Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Elfter Band: enthaltend Kapitel 21 und 22.

Part 26

Chapter 263,613 wordsPublic domain

[_Der Tag des Dankgottesdienstes._] Die Freudenbezeigungen waren noch nicht zu Ende. In einer Staatsrathssitzung, welche einige Stunden nach dem öffentlichen Einzuge des Königs gehalten wurde, ward der 2. December zur Abhaltung eines Dankgottesdienstes wegen des zu Stande gekommenen Friedensschlusses bestimmt. Das Kapitel von St. Paul beschloß, daß an diesem Tage seine stolze Kathedrale, die sich langsam auf den Trümmern einer Reihenfolge von heidnischen und christlichen Tempeln erhoben hatte, dem öffentlichen Gottesdienste übergeben werden sollte. Wilhelm that seine Absicht kund, an der Eröffnungsfeier theilzunehmen. Man stellte ihm jedoch vor, daß, wenn er in diesem Vorhaben beharrte, dreihunderttausend Menschen herbeiströmen würden, um ihn zu sehen, und daß dann alle Pfarrkirchen London’s leer bleiben würden. Er wohnte daher dem Gottesdienste in seiner Kapelle zu Whitehall bei und hörte Burnet eine Predigt halten, die für den Ort etwas zu lobhudelnd war.[132] In der St. Paulskirche erschien die Magistratur der City in all’ ihrem Pompe. Campton bestieg zum ersten Male einen mit Schnitzwerk von Gibbons reich verzierten Thron und sprach auf demselben zu der zahlreichen und glänzenden Versammlung. Seine Rede ist uns nicht erhalten worden, aber man kann den Inhalt derselben leicht errathen, denn er predigte über den herrlichen Psalm: „Ich freue mich deß, das mir geredet ist, daß wir werden ins Haus des Herrn gehen.” Er erinnerte ohne Zweifel seine Zuhörer, daß sie als Londoner, außer der Dankbarkeitsschuld, die sie mit allen Engländern theilten, noch besondere Ursache hätten, für die göttliche Güte dankbar zu sein, die ihnen gestattet habe, die letzte Spur der Verheerungen des großen Feuers zu verwischen und sich nach so langen Jahren endlich wieder an dieser durch die Andacht von dreißig Generationen geweihten Stätte zu Gebet und Lobpreisung zu versammeln. In ganz London und in allen Theilen des Landes, bis in die entferntesten Kirchspiele von Cumberland und Cornwallis, waren die Kirchen am Morgen des Tages gefüllt und der Abend war ein Abend festlicher Vergnügungen.[133]

Man hatte aber auch Ursache, sich zu freuen und dem Himmel zu danken. England hatte schwere Prüfungen überstanden und war mit verjüngter Kraft und Gesundheit aus denselben hervorgegangen. Zehn Jahre früher hatte es den Anschein gehabt, als ob jene Freiheit und Unabhängigkeit vernichtet seien. Seine Freiheit hatte es durch eine gerechte und nothwendige Revolution behauptet. Es hatte die durch die Rechtsbill festgestellte Ordnung der Dinge siegreich gegen die mächtige französische Monarchie, gegen die eingeborne Bevölkerung Irland’s, gegen die erklärte Feindschaft der Eidverweigerer und gegen die noch gefährlichere Feindschaft von Verräthern vertheidigt, welche bereit waren, jeden Eid zu leisten und die kein Eid binden konnte. Seine offenen Feinde hatten auf vielen Schlachtfeldern gesiegt. Seine versteckten Feinde hatten seine Flotten und Heere befehligt, seine Arsenale verwaltet, an seinen Altären fungirt, auf seinen Universitäten gelehrt, seine Amtsbureaux gefüllt, in seinem Parlamente gesessen und im Schlafzimmer seines Königs geheuchelt und geschmeichelt. Mehr als einmal hatte es unmöglich geschienen, daß etwas eine Restauration abwenden könnte, welche unvermeidlich zuerst Proscriptionen und Confiscationen, die Verletzung der Grundgesetze und die Verfolgung der Landeskirche, und dann eine dritte Erhebung der Nation gegen das Fürstenhaus, das eine zweimalige Entthronung und eine zweimalige Verbannung nur hartnäckiger im Bösen gemacht hatte, in ihrem Gefolge gehabt haben würde. Zu den Gefahren des Kriegs und den Gefahren des Verraths hatten sich neuerdings die Gefahren einer schweren Finanz- und Handelskrisis gesellt. Aber alle diese Gefahren waren vorbei. Außen und innen war Friede. Das Königreich hatte nach vielen Jahren einer schmachvollen Vasallenschaft seinen früheren Platz in der vordersten Reihe der europäischen Mächte wieder eingenommen. Viele Anzeichen berechtigten zu der Hoffnung, daß die Revolution von 1688 unsre letzte Revolution gewesen sein würde. Die alte Verfassung schmiegte sich durch eine natürliche, eine allmälige, eine friedliche Entwickelung den Bedürfnissen einer neueren Gesellschaft an. Die Freiheit des Gedankens und die Freiheit der Rede bestanden schon in einem Umfange, wie ihn kein früheres Zeitalter gekannt hatte. Die Valuta war wieder hergestellt. Der öffentliche Credit war wieder befestigt. Der Handel lebte wieder auf. Die Schatzkammer war zum Ueberströmen voll. Allenthalben, von der Börse bis zum entlegensten Dorfe in den Gebirgen von Wales und den Sümpfen von Lincolnshire äußerte sich ein Gefühl der Erleichterung. Die Landbauer, die Hirten, die Bergleute der Kohlengruben von Northumberland, die Arbeiter, die sich an den Webstühlen von Norwich und an den Amboßen von Birmingham abmühten, empfanden die Veränderung, ohne sie zu verstehen, und das heitere Gewühl in jedem Seehafen und in jeder Marktstadt verrieth nicht undeutlich den Anfang einer glücklicheren Zeit.

Fußnoten

[1] London Gazette vom 4. Mai 1696.

[2] London Gazette vom 12. und 16. März 1696 und Monthly Mercury, März 1696.

[3] Die Acte bestimmte, daß das beschnittene Geld vor dem 4. Mai eingezahlt werden müsse. Da der 3. ein Sonntag war, so war thatsächlich der 2. der letzte Tag.

[4] L’Hermitage, 5. (15.) Mai 1696; Londoner Neuigkeitsbrief vom 4. und 6. Mai. In dem Neuigkeitsbriefe wird der 4. Mai als „der Tag bezeichnet, der wegen des allgemeinen Interesses, das die Leute daran hatten, so oft genannt wurde.”

[5] Londoner Neuigkeitsbrief vom 21. Mai 1696; Old Postmaster vom 25. Juni. L’Hermitage, 19. (29.) Mai.

[6] +Haynes’s Brief Memoirs, Lansdowne Mss. 801.+

[7] Siehe die Petition von Birmingham in den Protokollen der Gemeinen vom 12. Nov. 1696, und die Petition von Leicester vom 21. Nov.

[8] „Geld ungemein rar, so daß weder welches bezahlt noch eingenommen wurde; aber Alles ging auf Credit.” Evelyn, 13. Mai. Dann wieder unterm 11. Juni: „Mangel an Courantgeld, um auch nur die kleinsten Bedürfnisse zu bezahlen, selbst für die täglichen Markteinkäufe nicht ausreichend.”

[9] L’Hermitage, 22. Mai (1. Juni). Siehe auch einen Brief von Dryden an Tonson, den Malone mit großer Wahrscheinlichkeit für damals geschrieben hält.

[10] L’Hermitage an die Generalstaaten, 8. (18.) Mai; Gazette de Paris vom 2. (12.) Juni; +Trial and Condemnation of the Land Bank at Exeter Change for murdering the Bank of England at Grocers’ Hall, 1696.+ Den „Letzten Willen” und die „Grabschrift” findet man in vorstehendem Pamphlet.

[11] L’Hermitage, 12. (22.) Juni 1696.

[12] Ueber diesen Gegenstand sehe man die +Short History of the Last Parliament, 1699; Narcissus Luttrell’s Diary;+ die Zeitungen von 1696 und die Briefe L’Hermitage’s an verschiedenen Stellen. Ferner auch die Petition der Buchhändler von Gloucester in dem Protokolle der Gemeinen vom 27. Nov. 1696. Oldmixon, der selbst Verluste hatte, schreibt darüber mit noch mehr als gewöhnlicher Bitterkeit.

[13] Siehe L’Hermitage, 12. (22.) Juni, 23. Juni (3. Juli), 30. Juni (10. Juli), 1. (11.) Aug., 28. Aug. (7. Sept.) 1696. Der Postman vom 15. August erwähnt den großen Nutzen der Schatzkammerscheine. Der Pegasus vom 24. August sagt: „Die Schatzkammerscheine erwerben sich die Gunst des Publikums immer mehr, und das ist kein Wunder.” Der Pegasus vom 28. August sagt: „Sie gehen als Geld von Hand zu Hand, und man bemerkt, daß Diejenigen, welche dagegen eifern, der Regierung nicht hold sind.” -- „Die Erfahrung,” sagt der Postman vom nächstfolgenden 7. Mai, „hat sie als höchst nützlich für die Kaufleute und Krämer der City von London wie aller Gegenden des Landes erwiesen.” Ich will eine Probe von den unmetrischen und fast unverständlichen Knittelversen anführen, welche die jakobitischen Dichter über diesen Gegenstand veröffentlichten:

„Ich bitte, Sir, hörten Sie schon von den neuen Patenten, Papiergeld als Zahlmittel unter die Nation zu senden? Ja, Sir, ich hörte davon, es sind Montague’s Noten, Gefärbt und bemalt mit den Parlamentsvoten. Doch ’s ist klar, für das Volk sind sie nur ein Toast, Sie kommen mit dem Fuhrmann und gehen mit der Post.”

[14] +Commons’ Journals, Nov. 25. 1696.+

[15] L’Hermitage, 2. (12.) Juni 1696; +Commons’ Journals,+ Nov. 25.; Postman vom 5. Mai, 4. Juni und 2. Juli.

[16] L’Hermitage, 3. (13.), 10. (20.) Juli 1696; +Commons’ Journals,+ Nov. 25; Pariser Gazette vom 30. Juni und 25. August; Old Postmaster vom 9. Juli.

[17] Wilhelm an Heinsius, 30. Juli 1696; Wilhelm an Shrewsbury, 23., 30., 31. Juli.

[18] Shrewsbury an Wilhelm, 28., 31. Juli und 4. Aug. 1696; L’Hermitage, 1. (11.) August.

[19] Shrewsbury an Wilhelm, 7. Aug. 1696: L’Hermitage 14. (24.) Aug.; London Gazette vom 13. August.

[20] L’Hermitage, 18. (28.) Aug. 1696. Unter den Acten der Bank befindet sich ein Beschluß der Directoren, welcher die Worte vorschreibt, deren sich Sir Sohn Houblon bedienen sollte. Wilhelm’s Ansicht über den Dienst, den die Bank bei dieser Gelegenheit leistete, ist in seinem Briefe an Shrewsbury vom 24. August (3. Sept.) ausgesprochen. Einer der Directoren sagt in einem 1697 gedruckten Briefe bezüglich der Bank: „Die Directoren würden es vor den Actionären nicht haben verantworten können, hätte es sich um etwas Geringeres als um die Erhaltung des Königreichs gehandelt.”

[21] +Haynes’s Brief Memoires; Lansdowne Mss. 801.+ Montague’s freundschaftlicher Brief an Newton, worin er diesem seine Ernennung anzeigt, ist mehrmals gedruckt worden. Er trägt das Datum 19. März 1695/96.

[22] Ich führe mit großem Vergnügen die Worte Haynes’ an, eines geschickten, erfahrenen und praktischen Mannes, der mit Newton vielfach zu thun hatte. Sie sind meines Wissens nie gedruckt worden. „Mr. Isaak Newton, öffentlicher Professor der Mathematik in Cambridge, der größte Philosoph und einer der besten Menschen dieses Jahrhunderts, war durch einen großen und weisen Staatsmann der Berücksichtigung des vorigen Königs für den Posten eines Oberaufsehers der königlichen Münze und Auswechslungskasse empfohlen worden, wozu er sich wegen seiner außerordentlichen Fertigkeit im Rechnen und wegen seiner großen Rechtschaffenheit ganz vorzüglich eignete, denn mit Hülfe der ersteren übersah er sogleich beim Antritt seines Amts die Rechnungen und den Geschäftsgang der Münze vollständig und die letztere -- ich meine seine Rechtschaffenheit -- wurde alsbald ein Vorbild zur Nachahmung für alle bei der Münze angestellten Beamten. Gut wäre es für den Staat gewesen, wenn er schon vor einigen Jahren dieses Amt übernommen hätte.” Es ist interessant, dieses Zeugniß eines Mannes, der das Münzwesen gründlich verstand, mit dem kindischen Geschwätz Pope’s zu vergleichen. „Sir Isaak Newton,” sagt Pope, „war zwar ein ausgezeichneter Kenner der Algebra und Differentialrechnung, konnte aber bei alledem keinen gewöhnlichen Rechnungsabschluß machen und pflegte daher, während er Münzmeister war, Jemanden anzunehmen, der ihm die Rechnungen anfertigte.” Einige von den Staatsmännern, mit denen Pope verkehrte, hätten ihm sagen können, daß Leute, die an der Spitze wichtiger Verwaltungszweige stehen, nicht immer aus Unkenntniß der Arithmetik untergeordneten Beamten das Zusammenrechnen von Pfunden, Schillingen und Pence überlassen.

[23] „Ich liebe es nicht,” schrieb er an Flamsteed, „bei jeder Gelegenheit meinen Namen gedruckt zu sehen und noch weniger, von Fremden mit mathematischen Gegenständen behelligt und gequält zu werden, und bei unseren Landsleuten in den Verdacht zu kommen, als vertändelte ich meine Zeit mit Jenen, während ich für den König zu thun habe.”

[24] +Hopton Haynes’s Brief Memoires; Lansdowne Mss. 801.;+ Old Postmaster vom 4. Juli 1696; Postman vom 30. Mai, 4. Juli, 12., 19. Sept. und 8. Oct.; L’Hermitage’s Depeschen von diesem Sommer und Herbst an verschiedenen Stellen.

[25] Gazette de Paris vom 11. August 1696.

[26] Am 7. August bemerkte L’Hermitage zum ersten Male, daß das baare Geld reichlicher vorhanden zu sein schien.

[27] Vergleiche Edmund Bohun’s Brief an Carey vom 31. Juli 1696 mit der Pariser Gazette von dem nämlichen Tage. Bohun’s Schilderung des Zustandes von Norfolk ist allerdings durch sein von Haus aus mürrisches Temperament und durch das Gefühl mit dem er begreiflicherweise das Haus der Gemeinen betrachtete, verdüstert. Seinen statistischen Angaben ist nicht zu trauen und seine Prophezeiungen erweisen sich als auffallend unrichtig. Seinen Erzählungen einfacher Thatsachen, die in seiner unmittelbaren Nähe vorgingen, kann man Glauben schenken.

[28] Ueber Grascombe’s Character und über die Meinung, welche die ehrenwertheren Jakobiten von ihm hatten, sehe man die Lebensgeschichte Kettlewell’s, Bd. +III+. Section 55. Lee, der Compilator dieses Werks, erwähnt mit wohlverdientem Tadel einige von Grascombe’s Schriften, übergeht aber die schlimmste von allen, den +Account of the Proceedings in the House of Commons in Relation to the Recoining of the Clipped Money, and Falling the price of Guineas,+ mit Stillschweigen. Daß Grascombe der Verfasser war, wurde vor einem Ausschusse der Gemeinen bewiesen. Siehe die Protokolle vom 30. Nov. 1696.

[29] L’Hermitage, 12. (22.) Juni, 7. (17.) Juli 1696.

[30] Siehe die Antwort gegen Grascombe, betitelt: +Reflections on a Scandalous Libel+.

[31] Gazette de Paris vom 15. Sept. 1696.

[32] L’Hermitage, 2. (12.) Oct. 1696.

[33] Die Monthly Mercuries; Correspondenz zwischen Shrewsbury und Galway; Wilhelm an Heinsius, 23., 30. Juli 1696; Denkschrift des Marquis von Leganes.

[34] Wilhelm an Heinsius, 27. Aug. (6. Sept.), 15. (25.) und 17. (27.) Nov. 1696; Prior an Lexington, 17. (27.) Nov.; Villiers an Shrewsbury, 13. (23.) Nov.

[35] Meine Darstellung des Versuchs, Porter zu bestechen, ist seinem Verhör im Hause der Gemeinen am 16. Nov. 1696 und folgenden Quellen entnommen: Burnet +II+. 183; L’Hermitage an die Generalstaaten, 8. (18.), 12. (22.) Mai 1696; Postboy vom 9. Mai; Postman vom 9. Mai; N. Luttrell; London Gazette vom 19. Oct. 1696.

[36] London Gazette; N. Luttrell; L’Hermitage, 12. (22.) Juni; Postman, 11. Juni.

[37] +Life of William III. 1703;+ Vernon’s Zeugenaussage im Hause der Gemeinen, 16. Nov. 1696.

[38] Wilhelm an Shrewsbury, von Loo den 10. September 1696.

[39] Shrewsbury an Wilhelm, 18. Sept. 1696.

[40] Wilhelm an Shrewsbury, 25. Sept. 1696.

[41] London Gazette vom 8. Oct. 1696; Vernon an Shrewsbury, 8. Oct.; Shrewsbury an Portland, 11. Oct.

[42] Vernon an Shrewsbury, 13. Oct. 1996; Somers an Shrewsbury, 15. Oct.

[43] Wilhelm an Shrewsbury, 9. Oct. 1696.

[44] Shrewsbury an Wilhelm, 11. Oct. 1696.

[45] Somers an Shrewsbury, 19. Oct. 1696.

[46] Wilhelm an Shrewsbury, 20. Oct. 1696.

[47] Vernon an Shrewsbury, 13. und 15. Oct.; Portland an Shrewsbury 20. Oct.

[48] L’Hermitage, 10. (20.) Juli 1696.

[49] +Lansdowne MS. 801.+

[50] Ich entnehme meine Darstellung dieser Vorgänge aus den Protokollen der Gemeinen, aus den Depeschen Van Cleverskirke’s und L’Hermitage’s, an die Generalstaaten und aus Vernon’s Brief an Shrewsbury vom 27. October 1696. „Ich wüßte nicht,” sagt Vernon, „daß das Haus der Gemeinen je mit größerer Einmüthigkeit gehandelt hätte als dies gegenwärtig der Fall ist.”

[51] Vernon an Shrewsbury, 29. Oct, 1696; L’Hermitage, 30. Oct. (9. Nov.). L’Hermitage nennt Howe Jacques Haut. Ohne Zweifel hatte er ihn immer Jack nennen hören.

[52] Postman vom 24. Oct. 1696; L’Hermitage, 23. Oct. (2. Nov.). L’Hermitage sagt: +„On commence déjà a ressentir des effets avantageux des promptes et favorables résolutions que la Chambre des Communes prit Mardy. Le discompte des billets de banque, qui estoit le jour auparavant à 18, est revenu à douze, et les actions ont aussy augmenté, aussy bien que les taillis.”+

[53] Wilhelm an Heinsius, 13. (23.) Nov. 1696.

[54] +Actes et Mémoires des Négociations de la Paix de Ryswick, 1707;+ Villiers an Shrewsbury, 1. (11.) 4. (14.) Dec. 1696; Brief an Heinsius, angeführt von Sirtema de Grovestins. Von diesem Briefe besitze ich keine Abschrift.

[55] Vernon an Shrewsbury, 8. Dec. 1696.

[56] Wharton an Shrewsbury vom 27. Oct. 1696.

[57] Somers an Shrewsbury, 21. (31.) Oct. 1696; Vernon an Shrewsbury; 31 Oct.; Wharton an Shrewsbury, 10. Nov. „Ich möchte glauben,” sagt Wharton, „daß nichts eine größere Geschicklichkeit erforderte, als die Erreichung dieses Zweckes.”

[58] Siehe zum Beispiel ein Gedicht auf den letzten Schatzamts-Tag zu Kensington, März 1696/97.

[59] Somers an Shrewsbury, 31. Oct. 1696; Wharton an Shrewsbury von dem nämlichen Datum.

[60] Somers an Shrewsbury, 3. Nov. 1696. Die Unlust des Königs, Fenwick zu sehen, ist in Somers Brief erwähnt.

[61] Vernon an Shrewsbury, 3. Nov. 1696.

[62] Die Umstände von Goodman’s Flucht wurden drei Jahre später von dem Earl von Manchester ermittelt, als er Gesandter in Paris war, und von ihm in einem vom 25. Sept. (5. Oct.) datirten Briefe Jersey mitgetheilt.

[63] London Gazette vom 9. Oct. 1696; Vernon an Shrewsbury vom 3. Nov.; Van Cleverskirke und L’Hermitage von dem nämlichen Datum.

[64] Die Darstellung der Vorgänge dieses Tages habe ich den Protokollen der Gemeinen, dem werthvollen Werke: +Proceedings in Parliament against Sir John Fenwick, Bart. upon a Bill of Attainder for High Treason, 1696,+ Vernon’s Brief an Shrewsbury vom 6. Nov. 1696 und Somers’ Brief an Shrewsbury vom 7. Nov. entnommen. Aus diesen beiden Briefen geht klar hervor, daß es den Whigführern sehr schwer wurde, Godolphin’s Freisprechung zu erlangen.

[65] +Commons’ Journals, Nov. 9. 1696;+ Vernon an Shrewsbury, Nov. 10. Der Herausgeber der +State Trials+ ist der irrigen Meinung, daß das Citat aus Cäsar’s Rede in der Debatte vom 13. vorkam.

[66] +Commons’ Journals, Nov. 13, 16. 17.;+ Prozeß gegen Sir John Fenwick.

[67] +A Letter to a Friend in Vindication of the Proceedings against Sir John Fenwick, 1697.+

[68] Diesen Vorfall erwähnt L’Hermitage.

[69] L’Hermitage sagt uns, daß solche Dinge in diesen Debatten wirklich vorkamen.

[70] +Lords’ Journals, Nov. 14. 30. Dec. 1. 1696.+

[71] Wharton an Shrewsbury, 1. Dec. 1696; L’Hermitage von dem nämlichen Datum.

[72] L’Hermitage, 4. (14.) Dec. 1696; Wharton an Shrewsbury, 1. Dec.

[73] +Lords’ Journals, Dec. 8. 1696;+ L’Hermitage von dem nämlichen Datum.

[74] L’Hermitage, 15. (25), 18. (28.) Dec. 1696.

[75] L’Hermitage, 18. (28.) Dec. 1696.

[76] +Lord’s Journals, Dec. 15. 1696;+ L’Hermitage, 18. (28.) Dec.; Vernon an Shrewsbury, 15. Dec. Hinsichtlich der Zahlen weichen Vernon und L’Hermitage unbedeutend von einander ab. Ich habe mich an Vernon gehalten.

[77] +Lord’s Journals, Dec. 18. 1696;+ Vernon an Shrewsbury, 19. Dec.; L’Hermitage, 22. Dec. (1. Jan.). Die Zahlen entnehme ich Vernon.

[78] +Lord’s Journals, Dec. 25. 1696;+ L’Hermitage, 26. Dec. (4. Jan.). In der +Vernon Correspondence+ befindet sich ein Brief von Vernon an Shrewsbury, der einen Bericht über die Vorgänge dieses Tages giebt; aber er ist irrig vom 2. December datirt und diesem Datum gemäß eingereiht. Dies ist nicht der einzige derartige Fehler. Ein offenbar am 7. November 1696 geschriebener Brief von Vernon an Shrewsbury ist vom 7. Januar 1697 datirt und auch demgemäß eingereiht. Die +Vernon Correspondence+ ist von großem Werthe, aber ihre Herausgabe ist so schlecht besorgt, daß man sie nur mit großer Vorsicht und unter beständiger Vergleichung mit anderen Quellen benutzen kann.

[79] Vernon an Shrewsbury, 24. Dec. 1696.

[80] Dohna, der Monmouth genau kannte, schildert ihn folgendermaßen: +„Il avoit de l’esprit infiniment, et même du plus agréable; mais il y avoit un peu trop de haut et de bas dans son fait. Il ne savoit ce que c’étoit que de ménager les gens; et il turlupinoit à l’outrance ceux qui ne lui plaisoient pas.”+

[81] L’Hermitage, 12. (22.) Jan. 1697.

[82] +Lords’ Journals, Jan. 9. 1696/97;+ Vernon an Shrewsbury von dem nämlichen Datum; L’Hermitage, 12. (22.) Jan.

[83] +Lords’ Journals, Jan. 15. 1696/97;+ Vernon an Shrewsbury von dem nämlichen Datum; L’Hermitage desgleichen.

[84] Postman vom 29. und 31. Dec. 1696.

[85] L’Hermitage, 12. (22.) Jan. 1697.

[86] Van Cleverskirke, 12. (22.) Jan. 1697; L’Hermitage, 15. (25.) Jan.

[87] L’Hermitage, 15. (25.) Jan. 1697.

[88] +Lords’ Journals, Jan. 22, 26. 1696/97;+ Vernon an Shrewsbury, 26. Jan.

[89] +Commons’ Journals, Jan. 27. 1696/97.+ Die Eintragung in die Protokolle, welche leicht der Beachtung entgehen könnte, wird durch einen Brief L’Hermitage’s vom 29. Jan. (8. Febr.) erläutert.

[90] L’Hermitage, 29. Jan. (8. Febr.) 1697; London Gazette vom 1. Febr.; Gazette de Paris; Vernon an Shrewsbury, 28. Jan.; Burnet II. 193.

[91] +Commons’ Journals, Dec. 19;+ Vernon an Shrewsbury; 28. Nov. 1696.

[92] +Lords’ Journals, Jan. 23. 1696/97;+ Vernon an Shrewsbury, 23. Jan.; L’Hermitage, 26. Jan. (5. Febr.).

[93] +Commons’ Journals, Jan. 26, 1696, 97.+ Vernon an Shrewsbury und Van Cleverskirke an die Generalstaaten von dem nämlichen Datum. Es ist merkwürdig, daß der König und die Lords einen der fünf Punkte der Volkscharte so nachdrücklich gegen die Gemeinen vertheidigten.

[94] +Commons’ Journals, April 1. 3. 1697; Narcissus Luttrell’s Diary;+ L’Hermitage, 2. (12.), 6. (16.) April. L’Hermitage sagt: +„La plupart des membres, lorsqu’ils sont à la campagne, estant bien aises d’estre informez par plus d’un endroit de ce qui se passe, et s’imaginant que la Gazette qui se fait sous la direction d’un des Sécrétaires d’Etat, ne contiendroit pas autant de choses que fait celle-cy, ne sont par fâchez que d’autres les instruisent.”+ Die Zahlen bei der Abstimmung entnehme ich L’Hermitage. Sie finden sich nicht in den Protokollen. Diese wurden allerdings damals nicht so sorgfältig geführt als jetzt.

[95] +Narcissus Luttrell’s Diary, June 1691, May 1693.+

[96] +Commons’ Journals, Dec. 30. 1696;+ Postman vom 4. Juli 1696.

[97] Postman vom 22. April 1697; +Narcissus Luttrell’s Diary+.

[98] London Gazette vom 26. und 29. April 1697.

[99] London Gazette vom 29. April 1697; L’Hermitage, 23. April (3. Mai).

[100] London Gazette, vom 26. und 29. April 1697; L’Hermitage, 23. April (3. Mai).

[101] Die Ansicht des Publikums erfahren wir aus einem unmittelbar nach Godolphin’s Rücktritt geschriebenen Briefe L’Hermitage’s vom 3. (13.) Nov. 1696. +„Le public tourne plus la veue sur le Sieur Montagu, qui a la seconde charge de la Trésorerie que sur aucun autre.”+ Das sonderbare Schweigen der London Gazette wird durch ein Schreiben Vernon’s an Shrewsbury vom 1. Mai 1697 erklärt.

[102] London Gazette vom 22. und 26. April 1697.

[103] Postman vom 26. Jan., 7. und 11. März 1696/97, und 8. April 1697.

[104] Postman vom 29. Oct. 1696.

[105] +Howell’s State Trials;+ Postman vom 9. (19.) Jan. 1696/97.

[106] Siehe das Protokoll vom 10. Febr. 1697 in den +Actes et Mémoires des Négociations de la Paix de Ryswick, 1707+.

[107] Wilhelm an Heinsius, 11. (21.) Dec. 1696. Aehnliche Aeußerungen finden sich auch in anderen Briefen, welche der König um diese Zeit schrieb.

[108] Siehe die in Wien aufgesetzten, vom 16. Sept. 1696 und 14. März 1697 datirten Schriftstücke. Ferner auch das am 18. (28.) März 1697 im Haag aufgenommene Protokoll. Man findet diese Dokumente in den +Actes et Mémoires des Négociations de la Paix de Ryswick, 1707+.

[109] Characteristiken aller drei französischen Bevollmächtigten giebt Saint-Simon.

[110] +Actes et Mémoires des Négociations de la Paix de Ryswick.+

[111] Eine Abbildung und ein Grundriß des Schlosses befinden sich in den +Actes et Mémoires+.

[112] Wer sich genauer über die müßigen Streitereien und Possen unterrichten will, mit denen der Congreß die Zeit vergeudete, lese die +Actes et Mémoires+ nach.

[113] Von „Hochmögend,” dem Titel der holländischen Generalstaaten. -- D. Uebers.