Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen
Part 67
[482] Loaysa brauchte 1526 zur Fahrt durch die Straße vier Monate, Drake 1577 nur 17 Tage. Von den Holländern und Engländern, welche am Schluß des 16. Jahrhunderts die Durchfahrt versuchten, kehrte die Hälfte wieder um. Byron brauchte 1765 51 Tage, Wallis 1767 116 Tage, Bougainville 1768 60 Tage. Alle diese Seefahrer besaßen Karten, Magalhães nicht.
[483] Nach den Untersuchungen von +C. Meinicke+ (Petermann’s Mittheilungen 1868. S. 376) ist S. Pablo identisch mit Pukapuka (138° 48′ w. v. Gr.), und die Haifischinsel die Insel Flint (151° 48′ w. v. Gr.).
[484] +Francisco Albo+ in +Navarrete+ IV, 219.
[485] Die Angaben schwanken zwischen 1800 und 4000 Kriegern.
[486] Pigafetta schreibt diese rasche Freundschaft der Eingebung eines Traumes, Transilvanus der Sternkunde des Fürsten zu. Im Grunde war es nur die Handelseifersucht gegen Ternate.
[487] Pigafetta gibt folgende Preisliste. Für ein Bahar (40 Pfund) Nelken gab man, je nach Wahl, einen Posten der folgenden Waaren: 10 Ellen feines, oder 15 Ellen mittelfeines rothes Tuch, 15 Beile, 35 Glasschalen, 25 Ellen feine Leinwand, 150 Messer, 50 Scheeren, 40 Mützen, 1 Ctr. Bronze. Der genuesische Pilot bemerkt, daß der Werth des Tuches, welches man für 1 Bahar gab, in Spanien 14 Ducaten betragen habe.
[488] +Navarrete+ IV, 96 zählt sie sämmtlich mit Namen auf.
[489] Die Berechnung, welche +Peschel+ (Zeitalter der Entdeckungen S. 645, zweite Auflage S. 507) aufstellt, wonach man für 533 Centner auf den Molukken etwa 213 Ducaten bezahlt und auf dem Markte von London mehr als 100,000 Ducaten erhielt, ist nach +P. A. Tiele+ (~De Europeërs in den maleischen Archipel~ Bl. 60) unrichtig, weil 1) der Einkaufspreis höher war als 213 Ducaten, 2) der Preis in Spanien viel niedriger stand als in England und 3) auch der für England angenommene Marktwerth viel zu hoch gegriffen ist.
[490] +San Antonio+, die westlichste der Capverden liegt etwa 25° w. v. Gr. und Tidor 127½° ö. v. Gr. Der Abstand beträgt in Wirklichkeit 152½ Grad.
[491] +Navarrete+ V, 1-439, besonders wichtig ist die Relacion Urdaneta’s, ~p.~ 401-439.
[492] +Navarrete+ V, 103.
[493] +Navarrete+ V, 183.
[494] +Navarrete+ V, 95-114. 440-498, ~Colec. d. doc. inedit. rel. al descubr. V~, 68-97.
[495] Wahrscheinlich die in der westl. Gruppe gelegenen Inseln Fais und Ulithi, vgl. +Meinicke+, Die Inseln des stillen Oceans II, 359.
[496] +Navarrete+ V, 401-429.
[497] Wie ängstlich die Portugiesen darauf bedacht waren, den Weg zu den Gewürzländern geheim zu halten, geht auch daraus hervor, daß noch 1531 der Italiener Leone Pancaldo, welcher auf dem Flaggschiffe Magalhães’ als Matrose die Reise mitgemacht und glücklich zurückgekehrt war, in seiner Vaterstadt Savona vor einem öffentlichen Notar und einem Agenten des Königs von Portugal gegen eine Summe von 2000 Ducaten sich verpflichtete, keinem Menschen den Weg nach den Molukken zu zeigen und keine Karte davon zu zeichnen. +C. B. Belloro+, ~Elogio di Leone Pancaldo~, citirt in +Harrisse+, ~Jean et Sebastian Cabot p. 73~.
[498] ~Col. d. doc. ined. relat. al descubr. V~, 117-209.
[499] Lamaliork in den westlichen Carolinen, zuerst 1526 von Diego de Rocha gesehen und Sequeira genannt.
[500] Vermuthlich ging in diesen Gegenden Grijalva mit seinem Schiff zu Grunde. ~En estas islas se perdió un navio del Marquis de Valle (Cortes), en que venia por Capitan Grijalva, el cual mataron los marineros. Col. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, p.~ 154. ~Herrera. Dec. III. lib. IX. cp.~ 10.
[501] Ueber diese wichtige Reise finden sich zwei Originalberichte in der ~Colec. d. doc. ined. rel. al descubr. V~, ~p.~ 210-211 und ~p.~ 221-286. Der letztere, leider ohne Schluß, ist, wie auf ~p.~ 240 ersichtlich ist, von Mendaña selbst verfaßt. Außerdem ein Bericht des Piloten Gallego in Justo Zaragoza, ~historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Fernandez de Quiros. Tom. I. p.~ 1-22. Madrid 1876, besonders werthvoll, weil er genauere Mittheilungen über den Abschluß der Expedition giebt.
[502] +C. Meinicke+, Die Inseln des stillen Oceans, Leipzig 1876. Bd. II. S. 425 u. 133 vermuthet, es sei die Insel Nui in der Ellicegruppe (7° 15′ s. Br.) gemeint.
[503] Mendaña nennt sie sogar heller als die Indianer Peru’s. ~Colec. d. doc. l. c. p.~ 244.
[504] +J. Zaragoza+, ~Historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Pedro Fernandez de Quiros~. ~T. I. p.~ 19-22. Madrid 1876.
[505] +J. Zaragoza+ ~l. c. I~, 190 ff.
[506] +J. Zaragoza+ ~l. c. II~, 218 und ~Colec. d. doc. ined. rel. al descubr. V~, 497-506.
[507] +J. Zaragoza+ II, 190 u. ~Colec. de doc. V, 517 todo le que dice Pero Fernandez de Quiros, es mentiva y falsedad~.
[508] +H. Harrisse+, ~Jean et Sebastien Cabot~. Paris 1882. Ein grundlegendes Werk, welchem wir in diesem Abschnitte folgen.
[509] +P. Amat di S. Filippo+, ~Studi biografici e bibliografici sulla storia della geografia in Italia. Vol. I~, 200. ~Roma~ 1882.
[510] ~Los de Bristol ha siete annos que cada anno un armado dos, tres, cuatro caravelas para ir a buscar la isla del Brasil y las siete ciudades con la fantasia deste Genoves.~ Der Brief ist vollständig abgedruckt bei Harrisse ~l. c. p.~ 329. Ueber die Lage der Insel der sieben Städte und über Brasil vgl. oben S. 21.
[511] Da alle drei Söhne in dem Patent mit aufgeführt sind, müssen sie 1496 bereits volljährig, d. h. nach engl. Rechte wenigstens 21 Jahre alt gewesen sein. Danach darf das Geburtsjahr des jüngsten, Sancto, nicht nach 1474 gesetzt werden; Sebastian, der bedeutendste der drei Söhne, welcher später die Pläne des Vaters weiter verfolgte, war älter, vielleicht 1472 geboren. Zu dieser Zeit muß der Vater bereits in Venedig ansässig gewesen sein. Sebastian Cabotto ist seiner Geburt nach Venetianer.
[512] Die letztere Annahme (1494) wird scheinbar durch eine Inschrift Sebastian Cabotto’s auf seiner 1544 entworfenen Weltkarte zur allein giltigen erhoben, wonach die Entdeckung 1494 stattgefunden haben soll. Allein es wird gezeigt werden, daß in der Jahreszahl selbst ein Fehler liegt. Die Inschrift, welche auf jener Weltkarte italienisch und lateinisch eingetragen ist, lautet in deutscher Uebersetzung: Dieses Land (nämlich Labrador) wurde von dem Venetianer Jean Caboto und seinem Sohne Sebastian Caboto entdeckt im Jahr der Geburt unseres Heilandes Jesu Christi ~M.CCCC XCIIII~ den 24. Juni morgens; sie gaben ihm den Namen „~prima terra vista~“ und einer großen Insel in der Nähe des erwähnten Landes den Namen St. Johannes, weil das Land am St. Johannistage entdeckt wurde. Harrisse (S. 52-60) weist mit Recht darauf hin, daß die Zahl 1494 auf einem Irrthum beruhe, daß die Ziffern vielmehr ~M.CCCC XCVII~ lauten sollten. Zunächst enthält schon die latein. Inschrift einen Druckfehler, insofern als Tag der Entdeckung der 24. +Julii+, statt +Junii+ genannt ist. Es kann sich also auch in der Angabe der Jahreszahl ein Fehler eingeschlichen haben. Von der Weltkarte scheint es mehrere Ausgaben gegeben zu haben. Richard Hakluyt citirt dieselbe im dritten Bande seiner Voyages (London 1600) S. 6 und bemerkt, indem er die Inschrift mittheilt: ein Exemplar finde sich in der Privatgallerie der Königin zu Westminster, andere Exemplare seien noch in alten Handelshäusern zu sehen. Er sah also mehrere Exemplare und liest auf denselben: „Ano Domini 1497.“ Innere Gründe treten hinzu, um diese Zahl für die allein richtige zu halten. -- Zunächst meldete Ruy Gonzales de Puebla am 21. Januar 1496 nach Spanien, daß jemand dem englischen Könige ein ähnliches Unternehmen wie Columbus bezüglich einer Fahrt nach Indien vorgeschlagen habe. Bereits neun Wochen darauf ließen Ferdinand und Isabella dem König Heinrich von England mittheilen, daß die von England beabsichtigten Fahrten gegen die Privilegien der spanischen und portugiesischen Krone verstießen, wie sie durch den Theilungsvertrag von 1494 sanctionirt waren. Aus der Sprache dieses Briefes geht hervor, daß das berührte Project etwas Neues war, dessen Ausführung man hoffte, noch hindern zu können, ähnlich wie später der König von Portugal bezüglich der Expedition Magalhães’ in Spanien Vorstellungen machte. Wenn nun Cabotto schon zwei Jahre vorher seine Entdeckung ausgeführt hätte, würde eine nachfolgende Schiffsausrüstung kaum von solchem Belang erschienen sein, um daran einen diplomatischen Schriftenwechsel zu knüpfen. Aber schon ehe der Brief der spanischen Majestäten einlief, hatte Heinrich VII. durch Erlaß vom 5. März 1496 den Plan Cabotto’s angenommen und genehmigt, daß er nach Westen, Osten und Norden mit fünf Schiffen unter englischer Flagge Inseln und Länder der Heiden aufsuchen könne. („~ad inveniendum, discooperiendum et investigandum quascunque insulas, patrias, regiones sive provincias gentilium et infidelium in quacunque parte mundi positas, quae christianis omnibus ante haec tempora fuerunt incognitae.~“) Die Fassung des Patents deutet sicher nur auf geplante, aber nicht auf schon gemachte Entdeckungen hin. -- Ferner ist erst seit der zweiten Hälfte des Jahres 1497 überhaupt von bereits erfolgten Entdeckungen die Rede. Am 10. August 1497 erhielt Cabotto nach seiner Rückkehr von der Küste Amerika’s eine königliche Belohnung von zehn Pfund Sterling. Am 3. Febr. 1498 schreibt der Kanzler des Königs an Cabotto, daß dieser ermächtigt werde, nach dem Lande und den Inseln, die er kürzlich entdeckt, („~the Londe and Iles of late founde by the seid John~“, Harrisse, ~p.~ 317) Schiffe zu führen. Und endlich berichtet auch Pedro de Ayala am 25. Juli 1498, daß im vorhergehenden Jahre, also 1497, die Leute von Bristol Land im Westen aufgefunden hätten. So weist alles auf das Jahr 1497 hin. Nur von diesem Jahre kennen wir auch die Resultate.
[513] Die Inschrift lautet: ~Tierra del labrador. Esta tierra descubrieron los Ingleses.~
[514] Vgl. Harrisse, S. 325.
[515] +R. Hakluyt+, ~Voyages III, p.~ 9.
[516] Die darüber geführte Correspondenz findet sich in Harrisse, S. 344-54.
[517] ~Mia intenzione era di pervenire in questa navigazione al Cathaj allo estremo oriente dell’ Asia.~ (+Asher+, ~Henry Hudson the navigator, London~ 1860. ~p.~ 224).
[518] Verrazzano’s Originalbericht, in italienischer Sprache, ist zuerst vollständig veröffentlicht in +Asher+, ~Henry Hudson, the navigator, London~ 1860. ~p.~ 199-288. (Hakluyt Soc.).
[519] Vgl. S. 472. 473.
[520] Die betreffenden Inschriften auf der Karte Diego Ribeiro’s lauten: ~Tierra de Estebã Gomez: la qual descubrio por mandado de su magt. el añ de 1525. ay en ella muchos arboles y fructos de los de España y muchos rodovallos (?) y salmones y sollos~ (Hechte). ~no han alla lo oro. En toda esta costa del norte son los Indios de mayor estatura que no los de sancto Domingo, ni de las otras islas, mantienen se de mais y pescado, que ay en mucha abundancia y caça de muchos venados y de otras animalias. vistense de pelijas de lobos y de rapossos y zorras~ (Füchse).
[521] ~Navigation par le Capitaine Jacques Cartier aux iles de Canada, ed. par d’Avezac.~ Paris 1863.
[522] Die Resultate der beiden ersten Entdeckungsfahrten sind auf einer Karte niedergelegt, welche +Jomard+ in seiner Sammlung mittelalterlicher Karten (~Monuments de la géogr.~) unter dem Titel: Karte eines Piloten Heinrichs II. von Frankreich veröffentlicht hat. Es kann aber gegenwärtig als erwiesen betrachtet werden (vgl. ~Bull. de l’acad. d. inscript. et belles lettres. Août~ 1867), daß die Karte noch unter Franz I. im Jahre 1542 entworfen ist.
[523] +Francis Parkman+, Die Pionniere Frankreich’s in der neuen Welt. Deutsch v. Fr. Kapp. S. 30. Stuttgart 1875.
[524] Auf S. 27 befindet sich eine verkleinerte Copie derselben.
[525] +Hakluyt+, ~Voyages III~, 58.
[526] +A. H. Markham+, ~The Voyages and workes of John Davis the navigator~. London, 1880. (Hakluyt ~Soc. Vol.~ 59.)
[527] +A. H. Markham+, ~John Davis p.~ 208.
[528] Nach Davis’ Bestimmung; Hope Sanderson liegt aber 72° 42′ n. Br.
[529] ~L. c. p. 47 this day and night we passed by a very great gulfe.~
[530] ~The Worldes hydrographical discription.~ London 1595, wieder abgedruckt in +A. H. Markham+, ~John Davis~ ~p.~ 192-238.
[531] Davis machte 1591 bis 1593 unter Thomas Cavendish die Expedition nach der Magalhãesstraße und in der Zeit von 1598 bis 1604 mehrere Reisen nach Indien. Während der letzten Fahrt wurde er an der Ostküste von Malaka von asiatischen Piraten meuchlings überfallen und am 29. oder 30. December 1605 erschlagen.
[532] +G. M. Asher+, ~Henry Hudson, the navigator~. London 1860 (Hakluyt ~Soc. Vol.~ 27).
[533] Prickett schreibt in seinem Tagebuche (+Asher+, ~Hudson. p.~ 111): ~About the middle of the moneth of November dyed John Williams, our gunner: +God pardon the masters uncharitable dealing with this man+~.
[534] +Clements R. Markham+, ~The voyages of William Baffin~. London 1881 (Hakluyt ~Soc.~).
[535] Im Jahre 1821 hat Edward Parry dieselben Gebiete erforscht; seine Beobachtungen über die Flut stimmen mit Baffin überein, die Breitenbestimmungen Baffins fand er nahezu richtig. (~Second voyage~, London 1824, ~p.~ 33.)
[536] Nur Parry, 1819, und Nares, 1875, haben es mit Erfolg ausgeführt.
[537] Es scheint, als ob Baffin später an der Westseite, also von Asien her durch den großen Ocean, den Ausgang der Nordwestpassage zu finden hoffte. Um nach dieser Richtung seinem Lieblingsplan noch einmal näher treten zu können, ging er in den Dienst der ostindischen Compagnie, mit deren Unterstützung er sein Vorhaben ausführen zu können hoffte. Nachdem er schon eine Fahrt nach Indien gemacht, wurde ihm der Auftrag ertheilt, in Verbindung mit dem Schah Abbas von Persien die Portugiesen aus Ormuz zu vertreiben. Hier wurde er während der Belagerung der portugiesischen Citadelle am 23. Januar 1622 durch einen Kanonenschuß getödtet.
[538] Im Ptolemäus, Ulm 1482. Die Karte von Nordeuropa ist in getreuer Copie veröffentlicht in Nordenskiöld, Die Umsegelung Asiens und Europa’s auf der Vega. I, S. 48.
[539] Ebenda.
[540] ~Rerum Moscoviticarum commentarii.~ Abtheil. II. ~Fol. XXVIII.~ Wien 1549. ~Navigatio per mare glaciale.~
[541] +Gomara+, ~Historia general. Anvers~ 1554. ~Fol.~ 16 ~verso. Agora ay mucha noticia y esperiencia, como se nauega de Noruega hasta passar por debaxo el mesmo Norte.~ -- ~Fol.~ 10. ~Y continuar la costa hazia el Sur la buelta de la China. Olao Godo me contaua muchas cosas de aquella tierra y navegacion.~
[542] In ~Historia de gentium septentrionalium variis conditionibus~. Basel 1567.
[543] +Verrazzano+ schreibt in seinem (oben S. 506) erwähnten Brief an Franz I. von Frankreich: ~Lo estremo della Europa, che sono i limiti di Norvegia, che stanno in gradi 71~. (+Asher+, ~Hudson the navigator. p.~ 226.)
[544] +Nordenskiöld+, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 317.
[545] Der Reisebericht in +Hakluyt+, ~Principal Navigations.~ London 1598. ~p.~ 234 ff.
[546] +Nordenskiöld+, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 58.
[547] +Hakluyt+, ~Principal Navigations~. London 1598. ~p.~ 274.
[548] +Hakluyt+, ~Principal Navigations~. London 1598. ~p.~ 445.
[549] +Nordenskiöld+, Die Umsegelung Asiens und Europa’s. I, 203.
[550] ~A chronological history of the voyages into the arctic regions.~ London 1818. ~p.~ 99.
[551] +J. K. J. de Jonge+, ~De opkomst van het Nederlandsch Gezag in Oost-Indie~. s’Gravenhage 1862. ~p.~ 10. ~S. Müller, Geschiedenis der noordsche compagnie~. Utrecht 1874. ~p.~ 27.
[552] John Balaks Brief ist veröffentlicht in +Hakluyt+. I, 509. London 1598.
[553] +De Jonge+, ~De opkomst. p.~ 167.
[554] Mercator hatte auf seine Polarkarte die Inschrift gesetzt: ~Euripus ob celerem fluxum nunquam congelatur~.
[555] +S. Müller+, ~Geschiedenis. p.~ 39. ~Resolutien der Staten-Generaal. 9. mei 1595~. ebenda ~p.~ 358-60.
[556] +Linschoten+, ~Voyasie ofte schip-vaert by Noorden om. Amsterdam 1598~. Derselbe, ~Navigatio in orientalem sive Lusitanorum Indiam. Hagae Comitis~ 1599. Die Reisen Barendszons sind beschrieben in Gerrit de Veer, ~Vraye description de trois Voyages des mers tres admirables etc.~ Amsterdam 1598. Von diesem Werke existiren auch holländische und latein. Ausgaben.
[557] +Nordenskiöld+ I, 217, ist der Ansicht, daß den Holländern auf ihrer ersten und zweiten Reise der Weg nach dem Ob und Jenissei offen gestanden. Wenn sie die Fahrt fortgesetzt hätten, bis sie an einem der beiden Flüsse zu bewohnten Gegenden gekommen wären, so wäre ganz sicher schon im Anfang des 17. Jahrhunderts auf diesem Wege ein bedeutender Handel zwischen Nordasien und Europa entstanden.
[558] Die Resolution ist wieder veröffentlicht in +Nordenskiöld+ I, 218.
[559] +Müller+, ~Geschiedenis. Bijlage V. p. 362 dat von stads wege twee schepen... datelyk zullen werden toegemaect~. Die Expedition wurde also nicht, wie Nordenskiöld I, 218 schreibt, von Kaufleuten in Amsterdam, sondern von der Stadt ausgerüstet.
[560] An dieser Insel, welche 1603 auch von den Engländern aufgefunden wurde, trieben diese in den folgenden Jahren eine ergiebige Walroßjagd, bis man, seit 1610, als bei der Bäreninsel der Fang geringer wurde, sich nach Spitzbergen wandte.
[561] Daß Rijp nicht um Spitzbergen herum gesegelt ist, beweist P. A. Tiele in ~Aardrijksk. Genotsch. Deel. III, p.~ 136. Amsterdam, 1878. Vgl. auch S. Müller, ~Geschiedenis, p.~ 43, Anmerkung 3.
[562] +Barentzoen+, ~Nieuwe Beschr. ende Caertboeck van de niedlandtsche Zee~, citirt in +Müller+, ~Geschiedenis~, ~p.~ 38.
[563] Das Winterlager Barendsz.’s ist erst 1871 durch den norwegischen Polarfahrer Carlsen wieder aufgefunden; bis dahin hatte kein Schiff den Nordosten Nowaja Semlja’s wieder erreicht.
[564] +Blavius+, ~Atlas major~, lat. Ausgabe. 1665. I. ~Fol.~ 24 und 31.
[565] Die von Pontanus 1611 entworfene Karte (wiedergegeben im Nordenskiöld I, 220) rückt Hudsons äußersten Punkt an der Küste Grönlands, ~Hold with hope~, um 20 Meridiane zu weit nach Osten, bis unter den Meridian von Edinburgh, aber vermuthlich nach den Angaben Hudsons selbst, welcher keine Längenbestimmung in seinem Tagebuche angesetzt hat.
[566] +De Jonge+, ~Opkomst I. p.~ 28-30. +S. Müller+, ~Geschiedenis. p.~ 60-66.