Part 7
So lebt der Zellenstaat in gigantischer Größe, Schönheit und Vollkommenheit ein ideales Leben des tätigen Friedens und der bürgerlichen Eintracht. Aber auch im Reich der Zellen gibt es Feinde und Gefahr, Kämpfe und Kriege, gegen die der Großstaat durch ein stets wehrbereites Heer sich wappnet. Die Kriegskaste des Zellenstaates sind die Wanderzellen (Leukozyten), die in der Milz, den Lymphdrüsen und den weitverbreiteten Lymphgeweben geboren werden. Aus diesen wandern sie, als einzige von allen Zellen frei beweglich, frühe aus und führen in allen Gängen, Gassen und Plätzen des Zellenlandes ein abenteuerreiches Amöbenleben. In den Tagen des Friedens sind die Wanderamöben die Polizei des Zellenstaates. Wie der Polizist in den Straßen unserer Städte auf und nieder geht und überschaut, ob alles Leben sich im Sinn der Staatsgesetze vollzieht, so wandern die Zellpolizisten Tag und Nacht in den Aderstraßen, den Lymphwegen, auf den Plätzen zwischen den großen Organen, in den Hohlwegen der Gelenke und in den Schächten der Drüsen wach- und regsam umher. Nicht als Müßiggänger; vielseitig sind ihre Aufgaben und Arbeiten. Sie sind Straßenreiniger: wo sie einen Abfall sehen, der nicht in die Gosse lief, packen sie ihn und tragen ihn fort. Ist ein Fremdkörper eingedrungen in den Zellenstaat, liegt ein Splitterchen unter der Haut, ein Krümchen in der Gurgel, ein Fäserchen zwischen den Zähnen, ein Sandkörnchen in einer Falte des Darms, so laufen sie von allen Seiten herbei, spritzen Laugen und Säuren über ihn, daß er sich löse, oder nagen an ihm und fressen ihn auf, oder brechen ihn, wenn dies nichts fruchtet, unter Hilfe ganz besonders athletenhafter Riesenzellen Stück für Stück ab und tragen die Bröckchen davon, oder sie bahnen schließlich, wenn auch dies nicht möglich, wie Schneeschaufler im Winter eine Gasse durch das Gewebe, indem sie dieses zerstören, und „eitern” ihn so heraus. Sitzt er aber zu fest oder tief, so mauern sie ihn mit Kalk und Mörtel als „Narbe” in das Gewebe ein. In den Zeiten starker Einfuhr unterstützen sie den Verkehr als Lastträger beim Transport der Waren aus dem Darm in die Gewebe. Zu Millionen eilen sie nach der Mahlzeit aus allen Provinzen des Reiches an das Ufer des Darmkanals, nehmen das Fett der Nahrung in feinsten Tröpfchen in sich auf, wandern damit in die Adern und Lymphgänge, stürzen sich in den fließenden Strom und schwimmen fettbeladen in die Gewebe, wo sie ihre Fracht wieder abgeben. Endlich sind sie noch die Totengräber des Zellenstaates. Wo eine Zelle stirbt, eilen sie hin. Menschliche Sentimentalitäten sind dem Zellenstaate fremd. Die Leichen werden nicht mit Pomp und Reden begraben und nicht verbrannt, sondern als wertvolles Wirtschaftsmaterial wie die Tierkadaver in unseren Abdeckereien verwertet. Die Totengräber fressen die Leichen, und so kommt diesem Idealstaat der praktischen Wirtschaftsführung das Material der toten Zelle, das er der lebenden vorher gespendet, wieder zugute als Kraft und Stoff für neue Zellen, neues Leben.
In den Tagen der Gefahr dienen die Wanderzellen ihrem Vaterland als ein erprobtes Kampfheer von gewaltiger Schlagkraft.
Durch eine Schnittwunde der Haut wurde die Grenze des Reiches durchbrochen. Feinde des Staates, Bakterien, sind durch die Bresche in den Festungsgürtel eingedrungen. Sie morden die Zellen der Grenzwacht, besetzen die Ufer der Adern und mästen sich an dem rot fließenden Gold des Blutes und den warmen Nahrungssäften der vielverzweigten Lymphkanäle. Die Signalstationen der Haut senden Schmerzdepeschen an das Ministerium der Empfindung. Die Wunde brennt und pocht wie das Tickwerk eines läutenden Alarmapparates. Das Ministerium verkündet die Mobilmachung, und eine in des Wortes wahrstem Sinne fieberhafte Tätigkeit bemächtigt sich des ganzen Staates. In allen Werkstätten beginnt die Herstellung des Kriegsmaterials. Alle Essen werden geschürt, in allen chemischen Drüsenfabriken werden Abwehrstoffe hergestellt, das Herz schlägt schneller, die Lunge atmet hastig, um die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen, durch die gesteigerten Verbrennungen in allen Arsenalen und Hochöfen, durch die vermehrte Reibung des rascher strömenden Blutes steigt die Innenwärme über das gewöhnliche Maß, das flammende Signal des Krieges im Zellenstaat leuchtet empor: das Fieber. Dem Übermaß der Wärme zu steuern und die gewaltig anschwellenden Massen giftiger Schlacken aus allen Betrieben zu entfernen, pumpen die Drüsen der Haut wahre Ströme schlackenbeladenen Schweißes aus dem Organismus. Aller Außenhandel wird gesperrt. Die Einfuhr liegt lahm: es fehlt der Appetit. Die Ausfuhr ist unterbrochen: der Darm ist träge. Das Gehirn erhält nur wenig Blut: der Kranke ist schläfrig und matt, das geistige Leben muß ruhen. ^Inter arma silent artes.^
Während so in allen Werken mit Hochdruck die Waffen geschmiedet werden, gehen Mobilisation und Aufmarsch der Armeen vonstatten. In allen Landesteilen werden die Zellsoldaten ausgehoben. Die Riesenkaserne Milz schwillt an, ruft Seitenstechen des Fiebernden hervor. In den Rekrutendepots des Knochenmarks werden die neuen Soldaten ausgehoben, das Mark wird zellenreich und füllt die Knochen, daß der Kranke eine bleierne Schwere in allen Gliedern verspürt. Die Zellbesatzungen der Lymphdrüsen in der Umgebung des angegriffenen Platzes verstärken sich: die Drüsen schwellen an und schmerzen. Um die Heere der Wanderzellen aus dem Innern des Landes an den Kriegsschauplatz zu befördern, öffnen sich die Blutkanäle und Lymphstraßen, die zum Kampfplatz führen: das verletzte Glied wird blutvoll, rot und heiß: es entzündet sich.
Am Kampfplatz angekommen, wandern die Zellsoldaten durch die feinen Lücken der Adern aus dem Blute heraus und eilen dem Feinde entgegen. Von ihren Legionen erfüllt, schwillt das Gewebe. Und nun entspinnt sich unter dem Bilde der Entzündung ein Kampf, der an Strategie der allgemeinen Führung wie an spannungsreichen Einzelheiten den Völkerschlachten der Menschenkriege nicht nachsteht.
Mit allen Mitteln und Waffen vollzieht sich der Kampf Masse gegen Masse und Mann gegen Mann. Infanteristen greifen die Feinde an. Die einen gehen gegen ihre Gegner los, überfließen sie wie Amöben die Algen und fressen sie. Andere opfern heldenhaft ihr Leben dem Wohl des Vaterlandes, indem sie sich mit den Leibern ihrer Feinde füllen und dann von ihnen und ihren Giften vernichtet mit ihnen sterben. Wieder andere erzeugen Gifte in sich und spritzen sie aus über ihre Gegner, die ihm zu Haufen erliegen wie die Menschen den Dämpfen giftiger Gase (Abb. 23, Tafel ^VIII^).
Währenddes sind die Pioniere in den rückwärtigen Linien beschäftigt Stellungen zu bauen, Dämme, Barrikaden aufzuschichten, daß der Feind nicht durchbreche, wenn er die Übermacht gewinnen sollte im Kampf, Anmarschstraßen zu bahnen für die aufmarschierenden Armeen und eine freie Bahn zu schaffen, durch die man den geschlagenen Feind aus dem Reiche vertreiben könne. Wie im Menschenkriege fallen auch hier die vom Unglück betroffenen Bewohner des Kriegsgebietes den rauhen Notwendigkeiten der Strategie zum Opfer. Ihre Häuser werden zerstört, sie selbst getötet oder vertrieben. Unbarmherzig für sie, aber wohltätig für die Gesamtheit ebnen die Pioniere unermüdlich das Gelände, indem sie es durch ätzende Verdauungssäfte zerstören, bis die ganze Wundgegend flüssig wird, und eines Tages bricht die Gasse nach außen durch, und der große strategische Zweck ist erreicht: als Eiter werden die Leichen der erlegenen Zellsoldaten und mit ihnen Myriaden lebender und toter Bazillen, werden alle zersetzenden Säfte und Leichengifte, wird das ganze Schlachtfeld mit seinen Trümmern und Fetzen ausgestoßen — eine Erlösung für den von den Giften und Fiebern, den Schmerzen und Schrecken des Zellenkampfes gepeinigten Kranken. Wie ein Land nach einer großen Vertreibungsschlacht des eingefallenen Feindes atmet er auf.
Aber noch ist der Krieg nicht entschieden; nur eine Schlacht ist gewonnen. Noch wochenlang kann sich der Kampf auf der Walstatt der eiternden Wunde hinziehen. Wie im Völkerleben gibt es ungestüm geführte, kurze Schlachtenkriege mit rasch erweichenden Wunden, brennendem Fieber, rasenden Schmerzen und baldiger Erlösung; gibt es langsam und schleichend sich hinziehende Dauerkriege ohne stürmische Kämpfe, die mit den Mitteln der Blockade durch Unterbindung der Nahrungseinfuhr und Handelsausfuhr, durch Appetitlosigkeit und Darmverhaltung, durch langsamen Knochenfraß an den Markfinanzen des Reiches, durch Verbrauch der Fettbestände des Reichshaushaltes, durch Auszehrung und schließlich durch Erschöpfung der Nervenregierung unter dem Einfluß der schleichenden Gifte bis zur Entscheidung ausgefochten werden. Siegen die Heere und Kräfte des Zellenstaates, so endet der Kampf mit der Vertreibung der Bakterien. Das verwüstete Schlachtfeld wird von den Pionieren durch Aufbau von Narbengewebe wiederhergestellt. Siegen aber die eingedrungenen Bakterien, so geht entweder dem Zellenstaat die vom Feind besetzte Provinz verloren: das Glied stirbt ab; oder die Heere der Gegner brechen siegreich in die verteidigten Dämme der Blutbahn ein und überschwemmen das Reich wie einst die Hunnenheere Europa, und der Zellenstaat findet unter der Fremdherrschaft der Bakterien durch Blutvergiftung einen vorzeitigen Tod.
So lebt der Zellenstaat der 30 Billionen unseres Leibes. Wie im Menschenstaat gibt es in ihm Volk und Regierung, Kasten und Berufe, Rechte und Pflichten, Handel und Industrie, Wirtschafts- und Geistesleben, Wehrmacht, Krieg und Frieden, Sieg und Niederlage. Wie im Menschenstaat werden in ihm täglich Tausende geboren, sterben in ihm täglich Tausende von Bürgern. Jeder einzelne lebt in ihm sein kleines Einzelschicksal, ein schaffendes Glied in der Kette der Gesamtheit, der Staat als Ganzes aber geht unbekümmert und erbarmungslos über ihn seinen großen historischen Gang, der wie die Geschichte jeder Nation dieser Erde nach allem Werden, Sein und Siegen zuletzt einmündet in das unabwendbare allgemeine Endschicksal des Todes. Und die große Geschichte dieses 30-Billionen-Staates von Zellen ist unser Leben.
_Ordentliche Veröffentlichungen des Kosmos (12 Hefte und 4 Buchbeilagen jährlich M 9.60, in Österreich-Ungarn nach Kurs) 1919, Band ^IV^._
Für Österreich-Ungarn für Herausg. u. Red. verantwortlich Th. Reiß, Wien ^III^.
Inhaltsverzeichnis.
Albino 32 Altmann 17 Aminosäuren 12 Ammoniak 12 Amöben 13, 20 ff., 37, 55
Brücke 28 Bütschli 18
Chlorophyllkörner 29 Chromatin 35, 38 ff. Chromatinschleifen 39 ff.
Dextrine 12 Drüsenkörner 30
Ehrenberg 56 Einzeller 55 Eiweiß 12, 14
Fadentheorie 17 Fayod 17 Fette 12 Flemming 17 Flüssige Kristalle 47
Glockentierchen 56 Granula 29 Granulatheorie 17
Haeckel 57 Hooke 5
Kern s. Zellkern Kohlenhydrate 12 Kohlenstoff 11 Körnertheorie 17 Künstler 17 Kürbiszelle 29
Leberzelle 50 ff. Leduc 40 Lehmann 47 Leukozyt 64 ff. Lohblüte 14, 56
Micrographia 5 Mosaiktheorie 17
Naegeli 17 Nervenkörner 31 Norwegische Flimmerkugel 57
Ölseifenschaum 18, 19
Pflanzenzelle 23, 24 Pflüger 17 Phosphorfette 12 Pigmentkörner 31 Plasma Aggregatzustand 16 Chemische Zusammensetzung 13, 14, 18 Körner im Plasma 29 ff. Struktur 15, 18, 28 Theorien 17, 18
Reizkörner 33 Rhumbler 49
Schaumtheorie 18, 19 Schleiden 7 Schwamm 7 Speicherkörner 30 Stärke 12
Tierzelle 23 Traube 46
Volvox 58, 59 Vorticella 56
Wabentheorie 18, 19 Wanderzellen 64 ff.
Zelle Chem. Leistung 50 ff. „ Zusammensetzung 14 Definition 13, 28 Entdeckung 5 Entstehung 10 Färbung 21 Größe 27 Körner 29 Künstl. Zellen 46 ff. Oberfläche 25 ff. Organisation 22 Schaumstruktur 26 Wand 22 Zahl der Zellen 26 Zusammensetzung des Körpers a. Zellen 8 Zellenstaat 51 ff. Zellkern Aufgaben 36 Entstehung 20, 21 Färbung 34 Kernkörper 35 Kernkörperchen 36 Struktur 35 Zellkolonien 56 Zellteilung 51 ff. Zellulose 12, 23 Zentralkörper 22, 33 ff., 39 ff. Zwiebelzelle 21
Nach dem Urteil maßgebender Kreise wird mit den Werken von =Prof. Dr. Franz Sigmund= das Beste und Schönste geboten, was bisher an mikroskopischen Schnitt-Präparaten im Handel zu haben war. Zur Einführung in die Geheimnisse von
=Bau und Leben der Zelle=
sind sie für =Lehrer= und =Studierende=, wie für =jeden Naturfreund= ein unentbehrlicher Führer geworden, der es ganz besonders auch dem =Laien-Mikroskopiker= ermöglicht, sich ohne besondere Fachkenntnisse durch =Vergleich von Präparat, Zeichnung und beschreibendem Text= den schwierigen Stoff anzueignen. =Das Studium des verborgensten Naturgeschehens nach den Sigmund-Werken ist für jeden Naturfreund eine reiche Quelle des erlesensten Genusses.=
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Zum Beitritt in den „Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde”, laden wir
=alle Naturfreunde=
jedes Standes sowie alle _Schulen, Volksbüchereien, Vereine usw._ ein. — Außer dem geringen
=_Halbjahresbeitrag von nur M 4.80_=
(beim Bezug durch die Post Porto besonders)
erwachsen dem Mitgliede =keinerlei= Verpflichtungen; dagegen werden ihm folgende _großen Vorteile_ geboten:
Die Mitglieder erhalten laut § 5 der Satzung als Gegenleistung für ihren Jahresbeitrag im Jahre 1920 =kostenlos=:
=I. Die Monatsschrift Kosmos, Handweiser für Naturfreunde.= Reich bebildert. Preis für Nichtmitglieder M 5.—.
=II. Die ordentlichen Veröffentlichungen.= _4 Buchbeilagen._
Nichtmitglieder zahlen den Einzelpreis von M 1.50 für jeden Band geheftet.
=Dr. Fischer-Defoy, Gesundheitliche Gefahren im Hause.=
=R. H. Francé, Biotechnik.=
=Hanns Günther, Wellentelegraphie.=
=Dr. Kurt Floericke, Schnecken und Muscheln.=
=III. Vergünstigungen beim Bezuge von hervorragenden naturwissenschaftlichen Werken= (siehe nächste Seite).
=Jedermann kann jederzeit Mitglied werden.=
=Bereits Erschienenes wird nachgeliefert.=
=Die ordentlichen Veröffentlichungen=
früherer Jahre erhalten Mitglieder, solange vorrätig, zu ~Ausnahmepreisen~:
=1. Gruppe 1904-1909.= (~Handweiser vergriffen.~) Jeder Jahrgang geheftet M 5.20, gebunden M 8.40. Alle 6 Jahrgänge auf einmal bezogen geheftet M 28.50, geb. M 46.—.
=1904= =Bölsche, W., Abstammung des Menschen. — Meyer, Dr. M. W., Weltuntergang. — Zell, Ist das Tier unvernünftig?= (Doppelband.) =— Meyer, Dr. M. Wilh., Weltschöpfung.=
=1905= =Bölsche, W., Stammbaum der Tiere. — Francé, Sinnesleben der Pflanzen. Zell, Dr. Th., Tierfabeln. — Teichmann, Dr. E., Leben und Tod. — Meyer, Dr. M. W., Sonne und Sterne.=
=1906= =Francé, Liebesleben der Pflanzen. — Meyer, Dr. M. Wilh., Rätsel der Erdpole. — Zell, Dr. Th., Streifzüge durch die Tierwelt. — Bölsche, W., Im Steinkohlenwald. — Ament, Dr. W., Die Seele des Kindes.=
=1907= =Francé, Streifzüge im Wassertropfen. — Zell, Dr. Th., Straußenpolitik. — Meyer, Dr. M. W., Kometen und Meteore. — Teichmann, Fortpflanzung u. Zeugung. — Floericke, Dr. K., Die Vögel des deutschen Waldes.=
=1908= =Meyer, Dr. M. W., Erdbeben u. Vulkane. — Teichmann, Dr. E., Die Vererbung. — Sajó, Krieg und Frieden im Ameisenstaat. — Dekker, Naturgeschichte des Kindes. — Floericke, Dr. K. Säugetiere des deutsch. Waldes.=
=1909= =Francé, Bilder aus dem Leben des Waldes. — Meyer, Dr. M. Wilh., Der Mond. — Sajó, Prof. K., Die Honigbiene. — Floericke, Kriechtiere und Lurche Deutschlands. — Bölsche, W., Der Mensch in der Tertiärzeit.=
=2. Gruppe 1910-1914.= Handweiser und Buchbeilage geheftet je M 7.20. Alles gebunden je M. 12.80. Alle 5 Jahrgänge auf einmal bezogen geheftet M 32.50, geb. M 58.50.
=1910= =Koelsch, Pflanzen zwischen Dorf und Trist. — Dekker, Fühlen und Hören. — Meyer, Dr. M. W., Welt der Planeten. — Floericke, Säugetiere fremder Länder. — Weule, Kultur der Kulturlosen.=
=1911= =Koelsch, Durch Heide und Moor. — Dekker, Sehen, Riechen und Schmecken. — Bölsche, Der Mensch der Pfahlbauzeit. — Floericke, Vögel fremder Länder. — Weule, Kulturelemente der Menschheit.=
=1912= =Gibson-Günther, Was ist Elektrizität? — Dannemann, Wie unser Weltbild entstand. — Floericke, Fremde Kriechtiere und Lurche. — Weule, Die Urgesellschaft u. ihre Lebensfürsorge. — Koelsch, Würger i. Pflanzenreich.=
=1913= =Bölsche, Festländer und Meere. — Floericke, Einheimische Fische. — Koelsch, Der blühende See. — Zart, Bausteine des Weltalls. — Dekker, Vom sieghaften Zellenstaat.=
=1914= =Bölsche, Wilh., Tierwanderungen in der Urwelt. — Floericke, Dr. Kurt, Meeresfische. — Lipschütz, Dr. A., Warum wir sterben. — Kahn, Dr. Fritz, Die Milchstraße. — Nagel, Dr. Osk., Romantik der Chemie.=
=3. Gruppe 1915-1918.= Handweiser und Buchbeilagen geheftet je M 7.20. Alles gebunden je M 12.80. Alle 4 Jahrgänge auf einmal bezogen geheftet M 26.50, gebunden M 48.—.
=1915= =Bölsche, Wilh., Der Mensch der Zukunft. — Floericke, Dr. K., Gepanzerte Ritter. — Weule, Prof. Dr. K., Vom Kerbstock zum Alphabet. — Müller, A. L., Gedächtnis u. seine Pflege. — Besser, H., Raubwild u. Dickhäuter.=
=1916= =Bölsche, Stammbaum der Insekten. — Dekker, Dr., Heilen und Helfen. — Floericke, Dr., Bulgarien. — Weule, Krieg in den Tiefen der Menschheit= (Doppelband)=.=
=1917= =Besser, Natur- und Jagdstudien in Deutsch-Ostafrika. — Floericke, Dr., Plagegeister. — Hasterlik, Dr., Speise und Trank. — Bölsche, Schutz- und Trutzbündnisse in der Natur.=
=1918= =Floericke, Forscherfahrt in Feindesland. — Fischer-Defoy, Schlafen und Träumen. — Kurtz, Zwischen Keller und Dach. — Dr. Hasterlik, Von Reiz- und Rauschmitteln.=
Alle Jahrgänge auf einmal bezogen (lt. obiger Aufstellung) liefern wir an Mitglieder zum ermäßigten Preis von nur M 79.50 alles geheftet (Preis für Nichtmitglieder M 150.—), alles gebunden für M 136.50 (für Nichtmitglieder M 250.90).
_Bücherzettel._
An die Buchhandlung
von ............................................
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=Beitrittserklärung.=
Senden Sie diese Karte an Ihre Sortimentsbuchhandlung. =Nur wenn dieser Bezugsweg auf Schwierigkeiten stößt=, belieben Sie sich unmittelbar an die Geschäftsstelle des Kosmos, Stuttgart, Pfizerstr. 5, zu wenden.
Der Unterzeichnete tritt dem Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde, Stuttgart, bei, ersucht um seine Mitgliedskarte und erhält jeweils nach Erscheinen kostenlos:
=Jahrgang 1919, Kriegsausgabe:=
Halbjahresbeitrag M 4,80, dazu durch den Buchhandel 10 Pf. Bestellgeld, etwaige Postgebühr besonders, zahlbar am Anfang des Halbjahres. Es wird dafür jährlich geliefert:
=^I.^ Kosmos-Handweiser für Naturfreunde=
Erscheint 12mal im Jahr
=^II.^ 4 ordentliche Veröffentlichungen 1919=
Bölsche, Eiszeiten u. Klimawechsel. — Dr. Floericke, Spinnen und Spinnenleben. — Dr. Fr. Kahn, Die Zelle. — Th. Zell, Neue Tierbeobachtungen.
_Aenderungen und Reihenfolge vorbehalten._
Ort, Name und genaue Adresse: ..........................
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