Part 7
Noch achtmal wiederholt sich diese umständliche Comödie. Dann ordnet Trendler die Geschnittenen nach dem Grundsatze der Anciennität, und legt das Messer neben die Schnupftabaksdose.
Es schlägt halb elf.
Trendler wendet sich nunmehr dem Papier zu. Er sucht und blättert in den unbeschriebenen Folioheften herum, als forsche er nach einer hochwichtigen Stelle im Corpus Juris. Die Wahl scheint ihm Qual zu machen. Er schließt bald das eine Auge, bald das andere, -- nach Art raffinirter Kunstfreunde, die ein Gemälde betrachten. Dann kehrt er die Mappe um, als müsse ihm die endgiltige Entscheidung so besser gelingen. Er streichelt die Bogen, wie der Kenner ein Pferd streichelt. Gott weiß, was ihn schließlich veranlaßt, eines der Hefte an die Nase zu führen und es nachdenklich zu beschnüffeln. Nach fünf Minuten ist er mit sich und dem Papier einig ... Die Mappe wird schreibgerecht ausgebreitet, die Bogen erhalten ein paar Daumenstriche ... Trendler ist Meister in der kunstgemäßen Anwendung dieses natürlichen Falzbeins ... So!
Es ist inzwischen empfindlich kalt geworden. Der alte Herr beginnt zu frieren.
»Trendler,« sagt er unwillig, »Sie haben richtig das Feuer ausgemacht! Rufen Sie die Magd!«
»Schön, Herr Justizrath. Therese, Therese!«
Die Dienerin erscheint in der Pforte, und beeilt sich die verglimmenden Kohlen wieder anzufachen.
Trendler schaut ihren Bemühungen andächtig zu.
»Was gaffen Sie da? Ich wette, Sie kommen auch heute nicht mit der vermaledeiten Klage zu Stande. Drei Tage kauen Sie jetzt schon an den paar Bogen.«
»Um Vergebung, Herr Justizrath; ich wollte mich nur überzeugen ...«
»Schweigen Sie und setzen Sie sich!«
Die Magd verläßt das Zimmer. Trendler faßt wieder Posto. Er holt das Concept hervor, das er zu copiren gedenkt. Es währt geraume Zeit, bis er enträthselt hat, wo er gestern stehen geblieben. Endlich kommt er auch über diesen Punkt ins Klare ... Er bezeichnete die betreffende Stelle durch das daraufgelegte Federmesser, und holt den letzten Bogen der in Arbeit befindlichen Reinschrift aus der Mappe ...
Jetzt könnte Herr Trendler mit Gottes Hilfe ans Werk gehen! So spricht der leichtsinnige Leser! Sein ungründliches Gemüth vergißt, daß zur gedeihlichen Handhabung der Feder eine tadellos gebraute und gereinigte Tinte erforderlich ist! Ehe sich Herr Trendler vergewissert hat, daß in dieser Beziehung alles in Ordnung ist, kann die eigentliche Arbeit nicht ihren Anfang nehmen. Ist es nicht etliche Mal vorgekommen, daß des Herrn Justizrath böswilliger Neffe dem armen Herrn Trendler Sand, Oblaten, oder leichten Canaster No. 5 in das Tintenfaß geworfen? Vorsicht ist also nirgends mehr am Platze, als Angesichts dieses mehrfach mißhandelten Tintenfasses. Soll die musterhafte Spitze der »grauen, starkposigen Prachtfeder« gleich beim ersten Einstippen ruinirt werden?
Trendler nimmt sein Rühr- und Probirhölzchen und taucht es hinab in die dunkle Tiefe. Es geht glatt. Von Sand keine Spur, ebensowenig von Tabak oder Oblaten. Trendler läßt die schwarzen Tropfen langsam vom Stäbchen niederträufeln. Die Tinte ist klar. Vielleicht ein bischen zu dicklich ...
Er nimmt eine seiner frischgeschnittenen Federn, leckt sie, füllt sie und schreibt zur Probe zwei Zeilen auf den Linienbogen.
»Hm! Ein wenig Wasser könnte nicht schaden!« murmelte er vor sich hin, und erhebt sich, um die Caraffe zu holen.
Vorsichtig gießt er ein. Dann rührt er von neuem mit dem zierlichen Hölzchen, und macht einen zweiten Versuch auf dem Linienbogen.
»Viel zu blaß!« sagte er kopfschüttelnd.
»Was?« fragt mein Onkel.
»Ach, entschuldigen Sie, Herr Justizrath, die Tinte ist zu blaß. Wollten Sie mir nicht gefälligst den Schlüssel zur Tintenflasche geben?«
»Ich weiß nicht, was Sie an der Tinte auszusetzen haben. Der Schlüssel liegt drüben auf dem Büchergestell rechts.«
Trendler geht nach dem Büchergestell und sucht.
Nach zwei Minuten:
»Herr Justizrath, der Schlüssel ist nicht da!«
»Rechts auf dem Brett! Thun Sie die Augen auf!«
Abermals verstreicht eine längere Frist.
»Da liegt ein Schlüssel, Herr Justizrath, aber es will mich bedünken, als wär' das nicht der Schlüssel zum Eckschrank, wo die Tintenflasche steht!«
»Esel!«
»Was meinen Sie, Herr Justizrath?«
»Heilige Kreuzschockmillionendonnerwetter, lassen Sie Ihr ewiges ›Herr Justizrath‹, und beeilen Sie sich!«
»Wenn Sie meinen, das wär' der Schlüssel ...«
»Freilich ist er's!«
»Er kam mir nur so vor, als ob der Kamm größer wäre. Er wird's aber wohl sein, Herr Justizrath.«
Er wandert nach dem Eckschrank, öffnet und nimmt mit zögernder Bedächtigkeit die Flasche heraus.
Das Tintenfaß wird vollgeschüttet, die Flasche wieder eingeschlossen, der Schlüssel aufs Bücherbrett gelegt. Abermals arbeitet das Probirhölzchen, abermals stellt die Feder ihr Examen an. Diesmal lautet der Urtheilsspruch des würdigen Scribenten auf genügend.
Er rückt nochmals die Mappe zurecht, berührt alle Gegenstände, die vor ihm ausgebreitet liegen, drei- oder viermal mit der flachen Hand, und taucht dann den Kiel frisch und fröhlich in die dunkle Flut.
Trendler hat nicht bedacht, daß er das Faß bis zum Rande gefüllt. Die Feder, anderthalb Zoll weit mit Tinte getränkt, weint auf das jungfräuliche Papier einen großen, rundlichen Klex.
Trendler ist nicht der Mann, sich durch eine solche Kleinigkeit aus der Fassung bringen zu lassen. Mit philosophischem Gleichmuth ergreift er das Sandfaß, bestreut die Lache mit einer mächtigen Trockenschicht, und hebt so den ganzen Klex bis auf einen grauschwarzen Fleck vom Bogen ab. Dann erfaßt die Rechte das mehrfach genannte Messer, läßt die Radirklinge herausspringen, und beginnt in sanftem Adagio zu schaben. Allgemach wird die Musculatur Trendler's lebhafter. Das Adagio verwandelt sich in ein sehr taktfestes Allegro. Deutlich unterscheiden wir die Melodie des bekannten Volksliedes:
»Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite ...«
Mein Onkel wird aufmerksam. Prüfend hebt er das kluge, graue Auge. Eine Minute lang steht er dem musikalischen Radirkünstler ruhig zu. Ein Lächeln fliegt über seine sonst so ernsten Züge.
»Trendler,« sagt er mit fast väterlicher Milde, »Sie sind ein Kindskopf! ...«
Der Scribent fährt aus seinen Träumen empor.
»Was befehlen der Herr Justizrath?«
»Ich wünsche, daß Sie Ihre Spielereien lassen!«
»Aber, entschuldigen Sie, ich spiele nicht, ich radire. Die Tinte fleckt so.«
Mein Onkel wendet sich kopfschüttelnd zu seinen Akten.
»Es geht nicht länger mit dem Menschen,« murmelt er vor sich hin. »So leid mir der arme Teufel thut, ich muß ihm den Laufpaß geben!«
Dieser Monolog fließt nicht heute zum ersten Mal über die Lippen des alten Herrn. Zehnmal war er bereits entschlossen, Herrn Trendler zu verabschieden, und zehnmal hat die wohlwollende Gutmüthigkeit seines Herzens den Sieg davon getragen.
Trendler hat inzwischen den Bogen glücklich durchradirt. Er läßt sich jedoch auch durch dieses Mißgeschick nicht aus dem Gleichgewicht werfen. Freilich hat er jetzt noch anderthalb Seiten mehr zu copiren, aber das thut nichts. Trendler erhält seine monatliche Gage von vierzig Gulden eben so pünktlich, wenn er hundert Bogen zu Stande bringt, als wenn er deren zwölfe liefert! Er hat ja Zeit!
In diesem Augenblick ertönt Musik von der Straße. Trendler ist, wie oben bemerkt, musikalisch. Schmunzelnd horcht er auf. Leise wiegt er das Haupt nach den Klängen des rauschenden Marsches. Es ist das siebzehnte Jägerregiment, das nach dem Bahnhofe zieht. Die Stadt erwartet irgend eine hoch- oder höchstgestellte Persönlichkeit zum Besuch, ich glaube einen Schwarzburg-Rudolstädtischen Prinzen. Trendler kann es nicht über sich gewinnen, -- er muß durch das Fenster blinzeln. Schmucke Gesellen, diese Jäger! Wie die blanken Waffen in der Sonne blitzen! So leben wir, so leben wir, so leben wir alle Tage ...
Das Regiment ist vorbeimarschirt; die Musik hallt nur noch, wie ein ersterbendes Echo, aus der Ferne. Trendler geht wieder an sein Manuscript.
Gott sei Dank! Der erste Federstrich! Trendler fühlt sichtlich die Bedeutsamkeit dieses Momentes, denn er belohnt sich alsbald durch ein frisches Glas Wasser und eine stoffreiche Prise.
Weiter, weiter! Der Kiel malt langsam die fingerlangen Buchstaben. Zwei Zeilen sind leserlich zu Papier gebracht.
Da klopft es an die Thüre.
Es ist ein Client, ein Bauer aus dem benachbarten Hochlande ...
Trendler springt auf, um dem Eintretenden einen Stuhl herbeizuschleppen.
»Bleiben Sie nur bei Ihrer Arbeit!« sagt der alte Herr, indem er den Gruß des Bauern erwidert ... »Was bringen Sie?«
Der Client setzt sein Anliegen auseinander. Trendler hört mit gespannter Aufmerksamkeit zu und kaut an der großposigen Prachtfeder.
»Warum schreiben Sie nicht?«
»Ich besann mich nur, ob ... ob ›competent‹ mit einem harten oder weichen T geschrieben wird. Es ist nicht recht zu erkennen im Concept.«
»Mit T wird's geschrieben! Und jetzt stören Sie mich nicht! Sie sind unausstehlich, Trendler!«
Der Scribent beugt sich über die Mappe und schreibt etwa eine Seite. Dann legt er plötzlich die Feder über das Tintenfaß und reibt sich heftig die linke Kniekehle. Der Tisch wackelt. Ein Bleistift und ein Lineal fallen zu Boden.
»Was ist denn nun wieder los?« fragt der Justizrath.
»O, bitte sehr,« stammelt der Schreiber, ... »ein Privatverhältnis ... das Bein war mir nur ein bischen eingeschlafen.«
Nach einigen Minuten scheint der Schläfer erwacht zu sein. Trendler schreibt weiter. Mein Onkel verhandelt mit dem Bauern über den noch unverständlichen Rechtsfall und explicirt ihm eben, daß er vor allen Dingen die und die Beweisstücke beibringen müsse, als Trendler abermals aufspringt, und, das Concept in der Linken, den Zeigefinger der Rechten fest auf einen lateinischen Passus gepreßt, auf den alten Herrn eindringt und mit zwinkernden Äuglein fragt:
»Verzeihen Sie gütigst, Herr Justizrath, wie soll das heißen ...? ~Judex a ... a ...?~«
»~A quo~,« ergänzt mein Onkel. »Hundertmal haben Sie das Wort schon geschrieben! ...«
Es schlägt halb zwölf. Der Bauer verabschiedet sich. Trendler trinkt ein weiteres Glas Wasser und beendet glücklich die dritte Seite. Dann streicht er sich das Haar aus der Stirn, räuspert sich und beginnt also:
»Nichts für ungut, Herr Justizrath, aber wenn Sie heute ausnahmsweise für den speciellen Fall einmal freundlichst gestatten wollten, ein wenig früher aufzuhören, so hätte ich heute nämlich einmal gerade ausnahmsweise Besuch, indem meiner Schwester Sohn aus Hirzenheim zufällig gestern Abend hier eingetroffen ist und nur bis morgen da bleibt, wegen des Schweinemarktes, und sonst könnt' ich ja auch die Klage da heut' Nachmittag fertig schreiben, wenn Sie freundlichst erlauben.«
»Meinetwegen! Machen Sie, daß Sie fortkommen!«
Trendler zieht die Schreibärmel aus, packt ein, hängt den Kittel an den Nagel und wirft sich in Rock und Paletot.
»Wenn Sie sonst noch was zu befehlen haben, Herr Justizrath,« sagt er, den Hut in der linken Hand, den Stock in der rechten.
»Nein, nein, nein! Lassen Sie mich nur jetzt ungeschoren, ich bin beschäftigt!«
»So wünsch' ich recht guten Appetit, und bedanke mich! Herr Justizrath, auf Wiedersehn!«
Er verschwindet mit devotem Bückling. Nach anderthalb Minuten erscheint er von Neuem.
»Um Vergebung, ich hatte den Schlüssel stecken lassen. Sie wissen ja, Herr Justizrath, -- es ist von wegen Ihren werthen Herren Neffen. Nichts für ungut, und somit empfehl' ich mich!«
»Einfältiger Schwätzer, geh' zum Teufel!« brummt der alte Herr im Tone des höchsten Verdrusses. Trendler aber geht zu seiner Schwester Sohn, der ihn im »Adler« beim Bier erwartet.
Seitdem habe ich manchen Trendler bei der Arbeit gesehn, -- und stets mußte ich des Schreibers meines guten Onkels gedenken. ...
Und dann las ich allerlei fulminante Artikel über die sociale Frage, über das Verbrechen des Capitals und die offenen und geheimen Schäden der modernen Weltordnung.
Meisterhaft! raunte mein Genius ... Der Gedanke, die Gesellschaft zu reorganisiren, ist unsterblich, und des Schweißes der Edlen werth. Aber die Edlen versäumen die unerläßlichste Vorarbeit; eine statistisch-philosophische Studie über den Einfluß Trendler's auf die materielle Lage der Arbeiter ...
Mein Onkel war ein durchaus liberaler, fortschrittlich gesinnter Mann.
Als Trendler ihn jedoch eines Tages um Lohnerhöhung anging, da warf er ihn vor die Thüre. Stand diese Handlungsweise mit dem Geiste des neunzehnten Jahrhunderts im Widerspruch? Die Leute vom Fach werden antworten!
Ende.
Aus Phil. Reclam's Universal-Bibliothek.
Preis jeder Nummer 20 Pf.
=Aldrich=, Prudence Palfrey und andere Erzählungen. 1387. 1388.
--, Die Tragödie von Stillwater. 1837. 1838.
=Berges, Ph.=, Amerikana. Humoristische Skizzen aus dem amerikanischen Leben. 2508. 2698. 2829.
=Bret Harte=, Californische Erzählungen. Deutsch v. W. Lange. 571. 607. 629. 671. 712. 1069. 1127. 1164. 1204. 1230. Heft 1--5, 6--10 je in einen Band geb. à 1 M. 20 Pf.
--, Gabriel Conroy. Roman. Deutsch von Otto Randolf. 771--775. Geb. 1 M. 50 Pf.
--, Die Geschichte einer Mine. Eine californische Skizze. Deutsch von Passow. 1039. 1040. Geb. 80 Pf.
--, Die beiden Männer von Sandy-Bar. Californisches Sittengemälde in 4 Aufzügen. Deutsch v. W. Lange. 916.
--, Thankful Blossom. Eine Geschichte. Deutsch von Otto Randolf. 870. Geb. 60 Pf.
=Denison, M. A.=, So'n Mann wie mein Mann. Eine Ehestands-Humoreske. 2141. 2142. Geb. 80 Pf.
=Eggleston, Edward=, Der Weltuntergang. Eine amerikanische Dorfgeschichte. 2405. 2406.
=Habberton, John=, Allerhand Leute. Lebensbilder aus dem amerikanischen Westen. Deutsch von Alfred Mürenberg. 1517. 1518. Geb. 80 Pf.
=Kürnberger, Ferd.=, Der Amerikamüde. Amerikanisches Kulturbild. Zweite Auflage. Mit einer Einleitung von V. K. Schembera. 2611--2615. Geb. 1 M. 50 Pf.
=Mark Twain=, Ausgewählte Skizzen. Deutsch v. W. Lange. 1019. 1079. 1149. 2072.
=Pajeken, Friedrich J.=, Aus dem wilden Westen Nordamerikas. Erlebnisse und Skizzen. 2752.
=Roe, Edwin, P.=, Wie sich Jemand in seine Frau verliebt. Amerikanische Dorfgeschichte. Deutsch v. K. Knortz. 2593.
=Ruppius, Otto=, Der Pedlar. Roman aus dem amerikanischen Leben. 1141--1143. Geb. 1 M.
--, Das Vermächtniß des Pedlars. Folge des Romans: ›Der Pedlar‹. 1316--1318. Geb. 1 M.
=Vacano, E. M.=, Humbug. Eine wunderliche Historie. 2321.
--, Komödianten. 2607.
=Wickede, Fr. C. v.=, Amerikanische Novelletten. 909. 1234.
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Aus Philipp Reclam's Universal-Bibliothek.
Preis jeder Nummer 20 Pf.
Balázs, Heitere Lebensbilder. 2899.
Berczik, A. v., Ehestandsgeschichten und andere Humoresken. Deutsch von Dr. A. Kohut. 3240.
Berges, Ph., Amerikana. Humoristische Skizzen. 4 Bde. 2508. 2698. 2829. 3175.
Blumauer, A., Virgils Aeneis. Travestie. 173. 174. -- Geb. 80 Pf.
Bögh, Erik, Humoristische Vorlesungen. 2 Bände. 1062. 1240.
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Bötticher, Georg, Allotria. 3160. -- Geb. 60 Pf.
Bornstein, A., Der Theaterarzt und andere Humoresken. 3437.
--, Schnurrige Kerle u. and. Humoresken. Mit 3 Illustr. von J. Kleinmichel. 3040.
Brentano, F., Heitere Geschichten. Vier Bände. 2330. 2564. 3068. 3246.
Bürger, G. A., Münchhausens Reisen u. Abenteuer. 121. -- Geb. 60 Pf.
Crome-Schwiening, Allerhand humoristische Kleinigkeiten. 2827.
Cronheim, R., Fähnrichsgeschichten. Humoresken. 1736.
Daudet, A., Tartarin aus Tarascon. Deutsch von Gerstmann. 1707.
Degen, In der Kaserne. 2589.
--, Aus dem Militärleben. 4 Bände. 2668. 2835. 3043. 3398.
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Denison, M. A., So'n Mann wie mein Mann. Ehestands-Humoreske. Dtsch. v. P. Heichen. 2141. 2142. -- Geb. 80 Pf.
Detmold, Joh. Herm., Randzeichnungen. -- Anleitung zur Kunstkennerschaft. Satiren. 2230. -- Geb. 60 Pf.
Eckstein, E., Humoresken. 2 Bände. 621. 1640.
--, Der Besuch im Carcer. Humoreske. Mit sechs Original-Illustrationen von G. Sundblad. 2340. -- Geb. 60 Pf.
Fritz, (Singer), Briefe eines Junggesellen. Stimmungsbilder. 3200.
--, Thoren und Thörinnen. Kleine Geschichten. 3314.
Gaudy, Fr. Frhr., Aus dem Tagebuch eines wandernden Schneidergesellen. 289. -- Geb. 60 Pf.
--, Schülerliebe u. andere Humor. 2319.
Grimmelshausen, Der abenteuerliche Simplicissimus. Deutsch von Philipp Lenz. 761--765. -- Geb. M. 1.50.
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Höcker, P. Oskar, Leichtsinniges Volk. Novelle. 3212.
Jahn, E. R., Humoristische Erzähl. 3276.
Jerrold, D., Frau Kaudels Gardinenpredigten. 388. 389. -- Geb. 80 Pf.
Junggesellenbrevier. 2707. -- Geb. 60 Pf.
Knigge, A., Die Reise nach Braunschweig. Ein komischer Roman. 14.
Kock, P. de, Der bucklige Taquinet. Komischer Roman. Deutsch von Denhardt. 1883. 1884.
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Köhler, B., Dies und Das. 2988.
Kortum, ~Dr.~ C. A., Die Jobsiade. Hrsg. v. Schnettler. 398--400. -- Geb. 1 M.
Krackowizer, ~Dr.~, Naturgeschichte des österreichisch. Studenten. Gymnasial-Humoresken. 2699.
Kraßnigg, R., Militär-Erinnerungen eines österreichischen Artilleristen. Heitere Skizzen und Bilder. 2889.
Kraus, O., ΜΕΥΡΙΑΣ. Die Meyeriade. Humoristisches Epos aus dem Gymnasialleben. 2980.
Lennig, Friedrich, Etwas zum Lachen. 3255. -- Geb. 60 Pf.
Lenz, Ph., Militärische Humoresken. 5 Bde. 710. 728. 795. 850. 897. -- Zus. in 1 Band geb. M. 1.20.
Lichtenberg, G. Chr., Ausgewählte Schriften. Herausgegeben v. Eugen Leyden. 1286--1289. -- Geb. M. 1.20.
Liebesbrevier. 2850. -- Geb. 60 Pf.
Mark Twain, Ausgewählte Skizzen. 1019. 1079. 1149. 2072. 2954.
Märzroth, ~Dr.~, Lachende Geschichten. 4 Bände. 1266. 1304. 1418. 1599.
Merth, Bernhard, Des österreichischen Volksschullehrers Freud und Leid. Heitere Geschichten. 3396.
Mikulitsch, W., Mimis Badereise. Eine Skizze. Deutsch v. E. Lamberg. 3089.
Müller, Joh. G., Siegfried von Lindenberg. 206--209.
Nötel, L., Vom Theater. Humoristische Erzählungen. 5 Bände. 1206. 1461. 1533. 1664. 1763.
Pohl, Robert, Peppi's Soldat und andere heitere Bilder und Geschichten. 3129.
Pötzl, Ed., Kriminal-Humoresken. Drei Bändchen. 1905. 1980. 2258. Zus. in 1 Bd. geb. mit Illustr. 1 M.
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Rákosi, Viktor, Mein Dorf und andere heitere Geschichten. 3115.
Roe, Edwin, Wie sich Jemand in seine Frau verliebt. Amerik. Dorfgeschichte. Deutsch von Karl Knortz. 2593.
Roehl, Arthur, Freilichtbilder. Humoresken. 3390.
Saphir, M. G., Meine Memoiren und anderes. 2510.
--, Humoristische Vorlesungen. 3 Bändchen. 2516. 2529. 2603.
--, Humoristisch-satirische Novelletten und Bluetten. 2546. 2547.
Schlicht, Frhr. v., Militaria. Heitere Soldatengeschichten. 3458.
Schnadahüpfln, Tausend, Gesammelt u. mit Einleitung, erklärendem Wörterverzeichnisse und acht Singweisen herausgegeben v. Fr. Gundlach. 3101. 3102. -- Geb. 80 Pf.
Schönthan, Fr. u. P. v., Kleine Humoresken. 4 Bändchen. 1680. 1790. 1939. 2279.
--, P. v., Kindermund. Gesammelte Ansprüche und Scenen aus dem Kinderleben. 2188. -- Geb. 60 Pf.
Schönthan, P. v., Der Kuß. Gereimtes u. Ungereimtes über den Kuß. Zweite vermehrte Auflage. 2311. -- Geb. 60 Pf.
Schröder, Willem, De Plattdüdsche Sprückwörder-Schatz. 493.
--, Plattdüdsche Leeder un Döntjes. 928.
--, W. u. A., Humoresken. 7 Bände. 451. 488. 611. 790. 1178. 1575. 2706.
Sienkiewicz, H., Die Dritte. -- ~Lux in tenebris lucet.~ Eine heitere u. eine ernste Erzählung a. d. Künstlerleben. Deutsch von H. Majdanska. 3053.
Stell, B., Lustigi Thurgauer G'schichte. Humoresken in Thurgauer Mundart. 2490.
--, Studentenrache und andere heitere Geschichten. 2719.
Sterne, L., Empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Deutsch von Friedr. Hörlek. 169. -- Geb. 60 Pf.
--, Leben und Meinungen des Herrn Tristram Shandy. Deutsch von Adolf Seubert. 1441--1445. -- Geb. M. 1.50.
Tagebuch eines bösen Buben. Aus dem Englischen von J. Botstiber. 3149. 3150. -- Geb. 80 Pf.
Tewfik, Die Schwänke des Naßr-ed-din, und Buadem. Deutsch von Dr. E. Müllendorff. 2735.
Vacano, E. M., Humbug. Eine wunderliche Historie. 2321.
--, Komödianten. 2607.
Velde, C. F. v. de, Das Liebhaber-Theater. Humoreske aus dem erstem Zehntel des 19. Jahrhunderts. 112.
Viola, Die Nadel der Kleopatra und andere Humoresken. 2577.
Volger, Ed., Allerhand Dummheiten. Humoresken. 3113.
Weisflog, C., Das große Loos. 312.