Mein erster Ausflug: Wanderungen in Griechenland
Part 16
Auch der Garten des Armeniers ist üppig und giebt reichen Schatten; doch das Schönste, was wir an reizender Natur sahen, war bei Herrn W., einem reichen Engländer, der ebenfalls Kaufmann und Banquier ist. Als wir in den Garten traten, fanden wir auf einem vor dem Hause gelegenen mit Cypressen und anderen herrlichen Pflanzen reich umgebenen Platze eine elegante Gesellschaft versammelt. Es war ein Bild des Wohllebens, wie diese Herren und Damen in der herrlichen Abendluft sich dem =Dolce far niente= ergaben, wie an ihrer Seite die Blumen den herrlichsten Duft verbreiteten, ein Papagei sein lebhaftes Gefieder mit Stolz schüttelte, die Bäume still und ruhig zum blauen endlosen Himmelsgewölbe ihr stolzes Haupt erhoben, wie das schöne mit einem Perron versehene Haus sich zwischen dem Grün zeigte, und alles dies mit dem südlichen Dufte und der reinsten Abenddämmerung in einem stillen frohen Einklange stand; ein solches Bild prägt sich in das Herz des Fremden ein und er denkt sich die Leute glücklich, welchen ein solcher Wohnort zu Theil wird. Mistreß W., die Schwiegertochter des Besitzers, eine schöne, wenn auch etwas zu starke Frau mit einem gar sanften, engelguten Ausdrucke und regelmäßigen Zügen, kam uns entgegen und führte uns in die Gemächer ihres Hauses. Hier herrschte europäischer Luxus, in südlich wonnigem Klima. Die feinsten reichsten Möbel waren mit Geschmack und Comfort gestellt; man sah es, daß hier englischer Geist herrsche. Nach einem ziemlich alltäglichen Gespräch begab man sich wieder in den Garten, welchen uns Mistreß W. auf die freundlichste Art Gelegenheit gab zu bewundern. Von einer Terrasse aus hatten wir abermals eine herrliche Aussicht auf das Thal und die hohen Gebirge; diese schimmerten zauberhaft im brechenden Lichte der vorgerückten Dämmerung. Als wir zurückkehrten, wurden uns auch hier Confituren angeboten und Mr. W. Sohn, ein mageres komisches Männchen mit weißer Jacke und weißem Hute, stellte sich uns vor; ein eigenthümlicher Kontrast zu seiner schwarzgekleideten, etwas starken und doch schönen Frau. Nachdem wir den Garten verlassen und noch einen andern durchschritten hatten, hielten wir uns noch einige Zeit bei Herrn B. auf, worauf wir uns auf unsere Pferde schwangen und den Rückritt antraten. Es war Nacht geworden, aber eine Nacht, wie keine Phantasie des Nordens sie malen kann, eine Nacht, wie man sie nur an dem üppigen Strande Kleinasiens mit Bewunderung genießt; klar bis in die Unendlichkeit war das Himmelsgewölbe, kein Laut ließ sich hören, Ruhe herrschte auf der weiten Erde, Ruhe auf dem weiten Meere, und als Sieger über den heißen lebensvollen Tag, stieg mächtig hinter Smyrna's edelgeformten Höhen der große, volle Mond auf. Scharf begränzten sich die Schatten, silbern schimmerte es durch das Laub, und wie mit einem Zauberschlag war das Land in eine Märchengegend umgewandelt.
Bald spornten wir unsere Pferde an, und im raschen Galopp ging es wunderlich, grauenhaft heimlich, im unentschiedenen zitternden Mondlichte der Stadt zu; wie ein Geisterreigen erschienen die Türkengräber zwischen den dunklen, wehmüthigen Cypressen; und nun ging's bis an die Stadt durch einige ihrer engen Straßen, und bald waren wir auf dem Verdecke des lieben Vulkan, wo wir nach genossenem Male uns noch des herrlichen Anblicks auf das silberglitzernde Meer, die weißen, scharf beleuchteten Minarets und Kuppeln, die großen Häusermassen und die entfernten Berge erfreuten.
Beim Anblick von Corfu.
Der Morgen graute, die Sonne kam und ergoß einen tiefen Frieden über die silberne Fluth und die hohen Berge Albaniens. Eifrig rauschte unser Dampfer durch die salzigen Wellen. Rasch flogen wir an den kleineren Jonischen Inseln vorbei, welche sich wie die Rücken großer Meer-Unthiere aus dem Wasser erhoben; dann erblickten wir die äußersten Spitzen der gesegneten Insel Corfu. Eine ziemliche Strecke fährt man längs ihrer Ufer, bis man das Festungswerk gewahrt, welches die Stadt krönt; dies englische Colonial-Fort ließe sich jedoch nur mit einer Dornenkrone vergleichen. Die Insel besteht meist aus bergigem Terrain, und ist mit den frischesten, schönsten Waldungen bewachsen; sie gewährt dem Auge einen wohlthuenden Anblick. Das ganze Land gleicht einem großen Park, in welchem sich einzelne freundliche Ortschaften befinden. Auch diese sehen nett und wohlgebaut aus; sie machen nicht den traurigen Eindruck mancher griechischer Dörfer, welche vereinzelt daliegen und sich in unregelmäßigen Formen aus dem uncultivirten Boden erheben. Es ist ein erfreulicher Anblick, schön erbaute Villen inmitten der südlichen, von des Gärtners Auge gepflegten Vegetation zu sehen. Dazu kontrastiren die schön geformten Felsen an der Meeresküste vortrefflich. Man muß gestehen, daß die Engländer es verstehen, allem, was ihnen unterworfen ist, Cultur und Schönheit aufzuzwingen; denn auch das felsige Malta soll mit dem frischesten Grün übersponnen sein. Je näher man der Stadt kommt, desto mehr nehmen die Landhäuser zu. In einiger Entfernung von der Stadt war ein englisches Schiff geankert, welches auf einen im Meere schwimmenden schwarzen Punkt Scheiben schoß. Dieses kleine Seemanöver amüsirte mich außerordentlich; es war komisch zu sehen, wie die Kugeln zehn bis zwanzig mal hinter der Scheibe im Meere wieder aufhüpften, so daß es wie Springbrunnen schäumte. Nicht sehr oft trafen die seekundigen Britten ihr freilich sehr kleines Ziel. Da wir die Schußlinie passiren mußten, hegten einige die Besorgniß, wir könnten getroffen werden; doch hielt das Schießen, während wir durchfuhren, einige Zeit ein. Die, die Stadt deckenden Felsen schwanden nun immer mehr und das schöne Absteigquartier der Britten entwickelte sich vor unseren Blicken. Schroff zeichnete sich das hohe, spitze Fort auf dem blauen Himmel ab, terrassenförmig breiteten sich um dasselbe die herrlichsten Gärten und schönst-gebauten Häuser. Am Fuße dieser, die Stadt dominirenden Veste reihen sich steinerne Bastionen aneinander, welche den Fluthen entwachsen; auf einer derselben, welche die äußerste Ecke bildet, befindet sich der prachtvolle Garten des Gouverneurs, mit außerordentlich vollen und großen Bäumen. Am Ende desselben gegen die Stadt zu, steht ein großer, aus mehreren Trakten bestehender, grauer, steinerner Palast, dessen Räume hohe grüne Jalousien vor der Hitze schützen. Dieses weitläufige ernste Gebäude ist der Sitz des Zwingherrn, welchen die freie brittische Macht über die armen Insulaner als Protector gesetzt hat. -- Man glaubte in der Stadt, daß wir landen würden. Wir steuerten aber in eine Art breiten Canals, welcher durch eine kahle, felsige Insel unmittelbar vor der Stadt gebildet wird. Diese selbst hat ein elegantes, reinliches Aussehen. Große, schön gebaute Häuser deuten auf Wohlhabenheit und geben einen Beleg zu Englands praktischem Luxus und kaufmännischem Comfort. -- Den Ort umschließen die lieblichsten dunkel grünen Hügel, aus denen die freundlichen Cottages der Britten einladend entgegen schimmern. Auf der, der Stadt gegenüber liegenden Insel befindet sich ebenfalls ein Befestigungswerk, in welches kein Fremder eingelassen wird. Man erzählte uns, daß alle Morgen hundert englische Soldaten aus der Stadt in Kähnen auf diese Insel gebracht werden und Abends wieder zurück kehren. Sie sollen der Regierung einen Schwur abgelegt haben und Niemand weiß, was sie auf diesem mysteriösen Punkte zu thun haben -- man munkelt jedoch, daß sie durch einen Tunnel die beiden Inseln unter dem Meere verbinden wollen. Unmittelbar vor der Stadt hielten wir einen Augenblick an, um von einem dort ankernden Lloyd-Dampfer Nachrichten einzuholen, und sogleich kam John Bull, mit weiß angezogenen Matrosen dahergeschwommen; es war der Hafen-Kapitän, der uns auf bereitwillige Weise die =Pratica= brachte, um bei dieser Gelegenheit ein tüchtiges Trinkgeld einzustecken. Als man ihm antwortete, daß wir auf keinen Fall landen würden, wollte er durchaus von unserem Kapitän erfahren, wer sich auf dem Schiffe befinde und als er dies nicht erfuhr, ruderte er mit einem sehr finstern Gesicht wieder ab. Während dieses Ruhepunktes konnten wir die Stadt mit aller Muße betrachten; da es die Zeit der Siesta war, sah man außerordentlich wenig Bewegung in den Straßen. Auch die Zahl der Schiffe auf der Rhede war sehr klein, da die Cholera auf den jonischen Inseln grassirte und hiedurch der Handel auf einige Zeit gehemmt war. Bald schäumten wieder unsere Räder und fort ging es im Fluge.
Gegen das Ende der Insel nahen sich ihre Ufer der albanischen Küste; in der Mitte dieses engen Gewässers befindet sich eine ganz kleine, bizarr geformte Felsen-Masse, auf welcher ein ebenfalls ganz kleiner Leuchtthurm ruht. Er führt einen sehr unappetitlichen Namen, man nennt ihn den »krätzigen«, vermuthlich nach der eigenthümlichen Felsenbildung. Ein Invalide vegetirt auf diesem kleinen Raume. Bald entschwanden die letzten Spitzen der Inseln und fröhlich steuerten wir unserem theuren Vaterlande zu.
Zwei Tage in den Bocche di Cattaro.
Schon am frühesten Morgen warf ich mich in meine Kleider und war der Erste auf dem Verdecke. Eine gesunde frische Luft, von Oesterreich's geliebtem Boden, den ich zum erstenmal wieder erblickte, stärkte meine Glieder und mit stiller Wonne betrachtete ich den herrlichen Sonnenaufgang über den dunkelblauen Bergen Dalmatiens. Ein leichter, duftiger Nebel ruhte auf den stillen Wassern und gab dem kommenden Gestirn einen rosig zauberhaften Schein; doch bald fielen die hüllenden Dünste und groß und prächtig schien mir die Sonne in's dankbare Auge. Nun gab auch das neue Licht den melancholischen Gebirgen Farbe und Leben; Felsen, Wälder und einzelne kleine Ortschaften zeigten sich dem Blicke, der mit Ergötzen im Anschauen des theuren Vaterlandes ruhte. Bald langten auch die Reisegefährten an und herzlich begrüßten wir uns auf österreichischem Gewässer. Es erschien mir als eine gute Vorbedeutung, daß gerade bei der Ankunft im Vaterlande die Sonne uns so prachtvoll und hell entgegenkam. Wir nahmen unser Frühstück auf dem Verdecke in der heitersten Laune, und so kamen wir unter munteren Gesprächen zu dem Eingange der berühmten =Bocche di Cattaro=. Durch einen ziemlich schmalen Canal kommt man in die erste seeartige Meerenge. Der Eindruck ist still und groß, wie der eines ruhigen reizenden Binnensee's; man vergißt das große Meer hinter sich und vertieft sich mit Lust in den Anblick der neuen lieblichen Landschaft. Hier sind nicht mehr die nackten Felsen und gelben Flächen von Hellas, hier herrscht buntes, frisches Leben und mäßige glückliche Civilisation. Man sieht nicht mehr die öden menschenleeren Räume; aus den üppigen Wäldern erheben sich Häuser, deren Wohlstande man anmerkt, daß sie unter dem österreichischen Scepter stehen; und doch hat auch der uncivilisirte Zustand Griechenlands seine besondern Reize! Die belebte Landschaft unter südlichem Himmel und die kahlen rosenfarbenen Gebirge am blauen schäumenden Meere von Lepanto, welch' ein Kontrast! Gegen das Innere des Landes zu erheben sich hohe, felsige Berge in äußerst malerischen Gestalten, welche wohl ebenfalls in den höheren Regionen kahl sind, jedoch mehr das Gepräge des nördlichen Gesteines tragen. Gegen das Meer zu ist das Gebirge niedrig und hat runde, nicht sehr schöne Formen. Dasselbe ist meist von Myrten überwachsen. An den Ufern ziehen sich frische grüne Weinberge mit einigen Villen im italienischen Geschmacke hin. Zwei Punkte sind es jedoch, die das Auge am meisten fesseln: das malerisch gelegene Städtchen Castelnuovo mit seinen eckigen Forts, und das in byzantinischem Styl erbaute griechische Kloster Sabina; ein hell erleuchteter Punkt im üppigsten Grün. Unser Schiff ankerte beim Lazareth von Castelnuovo, welches sich eine halbe Stunde vom Städtchen unmittelbar unter dem Kloster am Meeresstrand befindet. Nachdem wir uns einigermaßen anständig gekleidet hatten, fuhren wir ans Land und betraten mit Jubel nach so vielen Erlebnissen zum erste Mal wieder den festen werthen Boden Austria's. Unser erstes Ziel war das Kloster, welches unsere Neugierde schon vom Schiffe aus gewaltig gereizt hatte. Wie angenehm waren wir überrascht, die deutsche Eiche (=quercus germanica=) neben dem üppigen Lorbeer zu finden und uns in deren wohlthuenden Schatten zu laben. Auch Wiesen sahen wir nach so langer Zeit wieder, frische grüne Wiesen, welch' Entzücken! Und auf diesen Wiesen sprossen große Orangen-Bäume, umarmt vom nordischen Epheu! Es war ein stilles, liebliches Plätzchen, das unmittelbar vor dem Klosterthor lag: die lieblichste Vermälung der Schönheit des Nordens mit der Glut des Südens. Die heißen Strahlen der Sonne wurden durch das Blätterdach der Eiche in ein wohlthuendes Licht verwandelt, hie und da blickte das tiefe Blau durch die Aeste auf einen weichen Sammetteppich. Eine stolze Cypresse ragte in die reinen Lüfte und zu ihrer Seite, an einer alten Mauer, wiegte sich ein in der Frucht stehender Orangenbaum, dessen Aeste den saftigen Reben zur Stütze dienten; spielend neigte sich die glühende Granate an ihren zarten biegsamen Aesten herab. Am Fuße des leichten Abhanges öffneten sich die herrlichsten Blicke auf die ruhige, spiegelklare See. Wir traten durch einen steinernen Bogen in einen terrassenförmigen Hof. Eine große, eine kleine Kirche und das Kloster erheben sich auf diesem Platze.
Durch Vermittelung unseres gefälligen Kapitäns ließ man uns in das Innere der Kirchen eintreten. Die zwei in dem Kloster wohnenden griechischen Mönche führten uns umher. Einer derselben, ein ältlicher Mann mit langem grauen Bart, sprach gebrochen italienisch, so daß wir uns einigermaßen mit ihm verständigen konnten. Im Inneren des Gotteshauses ist, der griechischen Sitte gemäß, eine reich vergoldete Holzwand mit typischen Bildern vor den Altar gezogen. Alle Christus- und Madonnenköpfe haben dieselben lang gedehnten, nicht sehr schönen orientalischen Züge. Außerdem findet man noch den geharnischten Georg und mehrere andere Heilige dargestellt. Einige der hier befindlichen Bilder sind nicht ohne Kunstwerth. Von der Wölbung hingen reiche silberne Lampen, Straußeneier und plumpe Verzierungen aus Baumwolle, goldenen und farbigen Bändern herab. Da ich den Mönch mit Erstaunen um deren Bedeutung fragte, erwiederte er mir, daß jeder Schiffer, beim Auslaufen eines neuen ihm gehörigen Schiffes, einen solchen geschmacklosen Zierrath an die Kirche spende. In der kleinen Kapelle, welche die zuerst erbaute auf diesem Orte ist, befinden sich sehr schöne fromme Gaben, unter welchen sich besonders ein fein geschnitztes Kreuz und mehrere mit Juwelen besetzte Bilder auszeichnen. Das Innere des Klosters, welches aus nur wenigen Zimmern besteht, ist klein und in einem kläglichen Styl gebaut. Im Refectorium hängen einige alte schlechte Oelgemälde von russischen gekrönten Häuptern.
Wir nahmen Abschied von dem lieben alten Manne, der uns durch die heiligen Räume geleitet hatte, betrachteten noch einmal die herrliche Aussicht vom Klosterhofe aus, und setzten unsern Weg durch den Eichenhain nach Castelnuovo fort. Unterwegs lockte uns eine kleine Capelle auf einer mit Aloën bewachsenen Anhöhe an. Hier hatten wir den umfassendsten Rundblick. Tief zu unseren Füßen die begrenzte See; über den mit Myrten bewachsenen Hügeln schimmert silbern am blauen Horizont das unendliche Meer durch die höheren Spitzen getheilt. Auf der einen Seite die mit Epheu umsponnenen Mauern von Castelnuovo, nicht unweit davon türkisches Gebiet, auf der andern Seite die Wasserstraße zu den übrigen Bocche, an deren Ufern die lieblichsten Villen hingestreut lagen, alles dieses von dem herrlichen blauen Himmel überwölbt und von der mächtigen Sonne durchglüht! Wendete man sich um, so war die Aussicht groß, aber düster; die bizarrsten, bis in den Himmel langenden, schauerlich grauen Felsengruppen zeichneten sich scharf auf schwarzer Gewitterluft. Nur einzelne Häuser hängen an der steinigen Wand, umgeben von dunklen Cypressen. Das Ganze war geisterhaft, und doch zog es das Auge mit dunkler Macht an. Diese Bergwände schließen, bis in die Wolken ragend, die lieblichen Ufer der Bocche von dem düstern Montenegro ab, welches theilweise schon auf den Bergspitzen beginnt. Die Aussicht war so erhaben, einerseits mit südlichen Reizen bezaubernd, andererseits durch stolze Abgeschiedenheit Wehmuth erregend, daß ich zu meinen Reisegefährten sagte, dieser Platz locke mich an, mir hier einst eine Villa in venezianischem Geschmacke zu bauen, von deren Fenstern, Balkonen und Terrassen man jedesmal eine andere Aussicht genösse. Dieser Vorschlag wurde einstimmig mit Enthusiasmus aufgenommen. Wenn man reist, findet sich so mancher Fleck auf der Erde, wo man in feuriger Bewunderung ausruft: »Hier laßt uns Hütten bauen!« und viel zu thun hätte man, wenn man überall diesen heimlichen Wünschen nachgäbe. Den Hauptreiz dieser Gegenden bildete das glückliche Zusammentreffen der verschiedensten Naturerscheinungen: großes Meer, stille, seeartige Gewässer, Vereinigung der südlichen und nördlichen Vegetation, Palme und Eiche, Mittelgebirg und riesige Felsen.