Leben und Meinungen des Herrn Andreas von Balthesser, eines Dandy und Dilettanten

Part 6

Chapter 62,057 wordsPublic domain

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Es gibt Menschen, die ihre unerbetenen Einladungen so lange zurückweisen lassen, bis man neugierig wird, den Träger einer derart jedes erlaubte Maß übersteigenden Schamlosigkeit zwischen seinen vier Wänden kennen zu lernen: dann ist ihr Zweck erreicht.

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Wenn sich junge Leute aus guter Familie in einem Hause, wo sie zu Gast sind, ungezogen benehmen, ist immer das Haus daran schuld. Der besterzogene Mensch, gar ein junger, wird übermütig, wenn er sieht, daß er sich alles erlauben darf, und versucht aus Trotz gegen diese hündische Observanz immer von neuem, ob er in seiner Unart nicht noch weiter gehen könne. Es sollte zu denken geben, daß in den Häusern der Snobs und Parvenus gerade die jungen Leute sich am ungezogensten geben, die in ihren Kreisen auf das sorgfältigste den Anstand wahren.

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Der typische Vertreter des neunzehnten Jahrhunderts -- des Jahrhunderts der Lüge -- ist der geadelte „Bürger“. Die Söhne spielen bereits die Aristokraten, und den Enkeln glaubt man es -- aus Bequemlichkeit.

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Man kann die Menschen nach ihrem sichtbaren Wesen, dem, was ihren natürlichen Stil ausmacht, in zwei Klassen scheiden: die einen und die andern. Die einen sind die von der Natur begünstigten, die andern die nichtbegünstigten. Es ist nur ein Glück, daß die Nichtbegünstigten es nicht merken. (Im Grunde gefällt sich eigentlich jeder Mensch, täuscht sich jeder gern über sich selbst, wenn er auch Momente der Selbstbesinnung und Selbstverachtung hat.)

Das „Geistige“ freilich ist ein ganz andrer Einteilungsgrund und scheidet die Menschen in ganz andre Lager.

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Wenn man Fragen des gesellschaftlichen Anstands ernsthaft traitiert, rumoren „Freigeister“ gleich über Engherzigkeit. Als ob solche Nadelköpfchen mit der Schlosserzange anzufassen wären! Wer wird sich mit diesen Nichtigkeiten abgeben, deklamiert ein „Großzügiger“.... „Abgeben“? Mit nichten. Sobald derlei Niaiserien mit Gewicht behandelt werden, sind sie auch schon erdrückt. Man kann sie nicht in Paragraphen „erschöpfen“, kann keine Normalien für Anstand herausgeben. Alle solchen Wegweiser und Handbüchlein sind von niederschmetternder Lächerlichkeit.

Überhaupt hat die Vernunft in solchen Dingen nichts dreinzureden. Sie wird sich da immer sehr schwerfällig, plump und abgeschmackt gebärden. Und ebensowenig hat die Ethik mit den zierlichen Sächelchen zu schaffen. Beileibe auch nicht das berühmte „Gemüt“. Empfindsamkeit in seinem Achtzehnten-Jahrhundert-Sinn schon viel eher. Es führt eine vielfach verschnörkelte Linie vom Pretieusentum über die Empfindsamkeit zum Chik. Der Chik aber ist nicht wie ein Stück Skulptur aus einer Barockdeckenmalerei „täuschend“ hervorgezerrt (sehr handgreiflich „gezerrt“), sondern eine Arabeske +im Material des gesellschaftlichen Anstandes+, einer Welt der „andern“ Dimensionen, ebensowenig an der Ethik wie die Ethik am Dienst-Reglement zu messen. (Die Gerade und die Kugel -- zwei „Welten“.)

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Unverkennbar ist die Gleichmäßigkeit der Temperatur im gesellschaftlichen Verkehr der mehr als „Wohlgeborenen“ nicht eine „Geschmacks“frage der leeren „Zeichen“, sondern ein musikalisches Aufeinandergestimmtsein. Ein fremdes Element muß dem Musikalischen sofort auffallen. Stufenweise Fortgeschrittene behalten immer etwas beamtenhaft Rangsklassenhaftes, dessen „ärarischer“ Geruch unaustilgbar scheint.

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Gibt es wohl etwas Geschmackloseres als ein Festmahl, veranstaltet von Frauen zu Ehren eines Sexualethikers?

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Das „arrogante Gesicht“ vor Portiers und Kammerdienern. Man weiß darum, lächelt, höhnt sogar darüber, spielt aber doch immer wieder die mediokre Komödie. Und die Leute brauchen das. Das „liebe Gesicht“ des jungen unter ältern Kollegen. Die charmante Bereitwilligkeit. Alles Humbug natürlich, aber sowohl erzieherisch als wirksam ... Das gerührte Gesicht, das ergriffene Gesicht, das nachdenkliche, das blasierte, das unbefangene, naive Gesicht (dieses übrigens äußerst wohlfeil), das dämonische, das faszinierende Gesicht.

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„Er ist ein Schwein.“ Schlagende, totschlagende Kürze. Ein Spruch, gegen den es keine Einrede mehr gibt. Wenn einmal jemand irgend wen vor andern so gekennzeichnet hat, dann ist kein Beschönigen mehr möglich, kein Abmildern, geschweige denn ein Zurücknehmen. Das „Schwein“ deckt ihn ein für alle Male zu. Den Unglückseligen, der uns einmal irgendwo als „Schwein“ vorgestellt worden ist -- in absentia natürlich --, kann jedermann als „Schwein“ weitergeben.

Wer ist ein „Schwein“? Besser: wie +wird+ man ein „Schwein“? Nicht der Zotenjäger ist gemeint, nicht aus Studentenbierkneipen stammt das Wort, das wie ein Peitschenhieb über einer moralischen Physiognomie sitzt, diese „soziale“ Bezeichnung hat hochgebornen Ursprung und verliert sofort an Gewicht, wenn sie außerhalb ihrer Sphäre angewendet wird. Es gibt Leute, die einfach niemals „Schweine“ werden +können+. Das verächtliche Wort will unter Gentlemen besagen: Der und der ist gänzlich „unmöglich“.

Es ist mancher längst ein „Schwein“, ohne es zu wissen, wenn er’s auch -- ahnt. Aber erst der erfüllt den Begriff „voll und ganz“, wie die Festredner mit Vereinsabzeichen sagen, der genau weiß, daß er durch diese Handlung, jene Unterlassung ein „Schwein“ geworden ist. Manchmal versucht er es noch, sich wieder an die Oberfläche zu bringen. Es geschieht zitternd. Der Anblick eines einzigen Menschen, bei dem er „Wissen“ voraussetzt, macht seine Kräfte schwinden. Endlich gibt er es auf, flieht in die böhmischen Wälder der Vogelfreien, außerhalb der Gesellschaft, fristet unter Masseusen und Revolverblattreportern ein gasflammenübergossenes scheues Dasein, wird etwa, wenn er noch Ehrgeiz besitzt, eine -- Nachtkaffeegröße. Aber sein Herz ist gebrochen. Oder er avanciert zum Lumpen, wird frech, selbstbewußt-schamlos. Und vielleicht kommt er noch als „Idealist“ wieder ans Tageslicht und eifert gegen Klassenvorrechte.

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Warum schlagen mich die Kohlenträger nicht tot, denen ich auf der Treppe begegne, wenn ich in Lackschuhen mit der Zigarette um halb elf in mein Bureau im Auswärtigen Amt spaziere? Ich könnte es ihnen nicht verdenken. Vorher aber würde ich mich doch wahrscheinlich noch zu rechtfertigen versuchen: Meine sehr geehrten Herren Totschläger, wir haben nämlich wirklich so späte Bureaustunden im auswärtigen Amt.

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Die sozialen Differenzen äußern sich vorzüglich in manuellen Verrichtungen, die der eine Teil ebenso +selbstverständlich+ von dem andern beansprucht, wie dieser sie ihm ohne Bedenken leistet. Die Utopisten einer Sozialisierung der Gesellschaft meinen diese Differenzen -- die das Unbewußte in der Organisation der menschlichen Verbände ausmachen -- dadurch auszugleichen, daß jeder jeweils sein eigener Herr und Diener zugleich, wenn auch nicht gleichzeitig zu sein hätte. Es soll also alles bewußt, alles Fundament Oberfläche werden. Als ob ein Bau ohne +verdeckte+ Basis möglich wäre.

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Kriege haben nur zwischen Rassen Sinn. Kriege zwischen „Begriffen“ sind sinnlos. Verständlich sind auch Sprachen- und Religionskämpfe, aber auch sie sind nicht so tief organisch begründet wie Rassenkämpfe, Rassenverfolgungen, Rassenkriege.

_VOM ARISTOKRATISCHEN_

Was ist das +Aristokratische+? Eine gewisse Leichtigkeit einerseits, eine gewisse Gewichtigkeit anderseits. Nicht mehr. Äußerlich wohl auch ein sozusagen charakteristisches Gepräge, ein unverkennbarer Habitus. (Aristokratische Maler: Van Dyck, Lawrence.)

Das Aristokratische an einer Frau ist eine schamhafte Freiheit. Grobsinnige Beurteiler wollen es auf gewisse exzentrische Manieren reduziert wissen, die jede Kokotte aufbringt. Man verwechselt da wieder einmal die Frechheit mit der Freiheit. Auch nicht wie man ißt, geht, sitzt, reitet, spricht, sich kleidet usw., nicht eine Summe, sondern das in sich selbst geschlossene runde Ganze ist das Wesentliche. „Aristokratie des Geistes“ sei hier energisch beiseite geschoben. Dieses von „Opponenten“ aufgebrachte liebliche Schlagwort verbreitet einen ranzigen Vernunftgeruch. Liberalismus und Doktrinarismus überhaupt haben in diesem Gebiet der Musik aber auch gar nichts zu schaffen. Das Aristokratische ist eine Tonart, kein Programm.

Aristokraten sind komisch, wenn sie sich ernsthaft geben, und können vor dem Ehrfurchteinflößenden eine frivole Auflehnung gegen das wider Willen Imponierende sich nicht versagen. Sie haben eine Anzahl niemals einer Überprüfung unterzogener Vorurteile, denen gegenüber sie von Zeit zu Zeit eine feierliche rituelle, geradezu hieratische Haltung einnehmen, worauf sie allsogleich, ohne jeden Übergang, in ihren natürlichen leichtfertigen Lebensrhythmus sich zurückfallen lassen. Dieser Rhythmus, in dem sich ihre wohlgebildeten Erscheinungen so fabelhaft zu Hause fühlen, ist das unbeschreiblich Schöne an ihnen. Es ist sicherlich Kultur. Aber man darf, unwiderstehlich angezogen von dieser erlauchten Taktmäßigkeit, nicht übersehen, daß die Kultur der Aristokraten keinerlei geistige Errungenschaften, kaum dumpfe seelische Werte enthält. Ihre Erziehung ist bei aller dem Bürger fremden Freiheit im Lebensstil eine sogar mit Worten (aus Mangel) haushälterische Schablone. Ihre Kinder verlieren die andachteinflößende reine Kindlichkeit früher als die Kinder mancher in Traditionen anmutiger Wohlhabenheit aufgewachsener Bürgerfamilien. Sie sind allzubald dem kindlich unbefangenen Leben und Erleben entfremdet, indem der im Blut sitzende Achtung einflößende Stil der Erwachsenen sie bei der schönen freien großzügigen Familiengemeinschaft, so wie sie nur zu beobachten anfangen, ohne auf Widerstände zu treffen, überzeugt.

Die jungen Leute sind alle frühreif, sie spielen immer ihre kommenden Jahre: wenn sie fünfzehn sind, das achtzehnte, wenn sie achtzehn sind, das zweiundzwanzigste, mit 23 Jahren den Mann von dreißig. Die Mädchen sind dagegen weit über ihre Jahre hinaus jung oder vielmehr kindisch, da ihr Geist nicht geweckt, sondern systematisch im Halbschlaf erhalten wird. Bei den Jünglingen besorgen die sexuell vor der Zeit erfahrenen, nur um weniges älteren Standesgenossen und das timide Benehmen der Hofmeister, als abschreckendes Beispiel, die geistige Erziehung. Die Wissenschaften sind von vornherein ein Deridendum, gut genug für Kandidaten, die nichts Besseres zur Verfügung haben. Die Mädchen werden von einem prädestinierten Gouvernantengeschlecht in einem verhalten kichernden Respekt auf Distanz erzogen. Sie gedeihen alle zu mütterlichen Frauen, die Jünglinge selten zu väterlichen Männern. Ein gebildeter Standesgenosse ist ein mit scheuer Hochachtung betrachteter Fremder von Distinktion. Halbwegs tiefer gehende Bildung -- die immer noch oberflächlich genug bleibt -- äußert sich zunächst immer in einem äußerst wohlfeilen Demokratismus, der vom geborenen Plebejer mit bedientenhafter Verehrung vor dieser leutseligen Herablassung quittiert wird.

Wenn aber ein Aristokrat echte Seelenbildung genossen und einem gesunden Ingenium einverleibt hat, ist seine geistig-moralische Erscheinung ein kaum übertreffliches Ganze. Die angeborene ergibt mit der erworbenen Freiheit ein wunderbares, ununterscheidbares Durchdrungensein. Und die vom leeren Formalismus der standesgemäßen Bigotterie entbürdete Christgläubigkeit, das dem (vom schalen Liberalismus unrettbar verderbten) Bürgerlichen nahezu unzugängliche große Religiöse an einer solchen harmonischen Bildung ist ein unbedingt Verehrungswürdiges. Wahre „verfassungsmäßige“ Freiheit kann einem bürgerlichen Staat nur ein bedeutender aristokratischer Staatsmann gewähren. Den Schwindel der falschen Freiheit, die verdummende Dogmatik des Zeitenliberalismus durchschaut nur ein großzügiger Aristokrat. Das Ritterliche im Soldatenhandwerk kann nur ein Aristokrat erweisen -- unwiderleglich wie alles Natürliche.

Das monarchistische Prinzip kann nur der die Lehnspflicht, die Lehnstreue im Blut tragende Aristokrat aus Überzeugung stützen. Ein dem väterlichen Boden nicht entfremdeter, aus dem geistigen Erleben nicht ausgeschalteter, national und religiös gesinnter Adel ist neben einer schollen- und sprachentreuen Bauernschaft noch immer das Wesenhafte eines festgefügten Staatswesens.

_ANDREAS VON BALTHESSERS UNRÜHMLICHES ENDE_

_ANDREAS VON BALTHESSER AN DIE BARONIN DELLA SERRA._

„Ich habe gestern mit dem kleinen Wartenberg gefrühstückt. Sie wissen, Baronin, daß er Sie sehr verehrt. Er hat mich gebeten, bei Ihnen für ihn ein günstiges Wort einzulegen. Ich entledige mich der heikeln Aufgabe auf diese sicherlich bequemste Weise. Wenn Sie gegen seine Verehrung nichts einzuwenden wissen, wird das der Sache nicht geschadet haben. Ich küsse Ihre Hände.

A. B.“

_DIE BARONIN DELLA SERRA AN ANDR. V. BALTHESSER._

„Lieber Herr v. B.! Ihr originelles Briefchen werde ich dem kleinen Wartenberg zeigen. Das soll Ihre Strafe sein. Wenn Sie heute um 6 Uhr bei uns essen wollen, können Sie das Nähere von ihm selbst erfahren.

Nina della Serra.“

_ANDR. V. B. AN DIE BARONIN DELLA SERRA._

„Gnädigste Baronin, Ihrem Befehle nachzukommen, wird mir ein besondres Vergnügen sein. Ein Diner bei Ihnen muß mir mein Leben wert sein.

A. B.“

+Zwei Wochen später.+

_GRAF SERGES WARTENBERG AN ANDR. V. BALTHESSER._

„Ich habe die peinliche Aufgabe, mein lieber Andreas, Dich im Namen einer Dame, die wir beide kennen, zu bitten, Deine Besuche in ihrem Hause einzustellen. Sie hatte geglaubt, daß es genügen würde, wenn sie sich dreimal verleugnen ließe. Nichts für ungut.

Dein ergebener Serges W.“

_ANDR. V. B. AN DEN GRAFEN SERGES WARTENBERG._

„Ich nehme nach einiger Überlegung davon Abstand, Deinen freundlichen Brief dem Baron Eugen della Serra einzuschicken, der meines Erachtens dazu legitimierter gewesen wäre als der -- Unlegitimierte.

A. B.“

ZEITUNGSNOTIZ.

„In der Reitschule des ....-Instituts hat gestern ein Duell zwischen zwei Herrn der Gesellschaft stattgefunden, das leider einen tragischen Abschluß fand. Herr A. v. B. hat im dritten Gang eine Kugel mitten in die Brust erhalten.“

Im gleichen Verlage erschienen von

Richard Schaukal:

Kapellmeister Kreisler. Dreizehn Vigilien aus einem Künstlerdasein 1906

Giorgione oder Gespräche über die Kunst 1906

Literatur. Drei Gespräche 1906

Meine Gärten. Einsame Verse 1897

Vorabend. Ein Akt in Versen 1902

Von Tod zu Tod und andre kleine Geschichten 1902

Das Buch der Tage und Träume 1902

Pierrot und Colombine oder das Lied von der Ehe 1902

+In Vorbereitung+: Goltz, Buch der Kindheit. Neuausgabe 1907

Schlemihle. Drei Novellen.

Bei andern Verlegern:

Heinebreviarium 1897

Intérieurs aus dem Leben der Zwanzigjährigen 1901

Mimi Lynx. Eine Novelle 1904

Ausgewählte Gedichte 1904

E. T. A. Hoffmann 1904

Wilhelm Busch 1904

Großmutter. Ein Buch von Tod und Leben 1906

Verlaine-Heredia. Nachdichtungen 1906

Eros-Thanatos. Novellen 1906

Die Mietwohnung 1907

Folgende früher erschienene Bücher sind im Buchhandel nicht mehr vorhanden:

Gedichte 1893

Rückkehr. Ein Akt 1894

Verse (1892-1896) 1896

Tristia. Neue Gedichte 1898

Tage und Träume 1899

Sehnsucht. Neue Verse 1900

Einer, der seine Frau besucht, und andre Szenen 1902

Druck von Oscar Brandstetter in Leipzig.