DE Prosa

Mitteilungen aus den Memoiren des Satan — Band 2

Dieser zweite Teil der Mitteilungen aus den Memoiren des Satan erscheint um ein völliges Halbjahr zu spät. Angenehm ist es dem Herausgeber, wenn die Leser des ersten sich darüber gewundert, am angenehmsten, wenn sie sich darüber geärgert haben; es zeigt dies eine gewisse Vorli...

Chapters

1. Chapter 1

Dieser zweite Teil der Mitteilungen aus den Memoiren des Satan erscheint um ein völliges Halbjahr zu spät. Angenehm ist es dem Herausgeber, wenn die Leser des ersten sich darübe...

2. Chapter 2

„Wir nennen ihn hier im Schwan den stillen Herrn oder auch den Seufzer; er ist ein Kaufmann aus Dessau, nennt sich sonst Zwerner und wohnt schon seit vierzehn Tagen hier."

3. Chapter 3

„Mein Herr, das haben Sie sich selbst zuzuschreiben; Sie haben mir Ihre Lage entdeckt und mich gleichsam um Rat gefragt; daher meine Antwort. Übrigens bin ich ein Mann, der reis...

4. Chapter 4

Er schlüpfte unter diesen Worten aus dem Zelt und eilte mit zierlichen Sprünglein zu der Gartenpforte, wo er in dem Drang seines Herzens die junge Dame auf den glacierten Handsc...

5. Chapter 5

Die Gesellschaft unterhielt sich ganz angenehm und bewies sich nach Herrn Simons Begriffen sehr gesittet und anständig; denn als er am Abend, nachdem alle sich entfernt hatten,...

6. Chapter 6

„Und der Herr hier hat recht," bemerkte Mylord mit feinem Lächeln. „Alles schreibt in diesem göttlichen Lande, und was das schönste ist, nicht jeder über sein Fach, sondern lieb...

7. Chapter 7

„Das ist, wie ich von der Theaterdirektion vernahm, der Affe Joco, der sonst diese Leute im Theater belustigte. Jetzt ist er wohl auch von den Missionären bekehrt worden, und we...

8. Chapter 8

Es dauerte ziemlich lange; bis Tasso, Ariosto, Dante, Alfieri; und wie die Kläffer alle hießen, über den Anblick eines fremden Mannes beruhigt waren und die kleine Dame endlich...

9. Chapter 9

„Welch einfältiges Märchen!" rief der junge Mann. „Was wollet Ihr auch den Teufel ins Spiel ziehen? Ein ehrlicher Berliner ist er, ein Tropf, dem ich das Mädchen nicht gönnen ma...

10. Chapter 10

„Aber wie konnten Sie glauben," rief ich, über diese romantischen Ideen unwillkürlich lächelnd, „wie konnten Sie glauben, Freund, daß ein Kapitän West zu diesem sonderbaren Gest...

11. Chapter 11

„Bruder, in der Stadt Dresden im Sachsenland, wo es mehr Erleuchtete gibt als irgendwo, da wohnte ich neben ihrem Haus. Damals war sie ein Weltkind und lachte, wenn die Frommen...

12. Chapter 12

Bei jener ganzen Szene ergötzte ich, mich mehr an der Erwartung als an der Gegenwart. Wenn jetzt mit einem Male, dachte ich mir, Frater Piccolo durch die Bäume herbei käme, um s...

13. Chapter 13

Er gab mir den Segen und wankte weiter. „Nein, Freund Rocco!" dachte ich. „Eher bekomme ich dich als du mich. Von dir läßt sich der Satan nicht überlisten." Es trieb mich jetzt,...