Lovis Corinth

Part 8

Chapter 82,879 wordsPublic domain

Im Besitze des Herrn ~Dr.~ Victor Klinkhardt, Leipzig. (Zu Seite 108.)]

Indes gibt dieser Hinweis auf die ersten größeren Schöpfungen der Buchillustration nur eine sehr unvollkommene Vorstellung von der reichen Ernte, die gerade das letzte Jahrzehnt auf diesem Gebiete gezeitigt hat. Wäre Corinth ein Leben lang nur als Graphiker tätig gewesen, er hinterließe ein Gesamtwerk von geradezu erstaunlicher Großartigkeit, das schon allein dazu berechtigte, ihn als einen der auf diesem Gebiet bahnbrechenden Meister aller Zeiten anzusprechen. Der im Vorwort erwähnte Katalog von Schwarz, der erstmalig 1917 erschien, verzeichnet allein rund 250 Nummern, und wenn man bedenkt, daß gerade die letzten Jahre dem Zeichner, Radierer und Buchkünstler ununterbrochen neue Aufgaben beschert haben, daß gerade in diesen Jahren vielleicht seine großartigsten Folgen entstanden sind, die -- wenn man schon kunstgeschichtlich vergleichen möchte -- vielleicht nur im Werke eines Rembrandt, Callot oder Goya Gegenbeispiele besitzen, dann muß man bescheiden vor solcher Schaffenskraft eines Sechzigjährigen stillestehen. Das Meiste und Wichtigste, was Corinth in diesem Lebensabschnitt geschaffen hat, ist bei Fritz Gurlitt in Berlin erschienen, und bei dieser Gelegenheit wäre es unrecht zu verschweigen, daß Wolfgang Gurlitt überhaupt derjenige gewesen ist, der sich als Kunsthändler und Verleger am nachhaltigsten für unseren Meister eingesetzt hat. Seiner Anregung ist es nicht zuletzt zu danken, wenn heute das Werk des Künstlers in einigen der hervorragendsten Privatsammlungen zum Teil vereinigt ist, und unter diesen dürfte die bedeutende Galerie von Hauptwerken des Malers, fast aus allen Perioden seines Schaffens, die der Generaldirektor ~Dr. h. c.~ Alfred Ganz in seiner schönen Villa in St. Niklausen bei Luzern, wo Corinth im Frühjahr 1921 mehrere Wochen als Gast verweilte (um bei der Gelegenheit auch das Porträt des Besitzers zu malen), sein eigen nennt, wohl einzigartig dastehen. Im genannten Verlag sind auch jene graphischen Zyklen erschienen, die vor allem die Stellung unseres Meisters als Graphiker für alle Zeiten begründen werden. Daß eine Künstlernatur wie Corinth eines Tages zum „Götz von Berlichingen“ kommen mußte, kann eigentlich niemanden überraschen, der die Wesensart dieses kerndeutschen Meisters erkannt hat, der in sich schon einmal die Tragik eines Florian Geyer empfand und auf einem seiner besten Bilder künstlerisch gestaltet hat. Aber dieser „Götz“, dessen „Leben und Fehden“ nach der Originalhandschrift Corinth mit 15 Lithographien und reichem Buchschmuck illustrierte, ist fortan für jeden, der auch die Zeit historisch zu sehen vermag, nur vorstellbar unter dem Ausdruck der Corinthschen Kunst. Wie der Meister seinen Helden gesehen, wie er ihm durch das vielleicht in der Verwandtschaft der Rasse ruhende Gefühl Gestalt und Formung seines bewegten Lebensschicksals gegeben hat, das ist so erstaunlich, wie ähnlich Goethes Frühwerk immer durch die Höhe intuitiver Einfühlung unvergänglich bestehen wird. Diese Art, Geschichte zu gestalten, die mehr ist als bloße Illustration im Sinne z. B. einer leichter beschwingten Begabung, wie sie etwa Slevogt eignet, ist von ewiger Daseinskraft getragen, und es ist bestimmt nicht übertrieben, wenn man diesem „Götz“ eines Lovis Corinth in der Kunstgeschichte eine Stellung prophezeit, wie sie etwa Goyas „Tauromachie“ auf Jahrhunderte hinaus behaupten wird. Auch dem Goetheschen „Reineke Fuchs“ ist Corinth in der gleichen Folge des Gurlittschen „Bilderbuches“ gerecht geworden und ähnlich wie beim „Götz“ begegnete er hier einem Stoff, der seiner Lust am Fabulieren mächtig entgegenkam. In seinem „Martin Luther“ aber und im „Fridericus Rex“, die ebenfalls an der gleichen Stelle erschienen sind, waren es wieder die historischen Gestalten im Sinne einer weltgeschichtlichen Idee, die unseren Meister tief ergreifen mußten (Abb. 134). Kraft und Bekennertum, die hier geschichtlich personifiziert erscheinen, trafen in Corinth auf eine wesensverwandte Note, und es ist sicher nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, daß in der Folge unsere eigene Vorstellung sehr stark von den Formungen, die der Künstler hier seinen Gestalten gegeben hat, abhängen wird. Denn solchen Themen hat Corinth die eigene Persönlichkeit angeglichen, die in mehr als einer Beziehung einem Götz und Luther innerlich nahe steht. Bei der „Anna Boleyn“ dagegen, die er mit Herbert Eulenberg ebenfalls in dieser Folge herausgegeben hat, war es vorwiegend der überwältigende Eindruck jenes von den Massen bewegten Kolossalfilms, der seine Phantasie erregen mußte, die hier unmittelbar aus dem Erschauten heraus ihren künstlerischen Niederschlag erlebt (Abb. 138). Für die gleiche Folge hat Corinth sodann Bettina von Arnims „Der tolle Invalide“ illustriert und ein ABC entworfen, in dem sich noch einmal der dem Künstler eingeborene Humor in voller Breite entlädt. Unter den reinen Mappenwerken aber, die die Gurlitt-Presse ebenfalls in den letzten Jahren herausgebracht hat, sind die Folge „Die ersten Menschen“ mit sieben Originalradierungen und der lithographierte Zyklus „Die Offenbarung Johannis“ -- ein Thema, das Corinth für mein Gefühl am wenigsten glücklich gestaltet hat -- weiterhin zu nennen. Viel mehr lag ihm als Motiv „Die Liebschaften des Zeus“ nach Ovid, das als Folge an gleicher Stelle erschienen ist und graphisch jene Linie fortsetzt, die dem Leser längst durch die mythologischen Szenen und Bilder des Malers Corinth vertraut ist. An den sommerlichen Aufenthalt am Walchensee erinnert eine Mappe des gleichen Verlages (Abb. 135) und als Dokument seines bürgerlichen Lebens, das hier eine wundervolle künstlerische Verklärung findet, ein Zyklus „Familie“. Ähnlich hat der Meister von sich und seinem häuslichen Leben in einer prachtvollen radierten Folge unter dem Titel „Bei den Corinthern“ (im Verlag von E. A. Seemann, Leipzig) ein einzigartiges künstlerisches Bekenntnis abgelegt, das alles bestätigt, was vordem auf diesen Seiten über Corinths Verhältnis zu Weib und Kind zu lesen war. Der gleiche Verlag brachte auch noch einen Zyklus von sieben farbigen Lithographien unter dem Titel „Im Paradies“ heraus. Und ähnlich gebührt Wilhelm Hausensteins geistvollem Buch: „Von Corinth und über Corinth“, an dieser Stelle eine besondere Erwähnung. Daß aber Schriftsteller wie Meier-Graefe und Hausenstein, die vor einigen Jahren noch sehr abwartend dem Werk des Meisters gegenüberstanden, als die erste Auflage dieser Monographie längst erschienen war, sich heute rückhaltlos zu der Größe unseres Künstlers bekennen und die damals an dieser Stelle leidenschaftlich geforderte Anerkennung längst durch Wort und Schrift bestätigt haben, beweist im ganzen vielsagend genug nicht nur den so oft feststellbaren Wandel kunstkritischen Urteils gegenüber den Dingen der Zeit, sondern gibt auch Corinth selbst endlich den Triumph restloser Anerkennung von seiten seiner Generation, die ihm bis auf die Höhe seines Lebens merkwürdigerweise versagt geblieben ist.

Mit diesen Hinweisen aber ist der Reichtum graphischen Schaffens aus dem letzten Jahrzehnt erst mehr angedeutet als erschöpft. Abbildungen, die an dieser Stelle aus der ersten Auflage in voller Wertung ihrer Bedeutung für die frühere Periode übernommen wurden, wollen den Weg, den der Graphiker Corinth inzwischen genommen, mehr vorausdeutend unterstreichen, als rein künstlerisch gegenüber so viel wichtigeren Blättern der letzten Jahre, die nur zu einem geringen Teil neu aufgenommen werden konnten, besonders hervorheben. Zusammenfassend aber darf gesagt werden, daß das Kapitel, das im ganzen Corinths graphisches Schaffen umreißt, immerfort zu den wesentlichsten Bestandteilen neuerer Kunstgeschichte gehören wird. Auch dieses ist Bekenntnis menschlichen Seins und Ausdruck jener Persönlichkeit, die vielleicht am reinsten den künstlerischen Geist unserer Epoche widerspiegelt und für sich neben wenigen der noch Lebenden oder zu früh Verstorbenen (wie etwa Paula Modersohn) berechtigt ist, deutsches Kunstschaffen auch im europäischen Sinne zu vertreten.

In dieser Zeitspanne aber, der der Graphiker Lovis Corinth die reichste Entfaltung seines einzigartigen Talentes dankt, hat der Maler ähnlich eine Entwicklung genommen, die das bis dahin aufgezeichnete und umrissene Werk seines Lebens erst zu voller Reife gebracht hat. Wer Corinth in den letzten Jahren beobachten konnte, muß über dies alleinstehende, vielleicht nie erlebte Wunder der Natur staunen, die einem halb schon gebrochenen Körper noch jene Fülle unerhörter malerischer Klänge und mehr noch die Größe bildnerischer Form entlocken konnte, in der Corinth seine vom Lebenspuls durchtränkten Gesichte hat gestalten können. In dem Augenblick nämlich, wo die sonst so zitternde Hand Pinsel und Palette faßte, hatte sie die Kraft ungeschwächter Jugend. Und wer nur halbwegs die Fülle dieser Produktion gerade in den letzten Jahren zu übersehen vermag, muß immer wieder den Atem verhalten vor dem einzigen Wunder, das dem Verfall körperlicher Kräfte die Summe intuitiver und höchster künstlerischer Schaffenslust gegenüberstellt. Ja, man darf sagen, daß alles, was an dieser Stelle mit breiten Strichen die Zeugung dieses Lebens anschaulich zu machen versucht hat, beinahe ein Nichts bedeutet gegenüber dem Reichtum, den erst das letzte Jahrzehnt gezeitigt hat, das im wahren Sinne diesem einzigen Künstlerdasein letzte Erfüllung geschenkt hat. Die ursprüngliche Kraft reinen Porträtaufgaben gegenüber scheint zwar in dieser Lebensspanne sichtbar zu verblassen, vielleicht weil der jetzt ganz nach innen gekehrte Blick des Meisters überhaupt dem einzelnen Menschen gar nicht mehr die Bedeutung zuerkennt, die er vordem noch als Objekt seiner malerischen Schöpferfreudigkeit besessen hat, vielleicht auch, weil Corinth der sichtbaren Natur immer weiter entrückt, die sich für ihn fortan auf herrlichen Stilleben und grandios geschauten Landschaften zu durchaus inneren Gesichten vergeistigt. Denn dies ist in der Tat der geheime Sinn all der glutdurchhöhten Farbenlust, den die Werke der letzten Epoche kennzeichnen, daß sie immer augenfälliger der wahren Existenz göttlichen Seins zustreben und organisches Leben -- einerlei ob Landschaft oder Stilleben -- von innen her, beinahe metaphysisch sehen und widerspiegeln. Schaut man aber von diesen köstlichsten Dokumenten malerisch-farbigen Seins auf die Arbeiten aus früherer Zeit zurück, dann steht man gebannt vor der Folgerichtigkeit und inneren Wahrhaftigkeit, die diesem unbeirrt Ringenden ein Leben lang -- und ohne daß er wie beispielsweise Liebermann, der fast immer irgendwie äußeren Einflüssen erlegen ist, einem Fremden geopfert hat -- den Weg der Vollendung gewiesen haben. Diese Bilder, von denen wenigstens einige wichtige Proben dieser Neuauflage illustrativ eingefügt werden konnten, sind malerisch das Stärkste, das deutsche Kunst seit mindestens zwei Menschenaltern zu vergeben hatte. Vor diesen Werken verblassen wie von selbst alle kunstgeschichtlichen Reminiszenzen, die vielleicht dem einen oder anderen Gemälde aus früherer Zeit gegenüber Berechtigung hatten. Nicht einmal der Hinweis auf sonstige europäische Produktion der Epoche (am allerwenigsten auf die französische Kunst) ist gestattet. Sie sind rein und bar jeder Voraussetzung ebenso typische wie grandiose und für die gesamte deutsche Kunstgeschichte als einzige Gipfel zu wertende Werke dieses Meisters.

Technisch sind diese Bilder das Ergebnis eines langen und vielseitigen Künstlerlebens. Sie sind es aber auch (Abb. 114 u. fg.), die heute nachfolgender Jugend voranleuchten und die von keinem der Jüngeren malerisch überholt werden.

Man kann im übrigen diese Betrachtungen nicht schließen, ohne auch noch der kleineren Tatsachen zu gedenken, die den Aufstieg dieses Lebens rein äußerlich begleiten. Daß ein Künstler wie Corinth, der nie der Mode die geringste Konzession gemacht und unbeirrt durch Anerkennung oder Mißerfolg seinen Weg mit der ihm eingeborenen Überzeugungstreue gegangen ist, in dem offiziellen Deutschland der letzten kaiserlichen Zeit ohne jene äußeren Ehrungen geblieben ist, die den damaligen Lieblingen in so reichem Maße zuteil geworden sind, ist selbstverständlich. Aber die Sezession, die Jahre hindurch die entscheidenden Werke des Künstlers auf ihren Ausstellungen gezeigt, hat 1912 ihrem alten Kampfgenossen und Führer eine große Gesamtausstellung seiner Werke in den alten schönen Räumen am Kurfürstendamm bereitet, und es kann gesagt werden, daß vielleicht erst durch diese Ausstellung Corinths wirkliche Stellung im Rahmen der modernen deutschen Kunst weiten Kreisen entscheidend nahegebracht worden ist. Als sich dann später die Sezession in zwei Gruppen schied, ist Corinth als Führer der eigentlichen Stammgruppe Präsident der Sezession geworden, die ihn schon vor der Spaltung 1911 zum Führer berufen hatte. Dies Amt bekleidet er nun schon seit Jahren, und wenn gerade diese Sezession heute noch einen entscheidenden Faktor im Kunstleben der Reichshauptstadt darstellt, so ist das nicht zuletzt das Verdienst ihres Präsidenten, der beizeiten auch dem talentvollen jungen Nachwuchs Tor und Tür geöffnet hat. In einer Zeit aber, wo man sich in Deutschland über diese starke Persönlichkeit noch sehr im unklaren war, hat das Ausland mehrfach das Werk des Meisters ausgezeichnet, indem es ihm, wie auf der letzten großen Internationalen in Amsterdam, die große goldene Medaille verlieh. Die Revolution hat dann auch die Widerstände, die bis dahin in dem offiziellen Berlin gegen ihn bestanden, mit einem Schlage beseitigt, und reichlich spät ist ihm endlich auch der Professortitel verliehen worden, über den sich Corinth selbst wie ein Kind gefreut hat, weil er die Tatsache im Sinne später aber ausgleichender Gerechtigkeit empfand. Auch seine engere ostpreußische Heimat hat sich inzwischen laut und freudig zu ihm bekannt und sich ihres sechzigjährigen Sohnes erinnert, indem ihn seine Vaterstadt Tapiau zum Ehrenbürger ernannte und die philosophische Fakultät der Universität Königsberg ihm den ~Dr. h. c.~ verlieh.

Mag heute auch noch Corinths Ruhm auf Deutschland selbst und die angrenzenden Länder beschränkt sein, einmal kommt der Tag, wo das Werk des Meisters auch in den Gesichtskreis der internationalen Welt eintritt, und dann wird man vielleicht sogar jenseits des Ozeans erkennen, daß nicht nur das deutsche Kunstschaffen dieser Zeit, sondern mehr noch die europäische Kunst unserer Epoche in Corinth einen ihrer vollwertigsten Repräsentanten und Meister besessen hat.

In seltener Prophetie hat einmal vor Jahren, in der Zeit der zweiten Münchener Epoche Corinths, der Dichterfreund Max Halbe das Schicksal unseres Meisters vorausgesehen, indem er folgende Strophen niederschrieb:

Dir ist bestimmt zu wandern auf Erden, Der anderen ihr Glück soll deines nicht werden. Sollst suchen und irren in unsteter Hast, An reichster Tafel friedloser Gast.

Und wie du auch jagst von Westen nach Osten, Den Jammer der Welt, du sollst ihn durchkosten, Und wo du nur irrst in Nord und Süd, Dein Kräutlein, dein Kräutlein nimmer wohl blüht.

Zu suchen bist du verdammt auf Erden, Der anderen ihr Glück soll deines nicht werden, Der anderen ihr Frieden, dir leiht er nicht Ruh’, Ein flüchtiger Wanderer, ein +Kämpfer+ bist du.

Verzeichnis der Abbildungen.

Abb. Seite

1. Rudolf Rittner als Florian Geyer. 1908. Farbiges Titelbild

2. Studienkopf. 1879 in Königsberg entstanden 1

3. Akt aus der Löfftz-Schule. 1883 2

4. Othello. 1884 3

5. Studie vom Jahre 1887 4

6. Halbakt. Paris 1886 4

7. Komplott. 1884 5

8. Bildnis des Vaters des Künstlers. 1887 6

9. Falschspieler. 1887 7

10. Sonntagsfrieden. 1887 8

11. Der Schnapsriecher. 1889 9

12. Das Frühstück. 1890 10

13. Pietà. 1889. Im Besitze des Kaiser Friedrich-Museums zu Magdeburg 11

14. Corinth im Atelier. Nach einem Gemälde von Carl Bublitz aus dem Jahre 1890. Ausschnitt 12

15. Susanna im Bade. 1890 13

16. Schwimmanstalt in Königsberg. 1890 14

17. Wirtshausgarten am Pregel. 1893 15

18. Kiefer am Wasser. 1892 16

19. Diogenes, Menschen suchend. 1892 17

20. Bildnis des Freiherrn von Geyling als Georgsritter. 1893 18

21. Bildnis des Malers Walter Leistikow. 1893 19

22. Trifolium. 1895. Darmstadt, Museum 20

23. Loge „In Treue fest“. 1895. Im Besitze der Münchner Loge 21

24. Studie zur Kreuzabnahme 22

25. Kreuzabnahme. 1895 23

26. Bacchanale. 1896 24

27. Bacchantenzug. 1898 24

28. Geburt der Venus. 1896. Im Besitze des Künstlers 25

29. Herbstblumen. 1895 26

30. Graf Keyserlingk. 1896 27

31. Studie 28

32. Fleischerladen. 1897 28

33. Stallinneres. 1897 29

34. Umschlagzeichnung zu Corinths Selbstbiographie 30

35. Selbstbildnis von 1896 30

36. Die Hexen. 1897 31

37. Pfarrer Moser. 1899 32

38. Kreuzigung. 1897. In der Kirche zu Tölz 33

39. Aktstudie. 1899. Im Besitze des Museums zu Königsberg 34

40. Bildnis Max Liebermanns. 1899 35

41. Perseus und Andromeda. 1901 36

42. In der Hölle. 1901 37

43. Der Dichter Peter Hille. 1902. Im Besitze der Bremer Kunsthalle 38

44. Familienbild. 1902 39

45. Frauenräuber. Radierung. 1911 40

46. Salome. Um 1899. Farbiges Einschaltbild zw. 40/41

47. Auf der Redoute. 1898 41

48. Die Gattin des Künstlers. 1902. Im Besitze des Künstlers 42

49. Bildnis der Gattin des Künstlers. 1902. Im Besitze des Künstlers 43

50. Selbstbildnis. 1903 44

51. Gertrud Eysoldt in Wildes „Salome“. 1903 45

52. Fluch auf Saul. 1902 46

53. Gerhart Hauptmann. 1904 47

54. Odysseus im Kampfe mit dem Bettler. 1903. Farbiges Einschaltbild zw. 48/49

55. Figurine zu Minna von Barnhelm. 1903 50

56. Blühender Garten. 1904 51

57. Tanzender Derwisch. 1904. Im Besitze der Frau von Nibelschütz 52

58. Der Harem. 1904. In Leipziger Privatbesitz 53

59. Die Weiber von Weinsberg. 1892/93. Aus den „Tragikomödien“ 54

60. Maria Antoinette. 1892/93. Aus den „Tragikomödien“ 55

61. Joseph vor Pharao. 1892/93. Aus den „Tragikomödien“ 56

62. Bildnis des Pianisten Conrad Ansorge. 1904. Im Besitze der Sezessionsgalerie in München. Farb. Einschaltbild zw. 56/57

63. Grölender Bacchant. 1905 57

64. Mutter und Kind. 1905 58

65. Bildnis des Malers Hans Olde. 1904 59

66. Hände mit Blumen. 1907 60

67. Des Künstlers Gattin mit Kätzchen. 1904 60

68. Unter dem Kronleuchter. 1905 61

69. Im Fleischerladen. 1906 62

70. Hektor. 1905 63

71. Die Kindheit des Zeus. 1905 64

72. Venus und Mars. 1906 65

73. Eisbahn. 1907. Im Besitze der Galerie Arnold, Dresden 66

74. Kreuzabnahme. 1906. Im Besitze des Museums zu Leipzig 67

75. Selbstbildnis. 1907. Im Besitze der Kunsthalle zu Mannheim 68

76. Fächer mit der Darstellung der tanzenden Salome. 1906 69

77. Die Blendung Simsons. 1907 70

78. Martyrium. 1907. Im Besitze des Künstlers 71

79. Blick auf die Elbe bei Altona. Im Besitze der Kunsthalle zu Hamburg. Farb. Einschaltbild zw. 72/73

80. Das Urteil des Paris. 1907. Im Besitze der Sammlung Rothermundt, Dresden 74

81. Paul Baum. 1908 75

82. Deutsche Eiche. 1908 76

83. Die Familie des Künstlers. 1909. Im Besitze des Kestner-Museums zu Hannover 77

84. Stilleben mit Porzellanfigur. 1912 78

85. Die Versuchung des heiligen Antonius. 1908 79

86. Der Apostel Paulus. Flügelbildnis vom Altargemälde „Golgatha“. In der Kirche von Tapiau. Farbiges Einschaltbild zw. 80/81

87. Tilla Durieux als spanische Tänzerin. 1908 82

88. Bildnis des Schriftstellers Kerr. 1907. Im Besitze des Künstlers 83

89. Kreuztragung. 1909. Im Besitze des Künstlers 84

90. Golgatha. Altargemälde. In der Kirche zu Tapiau 85

91. Studie zur Kreuztragung 86