Erzählungen aus der Römischen Geschichte in biographischer Form

Part 22

Chapter 222,436 wordsPublic domain

+Marcus Aurelius+ Antoninus, in Spanien geboren, war von Antonius Pius zusammen mit dessen zweitem Adoptivsohn zum Nachfolger ernannt worden. Mit edlen Anlagen des Geistes und Herzens begabt, hatten ihn ausgezeichnete Lehrer schon früh in die Lehren der griechischen Weisheit eingeführt, die auf seine Regierung von großem Einfluß wurden. Mit der ganzen sittlichen Kraft, die er aus der Beschäftigung mit dieser Weisheit schöpfen konnte, bestand er die mannigfachen Stürme, die während seiner neunzehnjährigen Regierung (161-180) über ihn und sein Reich kamen. Er sorgte für Recht und Gesetze und beobachtete eine weise Sparsamkeit in der Verwaltung. Besonders lag ihm die Besserung der Sitten am Herzen. In den Christen aber sah er eine staatsgefährliche Partei und ließ sie besonders in Kleinasien und Gallien grausam verfolgen. Seine Milde und Wohltätigkeit zeigte er, als Rom von einer Überschwemmung und Hungersnot heimgesucht ward. Zu derselben Zeit wurde das Reich durch die Einfälle der Germanen und Parther im Norden und Osten beunruhigt. Am furchtbarsten war der schwere und langwierige Krieg gegen die germanischen +Markomannen+ (166-190), der das römische Reich an den Rand des Untergangs brachte und die Römerwelt in eine solche Angst versetzte, daß einer auf dem Markte zu Rom den Untergang des Erdballes verkündete. Alle Donauvölker erhoben sich wie in einem Bunde vereinigt, darunter besonders die Markomannen (in Böhmen) und Quaden (in Mähren und Ungarn), stürmten über die Donau in die römischen Provinzen und schleppten unter furchtbaren Verheerungen ganze Bevölkerungen hinweg. Zu diesem Unglück kam noch die Pest, welche die Legionen aus Asien mitbrachten und die nun auch Italien und andere westliche Provinzen verheerte. Zwar zog Marcus Aurelius gegen die Quaden und schlug sie mehrmals, feierte auch zu Rom einen Triumph, aber die Markomannen und ihre Verbündeten brachen immer wieder los und nötigten den Kaiser zu neuen Feldzügen. Um die Mittel dazu aufzubringen, verkaufte er seine Kostbarkeiten und Kunstschätze, bewaffnete Sklaven und Sträflinge, und nahm sogar zur Wahrsagerei seine Zuflucht. Auf den Rat eines ägyptischen Wahrsagers ließ er zwei Löwen über die Donau treiben, um die Barbaren durch diesen Anblick zu erschrecken. Allein die Germanen hielten die Löwen für große Hunde und schlugen sie mit Prügeln tot. In einer bald darauf folgenden Schlacht töteten sie 20000 Römer.

Auf einem seiner Feldzüge stand der Kaiser mit seinem Heere diesseits der Gran, eines Nebenflusses der Donau in Ungarn, in einer wasserlosen Gegend, rings von Feinden eingeschlossen. Er und alle die Seinen waren dem Verschmachten nahe, als plötzlich ein Gewitter mit Regengüssen erfolgte und die Erschöpften, die den Regen in ihren Schildern auffingen, erfrischte. Nach einer christlichen Legende war der Gewitterregen eine Folge des Gebets der zwölften Legion, die meist aus Christen bestand, während römische Berichte ihn dem Gebete des Kaisers zuschrieben. Es war dem Kaiser nicht vergönnt, den Krieg gegen die Markomannen und Quaden zu beendigen. Er starb zu Vindóbona (Wien). Sein unwürdiger Sohn +Commodus+ (180-192) erkaufte von ihnen einen schimpflichen Frieden.

XXXV.

Bis zum Ausgange des weströmischen Reiches (180-476).

Mit Marcus Aurelius schließt die Reihe der guten Kaiser. Zwar folgte noch eine große Anzahl von Imperatoren nach ihm, von denen aber nur sehr wenige verdienen hier erwähnt zu werden. Die innere Zerrüttung des Reiches, der Verfall der Sitten, die Schwäche nach außen nahmen immer mehr zu, und es zeigte sich in jeder Beziehung, daß die +römische Welt sich ausgelebt hatte+. Ein anderes Volk war berufen an ihre Stelle zu treten, das morsche Gebäude des römischen Reiches zu zertrümmern und Träger des Christentums zu werden. Dieses Volk waren die +Germanen+.

Aber noch ehe die Germanen das alte Reich in den Staub traten, feierte das Christentum einen vollständigen Sieg über das Heidentum. +Konstantinus der Große+[1] (306-337) gewährte dem Christentum die staatliche Anerkennung. Damit hörten die Verfolgungen der Christen auf, und der Glaube an den Erlöser, zu dem sich Konstantinus selbst bekannte, verbreitete sich immer weiter. Auch ward die Regierung dieses Kaisers noch dadurch von großer Bedeutung, daß er die Residenz von Rom nach Byzantion verlegte, das ihm zu Ehren den Namen Konstantinopolis erhielt.

Nach seinem Tode waren noch nicht vierzig Jahre verstrichen, als durch die Ankunft der Hunnen, die aus Asien in Europa einfielen, der Anstoß zur sogenannten +Völkerwanderung+ gegeben wurde (375). Seitdem hörten die Angriffe der Germanen gegen das römische Reich nicht mehr auf, und nur mit Mühe vermochte der römische Kaiser +Theodosius der Große+ (378-395) die in das oströmische Reich eingedrungenen Westgoten zu beruhigen. Dieser Kaiser vereinigte noch einmal das ganze römische Reich unter seinem Szepter. Vor seinem Tode (395) teilte er das Ganze unter seine Söhne +Honorius+ und +Arkadius+, von denen jener das weströmische oder lateinische Reich mit der Hauptstadt Rom, dieser das oströmische oder griechische Reich mit der Hauptstadt Konstantinopel erhielt. Die Feindschaft beider Brüder machte die Teilung zu einer dauernden. Gegen das weströmische Reich richteten sich jetzt die stürmischen Angriffe der Germanen, die nach und nach eine Provinz nach der andern, Spanien, Gallien, Afrika und Britannien, davon losrissen, bis endlich im Jahre 476 +Odoáker+, ein Anführer deutscher Soldtruppen, den letzten römischen Kaiser +Romulus+ Augústulus absetzte und sich zum Könige von Italien machte. Dadurch ward dem weströmischen Reiche ein Ende gemacht, während das oströmische oder byzantinische Kaisertum im Laufe des Mittelalters zwar immer mehr an Umfang und Macht verlor, aber sich doch in der Hauptstadt erhielt, bis auch diese im Jahre 1453 von den Türken erobert wurde.

[1] Als Konstantin gegen +Maxentius+ in den Streit zog, betete er eines Nachmittags voll Andacht zu dem Gott der Christen. Da erschien ihm ein Zeichen am Himmel in Gestalt eines glänzenden Kreuzes mit der Inschrift: ~In hoc vinces!~ (In diesem Zeichen sollst du siegen!) Nachts erschien ihm Christus im Traum und befahl ihm dieses Sinnbild zum Kreuzespanier zu machen. Er ließ nun eine Kriegsfahne anfertigen, die seine christlichen Streiter mit begeistertem Mute erfüllte und ihm in der Schlacht an den „roten Steinen“ (~saxa rubra~) in der Nähe Roms den Sieg über Maxentius verschaffte (312). So erzählt ein christlicher Schriftsteller.

Verlag von +Gerhard Stalling+, Oldenburg i. Gr.

Professor ~Dr.~ Ludwig Stacke’s Schriften.

Erzählungen aus der

=Griechischen Geschichte=. =30.= Auflage. Gebd. 1 ℳ 90 ₰.

=Römischen Geschichte=. =27.= Auflage. Gebd. 1 ℳ 90 ₰.

=Mittelalter=. =17.= Auflage. Gebd. 1 ℳ 90 ₰.

=Neuen Geschichte=. =14.= Auflage 2 ℳ 75 ₰, gebd. 3 ℳ 25 ₰.

=Neuesten Geschichte= (1815 bis zur Abberufung Bismarcks). =6.= Auflage. 5 ℳ 50 ₰, eleg. gebd. 6 ℳ 25 ₰.

Über Stackes „+Erzählungen aus der Geschichte+“ schreiben in ihrem letzten Bande die in Berlin im Auftrage der historischen Gesellschaft erscheinenden „Jahresberichte der Geschichtswissenschaft“ gelegentlich der Besprechung von Volks- und Jugendschriften: „Hier sind in erster Linie die Stackeschen Schriften zu erwähnen, die sich auch, wie ihre hohen Auflagen zeigen, einer großen Beliebtheit erfreuen. An Rankes und Beckers Weltgeschichte angelehnt, verstehen sie es, durch korrekte Sprache und fesselnde Erzählungsform den Leser zu gewinnen und ihn in jene gehobene Stimmung zu versetzen, welche die schönste Frucht der Geschichtsbeschäftigung genannt worden ist.“

„Die fortgesetzten vielfachen Auflagen dieser vom echten Forschergeiste und warmer Empfindung getragenen Geschichten beweisen mehr als alle Anpreisungen den hohen Rang, welchen sie unter den zahlreichen literarischen Erscheinungen ähnlicher Art einnehmen. Die Darstellung ist in allen Richtungen anregend und frisch, die Form, meist klassischen Mustern angepaßt, tadellos. Die Gunst der Lehrer wird sicher diesen Büchern stets in steigendem Maße zu teil werden.“

(Schlesische Presse.)

„Die Verlagshandlung und der als Oberlehrer am Gymnasium zu Rinteln wirkende Verfasser sind zu diesem erfreulichen, +wohlverdienten+ Erfolge, den diese „+Erzählungen+“ erzielt haben, zu beglückwünschen.“

(Wissenschaftl. Beilage d. Leipziger Zeitung.)

„Eine herrliche Lektüre, eingehend, belehrend und angenehm unterhaltend. Die Schilderungen fesseln nicht bloß 12-15jährige Knaben und Mädchen, sondern auch reifere Jünglinge und Jungfrauen, gebildete Männer und Frauen. Auswahl und Darstellung ist vortrefflich. Die zahlreichen Auflagen sind verdiente.“

(Repertorium der Pädagogik.)

Hülfsbücher fürs die erste Unterrichtsstufe in der Geschichte.

I. Teil. =Altertum.= =3.= Auflage Geh. 1 ℳ, geb. 1 ℳ 50 ₰. II. Teil. =Mittelalter.= =2.= Auflage. Geh. 1 ℳ, geb. 1 ℳ 50 ₰. III. Teil. =Neue Zeit.= =2.= Auflage. Geh. 1 ℳ 75 ₰, geb. 2 ℳ 25 ₰.

„Der Herr Verfasser hat aus seinen „Erzählungen“ einen Auszug zusammengestellt, der sich zur Einführung in die Schulen, in deren Unterklassen alte Geschichte behandelt wird, im hohen Maße eignet. Die Vorzüge dieses Buches vor allen andern der Art bestehen darin, daß nicht einzelne, für sich behandelte Erzählungen aus der alten Geschichte gegeben werden, sondern der Verfasser gibt uns stets ein Gesamtbild der alten Geschichte. Dabei ist der Einzelgeschichte und dem geographischen Elemente überall die nötige Berücksichtigung zu teil geworden. Wer längere Zeit in diesem Unterricht sich mit recht schwachen Hülfsbüchern hat behelfen müssen, wird das Buch mit großer Freude begrüßen; denn er findet in demselben alles das, was er als wissenswert dem Gedächtnis des Kindes eingeprägt sehen möchte. Möge das Buch den Schulen bestens empfohlen sein!“

(Magazin für Lehr- und Lernmittel.)

Verlag von +Gerhard Stalling+, Oldenburg i. Gr.

Das beste Buch für die deutsche Jugend und das deutsche Volk!

Nordisch-Germanische

Götter- und Heldensagen.

Für die deutsche Jugend und das deutsche Volk

von

Gustav Schalk

3. Auflage

(mit Illustrationen).

Preis gebd. ℳ. 2.80.

„Mit Freuden begrüße ich jedes Werk, welches deutsche Mythologie und Heldensage behandelt. -- Seit den dornenvollen Arbeiten von Jak. Grimm, K. Simrock, W. Wägner u. a. hat sich das Interesse für die Religion unserer Altvordern, für ihre Sitten, Anschauungen und Gebräuche gesteigert. -- Eine edlere Begeisterung für die längst entschwundene Welt unserer Altvordern ist es auch, der dieses Werk seine Entstehung verdankt, welches wir als ein wohlgelungenes bezeichnen können. Es wird sicher die Kenntnis der alten Vorzeit verbreiten und Begeisterung für die Helden erwecken und so wieder Heldenmut und Edelsinn erzeugen. Die Darstellung ist eine recht gewandte und die Gruppierung des Stoffes ebenso geschickt. Den Glanzpunkt des Ganzen bildet die bezaubernd schöne Frithjofsage, die nach Tegner erzählt ist. -- Wer kennt nicht Ingeborg, die schönste Rose des Nordens, und Frithjof, die königliche Eiche auf Nordlands Bergen? Schon diese +eine+ Sage macht das Buch jedem Leser lieb und wert. Die Sprache des Verfassers perlt hier gleichsam im Morgentau und Frühlingssonnenschein. -- Möge das Buch zahlreiche Leser finden.“

+Mainz.+

+~Dr.~ Heinrich Haskamp.+ (Rhein.-Westf. Schulzeitung.)

„Was dieses Buch vor manchen seinesgleichen ganz besonders auszeichnet, das ist die durchweg knappe, klare und doch so poesievolle Darstellung, der einfache, naive, meisterhafte Märchenton. Aus diesem Grunde sei das vortreffliche, übersichtlich gehaltene Buch, welches sich für Schüler aller Schulen als Nachlesebuch ganz vorzüglich eignet, aufs Wärmste empfohlen.“

(Westfälische Lehrer-Zeitung.)

+Se. Excellenz der General der Infanterie von Keßler+, General-Inspekteur des Militär-Erziehungs- und Bildungswesens, schreibt der Verlagsbuchhandlung unterm 4. Dezember 1897 über das Buch: „Das Kommando des Kadettenkorps, welchem ich das Buch mitgeteilt habe, hat mit +Anerkennung+ in Aussicht genommen, das Buch mit benutzen zu lassen.“

Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg i. Gr.

=Harms, Prof. Chr., Rechenbuch für die Vorschule.= Heft I. 12. Aufl. kart. 50 ₰. Heft II, =13.= Aufl., kart. 80 ₰.

=Harms, Prof. Chr., Kopfrechenbuch. Eine Anleitung zur Lösung= vieler angewandter Kopfrechenaufgaben. 1 ℳ. 50 ₰.

=Harms, Zwei Abhandlungen über den Rechenunterricht.= 80 ₰.

=Kallius, Prof. ~Dr.~, Die vier Species in ganzen Zahlen=, und =Das Münz-, Maß- und Gewichtssystem im Rechenunterricht=. =4.= Aufl. 1 ℳ 20 ₰.

=Lefèbre, Abriß der griechischen und römischen Geschichte für Quarta.= Preis 35 ₰.

=Rechenbuch für Unterklassen von H. Friedrichs, A. Klusmann, F. Logemann.= =23.= Aufl. Bearbeitet von H. Friedrichs und C. Krüder. 65 ₰.

„Das angezeigte Rechenbuch ist eine methodisch geordnete Aufgabensammlung für die vier Species im Zahlenraume von 1-10000. Der betreffende Stoff ist reichhaltig und wohlgegliedert. -- -- Somit wird in den Unterklassen ein guter Grund gelegt, auf welchem der Lehrer der Oberklasse mit Erfolg weiter zu bauen vermag.“

(Schulblatt f. d. Provinz Brandenburg.)

=Stacke, Prof. ~Dr.~ Ludwig, Abriß der Geschichte der Preußischen Monarchie= von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. =2.= Aufl. 1 ℳ.

„Außerordentlich reich an Stoff, klar und lichtvoll in der Anordnung, anziehend und lebendig in der Sprache, anschaulich und malerisch in der Schilderung, kräftig und kernig in der Charakterisierung, durchdrungen von patriotischem Sinn und sittlichem Ernst, ist dieser „+Abriß+“ Lehrenden und Lernenden angelegentlichst zu empfehlen.“

(Deutsche Schulzeitung, herausg. v. F. E. Keller, Berlin.)

„Gleich den übrigen Geschichtsdarstellungen des Verfassers eine der ansprechendsten und gediegensten Arbeiten auf diesem Gebiete der Literatur.“

(Pädag. Jahresbericht.)

„Das Buch zeichnet sich durch allseitige Berücksichtigung der wichtigsten historischen Momente, durch volle Beherrschung des Stoffes, treffende und präzise Darstellung und durch warme Hingebung an die Sache des Vaterlandes ganz besonders aus, und wird für Schule und Haus, für Volksbibliotheken und als Prämie gleich gut empfohlen werden können.“

(National-Zeitung.)

Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg i. Gr.

=Stacke, Prof. ~Dr.~ Ludwig, Die französische Revolution und das Kaisertum= Napoleons I. Geschichtliche Übersicht der Zeit von 1789 bis 1815. 660 Seiten. Geh. 4 ℳ 50 ₰.

„Wir haben bereits eine große Menge Schriften aus den für Europa ewig denkwürdigen 26 Jahren gelesen, aber kaum eine unter ihnen gefunden, welche wie diese auf eine so weise und zweckmäßige Weise die gebotenen Quellen benutzt und den gegebenen reichhaltigen Stoff in so gründlicher Weise ausgearbeitet und mit einer so ruhigen Würde dem Publikum zur Beurteilung und Belehrung dargeboten hätte. Dabei ist der Stil prägnant und entschieden und die Darstellungsweise edel und männlich, würdig den großen, welterschütternden Begebenheiten der damaligen Zeit. Wir empfehlen darum auch das Buch, nicht als ob es etwas Neues, Unbekanntes enthielte, sondern vielmehr darum, weil wir das Bekannte und teilweise Miterlebte hier auf meisterhafte Weise wiedergegeben finden.“

(Münchener Neueste Nachrichten aus dem Gebiete der Politik.)

=Müller, Prof. E. R., Leitfaden der unorganischen Chemie für Gymnasien=, Realgymnasien, höhere Bürgerschulen, Seminare etc. Preis 60 ₰

„Das Buch zerfällt in drei Abschnitte: ~A.~ Das Wichtigste aus den Hülfswissenschaften der Chemie, §§ 1-10, ~B.~ Methodischer Kursus der Chemie, §§ 11-23, ~C.~ Systematischer Kursus der Chemie, §§ 24-57. Diese Einteilung und die ihr entsprechende Durchführung machen das Buch zu einer vollkommen neuen Erscheinung in der chemischen Schulliteratur. Ganz besonders aber ist an ihm zu loben, daß die wichtigsten Lehren der Chemie in streng synthetischer Weise entwickelt sind. Die Darstellung ist präzis und klar.“

(Zeitung f. d. höhere Unterrichtswesen Deutschlands.)

=Müller, Prof. E. R., Planimetrische Konstruktionsaufgaben nebst Anleitung= zu deren Lösung für höhere Schulen. =5.= Aufl., kart. 1 ℳ

„Diese Sammlung ist trotz ihres geringen Umfanges recht reichhaltig und durchaus methodisch angelegt. -- -- Sie empfiehlt sich durch zweckmäßige methodische Behandlung, durch Gedrängtheit und Schärfe des Ausdrucks und durch Korrektheit, auch des Druckes. Wir zweifeln nicht, daß sich das kleine Buch neben einem Lehrbuche, welches, wie das Kamblysche, den Aufgaben nur geringe Beachtung schenkt, recht geeignet erweisen wird.“

(Zeitschrift f. d. Gymn.-Wesen.)

„Wir haben es hier mit einem Büchlein zu tun, das ebenso durch seine Kompendiosität, als durch die äußerst übersichtliche Gruppierung des behandelten Stoffes unstreitig die Sympathieen des Lesers wachruft. -- -- Der Referent kam bei der Durchsicht des Büchleins zu der Überzeugung, daß die Benutzung desselben in wirksamer Weise den planimetrischen Unterricht beleben und fördern dürfte.“

(Zeitschrift f. d. Realschulwesen.)

=Müller, Prof. E. R., Lehr- und Übungsbuch der Elementar-Geometrie.= I. Teil (Quinta-Kursus). Geh. 40 ₰.

Verlagsanträge

aus dem Gebiete der

Schulbücher-Literatur

sind

mir stets willkommen

und finden

+gewissenhafte Prüfung+.

Oldenburg i. Gr. Gerhard Stalling, Verlagsbuchhandlung. Gegründet 1789.