Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt

Part 13

Chapter 133,862 wordsPublic domain

»So«, sagte er entschieden, »und weil die Fräulein Pepi so frech und keck zu mir gewesen ist, geh' ich jetzt stante pede auf die Polizei und zeig' die ganze G'schicht an.«

Darauf war ich nicht gefaßt gewesen. Eine entsetzliche Angst ergriff mich.

Er weidete sich daran und quälte mich noch mehr: »Alle zwei werdet ihr eingesperrt ... du und dein Herr Papa ...«

»Nein!« stieß ich hervor.

»Nein?« wiederholte er. »Nein? Na, das werden wir ja gleich sehen ..., ich kann ja beeiden, was ich gesehen hab'.«

Damit wollte er zur Tür: »Gleich geh' ich ...«

Ich warf mich zwischen ihn und die Tür.

»Bitte ...«, stammelte ich.

»Da gibt's nichts zu bitten mehr ...« Er wollte die Türschnalle ergreifen.

Ich hielt fest die Arme vor die Tür gebreitet: »Bitte ...«

»Bitte ..., was?« wiederholte er höhnisch.

Ich flüsterte: »Bitte ..., verzeihen Sie mir Herr Rudolf ..., daß ich keck zu Ihnen war ...«

»Aha ...«, frohlockte er, »jetzt auf einmal ..., was?«

Ich wurde dringender: »Gehn S' nicht auf die Polizei, Herr Rudolf ..., bitte.«

»Ah ja«, drohte er ..., »ich geh' schon auf die Polizei, das gibt's nicht ...«

Ich brach in Tränen aus: »Bitte, gehn S' nicht, Herr Rudolf ..., ich kann nichts dafür ...«

»Für was kannst du nix ...?«

»Dafür ..., daß mich der Vater ...«

»So?« sagte er und neigte sich dicht zu mir: »Und dafür kennst du mich nicht, daß du mich so weggestoßen hast, wie ich dich hab' ein bisserl da angreifen wollen ...?« Er berührte leicht meine Brust.

»Ich werd's nimmer tun ...«, weinte ich.

»Alsdann jetzt laßt du mich mit die Duterln spielen ..., was?«

»Ja ..., Herr Rudolf ...«

Er riß mir das Hemd ab und nahm meine Brüste in die Hand und spielte mit den Zeigefingern an den Warzen.

»Das darf ich jetzt machen ..., was?« spottete er.

»Ja ..., ja«, sagte ich und ließ es geschehen.

Er rieb sich stehend mit dem Hosenlatz an meiner Fut: »Und das da ...«, meinte er lauernd, »das dürfte ich jetzt auch ..., was?«

»Ja, Herr Rudolf.« Ich war willenlos.

»So ...?« grinste er, »jetzt möchst du dich von mir vögeln lassen ...?«

Mir war es die einzige Rettung: »Ja, Herr Rudolf.«

»Und ich mag dich gar nicht vögeln«, rief er lachend, »ich mag nur auf die Polizei gehen ...«

Ich weinte laut. Da fuhr er fort: »Außer du tust mich schön bitten, ich soll dich pudern ..., ha?«

»Ich bitt' schön, Herr Rudolf.«

»Wart.« Er spielte schneller mit meiner Brust.

»Ich bitte ...«, wiederholte ich.

»Sag's doch ...«, rief er und stieß unten gegen mich.

»Ich bitte ..., Herr Rudolf ..., pudern Sie mich ...«, sagte ich gehorsam.

»Also komm.« Er ließ von mir ab und ging zum Bett.

Ich folgte ihm ohne Willen.

»Leg dich nieder«, befahl er.

Ich tat es.

»Heb deine Kleider auf!«

Ich gehorchte.

Er betrachtete mich, wie ich dalag.

Dann kommandierte er weiter: »Mach mir das Hosentürl auf.«

Auch das tat ich. Sein Schwanz sprang heraus. Es war eine dünne weiße Nudel, die schief in die Höhe stand.

Jetzt stieg er ins Bett, legte sich auf mich und sagte: »So, und hineinstecken mußt du dir ihn auch selber.«

Ich ergriff seinen Schwanz und führte ihn mir hinein. Von der Annehmlichkeit, die ich unwillkürlich empfand, und von der Angst vor der Polizei endlich befreit, atmete ich auf. Rudolf stak beinahe bis zum Heft in der Scheide, aber er lag ruhig. »Jetzt mußt du noch sagen, bitte Herr Rudolf, stoßen Sie ...«

»Bitte Herr Rudolf, stoßen Sie ...«, das sagte ich gern.

Meine Brust war nackt. Er ergriff sie und spielte damit und stieß unten seinen Wurm hin und her. Ich verabscheute ihn, ich haßte ihn, aber ich konnte mir nicht helfen, ich wurde geil. Denn er vögelte, indem er den Keil bei jedem Stoß ganz herauszog, um ihn dann sacht wieder ganz hinein zu bohren.

Nach dem zehnten oder zwölften Dolchstoß ließ ich meinen Popo springen und begriff nicht mehr, warum ich mich gegen dieses Abenteuer so gesträubt hatte.

»Ah ..., ah ...«, rief er, »jetzt werd' ich die Peperl öfter vögeln, was?«

Und ich: »Fester ..., schneller ..., mir kommt's ..., ach ..., ja ..., öfter vögeln?«

»So ist's recht ...«, meinte er, »so werden wir uns vertragen ...«

»Ach«, zischelte ich, »... mir kommt's ..., spritzen Sie, Herr Rudolf.«

»Langsam ...«, erwiderte er, »... ich habe Zeit.«

Er blieb immer im selben Tempo.

Plötzlich fragte er, ohne sich zu unterbrechen: »Vögelst du oft mit dem Vater ...?«

Ich leugnete: »Nie ..., heut hat er das erste Mal wollen ...«

Er bohrte mir eben wieder den Schweif hinein: »Lüg nicht«, zischte er dabei.

»Ach ..., mir kommt's schon wieder ...«, rief ich.

»Sag die Wahrheit«, befahl er mir.

»Ja ..., ja ...«, antwortete ich.

»Alsdann vögelst du oft mit dem Vater ...?«

»Ja ..., oft ... mir kommt's ..., fester ...«

»Wann denn immer ...?«

»Meistens in der Nacht ...«

»Seit wann?«

»Schon ein halbes Jahr ...«

»Alle Nacht?«

»Nein ...«

»Fickt er gut ...?«

»Ja ...«

»Besser wie ich ...?«

»Nein ..., nein ...«, versicherte ich schmeichelnd, »... mir kommt's schon wieder.«

»Nimmst du ihn auch in den Mund?« inquirierte er weiter.

»Ja ...«

»Auch den meinigen ...?«

»Ja ...«, versprach ich.

»Und schleckt er dir die Fut aus ...?«

»Ja ...«

»Ist das gut ...?«

»Ja ...«

»Soll ich's auch tun ...«

»Ja ...«

Vielleicht eine halbe Stunde lang bearbeitete er mich, und ich schwamm in meinem eigenen Saft und in Seligkeit. Endlich keuchte er: »Ich spritz'! Ich spritz'! Jetzt! Jetzt!«

Und damit gab er mir eine solche Ladung, daß es hörbar zu gurgeln anfing, so rann mir das Fruchtwasser aus dem Leib.

Wie wir fertig waren, spielte er noch ein bißchen mit meinen Brüsten und plauschte mit mir.

»Ich hab' es gleich gewußt, daß ich dich vögeln werde ...«

»Warum?« fragte ich ihn.

»Weil ich gleich gewußt hab', was los ist, wie ich die G'schicht vom Katecheten gehört hab', und wie ich gesehen hab', daß du neben dein' Vater schlafst ...«

»Ich kann nix dafür«, verteidigte ich mich, »der Vater hat's g'sagt ...«

»Das glaub' ich«, lachte er.

»Werden Sie's niemandem sagen?« wollte ich wissen.

»Woher denn. Wenn du dich von mir immer vögeln laßt ...«

»Ja ..., ich lass' mich immer vögeln ...«, gelobte ich.

»Und dann ..., ich weiß es ja schon länger«, ... lächelte er.

»Was denn ...?«

»Na, das mit dem Vater ...«

»Woher denn?«

»Weil ich schon paarmal zug'schaut hab' ...«

Ich erschrak noch nachträglich. »Wann, wann haben Sie zug'schaut ...«

»Ein paarmal ..., am Sonntag in der Früh ...«

»So ...!«

»Soll ich dir's beweisen? Vorigen Sonntag bist du oben g'legen und er unten, und dann hast du's noch in den Mund genommen, und beim zweitenmal bist du unten gelegen ..., was?«

»Ja ...« ich erinnerte mich. Es war im ersten Dämmerlicht gewesen.

Er stand auf: »Na, alsdann bist von heut ab meine Geliebte ... Jetzt hab' ich halt zwei ...«

Ich wurde neugierig: »Zwei ...?«

»Ja ...«

»Wer ist denn die andere ...?«

»Du wirst sie schon noch sehen ...«

Damit ging er fort.

Alle Tage des Morgens, wenn mein Vater weggegangen war, kam er herein und fragte: »Na, war heute nacht was los ...?«

Und ich mußte ihm erzählen, ob ich gevögelt hatte oder nicht. Er wollte auch wissen, ob ich noch mit anderen Männern verkehre. Aber das verschwieg ich ihm wohlweislich und sagte von meinem Kooperator kein Wort. Er gebrauchte mich keineswegs alle Tage, manchmal spielte er nur so mit meinen Brüsten oder fingerte unten ein wenig herum, und manchmal sagte er geradaus: »Heut is nix, ... ich hab' gestern meine andere Geliebte gefickt ...«

Ich fand noch immer keinen Gefallen an ihm, wenn er nicht gerade drin bei mir war, aber ich haßte ihn auch nicht mehr, sondern hielt ihn für ausnehmend gescheit, weshalb ich eine große Achtung vor ihm empfand.

Zum Kooperator ging ich alle vierzehn Tage etwa. Aber es war jetzt nicht mehr die Rede von Reue, von Buße oder Beichte oder vom Reinigen. Er hatte mich eines Tages gleich als ich ins Zimmer trat, ohne weiteres entkleidet, mich geschleckt und gevögelt, sich wieder schlecken lassen und mich dann ein zweites Mal nummeriert und nur lauter Schweinereien gesprochen. Seit damals verkehrte ich mit ihm wie mit den andern Männern, und wenn er auf mir lag oder ich auf ihm, sagte ich sogar du zu ihm.

Rudolf behandelte mich andauernd gut, mein Vater auch, und an mehr dachte ich nicht.

Wenn mich mein Vater jetzt in der Frühe beim Ankleiden an den Brüsten nahm oder mir seinen Schweif zum Spielen gab, legte ich mir keine Scheu mehr auf, weil ich nun wußte, daß Rudolf nicht mehr auf der Lauer lag, sondern schlief. Ein paarmal sagte ich sogar scherzweise zu ihm: »Heut hätten S' uns wieder erwischen können, den Vater und mich ...«

Er erkundigte sich: »Habt's gevögelt ...?«

»Nein ..., aber ... gespielt ... hat er wieder mit mir.«

Rudolf meinte gütig: »Laß ihn nur spielen ..., ich schau nicht mehr ...« Das sagte er mir so oft, auch von selbst, bis ich daran glaubte und ein paarmal, wenn der Vater während dieser Morgenunterhaltungen innehaltend meinte: »Pst ..., am End kommt der Rudolf ...«, war ich selbst es gewesen, die ihn mit den Worten beruhigte: »Ach was ..., der schlaft ...«

So scherzte er auch eines Morgens mit mir und hatte mir das Hemd herabgezogen, so daß meine Brust frei war. Er küßte sie und begann das Spiel an den Saugwarzen, was mich ja immer, bis auf den heutigen Tag, mit sofortigem Begehren erfüllt.

Da auch er noch im Hemd war, und nicht einmal eine Unterhose anhatte, war mir sein ganzes Wehrgehänge rasch zur Hand, und ich bearbeitete seinen Streichriemen, bis er sich ganz straff anspannte und zu pulsieren begann.

Da fuhr er mir unter die Röcke und drängte mich gegen das Bett. Mir fiel doch noch der Rudolf ein, und ich wehrte mich: »Nicht ..., der könnt doch was hören ...«

»A was, der schlaft ja«, wiederholte der Vater meine sonst ständige Rede und fügte hinzu: »Mir kommt's sowieso gleich.«

Ich rieb seinen Schaft noch geschwinder und schlug ihm vor: »Lassen Sie sich's so kommen.« Denn mich hinzulegen, traute ich mich doch nicht.

»Dann hast du aber nix«, meinte er gutmütig.

»Ich brauch' nix«, erwiderte ich und setzte bei mir den Vorsatz hinzu, mich dann von Rudolf schadlos halten zu lassen.

Aber es half nichts.

»Nein, nein ..., komm nur ...«, drängte er.

Und da ich ohnehin schon halb bereit war, es zu tun, ließ ich mich aufs Bett werfen und steckte noch, damit die Sache nur ja geschwinder ginge, den Kolben eigenhändig in die Maschine.

»Ah ..., ah ...«, der Vater begann zu stoßen.

»Ah ..., fester ..., fester ...«, erwiderte ich ihm.

»Ach ..., grad heut ist's so gut ...«, keuchte er.

»Mir kommt's schon ... jetzt«, gestand ich.

»Noch ein paar Stöße ..., so ..., ich spritz' ... jetzt spritz' ich ...«

In diesem Augenblick schlug auch schon seine Samenwelle gegen mich an, aber in diesem Augenblick öffnete sich die Türe, Rudolf erschien und fragte gelassen: »Was machen S' denn da, Herr Nachbar.«

Mein Vater war so überrascht, daß er rasch drei, vier Stöße tat, um sich möglichst vollständig zu entleeren.

»Lassen S' Ihnen nicht stören ...«, höhnte Rudolf.

Jetzt fuhr mein Vater in die Höhe und stand mit fliegendem Atem bleich vor Rudolf.

Rudolf fixierte ihn.

Ich blieb auf dem Bett liegen wie ich war, denn ich wußte nicht, was ich tun sollte.

»Decken wir erst das Mädel zu«, höhnte Rudolf, und zog mir die Röcke herab. Dann sah er meine nackte Brust, warf einen Polster drauf und sagte: »Halten S' Ihnen das vor, mich regen die Duteln auf.«

Der Vater hatte noch kein Wort herausgebracht.

Rudolf wandte sich zu ihm: »Na, Herr Nachbar ..., was haben S' denn mit dem Mädel da getan?«

Mein Vater stammelte: »Herr Rudolf ..., Sie werden mich doch nicht unglücklich machen wollen ...«

Rudolf lachte: »Aber warum denn? Das geht doch keinen Menschen was an, wenn Sie Ihre Tochter petschieren. Sie haben ja das Madel gemacht ...«

»Herr Rudolf«, stotterte mein Vater, »ich bin Witwer ..., ich bin noch nicht so alt ... Geld hab' ich keins ... Ich kann's doch nicht beim Arm herausschwitzen ...«

»Aber ..., aber ..., ist schon recht ..., ist schon recht ...«

»Herr Rudolf«, flehte mein Vater, »Sie müssen mir einen heiligen Eid schwören, daß Sie nix verraten ...«

»Fällt mir nicht ein«, rief Rudolf obenhin, »ich schwöre nicht ..., fällt mir nicht ein ..., aber ziagn's Ihnen nur an, und kommen S' in die Küche hinaus, da reden wir dann ein Wort miteinander ...«

Voll Aufregung zog sich mein Vater an. Als er in die Küche hinauskam, war Rudolf schon weg.

Jetzt waren wir beide bestürzt. Der Vater ging in die Arbeit, ich trieb mich umher wie sonst, und mit Beklommenheit legten wir uns abends schlafen, ohne miteinander zu sprechen. Doch wußten wir, was uns bedrückte.

Der Vater sagte nur einmal: »Wenn er mich anzeigt ..., der Kerl ..., nachher erschlag' ich ihn.«

Aber ich gelobte mir für diesen Fall auch meinerseits den Herrn Rudolf in die Tinte zu legen.

Wir schliefen ein, wachten wieder auf, schliefen wieder eine Weile. Wir warteten beide auf Rudolf und hofften, er werde, wenn er heimkommt, mit sich reden lassen.

Endlich hörten wir die Türe aufgehen.

»Jetzt ist er da ...«, sagte der Vater. Er nahm ohne weiters an, daß ich wach sei, und ich war es auch. Es mochte drei Uhr sein. Draußen zog sich Rudolf aus, und wir hörten ihn hantieren.

»Soll ich jetzt zu ihm hinausgehen?« fragte der Vater.

»Probieren Sie's«, riet ich ihm.

Ehe er aber noch aus dem Bett steigen konnte, öffnete sich die Türe. Wir hörten es, obwohl wir nichts sahen, denn es war stockfinster.

Von der Türe her rief Rudolf leise ins Zimmer: »Schlafen S' Herr Nachbar?«

»Nein, nein«, sagte mein Vater lebhaft, »hab' die Ehre Herr Rudolf ...«

Ohne den Gruß zu erwidern rief Rudolf im selben Ton: »Gehn S', lassen S' die Peperl zu mir herauskommen ...«

»Was wollen S' ...?« Mein Vater setzte sich im Bett auf.

Rudolf wiederholte gleichmütig: »Lassen S' die Peperl zu mir herauskommen«, und er fügte hinzu: »Sie haben doch nichts dagegen, Herr Nachbar ...?« In diesem Nachsatz lag eine Drohung.

Mein Vater verstand sie wohl und sagte nichts.

Rudolf wartete in der Tür.

Endlich flüsterte mir der Vater im scheuen Ton zu: »So geh halt zu ihm ..., da kann man nix machen ..., geh Peperl ...« Es klang bedrückt und traurig.

Ich sprang aus dem Bett, lief zur Tür, Rudolf empfing mich, zog mich in die Küche und schloß die Tür.

»Komm ins Bett ...«, sagte er zu mir.

Wir legten uns nieder.

»So«, er kicherte vergnügt, und schmiegte sich an mich, »jetzt bleibst du eine halbe Stunde da, und wenn du dann wieder hineingehst, sag, ich hab' dich gevögelt ...«

»Das trau' ich mich nicht ...«, meinte ich.

»A, was ..., er darf dir nichts tun und wird dir nichts tun«, redete er mir zu. »Er hat dich ja selber zu mir gehen geheißen.«

Wir lagen ruhig beisammen. Ich wartete.

»Also ..., wenn er dich fragt, ob ich dich gepudert hab', sagst du ja«, fing er wieder an. Ich fragte verwundert: »Werden Sie mich denn nicht vögeln?«

»Nein«, lehnte er ab, »ich hab' grad vorhin meine Geliebte gevögelt, zweimal ..., ich kann nicht mehr ...«

»Deswegen ...«, ich faßte ihn bei seinem ausgeschöpften Brunnen. »Es wird schon gehen ...«

»Ja, willst denn du ...?« er nahm meine Brüste.

»Ich möcht' schon ...«, gab ich zurück.

»Na, ich glaube nicht, aber ich werd' probieren ...«

»Soll ich ihn in den Mund nehmen ...?« erbot ich mich.

»Wart ...«, meinte Rudolf, »ich werde dir was zeigen, wo du auch was davon hast ...«

Ich mußte mich auf ihn legen, aber mit dem Kopf nach unten. So konnte ich seine Nudel mit Wiederbelebungsversuchen bestürmen, indem er seine Lippen und seine Zunge in meine Schamlippen vergrub.

Diese Doppelarbeit war mir noch neu, aber sie erschien mir äußerst rentabel. Während ich mich um seine erschlaffte Stange ohne Erfolg bemühte, schmeichelte er mir es ab, daß es mir alle Augenblicke kam, und ich hielt seinen Knebel gerne im Mund, denn er hinderte mich am Schreien und Seufzen, was ich sonst vor Wonne gewiß getan hätte, was ich aber meines Vaters wegen gerne unterließ.

Die Situation tat das ihrige, auch Rudolf in Aufregung zu bringen, und wie ich bemerkte, daß aus seinen Ruinen neues Leben zu blühen anfing, drehte ich mich um und da ich schon einmal oben auf lag, fügte ich rittlings zusammen, was zusammengehörte.

Das laute Schnaufen hielten wir alle beide zurück, Rudolf und ich. Aber er remmelte in langen Stößen, und als er spritzte, hob er mich so hoch in die Höhe, daß ich beinahe zum Bett hinausgefallen wäre.

»Geh jetzt wieder hinein ...«, sagte er, als alles vorüber war.

Ich fürchtete mich und erklärte Rudolf:

»Ich fürcht' mich ...«

»Lächerlich«, meinte er, »wenn er was will, soll er nur kommen. Sag ihm nur, daß er dich selbst herausgeschickt hat ...«

Ich schlich ins Zimmer zurück. Der Vater rührte sich nicht. Wie ich aber hin ins Bett kam, fragte er: »Na, was ist ...?«

»Nichts ...«, sagte ich leise.

»Was war denn?« fuhr er fort.

»Nichts«, erwiderte ich.

»Was hat er denn von dir wollen ...?«

»Sie wissen schon, Vater ...«, erwiderte ich.

»Hat er dich gevögelt ...?« fuhr er mich an.

»Ja ..., aber Sie haben mich ja hinausgeschickt ...«

»Gevögelt hat er dich ...?«

»Ich kann ja nichts dafür ...«, beschwichtigte ich ihn.

»Gleich gehst her ...«, herrschte er mich an.

Ich kroch gehorsam zu ihm ins Bett hinüber, unter seine Decke.

»Was schaffen S' denn, Vater ...?«

Er warf sich ungestüm auf mich und preßte mir die Beine auseinander. Ich nahm seinen Pflock, der noch nie so hart war.

»Lassen S' gut sein ...«, sagte ich, »wir machen's deswegen doch, sooft Sie wollen ..., und den Kerl lass ich nicht mehr drüber ...«

»Halt's Maul, du Hur!« raunte er mir zu, »du bist ja doch nur eine Hur ...«

Und er trieb mir ohne Rücksicht den Schweif bis an den Magen in den Leib.

»Jetzt hat sie der auch gevögelt ..., der auch ...«, keuchte er dabei. »Hat er dir's vielleicht in den Mund gesteckt ...«

»Mir kommt's ..., Vater ..., mir kommt's ..., bei Ihnen kommt's mir ...«, rief ich.

»Ob er dir's auch in den Mund gesteckt hat ...«

»Ja ..., überall hat er mir's hingesteckt ...«, ich sagte, was er hören wollte, »und die Fut hat er mir ausgeschleckt ... und mir kommt's ..., schneller ..., schneller.«

»Ist dir's bei ihm auch gekommen ...?«

»Ja ...«, ich genierte mich nicht mehr, »ja ..., ein paarmal ist's mir gekommen.«

Und ich hatte noch nicht diese Worte ausgesprochen, da schmetterte er mir seine Ladung gegen die Gebärmutter.

Dann schliefen wir beide erschöpft ein. Am andern Morgen war nicht mehr die Rede davon.

Wenige Tage später war ein Feiertag. Mein Vater und Rudolf hatten nichts mehr miteinander gesprochen. Rudolf schlief, wenn mein Vater fortging, und mein Vater schlief, wenn Rudolf nach Hause kam.

An diesem Feiertag nun, wir hatten eben genachtmahlt, und der Vater rauchte noch seine Pfeife, kam Rudolf plötzlich nach Hause. Es war halb neun, also eine ungewohnte Stunde.

Er trat freundlich grüßend ins Zimmer und stellte zwei Weinflaschen auf den Tisch.

»Grüß Ihnen Gott, Herr Nachbar ...«, rief er, »trinken wir keinen Wein miteinander ...?«

Der Vater, der gerne trank, lächelte und sagte: »Meinetwegen ...«

Und Rudolf fuhr bezeichnungsvoll fort: »Deswegen keine Feindschaft, was?«

»Nein«, lachte der Vater, »keine Feindschaft ..., Sie meinen wegen der Peperl ...?«

»Herr Nachbar«, rief Rudolf, »Sie sind ein fescher Kerl. Sind wir lustig. Von heut an bin ich vazierend, machen wir uns einen guten Abend ..., wollen S'?«

»Gilt schon«, rief der Vater, und ich dachte, Rudolfs Vorschlag werde darauf hinauslaufen, daß mich alle zwei vögeln wollen.

Aber Rudolf führte ganz anderes im Schild. »Gestatten schon, Herr Nachbar, daß meine Geliebte auch dabei ist ...«, fragte er.

»Was für eine Geliebte ...?« erwiderte der Vater staunend.

»Sie steht nämlich am Gang draußen ...« erklärte Rudolf.

»Aber bitte, bitte ..., sie soll nur hereinkommen.«

Rudolf ging hinaus und kam gleich darauf mit seiner Geliebten zurück. Sie war etwa fünfzehn Jahre vorbei, mager, mit einer aufgestülpten Nase, frechen Augen und einem breiten Mund. Nur ihr Busen fiel mir auf. Er war für ihre Magerkeit erstaunlich groß und stand weit auseinander, straff und fest. Sie ging aber absichtlich so, daß er bei jedem Schritt zitterte.

Die Unterhaltung begann. Rudolf war sehr heiter, und Zenzi, seine Geliebte, lachte zu jedem Wort, das er sagte.

Auch mein Vater lachte immer mehr, je mehr er trank, und wir alle hatten bald einen Schwips.

Der Wein ging schon bald zur Neige, als Rudolf die Zenzi umschlang und ihren Busen in die Hand nahm.

»Das ist ein Brusterl, Herr Nachbar, hart wie Stein ...«, sagte er.

Zenzi lachte laut auf, und der Vater schielte auf die Brust von ihr, die Rudolf in der Hand hielt.

»Greifen Sie es nur an«, ermunterte ihn Rudolf, »wann gefällig ist ..., ich tu' nicht eifern, greifen S' nur zu ...«

Mein Vater rührte sich nicht. Rudolf ließ Zenzi los und kam zu mir. »Ja, die Peperl«, sagte er, »die hat auch schöne harte Duterln ... sehr schöne sogar ..., grad so schön wie die Zenzi ...«; er nahm ungeniert vor dem Vater meine Brüste in die Hand. »Aber kleiner sind sie als der Zenzi ihre und nicht so spitzig ..., mehr rund ...«

Zenzi lachte laut auf.

»Zenzi ...«, gebot Rudolf, »zeig dem Herrn da deine Duteln ...«

Gehorsam knöpfte sie ihr Leibchen auf, löste die Achselspange ihres Hemdes, daß es herunterglitt, und die eine Brust hervorsprang. Sie lachte und ging zu meinem Vater hin.

Es war wirklich merkwürdig, wie spitz und fest ihre Brust wegstand, und die Warze darauf war wie ein neuer, kleiner, frisch angelegter Busen. Ich schaute sie bewundernd an, ohne darauf zu achten, daß Rudolf mir ins Hemd gefahren war und meine Brust in der Hand hielt.

»Na, was sagen Sie«, fragte Rudolf meinen Vater.

»Sehr schön ..., sehr schön ...« Der Vater konnte nicht widerstehen. Er streckte die Hand aus und ließ die Brust von Zenzi auf- und niederspringen. Sie lachte nur.

»Revanche ..., Herr Nachbar ...«, lachte Rudolf.

Der Vater nahm jetzt die Brust ganz in die Hand. Zenzi trat näher zu ihm und lachte nur.

»Zenzi ...«, kommandierte Rudolf, »spiel mit dem Herrn ein bisserl ...«

Gehorsam knöpfte sie meinem Vater die Hose auf, und ich sah, wie geschickt sie den Schwanz herausnahm und wie sie ihn streichelte, dann nahm sie noch die Eier mit dazu und rieb sanft an ihnen. Dabei schaute sie meinem Vater immerzu ins Gesicht und lachte.

»Wenn Sie die Zenzi vögeln wollen, bitte ..., mit Vergnügen ...«, rief Rudolf, »ist nur die Revanche, Herr Nachbar ...«

Mein Vater ließ sich das Bajonett wichsen und gab keine Antwort.

»Zenzi«, befahl Rudolf, »du wirst dich von dem Herrn pudern lassen, verstehst ...?«

Zenzi mißverstand das, hob ihre Röcke auf und wollte sich meinem Vater aufs Knie setzen.

»Zenzi«, rief Rudolf streng, »was macht man erst ...?«

Sie kniete augenblicklich nieder, und im Nu verschwand die Nudel, die meinem Vater zur Hose herausstand, so lang sie war, in ihrem Mund.

Rudolf stand auf: »Alsdann, ich lass sie Ihnen da ..., Herr Nachbar«, sagte er, »und die Peperl nimm ich mit mir, wollen Sie ...?«

Mein Vater nickte nur mit dem Kopf.

Rudolf aber trat nochmals zu ihm. »Hör auf zu schlecken, Zenzi«, sagte er. Sie hielt inne und sah ihn an.

»Passen S' auf, Herr Nachbar«, wiederholte Rudolf. »Ich lass Ihnen die Zenzi da, und Sie vögeln die Zenzi, und ich nehm' mir die Peperl mit und vögel die Peperl ...«

»Gehn Sie vorne«, keuchte der Vater, stand auf und warf die Zenzi brutal aufs Bett. Sie lachte laut. Aber er warf sich über sie und mit ihrer aalglatten Geschicklichkeit hatte sie ihn sofort auf den rechten Weg gebracht.

Wir sahen, wie er losstieß und hörten Zenzi wispern: »Tu nur schön vögeln ..., tu nur schön pudern ..., schön fickerln ..., jaa?«

Rudolf geriet plötzlich in Aufregung und ich auch.

»Ah was«, sagte er, »da werden wir uns auch nicht genieren.«

Damit warf er mich aufs andere Bett, legte sich drauf, und ich empfing seine Stöße.

Es war ein schönes Quartett.

Der Vater schnaufte: »Her mit der Dutel ..., so ..., stoß noch besser mit dem Arsch ..., so ist's gut ...«