Helianth. Band 1 Bilder aus dem Leben zweier Menschen von heute und aus der norddeutschen Tiefebene

Part 46

Chapter 462,907 wordsPublic domain

Ich möchte, daß Du, wenn nicht den Grund, so den Ernst, die Notwendigkeit meines Fortgehens verstehst, oder, so Du die nicht verstehen kannst, immerhin siehst, daß sie vorhanden sind.

Allerdings ist das nicht leicht zu schreiben, denn wenn ich an sich schon eine Abneigung habe, von mir selber zu reden, mich zu erklären womöglich, finde ich es lächerlich dazu, sich in die Welt zu stellen und zu sagen: Ich passe nicht hinein, gebt mir eine andre! -- dies zu sagen, ehe nicht die eigene Zulänglichkeit bis an ihre Grenzen, d. h. bis an die Grenzen der möglichen Welt ausprobiert worden ist. Wohlan, ich mache mich auf den Weg.

Obwohl zu betonen ist, daß ich mich für keinen Abenteurer halte. Ich bin es -- fast möchte ich sagen: leider -- so wenig, wie etwa Kolumbus einer war. Abenteurergelüste um ihrer selbst willen besitze ich nicht. Mein Wunsch war immer, etwas zu leisten, und noch bin ich überzeugt, daß es etwas giebt, das imstande ist, mich zu fesseln. Uralt gallisches, deutsches und semitisches, innerhalb des deutschen obendrein schwäbisches und preußisches Blut -- aus dieser Mischung bin ich, der ich bin. Viele Strömungen und kein Strom -- das ist klar. Ich tue aber, was ich kann, werde es auch noch besser tun, als bisher; hierzuland freilich kann ich nicht.

Obgleich erst morgen eine endgültige Entscheidung hier im Haus fallen wird, schreibe ich diesen Brief schon heut, das heißt in der Nacht -- besser: am frühen Morgen -- vor der, in der Du ihn liesest. Vor einer Stunde trennte ich mich von einigen guten Leuten, unter denen dieser nette, kleine Prinz war, ein Musterbeispiel der heutigen Jugend. Noch einmal versucht ichs -- Gelegenheit und Objekt waren so günstig -- versucht ich es, über einen Menschen zu kommen, ihn zu: betören, -- und nun -- er war in meiner Hand, ich hätte ihn in der Folgezeit drin behalten, hätte zum Königsmacher werden können an ihm, jedoch -- ich lasse es. Auch er ist eben einer von diesen Innerlich-äußerlichen, diesen >Impressionisten<, die von allem einen Eindruck davontragen müssen, aus tausend Eindrücken aber nichts zustande bringen, bei aller Arbeit, was einer kleinen Tat ähnlich sähe. Viel Verstand und wenig Hitze. Alle Gebärde schlägt, eh du dirs versiehst, nach innen zurück. Sich verleiten lassend zu allem, lassen sie sich hinreißen zu nichts. Aber genug von ihm. Er ist jung, wirds auf seine Weise zu was bringen und sollte übrigens ein kleiner Herzog werden, damit für eine Weile der Denkmalsunfug im Lande aufhört oder in andre Bahnen kommt, denn er hat Geschmack und ist belesen.

Die Menschen gehen hierzuland auf eine Weise umher, die überaus aufregend anzusehn ist. Alle sind beschäftigt mit irgend etwas, aber niemand hat einen Beruf. Es verloddern die Seelen scharenweis. Jeder verfolgt etwas, und nicht einer wird verfolgt, nämlich von etwas, das über ihm wäre und Nahrung verlangte aus seiner Seele. Jeder hängt an seinesgleichen, und so wanken sie alle herum. Nein, an etwas hängen sie zudem, an dem Klebrigen, dem Ekligen, am -- oh siebentausend Höllenflüche, Du Engel! -- am Geld. Wärs noch Gold, gutes, gemünztes Gold, säßen sie noch als leibhaftige Shylocks über eisernen Kästen und fleischlichen Kaufmannsbrüsten, wetzten sie's Messer, brächten sie sich alle miteinander ins Zuchthaus, -- man ließe sichs gefallen. Das Geld ist keine Macht, das Geld ist bloß ein Laster dahier. Laster wie Trunksucht, wie -- eben solch ein Klebriges, von dem nicht loszukommen ist. Haben oder Mehrhaben, das sind die zwei Losungen. Sahst Du je einen Freien? Sahst Du je einen großen Gelehrten, der nicht den albernsten Redeschwulst, vor einem Kegelklub gehalten, ungedruckt lassen könnte, -- weils Geld bringt? Je einen Künstler, der ein Kriegerdenkmal ablehnte, einen Dichter, der seinen Roman unverdramatisiert, veropert, verfilmt lassen könnte -- wenns Geld bringt? Der Arbeiter will nicht sein Recht haben, sondern sein Geld und vergiftet sich den Tag obendrein, den die Luft der Maschine schon verpestete. Ein ungeheurer Überfluß an Humanität hat diese alte Welt dazu gebracht, den einzigen Wertmesser jeder Leistung, das eigene Leben oder: den Tod, wegzubrechen. Seitdem liegen alle Gegenstände umher, gut eingeschlagen in bürgerliches Stempelpapier, aber das große kaiserliche Siegel fehlt. Es wird nur um Geld gespielt. Über allem aber thront, auf seinem Piedestal von Feuilletonpapier, der ewig nörgelnde Götze sogenannter Kritik. Gott schlug schallend in jeder Neujahrsnacht an die Herzen, und nicht eines gab einen Ton. Keiner fühlt.

Erhalte dir dein Herz, denn aus ihm kommt das Leben, sagt Salomo. Wohlan, ich bin auf dem Wege.

Ich könnte ja mit dem Flugapparat in die Lüfte steigen und Mut beweisen. Zum Nordpol forschen gehn, Perlentaucher werden, nicht wahr, oder Schutztruppensoldat in Südwest, oder Tiger schießen. Ich sage Dir, es genügt mir nicht, auszulassen, was in mir ist, es wäre mir lächerlich, zu beweisen, was ich habe; ich will: Form.

So rührend schamhaft ist der Norden! Jeder leidet, und keiner giebt es zu. Alle seufzen unter der Unzulänglichkeit, unter der Dumpfigkeit und Entstelltheit ihres rein und schön empfangenen Lebens, aber keiner käme nur auf den Gedanken, nach einem Retter auszusehn. Hast du auch ein Herz? fragt einer vielmehr, und da antwortets: Schrei nicht so laut! ich hab keins, -- das heißt -- vielleicht, ich will mal sehn, in meiner Frau ihrer Schürze ist so was Dickes, -- sagt er. Vor lauter Höflichkeit knüllen sie sich zusammen wie Seidenpapier. Ach, ich gönnte dieser hochwohlgeborenen Bevölkerung eine Pestilenz, ein Schlachtfest des Ares, das sie jahrelang mit den Köpfen gegen den Nabel drückte, bis sie merken, wozu ihr Wahnsinn sie gebracht hat.

Ja, mich ekelts vor dieser Welt der Langweile und Sommersprossen, wo nichts sich erreichen läßt, weil alles vor einem liegt, wo nichts zu führen ist als Schläge ins Wasser, wo alles papieren ist, Bankpapier, Wechselpapier, Geldpapier und Zeitungspapier, wo ein entsetzliches Trägheitsvermögen das ganze schäbige Gesetz des Daseins vorstellt, das jüngste Mark schon würgend, wie dieser kleine arme Prinz mir zeigte, der Sekt aus Eimern trinken muß, weil ihm das gelehrt wurde anstelle der dürftigen Kunst, mit einem halben Glas _Haute Sauternes_ und einigem Sodawasser Hirn und Kehle für eine Nacht geschmeidig zu erhalten. In die unterste Sohle eines Kohlenbergwerks möchte man sich verkriechen, wenn man nur diese unaufhörliche Helligkeit sieht. Es giebt keine Nacht mehr, geschweige denn Sterne, vor dem weichen Antlitz des Dunkels schauderts sie alle, aber nicht vor ihren, vom Kunstlicht entstellten Gesichtern, und es ist nicht herauszukommen aus diesem Gewirr von Bahnhofslichtern; man muß die Augen zukneifen, um einmal zu sehn, wie es leuchtet aus innen bei Finsternis. Nein, ich will nichts mehr von diesem alten Land, wo die Straßen sich tausendfach kreuzen und an jeder links und rechts Laternen und Meilensteine so dicht stehn wie die Spargel im Frühbeet. Kein Weg, den nicht sieben Schwaben breit stampften, kein Wort, das sich nicht vor Scham verkriechen müßte, weil es nach Alter riecht. Wo alles sich befehdet ist, lieblos, unfreundlich, weicht sich doch alles aus, nichts widersteht, nirgend ist ein Feind -- --

Nun schon genug, mein Freund, sagte Renate, das Blatt ein wenig von sich schiebend, vor sich hin. Mir scheint, ich habe dich noch nie so viel und so laut reden hören. Freilich -- deine Einzigkeit würde nicht darunter leiden, wenn es mehrere von deiner Art gäbe, und das könnte wohl nicht schaden. -- Trotz solcher Gedanken fühlte sie sich nicht unversehrt von der Glut seiner Sätze, die sie noch an sich hochspringen fühlte wie eine höchst lebendige Meute. -- So neigte sie sich wieder über das Blatt.

Aber was geht all das Dich an? Du weißt ja von alledem nichts. Ich dachte oft: Bäume müssen sich so empfinden wie Du, Pappeln an den Landstraßen, wo alles vorübereilt, aber -- der Baum an der Straße spürt das Lärmen um sich her kaum mehr als Du, deren Leben ganz in sich selber vor sich geht. So lebe wohl.

Ich habe nunmehr mein Testament für Dich aufzusetzen.

Zuerst hinterlasse ich Dir meinen Bruder Erasmus. Glaube mir, auch die Felsen der Wüste bedürfen der Pflege. Erasmus, ein Felsen der begabtesten Art -- nie klagend oder bettelnd --, wird Dir niemals danken, noch zeigen, daß er Deine Pflege bemerkt, so fest ist sein Charakter. Sei also reine Sonne, die über die Richtigen und Unrichtigen scheint.

Ich hinterlasse Dir zweitens meinen Vater. Hier habe ich nichts hinzuzufügen; dies geht mich allein an.

Ich hinterlasse Dir Bogner, den Mann nach meinem Herzen, ich hinterlasse Dir unsern Freund Saint-Georges. Ich hinterlasse Dir Haus und Garten, Zimmer, Tisch und Stuhl und die tägliche Speise. Nichts, das Dir nicht meine Hand, mit Segen gesalbt, hinterließe. In diesem Augenblick, in jedem Augenblick, wo einer Abschied nimmt, wird er zum Herrn und Eigentümer des Bleibenden und verschenkt es an die Bleibenden. Den Himmel über Dir, die Erde unter Dir, die Luft, die Du atmest, die Sonne, die Dich freut, Regen, der Dir Langmut schenkt, alle Winde und Vogelstimmen -- ich lasse sie Dich erben.

Ach Josef, dachte Renate in einiger Wehmut, aber kühl, -- verschenken, um zu besitzen, nicht wahr? -- Sie sah zum Ech-en-Aton auf über ihr. Dich hat er vergessen, mein zarter Freund, und die Orgel hat er auch vergessen, unser Seelenhaus mit den tönenden Wänden. -- Renate nickte und las weiter:

Die Stare lärmen in höchster Munterkeit, die Sonne saugt den Tau von den Blättern, die sanfte Amsel ist schon verstummt. Lebewohl! Ich weiß, daß wir uns in einigen Jahren wiedersehn werden. Meine Hoffnung ist, Dich an Seele und Leib so ungewandelt wiederzufinden, wie ich selber unverändert zurückkehren werde. Ich werde zuerst das anscheinend Sinnverlassenste auf Erden, das Land der Vereinigten Staaten von Nordamerika probieren; vielleicht, daß es schon genügt, Europa in besserem Lichte zu sehn. Dabei fällt mir ein, den Wunsch zu äußern, Du mögest an irgendeinem Tage jedes Jahres -- etwa Deinem oder meinem Geburtstag -- ein paar Briefblätter mit einem Umriß Deines derzeitigen Lebens füllen, ein paar Farben hinein, ein Licht -- keinen Schatten, oh Holde! -- und das Ganze unter meinem Namen an das hiesige Konsulat von Costarica schicken, wo ich einen Freund sitzen habe.

Ich danke Dir für diese letzte, imaginäre Berührung Deiner Hand an meinen Lippen.

Josef.

Renate legte die Blätter zusammen und blickte, sie in den Händen behaltend, in das Licht. Langsam begann die Flamme sie zu schmerzen, es kam eine Träne, eine zweite, dann, nach einer Zeit, eine dritte, die sie fließen ließ, ohne danach zu sehn, fast ohne sie zu merken.

Die Uhr vor ihr schlug einmal an, -- es war halb eins. Gleich darauf hörte sie die Anfahrt eines Automobils von der Straße her und war im selben Augenblick aufgesprungen und zur Türe geeilt. Sie trat über den Flur in das Nähzimmer und vorsichtig, um von außen nicht gesehen zu werden, in die Nähe des Fensters. So, heftig atmend, gepeinigt vom Verlangen, hinunter zu laufen, von der Furcht, den Onkel zu erschrecken und verletzen, sah sie den großen schwarzen Wagen vor dem Hause halten, sah im Laternenschein den Oheim aus dem erleuchteten Innern steigen, wo der Schatten des Erasmus sich vorbeugte, und langsam durch den Vorgarten kommen. Der Schlag fiel zu, das Automobil rauschte auf und entfernte sich zu Renates Verwunderung mit Erasmus, indem es einen Bogen beschrieb. -- Wohin denn fuhr er noch? Ach! Noch einmal zu Josef? --

Ihr fiel ein, den Kurzschluß des Lichts zum Vorwand zu nehmen und mit der Kerze ins Treppenhaus zu treten. Aber sie hörte die Schritte im Hause laut werden und wieder still, dann die Treppe heraufkommen, -- es dauerte ihr eine Unendlichkeit, und doch bewegte sie sich nicht. Erst als lange Schweigen war, nichts mehr sich rührte, trat sie wieder in den Flur und hinüber in ihr Zimmer.

Ich kann nicht! dachte sie, dastehend, ergeben. Er verhüllt sich vor mir, wie kann ich ihn anrühren? Alle verhüllen sie sich, -- Bogner, Erasmus, und Josef, -- oh mein Gott, wenn ich nur sehn könnte, wäre dein Brief eine einzige Lüge! Bis in die Fingerspitzen hab ichs gefühlt! Und wenn jedes Wort drin wahr ist -- Wahrheit ist es doch nicht! Und -- ach --

Unversehens löschte sie das Licht wie aus Scham.

Dann stöhnte sie auf: Ich will etwas tun! Will handeln, will Wunden verbinden, Steine schleppen, Pfeile auffangen, Gefahr und Not und alles, -- aber ich will nicht dastehn, wenn neben mir Unheil hagelt und die Herzen zerschlagen werden, -- dastehn und sagen: Ich leide! -- Sie aber alle --, keiner läßt mich an sich heran.

Ach du Einer, flehte sie nun im Finstern, sanft aus sich emporgerichtet, gerne blind, -- wann kommst du in das Dunkel und leuchtest mit deiner ganzen Seele? -- --

Sie seufzte und ging in ihr Schlafzimmer.

Reise

Als Georg mit Benno den Bahnsteig betrat, stand da Josef von Montfort. Georg erschrak nicht wenig bei seinem Anblick, denn nun konnte er ja der Cornelia sein Wort nicht halten. Aber wie war zu denken, daß er schon heute ... Sie tat ihm unendlich leid, allein was war zu machen? Überdem ward Montfort ihn gewahr, jeder ehrte aber im andern die heimlichen Gründe, sie grüßten sich nur und blieben getrennt.

Georg, während Benno hinter ihm die erstaunlichen Gegenstände des Schlafabteils betrachtete, stand noch eine Weile am Fenster. Die Begegnung mit Josef hatte ihn unerwartet wieder tiefer gedemütigt. Warum floh er so davon? Oh nein, er mußte, er mußte davon, weit fort, weg aus dieser Umgebung, unmöglich, sich hier zu besinnen, zu klären. Schlaftrunken nahm er noch das Entgleiten der farbigen Lichter über dem Schwarz des nächtlichen Bahndamms auf, das Entgleiten der letzten Häuser und Laternen und gedachte schmerzlich Renates. Benno, der fühlende, lag schon zugedeckt, als er sich endlich wandte; so entkleidete auch er sich gemach, legte sich, versuchte zu schlafen, geriet in ein Wirrwarr verlorener Empfindungen, glitt endlich aus diesem Labyrinth ins Traumgewirr hinüber, während unter ihm Achsen, Räder und Schienen ihre dunkel donnernde Musik machten, gleichmäßig und unaufhörlich.

Hier enden des dritten Buches neun Kapitel oder dreimal so viel Stunden.

Inhalt

Erstes Buch

Erstes Kapitel Wiese 9 Terrasse 18 Saal 25

Zweites Kapitel Deich 35 Weiher 49 Hof 55

Drittes Kapitel Gewitter 59 Zwiegespräch 72 Schreibzimmer 80

Viertes Kapitel Vater und Sohn 89 Vater und Sohn (Fortsetzung) 98 Spiegel 111

Fünftes Kapitel Mittagstafel 115 Pelikan 125 Ein Brief 132

Sechstes Kapitel Al Manach 142 König, Dame, Aß und Bube 150 Musik 158

Siebentes Kapitel Erzählung 164 Die Herzogin 181 Abendtisch 193

Achtes Kapitel Sonnenuntergang 202 Mondaufgang 210 Rheinweinbowle 217

Neuntes Kapitel Dunkel 222 Rausch 226 Tagesanbruch 230

Zweites Buch

Erstes Kapitel: August Renate von Montfort an Magda Chalybäus 241 Renate an Magda 246 Magda an Renate 246 Renate an Magda 247 Magda an Renate 250 Magda an Georg 255 Renate an Magda 258 Magda an Renate 262

Zweites Kapitel: September Renate an Magda 269 Magda an Renate 279 Renate an Magda 281 Magda an Renate 286

Drittes Kapitel: Oktober Renate an Magda 291 Magda an Renate 295 Renate an Magda 299 Magda an Renate 307 Renate an Magda 310

Viertes Kapitel: November Magda an Renate 313 Renate an Magda 318 Magda an Renate 318 Ferngespräch 318 Ferngespräch II 320 Herzog Woldemar an Georg 328 Georg an seinen Vater 334 Renate an Magda 346 Renate von Montfort an Benvenuto Bogner 349 Benvenuto Bogner an Renate von Montfort 353

Fünftes Kapitel: Dezember Renate an Bogner 357 Bogner an Renate 360 Renate an Bogner 363 Renate an Magda 365 Bogner an Georg 367 Magda an Renate 367 Bogner an Renate 368 Georg an Magda 372 Magda an Renate 372 Renate an Magda 375 Renate an Bogner 376

Sechstes Kapitel: Januar Zwiegespräche: Das eine 377 Das andre 389

Siebentes Kapitel: Februar Georg an Cora Bogner 402 Cora Bogner an Georg 402 Georg an Cora 403 Cora an Georg 404 Magda an Georg 405 Georg an Magda 408 Georg an Benno Prager 414 Georg an Cora 420 Cora an Georg 420

Achtes Kapitel: März Magda an Georg 423 Benno an Georg 425 Georg an Magda 430 Georg an Cora 433 Georg an Benno 438 Cora an Georg 445 Benno an Georg 447 Magda an Renate 449 Renate an Magda 450

Neuntes Kapitel: April Bogner an Renate 454

Drittes Buch

Erstes Kapitel Speisewagen 467 Fahrtgespräche 483 Abteil 490

Zweites Kapitel Nachtgang 502 Garten 509 Landstraße 514

Drittes Kapitel Kaffeehaus 520 Traumdeutung 534 Wiedersehn 554

Viertes Kapitel Nachtstraßen 558 Fahrt 565 Ballhaus/Bar 570

Fünftes Kapitel Stadt 587 Fenster 590 Halle 594 Kapelle 598 Erker 612

Sechstes Kapitel Wald 623 Salon 630 Postamt 635

Siebentes Kapitel Weinstube 639 Park 648 Saal 658 Raum 665

Achtes Kapitel Hotelzimmer 670 Hingang 690 Hochzeit 703 Nachtgarten 707

Neuntes Kapitel Treppenhaus 712 Dunkel 715 Brief 722 Reise 732

Druck der Spamerschen Buchdruckerei in Leipzig

Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere Korrekturen (vorher/nachher):

[S. 51]: ... sah er verwogen aus wie ein betrunkener Student. ... ... sah er verwegen aus wie ein betrunkener Student. ...

[S. 113]: ... und am Ende eher ein wenig noch oben ging, und ... ... und am Ende eher ein wenig nach oben ging, und ...

[S. 275]: ... Gedanken gehabt, als es sei selbstverständlich und gar ... ... Gedanken gehabt, als sei es selbstverständlich und gar ...

[S. 306]: ... wenig zu Lachen. Lebe tausendmal wohl! In inniger Liebe ... ... wenig zum Lachen. Lebe tausendmal wohl! In inniger Liebe ...

[S. 370]: ... falsch, aber liebevoll: Sti -- ile -- Nacht! Hei -- lige ... ... falsch, aber liebevoll: Sti -- ille -- Nacht! Hei -- lige ...

[S. 390]: ... glänzend schwarz war, wehte ein feiner, glitzender Schleier ... ... glänzend schwarz war, wehte ein feiner, glitzernder Schleier ...

[S. 489]: ... leben, und früher würden die jüngeren Söhne aus dem ... ... leben, und früher wurden die jüngeren Söhne aus dem ...

[S. 517]: ... besetzt mit Tausender roter Rubinaugen, die Licht saugten ... ... besetzt mit Tausenden roter Rubinaugen, die Licht saugten ...

[S. 653]: ... Randturm der Sternwarte, zinnengekrönt und ohne ... ... Rundturm der Sternwarte, zinnengekrönt und ohne ...

[S. 659]: ... Frau -- kann Sie vielleicht kochen?« ... ... Frau -- kann sie vielleicht kochen?« ...

[S. 677]: ... Ledersofa saß bei einer Kerze die vorerwähnte Hebeamme ... ... Ledersofa saß bei einer Kerze die vorerwähnte Hebamme ...