Die Sebalduskirche in Nürnberg
Part 28
1369, 29. September: Pfarrer Albrecht Krauter verzichtet auf alle Ansprüche und Forderungen auf den Hof, die Häuser, Stadel und Garten vor dem Neuen Tor gelegen, das alles Friedrich Derrers Erbe ist. N. St. A.
1370, 5. Dezember: Die Pfleger Michel Grundherr und Heinrich Semmler verleihen das Erbe an einem Haus und Garten an Konrad Eberspeck und dessen Frau Gertraud, wofür diese auf St. Kathrein Chor vor unsers Herrn Leichnam das Ewige Licht zu unterhalten haben. N. St. A.
1370: Bestätigung der von Konrad Teufel für den Marienaltar gestifteten Pfründe. N. K. A.
1370: Ablaß für den Marienaltar. N. K. A.
1371, 18. Dezember: Stiftung der Heinrich Vörchtelpfründe für den Sebaldusaltar. M. R. A.
1372 wird der Petersaltar vom Westchor in den Umgang des neuen Ostchores an seine jetzige Stelle verbracht. N. K. A.
1372 wird der Sebaldusaltar aus dem Ostchor des romanischen Baues im neuen Ostchor an der Stelle des jetzigen Hauptaltars errichtet. N. K. A.
1372: Stiftung einer Pfründe für den Petersaltar durch Berthold Pfinzing. N. K. A.
1372, 15. Oktober: Die Pfleger Grundherr und Semler erklären sich bereit, die Brotbänke, welche den Leuten zwischen den Pfeilern für andere abgebrochene gegeben worden waren, einzulösen, wenn es erforderlich oder geraten sein würde. N. St. A.
1372, 20. Dezember: Margaret, des Eberhart Hasen sel. Witwe, erhält für ihre abgebrochene Brotbank eine andere an einem Pfeiler des Chores. N. St. A.
Etwa 1372-1379: Acht Fenster mit Glasgemälden im Ostchor, und zwar die Fenster der Grundherr, der Mendel, der Tucher, der Fürer, der Stromer, der Haller, der Schürstab und der Behaim.
Um 1375: Wandtabernakel im Ostchor unter dem Bambergischen Fenster, Groland-Muffelsche Stiftung.
Um 1375: Die Steinfiguren der Madonna und des hl. Sebald auf der Ostseite des Ostchores.
Um 1375: Die Steinreliefs mit Passionsdarstellungen an den Ostchorpfeilern, gestiftet von verschiedenen Familien.
Um 1375: Die Steinfigur des Thomas-Christus im Ostchor neben der Schautüre, Behaimsche Stiftung.
Um 1375: Die Steinfiguren der Apostel Petrus und Paulus im Ostchor neben dem Maximiliansfenster.
Um 1375: Das Chorgestühl im Ostchor zwischen den Pfeilern.
Um 1375: Kirchenstuhl der Haller im südlichen Seitenschiff an der Westwand.
1379 wird der Sebaldusaltar erneuert und geweiht.
1379, 5. Juni: Ablaß für die Vollendung des Baues der Kirche. M. R. A.
1379, 18. Juni: Bestätigung von Ablässen. M. R. A.
1379, 10. Juli: Ablaß für den Marienaltar. M. R. A.
1379 wird der Sebaldusaltar durch einen neuen Altar ersetzt. N. K. A.
1380, 1. Februar: Ablaß für die Kirche. M. R. A.
Um 1380: Die Steinfigur der Madonna im Ostchor am ersten südlichen Pfeiler.
Um 1380: Die Steinfigur des Thomas-Christus im nördlichen Seitenschiff, Pömersche Stiftung.
Um 1380: Die Steinfigur des Christus mit den Wundmalen im nördlichen Seitenschiff. Pömersche Stiftung; Nachbildung des Holzschuherschen Christus.
1381: Stiftung einer Pfründe für den Jakobsaltar durch Bernhard Kramer. N. K. A.
1383: Stiftung einer Pfründe für den Kunigundenaltar durch Ulrich Haller. N. K. A.
1385, 29. März: Das der Pfründe des Zwölfbotenaltars gehörige Gut zu Steinbach wird der Pfründe des Stephansaltars überwiesen. M. R. A.
Um 1385: Die Steinfigur eines Thomas-Christus am Wandtabernakel im Ostchor.
1386: Stiftung der Kandelgießerpfründe des Katharinenaltars. N. K. A.
1389, 10. Dezember: Stiftung der Nützelpfründe für den Kunigundenaltar durch Elisabeth, Witwe des Heinrich Haller, Schwester des Peter Nützel. N. St. A.
Um 1390: Steinfigur des hl. Sebald im Mittelschiff mit mehreren Wappen.
Um 1390: Die Tonfigur eines Apostels im Ostchor neben dem Hallerschen Fenster.
1391 wird die alte Betglocke gegossen. M. R. A.
1391, 11. April: Ablaß für die Kirche. N. St. A.
1392 wird die große Glocke Benedicta geweiht. N. K. A.
1396: Epitaphium der Pömer, Steinrelief am Treppentürmchen des südlichen Turms.
1396 wird die alte Schlagglocke gegossen. N. K. A.
1397 wird der silberne Ring des hl. Sebald gefertigt. N. K. A.
Zwischen 1397 und 1444: Stiftung einer Pfründe für den Johannisaltar durch Pfarrer Albrecht Fleischmann. N. K. A.
Um 1400: Wappen der Pömer, Steinreliefs am Treppentürmchen des südlichen Turmes.
Um 1400: Die Steinfigur einer weiblichen Heiligen im Ostchor neben der Schautüre, Volckamersche Stiftung.
Um 1400: Steinfigur des Christus mit den Wundmalen im nördlichen Seitenschiff, Ebnersche Stiftung.
Um 1400: Steinfigur des Christus mit den Wundmalen an der nördlichen Sakristei. Kopie der Neuzeit. Rietersche Stiftung.
1402: Stiftung einer Pfründe für den Marienaltar durch Elisabeth Koler. N. K. A.
1406: Stiftung einer Pfründe für den Nikolaus- (späteren Tucher-)Altar durch Hartmann Kandelgießer. N. K. A.
Um 1410: Eherner Taufkessel im Westchor.
Um 1410: Die Holzfigur der Madonna im Ostchor am ersten nördlichen Pfeiler.
Um 1410: Die Tonfigur des Apostels Johannes im Ostchor neben dem Tucherschen Fenster. Tuchersche Stiftung.
Um 1410: Wandteppich mit Darstellungen aus dem Alten Testament.
Um 1410: Wandteppich mit Darstellungen aus der Legende des hl. Sebald.
1412: Einrichtung von »heimlichen Gemachen«. N. K. A.
1412: Legat der Klara Geuder für die Stiftung einer Lampe am Sebaldusgrab. N. K. A.
1414: Die Häuser am Weinmarkt unter dem Kirchhof dürfen nicht höher gebaut werden. N. K. A.
1415: Zweites Legat der Klara Geuder für die Stiftung einer zweiten Lampe beim Sebaldusgrab. N. K. A.
Um 1420: Zwei Wandteppiche mit Darstellungen aus der Legende der hl. Katharina.
Um 1420: Wandteppich mit zwei Darstellungen der Kreuzauffindung durch die hl. Helena, Rummelsche Stiftung.
Um 1420: Zwei Steinfiguren einer Verkündigung im Ostchor neben dem Volckamerschen Fenster, Volckamersche Stiftungen.
Um 1420: Zwei Steinfiguren einer Heimsuchung im Ostchor, neben dem Behaimschen Fenster, Behaimsche Stiftungen.
Um 1420: Epitaph der Haller, Steinrelief am nördlichen Seitenschiff.
1423: Das Wandgemälde mit dem Abendmahl, der Fußwaschung und dem Ölberg im Ostchor hinter dem Tucheraltar, Stiftung des Hans Starck.
1424: Stiftung für den Stephansaltar. N. K. A.
1425 wird die für den Sebaldusaltar gestiftete Vörchtelpfründe neu dotiert. N. K. A.
1429: Holzrelief der Madonna im Ostchor über der Schultüre, Ebnersche Stiftung.
Um 1430: Epitaph der Fütterer, Steinrelief am südlichen Turm.
Um 1430: Die Steinfigur des hl. Johannes des Täufers im Ostchor neben dem Tucherschen Fenster, Tuchersche Stiftung.
Um 1430: Die Steinfiguren der Madonna und des hl. Sebald an der Brauttüre. Kopien der Neuzeit.
Um 1430: Epitaph der Holzschuher, Steinrelief am südlichen Seitenschiff.
Um 1433: Holztafelgemälde mit der Dornenkrönung im Westchor. Löffelholzische Stiftung.
1435: Stiftung einer Pfründe für den Bartholomäusaltar durch Berthold Pfinzing. N. K. A.
Um 1435: Das Holztafelgemälde der Anna selbdritt im Ostchor, Stiftung der Familie Imhoff.
Um 1435: Holztafelgemälde mit der Geißelung Christi im Westchor. Löffelholzische Stiftung.
Zwischen 1436 und 1439: Stiftung eines Holztafelgemäldes für den Stephansaltar durch Nikolaus Muffel. N. K. A.
1440: Die von Konrad Teufel 1359 für den Marienaltar gestiftete Pfründe wird durch Hans Teufel neu dotiert. N. K. A.
Etwa 1440-1450: Halleraltar.
1442: Steinfigur des hl. Christophorus am südlichen Turm, vielleicht von Hans Decker.
1444 wird die große Orgel im Ostchor von Heinrich Traxdorf gebaut und die Wand daneben mit Malereien ausgestattet. N. K. A.
1444: Stiftung für den Petersaltar. N. K. A.
1445: Stiftung für den Zwölfbotenaltar. N. K. A.
1447 wird eine kleinere Orgel gebaut. 1570 wird dieselbe wieder entfernt. N. K. A.
1448: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
Um 1448: Holztafelgemälde mit der Verkündigung im Westchor. Löffelholzische Stiftung.
1450: Stiftung des Ewigen Lichts über dem Volckamerschen Grab. N. K. A.
Um 1450: Wandteppich mit Darstellungen aus dem Marienleben, Hallersche Stiftung.
Um 1450: Die Holzfiguren des hl. Sebald und des hl. Erasmus im Ostchor neben dem Schürstabschen Fenster, Hallersche und Schürstabsche Stiftungen.
Um 1450: Das Holztafelgemälde der Geburt Christi im Ostchor, Stiftung der Familie Imhoff.
1452: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
1452: Stiftung für den Erhardsaltar. N. K. A.
1453: Epitaph der Ketzel, Steinrelief an der Nordseite des Westchors.
1453: Errichtung von Schrein und Predella des Katharinen- oder Löffelholzaltars.
Um 1455: Die Holzfigur eines leuchtertragenden Engels neben dem Hauptaltar im Ostchor.
1458: Epitaph der Maurer, Steinrelief an der Nordseite des Westchors.
1460: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
1460: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.
Um 1460: Wandteppich mit Darstellungen der Grablegung einer Heiligen, Tuchersche Stiftung.
Um 1460: Zwei Wandteppiche mit Darstellungen aus der Parabel vom verlorenen Sohn, Tuchersche Stiftung.
Um 1460: Zwei Holzfiguren einer »Verkündigung« im Ostchor neben dem Stromerschen Fenster, Stiftungen der Familien Starck und Imhoff.
Um 1460: Die Holzfigur des Apostels Johannes im Ostchor neben dem Fürerschen Fenster.
1461: Diebstahl aus dem Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.
1463: Epitaph der Semler, Steinrelief am ersten Pfeiler des nördlichen Seitenschiffes.
1463: Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.
1464-1466: Mehrere Ablässe für die St. Pankratiuskapelle in der Kirche. N. K. A.
1468: Errichtung von Kasten in der Kirche zur Geldsammlung gegen die Hussiten.
Um 1470: Die Holzfiguren eines hl. Papstes und eines hl. Bischofs im Ostchor neben dem Pfinzingschen Fenster, Hallersche Stiftungen.
1473: Das Wandgemälde mit Kreuzschleppung im Ostchor unter dem Gemälde des Hans von Kulmbach, Steinlingersche Stiftung.
1475: Ablaßbestätigung für den Petersaltar. N. K. A.
1476: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.
1477: Ablaß für den Bartholomäusaltar. N. K. A.
1477 kaufen Berthold, Hans, Anton und Langhans Tucher einen Grabteppich mit der Darstellung des englischen Grußes. Tucher-Archiv.
1478: Das Holztafelgemälde der Allegorie auf die Geburt Christi im nördlichen Seitenschiff; Stiftung der Familie Starck.
1479: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
1480: Ausbruch der Schautüre im Ostchor.
Um 1480 wird die Holzfigur des Christuskindes der Madonnenstatue im Ostchor am ersten südlichen Pfeiler angefügt.
Um 1480: Epitaph der Pfinzing, Steinrelief an der Nordseite des Westchors.
1481: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
1481-1490: Erhöhung der Türme. N. K. A.
1482: Die Brüder Johann und Georg Starck stiften ein hölzernes Kruzifix an dem Schwibbogen zwischen dem Sebalder Pfarrhaus und der Moritzkapelle.
1482: Wiederholte Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.
1482 wird die Uhr- oder Schlagglocke gegossen. N. St. A.
1483 wird die Uhr- oder Schlagglocke aufgehängt. N. St. A.
1483: Stiftung für den Erhardsaltar. N. K. A.
1485: Das Holztafelgemälde der Kreuzigung im Ostchor, Stiftung des Hans Tucher.
Um 1485: Petersaltar im Ostchor.
Nach 1485: Epitaph der Schedel, Steinrelief des Jüngsten Gerichts am Ostchor über der Schautüre.
Vor 1487 wird der Petersaltar im Ostchor auf Veranlassung des Nikolaus Topler restauriert.
1487: Ablaß für den Stephansaltar. N. K. A.
1488: Erster Entwurf des Peter Vischer für das Sebaldusgrab. N. K. A.
1490, 20. November: Morgens bricht in der Wächterstube des südlichen Turmes Feuer aus.
Um 1490: Zwei Altarleuchter in Gestalt von kerzentragenden Engeln, massives Silber.
Um 1490: Die Holzfigur des Christus als Weltheilandes in der Art des Veit Stoß im Ostchor neben dem Mendelschen Fenster, Tuchersche Stiftung.
1492 vollendet Adam Kraft das Schreyersche Grabmal am Ostchor.
1493 werden in das Schürstabsche Fenster im Ostchor zwei Wappen der Schürstab eingesetzt.
1493 wird die Viertelstundenglocke aufgehängt. N. K. A.
1493: Ablaß betreffend das von Sebald Schreyel gestiftete Ewige Licht und Sakramentshäuslein. N. K. A.
1493, 19. August wird die erste beglaubigte Restaurierung der Kirche (»geweist und verneut inwendig«) vollendet.
1495: Die Holzfiguren des Thomas-Christus und der Maria als Schmerzensmutter von Veit Stoß im Ostchor neben dem Markgrafenfenster Volckamersche Stiftungen.
Um 1495: Die Holzfigur des Apostels Andreas, wohl von Veit Stoß, am Ostchor neben dem Mendelschen Fenster, Tuchersche Stiftung.
1496: Steinrelief der Kreuztragung von Adam Kraft im Mittelschiff.
1497: Epitaph des Peter Fugger von Augsburg, Steinrelief am nördlichen Seitenschiff.
1497: Wandteppich mit der Darstellung der Geburt Christi mit vier Heiligen.
1499: Steinrelief mit drei Passionsszenen von Veit Stoß im Ostchor unter dem Markgrafenfenster.
Um 1500: spätgotischer Prachtkelch mit Patene von vergoldetem Silber.
1501: Das Bambergische Fenster im Ostchor, gemalt von Wolf Katzheimer.
1501: Erste Renovierung des von der Familie Starck 1578 gestifteten Holztafelgemäldes, Allegorie auf die Geburt Christi, im nördlichen Seitenschiff.
1502: Titelblätter, gemalt zu den von Paul Volckamer und Sebald Schreyer 1501 gestifteten Exemplaren des Liber horarum (Bamberg, Joh. Pfeyl, 1501).
1503: Wiederholte Visitation des Bestandes im Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.
Um 1505: Das Holztafelgemälde der Verkündigung im südlichen Seitenschiff, Stiftung der Familie Oelhafen.
1506: Zweiter Einbruch in den Schrein des Sebaldusgrabes. N. K. A.
1508: Bestätigung des 1493 für das Schreyersche Ewige Licht und Sakramentshäuschen gewährten Ablasses. N. K. A.
1508-1519: Herstellung des Sebaldusgrabes durch Peter Vischer und seine Söhne.
1509: Stiftung einer Pfründe für den Stephansaltar durch Ambrosius Stromer. N. K. A.
Um 1510: Steinrelief der Kreuzauffindung und Kreuzprobe der Kaiserin Helena im südlichen Turmportal.
1512: Vollendung des Sebaldusgrabes ohne den figürlichen Schmuck durch Peter Vischer.
1513: Das Holztafelgemälde der Madonna mit Heiligen von Hans von Kulmbach im Ostchor, Stiftung des Martin Tucher.
Um 1513: Stiftung der Tucherschen Familientafel mit dem Bild des Todes im Ostchor.
1514: Das Maximiliansfenster im Ostchor, gemalt von Veit Hirschvogel. N. K. A.
1514 will Probst Melchior Pfinzing das Wandtabernakel im Ostchor durch ein größeres Sakramentshäuschen über dem Nikolausaltar ersetzen.
Um 1515: Die Erzfigur der Madonna von Stephan Godl im Ostchor am dritten nördlichen Pfeiler.
1515 erlaubt der Rat dem Michael Behaim, die Kramerkapelle in der Kirche am Gewölbe und an den Fenstern und Altartafeln restaurieren zu lassen.
1515: Das Markgrafenfenster im Ostchor, nach einem Entwurf des Hans von Kulmbach gemalt von Veit Hirschvogel.
1515: Das Pfinzingsche Fenster im Ostchor, gemalt von Veit Hirschvogel.
1520: Reparaturen am Sarg des Sebaldusgrabes. N. K. A.
1522: Meßkelch mit Patene von vergoldetem Silber, Tuchersche Stiftung.
1523: Letzte Prozession am Sebaldusfest. N. K. A.
Um 1525: Das Holztafelgemälde der »Krönung Mariä« im Mittelschiff, Stiftung der Familie Imhoff.
1526: Die Kreuzigungsgruppe aus Holz von Veit Stoß im Ostchor.
1542 werden auf Beschluß des Rates die beiden Frauenaltäre, der gegenüberstehende Zwölfbotenaltar und der dazwischen befindliche Altar, wahrscheinlich der Johannisaltar, beseitigt, weil die Kirchenbesucher den Geistlichen auf der Kanzel nicht sehen konnten. N. K. A.
1543: Das von den Gebrüdern Starck an dem Schwibbogen beim Sebalder Pfarrhaus 1482 gestiftete hölzerne Kruzifix wird nach Abbruch des Bogens an den Westchor der Kirche verbracht.
Um 1550: Erneuerung des untersten Teiles des Tucherschen Fensters im Ostchor.
1552 werden Gold- und Silbergeräte des Kirchenschatzes eingeschmolzen. N. K. A.
1561: Ausbesserung des Ostchores und Abnahme seiner schadhaften Galerie. N. K. A.
1570 wird die 1447 gestiftete kleine Orgel entfernt. N. K. A.
1571 wird die Beseitigung der baufälligen Kranzgalerie des südlichen Turmes geplant. N. St. A.
1571: Reparaturen an den Türmen. N. St. A.
1572 wird die große, 1444 von Heinrich Traxdorf erbaute Orgel renoviert. N. K. A.
1572: Renovierung des von Martin Tucher 1513 gestifteten Hans von Kulmbachschen Holztafelgemäldes der Madonna mit Heiligen im Ostchor durch Nikolaus Juvenel.
1572 wird der Petersaltar im Ostchor renoviert. N. K. A.
1574 werden acht verschiedene Wappen in das Grundherrsche Fenster im Ostchor eingesetzt.
1591: Reparaturen an den Türmen. N. K. A.
1591 wird zum ersten Mal der schlechte Zustand des Zinndaches am südlichen Turm festgestellt. N. St. A.
1591: 4. Oktober. Durch Ratsverlaß wird die Ausbesserung auf St. Sebalds Schlagturm befohlen. N. St. A.
1593: Ausbesserung des Zinnes am Schlagturm. N. St. A.
1600 wird die neue Betglocke gegossen. N. St. A.
1601: Das Imhoffsche Fenster im Ostchor, gemalt von Jakob Sprüngli oder Christoph Maurer.
1603: Das Holztafelgemälde mit Szenen aus dem Leben der ersten Menschen von Johann Kreuzfelder im Ostchor, Stiftung der Familie Behaim.
1609: Zweite Besichtigung und Ausbesserung des schadhaften Zinndaches am südlichen Turm. N. St. A.
1613: Ausbesserung des Zinns am Schlagturm. N. St. A.
1613: Erneute Besichtigung und Ausbesserung des schadhaften Zinndaches am südlichen Turm. N. St. A.
1613 wird der Sebaldusaltar durch Maler Leonhard Prechtel restauriert. N. K. A.
1614: Wappen der Nützel mit Inschrift, im fünften Fenster des nördlichen Seitenschiffes eingesetzt.
1614: Reparaturen am Sebaldusaltar durch Maler Leonhard Prechtel. N. St. A.
1616: Erneute Besichtigung und Ausbesserung des schadhaften Zinndaches am südlichen Turm. N. St. A.
1616: Ausbesserung des Zinns am Schlagturm. N. St. A.
1625 wird auf Veranlassung des Hans Starck das eherne Kruzifix am Westchor von Johann Wurzelbauer, dem Sohne des Meisters vom Tugendbrunnen, gegossen als Ersatz für das Starcksche hölzerne Kruzifix vom Jahre 1482, welches 1543 an die jetzige Stelle transferiert worden war.
1627: Renovierung der drei von Hans Starck 1423 gestifteten Wandgemälde des Abendmahles, der Fußwaschung und des Ölberges im Ostchor auf Veranlassung des jüngeren Hans Starck.
1628: Umfassende Renovierung des ganzen Sebaldusgrabes. N. K. A.
1628: Das Holztafelgemälde des Jüngsten Gerichtes im Ostchor, freie Kopie nach Rubens, wahrscheinlich von Jörg Gärtner dem Älteren ([gestorben] 1648), Stiftung der Familie Imhoff.
1629: Kirchenstuhl mit reichen Schnitzereien im Westchor.
1641 werden in das Imhoffsche Fenster im Ostchor zwei Wappenpaare eingesetzt.
1643: Zwei Abendmahlskannen von vergoldetem Silber, Grundherrsche Stiftung.
1643: Seidene Kanzelbekleidung mit Applikationsstickerei, gestiftet von Achaz Hilling von Elnbogen und seiner Ehefrau.
1647: Neubedachung des mit Zinn gedeckten südlichen Turmes mit Kupferplatten. N. St. A.
1647: Restaurierung des Schlagturmes. N. St. A.
1652 läßt der Kurfürst von Mainz durch Bildhauer Georg Schweigger dem Rat von Nürnberg 1000 Dukaten für die Kreuzigungsgruppe von Veit Stoß im Ostchor bieten.
Vor 1654: Das Holztafelgemälde mit der Beweinung Christi im Ostchor, Kopie nach Dürer, wahrscheinlich von Georg Gärtner dem Jüngeren ([gestorben] 1654), Stiftung der Familie Holzschuher.
1656 wird das von der Familie Ebner 1429 gestiftete Madonnenrelief im Ostchore über der Schultüre renoviert.
1656 und 1657: Unbedeutende Renovierung des Inneren der Kirche und Abänderung der Emporkirche (Engelschor). N. St. A.
1657 wird von den Silberdrahtziehern eine kleine Orgel im Ostchor gestiftet.
1657 und folgende Jahre wird die Kirche nach dem Muster des Bamberger Domes von Tünchermeister Jakob Fuchs renoviert. N. St. A.
1657: Das Wandgemälde einer Inschrifttafel im Ostchor über dem Kaiserchörlein.
1657: Eröffnung der »Geheimen Versperr«. N. K. A.
1657-1664: Renovierung und Barockausstattung der Kirche. N. St. A.
1658 wird die große, 1444 von Heinrich Traxdorf erbaute, 1572 renovierte Orgel im Barockstil umgebaut. N. K. A.
1658: Zweite Renovierung des von der Familie Starck 1478 gestifteten Holztafelgemäldes einer Allegorie auf die Geburt Christi im nördlichen Seitenschiff.