Endres Tuchers Baumeisterbuch der Stadt Nürnberg

Part 19

Chapter 194,003 wordsPublic domain

Darzu soll die mulnerin noch ir erben das new heuslein, das voren zwischen irem mülhaus und dem steg am wasser steet, künftiglich nit hoher pauen, dann doselbst ettwen newer ein vischstuben gewest ist, und ein kleins gemechlein darauf, das auf ein zeit in das wasser viel, also wolt ir ein erber ratt nit hoher das vergunnen zu pauen, darumb müst sie das flach tach darauf setzen, damit sie pei der hoch pleib. dieselben alten hoch ir ein erber ratt durch Heinrich Meyßner und mich furgeben hiessen.

Auch die waschpanck doselbst zwischen denselben vorgeschriben newen heuslein und dem steg, die solt do pleiben. wiewol sie die mülnerin do nit geren hat, so wil sie ein erberger ratt haben, das die leut do waschen, doch das niemant do leugen oder fewer schüre, das ist dem pfenter und leben bevolhen zu weren. das soll der stat paumeister auch in acht haben und die waschpanck halbe und die mülnerin das ander halbteil machen.

Und dieselb mülnerin ist auch schuldig denselben steg, der pei irer müll gegen den sleiffern hinüber geet, und die füll oder ladung, die zwischen irer müll und dem newgepautten heuslein doselbst steet und ist etc. das alles sol sie halbs bezallen, was pruchs doran ist oder der stat paumeister doran machen lest, das sie dann mer dann ein moll mit mir hat helfen machen und iren halben teil doran bezalt.

Item das were zwischen den zweien müllnern hinter den fleischpencken sullen dieselben zwen müllner kunftiglichen pessern und in wesen halten und die stat nit.

Item das güspette und spunt an dem seutümpfel sol der stat paumeister pessern lassen und in wesen halten als dann vorn im buche steet.

Mer soll der stat paumeister machen lassen und in wesen halten das güspett, das do ist unterhalb des wers zwischen dem newen fleischhaus und der müll, die im wasser steet doselbst, also wenn güß sein und das wasser uberfelt, das es dann nit als sere spüll, als es sust theet etc. darumb hab ich im dreuundsechtzigsten jare ein spunt über und über slachen lassen mit dennen pfellen und ein eichen holtz darauf zogen und dorhinter mit thaugrass und rauchen wedelen ein gelegt und die mit alten quadern und wacken beswert, darauf das wasser von dem were scheust und nimmer als ser spult, als es vormals gethan hat. doch soll man das güspett nit uber den spunt erhohen mit den esten oder quadern, das wasser stieß sust die quader uber den spunt auß und were alles vergebens, kost, mühe und arbeit. aber an demselben werr bedarf der stat paumeister nichtz machen lassen, sunder die mulner auf peden seitten sullen dasselb werre in wesen halten, wiewol dasselb werre von der stat arbeittern im anfang auf der mulner begeren von Hannsen Coler, die zeit paumeister, gemacht worden ist, so haben doch die mulner auf peden seitten ir ieder sein anzall doran geben und bezalt.

Item die langen verdeckten prucken und die pruck pei dem Derrer soll auch der stat paumeister machen lassen, aber das prucklein über die trenck gegen dem Derrer über gegen denselben heusern, das geet der stat paumeister nit an sunder die, die auf derselben seitten sitzen und heuser do haben, die sullen dasselb prucklein machen lassen.

Item den stege pei dem leben sol der stat paumeister auch machen lassen und in wesen halten.

Item die steinen pruck auf dem Newenpaw soll der stat paumeister mit pflaster und sust bewaren lassen. darauf hat ein erber ratt dem Endres Zeringer vergunt ein marter zu setzen, doch das er kein schilt doran mach, das dann Heinrich Meißner und ich im von ratz wegen gesagt haben. darüber er schilte an die marter macht, und nachdem das an einen rate langt, ward dem Meißner und mir aber befolhen, dem Zeringer zu sagen, die schilt von der marter ab zu thun, das mir im dann gesagt haben. und aber die schilt darnach lang stunden und sie der Zeringer nit ab teet, also ist man über die schilt mit einer praun farb gefaren; ob das der Zeringer bevolhen oder wer das gethan hab das weiß got woll.

Item das were zwischen den undern zweien müllnern nemlich des Thoman, müllners, und des Trubachers müll sullen dieselben [134^a] zwen müllner machen lassen und in wesen behalten, auch desgleichen den steg, der vor iren müllen her get von einer zu der andern, sullen sie auch machen lassen und die stat nit.

Item so machen die irher ir prucken, steg und hütten selber. darmit hat der stat paumeister nit zu thun.

Item desgleichen fassen die irher den rinch und rinnen, die von irer gassen und gegen iren stegen in die Pegnitz geet; darzu hab ich in zu zeitten alte pruckholtzer geben, damit sie die rinnen außgefuttert haben etc.

[134^b] Von den waschpencken in und vor der stat, die ein paumeister soll machen lassen.

Item die waschpenck oberhalb Wilhelm Derrers garten am Sante zu ende des grossen steinen flugels an der Begnitz doselbst.

Item die waschpenck underhalb der müll am Sante an der Begnitz.

Item die waschpanck am steige am Sante vor dem Schießgraben an der Begnitz.

Item die waschpanck pei dem newen spital vor des Karl Holtzschuers haus an der Begnitz.

Item die waschpanck hinter dem Wiltpat an der Begnitz.

Item die waschpanck pei sant Katherein underhalb der müll an der Begnitz.

Item die waschpanck hinter den fleischpencken machen die müllner halbe mit der stat paumeister.

Item die waschpanck auf dem Sweinmarckt an der Begnitz.

Item die waschpanck pei dem siechhaus an der Begnitz.

Item die waschpanck underhalb der segmüll auf dem Newenpawe an der Begnitz.

Item die waschpanck vor der stat an der Haller wisen an der Begnitz.

[135^a] Von dem wege und prucken umb die stat.

Wenn der weg durch den Than pös wirdet, so hat man den ie von stege und wege gelt wider machen lassen, als dann der Holtzel seliger, do ich erst paumeister ward, thet, und fieng es an also: er patte ein erbergen ratte umb holtz darzu zu erlauben, das ließ er mit wissen des amptmans sant Sebolts walt hawen, do in derselb amptman hin weist. darnach lech im der amptman ein seiner reittenden knecht, der der paurschaft do umb vor dem wald und sunderlichen den, die den weg ser und sam teglichs prauchen, auf ein tag auf gepietten, den hinter der stat sitzen, die patte er von eines rats wegen auch zu faren und zu frun. wenn dann solich holtz gefürt ward, so bestellet der Holtzel leut, die das einlegten, den lont man darumb. was er dann darzu bedorft von hawen, schaufelen, schutkarren, das lech ich im von gemeiner stat wegen darzu auf silberene pfant als andern leutten.

Das steinen prucklein, das do ist aussen am dorf zu dem Than, das soll machen der Elßner und der Rodner von den güttern, darauf sie sitzen und die do ligen hinter dem Gruntherrn zu dem Thanne.

Zu dem Meilmanshoff das prucklein soll machen die gemeine doselbst.

Item die pruck zu Buch soll machen die gemein doselbst.

Nachdem und oft ein hüll und pöser wege ist in den zeun und gerten vor der stat herdiesset des Thans pei Fritzen [135^b] Herlles garten, den hat der Höltzel seliger auch lassen prucken und vernewen als ein pfleger steg und weg. und in sunderheit so ist ein erbgrab durch desselben Fritz Herls zeun und garten durch auß und also ferrer hinter des Herels garten durch ein rangen als auf der seitten gegen Fürt hinab, denselben graben soll der Herl alle jar raumen und der ander hinter im desgleichen, dardurch das wasser von der stroß an dem ent lauft, so wirt der weck nit als tieff. dan des Herels vater hat auf ein zeit ein erbprieff gehabt, darinnen gestanden ist, als mir der Gürtler sagt, das er denselben graben pflichtig ist zu raumen und das wasser do durch soll leitten von der stroß; aber derselb briefe hat mir nie mügen zu sehen werden, wie woll ich des vil müe gehabt hab pei seinem sun, der sagt, er wiß von keinem briefe; doch ist er nit in abrede und bekennt, das er den graben nit verschutten und auch raumen soll, wenn sein not tut. das soll ein paumeister in acht haben.

Fürder herein pei des Schinheintzen garten ist zu zeitten pöser wege, den hab ich durch die kerner, die in der stat auf dem pflaster faren, erschütten und erhohen lassen mit allerlai erden, die sie sust fur das thore furen müssen. so hat auf ein zeit Philip Pirckamer als ein pfleger steg und weg geltz mit frun der paurschaft zu dem Than, klein und grossen Reut, Meilmanshofe, Loe etc. den erbgraben lossen außwerfen, der umb des Fritzen Ernsts garten am zaun hinab geet gegen Poppenreutter wege, darinnen das wasser auch von der stroß kumpt und sich in demselben graben verleuft, der in vill jaren nie gefegt ist worden. das tetten pei viertzig menner in einem tag; der iedem ließ der Birckamer geben zwai röcklein; darzu leg ich von gemeiner stat wegen ettlich hawen und schauffeln.

Auch die prucken zu Fürt soll ein zöllner doselbst zu Fürt machen und in wesen halten.

[136^a] Ein stat paumeister soll in gutter acht haben und pesseren lassen die steinnen pruck zu dem Doß pei Snigling, wo sein not were, als ich dann in dem fünfundsechtzigsten jare ettlich pesserung unden auf und in dem waser an den anfengen mit Kornperck stein auß gewechselt und mit eissen klamern vergossen und gepunden, wo sein not was und das wasser außgespult hett.

Auch den weg und steige, der do von dem heiligen creutz gein sant Johanns geet und gepflastert ist, den hat alleweg ein paumeister ie zu zeitten, so er schadpar ist gewest, pessern und flicken lassen am pflaster und stocken, das man nit darauf fare.

Das pflaster, das zwischen dem Newenthore vor der stat und dem heiligen creutz ist, das soll der stat paumeister pessern lassen und in wesen behalten.

Zu dem Megeldorf die pruck süllen die gemein doselbst machen und pessern lassen, darzu haben sie alle jare von dem rathaus zwen guldein reinisch ewigs geltz, die Philipp Birckamer ein nimpt mit anderem gelt, das zu weg und steg gehoret. es hat auch der Höltzel zu zeitten doran von stege und weggelt pessert, des gleichen hat Philipp Birckamer auch gethan, das im aber von eins erbergen ratz wegen undersagt worden ist, also das er den pauren die zwen guldein alle jar darzu geb und loß sie die prucken selber machen und furpasser pessern, als in dann vor jaren durch Peter Mendel auch von ratz wegen gesagt ist, das man dann kürtzlich geschriben funden hat auf dem rathaus.

[136^b] Item die pruck zu Wert und die stege piß zu der Schnödin weierhaus die machen die von Wert und geen der stat paumeister nit an.

Pei des Schnöden weierhaus das prücklein über das klein Begnitzlein das soll machen den halben teil, wer die Hadermüll innen hat, und der mullner pei sant Katherein hinden in der stat den anderen halbteil, als dann hernach pei der Hadermüll geschriben steet.

Und den weg durch Sweinaw und zwischen Schweinaw und sant Lienhart den hat Philipp Birckamer als ein pfleger mit dem stege und weg gelt pesseren und machen lassen und darzu kauft ettlich peusch wachalter und mit frun der paurschaft do umb feltstein in die löcher furen lassen, darzu ich auch mit reten zu zeitten geholfen hab von eines gemeinen nutz wegen.

Item den steig zwischen sant Lienhart und dem Gostenhoff den soll man von sant Lienhartz gotzhaus wegen in wesen halten und machen lassen.

Item das steinen prucklein zwischen sant Lienhard und dem Gostenhoff soll man auch von sant Lienhartz gotzhaus wegen machen lassen und ein paumeister hat damit nit zu thun.

Item das prucklein zu dem Sinterspühel sullen die pauren doselbst machen lassen, das hat ine Peter Mendel von ratz wegen gesagt. ich hab ine zu zeitten alles holtz darzu zu stewer gehen.

[137^a] So hat Philipp Birckamer innen als ein pfleger steg und wege gelt zwei eigne gütter zu Hausen pei Zenn gelegen, gibt das eine vier sümmer korns, zwei sümmer habern, ein halb pfunt haller Michaelis, ein halb pfunt eier zu ostern, acht pfingstkess, acht weinachtkess, vier herbsthüner und zwu vasnachthennen; das ander gibt zwai summer korns, vier pfingstkess, zwei herbsthüner und ein vassnachthennen. davon soll man pessern und in wesen halten allein die drei prucken; die pruck zu Reichelstorff, die pruck zum Stein, die pruck zum Altenperg, darzu der Birckamer dann an iedem ende sein sunder pruckmeister hat, die darauf sehen, und wenn etwas nott ist, so thun sie im das zu wissen etc.

[137^b] Von stege und wege gelt.

Der stat paumeister hat auch ettwen vill jare her eingenomen ettlich zins und gult aus heusern hie in der stat und auch güttern auf dem lande, die do gehören zu wege und stege, dieselben damit zu pessern. wann aber der stat paumeister sunst vill und mancherlai zu thun hat, auch wenn ein paumeister also ettwas machen oder pessern ließ an stege oder wege, das dann abnam und wider schadpar wart, als soliche dinck mit prucken und anderem nit ewiglich geweren mag, wolten ettlich leut das darfur haben, der stat paumeister und gemeine stat wer das schuldig wider zu machen. auf das so hat ein erber ratte in vergangen jaren das befolhen gehabt Conrat Paumgartner dem eltern und Hannsen Höltzeln seligen und nach der peder abganck das befolhen dem Philip Birckamer, der solich zins und gult ein nimpt und davon ausgibt, also das der stat paumeister nichtz mer darmit zu thun hat etc.

[138^a] Von greben an der Fürreut.

Nachdem man vor jaren die greben an der Fürreit von eines erbergen rats wegen dem Fritzen Peyern einem alten soldner und diener befolhen hat zu besehen, also das die alle jar gefegt und ausgeraumpt werden, dadurch das wasser von der stroß gee und die wege im winter nit als tieff weren etc. und nachdem derselb Peyer abgangen ist und die greben ettliche jar darnach lang ungeraumpt pliben und verwachsen waren, dardurch vill clage von der lantschaft und frembden furleutten und die zu der stat wanderten gewesen ist etc. also hab ich ettliche jare her von gemeiner stat wegen einen bestellt, genant Hanns Hetzel von dem Steinpühel und dem gegeben alle jar zehen pfunt alt, das er ob denselben greben gewest ist an der Fürreit, die sich anheben, und das wasser kumpt von der Santreut, Gigitzenhoff, Galgenhoff, Steinpühel, Gostenhoff, Sinterspühel zu den Höfen zum Ley zu, also das er die pauren und ander die ir wissen und felt doran ligent haben, darzu gemüssigt hat, wenn sie das grummat hinein pracht haben alle jare, das sie dann dieselben greben haben mussen außwerfen und raumen siben schuch weit. was dann an der gemein stroß gewest ist oder die greben doran gestossen haben, des nit vill ist, das hab ich von gemeiner stat wegen raumen und außwerfen lassen. welcher dann nit fegen wolt dem gepot er pei vier pfunten und setzt im des ein zeit, als siben oder acht tage, fegt er dann nit, so must er mir den pfenden und mit denselben pfanden faren und die nach meinem rate wider geben, darinnen ich im dann den ruck gehalten habe. doch redt ich selber sovil mit den leutten, wo sein not thet, also das wenig leut gepfendt wurden, das nichtz heist.

Demnach da man merckt, das die dinck also recht tetten, warde mir von einem erbergen rat befolhen, das ich dergleichen im Knoblachs lande auch iemant bestellen solt zu den greben zu sehen, die von dem Ketzers hoff hinab zu der grossen und klein Reut und auch fur und durch den Than und also hinab gegen Poppenreut zu etc. demnach hab ich bestellt Heinczen Rodner von Sweinaw, dem gib ich alle jare sechtzehen pfunt alt, und des zill und jare [138^b] oder bestellung ist alleweg zu sant Walpurgen tag, also das er mir der greben an der Fürreit und im Knoblachs land warten soll, die alle jare zu raumen und darinnen niemantz schonen, und was er von leutten pfendt, darmit soll ers halten und nemen, was ich sprich, das er dann also thut; dann der Hetzel und ander seiner gescheft halben der ding nit lenger warten wolt.

So hab ich nach abgang meines vettern Bertholt Tuchers seligen funden geschriben in einem desselben meines vettern buch ein schrift, die do auch antrifft die greben an der Fürreit. dieselb schrift dann do hernachgeschriben steet von wort zu wort also lautent:

Auf montag nach Galli [18 Oct.] anno etc. 45^{to}.

Item es ist von rats wegen bevolhen Bertholt Nutzel und Bertholt Tucher zu lugen und besehen von des wassers wegen zwischen sant Lienhart und dem Gostenhoff, das so groß was und in siben jaren nit darzu gelugt was worden, das man den erbgraben gefegt und geraumpt het, und waren alle zettel verloren. darumb hab ich Bertholt durch eins gemein nutz willen new zettel lassen machen und das in das buch geschriben von und wer fegen soll und raumen ee und ein gefrust oder eis keme.

Item wir haben den alten Hassen darzu gepraucht, der hat die vor alten zeitten beritten und außgericht, und im zugeschoben Fritzen Peyrn, und wo ine das zu schwer wurde oder die leut widerrede hetten, so wolten wir pede oder unser einer mitreitten, das geraumpt und gefegt wurde. und sint das die person auf die zeit, die raumen und fegen sullen:

[139^a] Zu dem ersten zu dem Lay:

Item Contz Weißlock, Hanns Ritter, Herman Weißlock, Hanns Weißlock.

Zu den Hoffen:

Item Contz Reck, Contz Krell, Herman Krell, Hanns Reck, Contz Weißlock, Hanns Gebhart, Heintz Weyler.

Zu dem Hoffe:

Item Müllheintz, Ullein Stud, Hanns Stud, der jung Henslein Schmidt, Heintz Waibel zu Leuchendorf gesessen.

Zu Sinterspühel:

Item Müllfritz in der stat pei dem Frawenthore gesessen.

Zu Nuremberg:

Item Bertholt Nützel, der Eissenwanger, die Heldin, Contz Goller, Fritz Schneider, Fritz Negelein, der alt Pley zu dem Gruntliß, Hanns Pawer, Heintz Kob.

Zu dem Gostenhoffe:

Item Heintz Hülwant, Ott Stemp, die Forchenpergerin, die Gasperin, die alt Reckin, Mognolt, die Schmidin, Herdegen, Rößner, Contz Mon, der Grunther, der selbher zum Steinpühel Swygershoff genant, die teutschen herren.

Item Cristen Imhoff von des wegen Sweinaw.

Zu dem Steinpühel:

Item Ott Wyler und Contz Fuglein miteinander.

Item Heintz Grym und der Furrer miteinander.

Item die fündel und der Fürer gemein.

[139^b] Item Eberhart Crafft und die fündel miteinander.

Item der Hetzel mit Eberharten Crafft.

Item Ott Wyler mit Eberharten Crafft.

Item Herman Contz und Ott Wyler.

Item Herman Contz und Heintz Cristen.

Item Ott Wyler und die gantz gemein sullen mit einander fegen von der nutzung wegen.

Auch ist den armen leutten verkundet, das niemant auf des reichs poden kein were oder aufhebung des wassers machen soll; wer das überfüre, den wolt ein rat darumb straffen.

[140^a] Von der lantwer umb die stat.

So ist in dem nechst vergangen Nuremberger krieg oder reis ein lantwer mit schrancken auf peden seitten umb die stat gemacht worden und dapei an den strossen, so durch dieselben lantwer gingen, hüt- oder wachheuslein und gatter oder schneller darvor gemacht, die man versperren mocht nemlichen an den enden als hernach geschriben steet.

Am ersten so was der zaun gemacht jenset Wert uberzwerch von der Begnitz an zeheben, die an dem marckt zu Werd hingeet; derselb zaun zwischen dem enspen und den wisen doselbst piß an das klein Begnitzlein, das an der Snödin weierhaus hinfleust, ging, und alsdann derselb zaun noch geet.

So was von derselben Snödin weierhaus oben am eck auf der höch gegen dem Turrenhoff uberzwerch der strossen ein graben aufgeworfen und schrancken dorhinter, dardurch ein umbgender gatter zu der fare gemacht, den besloß man mit einem gutten mahelsloß; der gatter was nit stetigs offen.

Mer so was von dem Durrenhoff oben auf der hoch umb des Drechsels felt, von dem Durrenhoff gegen dem Siechgraben zu der kirchen alles mit slechten förhen schranken vermacht und kein graben darvor aufgeworfen, und doselbst in der thieffen, als die fur oder stroß durch den Siechgraben geet, do was ein umbgeender gatter, den besloß man mit einem gutten mahelsloß; und der gatter was auch nit stetigs offen.

[140^b] Und auf der hoch hinten von dem Siechgraben piß an die pruck, die uber das güspet an des Ammans weier geet, do was auch von förhen holtz schrancken gemacht und ein graben davor aufgeworfen. so was vor derselben prucken ein umbgeenter gatter zu der fur, den besloß man mit einem gutten mahelsloß. dopei was ein hütheuslein, darinnen stetigs schutzen waren und die stroß in acht hetten.

So was von derselben prucken und hütheuslein piß an den graben, darinnen der Vischpach auß des Ammans weier herein gegen der stat fleust, auch schrancken gemacht und ein graben darvor aufgeworfen.

Mer was von denselben obgeschriben schrancken auf dem rangen und graben, darinnen der Vischpach herein fleust, an demselben pach ob und ab gegen dem oberen Galgenhoff von vörhen holtz schrancken gemacht, und pei dem oberen Galgenhoff was ein umbgeender gatter über den Vischpach gegen der fleischhacker smeltzhütten am walde, den gatter verspert man mit einem mahelsloß; der gatter was auch nit stetigs offen.

Auch was das enspen, das jenset des Vischpachs und auserhalb der lantwer ist, hinter dem oberen Galgenhoff auf peden seitten verschranckt, das niemant darüber mocht.

Mer so was von dem oberen Galgenhoff und dem obgeschriben versperten gatter auf dem rangen und graben des Vischpachs [141^a] aber mer schrancken gemacht, die nit verre hinter dem öberen Galgenhoff doselbst überzwerch über ein wisen gingen gegen dem Liechtenhoff zu der lantstroß zu. doselbst an der stroß stunt ein hüttenheuslein, darinnen stettigs schutzen waren, die ein umbgeenden gatter uber die stroß doselbst hetten, den sie mit einem gutten mahelsloß sperten und die stroß in acht hetten an dem ent. doselbest auch schrancken gemacht und ein graben darvor aufgeworfen was über dir stroß piß an einen alten erbgraben, der do ist an demselben ente.

Von der obgeschriben Kornberger stroß was auf dem rangen und graben, so doselbst vor und durch die wisen und an der Furreit hinab geet, alles verschranckt mit vörhen schrancken holtz.

An der Zigelgassen was uber die stroß doselbst ein umbgeender schrancken gemacht, der auch mit einem guten mahelschloß verspert und nit stettigs offen was.

Von dannen so gingen die schrancken am graben der Fürreit hinab zu der stroß, die hinter dem Steinpuhel gein der Santreut geet. do was ein hüttheuslein, darinnen auch stettigs schutzen waren und einen umbgeenden gatter über die stroß hetten, den sie sperten mit einem guten mahelsloß und die stroß in acht hetten.

So gingen die schrancken von dannen an dem graben der Fürreit hinab zu und an sant Linhartz steig. doselbst auf dem steig was ein hütheuslein, darinnen auch stetigs schutzen waren [141^b] und die einen umbgeenden gatter über die stroß hetten, den sie sperten mit einem gutten mahelsloß, und die stroß an dem ent in acht hetten.

Von dannen gingen die schrancken überzwerch des Nützels wisen und hinten an dem Sinterspühel, do was kein graben vor aufgeworfen.

So was zu dem Sinterspühel im dorf auch ein hüttheuslein und stettigs schutzen darinnen, die ein umbgeenden gatter über die stroß hetten, den sie sperten mit einem guten mahelsloß und dopei die stroß in guter acht hetten.

Mer so waren schrancken von dem Sinterspühel neben der stroß umb des Eisenwangers wisen am zaun pieß an das ecke, und von dem ecke derselben wisen waren schrancken und ein graben darvor überzwerch der velder und ecker hinter dem Gostenhoff aufgeworfen und gemacht piß an die stroß gen den Höffen. do was ein hütheuslein, darinnen auch alleweg schützen waren, die ein umbgeenden gatter über die stroß gegen den Höfen hetten, den sie mit einem gutten mahelschloß sperten und der stroß war namen an dem ent.

Von der obgeschriben stroß gen Höffen so gingen schrancken und darvor ein aufgeworfen graben überzwerch der velder hinab auf die stroß, die gen Fürt oberhalb des Wilboltz pründlein geet, do dann auch ein hutheuslein was, darinnen stettigs schutzen waren und ein umbgeenden gatter hetten über die stroß, den man mit einem guten [142^a] mahelsloß versperren mocht; und die schutzen hetten auch die stroß in acht an dem ent.