.
Heft 26/27 =RAPPARD=, Professor an der Universität Genf, =Zur nationalen Verständigung=, Fr. 1.--.
Heft 28 =KELLER, ADOLF=, Pfarrer, =Von der innern Erneuerung=, 60 Cts.
Heft 29 =HUBER, Prof. Dr. Max=, =Der schweiz. Staatsgedanke=, 40 Cts.
Heft 30 =FEDERER, Heinrich=, =Unser Herrgott u. der Schweizer=, 70 Cts.
Heft 31/34 =MAEDER, Dr. ALPHONSE=, =Ferdinand Hodler=. Eine Skizze der seelischen Entwicklung des Künstlers und seine Bedeutung für die schweizerisch-nationale Kultur, mit 8 ganzseitigen Illustrationen, ca. Fr. 2.--
Heft 35 =KARL SCHEURER u. Prof. Dr. LUCIEN GAUTIER=, =Pflicht und Wille= - =Devoir et Volonté= -- =Zofinger Stimmen= - =Paroles Zofingiens=, 80 Cts.
Heft 36/37 =Dr. HEINRICH FLACH=, Professor am kantonalen Lehrerseminar in Küsnacht-Zürich, =Die Bestrebungen der Helvetischen Gesellschaft des XVIII. Jahrh.= Fr. 1.20.
Heft 38 =STOCKER O.=, Sekretär für Lehrstellenvermittlung in Basel, =Erfahrungen in der Berufsberatung=, 60 Cts.
Heft 39/40 =Dr. C. BENZIGER-Bern=, =Schweiz. Verkehrsprobleme=, Fr. 1.
Heft 41/42 =Dr. ERNST RÜST=, Professor an der kant. Handelsschule in Zürich, =Eine schweizerische Versuchsstätte und Beratungsstelle für Industrie und Gewerbe=, ca. Fr. 1.20.
Heft 43 =Lieut. OSCAR BOSSHARDT=, Stabssekretär des Generals, =Durchhalten!= Schweizerpflichten -- Soldatenpflichten. 60 Cts.
Heft 44/45 =GOTTFR. KELLER=, =Der Landvogt von Greifensee=, kart. ca. Fr. 1.--, in Geschenkband ca. Fr. 2.--
Heft 46 =R. VON TAVEL=, =D'Glogge vo Nüechterswyl=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 47/48 =KONRAD FALKE=, =Der Marienmaler=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 49 =CHARLOT STRASSER=, =In Völker zerrissen=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 50 =JAKOB BOSSHART=, =Das Erbteil=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 51/52 =HELVETICUS=, =Aktuelle Fragen des Schweizerischen Gewerbestandes=, ca. Fr. 1.20
Heft 53/54 =Prof. Dr. PAUL SEIPPEL=, =Helvetische Wahrheiten=, ca. Fr. 1.20
Heft 55 =ROBERT WALSER=, =Prosastücke=, mit Umschlagzeichnung von =Karl Walser=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 56/57 =CHARLES GOS=, =Ausgewählte Skizzen von der Grenzwacht=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Heft 58 =MARIA WASER=, =Das Jätvreni=, kart. ca. Fr. --.80, in Geschenkband ca. Fr. 1.60
Preis für 10 verschiedene Hefte bei =gleichzeitigem= Bezug Fr. 5.--
=Abonnementspreis für je 10 Hefte Fr. 5.--=
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Spittelers Sprachkunst
von
=Dr. phil. A. STEIGER, Professor an der Kantonsschule in Zürich.= Preis 80 Cts.
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Paul Seippel
=Die heutigen Ereignisse vom Standpunkte der romanischen Schweiz.= 60 Cts.
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=Das Völkerrecht und der Krieg 1914/15= von =Dr. jur. OTTO ZOLLER.= 10 Druckbogen, Fr. 2.--
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=PAUL SEIPPEL=, =Les Evénements actuels vus de la Suisse Romande=, 60 Cts.
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=PAUL WERNLE=
=Gedanken eines Deutsch-Schweizers=, 60 Cts.
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=Zwei Jahre Zivil-Gesetzbuch=
=Entscheide und Erfahrungen aus der Praxis einer ersten Instanz von Dr. jur. HANS FRITZSCHE, Gerichtschreiber am Bezirksgericht Horgen.=
Preis Fr. 2.--
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=Die geschichtlichen Grundlagen des Weltkrieges von Dr. HERMANN BÄCHTOLD, Privatdozent der Geschichte an der Universität Basel=
Preis Fr. 1.--
[ Im folgenden werden alle geänderten Textzeilen angeführt, wobei jeweils zuerst die Zeile wie im Original, danach die geänderte Zeile steht.
Koffermann, packen Sie sofort ihren Koffer oder meinetwegen Köfferchen Koffermann, packen Sie sofort Ihren Koffer oder meinetwegen Köfferchen
Zustand der Gebrochenheit und Zerrissenheit versetzt zu haben. Pierrot Zustand der Gebrochenheit und Zerrissenheit versetzt zu haben. Pierot
eigenes Vergnügen dachte, wollte es der Geist, der ihn trieb und der eigenes Vergnügen dachte, wollte es der Geist, der ihn trieb, und der
habe. »Es ist nicht bekannt«, antwortete er »man hat es vergessen. habe. »Es ist nicht bekannt«, antwortete er, »man hat es vergessen.
vermag nicht einzusehen, wie ich mir irgend ein Vorwurf zu machen vermag nicht einzusehen, wie ich mir irgend einen Vorwurf zu machen
- ALBERT FISCHLI, Abend im Walde - (Gedicht) - SCHÜLER ALS DICHTER (Zwei - ALBERT FISCHLI, Abend im Walde (Gedicht) - SCHÜLER ALS DICHTER (Zwei
RASCHERS JAHRBUCH für Schweizer Art und Kunst, Bd. IV: Schweizer. RASCHER'S JAHRBUCH für Schweizer Art und Kunst, Bd. IV: Schweizer.
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