Category: Novels

Frau Jenny Treibel: Roman aus der Berliner Gesellschaft

Die Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals wurde weitgehend übernommen, lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Die Originalvorlage ist in Fraktur gedruckt. Davon abweichende, in Antiqua gedruckte Textstellen sind (bis auf römische Ziffern und die Ab...

Chapters

12. Part 12

Eine Viertelstunde später hielt alles vor Paulsborn, und nachdem man sich daselbst wieder begrüßt und bei herumgereichtem Creme de Cacao (Treibel selbst machte die Honneurs) ein...

11. Part 11

Die Hauptkolonne hielt sich links. Sie bestand, unter Vorantritt des Felgentreuschen Ehepaares (Treibel hatte sich von seiner Freundin wieder frei gemacht), aus dem Krolaschen Q...

16. Part 16

Der Pudding erschien Punkt zwei, und Schmidt hatte sich denselben munden lassen. In seiner behaglichen Stimmung entging es ihm durchaus, daß Korinna für alles, was er sagte, nur...

15. Part 15

Der nächste Tag war ein Sonntag, und die Stimmung, in der sich das Treibelsche Haus befand, konnte nur noch dazu beitragen, dem Tage zu seiner herkömmlichen Ödheit ein Beträchtl...

1. Part 1

Die Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals wurde weitgehend übernommen, lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Die Originalvorlage ist in Fraktur ged...

9. Part 9

Gegen halb acht war er draußen, und einen halbwachsenen Jungen mit nur einem Arm und dem entsprechenden losen Ärmel (den er beständig in der Luft schwenkte) heranwinkend, stieg...

6. Part 6

»Ja, Schmidt, mit dir ist schlecht fechten. Du hast immer das Auge für das Komische gehabt. Das greifst du nun heraus, spießest es auf deine Nadel und zeigst es der Welt. Aber w...

7. Part 7

Dieser, der in allem Parisischen regelmäßig als Autorität angerufen wurde, nickte zustimmend, und Distelkamp ließ die Streitfrage fallen oder war geschickt genug, ihr eine neue...

5. Part 5

»Und daß sie -- wenn ich das mit dem Redekatarakt aufgeben und ein anderes Bild dafür einstellen will -- daß sie, sag' ich, zwei Stunden lang die Pfauenfeder ihrer Eitelkeit auf...

3. Part 3

»Ach, da treffen Sie mich, Herr Leutnant, wenn auch ungewollt, an einer sehr empfindlichen Stelle. Herwegh war nämlich in der Mitte der vierziger Jahre, wo ich eingesegnet wurde...

10. Part 10

»Es ist kaum möglich, den Herrn, der uns gestern und vorgestern -- seiner in unserem Kreise voraufgegangenen Taten zu geschweigen -- zunächst in Markgraf Pieske, dann aber in St...

8. Part 8

»Nichts von >aber<, Treibel. Von solchen Sachen versteht ihr nichts, weil ihr kein Auge dafür habt. Ich sage dir, auf solche Pläne läuft es hinaus, und deshalb sollen wir die Ei...

4. Part 4

Nelson vergaß über dieser Vorstellung beinahe all seinen Groll und bot Korinna, während er eine Knackmandel von einem der Tafelaufsätze nahm, eben ein Vielliebchen an, als die K...

14. Part 14

»Liebe Hildegard. Seit Wochen tragen wir uns damit, unsren seit lange gehegten Wunsch erfüllt und Dich mal wieder unter unsrem Dache zu sehen. Bis in den Mai hinein hatten wir s...

2. Part 2

Sie sagte sich das ganz ernsthaft, gehörte jedoch zu den Glücklichen, die sich nur weniges andauernd zu Herzen nehmen, und so kehrte sie denn vom Fenster zu ihrem Toilettentisch...

13. Part 13

Jenny, während sie sich in süße Selbsttäuschungen wie diese versenkte, trat ans Fenster und sah abwechselnd auf den Vorgarten und die Straße. Drüben, im Hause gegenüber, hoch ob...

17. Part 17

Der letzte Sonnabend im Juli war als Marcells und Korinnas Hochzeitstag angesetzt worden; »nur keine langen Verlobungen,« betonte Wilibald Schmidt, und die Brautleute hatten beg...