Part 15
Westlich vom Heraion stoßen wir auf das _Philippeion_, das Philipp von Makedonien nach der Schlacht bei Chäronea errichten ließ; es war ein Rundbau, von 18 ionischen Säulen umgeben, im Inneren standen Goldelfenbeinstatuen von Mitgliedern des makedonischen Königshauses. Am _Prytaneion_, dem Haus der Hellanodiken, in welchem die Sieger in den Festspielen bewirtet wurden (vgl. § 68), vorbeigehend, verlassen wir die Altis durch das Nordtor und stehen nun an der Südostecke des riesigen, rings von Hallen umgebenen _Gymnasions_ (die südliche und östliche Halle ist auf dem Plan noch zu erkennen), zu dem ein besonderer stattlicher Torbau (Propylaion) führte. Südwärts der Westaltismauer entlang gehend, haben wir zur Rechten zuerst die _Palästra_, speziell für die Vorübungen der Ringer bestimmt, dann einen Komplex, der wohl mit Recht als der _Theokoleon_ bezeichnet wird, d. h. als das Amtsgebäude der Theokoloi, der Oberpriester, welche die jahraus jahrein darzubringenden Opfer auf dem Zeusaltar und den übrigen mehr als 60 Altären der Altis zu besorgen hatten. Schließlich gelangen wir an dieser Seite an den großartigen Südwestbau, das größte Bauwerk Olympias, das endlich durch die neulich gefundene Weihinschrift seinen richtigen Namen _Leonidaion_ bekommen hat. Der Naxier Leonides nämlich hat ca. 300 v. Chr. diesen Bau aus eigenen Mitteln selbst errichtet, wahrscheinlich als Logierhaus für vornehme Gäste, wie denn hier in römischer Zeit die Prokonsuln abstiegen. Durch das südwestliche Tor, das zu Pausanias’ Zeit als _Festtor_ diente, betreten wir nochmals ein Stück der Altis, das aber erst in römischer Zeit zu derselben geschlagen wurde, und gelangen, nach Osten umbiegend, an einer langen Reihe von Ehrenstatuen vorbei, an das _Buleu__terion_, das Amthaus des Rates von Olympia, der obersten Instanz in Sachen der Festspiele. Der dorische Bau zerfällt in drei Teile, die durch eine vorgelegte Säulenhalle verbunden sind. In der Mitte befindet sich ein quadratischer Raum, in welchem das Bild des Zeus Horkios (Zeus der Eidschwüre) stand: vor diesem schwuren die Kämpfer, die Kampfesregeln zu beobachten. Zu beiden Seiten sind gleiche, mit einem Halbrund (Apsis) abgeschlossene Hallen, die durch je eine Säulenreihe in zwei Schiffe geteilt werden. Von diesen ist das Halbrund je durch eine Scheidewand getrennt. Die Verwendung der einzelnen Räume steht nicht fest. Einer der Säle diente jedenfalls als Sitzungssaal des hohen Rats.
*§ 72. Pergamon.*
Zum Schluß begeben wir uns auf eine _Königsburg der hellenistischen Zeit_, nach dem neuerdings wieder so berühmt gewordenen Stammsitz des Attalidengeschlechtes.
_Pergamon_ liegt in Kleinasien, Lesbos gegenüber, 28 km von der Küste entfernt, auf dem äußersten Vorsprung eines südlichen Ausläufers des Pindasosgebirges, der sich 270 m hoch über die Kaïkosebene erhebt und diese in ihrer ganzen Ausdehnung bis zum Hafenplatz Elaia beherrscht. Während die „Burg“ (dies bedeutet Pergamon; ebenso hieß auch die Akropolis von Troja) und der älteste Teil der Ansiedlung, die _Oberstadt_, auf dem Bergkegel selbst liegt, sind die Ruinen der antiken Unterstadt am südwestlichen Abhange und Fuße desselben, der Stätte des heutigen _Bergama_, zerstreut.
Die _Attalidenherrschaft_ begründete _Philetairos_ (ca. 280 v. Chr.), welcher den von dem Feldherrn und Nachfolger Alexanders des Großen, Lysimachos, in Pergamon deponierten Kriegsschatz sich aneignete. Nach langen Kämpfen mit dem syrischen Statthalter Antiochos und den in seinen Diensten stehenden gallischen Horden nahm _Attalos_ I. (241–197) den Königstitel an. Die Glanzzeit Pergamons bildete die Regierung seines Sohnes _Eumenes_ II. (197–159). Dieser schirmte das über ganz Vorder-Kleinasien ausgedehnte Reich gegen Angriffe von allen Seiten und besiegte die Gallierschwärme, die sich, aus Griechenland zurückgeworfen, in furchtbaren Verheerungszügen über Kleinasien ergossen, in wiederholten schweren Kämpfen, während er durch eine großartige Bautätigkeit seinen Herrschersitz erweiterte, befestigte und verschönerte.
Von den monumentalen Kunstschöpfungen der Attaliden geben uns die von der preußischen Regierung unter der Leitung von Humann, Bohn und anderen 1878–1886 unternommenen _Ausgrabungen_ eine Vorstellung.
Auf dem in Windungen zur Burghöhe hinanführenden Hauptweg gelangen wir zunächst auf den _Markt_ (Agora), welcher aus zwei von gewaltigen Stützmauern eingefaßten und miteinander verbundenen _Terrassen_ bestand. Die _untere_, durch deren Hallen der Weg führt, diente wohl dem eigentlichen Markt- und Geschäftsverkehr. Hart an ihrer Westmauer befand sich ein kleiner _Tempel des Dionysos_. Die _obere Terrasse_, vermutlich der Ort für die politischen Versammlungen und die Staatsopfer, hatte in ihrer Mitte den mächtigen, die ganze Umgebung beherrschenden _Zeusaltar_, einen Prachtbau, der selbst den größten Altar Griechenlands, den des Zeus zu Olympia, an Ausdehnung und Höhe, wie an architektonischem und plastischem Schmuck übertraf.
Der _Unterbau des Altars_ ist im Grundriß nahezu quadratisch, 37,7 auf 34,6 m; die Höhe betrug etwa 5,5 m. Auf der von drei Stufen gebildeten Krepis stand der 1,5 m hohe Sockel; über diesem zog sich rings um den ganzen Bau der 2,3 m hohe imposante _Relieffries_ von bläulich-weißem Marmor, den Kampf der Götter mit den Giganten darstellend. Der Unterbau war gekrönt von einer nach außen geöffneten _ionischen Säulenhalle_, die an ihrer dem eigentlichen Brandaltar zugekehrten Rückwand mit einem zweiten _kleineren Fries_ geschmückt war, der Szenen aus der pergamenischen Stammessage (Herakles, Auge, Telephos, Teuthras) enthielt. Inmitten der Plattform, auf welche eine in die Westseite eingeschnittene breite Freitreppe führte, stand _der eigentliche Brandaltar_, der ebenso wie der Zeusaltar in Olympia aus der Asche der verbrannten Opfertiere aufgehäuft war und die ihn umgebende Säulenhalle weit überragte.
Das Glanzstück dieses gewaltigen Altarbaues bildete der schon erwähnte _Gigantenfries_. Da die Platten desselben in byzantinischer Zeit in eine Festungsmauer unterhalb des Altarplatzes verbaut wurden, so ist der größte Teil derselben erhalten, wenn auch in Trümmern, die sich jetzt im Berliner Museum befinden; aus diesen konnten einige bedeutendere Gruppen wieder zusammengesetzt werden.
Alle Götter und Göttinnen des Himmels, des Meeres und der Unterwelt sehen wir an dem entscheidenden Kampfe um die Herrschaft der Welt beteiligt; auch die Giganten haben alles aufgeboten, aber bereits unterliegen sie allenthalben. _Zeus_, weitausschreitend, schüttelt mit der Linken die Ägis, mit der Rechten schwingt er den Blitz gegen einen alten, bärtigen, schlangenbeinigen Giganten, der ihn mit einem Felsstück bedroht; zwei weitere Gegner sind zu Boden gesunken; dem einen hat der Blitzstrahl den Oberschenkel durchbohrt.
Neben Zeus schleift _Athena_ einen jungen geflügelten Giganten an den Haaren; ihre heilige Schlange schlägt ihre Zähne in seine rechte Brust; von rechts her schwebt Nike, die siegreiche Athena zu bekränzen, während aus dem Boden die Mutter der Giganten, die Erdgöttin selbst, mit dem Oberkörper emportaucht und flehend die Arme zu Athena erhebt. Mit Fackel, Schwert und Lanze zugleich kämpft die dreigestaltige _Hekate_. Ein schöner _Gigantenjüngling_, welcher der _Artemis_ entgegentritt, ist von der Schönheit der Göttin wie gebannt, so daß er ganz vergißt, sich mit dem Schilde zu decken. Doch erbarmungslos schießt jene den Pfeil auf den Berückten ab. Außerdem erkennen wir noch _Helios, Eos, Selene, Apollo, Dionysos, Phöbe und Asteria_ u. a.
Während die Gestalten und Attribute der Götter im wesentlichen durch die Kunsttradition gegeben waren, hatte bei der _Gigantenbildung_ die schöpferische und erfinderische Phantasie den weitesten Spielraum, und so versuchten denn auch die Künstler, um nicht durch Eintönigkeit zu ermüden, die _mannigfaltigste Individualisierung_ und verschiedenartigste Bildung der Giganten von der edelsten Menschengestalt bis zum widerlichsten Monstrum. Viele werden durch gewaltige _Schlangenleiber_, in welche ihre Beine von den Hüften oder Knien ab übergehen, als Söhne der Erde gekennzeichnet; manche sind außerdem noch beflügelt.
In der Kühnheit der Stellungen und Bewegungen, der Neuheit der oft phantastischen Gebilde, der Leidenschaftlichkeit und äußersten Kräfteanspannung der mit virtuoser Technik ausgeführten Gestalten aller Kämpfenden liegt ein _pathetischer Zug und Schwung_ von packender Wirkung. Durch diese Altarskulpturen ist uns ein überraschender Einblick in die bisher weit unterschätzte pergamenische und hellenistische Kunst überhaupt eröffnet worden.
Der Altar wurde wahrscheinlich von Eumenes II. in den Friedensjahren 180–170 v. Chr. als Siegesdenkmal „dem Retter Zeus“ zu Ehren errichtet. Nach einer in der griechischen Kunst nicht seltenen Verwendung (vgl. das nach Athen gestiftete Weihgeschenk Attalos’ I. § 70, S. 193) sollte _die Gigantomachie ein mythologisches Spiegelbild_ der von den Attaliden siegreich bestandenen _Gallierkämpfe_ sein. Wie in jenem Gigantenkampf, so hat im Kampfe mit den Galliern (und ebenso in dem mit den Amazonen und Persern, S. 193) das Griechentum über das Barbarentum, die Kultur über die Unkultur, das Licht über die Finsternis den Sieg davongetragen.
Wir begreifen es freilich, daß _den Christen der riesige_, weithin sichtbare _Altarbau_ mit seiner Darstellung der gesamten heidnischen Götterwelt und seinen zahlreichen Schlangengebilden, in denen der christliche Glaube teuflische Wesen erblickte, _ein Greuel_ war und die Offenbarung Johannis, wo sie sich an die Gemeinde von Pergamon wendet (2,13 f.), ihn geradezu als „_Thron Satans_“ bezeichnet.
Von der Ostseite der Altarterrasse führt die Straße nordöstlich, dann nach einer scharfen Biegung an einem starken Turme vorbei zum _Burgtor_, dem Eingang in die eigentliche _Hochburg_. Wir treten in einen Vorhof und kommen, nach links uns wendend, durch ein viersäuliges _Propylon_ in den mit Weihgeschenken aller Art, Denkmälern aus der Siegesbeute, Statuen der Attaliden wie verdienter Bürger reich geschmückten _Tempelbezirk der Athena_. Im Westen der ungefähr rechteckigen Terrasse, in dominierender Lage erhob sich der der Athena als Herrin der Stadt (Polias) und Verleiherin des Sieges (Nikephoros) geweihte _dorische Peripteros_ von 13 m Breite und 22 m Länge, das wahrscheinlich aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammende Hauptheiligtum, das älteste aller dort aufgedeckten Gebäude.
Im Norden und Osten war der Tempelhof von einer _Säulenhalle_ eingefaßt, die aus einem Untergeschoß dorischer und einem Obergeschoß ionischer Ordnung bestand; zwischen den Säulen des letzteren war eine _Balustrade_ mit großenteils erhaltenen _Trophäenreliefs_ eingelassen, einer Darstellung der in dem Kampfe mit Hellenen und Barbaren, insbesondere den Galliern, erbeuteten Waffenstücke. Im Süden stieß die Halle an einen mächtigen viereckigen Turm; an die Nordhalle schlossen sich vier große Räume an, die berühmte pergamenische _Bibliothek_.
Am Abhang unterhalb des Athenaheiligtums sehen wir noch die 80 Sitzreihen des _griechischen Theaters_: Orchestra und Skene lagen auf der schmalen, aber nahezu 250 m langen „_großen Terrasse_“, die, von gewaltigen, aus mehreren Stockwerken bestehenden Stützmauern getragen, unter dem Zeusaltare und Athenaheiligtum bis gegen den nordwestlichen Vorsprung der Akropolis sich hinzieht. Den nördlichen Abschluß bildet ein auf mächtigen Stufen sich erhebender _ionischer Tempel_.
Aus dem hl. Bezirk der Athena begeben wir uns zurück auf die Straße, welche der Osthalle entlang und an einer _Quelle_ mit antiker Fassung vorbei zum _höchsten Teile der Akropolis_ hinanführt. Von den Bauwerken, die einst hier standen, sind die Grundrißanlagen kaum mehr zu erkennen. Man kann sechs Gebäudekomplexe unterscheiden: auf dem höchsten Punkt des Berges (II) befand sich ein Wachtturm oder nach anderer Vermutung eine Altaranlage; IV und V zeigen Gruppierungen von Gemächern um einen Hof; bei V umschließt den Hof eine dorische Säulenhalle, nach welcher sich die mit prächtigen Mosaikfußböden geschmückten Zimmer öffneten; eine ähnliche Anlage zeigt I. Ohne Zweifel sind die _Gebäudeanlagen IV und V_ als _der einstige Herrschersitz der Attaliden_ zu betrachten; bei ihrer geringen Ausdehnung entsprechen sie freilich nicht ganz den Vorstellungen, die man sich wohl bisher vom Palaste jenes durch seinen Reichtum sprichwörtlich gewordenen Königshauses zu machen pflegte; allein bei der Beschränktheit des Raumes auf der Hochburg war eben eine weitere Entfaltung ausgeschlossen.
Südlich von der höchsten Spitze der Burg erhebt sich ein gewaltiger Bau der römischen Kaiserzeit, der wohl _dem Trajan geweihte Tempel_, fast 20 m breit, über 33 m lang, im Norden, Osten und Westen von Säulenhallen umgeben.
Damit sind wir bereits bei der Bautätigkeit der römischen Zeit angelangt, welcher außerdem das _Gymnasium_ südöstlich vom Markte, die _Thermen_ am Selinus mit einer großartigen _Überbrückung_ desselben auf 196 m Länge durch Tonnengewölbe, ferner auf der rechten Seite des Selinus ein _Theater_, _Zirkus_ und _Amphitheater_ entstammen.
*DEUTSCHES REGISTER.*
Abstimmung in Sparta durch Zuruf oder Auseinandertreten 38 f. – in Athen durch Handaufheben od. mit Stimmsteinen 76. achäischer Städtebund 166 ff. Achajer 25, 26. Ackerbau 20. Adel in Attika 50. Admiral 43, 167. Agathokles in Syrakus 57. Agiaden in Sparta 32. Agis IV. 31, 32. Agon, dramatischer 123. – gymnischer, musischer, hippischer 169. Agyrrhios 65. Aigikoreis in Attika 46. Akropolis von Athen 183 ff. Allerheiligstes 106. Altar 107; in Tiryns 177; in Olympia 171, 198; in Pergamon 202 f. Altarpriester i. Eleusis 116. Altis in Olympia 194. Ammon, Zeus 109. Amnestie 67. Amphiaraos 112. Amphiktyonien 161 ff. Amphora 143; – mit Öl für die Sieger an den Panathenäen 118, 145. anikonische Gegenstände verehrt 106. Anthesterien 120 f. Antigonos Gonatas 98. Antipater 70. Äoler 27; – Mundart 27. Apagoge 90. Apaturienfest 47, 120. Apographe 90. Aratos 166. Archonten in Athen, Einsetzung 48 f.; Wahl 62, 64; Funktionen 84 ff. Archon Eponymos, Einsetzung 49; Richter 51; Funktionen 84 f.; leitet die städt. Dionysien 123. – Basileus 48; Vorsteher der Blutgerichte 50 f.; Aufsicht üb. den Staatskultus 85; leitet die Lenäen 123; bei den eleusinischen Mysterien 116, 117. – Polemarchos, Einsetzung 48 f.; Funktion 85; Richter 51. Thesmotheten s. d. Areopag, der Rat vom A. in der ältesten Zeit 49; nach den Perserkriegen 63 f., 82, 87; in römischer Zeit 70; das Verfahren vor dem A. 93 ff. Argadeis in Attika 46. Aristokratie, Entstehg. 34 f. Aristoteles 12, 31, 48. Aroania 16. Asklepieion in Athen 194; in Epidauros 111. Asyl 72. Athen, Entstehung 46; seine Demen 60; Akropolis 183 ff. Athena Polias in Athen 192; in Pergamon 205. Athenatempel auf der Akropolis in Athen 184 ff. Atimie 74. Atreus, Schatzhaus des A. 182. Attaliden 200 f. Attalos I. von Pergamon. 70, 193, 202. attische Mundart 26. Aufmarschieren 42. Ausfuhr in Attika 100. Ausfuhrzoll 101. Ausgaben des Staates 102 f. Aushebung in Athen 132. Aussetzung von Kindern in Sparta 39. Autochthonen in Attika 45. Autonomie 165.
Badezimmer in Tiryns 178. Barbaren 25. Bart 149, 38. Basileus s. Archon. Baumwolle 21. Beamte in Athen, ursprünglich vom Areopag ernannt 55; seit Solon von der Volksgemeinde 55; ausgelost 64; gewählt 82; Bestätigungsprüfung 83; Amtsantritt 83; Eid 83; Ehren und Vorteile 83; Rechenschaftsablegung 83. Begegnisse, als Vorzeichen 108. Beisassen in Athen 72 f. Beiträge der Bundesgenossen 101, 165. Bekränzung, öffentliche 74, 82. Bendideia 122. Bergama 200. Berufsstände in Attika 52. Berufung an das Volk bei Wahlen 64; an die Heliaia 56, 87. Bestätigungsprüfung 64, 83. Bestattung 157 ff. Bevölkerungsziffer Griechenlands 20. Bewirtung an Festen 103. Bibliothek in Pergamon 206. Bittgebete 112. Blitzmaschinen 131. Blutgerichtshöfe in Athen 50, 93 ff. Blutrache 50. Blutsuppe in Sparta 40. Boedromien 119. Brandstiftung 93. Brauronia, Artemis 193. Brautführer 154; Brautgeschenke, Brautraub 153. Brunnenmeister in Athen 82. Bühnengebäude 125 ff. Bund, Staaten- 163 ff. Bundesgenossen, zahlen Tribute 101, 165; Beiträge 101, 165. Bundesgenossenkrieg 166. Bundeskasse von Delos nach Athen verlegt 100, 165. Bundesrat 165. Bündnisse 161. Bürgerrecht in Attika 59, 63 A., 73.
_ calculus Minervae_ 95. Carrey 191. Chalkeia 120. Chalkothek 193. Charonische Stiege 131. Chiton 148, 151 f. Chlaina 148. Chlamys 152. Chor 123 f. Chorausstattung (Choregie) 103, *123*. chryselephantine Werke 107. Cumä 112. Curtius, Ernst 194.
Daduchos 116. Damasias 57. Dauerlauf 172. Delphi 110 f. Delphinien, Apollofest 121. Delphinion, Gerichtsstätte 94. Demagogen in Athen 69. Demarchos *59*, 123. Demen in Attika 59 f. Demeter 116. Demetrios von Phaleron 70. Demiurgen in Attika 52. _ deus ex machina_ 131. Deuteragonisten 124. Diaiteten in Athen 87, 90. Diakrier in Attika 57. Dialekt, äolischer 27; attischer, dorischer, ionischer 26. Diarchie in Sparta 32. Diasien, Zeusfest 121. Diäten für Festgesandtschaften 102. Diazoma 129. Dichter, dramatischer 123 f. Didrachmon 97. Dienstpflicht in Sparta 41; in Athen 131 f. Dieren 136. Dinarisches Gebirgssystem 14. Diogenes im Faß 143. Dionysien, die großen oder städtischen 121, 123. – die ländlichen 120, 123. Dionysostempel in Pergamon 202. Dionysostheater in Athen 194. Dipolia, Zeusfest 122. Dipylonvasen 144. Diskos 174. Dodona 109. Dokimasia 64, 83. Donnermaschinen 131. Doppellauf 172. Dorier 26; Mundart 26. Drachme 98. Drakon 51. Dreißig, die, in Athen 67. Dromos 182. Dymanen 30.
Echohalle in Olympia 197. Ehrensitze im Theater 124, 129. Eichmeister 105. Eid 112; Fahnen- und Bürgereid 132; E. der Beamten 83; der Ratsherren 80; der Richter 87; der Parteien vor Gericht 91; der Olympiakämpfer 172. Eidopfer 112 f. Einbalsamierung der Leichen 157. Einfuhr in Attika 100. Einfuhrzoll 101. Einnahmen des Staates 101 f. Einnehmer, staatliche 103. Einrede, gerichtliche 91. Eintreiber, staatliche 103. Eisagogeis 86. Eisangelie *78*, 90. Eisengeld der Spartaner 21. Eisenindustrie in Lakonien 28. Ekkyklema 131. Elaphebolien, Artemisfest 121. Elementarlehrer 155, 156. Eleusis 116, 117; Mysterien 116 ff. Elfmänner in Athen 105. Emporion im Peiraieus 136. Endeixis 90. Enomotarchen, Enomotien 41. Epameinondas’ schiefe Schlachtordnung 44. Ephegesis 90. Epheten in Athen 50, 87. Ephialtes, athenischer Staatsmann 63. Ephoren in Sparta 36 ff. Epidauros, Asklepieion 111; Theater 125, *129* f. Epirus 14 f. Epistates der Prytanen 80 f. – der Vorsitzer 81. Epitadeus, Gesetz des E. 31. Epitimie 74. Epithalamien 154. Epobelie 92. eponyme Beamte: der erste der Ephoren in Sparta 36; der Archon in Athen 49, 84. Epopten 117. Erbfolge der Könige in Sparta 33. Erechtheion in Athen 191 f. Erymanthos 16. Erziehung 155 f. Euandria 119. Euböa 16; Münzsystem 54. Eubulos, Finanzverwaltung des E. 69. Eumenes II. von Pergamon 194, 202, 204. Eupatriden in Attika 52. Euripos 16. Eurypontiden in Sparta 32. Eurysthenes 32. Euthynoi in Athen 84. Exedra des Herodes Attikus 198. Exomis 152.
Fackelwettläufe 103, 119. Fahneneid 132. Fahnenflucht 135. Fälschung von Gesetzen 93. Familie 153 ff. Faustkampf 173. Felsengräber 157. Feste, attische 118 ff. Festgelder s. Schaugeld. Festgesandtschaften 104, 171. Fettdampf 114. Finanzwesen Athens 100 ff. Fleischgenuß der Spartaner 21, 40. Flotte in Sparta 43; in Athen 135 ff. Frau, Stellung der F. 154 f. Frauensaal 140; in Tiryns 178. Frauenwohnung 141, 142, 154. Freilassung von Sklaven in Athen 72. Fremdenausweisung in Sparta 38. Friedensverträge 160. Fries am Parthenon 191; am Zeusaltar in Pergamon 202 f. Fünfkampf 174.
Galliereinfälle in Kleinasien 202; in Phokis 163. Gamelien 120. Gasausströmungen in Griechenland 14. Gastrecht 159 ff. Gaurichter in Attika 58, *86* f. Gefängnisse 105. Gefechtsstellung der Spartaner 41 f. Geheimkulte 116 ff. Geißelung der Knaben in Sparta 40. Geldstrafen in Athen 82, 83. Geleonten in Attika 46. Gemeindebürgerliste 59, 73. Gemeinden in Attika 59 f. Genesia 119, 159. Geomoren in Attika 52. Gerichtsgebühren 91. Gerichtsstätten in Athen 89, 93 f. Gerichtswesen in Athen 64, *84* ff. Gerusie in Sparta 34 ff. Geschlechter in Attika 46 f. Geschlechtsvorsteher in Attika 47. Geschworenengerichte in Athen 56, *87* ff.; Taggelder 64. Gesetze Solons 56. Gesetzesfälschung in Athen 93. Gesetzgebung in Athen 78 ff. Gesetzwidrigkeit, Klage wegen G. 77. Giebelgruppen des Parthenon 190 f.; G. des Zeustempels in Olympia 196. Giftmischerei 93. Gigantenfries in Pergamon 203 ff. Goldmünzen 97 f. Götterbühne 131. Gottesfriede 117, 161, 171. Gräber 157 ff.; in Mykenä 182. Grabhügel 159. Grabsäule 159. Griechen, Name 24 f.; Stämme 25 ff. Gymnasienvorstandschaft 103. Gymnasion in Olympia 199. Gytheion, spartanischer Kriegshafen 43.