Geschichte der Medizin. II. Band, Erster Teil

m. Bemerkenswert ist die starke Berücksichtigung der Anatomie (in

Chapter 412,458 wordsPublic domain

der Practica in Form von Einleitungen zur Pathologie der einzelnen Organe). Eine Auswahl der Consilia in auszugsweiser französischer Uebersetzung in H. M. Ferrari, Une chaire de médicine an XV siècle, Paris 1899, p. 185-241.

•Marcus Gatenaria• (Marco ~Gatenaria~, Gattinaria, Gattinara), † 1496, aus Vercelli, übte in Mailand und Pavia (zuletzt daselbst Professor) die Praxis aus. In seiner noch starr arabistischen, im wesentlichen kompilatorischen und kommentatorischen Schrift ~de curis~ aegritudinum particularium sive expositio in nonum Almansoris (Lugd. 1504 u. ö., Pap. 1509, Bonon. 1517, Venet. 1521 u. ö., Basil. 1537, Paris 1540, 1549, Francof. 1575, 1604), welche lange Zeit sehr beliebt war, kommen manche gute Beobachtungen und auch wichtige chirurgische Bemerkungen vor (z. B. Empfehlung eines eisernen Bruchbandes, Exstirpation des prolabierten Uterus beim Versagen anderer Mittel). Im 47. Kapitel findet sich nebst entsprechendem Holzschnitt die Beschreibung einer Klistierspritze (nach Avicenna); die Spritze besteht aus einer Tierblase, an welche eine Kanüle angebunden ist, die der Länge nach in zwei Räume durch eine Scheidewand geteilt ist, einen oberen, geräumigen, mit einer Oeffnung am freien Ende, durch welche hindurch die Einspritzung in den oberen Mastdarm gemacht wurde, und einen unteren kleineren Raum mit einer zweiten Oeffnung nach hinten, nahe der Befestigung an der Blase, durch welche die im Mastdarm befindliche oder in denselben eingespritzte Luft austreten soll.

•Baverius de Baveriis• aus Imola, Leibarzt Nicolaus V., noch um 1480 Professor in Bologna, verfaßte ~Consilia medicinalia~ sive de morb. curat. liber (Bonon. 1489, Pavia 1521, Argent. 1542, 1593), welche durch einzelne kasuistische Mitteilungen höchst bemerkenswert sind (z. B. Karies des Felsenbeins, Differentialdiagnose zwischen Katalepsie, Hysterie, Epilepsie und Synkope, Fall von Hemiplegie einer Gravida mit Wirbelsäulenverkrümmung, Fall von Lähmung mit Sprach- und Gedächtnisstörung, Magenschwindel, Behandlung der Chlorose mit Eisen).

Chirurgie.

•Petrus de Argelata• (~Pietro d'Argellata~, ~P. de la Cerlata~, Largelata etc., † 1423). Professor in Bologna, einer der bedeutendsten Chirurgen im Anfang des 15. Jahrhunderts[22], verfaßte ~De chirurgia libri~ VI (Venet. 1480, 1492, 1497, 1499, 1513, 1520, 1531), worin die vorhergehende Literatur, von den Arabern besonders Avicenna, von den abendländischen Autoren namentlich Wilhelm von Saliceto, Lanfranchi und Guy de Chauliac, sorgfältig benützt ist, ohne daß es gelegentlich auch an selbständigen Beobachtungen fehlen würde. Pietro d'Argellata beschreibt die gebräuchlichsten Operationen, zeigt sich aber im ganzen zu größeren operativen Eingriffen wenig geneigt und bringt unter Anführung der Quellen eine Fülle von medikamentöser Therapie. Anerkennenswert ist die Kasuistik besonders im Abschnitt über Wundbehandlung und die Offenheit, mit der er die eigenen Mißgriffe eingesteht. Im 5. Buche Tract. XIX, cap. 1-8 wird die Gynäkologie und Geburtshilfe abgehandelt, bemerkenswert ist die Schnittführung in der Linea alba bei der Sectio caesarea post mortem, das Extraktionsverfahren mit Einhaken des Fingers in die Perforationsöffnung, die Selbstausführung der Embryotomie. Tract. XII cap. 3 (De custodia corporis mortui) enthält den Bericht über die von d'Argelata 1410 ausgeführte Einbalsamierung der Leiche des in Bologna verstorbenen Papstes Alexanders V.

[22] Er war artium et medicinae doctor und lehrte Logik, Astrologie, Medizin, letztere nach Avicenna. Nach seinem Tode wurde ihm im anatomischen Amphitheater zu Bologna ein Standbild errichtet.

•Leonardus Bertapalia• (~Leonardo da Bertapaglia~, Bertipalia, Bertopalia etc., † 1460), Professor in Padua verfaßte eine aus sieben Traktaten bestehende ~Chirurgia~ s. recollectae super quartum canonis Avicennae (Venet. 1490, 1497, später in der Coll. chir. Venet. 1499, 1519, 1546 publiziert). Das Werk ist von arabistischem Geist durchweht, außer Hippokrates und Galen werden fast nur arabische Schriftsteller zitiert, die Arzneibehandlung überwiegt weitaus die eigentlich chirurgische Therapie, und phantastische Annahmen prävalieren vielfach über die nüchterne Beobachtung. Der sechste Traktat ~De judiciis vulnerum significantium mortem per singula membra humana per aspectum et secundum duodecim signa celestia~ erörtert die Beziehungen der Chirurgie zur Astrologie (z. B. Verhalten der Wunden in den einzelnen Monaten, wenn die Sonne im Zeichen des Widders, des Stiers, der Zwillinge, des Krebses etc. steht). Der letzte Traktat, welcher in einen Hymnus (in 10 Hexametern) über die Wirkung der Scabiosa ausklingt, behandelt die Rezepttherapie und besitzt nur noch durch Angaben über zwei Leichensektionen (1429 und 1440), denen Bertapaglia beiwohnte, einige Bedeutung.

Frankreich.

Montpellier.

•Valescus• (~Valascus~, ~Balescus~, ~Balescon~) •de Taranta•, von Geburt Portugiese, erhielt seine Ausbildung in Montpellier und wurde daselbst am Ausgang des 14. und im Anfang des 15. Jahrhunderts einer der hervorragendsten Lehrer; er genoß den Ruf eines ausgezeichneten Praktikers. Er veröffentlichte 1401 einen ~Tractatus de epidemia et peste~ (gedr. 1474, Hagenov. 1497; katalon. Uebersetzung von Villar, Barcel. 1475 u. 1518 auf Grund einer 36jährigen Praxis). Das noch bis ins 17. Jahrhundert sehr angesehene, die gesamte Medizin umfassende Werk: ~Philonium pharmaceuticum et chirurgicum~ de medendis omnibus cum internis tum externis humani corporis affectibus (Lugd. 1490, 1500, 1516, 1521, 1532, 1535, 1599, Venet. 1490, 1502, 1589, außerdem noch mehrere abgekürzte Bearbeitungen von J. Hartm. Beyer, Francof. 1599, W. Wedel, Francof. et Lips. 1680, Lips. 1714). Valescus teilte, wie er in der Vorrede selbst sagt, die Schrift in sieben Bücher wegen der Heiligkeit der Siebenzahl und läßt ein gewisses Streben nach nüchterner Beobachtung nicht verkennen. In der herkömmlichen Anordnung a capite ad calcem, in übersichtlicher Darstellung nach dem gewöhnten Schema Declaratio (nomina, differentia), causae, signa, prognosticatio sive judicia, curatio werden die Krankheiten des Kopfes, Gesichtes, der Atmungswege, des Darmtrakts, der Leber, Milz, Nieren und Blase, der Sexualorgane, Fieber, epidemische Krankheiten, endlich in einem eigenen Tractatus chirurgiae die Lehre von den Abszessen, Geschwülsten, Geschwüren, Wunden und Hautaffektionen abgehandelt. Die Literatur, auch die zeitgenössische, ist fleißig benützt. Bemerkenswert sind die den einzelnen Abschnitten vorausgehenden kurzen ~anatomischen~ Beschreibungen und die, vielen Kapiteln beigefügten, Appendices.

Paris.

•Jacobus de Partibus• (~Jacques Despars~ aus Tournay, † 1457, nach anderen 1465 oder noch später), Hauptvertreter der französischen Arabisten, Leibarzt des Königs Karl VII. und Philipps des Gütigen, Herzogs von Burgund, lehrte an der Pariser Hochschule, der er einen großen Teil seines Vermögens schenkte[23] und welche er als Deputierter auf dem Konzil zu Konstanz vertrat. Nachdem er sich infolge seiner Verurteilung des gemeinsamen Badens und den Antrag, in Pestzeiten die Badestuben zu schließen, den Zorn der Baderzunft in einer Weise zuzog, daß er seines Lebens nicht sicher war, kehrte er in seine Vaterstadt wieder zurück. Despars arbeitete durch 20 Jahre an einem großen Kommentar zu Avicenna: ~Explanatio in Avicennam~ (Lugd. 1498), wobei er sich auf die griechische und arabische Literatur (angeblich im Original, nicht in Uebersetzungen) stützte. Bemerkenswert ist darin namentlich eine Stelle (I. Tr. IV, cap. 1), welche auf Petechialtyphus bezogen wird. Außer diesem Kommentar schrieb er noch: ~Glossa interlinearis in practicam Alexandri Tralliani~ (Lugd. 1504), ~Collecta in medicina pro anathomia~ (Venet. 1507), ~Expositio super capitulis ... primi Avicennae~ (gedr. mit Jacob. Foroliviensis Expositio, Venet. 1518), ~Summula per alphabetum super plurimis remediis ex ipsius Mesuae libris excerptis~ (Lugd. 1523 u. ö.), ~Inventarium collectorium receptarum omnium medicaminum~ (s. l. et a.) u. a.

[23] Ihm war es hauptsächlich zu danken, daß die Pariser medizinische Fakultät endlich ein eigenes Heim in der Rue de la Bûcherie beziehen konnte.

Zur Literatur der Spezialzweige[24].

[24] Hier sind nur Autoren berücksichtigt, die oben keine Erwähnung gefunden haben. Von den ~Pestschriften~ wurde abgesehen.

Augenheilkunde.

•Gillibertus•, Kanzler von Montpellier um 1250, Experimenta (ed. Pansier, Janus 1903).

•Barnabas de Reggio•, Libellus de conservanda sanitate oculorum (ed. G. Albertotti, Modena 1895), verfaßt im Jahre 1340.

•Johannes de Casso•, Tractatus de conservatione sanitatis oculorum (ed. Pansier, in Coll. ophthalm. veter. auctor. Fasc. I, Paris 1903), verfaßt im Jahre 1346.

Kinderheilkunde.

„~Practica puerorum~” ed. Sudhoff, Janus 1909 (in der Abhandlung die Schrift des Cornelius Roelans von Mecheln).

•Paulus Bagellardus• de Flumine (Paolo Bagellardo), geb. zu Fiume, zuerst Extraordinarius für praktische Medizin, später (seit 1472) Ordinarius der theoretischen Medizin an der Universität Padua, verfaßte ~Libellus de egritudinibus infantium~ (Patav. 1472, 1487), Säuglingspflege, Kinderkrankheiten und deren Behandlung, hauptsächlich nach der einschlägigen Schrift des Rhazes.

Arzneimittellehre und Pharmazie.

•Christophorus de Honestis.• Expositio super antidotarium Mesuae cum tractatu de aqua hordei et modo faciendi ptisanam (Bonon. 1488, Venet. 1562).

•Saladinus de Asculo• (Esculo), um die Mitte des 15. Jahrhunderts, Leibarzt des Fürsten von Tarent Giovanni Antonio di Balso Orsino, verfaßte zum Gebrauch der Pharmazeuten ein ~Compendium aromatariorum~ (Bonon. 1488, Ferrar. 1488, Venet. 1490 u. ö., noch 1602 mit den Op. Mesuae Venet. 1527, 1561, ital. Venez. 1559 von P. Lauro, span. Pinc. 1515 von Alf. Rodriguez de Tudela). Dieses erste wirkliche Apothekerbuch in modernem Sinne stand bei Apothekern jahrhundertelang im Gebrauch und wurde vorbildlich für alle späteren pharmazeutischen Lehrbücher. Es besteht aus acht Abschnitten. ~Der erste~ beschäftigt sich mit den Anforderungen, welche an den Apotheker in intellektueller und moralischer Hinsicht gestellt werden. Bezüglich der Tätigkeit und Ausbildung soll auf die Frage des examinierenden Arztes „quod est ~officium aromatarium~” folgende Antwort gegeben werden: „dico quod officium aromatarii est, ~terere, abluere, infundere, coquere, destillare, bene conficere et confecta bene servare~. Propter quae omnia dico alterius, quod aromatarii tenentur scire ~grammaticam~, ut valent bene intelligere, dispensationes ~receptorum~ et antidotariorum et scientiae medicinae”. Folgende Werke soll er besitzen: De simplicibus Avicennae et Serapionis de synonymis Simonis Januensis, Liber servitoris (des Abulkasim), Mesue, Johannes Damascenus (═ Serapion d. Ae.), Antidotarium Nicolai oder Circa instans Platearii, de simplicibus des Dioskurides, auch den Macer Floridus. ~Der zweite Abschnitt~ erklärt die Nomenklatur der zusammengesetzten Mittel, der ~dritte~ handelt von den Gewichten, der ~vierte~ von der Anfertigung der Rezepte, wobei vor der willkürlichen Verwendung der Ersatzmittel (quid pro quo) gewarnt wird. Im ~sechsten~ Abschnitt werden Regeln für das Einsammeln der pflanzlichen Arzneistoffe und für die zweckmäßige Aufbewahrung der einfachen und zusammengesetzten Mittel gegeben. Der ~siebente~ Abschnitt handelt von den Aufbewahrungsgefäßen (Vasa vitrea, vitreata, plumbea, porcellionibus[!], ferrea, argentea, stannea deaurata, aurea, de cornu), der ~achte~ Abschnitt ist eine Series medicaminum in qualibet aromataria vel apoteca (16 Fette, 7 Arten Galle, 4 tierische Auswurfstoffe, 46 Wässer, darunter aqua vitae ardens aus Wein, 59 Elektuarien, 36 Pillenmassen, 24 Trochisci, 27 Oele, 18 Konserven aus Honig und Zucker) und am Ende werden Ratschläge über die zweckmäßige Lage der Vorratsräume gegeben.

•Quiricus de Augustis• aus Tortona, Arzt zu Vercelli. Sein ~Lumen apothecariorum~ (Venet. 1495, 1549 u. ö., Lugd. 1503) behandelt in 15 Distinktionen alles für den Apotheker Wissenswerte.

•Joh. Jac. de Manliis de Boscho.• ~Luminare majus~ super descriptiones antidotarii et practicae divi Johannis Mesue (Venet. 1490, 1496 u. ö., Pap. 1494).

•Tertbona•, ~Lumen apothecariorum~ (Venet. 1497).

~Ricettario Fiorentino~ (1489).

* * * * *

•Receptari de Manresa• (Katalonien), eine Sammlung von bewährten Rezeptformeln (230), zusammengestellt von dem Apotheker Bernardus des Pujol im Jahre 1347 (ed. L. Comenge, Barcelona 1899).

Toxikologie.

•Santes de Ardoynis• (~Santes Ardoyno~) aus Pesaro, Arzt in Venedig, veröffentlichte 1426 eine Schrift ~de venenis~ (Venet. 1492, Basil. 1562), welche zwar durchaus kompilatorischen Charakter besitzt, aber historisch von großem Interesse ist.

Balneologie[25].

[25] Vgl. oben die einschlägigen Schriften von ~Petr. de Tussignana~, ~Jacob. de Dondis~, ~Gentilis Fulgineus~, ~Mich. Savonarola~, ~Montagnana~, ~Ant. Guainerius~ u. a.

•Matth. de Bandinellis•, ~Tractatus de balneis Luccensibus~, Piscie 1489.

•Ugolinus de Montecatino•, ~Tractat. de balneorum Italiae proprietatibus et viribus~ (In coll. de baln.).

Diätetik.

•Benedictus a Nursia•, ~De conservatione sanitatis~.

Medizinische Astrologie.

•Johannes Ganivetus• (Jean Ganivet, Minoritenpater, Professor der Theologie zu Vienne in der Dauphiné). Seine lange Zeit in größtem Ansehen stehende Schrift ~Amicus medicorum~ (Lugd. 1496, 1508, 1550, 1596, Francof. 1614), welche alles enthalten sollte, was dem Arzte von der Astronomie und Astrologie zu wissen nützlich sein könnte, wurde 1431 zum Abschluß gebracht. Vgl. über den Inhalt Sudhoff, Iatromathiker vornehmlich im 15. und 16. Jahrhundert, Breslau 1902, S. 26, 27.

Zur Literatur in den Landessprachen[26].

[26] Uebersetzungen aus dem Lateinischen sind im folgenden zumeist nicht berücksichtigt, da dieselben bereits oben angeführt wurden.

Italienisch.

Vgl. Zambrini, Le opere volgari a stampa dei secoli XIII e XIV, Bologna 1884 und Morpurgo, Supplemento alle opere volgari ... indicate e descritte da Z. per gli anni 1889-90, Bologna 1892. Im folgenden sind nur einige der altitalienischen medizinischen Schriften angeführt; unter ihnen befinden sich auch Uebersetzungen von Schriften des Dondi, del Garbo, Saliceto, Chauliac, Mesue, Petrus Hispanus, Taddeo Alderotti, der hippokratischen Prognostik etc.

•Maestro Gregorio•, ~Fiori di medicina di maestro G.~ (ed. in der Sammlung Scelta di curiosità letterarie inedite o rare dal secolo XIII al XVI, Bologna 1865), handelt über die wichtigsten Gegenstände in der Diätetik in 12 Kapiteln.

•Aldobrandino da Siena• (vgl. S. 385, Anm. 2), ~Le quattro stagione e come l'uomo si deve guardare il corpo in ciasceduno tempo dell' anno~. Trattato vulgarizzato da Zucheri Benvenini nel secolo XIV, Livorno 1471.

•Ugolino da Montecatini• (vgl. S. 512), ~Trattato de' bagni termali d'Italia~.

~Trattato dei cauterii~ (mit Abbildungen), 14. Jahrhundert, ed. G. Albertotti (Atti e memorie della Ratecad. di scienze, Padova Vol. 24).

•Ugo Benzi•, ~Trattato utilissimo circa lo regimento e la conservazione della sanitade~ (Milano 1481, 1507).

•Michele Savonarola•, Libreto de tutte che le cose se manzano comunamente piu che comune ... e le regule per conservare la sanità de li corpi humani con dubii notabilissimi (Vened. 1508).

Französisch.

Vgl. Pansier, Catalogue des manuscrits médicaux des bibliothèques de France. ~Manuscrits Français~ in Archiv f. Geschichte der Medizin Bd. II (1909), p. 385 ff.

~Recettes médicales en français~ publiées d'apres le Mscr. 23, P. Meyer et Ch. Joret, Romania 18, p. 571 ff.

Provenzalisch.

Eine Basler Handschrift enthält der Reihe nach eine Chirurgie des ~Stephanus Aldebaldi~ (Algebaldus nach 1400), eine Chirurgie des ~mayestre rogier~ (Roger von Salerno), einen anonymen ~Harntrakt~ (um 1300 geschrieben), welchem eine ~Diätetik~ angehängt ist (veröffentlicht von W. Wackernagel in Haupts Zeitschr. f. deutsches Altertum Bd. 5, 1845 -- stimmt stellenweise fast wörtlich mit dem entsprechenden Abschnitte der Meinauer Naturlehre, vgl. S. 357, überein), eine „~Anothomya~” (veröffentlicht von K. Sudhoff in Studien z. Gesch. d. Med. H. 4, Leipzig 1908, etwa um 1250 geschrieben, freie Bearbeitung der Anatomia des Richardus Salernitanus, mit Exzerpten aus der Anatomia porci des Salernitaners Kophon des Jüngeren), eine ~Uebersetzung der Augenheilkunde des Benvenutus Grapheus~. Der provenzalische Traktat über Anatomie enthält 5 Abbildungen, welche den Knochenbau (mit erklärendem Texte), das Venensystem mit den Eingeweiden der drei Körperhöhlen, die weiblichen Geschlechtsorgane, die männlichen Geschlechtsorgane, die Arterienverzweigung samt den Brust- und Baucheingeweiden darstellen (vgl. Sudhoff l. c.).

Deutsch[27].

[27] Vgl. K. Sudhoff, Die gedruckten mittelalterlichen medizinischen Texte in germanischen Sprachen, Archiv f. Gesch. d. Med. Bd. III, 1909 und Deutsche medizinische Inkunabeln (Studien zur Gesch. der Medizin, Heft 2/3), Leipzig 1908.

a) Mittelhochdeutsch.

•Arzneibücher.• ~Das arzinbuoch Ypocratis~ (~Zürich~, Wasserkirchbibliothek Ms. C. 58) ca. 1160. Graff, Diutiska II, 1827, p. 269-273; Pfeiffer, Zwei deutsche Arzneibücher aus dem 12. und 13. Jahrhundert, Sitzungsber. d. phil.-hist. Klasse der Wiener Akademie Bd. 42, p. 118-127. Vgl. Hofmann in den Münchener Sitzungsber. Jahrg. 1870, Bd. I, p. 511-526. -- ~„Practica” des „Meister Bartholomäus” von Salerno~ (~München~, Hof- und Staatsbibliothek, Cod. germ. 92, Bl. 1-18) ca. 1250. Pfeiffer, Zwei deutsche Arzneibücher, Sitzungsber. d. phil.-hist. Klasse der Wiener Akad. Bd. 42, p. 127-158. -- ~Eine Krankheits- und Heilmittelkunde aus dem 14. Jahrhundert~ (~Breslau~, Rhedigerana, Perghdschr. 152 Bl.), vgl. Heinr. Hoffmann, Fundgruben für Geschichte deutscher Sprache und Literatur Bd. I, Breslau 1830, p. 319-327 (auszugsweise abgedr. mit kurzer Inhaltsangabe des Ganzen), Külz und E. Trosse-Külz, Das Breslauer Arzneibuch, Monatsbl. d. Goslarer C. V. naturwissenschaftl. u. med. Vereine an deutsch. Hochschulen (1904). Der Abschnitt „Heilkräfte verschiedener Kräuter” ist eine Bearbeitung des Macer Floridus. -- ~Eine kleine Arzneilehre~ (~Basel~, Univ. Ms. Bd. XI, Perg.), 14. Jahrhundert. W. Wackernagel in M. Haupt und H. Hoffmann, Altdeutsche Blätter, 2. Bd., Leipzig 1840, p. 133. -- ~Aus einem elsässischen Arzneibuche des 14. Jahrhunderts~ (6 Blätter Großfolio -- 112-117 -- im Großherzogl. Hess. Haus- und Staatsarchiv in Darmstadt), Birlinger, Alemannia 1882, X, p. 219-232.

•„Meinauer Naturlehre”• (13. Jahrhundert), W. Wackernagel, Stuttgart 1851, Lit. Verein, vgl. S. 357. Für die diätetischen Anweisungen diente das Regimen sanit. Salernitanum zum Vorbild.

•Volmars Steinbuch• (ca. 1250) in Versen. J. G. Büsching (Museum f. altd. Lit. u. Kunst, II, 1811, S. 52 ff.), H. Lambel, Heilbronn 1877, nebst dem •St. Florianer Steinbuch• aus dem 15. Jahrhundert.

•Heinrich von Mügeln über Steine• (um 1350), Lambel, Das Steinbuch, S. 126-134.

•Kunrat von Megenberg• (ca. 1309-1374), ~Puch der natur~ (ca. 1350), ed. Fr. Pfeiffer, Stuttgart 1861. Neuhochdeutsch von H. Schulz, Greifswald 1898. Der Verfasser, ein frei gesinnter Kleriker, stammte aus dem östlich von Schweinfurt gelegenen Orte Mainberg (Meyenberg), lehrte 8 Jahre hindurch in Paris, wirkte sodann nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1337-1341) in Wien als Vorsteher der Bürgerschule bei St. Stephan und nahm endlich in Regensburg dauernden Aufenthalt (als Pfarrer, später Kanonikus). Das Megenbergsche Buch der Natur deckt sich inhaltlich mit dem Liber de naturis rerum des Thomas von Cantimpré (vgl. S. 357), scheint aber nicht direkt nach dieser Schrift, sondern nach einer lateinischen Ueberarbeitung derselben (durch den Bischof Albert von Regensburg) hergestellt zu sein.

~Regimen sanitatis~ (veröffentlicht von K. Ehrle in Rohlfs Deutsch. Archiv f. Gesch. d. Mediz. 4. Jahrgang 1881), das ist •„von der ordnung der gesundheit”• gewidmet dem Grafen Rudolf von Hochenburg [Vochenburg?] und seiner Gemahlin Margarethe geb. von Tierstein), um 1400 (?). Inhalt: Diätetische Vorschriften über das Verhalten in den Jahreszeiten und den einzelnen Monaten, Einfluß der Elemente und Temperamente auf den Menschen, Qualität der verschiedenen Speisen, Wasser- und Weintrinken, Diätetik des Schlafes, Laxierens, Badens, Aderlassens (mit Aufzählung der Aderlaßvenen und ihrer Vorzüge im Einzelfalle), Brechmittel, Klistiere, Lebensweise in Pestzeiten, Anweisung, wie man Haupt, Hirn und Augen gesund halten soll. In späterer Zeit wurde dem Regimen noch eine mit kurzen prophylaktischen und therapeutischen Ratschlägen versehene Semiotik (Harnschau, Pulsuntersuchung, Prüfung des Aderlaßblutes), Rezepte mit Vorschriften zur Vertreibung des Fiebers mittels Diät und kühlenden Sachen angehängt. Es handelt sich um eine Kompilation, der unbekannte Verfasser beruft sich häufig auf Aristoteles, Hippokrates, Galen und die Araber.

•Heinrich Louffenberg.• ~Versehung des Leibs.~ Diätetisches Lehrgedicht vom Jahre 1429 (teilweise zum Abdruck gebracht und besprochen von K. Baas in Zeitschr. f. d. Gesch. d. Oberrheins XXXI und Zeitschr. d. Gesellsch. f. Beförderung d. Geschichtskunde von Freiburg, „Alemannia” 21). Kulturhistorisch sehr interessant sind die 83 Holzschnitte in der Inkunabel (Augsburg 1491).

•Ortolff von Bayrland• (Arzt in Würzburg, spätestens in den ersten Dezennien des 15. Jahrhunderts): ~Arzneibuch~ (Arzneipuch, Nürnberg 1477, Augsburg 1479, 1482, 1488, Mainz 1485-91, in niederdeutscher Ubersetzung, Lübeck 1484 [Promptuarium medicinae]). Inhalt: Die vier Elemente, Kennzeichen der Gesundheit[28], Regeln zur Erhaltung der Gesundheit (Meidung Kranker wegen Ansteckungsgefahr), Arzneigebrauch, Stuhlgang, Krankheitsanfälle, Säuglingspflege, Harntraktat, Pulstraktat, spezielle Pathologie und Therapie der inneren Affektionen a capite ad calcem, einige kurze chirurgische Kapitel[29], diätetisches Verhalten in den einzelnen Monaten, die Wirkung der einzelnen Speisen, über Stuhlzwang, Theriak, Fußbäder, Magenfüllung, Atembeklemmung, Aloesalbe (der nun folgende Abschnitt, pharmakologisch-botanische Abschnitt, von den Kräutern ist ein späteres Anhängsel, welches aus dem Buch der Natur des Konrad von Megenberg entnommen ist). Das Arzneibuch des Ortolff deckt sich mit Ausnahme der speziellen Pathologie und Therapie und der speziellen Speisediät stofflich vielfach mit der Schrift von der Ordnung der Gesundheit (vgl. oben) und erweist sich als eine Kompilation aus lateinischen Texten („darumb will ich Ortolff von Bayrlandt doctor der ertzney ein artztpuch machen zedeutsch aus allen artztpüchern die ich in latein ye vernam”). Besonders dienten auch das Pantegnum, die Schriften des Platearius und die salernitanischen curae egritudinum als Vorlage. Bei der Abfassung der Schrift schwebten vornehmlich therapeutische Zwecke vor, die anatomisch-physiologischen Beschreibungen der einzelnen Körperteile sind daher flüchtig behandelt. Ob dem Ortolff das ~Büchlein, wie sich die Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen halten sollen~[30] (Ulm ca. 1495), tatsächlich zukommt (in der Ausgabe gilt er als Verfasser), ist zweifelhaft; die in dieser populären Schrift gegebenen Anweisungen sind recht zweckmäßig.

[28] Verhalten des Urins und Pulses, der Zustand in den verschiedenen Tageszeiten, die Farbe des Gesichtes und die Beschaffenheit der Träume kommt hierbei in Betracht.

[29] Beginnend mit den Krankheiten des Kopfes: Vallendes Siechthumb (Epilepsie), von dem gehen Tode (Apoplexia), von der Unsinne (Mania), Haubtschwindel, Fluß des Haubtes u. s. w. In der Therapie überwiegen die vegetabilischen Drogen, die Dreckapotheke ist reduziert. Chirurgische Eingriffe, meist nur als ultima ratio, werden bei folgenden Affektionen empfohlen: Siechthumb der Nase ═ Polypen, pöse Drüsen am Halse ═ Skrofeln, Fleisch in der Keln ═ Schwellung der Mandeln, Theielplattern ═ Hämorrhoiden (Kauterisation), Pyß eines tobenden Hundes, Verwundung des Haubtes (Entfernung der Knochensplitter), Verwundung eines großen Darmes oder des Magens (Naht) u. s. w.

[30] wie sich die schwangern frawen halten süllen vor der gepurt, in der gepurt vnd nach der gepurd.

•Bartholomaeus Metlinger• (um die Mitte des 15. Jahrhunderts), Arzt in Augsburg, verfaßte ~Ein Regiment wie man junge kinder halten sol von mutterleyb bis zu siben jaren, mit essen, trinken, paden und in allen kranckheytten die in zu sten mügen~ (der Titel lautet in den einzelnen Ausgaben verschieden, Augsburg 1473, 1474, 1476, 1497, 1500, 1511, 1531, in freier Uebertragung herausgegeben von L. Unger, Das Kinderbuch des B. Metlinger, Leipzig und Wien 1904). Dieses wohl auf handschriftlichen Vorlagen beruhende Büchlein, in welchem Hippokrates (Aphorismen), Galen (de regimine sanit.), Rhases (Continens), Avicenna (Kanon), Averroes (Colliget), Constantinus (Pantegni) und Avenzoar zitiert werden, zerfällt in vier Kapitel, von denen die beiden ersten die Diätetik und Pflege des Kindes, das dritte die Krankheiten der Kinder, das vierte die Erziehung behandelt. Kap. I: Allgemeine Lebensregeln für die Neugeborenen, bis sie Gehen und Sprechen lernen, Mundreinigung, Salzen, Baden der Neugeborenen, Bestreuen des Nabels mit austrocknendem Pulver, Nabelpflege, das tägliche Bad bis zu einem halben Jahre mit seinen Kautelen, die Lagerung des Schlafenden mit erhöhtem Kopf; über die Art des Aufhebens, Streichens, Wickelns der Kinder, was man aus ihrem Weinen entnehmen kann. Kap. II: Säugen, Wahl der Schenkamme, Entwöhnung, Probe der Ammenmilch, Ammenernährung. Kap. III: Nach der Vorbemerkung, daß bei einem kranken Säugling die Amme in die Kur genommen werden müsse, werden folgende Krankheiten durchgesprochen: „Nerys” ═ Kopfausschlag, „Wechselbalg” ═ Hydrocephalus, „Durstig” ═ Meningitis (?), „Wachen” ═ Schlaflosigkeit, „Vergicht” ═ Krämpfe, Lähmungen, Ohrenfluß, Augenentzündungen, Schielen, Zahnen, Halsgeschwulst, Affektionen der Mundschleimhaut, Brustkatarrh, Verdauungsbeschwerden, Gelbsucht, Durchfall, Verstopfung, Mastdarmvorfall, Würmer und Leibschmerz, Nabel- und andere Brüche, Harnsteine, Hautgeschwüre, Fieber, „Gesegnet oder Ungenad” ═ Erysipel, „Durchschlechten und Blatern” ═ Masern und Blattern. In der Therapie beruft sich Verf. gelegentlich auf eigene Erfahrungen. Kap. IV: Anweisung, wie man die Kinder halten soll beim Laufenlernen, über körperliche und moralische Erziehung bis zum 7. Jahre (Essen, Trinken, Baden, Bewegung, Beginn des Unterrichts mit 6 Jahren); Weingenuß: Mädchen erst nach dem 12., Knaben nach dem 14 Jahre gestattet).

•Michael Puff aus Schrick• (ca. 1400-1473), Professor an der Wiener Universität, verfaßte 1455 „Ain guts nützlichs büchlin von den ausgeprennten Wassern” (von 1477-1601 dreißigmal gedruckt, besonders oft in Augsburg), welches 1466 vom Autor einer Neubearbeitung unterzogen wurde. Die Schrift handelt von der Verwendung der destillierten Wässer (aus 80 Pflanzen) und des gebrannten Weines[31].

[31] Mitteldeutsche Traktate des Salernitaners „Meister Bartholomaeus” über gebrannte Weine und Wässer liefen handschriftlich umher (vgl. die Veröffentlichung von J. Haupt in Sitzungsber. d. Akad. Wiss. Wien, Philos.-histor. Klasse 71. Bd., Wien 1872, p. 542 ff.). Möglicherweise ist daher das Büchlein des Michael Puff nur eine Kompilation -- Ueber die lateinischen Schriften des Michael Puff aus Schrick vgl. L. Senfelder, Oeffentliche Gesundheitspflege und Heilkunde, Separatabdr. aus Bd. II der Geschichte der Stadt Wien, herausgeg. vom Altertumsvereine zu Wien 1904.

•Heinrich von Pfolspeundt.• ~Buch der Bündth-Ertznei~ (ed. H. Haeser und A. Middeldorff, Berlin 1868), 1460 verfaßt. Die Schrift beginnt mit einigen deontologischen Betrachtungen, die sich namentlich auf die Nüchternheit, Reinlichkeit beziehen; wichtig ist der Rat, daß der Wundarzt in schwierigen Fällen, denen er selbst nicht gewachsen ist, den Kranken an andere erfahrene Meister verweise. Die Wunden (bei deren Untersuchung die ~Sonde~ zur Anwendung gelangt) zerfallen in frische und alte („faule”); erstere können in der Regel nur auf dem Wege der Eiterung (Applikation von Terpentinöl, Rosenöl, auf Werg oder Flachs gestrichener Wundpflaster, aus Honig, Mehl, Butter und Bolus bestehend) zur Heilung gebracht werden, letztere bedürfen scharfer, austrocknender und ätzender Mittel, von denen eine Menge angeführt sind (z. B. Alaun, Grünspan, Aetzkalk). Obgleich P. geringe Geneigtheit für die Anwendung der blutigen Naht bei der Wundvereinigung im allgemeinen zeigt, so gibt er doch klare Anweisungen zur Ausführung derselben, z. B. der Knopfnaht (mit einem grünseidenen Faden, der 7 Tage lang liegen bleibt). Zur Stillung von Blutungen dienten Tampons (aus Baumwolle), die mit styptischen Mitteln (darunter z. B. Zunder, Schweine- und Eselskot) versehen waren; von der Ligatur findet sich nicht einmal eine Andeutung. Als akzidentelle Wundkrankheiten gelten das „wilde Fewer” (Erysipel) und das „Gliedwasser” (wässerige Absonderung, Eiterung, Jauche [?]). Wundtränke bilden natürlich ein unabweisbares Erfordernis. Am ausführlichsten wird die Behandlung der penetrierenden Bauchwunden (namentlich der durch Pfeile verursachten) geschildert. Hierbei ist ausführlich die eventuelle Vornahme der Erweiterung der Wunde und der blutigen Naht, namentlich aber die Reposition prolabierter Därme besprochen; eine verletzte Darmschlinge soll durch Schnitt entfernt und durch eine silberne Kanüle ersetzt werden; innerer Bluterguß (wegen Gefahr der Gerinnung) ist stets durch entsprechende Lagerung der Kranken zu beseitigen. Sehr eingehend sind die Vorschriften über Pfeilextraktion, von Schußwunden ist dagegen nur an einer einzigen Stelle, und zwar ganz nebensächlich, die Rede. Der Verband bei Frakturen (nach vorgenommener Reposition) besteht aus einem „Beinpflaster” und entsprechend angebrachten Holz-, Filz- und Pappenschienen; bei komplizierten Frakturen muß die Bruchstelle offen gehalten werden. Bei Fraktur des Oberschenkels kommt eine hölzerne Beinlade wegen Gefahr der Verkürzung zur Anwendung, zur Behebung von Verkrümmungen maschinelle Behandlung. Die Anweisungen über die Reposition der Luxationen entbehren der anatomischen Grundlage und beruhen bloß auf Empirie, die Therapie der Hernien ist dürftig (Ruhelage, Reposition, diätetische Maßnahmen etc.), die Radikaloperation wird nicht erwähnt. Außer den genannten Affektionen werden mit kürzeren Bemerkungen noch Zahn- und Mundkrankheiten, Gicht, Ruhr, Spulwürmer, Dysurie, Kondylome, Pestbubonen etc. berücksichtigt. Die große Bedeutung der Schrift liegt hauptsächlich darin, daß sie die erste Beschreibung der ängstlich als Zunftgeheimnis gehüteten •Rhinoplastik• enthält, welche der Verfasser, wie er selbst angibt, von einem ~Italiener~ gelernt und nur zwei Ordensbrüdern mitgeteilt hatte. Diese Beschreibung, welche sich durch Ausführlichkeit auszeichnet, lautet folgendermaßen:

Die kunst. Nim ein bergament ader ein leder, vnnd must das gleich nach der nassen wunden machen, vnnd schneiden, sso weith vnd sso langk, als die forige nassen gewest ist. vnd must das enwenig bigenn oben vff der nassen, dor vmb das die nassen oben nicht breith werde. dornach nim das selbige bergemen ader leder, vnnd lege das hinder den elbogenn enweinig vff den arm, do er dicke ist, vnnd streich dorvmb mith einer dinten oder sunst mith farb, als weit vnd langk das selbige flecklein gewest ist: vnd nim ein guth scharff schnedemesser, ader ein schermesser, vnd do mith streich adder schneidt durch die hawt, vnnd nim des fleiss enweinigk mith. vnd schneidt nicht weiter, wan du das mit der dinten ader farb gemergt hast. vnd hibb hinden an zcw schnidden herfurbatz. vnnd wie du die mosse eben getroffen hast mit dem schniden, szo schneid nach mir er furbas. das thustu wol mith einem schnidt. vmb ein zcweren finger adder mehr. vnd lass denn selbenn fleck, den du geschnitten hast, am arm hengenn, vnd schnide den nicht abe. vnd hebe jm den arm vff das heupt, vnnd hefft im den selben fleck gleich auff die nassen, jn massenn als sie vor gewest ist. vnd dorvmb mustu den fleck dester lenger schneiden, das du dester bas tzw der nassen kommen kanst. den du must jm den arm vff das heupt binden, vnd hinder den elbogenn, vnnd must en alsso mith bendernn bewaren, das im der arm dister steter ligen möge, vnde dister weniger müde werde. mache derr binden von tochern dester meher. den er muss sso langk gebunden ligen, biss das dy nasse mith fleck gestosssenn sei. das werth tzw tzeitenn viii ader x tage. adder alsso langk bistu sichst, das es gestossen sie vnd in der heill ist, szo schnide den lappen ader flecke abe, doch nicht tzw kurtz, alsso das er dennacht ein wenigk vor dy nasse gehe, szo hat dy nasse newr ein loch. dornoch schneid den lappen adder den fleck in solcher lengk vnd breite, das du en vnden widder hefftenn magst. alsso mustu die hawth ein wenigk weg schneidenn, aber sunst roe fleiss aldo machen, vnd den selbigen lappen vnden hintzw hefftenn, do er roe fleisch ist, szo wirt die nassen ausssen widder zcwislicht, aber innen nicht. szo heil sie denn mith dem wundtrangk vnd mith dem öl, vnnd mith der rothen szalbenn. doch ee du in schnidest, szo lege im den arm vfft vff das heupt hocher vnnd nidder, sso siehstu woll, wo du jnn schneiden saldt. vnnd wan du en sso gantz gehefft hast, vnnd wilt jnn heilenn, vnnd all die weil du inn heilest, sso richt öm die nassen, vnnd binde im die, vnnd vorsorge ims alsso mith solchenn gebende, do von sie schmal, hoch ader nider wirth, ist enn die nasse tzw breith, szo binde jm kleine secklein tzw beidenn seiten neben vff die nasse, doch mustu jm gebunden fedderkell mith flachs in die nasse stossenn, vnd die forne in der nassen wol auss föllen, szo werden die nassen locher nicht tzw enge, vnd bleiben gleich weith. her wirt aber müde am ligenn, szo mustu jm tzw tzeitenn helfen am bette mith küssen vnnd mith tochern. die mustu alsso binden vnd legen, das sie im tzw holffe komen, vnnd rwe do durch gehabenn kan. vnnd muss tzw tzeiten lehenne im bette, alsso das es hoch tzw heupten sei. tzw tzeitenn sittzet er, zcw tzeiten gehet er vmb inn dem gemache, do er leith, vnd wo von ader wie er jn besten rwen magk, tzwm sselbigen hilff im. vnnd ist vorwar gerecht, gehe einer mith dem schneiden nwr recht vmb vnnd mith vornunfft, vnnd schneid im den fleck lang gnug, szo machstu disterbass mith im vmb gehen, vnnd rwet disterbass, vnnd schadt im nicht vorwar. Ich rathe einem ittzlichenn gantz, wen er der nasse nicht habbe. ~ein wall hath mich das gelernth~, der gar vil leuten do mith geholffen hath, vnnd vill geldes do mith verdieneth. Queme dir einer tzw, vnnd wir im die nasse abgehawen, vnd wer im geheilet, szo schneid im die hawth wol vnnd weid gnug vff bis vff das roe fleisch, vnnd mache das alsso das forder. dor nach heile das aus alsso, es gehet antzweiffell tzw. es ist vfft bewerth. (In der erwähnten Ausgabe S. 29 ff.) Bemerkenswert ist ferner die Schilderung der ~Hasenschartenoperation~ und die Anweisung zur ~Anästhesierung~ (Schlafschwämme, die mit dem Saft von schwarzem Mohn, Bilsensamen, Mandragorablättern, unreifen Maulbeeren, Schierlingswurzeln, Efeu, Lactucasamen, Seidelbastkörnern getränkt sind).

b) ~Mittelniederdeutsch.~

•„Practica”• des •„Meisters Bartholomaeus”• von Salerno (Gotha, Herzogl. Bibl. Ms. 980, Bl. 85^r-104^v), ed. von Felix Freih. v. Oefele, „Angebliche Practica des Bartholomaeus von Salerno, Schüler des Constantinus Salernitanus”, Neuenahr 1894.

•Die dudessche arstedie• (Gotha, Herzogl. Bibl. Ms. 980, Bl. 7_{r}-85_{r}). Vgl. über diese beiden Bestandteile des „Gothaer Arzneibuchs” Regel (Gothaer Gymnasialprogramm 1872, 1873; Jahrb. d. Ver. f. nd. Sprachf. Jahrg. 1878, 1879).

•Fragment eines mittelniederdeutschen Arzneibuches• (ca. 1300), H. Fischer, Pfeiffers Germania, 1878, XXXIII, S. 52-56.

•Everhard von Wampen•, aus Pommern, verfaßte 1325 am schwedischen Königshofe den ~Spegel der naturen~ (~Spiegel der Natur~), ein Lehrgedicht, welches eine populäre Darstellung der Humoralpathologie mit Berücksichtigung von Jahreszeit, Tierkreiszeichen, Planeten etc. und darauf gebauter Diätetik enthält, veröffentlicht von Erik Björkman in Upsala, Universitets Aarsskrift 1902.

•Van den eddele ghestenten.• C. Schröder, Jahrb. d. Ver. f. nd. Sprachf. 1876, S. 57-75.

•Das [Utrechter] Mittelniederdeutsche Arzneibuch• (ca. 1400). J. H. Gallee, Jahrb. d. Ver. f. nd. Sprachf. 1889, S. 105-149.

•Das große Wolffenbütteler mittel-niederdeutsche Arzneibuch• (Wolfenbüttel, Herzogl. Bibl. Ms. Aug. 23, 3. -- 143 Bl. Perg. -- 15. Jahrhundert), vgl. Regel (Jahrb. d. Ver. f. nd. Sprachf. 1878, S. 5-26).

Mittelniederländisch.

•Jehan Yperman.• ~Chirurgie~ ed. M. C. Broeckx, La chirurgie de maître J. Y., Anvers 1863 (Annales de l'Académie d'archéologie de Belgique, t. XX). ~Traktat über Medizin~ ed. M. C. Broeckx, Traité de méd. pratique de maître J. Y., Anvers 1867. Die mit anatomischen Figuren (z. B. Schädelnähte) und Abbildungen von Instrumenten versehene ~Chirurgie~ (welche ursprünglich lateinisch abgefaßt war) beruht auf gründlicher Literaturkenntnis[32] und vielen selbständigen Erfahrungen, welche den Verfasser als geschickten und kühnen Operateur zeigen. Das Werk beginnt mit einer frommen Einleitung, der Definition der Chirurgie und einer Anatomie des Kopfes nebst zugehörigen physiologisch-pathologischen Bemerkungen, sodann folgt eine chirurgische Hodegetik resp. Deontologie, worin außer den entsprechenden körperlichen und moralischen Eigenschaften, die Kenntnis der Grammatik, Logik, Rhetorik und Ethik verlangt wird. Aus dem weiteren Inhalt, der die Lehre von den Wunden im allgemeinen und von der Blutstillung, sodann die chirurgischen Affektionen in der Anordnung a capite a calcem behandelt (von den letzten Kapiteln, Krankheiten der unteren Extremitäten, ist nur der Anfang erhalten), wäre folgendes hervorzuheben. Die Wunden werden (in geeigneten Fällen) mit gerader Nadel und einem gewichsten Faden genäht, zur Beförderung des Eiterabflusses dient eine Wieke. Yperman unterscheidet arterielle und venöse Blutungen, bei größeren Blutungen kommen Styptika, die ~Kompression~, das ~Cauterium~, die ~Unterbindung und Umstechung~ (vielleicht auch die Torsion) ~der Gefäße~ zur Anwendung. Unter den Schädelverletzungen (ausführliche Schilderung der ~Trepanation~) werden auch die Quetschungen des Schädeldaches ohne äußere Wunden beschrieben. Bei der Operation der Hasenscharte findet eine Anfrischung und eine Vereinigung mittelst der Knopfnaht und der umschlungenen Naht statt. Halb abgehauene Ohren werden mittelst Naht wieder befestigt. Eingehend sind die Verletzungen durch Geschosse (Pfeile) geschildert, resp. die Methode der Ausziehung; den Verletzten wurde auch ein besonderer Wundtrank gereicht. Balggeschwülste sind nach Freilegung zu exstirpieren oder mit einem stumpfen Haken herauszubefördern. Von Nasenkrankheiten werden Polypen, Nasenbluten, Ozäna, von den Krankheiten der Mundhöhle ranula, cancer, ulcera der Zunge, Mundfäule, Fissuren der Lippenschleimhaut, von Ohrleiden Fremdkörper, Ohreiterungen, Ohrwürmer besprochen. Reichhaltig ist der Abschnitt über die Verletzungen, Schußwunden, Abszesse, Drüsenschwellungen der Halsregion. Hierbei wird ein Fall erzählt, wo die Ernährung durch eine, tief in den Mund gesteckte silberne Röhre stattfand. Bezüglich der Heilung der Kröpfe und Skrofeln durch Königshand heißt es, daß die Skrofeln, wo sie heilbar sind, auch ohne diese Maßnahme heilen „ende vnderwilen ghenesen si niet”. Ausführlich werden die Hautleiden (Scabies, Warzen, Pocken und „maselen”, worunter außer den Morbillen noch eine ganze Reihe anderer Exantheme zusammengefaßt sind, Lepra ═ laserscap mit ihren verschiedenen Spezies) besprochen; unter den ~Kennzeichen des Aussatzes~ ist auch die Anästhesie der Haut, das Nichthaften von Wasser auf der Haut und die Blutprobe (drei Körner Salz, auf das Aderlaßblut gelegt, „schmelzen” bei Leprösen) erwähnt, die „Laserie” entstehe oft als „infexcie” durch häufigen Sexualverkehr mit Frauen, welche an der Krankheit leiden. Nach den Abschnitten über vergiftete Wunden, Bubonen, Fisteln, Erysipel, Abszesse, Verbrennungen folgt die Darstellung der Eingeweideverletzungen und Hernien. Behufs Reposition prolabierter Bauchorgane soll die Wunde erweitert werden, die Heilung der Hernien sei durch sechs Wochen lang fortgesetzte Rückenlage, besondere Diät, Pflaster etc. zu versuchen. Unter den Affektionen des Penis ist die Rede von guten und brandigen Geschwüren etc., wobei in der Therapie Pulver, Einspritzungen, Kauterisationen etc. eine wichtige Rolle spielen. Nabelbrüche sollen durch Umstechung radikal geheilt werden. Bei den Hämorrhoiden wird von chirurgischen Maßnahmen nichts angeführt; in der Therapie der Mastdarmfisteln kommen Salben oder das Abbinden zur Anwendung, Vorfall des Mastdarmes sei mit adstringierenden Mitteln zu behandeln. -- Der ~Traktat über innere Medizin~ stellt ein mehr für Anfänger bestimmtes Kompendium dar (es liegt nur unvollständig vor) und berücksichtigt vorzugsweise die therapeutische Seite (Aderlaß, Purganzen, Bäder, Räucherungen, Einreibungen, Umschläge etc.); auch in diesem Werk bewährt sich Yperman als ein Arzt von selbständigem Urteil und reicher Eigenerfahrung[33].

[32] Zitiert sind 25 Autoren, darunter am häufigsten von den antiken Galen, von den arabischen Avicenna, von den abendländischen Lanfranchi. An letzteren, der sein Lehrer war, schließt sich Y. am meisten an. Außer den bekannten kommen unter den zitierten Autoren auch eine Anzahl von Namen zum ersten Male vor, z. B. Wilhelm von Congeinna oder „Anceél van Geneven”, welcher im Gegensatz zu allen übrigen Chirurgen bei Verwundeten ~kräftige~ Diät empfahl, Wilhelm van Medicke, der eine Quecksilbersalbe angab u. s. w.

[33] Unter den Heilmitteln der Wassersucht nach Wechselfieber empfahl er den Bodensatz in den Eimern der Schmiede, bei Strangurie Injektionen von Milch und Narkotika.

Einen anonymen Traktat, der über Harnschau, Aderlaß und über den Gebrauch von Medikamenten handelt, gab kürzlich Geyl mit französischer Uebersetzung heraus, Un traité de médecine du XV. siècle. Janus XIV, 1909, p. 354 ff.

Mittelenglisch[34].

[34] Bezüglich der S. 274 erwähnten angelsächsischen Literatur wären nachzutragen, die Neueditionen des Leech Book of Bald von Günther Leonhardi in der Bibliothek der angelsächsischen Prosa VI. Bd., Hamburg 1905, p. 1-91, des anderen Leech Book von demselben Herausgeber ibid. VI. Bd., 1905, p. 91-109, der angelsächs. Rezeptsammlung Lacnunga, ibid. IV. Bd., 1905, p. 121-155.

•Ein mittelenglisches Medizinbuch•, ed. Fritz Heinrich, Halle 1896.

•Mittelenglische Rezepte des 14. Jahrhunderts• (ca. 1400), ed. G. Henslow, Medical works of the fourteenth Century, London 1899.

•„Heilkräuterlehre”•. Archaeologia, Vol. XXX, Lond. 1844, p. 364-395.

•„Gereimte Heilkunde”•. Archaeologia, Vol. XXX, Lond. 1844, p. 349-363.

~Englische Rezepte~ (ca. 1400). Archaeologia, Vol. XXX, Lond. 1844, p. 395-403.

Gälisch.

•Meddygon Myddfai•, the physicians of Myddvai or the medical practice of the celebrated Rhiwallon and his sons, of Myddvai, in Caermarthenshire ... translated by John Pughe ... and edited by John Williams ab Ithel, Llandovery 1861.

Alt-Dänisch, Norwegisch, Schwedisch.

•Henrik Harpestreng• († 1244), ~Danske Laegebog~, ed. Chr. Molbech, Kopenhagen 1826. In altnorwegischer Uebertragung ed. Marius Haegstad in Videnskabs-Selskabets Skrifter II. Hist.-filos. Kl. Nr. 2; in altschwedischer Uebertragung ed. G. E. Klemming in Läke-och Örteböcker från Sveriges medeltid, Stockholm 1883-86 (Samlingar utgifna af Svenske Fornskrift-Sällskapet).

•Ein altdänisches Arzneibuch• aus dem 14. Jahrhundert, ed. ~Viggo Såby~, ~Det Arnamagnaeanske håndskrift~ Nr. 187, Kopenhagen 1886.

•Ur laekningabók• (13. Jahrhundert), norwegisch, ältestes Fragment eines isländischen Arzneibuches, ed. Konr. Gislason, Kopenhagen 1860 (Prover af oldnordisk sprog og literatur, p. 470-475); auch in altdänischer Uebersetzung.

•Den islandske laegebog•, ed. Kr. Kalund, Kopenhagen 1907 (Kgl. Danske Vidensk.-Selsk. Skr. 6. Raekke hist. og filos. Afd. VI, p. 365-394).

•Läke-och Örte-böcker• från Sveriges Medeltid (schwedische Arzneibücher aus der Zeit vom 14.-16. Jahrhundert, zumeist aus dem 15. Jahrhundert), ed. G. E. Klemming, Stockholm 1883-86 (Samlingar utgifna af Svenska Fornskrift-Sällskapet, Heft 82, 84, 90).

Register.

•A.•

Abd el-Letif 191. 223. Abd el-Malik ben Abhar Alkinani 145. Abd er-Rezzak 225. Abella 285. Abenguefit 184. 220. 332. Abraham ben Meir ibn Esra vide Avenerzel. Abu Bekr Muhammed ibn Baddscheh vide Avempace. Abu Dschafer Ahmed el Dschezzar 176. 211. 288. Abu Dschafer al-Gafiki 220. Abu Imran Musa ben Majmun vide Maimonides. Abu Jusuf Chisdai ibn Schaprut 154. Abul Abbas Ahmed ben Jusuf Ettifaschi vide Tifaschi. Abul Farradsch Dschordschis vide Bar Hebraeus. Abulkasim 178. 195. 196. 197. 212. 332. 384. 488. 496. Abu Mansur Muwaffak 176. 227. Abu Merwan ibn Zohr vide Avenzoar. Accursius aus Pistoja 333. Actuarius vide Joannes Aktuarios. Adalbert von Mainz 318. Adam von Marisco 358. Adamantios 52. 105. Adelard von Bath 331. 358. Aegidius Corboliensis vide Petrus Aegid. Corb. Aelian 21. Aëtios 98. 102. 104 ff. 127. 134. 170. Afflacius 289. 295. 314. Aggregator Brixiensis 421. Agulinus vide Gualtherus Agul. Ahron von Alexandria 128. Ailios Promotos 17. 27. Aineas von Gaza 34. Albertus Magnus 349. 352 ff. Albicus 424. 425. Alcadinus 366. Alchabitius 332. Alcoati(m) 221. Alderotti vide Thaddaeus Florentinus. Aldhelm von Malmsbury 265. Aldobrandino da Siena 385. Alexander de Spina 348. Alexandros von Abonuteichos 21. Alexandros von Aphrodisias 111. Alexandros von Tralles 98. 102. 110 ff. 134. 254 ff. 274. 285. 307. 369. 372. 510. Alfred Sershall 358. Alhazen 158. 362. Ali ben el Abbas 176. 191. 195. 196. 210. 288. 330. 362. 440. 488. Ali ben Husain el Ansari 229. Ali ben Isa vide Jesus Haly. Ali ben Rodhwan 183. 219. 333. Alkindus vide al-Kindi. Alkuin 266. 267. Alpetragius 335. Alphanus 282. 284. 286. „Alphita” 366. St. Amando vide Johannes de St. A. Amin ed-Daula 221. Ammar ben Ali al Mausili 183. 195. 219. Amplonius 462. Andromachos 13. Anthimus 248. 249. Antyllos 52. 105. 123. 125. 209. Apollonios von Kittion 131. Apollonios von Mys 53. Apollonios von Tyana 19. 30. 36. „Apulejus” (Pseudoapulejus) 59. 234. 255. 256. 274. 275. 278. 320. Archibios 8. Archigenes 17. 46. 51. 105. 106. 107. 166. Archimatthaeus 290. 293. 314. Arcolano Giov. 442. 508. Arculanus vide Arcolano. Arderne John 430. 466. 503. Aretaios 166. 235. Arib ben Said 196. Aristides 21. Aristophanes 18. Aristoteles 34. 137. 161. 168. 187. 188. 201. 330. 331. 335. 340. 349. 350. 353. 355. 364. 368. 369. 377. 416. 459. 484. 485. 488. Armengaud 333. 336. Arnaldus von Villanova 299. 333. 338 ff. 419. 460. 464. 503. 504. Arnoldus Saxo 354. Artemidoros 20. 23. „Articella” 459. Artorius 75. „Arzneibücher” 445. 514. 519. 521. Asklepiades 76. 105. 137. Asklepiodotos 73. 74. „Aspasia” 107. Athenaios 16. Atto 289. Augustinus 80. 258. „Aurelius” 256. 257. 285. Ausonius 233. Avempace 220. Avendeat vide Joh. Toletanus. Avenerzel 192. Avenzoar 185. 191. 195. 220. 333. 488. Averroës 161. 185. 187. 191. 195. 221. 333. 335. 336. 369. 459. 488. Avicenna 130. 161. 179 ff. 191. 195. 196. 197. 202. 214 ff. 332. 335. 368. 369. 372. 375. 395. 440. 441. 452. 459. 460. 461. 484. 487. 488. 496. 502. 509. 510.

•B.•

Bachtischua 148. 165. 200. Bacon Roger 358 ff. Bagellardus Paulus 444. 511. Bandinellis de Matth. 512. Bar Hebraeus 202. 224. Barnabas de Reggio 511. Bartholomaeus 290. 295. 518. Bartholomaeus Anglicus 356. Barziza (Barzizius) Christoforo 442. Basileios 42. 78. Baverio vide Baverius. Baverius de Baveriis 443. 509. Beda Venerabilis 265. Benedetto da Norcia 443. 512. Benedictus d. Heilige 251. Benedictus Crispus vide Crispus. Benevenutus Grapheus 315. 513. Benjamin von Tudela 282. 317. Benzi vide Hugo Senensis. Bernard de Gordon 403 ff. 419. 447. 488. 501. 503. Bernardus Provincialis 302. 303. 316. Bernhard von Clairvaux 323. Bertapaglia da Leonardo 443. 509. Bertharius 255. Bertuccio vide Bertucius. Bertucius 438. 485. al-Biruni 159. 183. Blemmydes 102. 138. Boethius 248. Bonacosa 333. Bonifacius 265. Bonifacius VIII. 432. Borgognoni de Ugo vide Hugo von Lucca. Boucher Guillaume 502. Branca 443. 444. Bruno da Longoburgo 380. 447. 488. 496. Burgundio von Pisa 440. Burzweih 141.

•C.•

Caelius Aurelianus 43. 61 ff. 248. 255. 256. 260. 285. Caesar 12. 238. Caesarius von Heisterbach 318. Calenda Constanza 285. Calmeta Raimund 447. Canamusali 227. Cassianus Bassus 26. Cassiodorius 247. 248. 250. 251. 252. 253. Cassius Felix 72. 73. 248. 372. Cecco di Asculo 483. Celadianus 10. Celsus 273. 372. Cermisone Ant. 442. 506. Chalifa ben Abil Mahasin 225. Chalin de Vinario 425. 477. 501. Charmis 10. Chaucer 465. Chauliac vide Guy von Ch. Cicero 12. 20. Clemens Alexandrinus 75. 77. „Cleopatra” 72. Colomines Lucian 478. Columban 265. Concoreggio Joh. de 442. 507. Congeinna vide Wilhelm von C. Constantinus Africanus 287 ff. 301. 305. 306. 307. 308. 310. 320. 329. 330. 339. 369. 460. 488. 503. Corvi Guglielmo vide Aggregator Brixiensis. Cosmas vide Kosmas. Crispus Benedictus 253.

•D.•

Damian 39. 251. 385. Damigeron 35. Damnastes 130. Daud el Antaki 225. Demetrios 13. Demetrios Pepagomenos 101. 132. Demosthenes 10. 105. 109. 256. 273. 372. Deroldus 282. Despars vide Jacobus de Partibus. Didymos 105. Diokles 76. Dionysius Alexandrinus 41. 77. Dioskurides 17. 44. 53. 105. 154. 212. 223. 234. 252. 253. 256. 319. 372. Donatus 261. Dondi de' Giacomo 421. 486. Dondi de' Giovanni 418. 421. 486. Donnolo 277. Dschelal ed-Din es-Sojuti 225. Dschordschis ben Dschabril ben Bachtischua vide Bachtischua. „Dyascorides” 256.

•E.•

Edda 446. Erasistratos 76. „Escolapius” 256. 257. 285. Euelpides 10. Eustatius de Matera 366. „Evax” 320. Everhard von Wampen 445. 519.

•F.•

Fachr ed-Din er-Razi 222. Falcucci Niccolo vide Nicolaus Florentinus. al-Farabi 161. 175. Farradsch ben Salem 335. Ferrari da Grado 443. 508. Ferrarius 295. 302. 304. Forat ben Schânâsa 145. Francesco di Piedimonte 422. 464. 482. Fredegar 261. Fredus 255. Friedrich II. 334. 335. 344. 345. 377. 412.

•G.•

Gaddesden John of 423. 502. 503. al-Gafiki 185. 191. 220. Galeazzo de Santa Sofia vide St. Sophia. Galenos 4. 7. 8. 10. 11. 15. 17. 20. 21. 33. 39. 42. 43. 48. 50. 53. 73. 105. 107. 110. 121. 123. 128. 131. 134. 140. 148. 165. 168. 170. 179. 181. 186. 207. 223. 251. 252. 255. 256. 257. 285. 289. 305. 310. 320. 332. 368. 369. 372. 376. 377. 395. 420. 440. 452. 457. 458. 459. 460. 461. 469. 484. 487. 488. 491. 502. Gallus 424. 504. Ganivetus 512. Garbo del Dino 421. 483. 488. Garbo del Tommaso 418. 421. 425. 484. Gargilius Martialis 45. 255. 256. 320. Garib ben Said 212. Gariopontus 284. 285. 306. 307. 372. Gatenaria Marco 443. 508. Geber 150. Geiler von Keisersberg 465. 469. Gellius 16. Gentile da Foligno 421. 422. 440. 461. 486. 488. Georgios Choniates 138. Gerardus de Solo 423. 501. Gerbert 273. Gerhard von Cremona 332. Gilbertus Anglicus 367. 369. 488. 501. 503. Gilles de Corbeil vide Petrus Aegidius Corboliensis. Gillibertus mag. 388. 511. Giraldus von Cumba 464. de Gradibus vide Ferrari da Grado. Gregor von Tours 261. 262. 327. Gregorios von Nazianz 78. Gregorios von Nyssa 78. Grossetête 350. 358. Grimoald 282. Guainerio 443. 506. Gualtherus Agulinus 367. 368. Guarna Rebecca 285. Guascone Armando 317. Guido von Arezzo 464. Guidoald 255. Guilielmus Brixiensis 421. 425. 483. Guilielmus de Saliceto 380 ff. 488. 509. Guy de Chauliac 428 ff. 440. 454. 456. 469. 476. 485. 495 ff. 496. 509.

•H.•

Hadrian 15. al-Haitam vide Alhazen. el-Harits ben Kalada 143. Harpestreng Henrik 446. 447. 521. Heinrich von Louffenberg (Lauffenberg) 445. 515. Heinrich von Mügeln 514. Heliodoros 51. Henri de Mondeville 427 ff. 469. 476. 488 ff. 496. Henricus de Saxonia 354. Heras 105. Herculanus vide Arcolano. Heribrand 272. „Hermes Trismegistos” 31. 33. 34. Herodotos 46. 57. 105. 106. Herophilos 76. Herrard von Landsperg 319. Hersend 469. Hesychios 73. 74. Hibat Allah ibn Dschami 221. Hieronymus 75. Hildegard die Heilige 320. 321. Hippokrates 25. 33. 73. 76. 105. 123. 128. 131. 134. 140. 170. 252. 253. 255. 256. 257. 285. 305. 332. 368. 369. 420. 459. 460. 461. 487. 488. 496. de Honestis Christof. 444. 511. Horaz 280. Hrabanus Maurus 269. Hubaisch ben el Hasan 147. 149. Hugo, Abt von St. Denys 272. Hugo, Physicus 317. Hugo von Lucca 376. 378. 379. 488. Hugo Senensis 442. 506. 513. Hunain ben Ishak vide Johannitius.

•I. J.•

Jacob ben Abba-Mari b. Anatoli 334. Jacobos 73. 74. Jacobus de Partibus 441. 461. 510. Jacobus Foroliviensis 421. 487. Jacopo da Bertinoro 317. Jahja ben Masawaih vide Mesuë. Iamblichos 31. Jamerius 308. „Janus Damascenus” 204. 205. Ibn abu Useibia Muwaffik ed-Din 202. 224. Ibn al-Baitar 159. 189. 223. Ibn al-Dschezzar 176. 211. 288. Ibn al-Haitam vide Alhazen. Ibn an Nafis 224. Ibn Botlan 183. 218. Ibn Dschezla 183. 218. 335. Ibn Dscholdschol 178. 202. 211. Ibn el Katib 225. Ibn el Koff 224. Ibn el Kotbi 225. Ibn Hobal Muhaddib ed-Din 223. Ibn Wafid el-Lachmi vide Abenguefit. Ibn Zohr vide Avenzoar. Jean à la Barbe 425. 502. Jehuda ben Tibbon 318. Jesus Haly 183. 195. 219. Innozenz III. 326. 377. Joannes 129. Joannes Aktuarios 101. 133. Joannes Alexandrinus 128. Joannes Chumnos 133. Joannes Philoponos 128. Joannes Tzetzes 136. „Johann von Mailand” 299. Johannes Anglicus vide Gaddesden. Johannes cum Barba vide Jean à la Barbe. Johannes de Casso 511. Johannes Castalius vide Joh. de St. Paulo. Johannes de Sancto Amando 367 ff. 370 ff. Johannes de Sancto Paulo 302. 305. 312. Johannes de Tornamira 423. 440. 441. Johannes Jacobi 423. 501. Johannes von Capua 333. Johannes Toletanus 332. Joh. von Salisbury 318. 323. 324. 325. Johannitius 149. 165. 166. 204. 288. 368. 369. 459. 460. 488. Ionikos von Sardes 46. Josef ben Jehuda Aknin 318. Josephus Flavius 18. Isaac Judaeus 176. 177. 197. 211. 288. 304. 314. 333. 368. 369. 460. 488. Isaak Taxeotes 136. Isa ben Jabja 149. Ischak ben Amran 211. 288. Isidorus von Sevilla 256. 259. 268. 286. 320. 372. Iso 272. Juda 282. Julian Apostata 42. Julius Africanus 35. 39. Justos 105. Juvenal 15.

•K.•

Karl der Große 267. 276. 327. Karl I. von Anjou 335. 346. Kemal ed-Din el Demiri (Domairi) 225. al-Kindi 150. 161. 165. 167. 205. 333. 488. Kohen al Attar 224. Kophon 284. 290. 291. 295. 307. 316. Kosmas 39. 251. 385. Kosta ben Luka 147. 288. Kotb ed-din es-Schirazi 225. Krinas 11. Kriton 105. Kyraniden 35.

•L.•

„Lacnuga” 275. Lactantius Firmianus 38. 40. 77. Lanfranchi 385 ff. 496. 503. 509. Largelata vide Pietro d'Argellata. Latini Brunetto 357. Leech book 274. 520. Leon 101. 129. Leonides 105. 107. 109. 123. 125. Louffenberg vide Heinrich von L. Lucretius Carus 261. Lukas 39. Lukian(os) 19. Lullus Raimundus 35. 363. 364. Lysiponus 10.

•M.•

„Macer Floridus” 319. 447. 502. Magnino 391. Magnos 13. Magnos der Iatrosophist 73. Magnos von Antiochia 46. Magnos von Emesa 121. 134. Maimonides 161. 189. 222. 488. Manka 148. de Manliis (de Boscho) Joh. Jac. 444. 512. Mar Samuel 81. Maranchus 366. Marbod 319. 320. 447. Marcellus Empiricus 60. 61. 233. 234. 235. Marcus Manilius 32. Marcus Toletanus 333. Marileif 261. Markellos von Side 105. Markianos 105. Martial 8. 10. 12. 15. Martianus Capella 268. 343. Masardjaweih 145. Masona 259. Matthaeus Sylvaticus 422. 482. Maurus 302. 304. 309. 312. 314. 369. Maximus 137. Mechithar 229. Meddygon Myddfai 521. Megenberg, Konrad 445. 514. 515. Meinauer Naturlehre 357. 445. 514. Meletios 100. 129. Mercuriade 285. Merkurios 130. Mesuë 165. 191. 204. 452. Mesuë der Jüngere 183. 226. 405. 440. Methodios 77. Metlinger, Bartholomaeus 445. 516. Michael Scotus 335. Mirfeld, John 423. 502. Mir Muhammed Husain 229. Mir Muhammed Zeman-Tunkabuni 228. Mondino de Liucci vide Mundinus. Montagnana 442. 507. Montecatini de Ugolino 512. 513. Moschion 72. 108. 256. 272. 321. 372. Muhammed al-Gafiki vide Gafiki. Mundinus 433 ff. 455. 456. 485. Musa ben Majmun vide Maimonides. Musandinus 302. 303. 312. Mutanabbi 164. Myrepsos vide Nikolaos M.

•N.•

Najim ad-din Mahmud 225. Neckam 318. 355. Nedschib ed-Din es-Samarkandi 223. Nemesios von Emesa 79. Nicolaus 261. Nicolaus Florentinus 422. 457. 488. Nicolaus Praepositus 301. 302. 311. 315. 367. 369. 370. 372. 460. 503. Nicolaus von Reggio 440. Nicolaus von Ultricuria 418. Niketas 101. 131. Nikolaos 154. Nikolaos Myrepsos 101. 133. 303. 440. Nilus der Heilige 277. Nonnos vide Theophanes N. Norciner (die) 443. Notker 272. Nurredin Muhammed Abdullah 228.

•O.•

Obizo 317. Octavius Horatianus 57. Odo von Meudon 319. Odo von Morimunt 319. Olympiodoros 34. Oreibasios 43. 46. 47 ff. 98. 105. 131. 134. 137. 170. 256. 257. 320. 372. 488. Origines 36. „Orpheus” 35. Ortolff von Baierland 445. 515. Otto von Cremona 312. Oseibia vide ibn Abu Useibia.

•P.•

Paccius Antiochus 15. Palladios 73. 75. 131. 261. 320. Paravicius 333. Paulos von Aigina 98. 121 ff. 131. 134. 170. 196. 208. 278. 285. 372. 429. 488. 496. Paulus Silentiarius 137. Paulus von Merida 259. Petosiris 32. 33. Petrarca 416 ff. 419. 484. 486. Petroncellus, Petronius 284. 285. 286. 295. 306. Petrus 261. Petrus Aegidius Corboliensis 308 ff. 314. 316. 317. 318. 322. 324. 325. 368. 459. 460. Petrus Aponensis 404 ff. 419. Petrus de St. Floro 423. 502. Petrus Hispanus 367. 368. Petrus von Maricourt 358. Pfolspeundt, Heinrich von 445. 517. Philagrios 53. 73. 105. 106. 107. Philaretus 310. 368. 459. 460. Philipp de Thaun 320. Philostratus 8. 36. Philotimos 114. Philumenos 45. 46. 105. 106. 107. Phlatzpingen vide Pfolspeundt. Photios 100. 129. „Physiologus” 275. Pietro d'Abano vide Petrus Aponensis. Pietro d'Argellata 443. 509. Pietro da Eboli 366. Pietro de Tusignana vide Tussignana. Pitard 427. 488. Platearius, Johannes 284. 286. 290. 293. 314. Platearius, Matthaeus 301. 303. 311. Plinius 7. 10. 11. 15. 16. 19. 24. 26. 42. 44. 233. 234. 235. 372. Plotin 31. 36. Plutarch 16. Poëma medicum 378. Polemon 52. Porphyrios 31. 36. 161. 166. 340. Poseidonios 53. 54. 105. 106. 136. Precianer (die) 443. Profatius 336. Psellos 100. 101. 102. 130. 138. Pseudodemokrit 26. 32. 34. Pseudomesuë 227. 335. Pseudoplinius 58. 59. 253. 255. 278. Ptolemaeus 33. 331. Puff aus Schrick 445. 516. Puteolana balnea 366.

•Q.•

„Quatuor magistri” 377. 476. Quiricus de Augustis 444. 512.

•R.•

Rafn Sveinbjörnsen 446. Ragenifrid 282. Rambam vide Maimonides. Raschi 318. Raymund von Sabunde 418. Raymundus de Moleriis 501. Receptari de Manresa 512. Regimen Salernitanum 299. 300. 301. Reoval 261. Rhazes (Rhases) 168 ff. 191. 195. 202. 205. 333. 335. 369. 372. 384. 395. 452. 459. 460. 461. 462. 488. 502. Rheginus vide Nicolaus von Reggio. Rhuphos 50. 53. 105. 106. 107. 131. 256. Ricardus Anglicus 367. 368. Ricettario Fiorentino 512. Richardus Salernitanus 302. 305. 312. 369. Richerus 272. 282. Ristoro d'Arezzo 357. Rodoam vide Ali ben Rodhwan. Roger, König von Sizilien 316. 317. Roger(ius) 306. 307. 308. 377. 488. 496. 503. 513. Rogerius de Barone (Varone) 307. 308. Rolandus 377. 488. Romualdus 283. 302. 305. 312.

•S.•

Sabbatai ben Abraham vide Donnolo. Sabinos 51. Sabur ben Sahl 165. Sadaka as-Schadili 225. Saladinus de Asculo 444. 511. Salah ad-Din 195. 225. Salernus Mag. 302. 303. 312. 316. Salomo 18. Salvino degli Armati 348. Sams ad-din al Afkani 225. Sanguinaticius 137. Santa Sophia de Galeazzo 421. 487. 505. Santa Sophia de Marsilio 421. 487. Santes de Ardoynis 444. 512. Savonarola Michele 442. 506. 513. Scacchi delle Preci 443. Schrick vide Puff von Schr. Scribonius Largus 11. 15. 17. Secretum secretorum 330. Serapion der Aeltere 165. 166. 205. 384. 452. 488. Serapion der Jüngere 183. 227. Serenus Samonicus 44. 253. 255. 267. 275. Sergios von Rasain 140. Severos 10. 73. 75. 105. 109. 127. Sextus Empiricus 29. 33. Sextus Placitus Papyriensis 58. 59. 274. Sigismundus Albicus vide Albicus. Sigoald 272. Silanus de Nigris 488. Simeon Seth 101. 131. Simon von Genua vide Simon Januensis. Simon Januensis 334. 336. 368. 372. 483. Solinus 42. Soranos 7. 46. 50. 63. 76. 105. 107. 108. 109. 123. 124. 127. 131. Speculum hominis 286. Stainpeis 460. Stephanos von Athen 121. Stephanos von Edessa 101. Stephanos Magnetes 101. 132. Stephanus de Caesaraugusta 333. Stephanus von Antiochia 330. Stertinius Xenophon 13. 14. „Der Stricker” 354. Sulken vide Sulko. Sulko von Hosstka 424. 504. es Suwaidi el-Ansari 224. Synesios 138. Synesios von Ptolemais 34.

•T.•

at-Tabari 172. 209. Tacitus 12. 236. 238. Taddeo Alderotti vide Thaddaeus Florentinus. at-Tamimi 211. Tatian 39. Teoderico Borgognoni vide Theoderich von Lucca. Tertbona 512. Tertullian 40. 41. 76. Thabit ben Kurra 147. 191. 205. Thaddaeus Florentinus 373 ff. 377. 406. 419. 422. 466. Theoderich 246. Theoderich von Lucca 376. 378 ff. 488. 496. Theodokos 145. Theodorus Priscianus 56. 57. 284. 285. 372. Theodor von Tarsus 264. 266. Theophanes Nonnos 129. „Theophilos” 99. 120. 134. 304. 314. 459. 460. Thessalos 7. Thiedegg von Corvey 272. Thomas aus Breslau vide Thomas von Sarepta. Thomas von Aquino 349. 355. Thomas von Brabant 354. 357. Thomas von Cantimpré 357. 514. Thomas von Sarepta 424. 503. Tibboniden 336. Tifaschi 224. Torre della Giovanni vide Jacobus Foroliviensis. Torrigiano di Torrigiani vide Turrisanus. Tribunos 140. „Trotula” 284. 286. 296. 306. Turrisanus (Trusianus) 421. 461. 484. Tussignana 425. Tzetzes vide Joannes Tz.

•U.•

Ulpian 13. Uranios 101. Urso 304. 312. 314.

•V.•

Valescus de Taranta 441. 511. Varignana Bartolommeo 374. 421. 422. 483. Varignana Guglielmo 421. 425. 432. 483. Varro 16. 268. Vettius Valens 11. Vincentins Bellovacensis 352. 355. 356. Vincenz von Beauvais vide V. Bellovacensis. Vindicianus 56. 73. 255. 257. Virgilius Maro 268. Vitalis de Furno (du Four) 357. Volmars Steinbuch 354. 514. „Von der Ordnung der Gesundheit” 445. 514.

•W.•

Walahfrid Strabo 270. 320. Wampen vide Everhard von W. Wikbert 272. Wilhelm von Congeinna 377. Wilhelm von Saliceto vide Guilielmus de S. Wintarus 267.

•Y.•

Yperman Jehan 430. 519.

•Z.•

Zacharias 314. 369. Zarrin-Dast 228. Zedekias 276. Zenon von Kypros 46. 47. Zosimos von Panopolis 34.

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

‗~Früher erschien~‗:

‗Professor Dr. Max Neuburger‗:

Geschichte der Medizin.

Zwei Bände.

1. Band. gr. 8°. 1906. geh. M. 9.--; in Leinw. geb. M. 10.40. 2. Band. Erster Teil. 1. Hälfte. gr. 8°. 1908. geh. M. 5.40.

* * * * *

Die historische Entwickelung der experimentellen Gehirn- und Rückenmarksphysiologie vor Flourens.

8°. 1897. geh. M. 10.--

* * * * *

Die Vorgeschichte der antitoxischen Therapie der akuten Infektionskrankheiten.

8°. 1901. geh. M. 1.60.

Geschichte der Ohrenheilkunde.

Von

Hofrat Prof. Dr. A. Politzer.

‗_Zwei Bände._‗

I. Band: Von den ersten Anfängen bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.

Mit 31 Bildnissen auf Tafeln und 19 Textfiguren.

gr. 8°. 1907. geh. M. 20.--; in Leinw. geb. M. 22.--

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Studien zur Geschichte der Medizin.

Von

Prof. Dr. V. Fossel.

gr. 8°. 1909. geh. M. 6.--

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

•Brüning•, Prof. Dr. H., •Geschichte der Methodik der künstlichen Säuglingsernährung•. Nach medizin-, kultur- und kunstgeschichtlichen Studien zusammenfassend bearbeitet. Mit 78 Textabbildungen. gr. 8°. 1908. geh. M. 6.--; in Leinw. geb. M. 7.20.

•Greeff•, Geh. Rat Prof. Dr. R., •Rembrandts Darstellungen der Tobiasheilung•. Nebst Beiträgen zur Geschichte des Starstichs. Mit 14 Tafeln und 9 Textabbildungen. Lex.-8°. 1907. steif geh. M. 6.--

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‗Prof. Dr. E. Holländer:‗

•Die Karikatur und Satire in der Medizin.• Mediko-kunsthistorische Studie. Mit 10 farbigen Tafeln und 223 Abbildungen im Text. hoch 4°. 1905. kart. M. 24.--; in Leinw. geb. M. 27.--

•Die Medizin in der klassischen Malerei.• Mit 165 in den Text gedruckten Abbildungen. hoch 4°. 1903. geh. M. 16.--; in Leinw. geb. M. 18.--

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•Kobert•, Prof. Dr. R., •Ein Edelstein der Vorzeit und seine kulturhistorische Bedeutung•. Nach einem im Rostocker Altertumsverein gehaltenen Vortrage. Für Ärzte, Apotheker, Lehrer der Naturwissenschaften und Freunde der Kulturgeschichte. Mit 35 Abbildungen im Text und 10 Tafeln in Lichtdruck. Lex.-8°. 1910. steif geh. M. 6.--

•Müllerheim•, Dr. R., •Die Wochenstube in der Kunst. Eine kulturhistorische Studie•. Mit 138 Abbildungen. hoch 4°. 1904. kart. M. 16.--; in Leinw. geb. M. 18.--

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‗Dr. W. Sternberg:‗

•Diätetische Kochkunst.• •I. Gelatinespeisen.• Mit 21 Abbildungen und 10 Tafeln im Text. 8°. 1908. geh. M. 2.20; in Leinw. geb. M. 3.--

•Die Küche im Krankenhaus•, •deren Anlage, Einrichtung und Betrieb.• Mit 49 Textabbildungen und 2 Tafeln. gr. 8°. 1908. geh. M. 7.--; in Leinw. geb. M. 8.20.

•Die Küche in der klassischen Malerei.• Eine kunstgeschichtliche und literarhistorische Studie für Mediziner und Nichtmediziner. Mit 30 Textabbildungen. Lex.-8°. 1910. steif geh. M. 7.--

Verlag von ~FERDINAND ENKE~ in Stuttgart. ____________________________________________________________________

‗Prof. Dr. J. Berendes:‗

•Des Pedanios Dioskurides aus Anazarbos Arzneimittellehre• ~in fünf Büchern~. Übersetzt und mit Erklärungen versehen. gr. 8°. 1902. geh. M. 16.--

•Das Apothekenwesen.• Seine Entstehung und geschichtliche Entwicklung bis zum XX. Jahrhundert. gr. 8°. 1907. geh. M. 12.--; in Leinw. geb. M. 13.20.

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•Dragendorff, Prof. Dr. G., Die Heilpflanzen der verschiedenen Völker und Zeiten.• Ein Handbuch für Ärzte, Apotheker, Botaniker und Drogisten. gr. 8°. 1898. geh. M. 22.--; in Halbfranz geb. M. 24.50.

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‗Geh. Rat Prof. Dr. W. Ebstein:‗

•Charlatanerie und Kurpfuscher im Deutschen Reich.• Mit 1 Abbildung. gr. 8°. 1905. geh. M. 5.--

•Die Gicht des Chemikers Jakob Berzelius• und anderer hervorragender Männer. Mit 1 Abbildung. gr. 8°. 1904. geh. M. 2.40.

•Die Krankheiten im Feldzuge gegen Russland (1812).• Eine geschichtlich-medizinische Studie. Mit einem in den Text gedruckten Kärtchen. gr. 8°. 1902. geh. M. 2.40.

•Dr. Martin Luthers Krankheiten und deren Einfluss auf seinen körperlichen und geistigen Zustand.• gr. 8°. 1908. geh. M. 2.--

•Die Medizin im Alten Testament.• 8°. 1900. geh. M. 5.--

•Die Medizin im Neuen Testament und im Talmud.• 8°. 1903. geh. M. 8.--

•Die Pest des Thukydides.• (~Die attische Seuche.~) Eine geschichtlich-medizinische Studie. Mit 1 Kärtchen. gr. 8°. 1899. geh. M. 2.--

•Artur Schopenhauer, seine wirklichen und vermeintlichen Krankheiten.• gr 8°. 1907. geh. M. 1.20.

•Rudolf Virchow als Arzt.• gr. 8°. 1903. geh. M. 2.40.

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

•Hirsch, Prof. Dr. A., Handbuch der historisch-geographischen Pathologie.• ~Zweite vollständig neue Bearbeitung.~ Drei Abteilungen. gr. 8°. 1881-1886. geh. M. 38.-- I. Abt.: Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten. gr. 8°. 1881. geh. M. 12.-- II. Abt.: Die chronischen Infektions- und Intoxikationskrankheiten. Parasitäre Krankheiten, infektiöse Wundkrankheiten und chronische Ernährungs-Anomalien. gr. 8°. 1883. geh. M. 12.-- III. Abt.: Die Organkrankheiten. Nebst einem Register über die drei Abteilungen. gr. 8°. 1886. geh. M. 14.--

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‗Prof. Dr. R. Kobert:‗

•Medizinische Fakultät zu Rostock.• Einiges aus dem zweiten Jahrhundert des Bestehens. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Reformationszeitalters. Mit 3 Bildnissen auf Tafeln. gr. 8°. 1907. geh. M. 2.--

•Pharmakobotanisches aus Rostocks Vergangenheit.• Ein im Rostocker Altertumsverein gehaltener Vortrag. Mit 11 Textabbild. gr. 8°. 1911. geh. M. 2.--

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•Lange, Dr. Wilh., Hölderlin. Eine Pathographie.• Mit 12 Schriftproben und einer Stammtafel. gr. 8°. 1909. geh. M. 9.--

•Mamlock, Dr. G. L., Friedrich des Grossen Korrespondenz mit Ärzten.• gr. 8°. 1907. geh. M. 6.--

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‗Dr. J. Marcuse:‗

•Bäder und Badewesen in Vergangenheit und Gegenwart.• Eine kulturhistorische Studie. Mit 22 Abbildungen. 8°. 1903. geh. M. 5.--

•Diätetik im Altertum.• Eine historische Studie. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. ~E. v. Leyden~. 8°. 1899. geh. M. 1.60.

•Hydrotherapie im Altertum.• Eine historisch-medizinische Studie. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. ~W. Winternitz~. 8°. 1900. geh. M. 2.--

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•Moll, Dr. med. A., Ärztliche Ethik.• Die Pflichten des Arztes in allen Beziehungen seiner Tätigkeit. gr. 8°. 1901. geh. M. 16.--; in Leinw. geb. M. 17.40.

•Opitz, Dr. K., Die Medizin im Koran.• 8°. 1906. geh. M. 3.--

•Thöle, Prof. Dr. Fr., Das vitalistisch-teleologische Denken in der heutigen Medizin•. Mit besonderer Berücksichtigung von Biers wissenschaftlichen Erklärungen. gr. 8°. 1909. geh. M. 8.--

Verlag von FERDINAND ENKE in STUTTGART. ____________________________________________________________________

‗~Kürzlich erschienen~‗:

•Bernstein•, Geh. Rat Prof. Dr. J., •Lehrbuch der Physiologie des tierischen Organismus•. Im Speziellen des Menschen. •Dritte, umgearbeitete Auflage.• Mit 270 Textabbildungen. gr. 8°. 1910. geh. M. 16.--; in Halbfr. geb. M. 18.--

•Buttersack•, Oberstabsarzt Dr. F., •Die Elastizität, eine Grundfunktion des Lebens•. Gedanken und Studien. gr. 8°. 1910. geh. M. 5.40.

•Dilling•, Walter J., M. B., Ch. B., •Atlas der Kristallformen und der Absorptionsbänder der Hämochromogene•. Eine für Physiologen, Pharmakologen und Medizinalbeamte bestimmte Studie. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. ~R. Kobert~. ~Text in deutscher und englischer Sprache.~ Mit einer Textabbildung und 36 Tafeln, davon 34 in Lichtdruck. hoch 4°. 1910. kart. M. 28.--; in Leinw. geb. M. 29.--

•Fürstenau•, Dr. R., •Leitfaden der Röntgenphysik•. Vorträge über die physikalischen Grundlagen der Röntgenapparate. Mit 61 Abbildungen. gr. 8°. 1910. geh. M. 3.--; in Leinw. geb. M. 4.--

•Grawitz•, Prof. Dr. E., •Organischer Marasmus•. Klinische Studien über seine Entstehung durch funktionelle Störungen nebst therapeutischen Bemerkungen. gr. 8°. 1910. geh. M. 3.60.

•Jahrbuch der praktischen Medizin.• Kritischer Jahresbericht für die Fortbildung der praktischen Aerzte. Herausgegeben von Prof. Dr. ~J. Schwalbe~. •Jahrgang 1910.• Mit 56 Abbildungen. 8°. 1910. geh. M. 14.60; in Leinw. geb. M. 15.60.

•Jahresbericht über die Ergebnisse der Immunitätsforschung.• Unter Mitwirkung von Fachgenossen herausgegeben von Prof. Dr. •W. Weichardt•. ~V. Band~ 1909.

Abteilung I: •Ergebnisse der Immunitätsforschung.• gr. 8°. 1910. geh. M. 9.--

Abteilung II: •Bericht über das Jahr 1909 mit einer zusammenfassenden Übersicht vom Herausgeber.• gr. 8°. 1910. geh. M. 21.--

•Jahresbericht über die Fortschritte der Physiologie.• Herausg. von Geheimrat Prof. Dr. •L. Hermann• und Prof. Dr. •O. Weiss•. ~XVIII. Band~: •Bericht über das Jahr 1909.• gr. 8°. 1910. geh. M. 30.--

•Rühl•, Dr. K., •Medizinisches Wörterbuch der deutschen und italienischen Sprache•. Mit einer Vorrede von Prof. Dr. Pio Foà. 8°. 1910. geh. M. 12.--; in Leinw. geb. M. 13.20.

•Schenck•, Prof. Dr. F. und •Gürber•, Prof. Dr. A., •Leitfaden der Physiologie des Menschen• für Studierende der Medizin. •Siebente Auflage.• Mit 40 Abb. 8°. 1910. geh. M. 5.40; in Leinw. geb. M. 6.40.

•Thiem•, Prof. Dr. C., •Handbuch der Unfallerkrankungen einschliesslich der Invalidenbegutachtung•. •Zweite, gänzlich umgearbeitete Auflage.• Zwei Bände. Mit 268 Textabbildungen. gr. 8°. 1909-1910. geh. M. 66.60; in Halbfr. geb. M. 72.60.

•Tugendreich•, Dr. G., •Die Mutter- und Säuglingsfürsorge•. Kurzgefaßtes Handbuch. Mit Beiträgen von ~J. F. Landsberg~ und Dr. ~W. Weinberg~. Mit 13 Textabbildungen und 2 farbigen Tafeln. gr. 8°. 1910. geh. M. 12.--; in Leinw. geb. M. 13.40.

•von den Velden•, Privatdoz. Dr. R., •Der starr dilatierte Thorax•. Eine klinisch-experimentelle Studie. Mit 6 Tafeln und 7 Textabbildungen. gr. 8°. 1910. geh. M. 7.--

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

•Baginsky•, Geh. Rat Prof. Dr. Adolf, •Säuglingskrankenpflege und Säuglingskrankheiten• nach den Erfahrungen im städtischen Kaiser und Kaiserin Friedrich-Kinderkrankenhause in Berlin. Unter Mitwirkung von Dr. ~Paul Sommerfeld~. Mit 44 Textabbildungen und 1 farb. Tafel. gr. 8°. 1906. geh. M. 7.40; in Leinw. geb. M. 8.60.

•Baur•, Dr. A., •Das kranke Schulkind•. Anleitung zum physiologisch-psychologischen Beobachten in der Schule. Für Schulamtsvorstände, Lehrer und Schulbibliotheken. •Dritte, neu bearbeitete Auflage.• Mit 1 Farbentafel und 138 Abbildungen. gr. 8°. 1904. geh. 6.--; in Leinw. geb. M. 7.--

Das Buch ist in Preußen offiziell eingeführt, in Baden von dem Großherzoglichen Oberschulrat und im Königreich Sachsen sowie im Herzogtum Anhalt vom Unterrichtsministerium empfohlen worden.

•Biedert•, Geh. Rat Prof. Dr. Ph., •Die Kinderernährung im Säuglingsalter und die Pflege von Mutter und Kind•. •Fünfte, ganz neu bearbeitete Auflage.• Mit 17 Abbildungen im Text und 1 farbigen Tafel. gr. 8°. 1905. geh. M. 6.40; in Leinw. geb. M. 7.60.

•Biedert• und •Langermanns• •Diätetik und Kochbuch für Magen- und Darmkranke• nebst einem Abriß über Untersuchung und Behandlung. Neu herausgegeben gemeinsam mit Dr. ~G. Langermann~ und Dr. ~F. Gernsheim~ von Geh. Ober-Med.-Rat Prof. Dr. ~Ph. Biedert~. •Zweite umgearbeitete Auflage.• 8°. 1909. geh. M. 4.20; in Leinw. geb. M. 5.--

•Ebstein•, Geh. Rat Prof. Dr. W., •Die chronische Stuhlverstopfung in der Theorie und Praxis•. 8°. 1901. geh. M. 5.40.

•Engelhorn•, Medizinalrat Dr. E., •Das Samariterbuch•. Ein Leitfaden für die erste Hilfe bei Unglücksfällen und die Krankenpflege im Hause, insbesondere auch zum Gebrauche für Damenkurse. Mit 75 Abbildungen. kl. 8°. 1909. geh. M. 3.--; in Leinw. geb. M. 4.--

•Fischl•, Prof. Dr. R., •Die Ernährung des Säuglings in gesunden und kranken Tagen•. Sechs populäre Vorträge. kl. 8°. 1903. geh. M. 2.--; kart. M. 2.80.

•Glück•, M., Leiter des Erziehungsheims für schwachbeanlagte Kinder in Stuttgart, •Schwachbeanlagte Kinder•. Gedanken und Vorschläge zu ihrer Unterweisung und Erziehung mit besonderer Berücksichtigung großstädtischer Verhältnisse. 8°. 1910. geh. M. 2.40.

•Grosse•, Dr. L., •Krankenpflege in Frage und Antwort•. Mit 15 Textabbildungen. kl. 8°. 1910. geh. M. 2.80; in Leinw. geb. M. 3.20.

•Krukenberg•, Dr. H., •Die Samariterin•. Ein Ratgeber bei Unglücksfällen und Krankheiten im Hause. Mit 88 in den Text gedruckten Abbildungen. 8°. 1904. geh. M. 3.20, geb. M. 4.--

•Tugendreich•, Dr. G., •Vorträge für Mütter über Pflege und Ernährung des gesunden Säuglings•, gehalten in der städtischen Säuglingsfürsorgestelle V in Berlin. Mit 7 Textabbildungen nebst einem Vorwort von Prof. Dr. ~Finkelstein~. kl. 8°. 1908. geh. M. 1.20; kartoniert M. 1.60.

•Villaret•, Generalarzt Dr. A., •Die wichtigsten deutschen, österreichisch-ungarischen und schweizerischen Brunnen- und Badeorte• nach ihren Heilanzeigen alphabetisch zusammengestellt. 8°. 1909. geh. M. 3.--; in Leinw. geb. M. 3.60.

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

•Dessoir•, Prof. Dr. M., •Aesthetik und allgemeine Kunstwissenschaft in den Grundzügen dargestellt•. Mit 16 Abbildungen. gr. 8°. 1906. geh. M. 14.--; in Leinw. geb. M. 17.--

•Dessoir•, Prof. Dr. M., und •Menzer•, Prof. Dr. P., •Philosophisches Lesebuch•. •Dritte, wiederum vermehrte Auflage.• 8°. 1910. geh. M. 6.--; in Leinw. geb. M. 6.80.

•Frischeisen-Köhler•, Privatdoz. Dr. M., •Moderne Philosophie•. Ein Lesebuch zur Einführung in ihre Standpunkte und Probleme. gr. 8°. 1907. geh. M. 9.60; in Leinw. geb. M. 10.80.

•Graf•, Dr. M., •Die innere Werkstatt des Musikers•. Mit 6 Faksimilebeilagen, 72 Notenbeispielen und 10 Partiturbeispielen. gr. 8°. 1910. geh. M. 6.40; in Leinw. geb. M. 7.40.

•Kindermann•, Prof. Dr. C., •Parteiwesen und Entwicklung•. In ihren Wirkungen auf die Kultur der modernen Völker. gr. 8°. 1907. geh. M. 3.--

•Mélamed•, Dr. S. M., •Theorie, Ursprung und Geschichte der Friedensidee•. Kulturphilosophische Wanderungen. gr. 8°. 1909. geh. M. 8.--; in Leinw. geb. M. 9.40.

•Mélamed•, Dr. S. M., •Der Staat im Wandel der Jahrtausende•. Studien zur Geschichte des Staatsgedankens. gr. 8°. 1910. geh. M. 8.--; in Leinw. geb. M. 9.40.

•Stein•, Prof. Dr. L., •Die soziale Frage im Lichte der Philosophie•. Vorlesungen über Sozialphilosophie und ihre Geschichte. •Zweite verbesserte Auflage.• gr. 8°. 1903. geh. M. 13.--; in Leinw. geb. M. 14.40.

•Stein•, Prof. Dr. L., •Philosophische Strömungen der Gegenwart•. gr. 8°. 1908. geh. M. 12.--; in Leinw. geb. M. 13.60.

•Utitz•, Dr. E., •Grundzüge der ästhetischen Farbenlehre•. Mit 4 Abbildungen und 2 Tabellen im Text. 8°. 1904. geh. M. 4.--

•Wundt•, Wirkl. Geh.-Rat Prof. Dr. W., •Ethik•. Eine Untersuchung der Tatsachen und Gesetze des sittlichen Lebens. •Dritte umgearbeitete Auflage.• •Zwei Bände.• gr. 8°. 1903. geh. M. 21.--; in Leinw. geb. M. 24.20.

•Wundt•, Wirkl. Geh.-Rat Prof. Dr. W., •Logik•. Eine Untersuchung der Prinzipien der Erkenntnis und der Methoden wissenschaftlicher Forschung. •Dritte, umgearbeitete Auflage.• •Drei Bände.• I. Band: Allgemeine Logik und Erkenntnistheorie. gr. 8°. 1906. geh. M. 15.--; in Leinw. geb. M. 16.60. II. Band: Logik der exakten Wissenschaften. gr. 8°. 1907. geh. M. 15.--; in Leinw. geb. M. 16.60. III. Band: Logik der Geisteswissenschaften. gr. 8°. 1908. geh. M. 15.80; in Leinw. geb. M. 17.40.

•Wundt•, Wirkl. Geh.-Rat Prof. Dr. W., •Prinzipien der mechanischen Naturlehre•. Ein Kapitel aus einer Philosophie der Naturwissenschaften. •Zweite umgearbeitete Auflage• der Schrift: Die physikalischen Axiome und ihre Beziehung zum Kausalprinzip. 8°. 1910. geh. M. 5.60; in Leinw. geb. M. 6.60.

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

•Müller•, Prof. Dr. R., •Einleitung in die Gesellschaftsbiologie•. Für Gebildete bearbeitet. 8°. 1909. geh. M. 4.--; in Leinw. geb. M. 5.--

•Sellheim•, Prof. Dr. H., •Die Reize der Frau und ihre Bedeutung für den Kulturfortschritt•. Mit einer Tafel. gr. 8°. 1909. geh. M. 1.60.

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•Das Kind. Seine geistige und körperliche Pflege von der Geburt bis zur Reife.• In Verbindung mit Lehrer Boerlin, Dr. Cramer, Prof. Dr. Flegler, Dr. Gernsheim, Dr. Kronenberg, Dr. Quint, Dr. Reinach, Dr. Rensburg, Dr. Rey, Prof. Dr. Selter, Prof. Dr. Siegert, Dr. Würtz herausgegeben von Geheimrat •Prof. Dr. Biedert•. Mit 76 Abbildungen und 2 Kurventafeln im Text. gr. 8°. 1906. geh. M. 8.--; in Leinw. geb. M. 9.--

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‗Dr. C. H. Stratz‗

•Der Körper des Kindes und seine Pflege.• Für Eltern, Erzieher, Aerzte und Künstler. •Dritte Auflage.• Mit 312 in den Text gedruckten Abbildungen und 4 Tafeln. gr. 8°. 1909. geh. M. 16.--; in Leinw. geb. M. 17.40.

•Die Körperpflege der Frau.• Physiologische und ästhetische Diätetik für das weibliche Geschlecht. •Allgemeine Körperpflege, Kindheit, Reife, Heirat, Ehe, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Wechseljahre.• Mit einer Tafel und 79 Textabbildungen. gr. 8°. 1907. geh. M. 8.40; in Leinw. geb. M. 10.--

•Die Schönheit des weiblichen Körpers.• Den Müttern, Aerzten, Künstlern gewidmet. •Zwanzigste Auflage.• Mit 270 teils farbigen Abbildungen im Text, 6 Tafeln in Duplex-Autotypie und 1 Tafel in Farbendruck. gr. 8°. 1910. geh. M. 15.60; in Leinw. geb. M. 17.60.

•Die Rassenschönheit des Weibes.• •Sechste Auflage.• Mit 271 in den Text gedruckten Abbildungen und 1 Karte in Farbendruck. gr. 8°. 1907. geh. M. 14.--; in Leinw. geb. M. 15.40.

•Die Frauenkleidung und ihre natürliche Entwicklung.• •Dritte, völlig umgearbeitete Auflage.• Mit 269 Abbildungen und 1 Tafel. gr. 8°. 1904. geh. M. 15.--; in Leinw. geb. M. 16.40.

•Naturgeschichte des Menschen.• •Grundriss der somatischen Anthropologie.• Mit 342 teils farbigen Abbildungen und 5 farbigen Tafeln. gr. 8°. 1904. geh. M. 16.--; in Leinw. geb. M. 17.40.

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. _____________________________________________________________________

Handbuch

der

Praktischen Chirurgie.

In Verbindung mit

Prof. Dr. •v. Angerer• in München, Prof. Dr. •Borchardt• in Berlin, Prof. Dr. •v. Bramann• in Halle, Prof. Dr. •v. Eiselsberg• in Wien, Prof. Dr. •Friedrich• in Marburg, Prof. Dr. •Graff• in Bonn, Prof. Dr. •Graser• in Erlangen, Prof. Dr. •v. Hacker• in Graz, Prof Dr. •Henle• in Dortmund, Dr. •Hoffa•, weil. Prof. in Berlin, Prof. Dr. •Hofmeister• in Stuttgart, Dr. •Jordan•, weil. Prof. in Heidelberg, Prof. Dr. •Kausch• in Schöneberg-Berlin, Prof. Dr. •Kehr• in Berlin, Prof. Dr. •Körte• in Berlin, Prof. Dr. •F. Krause• in Berlin, Dr. •Krönlein•, weil. Prof. in Zürich, Prof. Dr. •Kümmel• in Heidelberg, I. Oberarzt Prof. Dr. •Kümmell• in Hamburg, Prof. Dr. •Küttner• in Breslau, Prof. Dr. •Lexer• in Jena, Primararzt Dr. •Lotheißen• in Wien, Dr. •v. Mikulicz•, weil. Prof. in Breslau, Dr. •Nasse•, weil. Prof. in Berlin, Dr. •Nitze•, weil. Prof. in Berlin, Stabsarzt Dr. •Rammstedt• in Münster i. W., Oberarzt Prof. Dr. •Reichel• in Chemnitz, Prof. Dr. •Riedinger• in Würzburg, Prof. Dr. •Römer• in Straßburg, Prof. Dr. •Rotter• in Berlin, Dr. •Schede•, weil. Prof. in Bonn, Prof. Dr. •Schlange• in Hannover, Prof. Dr. •Schlatter• in Zürich, Oberarzt Dr. •Schreiber• in Augsburg, Prof. Dr. •Sonnenburg• in Berlin, Prof. Dr. •Steinthal• in Stuttgart, Oberarzt Dr. •Wiesmann• in Herisau, Prof. Dr. •Wilms• in Heidelberg

bearbeitet und herausgegeben von

•Prof. Dr. E. von Bergmann• und •Prof. Dr. P. von Bruns• in Berlin. in Tübingen.

‗_Dritte umgearbeitete Auflage._‗

═══ Fünf Bände. ═══

Mit 1312 Textabbildungen.

gr. 8°. 1906-1907. geh. M. 103.--; in Leinw. geb. M. 113.--

* * * * *

I. Band: •Chirurgie des Kopfes.• Mit 167 Textabbildungen. gr. 8°. 1906. geh. M. 22.--, in Leinwand geb. M. 24.--

II. Band: •Chirurgie des Halses, der Brust und der Wirbelsäule.• Mit 265 Textabbildungen. gr. 8°. 1906. geh. M. 21.60, in Leinwand geb. M. 23.60.

III. Band: •Chirurgie des Bauches.• Mit 140 Textabbildungen. gr. 8°. 1907. geh. M. 19.40, in Leinwand geb. M. 21.40.

IV. Band: •Chirurgie des Beckens.• Mit 176 Textabbildungen. gr. 8°. 1907. geh. M. 15.--, in Leinwand geb. M. 17.--

V. Band: •Chirurgie der Extremitäten.• Mit 564 Textabbildungen. gr. 8°. 1907. geh. M. 25.--, in Leinwand geb. M. 27.--

* * * * *

‗Lexer, Prof. Dr. E., Lehrbuch der allgemeinen Chirurgie‗ •zum Gebrauch für Ärzte und Studierende•. ~Zwei Bände.~ •Vierte umgearbeitete Auflage.• Mit 395 teils farbigen Textabbildungen und einem Vorwort von Prof. E. von ~Bergmann~. gr. 8°. 1910. geh. M. 22.60; in Leinw. geb. M. 25.--

Verlag von FERDINAND ENKE in Stuttgart. ____________________________________________________________________

Handbuch der praktischen Medizin.

Bearbeitet von

Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Brieger• in Berlin, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Damsch• in Göttingen, Prof. Dr. •Dehio• in Dorpat, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Ebstein• in Göttingen, Prof. Dr. •Edinger• in Frankfurt a. M., Prof. Dr. •Epstein• in Prag, Dr. •Finlay• in Havanna, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Fürbringer• in Berlin, Prof. Dr. •E. Grawitz• in Charlottenburg, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Harnack• in Halle a. S., Prof. Dr. •Jadassohn• in Bern, I. Oberarzt Prof. Dr. •Kümmell• in Hamburg-Eppendorf, Prof. Dr. •Laache• in Christiania, Prof. Dr. •Lenhartz• in Hamburg-Eppendorf, Prof. Dr. •Lorenz• in Graz, Stabsarzt Prof. Dr. •Marx• in Frankfurt a. M., Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Mendel• in Berlin, Prof. Dr. •Nicolaier• in Berlin, Prof. Dr. •Obersteiner• in Wien, Hofrat Prof. Dr. •P[(vr)]ibram• in Prag, Prof. Dr. •Redlich• in Wien, Oberarzt Prof. Dr. •Reiche• in Hamburg-Eppendorf, Prof. Dr. •Romberg• in Tübingen, Prof. Dr. •Rosenstein• in Leyden, Prof. Dr. •Rumpf• in Bonn, Prof. Dr. •Schwalbe• in Berlin, Prof. Dr. •Sticker• in Münster i. W., Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Strübing• in Greifswald, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Unverricht• in Magdeburg, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Wassermann• in Berlin, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •Ziehen• in Berlin.

Unter Redaktion von

•Dr. W. Ebstein• und •Prof. Dr. J. Schwalbe• Geheimer Medizinalrat, Herausgeber der Deutschen o. Professor in Göttingen med. Wochenschrift

herausgegeben von

W. EBSTEIN.

‗Zweite, vollständig umgearbeitete Auflage.‗

═══_Vier Bände._═══

232 Bogen. Mit 261 Textabbildungen. gr. 8°. 1905/06.

Geheftet M. 77.--; in Leinwand gebunden M. 85.--

I. Band. •Krankheiten der Atmungs-, der Kreislaufsorgane, des Blutes und der Blutdrüsen.• 67 Bogen. Mit 75 Textabbildungen. gr. 8°. 1905. Geh. M. 22.--, in Leinw. geb. M. 24.--

II. Band. •Krankheiten der Verdauungs-, der Harnorgane und des männlichen Geschlechtsapparates. Venerische Krankheiten.• 61 Bogen. Mit 54 Textabbildungen. gr. 8°. 1905. Geh. M. 20.--, in Leinw. geb. M. 22.--

III. Band. •Krankheiten des Nervensystems (Mit Einschluß der Psychosen). Krankheiten der Bewegungsorgane.• 59 Bogen. Mit 81 Textabbildungen. gr. 8°. 1905. Geh. M. 20.--, in Leinw. geb. M. 22.--

IV. Band. •Infektionskrankheiten, Zoonosen, Konstitutionskrankheiten, Vergiftungen durch Metalle, durch Tier- und Fäulnisgifte.• 45 Bogen. Mit 51 Textabbildungen. gr. 8°. 1906. Geh. M. 15.--, in Leinw. geb. M. 17.--

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Chirurgie des praktischen Arztes.

Mit Einschluß der Augen-, Ohren- und Zahnkrankheiten.

Bearbeitet von Prof. Dr. •A. Fraenkel• in Wien, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •K. Garrè• in Bonn, Prof. Dr. •H. Häckel• in Stettin, Prof. Dr. •C. Hess• in Würzburg, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. •F. König• in Grunewald-Berlin, Prof. Dr. •W. Kümmel• in Heidelberg, I. Oberarzt Prof. Dr. •H. Kümmell• in Hamburg-Eppendorf, Prof. Dr. •G. Ledderhose• in Straßburg i. E., Prof. Dr. •E. Leser• in Halle a. S., Prof. Dr. •W. Müller• in Rostock i. M., Prof. Dr. •J. Scheff• in Wien, Prof. Dr. •O. Tilmann• in Köln.

Mit 171 Abbildungen. gr. 8°. 1907. Geheftet M. •20.--•, in Leinwand geb. M. •22.--•

(‗_Zugleich Ergänzungsband zum Handbuch der praktischen Medizin. 2. Aufl._‗)

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Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.