v. Cotta gegründet wurde und 1816 in staatlichen Besitz
überging. Das Mineralbad, eine schwach radiumhaltige Stahlquelle wird als Nachkurort nach den böhmischen Bädern gern aufgesucht, hauptsächlich ist Tharandt aber eine gernbesuchte Sommerfrische, die zu reizenden Wanderungen viel Gelegenheit bietet.
~a~) _Bahnhof Tharandt_ -- _Ruine_ -- _Forstgarten_ -- _Königsplatz_ -- _Bastei_ -- _Königseichen_ -- _Cottas Grab_ -- _Heinrichseck_ -- _Heilige Hallen_ -- _Bahnhof Tharandt_.
Wanderzeit: 2½ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Tharandt.
Links in die Stadt. An der Kunstmühle Treiber und dem Albertsalon vorbei zum Gasthof »Zum Deutschen Haus«. Hinter diesem den Fußweg rechts hinauf, an der Kirche vorbei, zur _Ruine_.
Liegt 256 ~m~ hoch. Reste einer alten Burg oder eines alten Jagdschlosses. Seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Wettiner. Die Gemahlin Herzog Albrechts, Zedena, die Stammutter der letzten regierenden Wettiner, bewohnte die Burg als Witwe bis zu ihrem 1510 erfolgten Tode, nach dem das Schloß dem Verfall preisgegeben wurde. Die Steine verwendete man zum Teil zum Bau der Kirche mit. 1558 wurde die Burg vom Blitz getroffen und vollends vernichtet. Schöne Blicke aus den Fensterhöhlen auf Weißeritztal (Süden), Granatental (Norden), sowie auf die Villa des Freiherrn von Recum.
Zu dieser Villa hinab auf einem Fußweg. Am Tore wenden wir uns links. Bei der folgenden Wegteilung nach rechts. Hinauf in den _Forstgarten_.
Schöne Koniferen und sonstige Waldgewächse systematisch angeordnet zu Unterrichtszwecken in der Forstakademie. (Bis abends 7 Uhr geöffnet.) Dann an der Büste ~Dr.~ Reums vorbei auf den _Königsplatz_. Tempel, Büste H. v. Cottas und Ruhebank. Hübsche Blicke auf Ruine, Kirche etc. Wir folgen dem Wegweiser »Forstbotanisches Museum«, gehen nicht rechts oder links vom Wege ab. An der Büste Preßlers, eines früheren Lehrers der Forstakademie vorbei, zum _Forstbotanischen Museum_. Häuschen im Schweizerstile, meist verschlossen. Vor dem Häuschen einige forstliche Kuriositäten aus sächsischen Wäldern. Weiter links aufwärts, oben nach rechts zur _Bastei_. Blicke von dem hohen Felsen auf den Zeisiggrund und das Granatental. Dann hinauf zu den, von König Johann gepflanzten _Königseichen_. Von diesen nach links, an einer Baumschule vorüber, zum Zaune des Forstgartens. Nun links abwärts. An einem Tore vorbei und bei einer großen Buche durch die Zauntüre, die der Gärtner gegen ein Trinkgeld öffnet. Ein Wegweiser führt uns zu _Cottas Grab_, das Basaltsäulen umrahmen. 80 Eichen, am 30. Oktober 1843, den 80. Geburtstage Cottas, gepflanzt, geben dem Orte eine Weihestimmung. An der Schneise links Wegweiser. Wir folgen ihm zum Aussichtspunkt _Heinrichseck_. Prächtige Ausblicke in das Weißeritztal und auf das Erzgebirge. Nun den ersten Weg nach links, den Wegweisern nach zu den _Heiligen Hallen_. Buchenbestand, der früher schöner und dichter war. Hinab in das Weißeritztal. Unten angekommen, nach links. Am Graben hin. Nach wenigen Minuten überschreiten wir ihn, auf die Straße. Diese nach links. An Bad, Sidonienquelle, Forstakademie und Albertsalon vorüber zum Bahnhof zurück.
~b~) _Tharandt_ -- _Talmühle_ -- _Hartha_ -- _Grillenburg_ -- _Seerenteich_ -- _Edle Krone_.
Wanderzeit: 3½ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Tharandt.
Links in die Stadt. An der Kunstmühle Treiber und dem Albertsalon vorüber zum Gasthof »Deutsches Haus«. An diesem und dem Erblehngericht vorüber zum Markt. Bei der Apotheke den Weg nach rechts gehen, am Bache aufwärts. Zum Gasthof »Amtshof«. Hier links über die Brücke und rechts weiter. Am Amtsgericht vorbei. Nach ca. 5 Minuten Wegteilung. Dem Wegweiser folgend am Bache weiter. Nach 1 Minute über die Brücke. Schöner Weg durch den Todteichgrund. Endlich zu der im schönsten Wiesengrund liegenden idyllischen _Talmühle_. Von hier in ½ Stunde den Fahrweg aufwärts über Hintergersdorf, hier den Fußweg hinter den Gütern hin, nach dem Dörfchen _Hartha_. Am Rande des Grillenburger Forstes gelegen. 290 Einwohner. Gasthaus und Kurbad. Nun auf der schönen Waldstraße in einer Stunde nach _Grillenburg_.
Dörfchen mit 180 Einwohnern. Ein von einem großen Teiche umgebenes Jagdschlößchen, die ehemalige Oberforstmeisterei.
Vom Gasthaus zurück an den Teichen vorüber. Dahinter den Fahrweg rechts ab bis zur Oberförsterei. Dann querkommende Straße kreuzen. Dahinter dreifache Wegteilung am Beginn des Waldes. Wir folgen dem Wegweiser »Seerenteich und Edle Krone«. Richtung ist Dorfheim. Nach ca. 10 Minuten Wegteilung. Wir gehen geradeaus. Weiter durch den Eisenbahntunnel. Gleich dahinter nach links, durch eine Wildgattertüre. Am Bahndamm hinab. Nach ca. 5 Minuten zum _Seerenteich_. Ein idyllischer Waldweiher in prächtigster Lage, seinem dunkelgrünen Wasser an die Farbe der Alpenseen gemahnend. Beim Bahnwärterhaus über die Bahn. Den Fahrweg nach rechts hinab ins Seerenbachtal. Nach einviertelstündiger Wanderung durch ein Wildgatter. Immer dem Bache folgend. Wiederum durch ein Wildgatter. Durch die Eisenbahnbrücke. Nach wenigen Minuten erneut durch eine Eisenbahnbrücke. Im Tal der Wilden Weißeritz links abwärts, durch zwei Eisenbahnbrücken und endlich nach _Edle Krone_.
Ortsteil von Höckendorf, prächtig im schönsten Teile des Wilden Weißeritztales gelegen. 280 ~m~ hoch. In früheren Zeiten Silberbergbau, wovon Stolleneingänge und Halden zeugen.
Station der Linie Dresden-Chemnitzer Bahn.
~c~) _Tharandt_ -- _Stille Liebe_ -- _Edle Krone_.
Wanderzeit: 1¼ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Tharandt.
Vom Bahnhof links die Landstraße. Achtung geben auf Haus Nr. 55 rechts! Hier links den Fußweg ab. Über zwei Stege. Bei der Forstakademie auf die Landstraße. Nach der Akademie links ab. Über die Brücke der Weißeritz, am Bahnwärterhaus vorüber und über die Bahn. Den Weg an der Bahn hin. Nach ¼ Stunde an einem roten Häuschen (Schießstand). Bei der Schießmauer nicht rechts ab, sondern bei der Bank links. Fahrweg durch den Wald. Nach ca. 8 Minuten den querkommenden Fahrweg überschreiten. In derselben Richtung bleiben, den Fußweg weiter. Im Harthenbachtale zur »_Stillen Liebe_«, Ruheplatz inmitten einer romantischen, engen Felsschlucht, vom Harthenbach durchbraust, der, nach Regentagen besonders, reizende Kaskaden bildet.
Vom Steg aus in der alten Richtung weiter. Über einen querkommenden Weg hinweg. Geradeaus den schmalen Weg. Am Ende desselben Stufen hinab auf einen breiten Waldweg. Diesen weiter. Durch den Bahntunnel auf die Straße. Diese aufwärts am Gasthaus Segen Gottes vorüber nach _Edle Krone_. Siehe Wanderung 15 ~b~.
~d~) _Tharandt_ -- _Breiter Grund_ -- _Werther-Denkmal_ -- _Köhlerhütte_ -- _Bellmanns Los_ -- _Tiefer Grund_ -- _Warnsdorfer Quelle_ -- _Grillenburg_ -- _Klingenberg_.
Wanderzeit: 3¼ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Tharandt.
Vom Bahnhof zur Forstakademie siehe 15 ~c~. Die Fahrstraße links weiter. Am Bade und an der Sidonienquelle vorüber. Kurz hinter dem Bade ein Wegweiser »Nach den heiligen Hallen«. Den schmalen Fußweg rechts ab. Ein Stückchen am Mühlgraben hin. Der Weg macht verschiedene Bogen. Immer auf dem Wege bleiben, ohne rechts oder links abzugehen! Rechts etwas höher eine Bank, ca. 90 Schritte dahinter Wegweiser »Nach der Köhlerhütte«. Links auf dem schmalen Fußweg hinab in den _Breiten Grund_. Unten eine Bank, ca. 1 Minute im Grunde aufwärts das _Werther-Denkmal_, erinnert an einem im Duell gefallenen Forststudenten. Ca. 4 Minuten im Grunde hinab zur _Köhlerhütte_, einem Meilerplatz mit Ruhebänken. Von hier aus über die kleine Brücke und dem Wegweiser folgend: »Bellmanns Los«. Der Weg biegt rechts. Nach kurzer Wanderung bei Grenzstein 113 ~d~ zu _Bellmanns Los_. Bezeichnet Absturzstelle eines Fuhrmanns dieses Namens. Herrlicher Blick in das Weißeritztal. 80 ~m~ tiefer Abgrund, daher Vorsicht! Bei der Bank der höchste Punkt: 366 ~m~ Höhe. Unsern Weg weiter. Über ein Bächlein. Immer in der Richtung bleiben. Auf den Fahrweg des Tiefen Grundes. Diesen rechts aufwärts. Wegteilung: Geradeaus, am Bache bleiben. Nach ca. 3 Minuten erneute Wegteilung, immer in der alten Richtung fort. Wir kommen in den Grillenburger Forst. Der Weg wird breiter, Rasenweg. Am Ende desselben fünffache Wegteilung: Fahrweg geradeaus. Wegweiser »Grillenburg«. Nach zirka 2 Minuten zur _Warnsdorfer Quelle_. Diese ist in Sandstein gefaßt, bringt in 1 Minute 300 ~l~ Wasser. Wegweiser »Grillenburg« folgen. Der Fahrweg führt schnurgerade durch die Grillenburger Heide. Nach ½ Stunde den Wald verlassend zum Dorf _Grillenburg_. Gasthaus und Jagdschloß.
Aus dem Gasthof »Zum Jagdschloß« tretend rechts. Wegteilung mit Wegsäule. Links in Richtung Klingenberg ab. Die Straße bringt uns in ¾ Stunde direkt nach _Klingenberg_.
Station Klingenberg-Colmnitz der Linie Dresden--Chemnitz.
~e~) _Tharandt_ -- _Bellmanns Los_ -- _Tiefer Grund_ -- _Katzentreppen_ -- _Unverhofft Glück_ -- _Edle Krone_.
Wanderzeit: 2¼ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Tharandt.
Bis Bellmanns Los wie unter 15 ~d~. Nun rechts den Bellmanns Los-Weg in den Tiefen Grund. Diesen rechts weiter bis zum Markgrafenweg, der bei der dreifachen Wegteilung links abgeht. Von diesem auf den Stallweg, am Pferdestall vorüber und die _Katzentreppe_ hinab zum Gasthaus »Unverhofft Glück«. Durch die Restauration, über die Weißeritzbrücke nach _Edle Krone_.
Station der Linie Dresden--Chemnitz.
16. In die Weißeritztäler.
Zu den landschaftlich schönsten Tälern des Erzgebirges gehören die der Roten und Wilden Weißeritz. Wegen ihrer Enge sind sie von großen Besiedelungen fast freigeblieben, auch die Industrie hat hier keine Stätte gefunden, dagegen haben sie ihren prächtigen Wald fast unversehrt erhalten. Das Tal der Wilden Weißeritz wurde im vorigen Abschnitt zu Wanderungen empfohlen. Die Rote Weißeritz durchbraust im Unterlaufe den vielbesuchten Rabenauer Grund. Das Gebiet des Oberlaufes ist durch die Orte Kipsdorf, Bärenfels und Bärenburg zum vornehmsten Sommerfrischengebiet des ganzen Gebirges geworden.
Von Chemnitz aus kann das Gebiet, wenigstens der Rabenauer Grund, im Rahmen einer Tageswanderung besucht werden, immerhin ist aber zu empfehlen, am Abend vorher die lange Eisenbahnfahrt von Chemnitz nach Hainsberg zu erledigen.
~a~) _Hainsberg_ -- _Rabenauer Grund_ -- _Rabenauer Mühle_ (1¾ Std.) -- _Rabenau_ (½ Std.) -- _Spechtritzmühle_ (¾ Std.) -- _Spechtritz_ (¼ Std.) -- _Borlas_ (35 Min.) -- _Tal der Wilden Weißeritz_ -- _Annaplatz_ -- _Johannahöhe_ -- _Unverhofft Glück_ -- _Edle Krone_ (1¼ Std.).
Wanderzeit: 5--5½ Std.
Ausgangspunkt: Bahnhof Hainsberg. Linie Chemnitz--Dresden.
Nach Verlassen des Bahnhofes rechts die Straße aufwärts zum Gasthof. Nun links auf der Brücke die Weißeritz überschreiten. Auf die Rabenauer Straße. Auf dieser ca. 8 Minuten lang wandern. Dann auf einem Fußweg weiter in bisheriger Richtung an der Weißeritz fort. Er mündet bei der Haltestelle Coßmannsdorf wieder auf die Straße. Nun links an der Bahn entlang, über die Rote Weißeritz und an dem linken Ufer weiter. Wir wandern an der Klamm, einer romantischen Schlucht, vorüber. Unter der ersten Eisenbrücke hindurch, an dem Elektrizitätswerk vorbei. Immer auf dem linken Ufer der Roten Weißeritz. Der Weg ist schattig und folgt jeder Krümmung des Flusses. Fort und fort werden wir durch reizende Blicke gefesselt. Wir wandern durch die zweite Eisenbahnbrücke. Oben zeigt sich eine Felsgruppe, die Einsiedler Höhe. Vor der vierten Eisenbahnbrücke kann man eine Kletterpartie rechts hinauf zur Einsiedlerhöhe unternehmen. Endlich zur _Rabenauer Mühle_. Holzschleiferei und Gasthaus, prächtig gelegen. Nun auf den äußerst anmutigen _Friedens_weg. Über die Eisenbahn in das Tal der Ölsa. Nicht über die Brücke, sondern den ersten Fußweg nach links aufwärts. Es folgt ein Wegweiser »Rabenau-Bahnhof«. Hier nach links zum Bismarckplatz. Prächtig liegt Rabenau und der Rabenauer Grund vor uns. Hier beginnt der vom Gebirgsverein angelegte Friedensweg, der am Abhange des Rabenauer Grundes hinführt. Nach reichlich ¼ Stunde die »Weiße Bank« mit prächtigem Ausblick. Dann zum »Brautbett« und »Predigtstuhl«. Wieder zurück etwa 1 Minute. Hier führt ein Weg links ab, an drei Häusern vorbei auf die Straße. Diese rechts wandern, weiter links einige Stufen hinauf zur 353 ~m~ hohen _König Albert-Höhe_ auf dem Galgenberg. Herrliche Aussicht. Restauration. Nun hinab zu dem nahe gelegenen _Rabenau_.
Landschaftlich ungemein reizvoll gelegenes Städtchen mit 3200 Einwohnern, auf einem hohen Bergrücken liegend (356 ~m~). Wird schon 1235 als Besitzung des Herrn v. Rabenau erwähnt. Später ging es in Besitz der Burggrafen von Dohna über. Seit 1300 Stadt. 1402 kam Rabenau nach Vertreibung der Dohnas in den Besitz der Meißner Markgrafen. Das Schloß, auf dessen Grund sich die Stuhlfabrik erhebt, wurde im 30jährigen Kriege zerstört. Die Hauptindustrie besteht in Sitzmöbel-Fabrikation mit den davon abhängigen Drechslereien und Polierereien. Außerdem werden auch photographische Apparate hergestellt.
Nun wieder hinab in westlicher Richtung in einer Viertelstunde zur Rabenauer Mühle. Von hier am Mühlgraben hin im herrlichen romantischen Tale auf einem Pfad, der brausenden Weißeritz entgegen zu einer Steinbrücke. Über diese nach links zur _Spechtritzmühle_.
Bei der Steinbrücke schlagen wir den Weg rechts nach dem Dorfe _Spechtritz_ ein. Dieses durchwandern wir. Nach Verlassen des Dorfes auf einer querkommenden Straße etwas nach links, dann rechts in der alten Richtung weiter über die Höhe nach dem Dorfe _Borlas_. Die Dorfstraße aufwärts. Am Ende des Dorfes rechts hinan. Auf der Höhe die sogenannte Butterstraße kreuzen und abwärts -- immer in der alten Richtung bleiben! -- auf die Straße Höckendorf--Edle Krone. Diese ca. 8 Minuten nach rechts. Dann links ab über den _Annaplatz_ und die _Johannahöhe_ mit schönen Ausblicken in das Tal der Wilden Weißeritz, das wir in der Nähe des Gasthauses »Unverhofft Glück« erreichen. Von hier zum Bahnhof Edle Krone.
~b~) _Hainsberg_ -- _Rabenauer Grund_ -- _Rabenauer Mühle_ (1¾ Std.) -- _Rabenau_ (½ Std.) -- _Spechtritzmühle_ (¾ Std.) -- _Seifersdorf_ (¾ Std.) -- _Dippoldiswalder Heide_ (½ Std.) -- _Einsiedlerstein_ (¼ Std.) -- _Johannaturm_ (¾ Std.) -- _Dippoldiswalde_ (¾ Std.) -- _Kipsdorf_ (Bahnfahrt) -- _Bärenfels_ -- _Schellerhau_ -- _Rehefeld_ (3 Std.) -- _Niklasberger Kreuz_ -- _Niklasberg_ (1½ Std.) -- _Warteck_ (½ Std.) -- _Moldau_ (2 Std.).
Wanderzeit: 2 Tage.
Ausgangspunkt: Bahnhof Hainsberg.
_1. Tag_: Bis zur Spechtritzmühle wie unter ~a~.
Vom Bahnhof dem Wegweiser folgend rechts im Tale der Roten Weißeritz aufwärts. Eine wunderschöne Wanderung. Der Weg wird von kleinen Felswänden, dem Flusse und dem Bahndamm besäumt. Wir gelangen zur Station Seifersdorf. Beim Bahnrestaurant die Stufen hinab, über das Geleise, dann über die Brücke, die Straße hinauf. Auf der Höhe angekommen, Wegkreuzung. Wir gehen rechts in den Wald. Von der Waldecke wandern wir ca. 250 Schritte, dann links von der Straße ab. Dem Wegweiser folgen »Nach der Barbara-Kapelle«. Rasenweg, an der Fahrstraße hin. An einer Kiefer ein sichtbares weißes ~B~. Hier gehen wir nach links. Nachdem wir wenige Schritte abwärts gegangen sind, wiederum ein ~B~. Nun rechts zur _Barbara-Kapelle_.
Die Ruine ist der Rest einer in früheren Jahrhunderten vielbesuchten Wallfahrtskirche. Ein wundertätiges Bild der heiligen Barbara und eine heilkräftige Quelle neben dem Kirchlein lockten viele fromme Hilfsbedürftige hierher. Am Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Kapelle auf Befehl des Bischofs