Geschichte des Zigeunermädchens: Eine Novelle
Part 7
Damit umarmte er Preziosa, begab sich unverweilt in das Gefängnis und von da ohne jede Begleitung in das unterirdische Verlies, in dem Don Juan lag. Er fand ihn mit beiden Beinen in einen Block geschlossen und mit Handschellen gefesselt; ja selbst das Fußeisen hatte man ihm noch nicht abgenommen. Die Zelle war ganz finster; der Stadtrichter ließ aber einen nach oben gehenden Kellerhals öffnen, so daß notdürftig ein wenig Licht hereinfiel, und sobald er den Gefangenen sehen konnte, hub er also an:
»Wie gehts, mein sauberer Vogel? Wenn ich nur alle Zigeuner Spaniens so aneinandergekoppelt bekäme, dann würde man an einem einzigen Tage mit ihnen fertig, wie Nero es gern mit ganz Rom auf einen einzigen Streich geworden wäre. Wisset, Meister Spitzbube, ich bin der oberste Richter dieser Stadt und will von Euch erfahren, ob wirklich ein Zigeunermädchen unter Eurer Begleitung Eure Braut ist.«
Als Andres dies hörte, glaubte er, der Stadtrichter habe sich in Preziosa verliebt; denn die Eifersucht gehört zu den flüchtigen Körpern, die andre Körper durchdringen, ohne sie zu durchbrechen, zu trennen oder zu zerteilen. Indessen erwiderte er: »Wenn sie gesagt hat, ich sei ihr Verlobter, so ist dies ganz richtig; und wenn sie gesagt hat, ich sei es nicht, so ist es ebenfalls richtig; denn Preziosa kann keine Lüge aussprechen.«
»Ist sie so wahrheitsliebend?« fragte der Stadtrichter. »Das ist nicht wenig für eine Zigeunerin! Nun gut, Bursche, sie hat gesagt, sie sei Eure Braut, habe Euch aber die Hand noch nicht gegeben. Sie hat erfahren, daß Ihr Eures Verbrechens wegen sterben müßt, und bat mich deshalb, sie noch vor Eurem Tode mit Euch zu vermählen, denn sie setze eine Ehre darein, die Witwe eines so großen Spitzbuben zu sein.«
»So mögen denn Euer Gnaden tun, wie sie gebeten hat. Bin ich ihr angetraut, so werde ich mit Freuden ins andre Leben gehn, da ich das gegenwärtige als ihr Gatte verlasse.«
»Ihr scheint sie sehr zu lieben?« fragte der Stadtrichter.
»So sehr,« antwortete der Gefangene, »daß meine Liebe nichts wäre, wenn ich sie aussprechen könnte. Kurz, Herr Richter, kommt zum Schluß! Ich habe den getötet, der mir die Ehre rauben wollte; ich bete dieses Zigeunermädchen an, ich sterbe gern, wenn ich in ihrer Gunst sterbe, und ich weiß, daß die Gnade Gottes uns nicht fehlen wird, denn wir beide haben ehrlich und gewissenhaft gehalten, was wir einander gelobten.«
»So werde ich Euch denn heute nacht holen lassen,« sagte der Stadtrichter, »Euch in meinem Hause mit Preziosa vermählen, und morgen mittag hängt Ihr am Galgen, wodurch ich der Gerechtigkeit wie auch Eurem beiderseitigen Wunsch Genüge tue.«
Andres dankte, und der Stadtrichter kehrte in sein Haus zurück und erzählte seiner Gemahlin, was er mit Don Juan gesprochen hatte und was er Weiteres zu tun gedächte. Während seiner Abwesenheit hatte Preziosa ihrer Mutter ihren ganzen Lebenslauf berichtet: wie sie sich immer für eine Zigeunerin und für die Enkelin jener Alten gehalten, sich jedoch stets viel höher geachtet habe, als man von einer wirklichen Zigeunerin hätte erwarten können. Die Mutter bat sie, ihr aufrichtig zu gestehn, ob sie Don Juan de Carcamo zugetan sei. Errötend und mit gesenkten Augen erwiderte sie, da sie sich für eine Zigeunerin gehalten habe und ihr Stand durch die Heirat mit einem Ordensritter und einem so vornehmen jungen Mann, wie Don Juan de Carcamo, sehr gehoben worden wäre; da ferner auch sein gutes Gemüt und sein sittsames Wesen ihr aus Erfahrung bekannt gewesen sei, so habe sie ihn hie und da mit Neigung betrachtet, doch habe sie ja schon gesagt, daß sie keinen andern Willen zu haben sich erlaube, als den ihrer Eltern.
Die Nacht kam, und gegen zehn Uhr holte man Andres ohne die Handschellen und den Fußblock aus dem Gefängnis; aber noch war er mit einer großen Kette gefesselt, die ihm von den Füßen aufwärts den ganzen Körper umschloß. So gelangte er, von niemand gesehn als von seinen Wächtern, ins Haus des Stadtrichters, wo man ihn in größter Stille in ein Zimmer führte und allein ließ. Nach einiger Zeit trat ein Geistlicher ein und hieß ihn beichten, weil er am folgenden Tage sterben müsse. Andres erwiderte: »Ich will von Herzen gern beichten, aber wird man mich nicht zuvor trauen? Wahrhaftig, nach der Trauung erwartet mich ein schlimmes Brautbett!«
Doña Guiomar, die dies von einem Nebengemach aus hörte, sagte zu ihrem Gemahl, er bürde Don Juan allzu schwere Qualen auf; er möge sie ihm doch erleichtern, denn der Gefangene könnte sonst dabei sterben. Das schien dem Stadtrichter richtig; so trat er denn ein und sagte dem Beichtvater, er wolle zuvor den Zigeuner mit der Zigeunerin trauen lassen; er solle nachher beichten und sich Gott von ganzem Herzen empfehlen, denn oft lasse Gott sein Erbarmen gerade dann herabtauen, wenn die Hoffnung am geringsten sei. Kurz, Andres trat in einen Saal, in dem sich nur Doña Guiomar, der Stadtrichter, Preziosa, die Alte, der Geistliche und zwei Bediente des Hauses befanden. Als jedoch Preziosa Don Juan von der großen Kette umwunden, mit bleichem Gesicht und Tränenspuren in den Augen vor sich stehn sah, da wurde sie schwach, und sie mußte sich auf den Arm der neben ihr stehenden Mutter stützen. Diese drückte sie ans Herz und sprach: »Komm zu dir, Kind, alles, was du siehst, wird sich dir noch in Freude und zum Guten kehren.« Sie aber wußte nicht, wie sie sich trösten sollte, da sie von all dem nichts begriff; die alte Zigeunerin war verwirrt und alle andern höchst gespannt, was für ein Ende das nehmen würde. Der Stadtrichter begann: »Herr Pfarrverweser, dieser Zigeuner und diese Zigeunerin sind die Personen, die Euer Hochwürden trauen sollen.«
»Das kann ich nicht tun, wenn nicht die für einen solchen Fall nötigen Förmlichkeiten vorhergegangen sind. Wo geschah das Aufgebot? Wo ist der Erlaubnisschein meines Obern, daß ich dieses Paar trauen darf?«
»Das ist eine Unachtsamkeit von mir,« entgegnete der Stadtrichter; »aber ich werde dafür sorgen, daß der Generalvikar die Erlaubnis erteilt.«
»Solange ich sie nicht gesehn habe,« versetzte der Pfarrverweser, »mögen mir die Herrschaften verzeihn.« Und ohne ein weiteres Wort verließ er, um kein Ärgernis zu erregen, das Haus, und alle blieben in Verwirrung zurück.
»Der ehrwürdige Vater hat ganz recht getan,« rief endlich der Stadtrichter, »und vielleicht ist dies ein Wink der Vorsehung, damit Andres' Hinrichtung weiter hinausgeschoben werde. Denn er soll nun einmal Preziosa heiraten, und der Heirat müssen die Aufgebote vorausgehn; so wird ein Tag um den andern verstreichen, und Zeitgewinn verhilft aber gar oft in schlimmer Lage endlich noch zu einem glücklichen Ausgang. Indessen möchte ich denn doch von Andres wissen, ob er, falls das Schicksal seine Lage so wendet, daß er Preziosa ohne seine gegenwärtige Angst und Sorge zur Frau erhielte, dadurch glücklich würde, sei er nun der Herren-Andres oder Don Juan de Carcamo.«
Als Andres sich bei seinem Namen nennen hörte, sagte er: »So wollte sich also Preziosa nicht in den Schranken des Schweigens halten und hat entdeckt, wer ich bin! Wenn mich das Schicksal aber auch zum Fürsten der Welt gemacht hätte, ich würde dennoch nur sie als das Ziel meiner Wünsche sehn und außer ihr nach keinem Glücke streben, als nach der Gnade des Himmels.«
»Nun, für die gute Gesinnung, die Ihr gezeigt, Herr Don Juan de Carcamo, will ich seinerzeit dafür sorgen, daß Preziosa Eure rechtmäßige Gemahlin werde, und ich gebe Euch schon jetzt die Anwartschaft auf sie, als den kostbarsten Schatz meines Hauses, meines Lebens und meiner Seele; haltet sie immer so hoch, wie Ihr sagt, denn ich gebe Euch in ihr Doña Constanza de Meneses, meine einzige Tochter, die Euch an Abkunft nicht nachsteht, wie ihre Liebe der Euren gleichkommt.«
Andres stand ganz erschrocken da, als ihm plötzlich so viel Liebe kundgegeben wurde, und Doña Guiomar erzählte in wenigen Worten, wie ihre Tochter verloren war und wiedergefunden wurde, und sie berichtete von den untrüglichen Zeichen, die die alte Zigeunerin zum Beweise ihres Raubes angegeben hatte, so daß Don Juan in immer größeres Staunen geriet. Zugleich aber umarmte er in einem Taumel des Entzückens, der sich nicht schildern läßt, seine Schwiegereltern, nannte sie Vater und Mutter und seine Gebieter und küßte Preziosa die Hände, die ihn mit Tränen um die seinen bat.
Das Geheimnis wurde laut: die Nachricht von dem Vorfall verbreitete sich, sobald die beiden Bedienten, die Zeugen davon gewesen waren, zur Tür hinauskamen. Als der Schulze, der Oheim des Getöteten, Kunde davon erhielt, sah er wohl, daß ihm der Weg zur Rache verschlossen war, da sich die Strenge des Gesetzes gegen den Eidam des Stadtrichters nicht leicht würde anwenden lassen. Don Juan legte die Reisekleider an, die die Zigeunerin herbeigebracht hatte; Kerker und Ketten aus Eisen verwandelten sich in Freiheit und Ketten aus Gold und die Trauer der verhafteten Zigeuner in Freude; dem Oheim des Getöteten versprach man zweitausend Dukaten, wenn er die Klage fallen ließe und Don Juan verziehe. Dieser vergaß auch seinen Kameraden Klemens nicht und ließ ihn suchen. Man fand ihn aber nicht und erfuhr auch nichts über ihn, bis nach vier Tagen die sichere Nachricht einlief, daß er an Bord einer der beiden genuesischen Galeeren gelangt sei, die im Hafen von Cartagena gelegen hatten und jetzt bereits abgesegelt waren. Der Stadtrichter aber sagte Don Juan, er habe zuverlässige Kunde, daß sein Vater, Don Francisco de Carcamo, zum Richter in jener Stadt ernannt worden sei; man werde daher gut tun, auf seine Ankunft zu warten, damit die eigentliche Hochzeitsfeier mit seiner Einwilligung und Zustimmung vor sich gehe. Don Juan erwiderte, er werde keiner dieser Anordnungen widersprechen, vor allen Dingen aber müsse man ihn mit Preziosa trauen. Wirklich erteilte der Erzbischof die Erlaubnis, daß die Trauung nach nur einmaligem Aufgebot stattfinden durfte, und da der Stadtrichter sehr beliebt war, so feierte die Einwohnerschaft diesen Tag durch Beleuchtung, Stiergefechte und Lanzenbrechen. Die alte Zigeunerin blieb im Hause, denn sie wollte sich von ihrer Enkelin Preziosa nicht trennen.
Die Nachricht von den Begebenheiten und der Vermählung des Zigeunermädchens gelangte auch in die Residenz, und Don Francisco de Carcamo erfuhr, daß sein Sohn der Zigeuner und Preziosa das Zigeunermädchen gewesen sei, das bei ihm im Hause war. Mit ihrer Schönheit entschuldigte er den Leichtsinn seines Sohnes, den er schon für verloren gehalten hatte, denn er wußte, daß er nicht nach Flandern gegangen war. Mehr noch diente ihm der Gedanke als Entschuldigung, daß ihm die Heirat mit der Tochter eines so angesehenen und reichen Kavaliers, wie Don Fernando de Acevedo, gar gut anstehe. Er brach also eilends auf, um so schnell wie möglich bei seinen Kindern einzutreffen, und schon nach zwanzig Tagen kam er in Murcia an, wo jetzt die Freude von neuem begann, die Hochzeit festlich begangen und das Erlebte erzählt wurde. Die Dichter der Stadt aber, unter denen es einige vortreffliche gab, nahmen es auf sich, die außerordentliche Geschichte sowie die unvergleichliche Schönheit des Zigeunermädchens zu feiern, und bei dieser Gelegenheit schrieb der berühmte Lizentiat Pozo, daß durch seine Verse der Ruhm Preziosas dauern würde, solange die Jahrhunderte kreisten.
Vergessen habe ich zu bemerken, daß die verliebte Wirtstochter der Obrigkeit entdeckte, der angebliche Diebstahl des Zigeuners Andres sei erlogen gewesen, und daß sie ihre Liebe wie ihre Schuld bekannte. Sie entging jedoch der Strafe, da in der Freude über das Wiedersehn der Neuvermählten die Rache begraben wurde und die Milde auferstand.
Nachwort
Die Novellen des Cervantes (»+Novelas ejemplares+«, was Heinrich von Kleist im Titel seiner Erzählungen durch »Moralische Novellen« übersetzen wollte) erschienen vor genau 300 Jahren, im Jahre 1613, also acht Jahre nach dem ersten und zwei Jahre vor dem zweiten Teil des »Don Quijote«. In Deutschland machten den Dichter die Romantiker am nachdrücklichsten bekannt. Tieck übersetzte den »Don Quixote« für den Berliner Verleger Unger, der auch mit Friedrich Schlegel darüber verhandelt hatte, und einer Übertragung der sämtlichen Werke durch Tieck kam nur die Übersetzung von Soltau zuvor. Doch auch bei den Klassikern fand Cervantes nun Beifall, wie denn Tieck selber den Don Quixote zuerst in der Übersetzung von Bertuch kennen gelernt hatte. Schiller schrieb nach der Lektüre der »+Novelas+« an Goethe: »An den Novellen des Cervantes habe ich einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung. Wie sehr freut man sich, wenn man das anerkannte Gute auch anerkennen kann, und wie sehr wird man auf seinem Wege gefördert, wenn man Arbeiten sieht, die nach den eben geschilderten Grundsätzen gebildet sind, nach denen wir nach unserm Maße und in unserm Kreise selbst verfahren.«
Gedruckt bei Breitkopf und Härtel in Leipzig
Im Insel-Verlag/Leipzig sind erschienen
Miguel de Cervantes:
#Die Novellen.# Vollständige deutsche Ausgabe, auf Grund älterer Übertragungen bearbeitet von _Konrad Thorer_, eingeleitet von _Felix Poppenberg_. Titel- und Einbandzeichnung von _Carl Czeschka_. Zwei Bände. In Leinen M. 10.--, in Leder M. 12.--.
Diese Novellen wieder allgemein in sorgfältiger Behandlung des Textes, sehr angenehmer Übersetzung lebendig gemacht zu haben, darf dem Insel-Verlag zum Verdienste angerechnet werden; denn die zwei Bände werden niemanden enttäuschen, der Sinn für wahre Erzählungskunst und ein Meisterwerk zu bewundern und zu verstehen gelernt hat. Ostdeutsche Rundschau.
#Der scharfsinnige Ritter Don Quixote von der Mancha.# Vollständige deutsche Taschenausgabe in drei Bänden unter Benutzung der anonymen Ausgabe von 1837 besorgt von _Konrad Thorer_, eingeleitet von _Felix Poppenberg_. Titel- und Einbandzeichnung von _Carl Czeschka_. In Leinen M. 14.--, Leder M. 18.--.
Eine große Weite eröffnet sich in dem Roman von welthistorischem Gewicht, den der Insel-Verlag in schöner Neuausgabe auf den Markt bringt. Da reitet zuerst der unsterbliche Ritter von der traurigen Gestalt auf seinem edlen Roß Rosinante in die Schranken und sprengt, gefolgt von Sancho Pansa, von neuem an gegen Hammelherden und Windmühlen. -- Der Don Quixote ist eine der ganz wenigen Gestalten der Weltliteratur, die sich von ihren Dichtern abzulösen vermögen und -- wie etwa noch Achill, Hamlet, Faust aller Zeitlichkeit und aller nationalen Beschränkung ledig -- gleichsam in der freien Luft stehen als Repräsentanten der Menschheit. Velhagen und Klasings Monatshefte.
#Altitalienische Novellen.# Zwei Bände. Ausgewählt und übersetzt von _Paul Ernst_. Mit venezianischen Titelholzschnitten, Initialen und Zierstücken aus dem 14. Jahrhundert. Zweite Auflage. In Pappbänden M. 8.--, in Leder M. 12.--.
Diese vierzig Novellen sind mit Umsicht und feiner Kenntnis aus dem großen Schatzhaus der italienischen Novellistik gehoben; ihrem Übersetzer und Erneuerer gebührt um so mehr unser Dank, als bei uns von dem Reichtum der italienischen Erzählungsliteratur so gut wie nichts bekannt ist, da doch diese altitalienischen Stücke zum Besten gehören, was es derart gibt. Das Buch, das gleichsam eine Entwicklungsgeschichte der italienischen Novelle im Abriß darstellt, sei allen denen bestens empfohlen, die für die Kunst der Erzählung noch empfänglich sind. Frankfurter Zeitung.
Wir dürfen Paul Ernst für die Auswahl, die er unter den alten Novellisten getroffen, ebenso wie für die ganz vorzügliche Übersetzung, die im Deutschen den bald feierlichen, bald zierlichen und etwa auch einmal gezierten Stil der Originale fein und geschickt nachahmt, von Herzen dankbar sein. Und da auch die Buchausstattung bei aller Eleganz an den typographischen Schmuck älterer Druckwerke gemahnt und dem Insel-Verlag Ehre macht, sind die beiden Bände »Altitalienische Novellen« eine Veröffentlichung, über die man sich in jeder Beziehung nur zu freuen hat. Der Bund.
#Altfranzösische Novellen.# Ausgewählt von _P. Ernst_, übertragen von _P. Hansmann_. 2 Bände. Mit Titelholzschnitten und Zierstücken nach alten Originalen, Titelzeichnung von _Rudolf Koch_. In Pappbänden M. 10.--, Leder M. 14.--.
Für literarische Feinschmecker sind sie eine begehrte Kost. Die stilistischen Kostbarkeiten der Originale sind auch in der feinen, nachempfindenden Übersetzung Paul Hansmanns in ihrer Frische und ihrem besonderen Aroma erhalten geblieben. Dem appetitlichen, feinschmeckerischen Inhalt entsprechend ist auch das äußere Gewand dieser Bände, wie man es beim Insel-Verlag gewöhnt ist. Illustrierte Zeitung.
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Anmerkungen zur Transkription
Inkonsistente Schreibweisen wie »so lange« und »solange« wurden beibehalten. Folgende Änderungen wurden vorgenommen:
Seite 37: »Ziegeunerinnen« in »Zigeunerinnen« Seite 78: »Feundin« in »Freundin« Seite 82: »ehtr« in »ehrt« Seite 95: »So mögen den« in »So mögen denn« Seite 100: »einmal gem« in »einmaligem«