Geschichte der Neueren Deutschen Chirurgie
v. HACKER-Graz, HÄCKER-Essen, HÄRTEL-Berlin, HAUPTMANN-Freiburg,
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15. Band:
Geschichte der neueren deutschen Chirurgie.
Von
Dr. ERNST KÜSTER,
o. ö. Professor der Chirurgie an der Universität Marburg, in Charlottenburg.
VERLAG VON FERDINAND ENKE IN STUTTGART. 1915.
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GESCHICHTE
DER NEUEREN DEUTSCHEN
CHIRURGIE.
VON
DR. ERNST KÜSTER,
o. ö. PROFESSOR DER CHIRURGIE AN DER UNIVERSITÄT MARBURG, in CHARLOTTENBURG.
VERLAG VON FERDINAND ENKE IN STUTTGART. 1915.
ALLE RECHTE, INSBESONDERE DAS DER ÜBERSETZUNG, VORBEHALTEN.
COPYRIGHT 1915 BY FERDINAND ENKE, PUBLISHER, STUTTGART.
Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.
DER
DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR CHIRURGIE
GEWIDMET.
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Inhaltsverzeichnis.
Seite Vorwort XV
_Erster Abschnitt._
=Der Zustand der Chirurgie vor Einführung der antiseptischen Wundbehandlung.=
Kapitel I. Zustand der Gesamtmedizin vor der antiseptischen Wundbehandlung 1 Beschreibende Anatomie 1 Topographische Anatomie. Entwicklungsgeschichte 2 Feinere Anatomie und Physiologie 2 Pathologische Anatomie 2 Gesundheitslehre 3
Kapitel II. Die Krankenanstalten vor der antiseptischen Wundbehandlung 3 Alte Krankenhäuser. Massivbau 3 Das Pavillonsystem 4 Baracken 5 Leinwandzelte 6 Döckersche Zeltbaracke 7 Das Krankenzerstreuungssystem 8
Kapitel III. Die ältere Wundbehandlung und die Wundkrankheiten 8 Die älteren Wundbehandlungsmethoden 8 Salben und Pflaster 9 Offene Wundbehandlung 9 Charpieverbände 9 Die Wundkrankheiten 10 Wundfäulnis, Sepsis 10 Eiterfieber, Pyämie 11 Hospitalbrand 12 Wundstarrkrampf, Tetanus 13 Wundrose, Erysipelas 14 Zustände auf älteren chirurgischen Abteilungen 15
_Zweiter Abschnitt._
=Joseph Listers antiseptische Wundbehandlung.=
Kapitel IV. Die Vorläufer Listers 18 Vorarbeiten. Klinische Beobachtung 18 Der Geburtshelfer Semmelweis 18 Gay-Lussac. Der Sauerstoff als Fäulniserreger 19 Schwanns Begründung der Keimlehre 19 Pasteurs Versuche über Zersetzung 20
Kapitel V. Listers Übertragung der Keimlehre auf die Chirurgie 20 Behandlung offener Knochenbrüche 23 Behandlung der Abszesse 24 Die Unterbindungsfäden 24 Antiseptischer Dauerverband 25 Der Zerstäuber (Spray) 26 Widerstand gegen das Verfahren in England und Frankreich 28
_Dritter Abschnitt._
=Der Einzug der Antisepsis in die deutsche Chirurgie. Die Asepsis. Das Langenbeckhaus.=
Kapitel VI. Einführung und Ausbau der antiseptischen Wundbehandlung in Deutschland 30 Vortrag des Stabsarztes A. W. Schultze über Antisepsis 30 Gründung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 31 Richard Volkmanns Tätigkeit 32 Die Bakterienkunde als Hilfsmittel der Chirurgie 33 Robert Koch. Ätiologie der Wundinfektionskrankheiten 34 Bedeutung der Bakterien für die praktische Chirurgie 36 Fehleisen, Rosenbach 37 Nicolaier 38 Ausbau der antiseptischen Wundbehandlung 38 Änderungen an dem Listerschen Verfahren 39 Schedes feuchter Blutschorf 42
Kapitel VII. Einführung der Asepsis 43 Veranlassung zur Einführung der Asepsis 44 Technik der Asepsis nach Schimmelbusch 45 Wundschutz und Händeschutz 45
Kapitel VIII. Die Gründung des Langenbeckhauses 46 Das Langenbeckhaus und die Kaiserin Augusta 46 Das Langenbeck-Virchow-Haus 51
_Vierter Abschnitt._
=Wandlungen und Eroberungen auf dem Gebiete der allgemeinen Chirurgie.=
Kapitel IX. Wandlungen der allgemeinen Therapie 52 Die Methoden zur Herbeiführung der Schmerzlosigkeit 52 Allgemeine Gefühllosigkeit 53 Die örtliche Empfindungslosigkeit 56 Die künstliche Blutleere 58 Andere Methoden der Blutersparung 58 Hyperämie als Heilmittel 59 Die Durchleuchtung nach Röntgen 59 Radium und Mesothorium 60 Veränderungen der operativen Technik 60 Veränderung der Vorstellungen über Wundheilung 61
Kapitel X. Wandlungen der Kriegschirurgie 62 Schußwunden und Kriegschirurgie 62 Verbesserung und Förderung der Krankenpflege 65 Krankenzerstreuung auf dem Schlachtfelde 66 Die Aktinographie im Kriege 68
Kapitel XI. Wandlungen auf dem Gebiete spezifischer Infektionskrankheiten und bösartiger Neubildungen 69 Wunden in tuberkulösen Geweben 69 Robert Kochs Tuberkulin 71 Die Serumtherapie 76