Category: Science - Biology

Die Tier- und Pflanzenwelt des Süsswassers. Erster Band.

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1891 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsp...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1891 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

Fische 14 +Wirbeltiere+ 14 ------ Insekten 3 Spinnen 9 Crustaceen 16 +Arthropoden+ 28 ------ Gasteropoden 4 Lamellibrancheen 2 +Mollusken+ 6 Anneliden 4 Nematoden 3 Cestoden 1 T...

3. Part 3

somit im ganzen mehr als 200000 Tonnen. Dem muss noch folgendes hinzugefügt werden: der Staub und die organischen Reste, die abgestorbenen, im Wasser des Abzugskanals schwimmend...

4. Part 4

Der Farbstoff, welcher den Spaltalgen eigen ist, wurde Phycochrom und daher die ganze Gruppe Phycochromaceen genannt; derselbe besteht wesentlich aus dem blauen Phycocyan (daher...

5. Part 5

Zunächst finden wir eine Gruppe grüner Algen, welche in der Fortpflanzung mit dem einen Modus derselben bei den Diatomeen übereinstimmen, so dass sie, aber gewiss entschieden un...

6. Part 6

Den Algen nahestehend, aber höher entwickelt und in manchen Punkten den höheren Kryptogamen ähnlich, tritt uns noch eine seltsame Gruppe echter Wassergewächse in den +Armleuchte...

7. Part 7

Das +Gemeine Hornblatt+ (_Ceratophyllum demersum_) ist eine in Teichen, langsam fliessenden Gewässern und am Rande von Seen weit verbreitete, wurzellose, frei im Wasser flutende...

8. Part 8

Die +Blasen+ (_Utricula_) haben die Grösse kleiner Pfefferkörner, sind inwendig hohl mit einer Öffnung an der Seite, die durch eine von oben herabhängende Klappe verschlossen is...

9. Part 9

Zu den submersen Gewächsen, die aber in einigen ihrer Arten Übergänge zu den Schwimmpflanzen bilden, indem sie bei diesen andersgestaltete, an der Oberfläche ausgebreitete oder...

10. Part 10

Zu den prächtigsten Bewohnern unserer Seen, Teiche und Flüsse gehören die Seelilien oder +Teichrosen+, die Nymphaeaceen, eine Familie der Wassergewächse, welche in einer frühere...

11. Part 11

Die Arten des +Wasserhahnenfusses+ (_Batrachium_), deren systematische Bearbeitung z. B. bei +J. Freyn+[48] nachzusehen ist, zeigen merkwürdige Übergänge von dem Landleben und a...

12. Part 12

Bei unserer +Wasserschwertlilie+ ist es +zur Ausbildung zweier an verschiedene Insekten angepassten Blütenformen gekommen, indem bei der einen Form die Narbenlappen der drei äus...

13. Part 13

Vorn aus der Mündung (Fig. 18) strahlen feine Fortsätze des Plasmas (_ps_), die sogenannten Scheinfüsschen oder Pseudopodien, aus, deren wurzelartige Verzweigungen dem Namen Wur...

14. Part 14

Noch wunderbarer erscheint uns dieser Kunsttrieb bei den schon mehrfach erwähnten Verwandten der Euglypha, welche ihre Gehäuse aus Fremdkörpern aufbauen. Die zierlichen, mannigf...

15. Part 15

Diese eben beschriebenen Zellen besitzen einen rein vegetativen Charakter, d. h. sie dienen nur der Aufnahme und Verarbeitung der Nährstoffe und allen den Lebensthätigkeiten des...

16. Part 16

Noch mag darauf hingewiesen werden, dass es eine Anzahl sehr einfacher Flagellatenformen giebt, welche eine entschiedene Verwandtschaft zu den Bakterien zeigen. Es ist dies beis...

17. Part 17

Das Fleisch oder Parenchym unseres Schwammes besteht aus einer inneren Masse und einer äusseren Haut, welche dieselbe wie ein Sack einhüllt. Diese Haut ruht auf den Enden der au...

18. Part 18

Was die Bewegung einzelner Teile des Schwammes anlangt, so beginnen wir mit dem Oskularrohr, weil die Gestaltsveränderungen desselben schon den früheren Beobachtern aufgefallen...

19. Part 19

{ Amphidisken mit langem Schaft, Endscheiben meist mit { zahlreichen aber nicht sehr tiefen Einschnitten. Luftkammerschicht { mit dünner Kutikula umschlossen. { Skelettnadeln gl...

20. Part 20

Ein vollständiges Verzeichnis der Arbeiten über Süsswasserschwämme existiert nicht. Man findet Litteratur bis zum Jahre 1842 bei =G. Johnston=, A history of British Sponges and...

21. Part 21

Was nun schliesslich den +Verdauungsapparat+ der Rhabdocölen anlangt, so besteht derselbe aus Schlund (Pharynx) und Darm. Letzterer ist nach dem Parenchym zu entweder durch eine...

22. Part 22

Bei _Macrostoma viride_ konnte ich auch einige Beobachtungen über die +Spermatozoen-Entwickelung+ machen, welche diesen Vorgang in seinen Hauptzügen klarstellen. Zerzupft oder z...

23. Part 23

Durch zahlreiche faunistische Exkursionen, welche ich in dem Zeitraume von 1884-1889 in den verschiedensten Teilen Deutschlands ausgeführt habe[VI], hat sich mir die Überzeugung...

24. Part 24

An der glashellen Körperwand der Hydatina lassen sich zwei verschiedene Lagen unterscheiden. Die äussere (_c_) ist völlig homogen und gegen dünne Kalilauge sehr widerstandsfähig...

25. Part 25

Schon oben habe ich kurz des eigenartigen +Geschlechts-Dimorphismus+ gedacht, welcher unserer Hydatina zukommt. Die früher herrschende Ansicht, derzufolge die Männchen nur im He...

26. Part 26

Von allen Organsystemen zeigt keines eine so grosse Vielgestaltigkeit und einen so verschiedenen Ausbildungsgrad als dasjenige, welches die Lokomotion und die Nahrungsaufnahme v...

27. Part 27

Dieselben Verhältnisse, welche die charakteristischen Unterschiede der männlichen Hydatinen von den weiblichen bilden, kehren bei allen übrigen Rädertieren wieder. Die Männchen...

28. Part 28

Wenn wir nun noch einer Form gedenken, in welcher die Krebstiere des süssen Wassers den höchsten Grad der Entwickelung erreicht haben und für welche, da sie der ganzen Tierklass...

29. Part 29

Vergebens würden wir nach +Leber+ und +Niere+, zwei so hochwichtigen Organen im tierischen Körper, suchen, wollten wir sie als gesonderte Teile der Eingeweide vermuten. Nach müh...

30. Part 30

So wenig als in horizontaler Richtung scheinen auch in vertikaler dem Vorkommen der Ruderfüsser Grenzen gezogen zu sein, sofern überhaupt Wasser vorhanden ist. Auf dem Kamme des...

31. Part 31

Es ist aus dem früher Gesagten zu entnehmen, dass die Parasiten nach ihrer Lebensweise weder den anderen Süsswassertieren noch dem Menschen Nutzen gewähren können. Sie schädigen...

32. Part 32

ist bei uns nur durch den Flusskrebs vertreten, dessen Geschlecht durch die schon seit einer Reihe von Jahren wütende Krebspest so sehr dezimiert wurde, dass manche Flussläufe v...