Part 2
Stark ist, wer sich selbst beherrscht, Reich, wer mit wenigem zufrieden ist.
Wenn du dich vermählst, steig' eine Stufe +hinab+! Bei der Wahl deiner Freunde: steig' eine Stufe +hinauf+!
Besser die Gurke, die man hat, als die Aussicht auf einen Kürbis.
Wer in ein brüchiges Haus zieht, bereitet sich selbst sein Grab.
Ein Geheimnis ist +dein+ Gefangener, solange du es bewahrst; du wirst aber +sein+ Gefangener, sobald du es dem Nächsten erzählst.
Viele klagen über ein schlechtes Gedächtnis; aber keiner klagt über wenig Verstand.
Kann man nicht drüber weg, so muß man drunter durch.
Die Wahrheit erscheint wie Öl auf dem Wasser.
Kämpfst du gegen das Schicksal an, so unterliegst du ihm. Fügst du dich aber, so bleibst du deines Schicksals Herr.
Besser der Schmerz im Herzen als die Schande im Gesicht.
Geben +und+ bitten soll man nicht.
Was du in der Jugend sündigst, rächt sich im Alter.
Wer nicht zu säen versteht, kann auch nicht ernten.
Wer am Sabbath nicht hungern will, darf am Wochentag nicht müßig gehen.
Wenn du den Pulverrauch nicht vertragen kannst, so ziehe nicht in den Krieg.
Wenn man keinen Knoblauch ißt, stinkt man nicht.
Wenn die Maus satt ist, ist das Mehl bitter.
Bestreiche den Bauer mit Honig -- er stinkt doch nach der Gosse.
Wenn man sieben Jahre ein Schwein ist, wird man ein Ojscher (reicher Mann).
Wer die Gefahr liebt, der geht darin unter.
Wer einen Stein in die Höhe wirft, dem fällt er auf den Kopf.
Mit dem Maße, mit dem man mißt, wird man wiedergemessen.
Das Niederreißen des Alters ist Aufbauen; das Bauen der Jugend aber Niederreißen.
Ein Arzt, der unentgeltlich heilt, ist auch kein Geld wert.
Mit dem Unkraut wird oft auch das Kraut ausgerissen.
Fünf Personen bedürfen der Bewachung: der Kranke, Brautleute, die Wöchnerin, der König und der Trauernde.
Wenn man einem Bauer Ehre antut, schwellen ihm die Füße.
Schert man die Schafe, zittern die Lämmer.
Wenn man mit Hunden schlafen geht, steht man mit Flöhen auf.
Leichter einen Sack Flöhe hüten als eine verliebte Maid.
Vom Nichtnehmen ist noch kein Mensch reich geworden.
Hunde, die bellen, bringt man mit einem guten Bissen zum Schweigen.
Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg' auch keinem andern zu.
Was nützt es, daß du dem Schweine ein Palmenblatt vors Maul hängst, es wälzt auch das durch den Kot.
Wenn man keine Beschäftigung hat, beginnt man, sich mit Politik zu befassen.
Aufrichtige Reue ist bessere Buße als hundert Rutenschläge.
Setze dich nicht zu Tische, solange dein Vieh hungert.
Wer Reue zeigt, den soll man nicht an seine früheren Sünden erinnern.
Willst du dich überzeugen, ob ich dein Freund bin, dann hör' nicht auf meinen Rat.
Man erkennt einen Freund erst, wenn man geschäftlich mit ihm zu tun hat.
So lange es dir gut geht, hast du Freunde in Menge; gerätst du ins Unglück, stehst du allein.
Der Wald liefert selbst den Stiel zu der Axt, mit der er umgehauen wird.
Eher mache deinen Sabbath zu einem Werktage, als daß du von den Menschen etwas verlangst.
Die besten Speisen werden einem zuwider.
Satt kann man nur an seinem eignen Tische werden.
Drei schreien umsonst, denn sie finden kein Gehör:
1. Wer Geld ohne Zeugen verleiht.
2. Wer seine Güter den Kindern schon bei Lebzeiten übergeben hat.
3. Wer sich von seiner Frau beherrschen läßt.
Hinter einem schweren Wagen ist es leicht zu Fuß zu gehn.
Wenn zweie sagen, du bist betrunken, dann leg dich schlafen.
Zur Suppe braucht man keine Zähne.
Wer sich hungrig schlafen legt, wird schläfrig aufstehen.
Ein guter Ruf geht weit; ein schlechter noch weiter.
Die Geschichte hat schon einen Bart.
Wer Fehler schreibt, kann auch Fehler lesen.
Was nutzt, daß der Bursch Sporen anhat, wenn er nicht reiten kann.
Wenn eine Dummheit +gelingt+, bleibt es doch eine Dummheit.
Alle Stummen wollen viel reden.
Auf eine madige Geiß setzen sich alle Fliegen.
Aus einer fremden Haut ist gut Riemen schneiden.
Jede Trompete trägt eine andre Quaste.
Wenn man dem Dieb die Schlüssel übergibt, ist man vor Diebstahl sicher.
Auch ein Engel kann zur gleichen Zeit keine zwei Arbeiten tun.
Ein Adler fängt keine Fliegen.
Ein kleines Städtchen ist wie eine Glaslaterne.
Jeder Topf findet seinen Deckel.
Wenn der Esel Hörner hätte und wenn der Ochs sich seiner Stärke bewußt wäre, dann würde die Welt nicht lange bestehen.
Wer ein frommes Werk vollbringen geht, kann unbesorgt seines Weges gehn.
Wenn eine Ohrfeige nicht hilft, muß man zur Peitsche greifen.
Wenn man Feuer braucht, sucht man es in der Asche.
Wie du einen +an+siehst, so sieht er aus.
Überall ist's gut, aber zu Hause am besten.
Frag nicht den Arzt -- frag lieber den Kranken.
Wo viele gehen, wird kein Gras wachsen.
Gold glänzt auch im Straßenkot.
Man soll in einen Brunnen, aus dem man Wasser getrunken hat, keine Steine werfen.
Es ist leichter Geld zu +verdienen+, als es zu +behalten+.
Ein fremder Bissen schmeckt gut.
Auch im Paradies ist es nicht gut allein zu sein.
Hast du etwas -- behalt's; weißt du etwas -- schweig; kannst du etwas -- tu's!
Wenn man nicht beißen kann, soll man nicht die Zähne zeigen.
Besser zehnmal fragen, als einmal irren.
Wer Geld für die Fische gab, wird auch den Pfeffer bezahlen.
Kraft holt man sich nur aus der vollen Schüssel.
Früh aufstehen und früh heiraten schadet nichts.
Gieß Öl nach, so lange die Lampe brennt.
Die Liebe ist süß -- schmeckt aber nur gut mit Brot.
Was nützt es, wenn die Kuh viel Milch gibt, wenn sie nachher den Milchkrug umwirft.
Wenn der Wurm im Krenn (Meerrettich) sitzt, glaubt er, es gäbe nichts süßeres auf Erden.
Besser eine Uhr die steht, als eine Uhr die schlecht geht.
Stille Wasser unterwühlen das Ufer.
Die ersten Pflaumen sind wurmstichig.
Beim Holzhacken fliegen Späne.
Wann freut sich der Bucklige? Wenn er einen andern Buckligen sieht.
Wenn du einem Hunde Gutes tust, bellt er dich an.
Läßt du einen Hund auf die Bank, dann springt er auf den Tisch.
Es gibt selten ein Amt, an dem nicht etwas kleben bleibt.
Jede Stadt hat ihren Verrückten.
Wenn man kein Fleisch hat, nagt man die Knochen.
Müßige Hände verderben die Wände.
Kommt man nur über den Planken, bekommt man andre Gedanken.
Wenn man nicht Jakob gibt, wird man Esau geben (der Unwürdige wird es bekommen).
Gesegnet sind die Hände, die alles allein tun.
Lieber »ich hab'« als »ich hätt'«.
Einmal ist keinmal.
Wie man sich bettet, so schläft man.
Schrei nicht eher »hopp« als bis du über den Graben bist.
Vor einem Diebe, der ins Haus gehört, kann man sich nicht hüten.
Wenn einer einen Gehängten in der Familie hat, soll man ihm nicht sagen: »Häng mir den Rock auf --«.
Wer in der Trunkenheit sündigt, muß nüchtern dafür büßen.
Ein goldener Schlüssel öffnet alle Türen.
Ich verzichte auf deinen Honig, und will nicht deinen Biß.
Wenn man eine Erbschaft einkassieren kommt, muß man oft die Begräbniskosten bezahlen.
Jeder hat sein Häufchen Mist vor der Tür.
Ein Mensch kann mehr ertragen, als zehn Ochsen schleppen können.
Auch einen Brunnen kann man ausschöpfen.
Dieselbe Sonne +bleicht+ die Leinewand, und +bräunt+ das Gesicht.
In einem großen Teich schwimmen große Fische.
Der Ertrinkende greift sogar nach einem Schwert, um sich festzuhalten.
Es wird nicht eher hell, bis es nicht ganz dunkel geworden ist.
Aus einem Leintuch kann man eine Haube machen, aber aus einer Haube kann man kein Leintuch machen.
Mit fremden Händen ist's gut glühende Kohlen zu schüren.
Besser ein Wort zur Zeit, als zwei zur Unzeit.
Ein gutes Wort kostet nichts und bringt immer etwas ein.
Schütt nicht das unreine Wasser aus, ehe du nicht reines hast.
Guter Rat: hören, sehen und schweigen.
Sei nicht zu süß, weil sie dich sonst essen; sei nicht zu bitter, weil sie dich sonst ausspucken.
Geh neben ein golden Wägele, so findest du ein goldenes Nägele.
Berge kommen nicht zusammen; aber Menschen.
Den schlechten Ruf, den einer einmal hat, den behält er bis ans Ende.
Wenn der Ochs tot ist, schärft jeder das Messer.
Scherzhafte Redensarten
Ein Ochs hat eine lange Zunge und kann doch nicht Schofar blasen.
Vom Hersagen der Psalmen tut der Bauch nicht weh, aber satt wird man auch nicht davon.
Wenn man sich schämt, bekommt man keine Kinder.
Wenn ein Geizhals leichtsinnig wird, spielt der fremde Gulden bei ihm keine Rolle.
Wer die Tochter haben will, muß mit der Mutter beginnen.
Ein Blinder sieht bei dir mit einem Auge mehr als du bei ihm mit zwei Augen siehst.
Wer selbst sein Lob singt, muß schlechte Nachbarn haben.
Wenn man einem Zigeuner ins Gesicht spuckt, sagt er, daß es regnet.
Einen Dank kann man nicht in den Beutel tun.
Schlepp mich, ich geh gern.
Ein Kantor und ein Pferd taugen nur bis zum vierzigsten Lebensjahr.
Jeder Mann glaubt, es gebe nur eine böse Frau auf der Welt, und das sei seine.
Ein Tauber hat gehört, wie ein Stummer erzählte, daß ein Blinder gesehen hat, wie ein Krummer gelaufen ist. (Diese Redewendung gebraucht man, wenn jemand eine ganz unglaubliche Geschichte erzählt.)
Vorn getrommelt und hinten keine Soldaten.
Kleine Töpfe laufen bald über.
Das hat schon Adam seinem Weib erzählt und sie hat darauf erwidert »Eine alte Geschichte!« --
Vom Nehmen wird man nicht arm, vom Wünschen wird man nicht reich.
Das ist nicht auf seinem Mist gewachsen.
Kratzen und Borgen tut nur auf eine Weile gut.
Dalles und Stolz gehören nicht zusammen.
Das letzte Hemd soll man versetzen und ein Ojscher (reicher Mann) soll man sein.
Das ganze Jahr schicker (betrunken) und Purim nüchtern. (Es gibt Käuze, die immer ausgelassen sind, aber bei irgendeiner lustigen Gelegenheit den Kopf hängen lassen.)
Wie kommt die Katz übers Wasser? »Mit nasse Füß.«
Von großer Eile kommt nichts Gutes!
(Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt: In einem jüdischen Hause wurde ein Bedienter während des Essens um einen Teller geschickt und blieb hundert Jahre aus. Als er endlich nach einem Jahrhundert mit dem Teller herbeigeeilt kam, fiel er hin und zerbrach den Teller. Da tat er den obigen Ausspruch.)
Überall ist Hilfe gut, nur nicht bei der Schüssel.
Der Jude ist viel besser daran als der Meschumid (Getaufte). Der Jude kann sich taufen lassen und der Meschumid nicht.
Manchmal treffen die Wetterpropheten auch das Richtige.
Verkehrt gefahren ist auch gefahren.
Nach einer Feuersbrunst wird man reich.
Einen Antrag darf man auch der Rabbinerfrau stellen.
Ein Ochs geht nach Olmütz auf den Markt und kommt als Ochs wieder.
Was kann man von einem Ochsen mehr verlangen als Ochsenfleisch?
Wasch mir den Pelz und mach ihn nicht naß.
Mit Ejzeß (Ratschlägen) bin ich versorgt.
Wenn ein Kantor alt wird, bellt er wie ein Hund und frißt wie ein Schwein.
Den Dalles und das Stroh in zerrissenen Stiefeln kann man nicht verbergen.
Bei einem Dieb ist es schwer zu stehlen.
Wenn man dir gibt: Nimm! Wenn man bei dir nimmt: Schrei!
Es kleidet ihn wie ein Chasir (ein Schwein) ein Setramel (eine Sabbathmütze).
Sag der Katze, daß die Torte einen Gulden kostet, sie nascht doch.
Wer dem Hutmacher Geld schuldig ist, hat Schulden über den Kopf.
Wenn die Babe (Großmutter) einen Bart hätte, dann wäre sie ein Seide (Großvater).
Gäste und Fische stinken am dritten Tag.
»Eintunken kostet Geld.«
Zu diesem Ausspruch wird das folgende Geschichtchen erzählt: Zwei Juden, A. und B., gingen ins Caféhaus. A. bestellte sich einen Café, während B. nur eine Semmel nahm. Als der Kellner den Café brachte, sagte B., laß mich meine Semmel in deinen Café eintunken. A. erlaubte es ihm und nun tat B. seine Semmel in die Caféschale, tunkte und tunkte. Die Semmel saugte den ganzen Café ein, so daß die Schale leer blieb. Nun wollte A. den Café nicht bezahlen, B. aber sagte: Ich hab ja nur eingetunkt. Da rief A. laut, daß man es im ganzen Caféhaus hörte: »Eintunken kostet Geld.«
Wenn der Gast hustet, dann fehlt ihm der Löffel.
Wenn die Psalmen gesund machen könnten, dann würde man sie in der Apotheke kaufen. (Es ist ein Volksglaube, daß das Hersagen der Psalmen Kranken Genesung bringt.)
Alle Schuster gehen barfuß.
Wenn es einem zu gut geht, dann geht man aufs Eis tanzen.
Nach einem Feste bleiben Schulden und schmutzige Wäsche zurück.
Einen Kranken fragt man, einem Gesunden gibt man. (So spricht der intime Gast, wenn ihn die Wirtin fragt, ob er etwas genießen will.)
Zinsen wachsen ohne Regen.
Man kann zwischen zwei Broten Hungers sterben (wenn das alte Brot ausgegangen ist und das neue noch nicht da ist).
Man kann einen Brief lesen, und man kann einen Brief singen.
Fürs Amen sagen verdient man noch keine Schläge.
ERNST ROWOHLT, VERLAG, LEIPZIG
In französischen Ausgaben liegen vor:
PAUL VERLAINE: VERS
Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX
Pappband M 12.--, Halblederband M 16.--, Ganzlederband M 25.--.
Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag jr. M 50.--.
CHARLES BAUDELAIRE: LES FLEURS DU MAL
Herausgegeben von Professor GEORGES A. TOURNOUX
Pappband M 8.--, Halblederband M 12.--, Ganzlederband M 18.--.
Vorzugsausgabe auf Strathmore in 100 Expl., Handband von Carl Sonntag jr. M 50.--.
URTEILE DER PRESSE
über die Verlaineausgabe; in gleicher Ausstattung erschien soeben Baudelaire.
+Max Mell in den Grenzboten+: Es ist klar, daß alle möglichen anderen Gedichte eher übersetzt werden können als die Verlaines. Denn sie in die deutsche Sprache bringen, heißt einen Eingriff in die künstlerische Existenz eines solchen Gedichtwesens machen. Die Verlaineschen Gedichte müssen ins Französische verzaubert bleiben. Da ist es in tieferem Sinne kein Zufall, sondern Gerechtigkeit, wenn in Deutschland eine schöne französische Ausgabe von Verlaines Gedichten die häßlichen französischen Editionen zu verdrängen sucht. Mit besonderer Freude schlagen wir diesen schlichtprächtigen, anständigen Band auf, in seiner trefflichen Auswahl erneuern wir alten vertrauten Umgang.
+Süddeutsche Monatshefte+: Der schönste französische Gedichtband, den wir kennen, eine erst nach langen Verhandlungen dem französischen Verleger abgerungene Ausgabe, aus allen Bänden Verlaines ausgewählt. Eine Satzanordnung von erlesener Vornehmheit.
W. FRED: IMPRESSIONEN
Aus dem Tagebuch eines Wanderjournalisten
Geheftet M 3.50, gebunden M 5.--
+Inhalt+: Vorwort des Journalisten. Aus dem Leben einer großen Tageszeitung. Die Bombe. Palais de glace. Die Ohrfeige. Buster Brown. Der »Herr«. Der kleine Kohn. Das Blumenmedium. Operation. Der Herr von Wien. Wiener Wahltag. Das andere Berlin. Am Start der Flieger. Berliner Wahltag. Cosas de Espana. Stierkampf. Spanische Städte. In der Alhambra. Ein spanischer Sonntag. Spanisches Theater. Florentiner Brief. Winterliche Autoreise durch deutsche Städte. In einer kleinen Stadt. Feiertag im Walde. Die letzten Stationen. Die toten Schiffe.
+Hugo von Hofmannsthal über W. Fred+: Eine beträchtliche Bildung, und die nicht nach der Studierlampe riecht; einen geübten und soliden Blick für die Weltverhältnisse; einen wahren Weltsinn, weder engherzig noch gesinnungslos; diese drei stellt er in den Dienst der rechten Sache, wenn er für seine Mission ansieht, den Anschluß des Alltäglichen, empirisch Gegebenen an das Bleibende, Geistige, Wesentliche zu vermitteln. -- Er schreibt aus dem Heute heraus und für das Heute: da muß er es verstehen, sich Rechenschaft zu geben, was dann tausendfältig dem Heutigen zugrunde liegt, und diese geistige Arbeit geht wiederum ins Uferlose.
FELIX POPPENBERG
TASCHENBUCH FÜR DIE DAMEN
In Pappband mit Hülse M 3.80, in Seide gebunden M 6.--
+Aus dem Inhalt+:
Verwandlungen des Fächers / Das Damenzimmer / Frauenschmuck und Frauenbilder / Ein Modentee im Palais de danse / Casanova / Lehrjahre einer Kaiserin, Ninon de l'Enclos / Aus der Empireschatulle.
Wir bringen mit diesem besonders sorgfältig ausgestatteten Buch, das den Anfang zu einer Wiederbelebung der alten schönen Almanache aus neuem modernen Geiste machen will, ein Werk von größter Absatzfähigkeit auf den Markt. Felix Poppenbergs essayistische Kunst zeigt sich in den galanten und preziösen Themen dieses Damen-Almanaches von der glänzendsten Seite. Die eigenartige Ausstattung lehnt sich in ihrer Zierlichkeit an die Taschenbücher des 18. Jahrhunderts an. Die Porträte Casanovas, der Ninon de l'Enclos und Katharina II. in vorzüglichen Nachbildungen nach Stichen der Zeit schmücken den Band.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
Korrekturen:
S. 33: Schlemiehl → Schlehmil Der {Schlemihl} fällt auf den Rücken
End of Project Gutenberg's Jüdische Sprichwörter, by Artur Landsberger