Geschichte der Medizin. I. Band

Part 42

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Von römischen Familien, aus denen Aerzte hervorgingen, werden namentlich die Quintier, Cassier, Calpetaner, Rubrier, Arruntier erwähnt. -- Bei ~Cicero~ kommen der Briefwechsel mit Atticus und die Schriften De natura deorum (cap. 54-57), de senectute in Betracht. Der Philosoph L. Annaeus ~Seneca~, welcher zeitlebens kränkelte, verfaßte eine leider verloren gegangene Schrift de immatura morte und bespricht in seinen Briefen mit großer Selbständigkeit die Entstehung von Krankheiten durch Luxus und Schwelgerei, die Nachteile des übertriebenen Badens, Schwitzens und Medizinierens, den lebensverlängernden Einfluß der Mäßigkeit und der Landluft. Wiederholt geißelt er in bitteren Worten das standesunwürdige Treiben der Scharlatane seiner Zeit, anderseits erhebt er sich in der schönen Abhandlung de beneficiis (lib. VI) zum höchsten Lob des treuen, wachsamen Arztes, für dessen unschätzbare Freundesdienste man auch nach Zahlung des Honorars Schuldner bleibe: pretium operae solvitur, animi debetur. -- In dem berühmten Werke de architectura des ~Vitruvius~ kommt die Rede auch auf die hygienischen Erfordernisse, und als günstig wird es bezeichnet, wenn ein Ort hoch liegt, weder den Winden noch dem Nebel, weder zu großer Kälte noch Hitze ausgesetzt ist und fern von Sümpfen liegt, deren giftige Dünste auf den Menschen verderblich wirken. Als ungünstiges Zeichen der sanitären Beschaffenheit einer Oertlichkeit sei es anzusehen, wenn man bei den Schlachttieren die Leber häufig grüngelb verfärbt vorfindet. Der Zutritt des Tageslichtes zu den einzelnen Zimmern des Hauses ist je nach dem Zwecke derselben zu regeln. Bei Besprechung der Wasserleitungen hebt Vitruvius den Nachteil der bleiernen Röhren hervor und gedenkt der Krankheiten der Bleiarbeiter. Die Entstehung der Kröpfe leitet er vom Trinkwasser mancher Gegenden ab. -- ~Gellius~ (geb. um 130 n. Chr.) erklärte ein gewisses Mindestmaß von medizinischen Kenntnissen auch für den Laien unentbehrlich und brachte unter seinen Lesefrüchten aus allen Wissensgebieten auch Notizen über die Lebensfähigkeit von Siebenmonatskindern, über Fünflinge, Fehlgeburten, über die ominöse Bedeutung des 63. Lebensjahres, über die Pflicht des Stillens u. a.

Zu nicht geringem Teil wurzelte übrigens die dilettantische Beschäftigung mit der Medizin auch in der Absicht, von den halb angestaunten, halb gehaßten Fremdlingen unabhängig zu werden, die erworbenen Kenntnisse an sich selbst, bei Verwandten und Freunden oder in den, für die Familia rustica bestimmten Valetudinarien praktisch anzuwenden. Wie es längst Schriften gab, welche dem gebildeten Römer in den Lauten der Muttersprache die Geheimnisse der Rhetorik und Philosophie, der Staatswissenschaft, des Kriegswesens und der Landwirtschaft vermittelten, so erwuchs auch das Bedürfnis nach einer gleichwertigen medizinischen Literatur, umsomehr, als das alte Werk des Cato dem fortgeschrittenen Zeitgeist nicht mehr standhielt. Die Schwierigkeiten, die es hier zu überwinden galt, waren allerdings weit größer als sonstwo, da das Bücherstudium allein, ohne praktische Erfahrung, für die kritische Bearbeitung der Vorlagen nicht ausreichte und sogar die bloße Kompilation bei der Uebertragung ins Lateinische wegen der noch mangelnden Kunstausdrücke mit bedeutenden Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Doch, was der eiserne römische Wille vermochte, das bewies die bewundernswerte Leistung des streng nationalgesinnten Polyhistors ~Marcus Terentius Varro~ (117-26 v. Chr.), welcher seine gelehrten Forschungen auf alle Wissensgebiete ausdehnte und sowohl in seiner großen Enzyklopädie (Disciplinarum libri IX), als auch in seiner noch erhaltenen Abhandlung über den Landbau (Rer. rusticar. libri III) die Medizin in den Kreis der Betrachtung zog.

Außerdem beschäftigten sich höchstwahrscheinlich auch ~Varros~ „Imagines“ (Biographien und Porträts) mit der Geschichte der Aerzte, die Schrift „Catus sive de liberis educandis“ mit ärztlichen Dingen. In de re rustica (zugleich mit Catos de agricultura herausgegeben von H. Keil, Leipzig 1895) gibt ~Varro~ hygienische Vorschriften für den Bau von Landhäusern, berichtet, wie er bei einer verheerenden Seuche auf Corcyra (Korfu) durch Ventilation, Isolierung der Kranken, Erneuerung der Wohnungen Hilfe brachte, und von höchstem Interesse ist es, daß er (ibidem l. I, 12, 2) die Malaria mit genialer Antizipation von unsichtbaren Lebewesen herleitet: „Animadvertendum etiam, si qua erunt loca palustria ...... quod crescunt animalia quaedam minuta, quae non possunt oculis consequi, et per aëra intus in corpus per os ac nares perveniunt atque efficiunt difficiles morbos.“

Dem Vorbilde nachstrebend, trug ~A. Cornelius Celsus~ wahrscheinlich zwischen 25 und 35 n. Chr. das Wissen seiner Zeit in einer groß angelegten Enzyklopädie zusammen, welche den Titel „Artes“ trug und außer der Rhetorik, Philosophie und Jurisprudenz auch das Kriegswesen, die Landwirtschaft und die Medizin behandelte. Mit Ausnahme von spärlichen Fragmenten der Rhetorik ist davon nur der medizinische Teil ~De medicina libri octo~ auf uns gekommen, ein Werk, das neben dem Corpus Hippocraticum und den Schriften Galens das hochragendste Denkmal der antiken Medizin darstellt (Hippocrates latinus).

Die Medizin des ~Celsus~, durch Frische und Prägnanz der Darstellung, wie ein modernes Kompendium anmutend, auch hinsichtlich der sprachlichen Eleganz eine Zierde der römischen Literatur, steht auf der Höhe ihrer Zeit, ist aber im wesentlichen aus den Werken des Hippokrates, der Alexandriner und der Schule des Asklepiades geschöpft; jedoch erhebt die Selbständigkeit, mit welcher ~Celsus~ entscheidende Urteile fällt, oft aus eigenen Erfahrungen seine Schlüsse zieht, seine Kompilation zum Rang eines Originals. Ja, sie ersetzt uns die verloren gegangene Literatur der Alexandriner. Wiewohl ~kein Berufsarzt~, ist es ~ein geistvoller ärztlicher Denker, ein mustergültiger Praktiker~, der darin das Wort führt, und geleitet von edelster Auffassung der Heilkunst die Früchte ~hippokratischen Geistes~ in der edlen Schale der römischen Mundart darreicht.

Die oft aufgeworfene Frage, ob Celsus „Arzt“ im eigentlichen Sinne des Wortes gewesen, löst sich von selbst in ~negativem~ Sinne bei Berücksichtigung seiner Abstammung und der nationalen Vorurteile der Patrizier gegen die gewerbsmäßige Ausübung der Medizin, ferner im Hinblick auf die umfassenden Schriften, von denen gewiß jede einzelne den „Fachmann“ eines bestimmten Wissensgebietes widerspiegelte. (Nennt doch z. B. der spätere landwirtschaftliche Schriftsteller Columella den Celsus universae naturae prudentem virum.) Ebenso ist es nur unter dieser Voraussetzung verständlich, daß ~Celsus in der ärztlichen Literatur des Altertums nirgends zitiert~ wird. (Bloß Plinius gedenkt seiner, aber nicht als medicus, sondern als auctor.) Aber auch die Prüfung des Werkes selbst spricht gegen die Annahme, daß Celsus Berufsarzt war, denn unverhohlen äußert er wiederholt seine skeptische Grundanschauung über den Wert der Medizin. („Ut alimenta sanis corporibus agricultura, sic sanitatem aegris medicina ~promittit~.“ -- „Ideoque multiplex ista medicina .... vix aliquos ex nobis ad senectutis principia perducit“ u. a.) und an mehreren Stellen rühmt er beinahe die Volksmedizin gegenüber der wissenschaftlichen (z. B. bei Besprechung der Augen- und Zahnmittel). Damit steht aber keineswegs im Widerspruch, daß Celsus außer dem Bücherstudium die Heilkunde aus Liebhaberei auch ~praktisch~ (namentlich im Valetudinarium) betrieb und aus eigener Anschauung (im Verkehr mit Aerzten) kennen lernte. Dies geht aus seiner meisterhaften Darstellung im ganzen hervor (worin er niemals wieder von einem „Laien“ erreicht wurde), namentlich aber aus den Stellen, wo er chirurgische Eingriffe beschreibt oder von ~eigenen~ Erfahrungen redet.

~Im Mittelalter war die Schrift des Celsus fast verschollen, jedenfalls ohne Einfluß auf die Entwicklung der Heilkunde.~ Die erste, jetzt nicht mehr bekannte Handschrift, aus welcher alle folgenden hervorgegangen sind (denn überall findet sich, neben kleineren, dieselbe große Lücke im 27. Kap. des IV. Buches), soll von dem späteren Papste Nikolaus V. (Thomas Perentocelli de Sarzana) im 15. Jahrhundert entdeckt worden sein. Die außerordentliche Anerkennung, welche man dem Celsus in der Renaissancezeit mit Recht zollte, ist daraus zu ersehen, daß sein Werk (noch früher als galenische oder hippokratische Schriften) als eines der ersten unter den medizinischen im Druck erschien: ~Editio princeps~, ~Florenz~ 1478. Seither wurden zahlreiche Ausgaben veranstaltet; die letzte kritische rührt von Daremberg her; A. Cornelii Celsi de Medicina libri octo, Leipzig 1859 (Teubner). Der Text derselben ist benützt in der sehr empfehlenswerten Ausgabe von A. Vedrenes, Paris 1876. Celsus wurde auch in verschiedene Sprachen übersetzt, unter den neueren deutschen Uebertragungen ist diejenige von Ed. Scheller (A. Cornelius Celsus, über die Arzneiwissenschaft, Braunschweig 1846) die beste.

In der formell, wie inhaltlich meisterhaften Einleitung (Prooemium) schildert Celsus den historischen Werdegang der Heilkunde bis Asklepiades und Themison, zeigt, wie sich allmählich die Therapie in die pharmakologische, diätetische, chirurgische scheidet und urteilt mit Würde ohne Voreingenommenheit und Leidenschaft als unparteiischer Richter über den Wert der dogmatischen, empirischen und methodischen Schule. Besonders der Abschnitt, worin er die Denkfehler der Methodiker nachweist, gehört zu dem Besten, was die wenig gepflegte medizinische Erkenntnistheorie aufzuweisen hat.

~Was wir über die Forschungsweise der Alexandriner und über die Denkmethodik der einzelnen Schulen wissen, verdanken wir zum großen Teile der lichtvollen Darlegung des Celsus~; dies gilt namentlich für die Empiriker. Mit großer Klarheit weist er auch nach, wie die Methodiker mehr als die übrigen doktrinär, „dogmatisch“ verfuhren und dabei an Tiefe der Forschung, an Weite des Blickfeldes zurückstanden. Dabei sei nur ihre Einseitigkeit neu, denn längst vorher habe Hippokrates empfohlen, das Gemeinsame der Krankheiten zu beachten, ohne aber dabei stehen zu bleiben. In der Praxis verwickelten sich die Methodiker in Widersprüche; denn sie müßten dabei doch z. B. verschiedene Formen der Erschlaffung, also verschiedene Krankheitstypen berücksichtigen und trotz ihrer Ablehnung der Aetiologie auf den Einfluß des Klimas, der Jahreszeiten u. s. w. achten. Die Art von Praxis, die sie pflegen, sei unter den barbarischen Völkern und in der Tierheilkunde üblich, auch besonders bei denen beliebt, welche die ~Massenbehandlung in den Valetudinarien~ versehen.

Der Standpunkt, den Celsus selbst einnimmt, ist ein gemäßigter. ~Theorie und Erfahrung einander ergänzend und kontrollierend, bilden vereint die Grundlage der wahren Heilkunst.~ Es sei zwar nicht die naturwissenschaftliche Bildung (besonders Anatomie und Physiologie) allein, welche an sich den Arzt machte, doch bewirke sie, daß er Besseres in seinem Fache leistet. „Verumque est, ad ipsam curandi rationem nihil pius conferre, quam experientiam. Quamquam igitur multa sind ad ipsas artes proprie non pertinentia, tamen eas adjuvant, excitando artificis ingenium. Verique simile est, et Hippocratem et Erasistratum et quicumque alii, non contenti febres et ulcera agitare, rerum quoque naturam ex aliqua parte scrutati sunt, non ideo quidem medicos fuisse, verum ideo quoque majores medicos extitisse.“ Nur müsse beherzigt werden, daß die Medizin eine Konjekturalwissenschaft sei, in welcher scheinbar sicher gestellte Voraussetzungen im Spezialfalle nicht immer zutreffen, und die Spekulation dürfe zwar im Denken, nicht aber im ärztlichen Handeln eine leitende Stelle einnehmen: „est enim haec ars conjecturalis; neque respondet ei plerumque non solum conjectura, sed etiam experientia“ ..... rationalem quidem puto medicinam esse debere: instrui vero ab evidentibus causis; obscuris omnibus, non a cogitatione artificis, sed ab ipsa arte rejectis. Die Vivisektion am Menschen sei verwerflich, die Leichensektion hingegen nötig. Incidere autem vivorum corpora, et crudele, et supervacuum est; mortuorum, discentibus necessarium.... Celsus ist ein Verehrer der großen Vorgänger, und hütet ihre Verdienste mit Pietät, ohne darum den Neuern ungerecht zu werden. „Oportet autem neque recentiores viros in iis fraudare, quae vel reperunt, vel recte secuti sunt; et tamen ea, quae apud antiquiores aliquos posita sunt, auctoribus suis reddere“ (lib. II, cap. 14). Aber diese Verehrung für die Autoritäten wird nicht zum blinden Autoritätsglauben, so tritt er wiederholt nicht bloß dem ~Asklepiades~, sondern sogar dem ~Hippokrates~ (z. B. hinsichtlich des Glaubens an die kritischen Tage) entgegen.

Der gewaltige Stoff ist folgendermaßen über die acht Bücher verteilt. Buch I: Diätetik für Gesunde; Buch II: Allgemeine Pathologie, Semiotik, Prognostik, therapeutische Indikationen; Buch III und IV: Spezielle Pathologie, mit der Einteilung in allgemeine und Lokalaffektionen. Bücher V-VIII sind chirurgischen Inhalts (besonders wertvoll ist die •Beschreibung des Steinschnitts• und der •plastischen Operationen•) mit Einschluß der Augenheilkunde und Geburtshilfe.

~Anatomie und Physiologie~ sind bei Celsus nur soweit berücksichtigt, als praktisch-medizinische Zwecke in Betracht kommen. Die Knochenlehre ist verhältnismäßig gut dargestellt (VIII, 1), insbesondere beruht die Beschreibung des Schädels auf sorgfältiger Untersuchung. Die einzelnen Muskeln finden dagegen keine Darstellung, caro bedeutet Weichteile im allgemeinen. Mit venae bezeichnet er oft Gefäße überhaupt, unterscheidet aber an anderen Stellen luftführende arteriae und blutführende venae. Der Terminus nervi bedeutet bald Nerv, bald Muskel und Sehne. Von den übrigen Eingeweiden viscera trennt Celsus den Darm, dessen wohl unterschiedene Abschnitte er insgesamt intestina benennt. Ihre grobe Schilderung (Lageverhältnisse) findet sich lib. IV, cap. 1. Mangelhaft und unbestimmt ist die Beschreibung der Sinnesorgane, auch des Auges, obzwar letztere sogar sehr ausführlich gehalten ist (VII, cap. 7 § 13). Die Physiologie steht auf der Höhe des Corpus Hippocraticum. -- Der ~Diät und Hygiene~ im gesunden und kranken Zustand ist das I. Buch gewidmet, wobei teils hippokratische, teils methodische Anschauungen zu grunde liegen, aber auch des Autors Originalität und die Anpassung an römisches Leben hervortritt. Hier geht Celsus stark in Einzelheiten und gibt unter Berücksichtigung der einzelnen Krankheitszustände sorgfältige Vorschriften für die Ernährung und für die Lebensweise in Bezug auf den Aufenthalt (Stadt, Land, Fuß- und Seereisen), Temperatureinflüsse, Bäder, Tätigkeit (lautes Lesen, Fechten, Ballspiel, Laufen, Spazierengehen, Bergsteigen etc.), Geschlechtsgenuß u. s. w. Auch das Verhalten zur Zeit von Epidemien wird berücksichtigt. Die zweite Hälfte des II. Buches behandelt den Nährwert der verschiedensten animalischen sowie vegetabilischen Stoffe in genauester Uebersicht, und gruppiert dieselben, je nachdem sie „guten“ oder „schlechten Nahrungssaft“ enthalten, mild oder scharf, schleimverdünnend oder schleimerzeugend, zuträglich oder unzuträglich sind, bezw. blähend, erwärmend, kühlend, gärungserregend, abführend, stopfend, erhärtend, erweichend, harntreibend, narkotisch wirken. -- Die Lehre von den ~Heilmitteln~ und von der ~Zubereitung der zusammengesetzten Arzneien~ füllt nebst der ~Toxologie~ den größten Teil des V. Buches. Hierbei kommen je nach ihrer Wirkung zuerst die Simplicia, sodann die verschiedenen Formen der Arzneien, Umschläge, Pflaster, Pastillen, Streupulver, flüssige Einreibungsmittel, Mutterzäpfchen, Pillen (Catapotia) zur Sprache. Die Kapitel 23 und 27 betreffen die Vergiftung durch den Biß oder Stich von Tieren, durch Speisen und Getränke. Bemerkenswert ist die Schilderung der Lyssa und manche zweckmäßige Vorschrift zur Behandlung; so wird angeraten, das Gift aus der Wunde durch Schröpfköpfe, Ausbrennen, Aussaugen (letzteres sei ungefährlich, wenn Lippen, Zahnfleisch, Gaumen der aussaugenden Person unverletzt sind) möglichst rasch zu entfernen, bei inneren Vergiftungen harntreibende Mittel, bezw. Oel und Brechmittel oder Milch anzuwenden. Unter den Universalgegengiften wird die Zusammensetzung der Ambrosia des ~Zopyros~ und des Mithridates (es werden 37 Bestandteile aufgezählt) mitgeteilt.