DE Sachbuch

Kampagne in Frankreich

Gleich nach meiner Ankunft in Mainz besuchte ich Herrn von Stein den Älteren, königlich preußischen Kammerherrn und Oberforstmeister, der eine Art Residentenstelle daselbst versah und sich im Hass gegen alles Revolutionäre gewaltsam auszeichnete. Er schilderte mir mit flüchtig...

Chapters

7. Chapter 7

Man hatte sich auf den zähen, hie und da quelligen roten Tonfeldern notgedrungen unvorsichtig eingelassen; in einer solchen Falge musste zuletzt auch dem tüchtigen Küchengespann...

6. Chapter 6

Sowohl im Hauptquartiere selbst, wohin man zuweilen gelanget, als bei allen denen, die von dort herkamen, erkundigte man sich nach der Lage der Dinge: sie konnte nicht bedenklic...

9. Chapter 9

Unser Führer wollte nicht freventlich seine braven, wohlhabenden Verwandten in dieser Gegend gerühmt haben; er ließ uns deshalb einen Umweg machen über Arlon, wo wir in einem sc...

2. Chapter 2

Nun aber sahen wir über Hügel und Tal des Königs Majestät sich eilig zu Pferde bewegend, wie den Kern eines Kometen von einem langen, schweifartigen Gefolge begleitet. Kaum war...

10. Chapter 10

Öfters hört' ich wiederholen: sollten die Franzosen wohl ohne große Überlegung und Umsicht, ohne starke Heeresmacht solche bedeutende Schritte getan haben? Custinens Handlungen...

14. Chapter 14

Noch eine Zeitlang unterhielten wir ein briefliches Verhältnis; ich kam in den Fall, ihm einige reelle Dienste zu leisten, deren er sich denn auch bei gegenwärtiger Zusammenkunf...

5. Chapter 5

Doch das augenblickliche Bedürfnis behauptet sein Recht selbst gegen das Nächstkünftige. Unsere Husaren hatten mehrere Brotkarren, die von Chalons nach der Armee gehen sollten,...

1. Chapter 1

Gleich nach meiner Ankunft in Mainz besuchte ich Herrn von Stein den Älteren, königlich preußischen Kammerherrn und Oberforstmeister, der eine Art Residentenstelle daselbst vers...

8. Chapter 8

Unsere traurige Lazarettfahrt zog nun langsam dahin und gab zu ernsten Betrachtungen Anlass, da wir in dieselbe Heerstraße fielen, auf der wir mit so viel Mut und Hoffnung ins L...

12. Chapter 12

Wundersam war jene Zeit, die man sich kaum wieder vergegenwärtigen könnte. Voltaire hatte wirklich die alten Bande der Menschheit aufgelöst; daher entstand in guten Köpfen eine...

4. Chapter 4

Nach und nach klärte sich's auf. Die Stellung Dumouriez' bei Grandpré war höchst fest und vorteilhaft; dass er auf seinem rechten Flügel nicht anzugreifen sei, wusste man wohl;...

11. Chapter 11

Dem Herzog von Weimar war ein schönes Quartier eingeräumt, worin auch ich ein gutes Unterkommen fand. Die Armee rückte nach und nach heran; die Dienerschaft des fürstlichen Gene...

13. Chapter 13

Was aber zugleich nach jener Epoche folgerecht auffallend hervorging, war die Achtung der Individuen untereinander. Namhafte ältere Männer wurden, wo nicht persönlich, doch im B...

15. Chapter 15

Diese Abschiedsformel wohl denkender freundlicher Katholiken war mir nicht fremd, noch zuwider: ich hatte sie oft bei vorübergehenden Bekanntschaften in Bädern und sonst meist v...

3. Chapter 3

Früh hatte sich eine Gesellschaft zusammengefunden, nach der Stadt zu reiten, an die ich mich anschloss. Wir fanden gleich beim Eintritt große frühere Anstalten, die auf einen l...

16. Chapter 16

Mir aber einigen Trost und Unterhaltung zu verschaffen, suchte ich diesem Ungeheuren eine heitere Seite abzugewinnen, und die Form der komischen Oper, die sich mir schon seit lä...