Gesammelte Werke in drei Bänden (1/3)
Part 1
#################################################################### Anmerkungen zur Transkription
Der vorliegende Text wurde anhand der 1913 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und altertümliche Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. Der Autor verwendet Elisionen, die vom nächsten Wort nicht durch ein Leerzeichen getrennt sind (z. B. ‚werd’ich‘, statt ‚werd’ ich‘).
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Richard Dehmel
Gesammelte Werke
in drei Bänden
Erster Band
S. Fischer, Verlag, Berlin
+22. bis 24. Tausend+
Alle Rechte vorbehalten, auch das der Übersetzung Copyright 1913 by S. Fischer Verlag A.-G., Berlin
Übersicht
(Die mit * bezeichneten Stücke sind neu aufgenommen)
Seite
+Erlösungen+
Denkzettel 7
*Freudenruf 9
*Deutsches Lied 9
An mein Volk 10
Auf den Weg 11
*Antrieb 11
Welt und Zeit 11
Bekenntnis 11
Grundsatz 12
Selbstzucht 12
Wen’s trifft 13
Die geflügelte Fackel 13
*Die Glocke im Meer 14
Der Pirat 15
An die Ersehnte 19
Im Fluge 19
*Entzückung 20
Durch die Blume 20
Entbietung 21
Ihr Wunsch 21
Die Umworbene 22
Der Rächer 23
Die Tochter der Sonne 25
Wollust 28
Ein Brandbrief 29
Die zwölf sittsamen Gastwirte 32
Eine gantz neu Schelmweys 34
Novemberfahrt 35
Der brave Strubel 36
Frecher Bengel 37
Fräulein Leichtfuß 38
Zuspruch 38
Epitaph 38
Ermutigung 39
Nächtliche Frage 39
Vorgefühl 39
Mädchenfrühling 40
Leises Lied 40
*Ständchen 41
Überraschung 41
Herrliches Pärchen 43
Empfang 44
Nicht doch 44
Das alte Lied 45
Die Heimkehr 46
Zuflucht 47
Sommerabend 48
Morgenandacht 48
Im Regen 49
Einkehr 50
Lied Kaspar Hausers 50
Heimat 51
Tief von fern 52
Der Herr der Liebe 52
Läuterung 53
Pfingstlied 53
Jetzt und immer 54
Allgegenwart 54
Waldseligkeit 55
Die Getrennten 56
In Sehnsucht 56
Deine Nähe 57
Der Bräutigam 58
Ansturm 58
Nachtgebet der Braut 59
Ballnacht 59
Entweihung 60
Landung 61
Die Illusion 62
Gebet an die Geliebte 62
Der Wunschgeist 63
Dante guidante 68
Rückkehr 68
Verheißung 69
An meine Königin 70
Wahrspruch 71
Lobgesang 71
Blick ins Licht 72
Fernhin 73
Erste Hoffnung 73
Am Storchsee 74
Wiegenlied für meinen Jungen 75
Lied der Mutter 76
Indianischer Wiegengesang 77
Adlerschrei 80
Eröffnung 81
Weihspruch 82
Nachruf an Nietzsche 82
Glockenklänge an Bismarck 84
Vor Sonnenaufgang 87
Humane Epistel auf deutsche Art 88
*Kampfspruch 90
Werkspruch 90
*Sprüche vom Glück 90
Menschenrecht 90
Machtsprüche 91
Das Spiel der Welt 91
In Summa 92
Lohngesetz 93
Ungleiche Schätzung 93
*Reinertrag 93
*Ewiges Ziel 93
Zwecksprüche 94
Allerlei Menschliches 94
Quintessenz 95
Heldentümliches 95
Humaner Konflikt 96
*Mann und Weib 96
Sprüche der Liebe 96
Spruch in die Ehe 97
*Sprüche der Treue 97
*Einziger Grund 98
*Die ewige Sehnsucht 98
Sprüche der Zeit 98
Sprüche zur Kunst 99
Inhalt der Kunst 99
Maßstäbe 100
*Gesichtspunkte 100
Kunstgenuß 100
Einem und jedem Schöpfer 100
*Den Empfänglichen 101
Den Querköpfen 101
*Den Auslegern 101
*Dichtersprache 102
*Dichterschicksal 102
*Der geduldige Dichter 103
Guter Rat 103
*Den Kennern 104
Den Herren Kritikern 104
Kumpaney 104
Laufbahn 105
*Der Hahnenkampf 105
*Die neue Würde 106
Die verunglückte Göttin 109
*Der Feuergeist 115
Das erlösende Wort 116
+Aber die Liebe+
Hieroglyphe 118
Der befreite Prometheus 119
Gethsemane 124
Tragische Erscheinung 127
Einsamkeiten 127
Bergpsalm 129
Lied an meinen Sohn 131
Ausschau bei Nacht 132
Weihnachtsglocken 133
Jesus der Künstler 134
Zu eng 137
Vergißmeinnicht 142
Die Magd 143
Die Armen 144
Vierter Klasse 145
Auf einem Dorfweg 150
Der tote Hund 151
Ein Märtyrer 151
Anno Domini 1812 154
*Ballade vom Volk 156
Drohende Aussicht 157
Dichters Arbeitslied 158
Die stille Stadt 158
Der Arbeitsmann 159
Predigt ans Großstadtvolk 160
Ein Freiheitslied 160
*Märzlied 161
Maifeierlied 161
*Bergarbeiterlied 162
Erntelied 163
*Sturmbild 163
*Die Hafenfeier 164
Drei Blicke 170
Ein Heine-Denkmal 171
Landstreichers Lobgesang 176
Hohes Lied 178
*Ruf an die Kühnsten 179
*Vogel Greif 181
*Die Musik des Mont Blanc 182
*Gebet im Flugschiff 189
Jesus und Psyche 190
Bann 196
Unsre Stunde 196
Ohnmacht 197
Büßende Liebe 198
Stromüber 199
Bitte 200
Gastgeschenk 200
Gottes Wille 200
Übermacht 201
Bestürmung 202
Antwort 202
Und dennoch 203
Nur 204
Nächtliche Scheu 205
Menschliche Botschaft 205
Entführung 206
Der Brand 207
Abschied ohn End 208
Dann 209
Bleiche Nacht 209
Trübes Lied 211
*Dahin 211
Lebewohl 212
Ein Stelldichein 213
Chinesisches Trinklied 213
Der Dritte im Bunde 215
Frühlingsrausch 215
Mein Trinklied 216
*Erklärung 218
*Äonische Stunde 218
*Zechers Nachtfeier 218
Fromme Wünsche 219
Lied des vogelfreien Dichters 220
Lied der Gehenkten 221
Rettung zu Gott 222
Mirakel 232
*Stimme von oben 233
Bach’sche Fuge 234
Rembrandts Gebet 234
*Die Schöpferhand 235
*Der letzte Traum 235
Ruhe 236
Ecce Poeta 237
Die ferne Laute 237
Notturno 238
Ein Ewiger 241
Loke der Lästerer 242
Um Ibsens Schatten 247
*Götterhochzeit 249
*Schöpfungsfeier 250
+Die Verwandlungen der Venus+
Das entschleierte Schwesternpaar 255
Anfang der Verwandlungen 272
Venus Anadyomene 274
„ Primitiva 276
„ Pandemos 278
„ Socia 282
„ Excelsior 283
„ Creatrix 285
„ Urania 287
„ Religio 291
„ Madonna 293
„ Mater 294
„ Mamma 295
„ Natura 296
„ Bestia 297
Amor modernus domesticus 301
Venus Adultera 304
„ Maculata 306
„ Perversa 307
„ Mystica 309
„ Idealis 311
„ Metaphysica 315
„ Occulta 323
„ Vita 326
„ Mors 328
„ Homo 330
„ Sapiens 332
„ Fantasia 334
„ Regina 335
„ Consolatrix 343
„ Universa 346
„ Heroica 348
„ Mea 350
Schluß der Verwandlungen 351
Erlösungen
Gedichte und Sprüche
Vierte Ausgabe
Denkzettel für den verehrten Leser
Verehrter Leser! Mensch! ich beschwör dich: lies mich richtig, Mensch, oder scher dich! Nämlich das Lesen von Gedichten ist zwar sehr einfach zu verrichten, aber gerade die einfachen Sachen pflegt bekanntlich der Mensch sich schwer zu machen. Vor allem: such keinen „Grundgedanken“! sonst kommen deine paar Sinne ins Wanken. Will ich dir meine Gedanken reichen, schreib ich Sprüche, Aufsätze und dergleichen. Gedichte sind keine Abhandlungen; meine Gedichte sind Seelenwandlungen. Selbe vollziehen sich aus Gefühlen, die den ganzen Menschen aufwühlen. Solch ein Gefühl, das steigt dann zu Kopfe, sträubt mir manchmal die Haare vom Schopfe, setzt mir meine paar Sinne in Schrecken, daß sie plötzliche Luftbilder hecken; die greifen einander in buntem Lauf, jagen wohl auch Gedanken mit auf, die dann über dem Grunde schaukeln, etwa wie Schmetterlinge gaukeln um eine große glühende Blume über dem Brodem der Ackerkrume, und so fang ich sie auf im Nu, weiß wohl wie, weiß nicht wozu, ist eine planvoll zwecklose Geschichte, kurz -- ich erlebe meine Gedichte. Und, merk dirs, kein Erleben geschieht aus Gedanken; ach, die Gedanken sind nur Ranken, die wir arabeskenhaft flechten um Manifeste von grundlosen Mächten. Denn das Leben hat kein Gehirn, verwirrt dir höchstens Dein Gehirn, wird dir nur mit Schmerz oder Lust als ein beseelender Wille bewußt, der dich unsinnig treibt und lockt, und den zu verdauen, Mensch, unverstockt, mit unsern paar Sinnen, für Heid wie Christ die wahre Seelenseligkeit ist. Drum, verehrter Leser, Mensch, ich beschwör dich: verdau mich ebenso! sonst scher dich! Und verwirrt dich doch mal mein Gewühl, so schieb’s nur, bitte, aufs Grund+gefühl+! Wie ich auch hier nur, möglichst hold, einem törichten Ingrimm Luft machen wollt.
Erster Abschnitt
*
Freudenruf
O freu dich, Mensch: Deine Welt erschallt! Überall ist Frühling, wo dein Herz nachtigallt! Menschenlieder, ihr schwanken Meer- und Himmels-Gedanken, Berg-, Fluß-, Fluren-Träume, Wolken- und Wellen-Schäume, Waldversunkenheiten, Sternentrunkenheiten, Wein- und Blumen-Gelüste, schwellende Lippen und Brüste bis hinauf zur Sonne -- ja: ihr wiegt uns in Wonne!
Deutsches Lied
Mich drängt zu singen deutschen Geistes Kraft. Erde nimmt Himmelschwingen, wenn er dich, Volk, aufrafft.
Über die Eichenkronen stürmt er zugvogeldreist in alle Zonen, wenns ihn zur Tat hinreißt.
Welten schweben nieder, wenn er träumen will; Himmel nimmt Erdgefieder, heimatstill.
Mag er zu schlafen scheinen, wenn er ruht: plötzlich durch all die Seinen zuckt Morgenglut.
Mit einem Märchenlachen heller Verwegenheit hörst du, Volk, ihn erwachen. O Geist der Herrlichkeit!
An mein Volk
Ich möchte wohl geliebt von Vielen sein, und auch geehrt; ich weiß es wohl. Aber niemals soll mein Stolz und Wert mir drum gemein mit hunderttausend Andern sein.
Ich hab ein großes Vaterland: zehn Völkern schuldet meine Stirn ihr bißchen Hirn. Ich habe nie das Volk gekannt, aus dem mein reinster Wert entstand.
In meiner Heimat steht ein Baum, den liebe ich, der steht sehr stolz mitten im Mittelholz. Da träumt ich manchen jungen Traum; er wurzelt tief, der hohe Baum.
Da träumt ich, daß der Mensch allein dem hunderttausendfachen Bann entwachsen kann: bis auch die Völker sich befrein zum Volk! -- mein Volk, wann wirst du sein?
Auf den Weg
Jugendsehnen, Jugendirren: ach, was mag sich draus entwirren! Nimmer ruht der Wünsche Spiel, jeder Tag entfernt das Ziel.
Antrieb
Jüngling, du bist frei zum Flug; sei nur immer Manns genug! Spring aufs Glücksrad, rolle, rolle durch die Welt, die wettlauftolle; nimm als Lohn die eigne Bahn, aller Ruhm ist fremder Wahn.
Welt und Zeit
Es klagt die Zeit: die Welt vergreist, wo ist der alte heilige Geist! Indeß liegt Seine Heiligkeit im Schooß der Jungfrau Sinnlichkeit, was zwar die Jungfernschaft befleckt, doch eine junge Welt ausheckt. Dann ruft die Zeit: Halleluja, der heilige Geist ist wieder da!
Bekenntnis
Ich will ergründen alle Lust, so tief ich dürsten kann; ich will sie aus der ganzen Welt schöpfen, und stürb’ ich dran.
Ich wills mit all der Schöpferwut, die in uns lechzt und brennt; ich +will+ nicht zähmen meiner Glut heißhungrig Element.
Ward ich durch frommer Lippen Macht, durch zahmer Küsse Tausch? Ich ward erzeugt in wilder Nacht und großem Wollustrausch!
Und will nun leben so der Lust, wie mich die Lust erschuf. Schreit nur den Himmel an um mich, ihr Beter von Beruf!
Grundsatz
Nicht zum Guten, nicht vom Bösen wollen wir die Welt erlösen, nur zum Willen, der da schafft; Dichterkraft ist Gotteskraft.
Selbstzucht
Mensch, du sollst dich selbst erziehen. Und das wird dir mancher deuten: Mensch, du mußt dir selbst entfliehen. Hüte dich vor diesen Leuten!
Rechne ab mit den Gewalten in dir, um dich. Sie ergeben zweierlei: wirst Du das Leben, wird das Leben dich gestalten?
Mancher hat sich selbst erzogen; hat er auch ein Selbst gezüchtet? Noch hat Keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.
Wen’s trifft
Schicksal hämmert mit blinden Schlägen: Wachs bleibt Wachs, Gold läßt sich prägen, Eisen wird Stahl, Glas zerspringt -- springt an hundert eiserne Türen, keine Klinke will sich rühren, die den Scherben Rettung bringt.
Die geflügelte Fackel
Du wünschtest dir und deinem Haus ein Zeichen, das euch für alle Zeit ein Glücksbild sei; doch welches Gleichnis ist so reich und frei, so vieler Seelen Wünsche auszugleichen?
Wir möchten alle gern das Glück erreichen, das endlich eint dies ewige Zweierlei; doch fass ich meins, geht deins vielleicht entzwei. So lag und sann ich über solch ein Zeichen.
Da träumte mir: Gewappnet mit zwei Schwingen kam eine Fackel durch die Nacht geweht. Sie loderte; die Sterne alle hingen wie Mücken nach der Flamme hingedreht. Und ihr Emporflug trieb mich aufzuspringen: dies Zeichen gilt für Jeden, der’s versteht!
Die Glocke im Meer
Ein Fischer hatte zwei kluge Jungen, hat ihnen oft ein Lied vorgesungen: Es treibt eine Wunderglocke im Meer, es freut ein gläubig Herze sehr, das Glockenspiel zu hören.
Der eine sprach zu dem andern Sohn: Der alte Mann verkindet schon. Was singt er das dumme Lied immerfort; ich hab manchen Sturm gehört an Bord, noch nie eine Wunderglocke.
Der andre sprach: Wir sind noch jung, er singt aus tiefer Erinnerung. Ich glaube, man muß viel Fahrten bestehn, um dem großen Meer auf den Grund zu sehn; dann hört man es auch wohl läuten.
Und als der Vater gestorben war, fuhren sie weg mit braunblondem Haar. Und als sie sich grauhaarig wiedertrafen, dachten sie eines Abends im Hafen an die Wunderglocke.
Der eine sprach, verdrossen und alt: Ich kenne das Meer und seine Gewalt. Ich hab mich zuschanden auf ihm geplagt, hab auch manchen Gewinn erjagt; läuten hört ich es niemals.
Der andre sprach und lächelte jung: Ich gewann mir nichts als Erinnerung; es treibt eine Wunderglocke im Meer, es freut ein gläubig Herze sehr, das Glockenspiel zu hören.
Der Pirat
Nach José de Espronceda
Mit zehn Kanonen, blank an Bord, mit vollen Segeln vor dem Wind, die flink wie Möwenflügel sind, streicht eine Barke durch die Flut: die Barke des Piratenherrn, auf allen Meeren ausgekannt von einem bis zum andern Strand, der „Hai“ getauft für seinen Mut.
Im dunkeln Wasser hüpft der Mond, im Tauwerk rauft und pfeift der Wind; ein langer Silberstreifen rinnt breit durch die blaubewegte Flut. Und der Piratenkapitän sitzt singend hoch an Steuers Rand, links Asiens, rechts Europens Strand, und singt und singt und schwenkt den Hut:
„Fliege, mein Segler, fliege, unverzagt; fliegst und segelst zum Siege! Spottest der Stürme, der Klippen und Riffe, der Himmelslaunen, der feindlichen Schiffe, weil dein Herr sein Leben wagt! Zwanzig Prisen haben wir gemacht, haben die Staatsmützen ausgelacht; hundert Nationen liegen und grüßen hier mit ihren Flaggen zu Füßen mir. Denn meine Barke ist mein Reichtum, denn mein Gesetz ist mein Begehr, mein Gott der Wind, mein Recht die Freiheit, mein einzig Vaterland das Meer.
„Könige streiten da drüben in blinder Gier um ein paar Äcker Rüben. Seht, ich lache! Meine Gefilde reichen, soweit das weite wilde Meer entrollt sein frei Panier. Da ist kein Wimpel, wie er auch glänze, da keine Küste, wo sie auch grenze, die nicht Salut getan meinem Geschlecht, die nicht erkannten mein Hoheitsrecht. Denn meine Barke ist mein Reichtum, denn mein Gesetz ist mein Begehr, mein Gott der Wind, mein Recht die Freiheit, mein einzig Vaterland das Meer.
„Kaum schrein vom Mars die Jungen: Schiff in Sicht! rennt’s schon mit vollen Lungen. Hoi, alle Segel breit, Fersengeldsegel, rennt es und rennt es; denn diese Flegel lieben den König der Meere nicht. Aber wie Brüder Ich und Ihr, meine Getreuen, teilen die Beute wir. Ein einzig Eigentum nehm ich für mich ohne Rivalen: dich, Schönheit, dich! Denn meine Barke ist mein Reichtum, denn mein Gesetz ist mein Begehr, mein Gott der Wind, mein Recht die Freiheit, mein einzig Vaterland das Meer.