Im Hause des Kommerzienrates.

Part 33

Chapter 332,341 wordsPublic domain

Der Doktor lachte -- er lachte wieder so frisch und melodisch wie früher -- und hielt sie nur um so fester. »Nein, Käthe, du kamst zwar freiwillig, aber ich traue dir doch nicht,« sagte er. »Ich wäre ein Thor, wenn ich dir Zeit ließe, dich möglicherweise in die _Schwester_ zurückzuverwandeln. Kommen Sie nur herein, Jungfer Suse!« rief er über die Schulter -- er hatte die alte Haushälterin sehr wohl bemerkt. -- »Erst müssen Sie bestätigen, daß Sie eine Braut gesehen, dann soll sie ihre Freiheit haben.«

Suse wischte sich die Augen und gratulierte sehr wortreich, dann aber beeilte sie sich, die Thür zuzudrücken, um zu »der Müllerfranzen über den Hof 'nüber zu laufen« und ihr halb glücklich, halb klagend zu sagen, daß es mit der Herrlichkeit in der Mühle wieder aus sei, weil das Fräulein nun doch heiraten wolle ...

Der Doktor trat an den Schreibtisch und schlug feierlich das Hauptbuch zu. »Die Karriere der schönen Müllerin ist geschlossen, denn -- Ostern ist da,« sagte er. »Wie habe ich die Tage gezählt bis zu dem Ziele, das ich mir damals selbst stecken mußte, wenn ich dich nicht ganz verlieren wollte! Du weißt nicht, wie es thut, ohne Gewißheit gehen zu müssen, wenn man für sein ganzes Lebensglück zittert. Mein einziger Trost waren deine Briefe an die Tante, diese klaren Briefe voll Willenskraft und strenger Weltanschauung, aus denen ich trotz alledem die heimliche Liebe las -- aber wie spärlich kamen sie!« Er ergriff ihre Hand und zog sie wieder an sich. »Ich habe wohl begriffen, daß ein Zeitraum der Entsagung zwischen der schlimmen Vergangenheit und meinem neuen Leben liegen müsse; ich hatte ja deinem geschwisterlichen Gefühle Rechnung zu tragen, aber bis zu dieser Stunde ist es mir doch rätselhaft geblieben, weshalb du gänzlich entsagen und einen einsamen unbeglückten Weg gehen wolltest.« Er verstummte plötzlich und eine tiefe Glut bedeckte sein Gesicht -- da, neben dem zugeklappten Hauptbuche lag ein Zettel; er kannte diese großen und doch so unsicheren Schriftzüge nur zu gut; solcher Papierstreifen waren ihm in der ersten Zeit seines Brautstandes genug zugeflogen.

Mit einer entschiedenen Bewegung legte Käthe die Hand auf die Papiere. Warum diese abscheuliche Intrigue noch einmal an das Licht ziehen? Mochte sie doch begraben sein für immer; ihrem Glücke trat nichts mehr in den Weg. Aber tiefernsten Blickes zog der Doktor Brief und Zettel hervor. »Ich dulde kein Geheimnis zwischen uns, Käthe,« sagte er fest, »und hier liegt eins.«

Er las, und nun bestand er unerbittlich auf einer Beichte, und die Seelenkämpfe, denen das junge Mädchen unterworfen gewesen war, zogen an ihm vorüber, er sah aber auch in die Tiefen ihrer selbstlosen Neigung -- sie hatte willig ihre ganze Zukunft hingeworfen, um ihn zu erlösen.

»Und wie steht es mit der schönen Gräfin Witte? Ich habe geglaubt, sie begleite die Tante Diakonus und werde drüben im Fremdenzimmer logieren,« sagte Käthe schließlich unter Thränen lächelnd; sie versuchte gewaltsam das unerquickliche Thema abzubrechen, das den sonst so gelassenen Mann in die furchtbarste Aufregung versetzt hatte, und es gelang ihr. Er lachte.

»Im Fremdenzimmer wohne _ich_,« versetzte er. »Ich hatte meine guten Gründe, dich meine Ankunft vorher nicht wissen zu lassen und mein Instinkt hat mich richtig geleitet. Was aber die junge Gräfin betrifft, so ist sie, behufs einer Kur, drei Monate unsere Hausgenossin gewesen, und legte ihre Dankbarkeit, weil es mir geglückt ist, sie herzustellen, ein wenig zu enthusiastisch an den Tag -- das ist alles. In vierzehn Tagen wirst du sie kennen lernen, denn bis dahin, mein Lieb, will der Professor seine Professorin heimführen. -- Unser Brautstand hat sieben Monate gewährt -- das bedenke. Ist es dir recht, wenn wir da drüben« -- zeigte durch das Fenster nach einem nahe gelegenen Kirchturme -- »an den Altar treten? Ich habe das Dörfchen immer so gern gehabt.«

»Du darfst mich führen, wohin du willst,« antwortete sie leise und innig; »aber ich habe hier noch Pflichten --«

»Bah, das Hauptbuch ist geschlossen, und ‚Schilling und Compagnie in Hamburg‘ kann dein getreuer Lenz abfertigen.«

Sie mußte lachen. »Gut denn -- wie du befiehlst!« erklärte sie. »Ich trete zurück, und damit bricht für den armen Lenz eine bessere Zeit an; er soll die Mühle pachtweise bekommen -- sie wird ihm rasch wieder zu blühendem Wohlstande verhelfen.«

Nun wurde auch die Schloßmühlenstube geschlossen und Käthe schritt an Brucks Arm den Fußweg entlang, den sie oft im Sturm und Unwetter zurückgelegt hatte. Heute war es himmlisch, unter den überhängenden, knospenden Zweigen hinzugehen. Die Blütenkätzchen der Weiden strichen schmeichelnd über die glühenden Wangen des Mädchens; ein weiches Abendlüftchen flog auf, und die Flußwellen zogen gesänftigt und leise plätschernd an den jungen, zitternden Ufergräsern vorüber. Drüben dehnte sich der Park hin, vornehm still wie immer; man sah die Schwäne auf dem Teichspiegel langsam kreisen, und hoch über den Wipfeln der Parkbäume flatterte eine blaugelbe Fahne auf der Villa -- »die Herrschaft« war zu Hause.

Was alles flutete bei diesem Anblicke durch die zwei Menschenseelen, die sich eben Treue geschworen hatten für die Zeit und Ewigkeit!

»Weißt du auch, daß man Moritz in Amerika gesehen haben will?« flüsterte der Doktor.

Sie nickte. »Vor einigen Tagen wurden der Witwe Franz anonym fünfhundert Thaler aus Kalifornien zugeschickt -- sie zerbricht sich den Kopf über den Wohlthäter, ich aber kenne ihn.« Und sie erzählte, wie »der Arbeiter mit dem blonden Vollbarte« die Rehe vor sich hergejagt hatte, um -- sie vor einem grauenhaften Tode zu bewahren, weil sie in glücklichen Zeiten seine Lieblinge gewesen ....

Nun lag es vor ihnen, das liebe, alte Haus, von der Abenddämmerung umsponnen. Die Arbeiter hatten den Garten verlassen. Es war so feierlich still -- die weißen Götterbilder dämmerten aus den Taxushecken, und die alte Frau kam lautlos, mit ausgebreiteten Armen die Thürstufen herab, um »die Liebste, Beste«, die sie so lange vom Himmel für ihren Liebling erfleht, an das mütterliche Herz zu ziehen ....

Da zitterte tief und voll der erste Glockenton von der Stadt herüber -- das Fest wurde eingeläutet -- _Ostern_!

Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

W. Heimburgs Romane und Novellen.

$Illustrierte Ausgabe.$ 10 Bände. Preis geheftet 30 Mark. Elegant gebunden, in feiner Leinwand-Truhe 40 Mark. Jeder Band ist einzeln zum Preise von 3 Mark geheftet, 4 Mark gebunden käuflich.

_Inhalt der Bände_: Bd. 1. $Aus dem Leben meiner alten Freundin.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 2. $Lumpenmüllers Lieschen.$ Mit Illustrationen von _J. R. Wehle_. -- Bd. 3. $Kloster Wendhusen.$ -- $Ursula.$ Mit Illustrationen von _Alexander Zick_. -- Bd. 4. $Ein armes Mädchen.$ -- $Das Fräulein Pate.$ Mit Illustrationen von _August Mandlick_. -- Bd. 5. $Trudchens Heirat.$ -- $Im Banne der Musen.$ Mit Illustrationen von _E. Ravel_. -- Bd. 6. $Die Andere.$ -- $Unverstanden.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 7. $Herzenskrisen.$ Mit Illustrationen von _C. Zopf_. -- Bd. 8. $Lore von Tollen.$ Mit Illustrationen von _M. Flashar_ und _H. Albrecht_. -- Bd. 9. $Eine unbedeutende Frau.$ Mit Illustrationen von _Richard Gutschmidt_. -- Bd. 10. $Unter der Linde.$ Zwölf Novellen. Inhalt: Am Abgrund. -- Unsere Hausglocke. -- Unser Männe. -- Jascha. -- In der Webergasse. -- Großmütterchen. -- Nachbars Paul. -- Aus meinen vier Pfählen (1. Dorotheens Bild. 2. Onkel Leos Verlobungsring. 3. Flickdorchen. 4. Großvaters Stammbuch). -- Auf schwankem Boden. Mit Illustrationen von _A. Zick_, _C. Koch_, _J. R. Wehle_, _C. Zopf_ und _W. Claudius_.

_W. Heimburg_ zählt zweifellos zu den liebenswürdigsten und beliebtesten unserer Romanschriftstellerinnen. Aus dem unergründlichen Born eines tiefen Gemüts schöpfend, weiß sie ihre Leser im innersten Herzen zu packen, aber auch über die Alltäglichkeit hinaus zu erheben. Die Welt von heute jagt und hastet, und der Kampf des Tages macht so viele hart, da muß uns eine Dichterin willkommen sein, welche in sinniger Weise Herz und Gemüt zur Geltung bringt; ihr Wirken ist versöhnend und klärend, und darum gebührt ihr das Heimatsrecht im deutschen Hause.

Wie viele, die sich des ihnen durch die Lektüre von Heimburgs Romanen schon gewordenen Genusses dankbaren Herzens erinnern, mögen nicht schon lange den Wunsch gehegt haben, die Heimburgschen Schriften in würdiger Ausstattung gesammelt als bleibenden Hausschatz zu besitzen. Für sie, sowie für alle diejenigen, welchen die Werke der gefeierten Erzählerin noch fremd sind, veranstaltete die Verlagshandlung die illustrierte Sammelausgabe. Ausgezeichnete Künstler haben dieselbe mit wohlgelungenen Bildern geschmückt, während es sich die Verlagshandlung angelegen sein ließ, durch schönen, klaren Druck, gutes Papier und einen geschmackvollen Einband für ein ansprechendes äußeres Gewand Sorge zu tragen.

Zu beziehen durch die meisten Buchhandlungen.

Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

W. Heimburgs Romane und Novellen.

$Illustrierte Ausgabe. _Neue Folge._$ 5 Bände. Jeder Band geheftet 3 Mark, elegant gebunden 4 Mark.

_Inhalt der Bände_: Bd. 1. $Mamsell Unnütz.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 2. $Um fremde Schuld.$ Mit Illustrationen von _H. G. Jentzsch_. -- Bd. 3. $Erzählungen.$ Inhalt: Sabinens Freier. -- Franziska von Schlehen. -- Das Raupenhäuschen. -- Der silberne Hirschfänger. -- Großmutters Whistkränzchen. -- Marianne Sievening. Mit Illustrationen von _R. Reinicke_, _W. Claudius_ und _Fritz Bergen_. -- Bd. 4. $Haus Beetzen.$ Mit Illustrationen von _P. Schnorr_. -- Bd. 5. $Trotzige Herzen.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_.

E. Marlitts Romane und Novellen.

$Illustrierte Gesamt-Ausgabe.$ 10 Bände. Preis geheftet 30 Mark. Elegant gebunden, in feiner Leinwand-Truhe 40 Mark. Jeder Band ist einzeln zum Preise von 3 Mark geheftet, 4 Mark gebunden käuflich.

_Inhalt der Bände_: Bd. 1. $Das Geheimnis der alten Mamsell.$ Mit Illustrationen von _C. Koch_. -- Bd. 2. $Das Heideprinzesschen.$ Mit Illustrationen von _Erdmann Wagner_. -- Bd. 3. $Reichsgräfin Gisela.$ Mit Illustrationen von _J. Kleinmichel_. -- Bd. 4. $Im Schillingshof.$ Mit Illustrationen von _Wilh. Claudius_. -- Bd. 5. $Im Hause des Kommerzienrates.$ Mit Illustrationen von _H. Schlitt_. -- Bd. 6. $Die Frau mit den Karfunkelsteinen.$ Mit Illustrationen von _C. Zopf_. -- Bd. 7. $Die zweite Frau.$ Mit Illustrationen von _A. Zick_. -- Bd. 8. $Goldelse.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 9. $Das Eulenhaus.$ Mit Illustrationen von _C. Zopf_. -- Bd. 10. $Thüringer Erzählungen.$ Inhalt: Amtmanns Magd. -- Die zwölf Apostel. -- Der Blaubart. -- Schulmeisters Marie. Mit Illustrationen von _M. Flashar_, _E. Herger_ und _A. Mandlick_.

Wie zur Zeit ihres ersten Erscheinens üben auch heute noch die Marlittschen Romane einen unwiderstehlichen Reiz auf das deutsche Lesepublikum und insbesondere auf die deutsche Frauenwelt aus. Die Nachhaltigkeit dieses Erfolgs erklärt sich daraus, daß derselbe nicht etwa nur auf der anerkannten Meisterschaft der Verfasserin in der Kunst zu erzählen, in Vorführung spannender Handlung, fesselnder dramatischer Situationen, sowie in ihrer außergewöhnlichen Kenntnis des Frauenherzens beruht, sondern hauptsächlich dadurch, daß allen Marlittschen Romanen hochinteressante, Geist und Gemüt bewegende, sittliche Probleme zu Grunde liegen.

_Marlitts Goldelse_, _Zweite Frau_, _Geheimnis der alten Mamsell_ und alle die übrigen sinnigen Schöpfungen dieser beliebtesten deutschen Erzählerin, deren Namen bei vielen Tausenden die Erinnerung an so manche längst vergangene, glückliche Stunden wachrufen, mögen jetzt die Herzen der heranwachsenden Generation erfreuen! Gestattet es doch die ungetrübte Reinheit der Marlittschen Erzählungen jeder Mutter, sie ruhig in die Hände ihrer Tochter zu geben!

Für elegante Ausstattung der neuen illustrierten Ausgabe ist Sorge getragen; die _Illustrationen_ stammen von hervorragenden Künstlern.

Zu beziehen durch die meisten Buchhandlungen.

Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

E. Werners Romane und Novellen.

$Illustrierte Ausgabe.$ 10 Bände. Preis geheftet 30 Mark. Elegant gebunden, in feiner Leinwand-Truhe 40 Mark. Jeder Band ist einzeln zum Preise von 3 Mark geheftet, 4 Mark gebunden käuflich.

_Inhalt der Bände_: Bd. 1. $Glück auf!$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 2. $Am Altar.$ -- $Hermann.$ Mit Illustrationen von _A. Zick_. -- Bd. 3. $Gesprengte Fesseln.$ -- $Verdächtig.$ Mit Illustrationen von _Richard Gutschmidt_. -- Bd. 4. $Frühlingsboten.$ -- $Die Blume des Glückes.$ Mit Illustrationen von _Erdmann Wagner_. -- Bd. 5. $Gebannt und erlöst.$ Mit Illustrationen von _C. Zopf_. -- Bd. 6. $Ein Held der Feder.$ -- $Heimatklang.$ Mit Illustrationen von _R. Reinicke_ und _Th. Rocholl_. -- Bd. 7. $Um hohen Preis.$ Mit Illustrationen von _Fritz Bergen_. -- Bd. 8. $Vineta.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 9. $Sankt Michael.$ Mit Illustrationen von _Fritz Bergen_. -- Bd. 10. $Die Alpenfee.$ Mit Illustrationen von _O. Gräf_.

Im Gegensatz zu _Marlitt_ und _Heimburg_, deren sinnige und gemütvolle Erzählungen in der meisterhaften Schilderung des Seelenlebens der Frauen gipfeln, führt _C. Werner_ ihre Leser an der Hand eines packend und spannend aufgebauten Romans in die laute Welt des Ringens und Schaffens, in welcher nicht nur Menschen, sondern auch Geistesströmungen miteinander streiten. Die Tochter Berlins, in der Großstadt groß geworden, hatte das brausende Wehen des Zeitgeistes vernommen und ihn wohl begriffen, die Kämpfe mit Frauenherzen nachempfunden und mit der Wärme des Frauenherzens nacherzählt, so daß ihre Helden allen, auch Frauen und Jungfrauen, verständlich und sympathisch wurden.

Den reichen Bilderschmuck lieferten unsere besten deutschen Illustratoren; die elegante Ausstattung wird selbst den verwöhntesten Geschmack befriedigen.

Zu beziehen durch die meisten Buchhandlungen.

Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.

E. Werners Gesammelte Romane und Novellen.

$Illustrierte Ausgabe. _Neue Folge_.$ 6 Bände. Jeder Band geheftet 3 Mark, elegant gebunden 4 Mark.

_Inhalt der Bände_: Bd. 1. $Freie Bahn!$ Mit Illustrationen von _E. Siegert_. -- Bd. 2. $Flammenzeichen.$ Mit Illustrationen von _W. Claudius_. -- Bd. 3. $Gewagt und gewonnen.$ Inhalt: Der Egoist. -- Auf Ehrenwort. -- Erinnerung. -- Wähle! -- Warum? -- Der Wilddieb. -- Befreit. Mit Illustrationen von _R. Mahn_. -- Bd. 4. $Fata Morgana.$ Mit Illustrationen von _Paul Hey_. -- Bd. 5: $Hexengold.$ -- $Der höhere Standpunkt.$ -- $Der Lebensquell.$ -- $Edelwild.$ Mit Illustrationen von _F. von Reznicek_, _C. Wedenmeyer_ und _M. Flashar_. -- Bd. 6. $Adlerflug.$ -- $Ein Gottesurteil.$ Mit Illustrationen von _M. Flashar_ und _F. v. Myrbach_.

Die überaus freundliche Aufnahme, welche die erste Sammlung von _E. Werners illustr. Romanen und Novellen_ gefunden hat, veranlaßt uns, den zahlreichen Freunden der gefeierten Erzählerin neben mehreren früheren, in der Gesamt-Ausgabe noch nicht enthaltenen Werken die in den letzten Jahren neu entstandenen Romane und Novellen in einer _neuen illustrierten Sammel-Ausgabe_ darzubieten. -- Für die Illustrierung haben wir eine Reihe namhafter Künstler gewonnen, welche dafür bürgen, daß sich die _Neue Folge_ auch im Bilderschmuck der ersten Sammlung würdig anschließen wird. Wie bei dieser hat die Verlagshandlung auch bei der »Neuen Folge« für eine elegante Ausstattung, schönen, klaren Druck und gutes, dauerhaftes Papier Sorge getragen.

Zu beziehen durch die meisten Buchhandlungen.

+------------------------------------------------------------------+ | Anmerkungen zur Transkription | | | | Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn beide Schreibweisen | | gebräuchlich waren, wie: | | | | Abscheues -- Abscheus | | Boukett -- Bouquet | | Ellbogen -- Ellenbogen | | etikettegemäß -- etikettengemäß | | kömmt -- kommt | | Meißener -- Meißner | | Pfannenkuchen -- Pfannkuchen | | Prinzipes -- Prinzips | | Roheit -- Rohheit | | Rouleaus -- Rouleaux | | rückhaltlos -- rückhaltslos | | Sammel-Ausgabe -- Sammelausgabe | | superb -- süperb | | Testamentes -- Testaments | | Universitäts-Professorin -- Universitätsprofessor | | | | Interpunktion wurde ohne Erwähnung korrigiert. | | Im Text wurden folgende Änderungen vorgenommen: | | | | S. 14 »zu häupten« in »zu Häupten« geändert. | | S. 18 »enzückt« in »entzückt« geändert. | | S. 49 »Strikt« in »Streikt« geändert. | | S. 56 »Sie« in »sie« geändert. | | S. 62 »ein Thräne« in »eine Thräne« geändert. | | S. 64 »klopfte ihn« in »klopfte ihm« geändert. | | S. 83 »Selbstverworbene« in »Selbsterworbene« geändert. | | S. 101 »Dokter« in »Doktor« geändert. | | S. 110 »nervöslächelnden« in »nervös lächelnden« geändert. | | S. 120 »loßreißend« in »losreißend« geändert. | | S. 150 »Henritte« in »Henriette« geändert. | | S. 152 »Spitzenshwal« in »Spitzenshawl« geändert. | | S. 162 »selbstverständig« in »selbstverständlich« geändert. | | S. 172 »umwendeten« in »umwendete« geändert. | | S. 174 »ereignet« in »ereignete« geändert. | | S. 176 »zu« hinter »gedemütigt« eingefügt. | | S. 191 »excentrisch« in »exzentrisch« geändert. | | S. 219 »Boule-Möbel« in »Boulle-Möbel« geändert. | | S. 223 »Haarsträhne« in »Haarsträhnen« geändert. | | S. 237 »ratschlagender Pfau« in »radschlagender Pfau« geändert. | | S. 244 »wir« in »mir« geändert. | | S. 313 »gespensterisch« in »gespenstisch« geändert. | | S. 313 »seitswärts« in »seitwärts« geändert. | | S. 338 »Dyamit« in »Dynamit« geändert. | | S. 342 »Rekonvalescentin« in »Rekonvaleszentin« geändert. | | S. 389 »unsrer« in »unserer« geändert. | | | | Die idiomatische Schreibweise »Boukett« wurde beibehalten. | +------------------------------------------------------------------+

End of Project Gutenberg's Im Hause des Kommerzienrates., by Eugenie Marlitt