Gesammelte Schulhumoresken

Part 19

Chapter 19596 wordsPublic domain

=Das Jägerhaus am Rhein= will den Sinn für =echt weidmännisches Fühlen und Denken=, sowie für die =Liebe zur Natur= schon =in der Brust des Knaben= wecken, aus dem später einmal ein tüchtiger und weidgerechter =Jäger= werden soll. Die Lehren geschehen an der Hand einer prächtigen und überall in edelstem Sinne unterweisenden Schilderung von =Oberländers eigenen Jägerlehrjahren= und dabei nicht etwa im trockenen Schulmeisterton, sondern in einer =so glücklichen und anziehenden Form=, daß das Buch nicht allein eine hervorragende Bildungsschrift für die =reifere Jugend= genannt werden kann, sondern auch dem =erfahrenen Weidmanne=, der sich bei Oberländers Schilderungen vielfach in seine eigene Jugend zurückversetzt sieht, das größte Interesse abgewinnen muß. Jedem Jüngling, dem das =erste Gewehr= soeben =anvertraut wurde=, oder der es demnächst =führen soll=, müßte mit diesem =Das Jägerhaus am Rhein= in die Hand gegeben werden; die Lehren =Oberländers= werden so unendlich viel Gutes schaffen. Das reich und wunderhübsch illustrierte Buch ist mithin besonders =als Festgeschenk= für die wirklich reifere Jugend geeignet und namentlich für den in der =Jagd-=, =Forst-= oder auch in der =Landwirtschaftslehre= stehenden zukünftigen Jäger.

Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen entgegen.

Verlag von J. Neumann in Neudamm.

Schönstes Geschenkwerk für die Jugend, besonders für Jäger-, Forstmanns- und Landkinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren.

Aus der Waldheimat.

Deutsche Wald- und Jägermärchen für jung und alt.

Erzählt von =Ernst Ritter von Dombrowski= und reich illustriert von =Hans Rudolf Schulze=-Berlin. Preis hochelegant gebunden =4 Mk.=

Niemals wird sie ausgesungen, die Poesie des deutschen Waldes; unerschöpflich in ihrer Schönheit quillt sie als ein Born der Dichtung, der Sage und des Märchens aus der Phantasie unserer deutschen Dichter. Zu ihnen gesellt sich als neuester der altbekannte Jagdschriftsteller =Ernst von Dombrowski= und bietet uns, gleich einem =taufrischen Strauß Laub- und Nadelzweige aus deutschem Walde, zwölf herrliche, sinnige= und so =tief empfundene Märchen für unsere Weidmannskinder=, wie sie nur ein =Dichter= zu schreiben versteht, der in =Wald und Weidwerk= zum gereiften Manne wurde. Deshalb eignet sich »=Aus der Waldheimat=« auch wie kein anderes Märchenbuch für das =deutsche Jägerkind=, und überall, wo einem solchen ein Geschenk gemacht werden soll, wird das hier angekündigte Buch die trefflichsten Dienste tun. Wie bei keiner anderen Lektüre werden unsere Kinder durch diese Dichtung in =die Schönheiten und den ewig jugendlichen Reiz unserer Wälder= sowie in =die Poesie des deutschen Weidwerkes= eingeführt und ihre Sinne erfüllen sich unbewußt mit jener Gedankenwelt, die noch den Schatz und das Heiligtum des gereiften Mannes, ja, des Greises im grünen deutschen Walde bilden.

Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen entgegen.

Weitere Anmerkungen zur Transkription

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Offensichtlich fehlerhafte Zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert. Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.

In der Textversion wurden die Hinweise auf die Kapitelverzierungen entfernt.

Korrekturen (das korrigierte Wort ist in {} eingeschlossen):

S. 36: daß → das Er sagt, {das} sei Einbildung

S. 65 mirami → mirari Credo ego vos judices {mirari}

S. 65: summas → summus Wenn wir z. B. sagen, ~{summus} mons~

S. 99: Konjuktivs → Konjunktivs Wesen des lateinischen {Konjunktivs} gemartert

S. 100: Deliquenten → Delinquenten wie dem {Delinquenten}, der unter dem Fallbeil liegt

S. 101: jeder diese → jede dieser daß man {jede dieser} verschiedenen Auffassungen

S. 140: bebesonderes → besonderes jeden einzelnen in ein {besonderes} Lokal

S. 140: Sympton → Symptom erste {Symptom} dieser neu sich regenden Elastizität

S. 155: Leben → Lebens auf die Kleinheit und Gemeinheit des {Lebens}

S. 159: areco → arceo Odi profanum vulgus et {arceo}

S. 163: gefügelten → geflügelten die {geflügelten} Worte des Gymnasialherrschers

S. 205: Ihnen → ihnen daß {ihnen} die Regeln über den griechischen Optativ

S. 212: anderhalb → anderthalb die {anderthalb} Monate diesmal so recht gründlich

End of Project Gutenberg's Gesammelte Schulhumoresken, by Ernst Eckstein