Die Räuber: Ein Schauspiel

Part 12

Chapter 122,494 wordsPublic domain

~R. Moor.~ O über mich Narren, der ich wähnete, die Welt durch Greuel zu verschönern, und die Gesetze durch Gesetzlosigkeit aufrecht zu halten! Ich nannte es Rache und Recht -- Ich maßte mich an, o Vorsicht, die Scharten deines Schwerts auszuwetzen und deine Partheylichkeiten gut zu machen -- aber -- o eitle Kinderey -- da steh ich am Rand' eines entsetzlichen Lebens, und erfahre nun mit Zähnklappern und Heulen, daß ~zwey Menschen, wie ich, den ganzen Bau der sittlichen Welt zu Grunde richten würden~. Gnade -- Gnade dem Knaben, der ~Dir~ vorgreifen wollte -- ~Dein~ eigen allein ist die Rache. ~Du~ bedarfst nicht des Menschen Hand. Freylich stehts nun in meiner Macht nicht mehr, die Vergangenheit einzuholen -- schon bleibt verdorben, was verdorben ist -- was ich gestürtzt habe, steht ewig niemals mehr auf -- Aber noch blieb mir etwas übrig, womit ich die beleidigten Gesetze versöhnen, und die mißhandelte Ordnung wiederum heilen kann. Sie bedarf eines Opfers -- Eines Opfers, das ihre unverletzbare Majestät vor der ganzen Menschheit entfaltet -- dieses Opfer bin ich selbst. Ich selbst muß für sie des Todes sterben.

~Räuber.~ Nimmt ihm den Degen weg -- Er will sich umbringen.

~R. Moor.~ Thoren ihr! Zu ewiger Blindheit verdammt! Meynet ihr wohl gar, eine Todsünde werde das Aequivalent gegen Todsünden seyn, meynet ihr die Harmonie der Welt werde durch diesen gottlosen Mißlaut gewinnen? (_Wirft ihnen seine Waffen verächtlich vor die Füße._) Er soll mich lebendig haben. Ich gehe, mich selbst in die Hände der Justiz zu überliefern.

~Räuber.~ Legt ihn an Ketten! Er ist rasend worden.

~R. Moor.~ Nicht, als ob ich zweifelte, sie werde mich zeitig genug finden, wenn die oberen Mächte es so wollen. Aber sie möchte mich im Schlaf überrumpeln, oder auf der Flucht ereilen, oder mit Zwang und Schwert umarmen, und dann wäre mir auch das einige Verdienst entwischt, daß ich mit Willen für sie gestorben bin. Was soll ich gleich einem Diebe ein Leben länger verheimlichen, das mir schon lang im Rathe der himmlischen Wächter genommen ist?

~Räuber.~ Laßt ihn hinfahren! Es ist die Groß-Mann-Sucht. Er will sein Leben an eitle Bewunderung setzen.

~R. Moor.~ Man könnte mich darum bewundern. (_Nach einigem Nachsinnen._) Ich erinnere mich, einen armen Schelm gesprochen zu haben, als ich herüberkam, der im Taglohn arbeitet und eilf lebendige Kinder hat -- Man hat tausend Louisdore geboten, wer den großen Räuber lebendig liefert -- dem Mann kann geholfen werden. (_Er geht ab._)

Fußnoten

[1] Eine Frau in Paris soll es durch ordentlich angestellte Versuche mit Giftpulvern so weit gebracht haben, daß sie den entfernten Todestag mit ziemlicher Zuverläßigkeit voraus bestimmen konnte. Pfui über unsere Aerzte, die diese Frau im Prognostiziren beschämt!

In der Johann Georg ~Cotta~'schen Buchhandlung zu Tübingen sind erschienen:

Allgemeine Zeitung 1805. 4. Der Jahrgang 8 Rthlr. 20 gr. 16 fl.

Der achte Jahrgang dieses für die Zeitgeschichte so wichtigen Tagblattes hat sich, bei der veränderten Redaktion, in dem gleichen Werth der Vollständigkeit, Unpartheylichkeit, und zweckmäßigen Darstellung der neuesten Begebenheiten erhalten. Als Repertorium alles dessen, was die jetzige und künftige Generationen interessiren kann, verdient dieses Institut die Unterstützung, die ihm die zunehmende Anzahl seiner Abnehmer gewährt, und die so weit ging, daß die ersten Monate eine neue Auflage erforderten.

Einige wenige vollständige Exemplare von 1798 an, sind in der Verlagshandlung für 6 Carolins zu haben.

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=Almanach des Dames pour l'an 1805, avec gravures. relié. 16. 1 Rthlr. 16 gr. 3 fl.=

Der Inhalt und Kupfer dieses nun seit 4 Jahren in Paris erscheinenden Almanachs sind so gewählt, daß er einen steten, nicht blos vorübergehenden, Genug gewährt, und eine Stelle in jeder Damenbibliothek verdient.

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Von der

Amman-Bohnenbergerschen Karte von Schwaben

sind in obengenannter Buchhandlung

Nro. 17. 32. und 44. oder die Gegend von Ellwangen, Siegmaringen und Mörsburg erschienen, denen in einigen Wochen drei neue Blätter

Nro. 18. 43. und 44. oder die Gegend von Neuburg, Kempten und Kaufbeuren

folgen werden.

Die bisherigen Herren Pränumeranten können die Exemplare gegen die gewöhnliche Vorausbezahlung bei uns ablangen lassen.

Diejenigen, welche die Vortheile der Pränumeration noch genießen wollen, müssen sich vor Ende dieses Jahrs unmittelbar an uns wenden, und mit 9 =Kais. Dukaten=, auf die ganze in 45 Blättern bestehende Karte, pränumeriren.

Einzelne Blätter können, wegen Abnutzung der Kupferplatten, nur für 2 fl. abgegeben werden.

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Archiv, juridisches, von ~Gönner~, ~Gmelin~ und ~Tafinger~, 5r Bd. in 4 Heft. gr. 8. 3 Rthlr. 5 fl. 24 kr.

Den Werth dieses, die ganze juridische Literatur umfassenden, Archivs verbürgen die berühmten Herausgeber und der ungetheilte Beyfall, mit welchem die strenge Unpartheylichkeit und die gründliche Beurtheilung der darin angezeigten Werke vom Publikum aufgenommen wird.

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=Archives littéraires de l'Europe ou Mélanges de Littérature, d'Histoire et de Philosophie, par MM. Suard, Segur l'ainé, Pastoret etc. Suivis d'une gazette littéraire universelle, gr. 8. 1805. 12 cahiers. 7 Rthlr. 4 gr. 12 fl. 24 kr.=

Der zweyte Jahrgang einer, in Paris redigirten, Monathsschrift, die von den vorzüglichsten kritischen Blättern Frankreichs und Teutschlands, ihrer Art und Zweck nach, als die beste anerkannt ist, und die durch die fortdauernde Bemühung der bisherigen Mitarbeiter und durch die Anschließung einiger berühmten deutschen Gelehrten sich immer mehr vervollkommnen, und als allgemeiner Sammelplatz der europäischen Literatur eine Stelle in jeder öffentlichen Bibliothek und Leseanstalt verdienen wird.

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~Crome~ =D.= Europens Produkte mit einer neuen Produkten-Karte von Europa. Erste Abtheilung, welche Portugall, Spanien, Frankreich, Helvetien und Wallis enthält, mit 4 großen Tabellen. Vierte, ganz umgearbeitete Auflage. gr. 8.

Schreibpapier 2 Rthlr. 8 gr. 4 fl. 12 kr. Druckpapier 2 Rthlr. 3 fl. 36 kr. Die Karte illuminirt 2 Rthlr. 3 fl. 36 kr.

Diese neue Auflage eines längst als vorzüglich anerkannten Werkes wurde durch mancherlei Umstände verzögert: es hat dafür desto mehr an Vollständigkeit gewonnen, und wird, so wie die Karte selbst, eine wichtige Lücke unserer Literatur ausfüllen.

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Elementarbuch, teutsches, 4. 12 gr. 54 kr.

Ein nicht unwichtiger Beitrag eines Veteranen zur Vervollkommnung unsrer teutschen Sprache und Schreibart.

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~Flatt~ (=D.= J. F.) Magazin für christl. Dogmatik und Moral, deren Geschichte und Anwendung im Vortrag der Religion, fortges. von =D.= Süßkind. 128 St. gr. 8. 20 gr. 1 fl. 30 kr.

Diese jedem Theologen wichtige Sammlung von interessanten Abhandlungen hat unter der veränderten Redaktion ihren gleichen, anerkannten Werth erhalten.

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~Göthe~ (von) Winkelmann und sein Jahrhundert, in Briefen und Aufsätzen. gr. 8. 2 Rthlr. 8 gr. 4 fl.

Winkelmanns Briefe an Berendis gehören unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann, und die Herausgabe derselben ist eine wichtige Bereicherung der Literatur. Der beigefügte: »~Entwurf einer Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts, und die Skizzen zu einer Schilderung Winkelmanns~« erheben dies Werk zu einem der vorzüglichsten der diesjährigen Büchererndte.

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~Grotesken, Satyren und Naivitäten~ auf das Jahr 1806.

~Mit 11 Umrissen nach Raphael, Michael Angelo, Teniers und andern alten Meistern.~

Herausgegeben v. ~J. D. Falk~, 16. brochirt. 2 Rthlr. 3 fl. 36 kr.

In diesen ~Grotesken, Satyren und Naivitäten~, die als eine Fortsetzung des Taschenbuchs für ~Freunde des Scherzes~ und der ~Satyren~ nur nach einem erweiterten Plane zu betrachten sind, gedenkt der Verfasser ein kleines ~Magazin für das Grotesk-Komische~ und die feineren daran ~grenzenden naiven~ Gattungen anzulegen. ~Beschreibung lustiger Volksfeste, Jahrmarktspossen, kleine originelle Stücke in schwäbischen und andern Volksdialekten, geistliche und weltliche Komödien, Christmetten, Osterfeiern, Hofgalla, Anekdoten von Hofnarren und Pritschmeistern aller Art, Faschingslustbarkeiten, Masken, Schönbartsspiele, Erklärung lustiger alter Kupferstiche~ und ~Holzschnitte~: Alles dieses wird nach und nach in diesem Magazin mit einander abwechseln. Schon die blose Angabe des ~Inhalts vom ersten Bändchen~ wird den Liebhabern einer ~scherzhaften Lektüre~ anzeigen, was sie hier zu erwarten haben. 1) Stanzen an die Poesie von ~Stoll~. 2) ~Unser Herr und der Schmidt von Apolda.~ Ein Schwank vom ~Herausgeber~. Mit 5 Umrissen. 3) Der Schmidt von Apolda vor der Himmelspforte, ein Nachspiel zum Schmidt von Apolda von ~ebendems.~ 4) Nochbestehendes satyrisches Sittengericht zu Altona von Hrn. Pred. ~Kleinschmidt~. 5) Die Hirten an der Krippe. Ein Weihnachtsspiel. Oberösterreichisch. Von ~ebend.~ 6) Der Mond und seine Mutter. Ein Schwank. Von ~ebend.~ 7) Der Pfingstmontag zu Heilbronn, von einem Ungenannten aus Schwaben. 8) Einige neue Gedichte von ~Grübel~ in Nürnberger Mundart, nebst einer Vorerinnerung vom ~Herausgeber~. 9) Der Peter in der Fremde, von ~Grübel~. 10) Der Peter als Bedienter. 11) Der Peter auf dem Vogelmarkte. 12) Der Peter als Schweinhirt. 13) Der Peter in der Kinderlehre. 14) Die unterbrochene Scheidung von ~Grübel~. 15) Der Pfarrer und der Wirthsknecht, von ~Grübel~. 16) =Fête Flamande=, oder die lustige Hahnreyschaft von Teniers. Nebst Umriß nach einem Gemählde desselben in Dresden. 17) Der Graf und die kleine Tirolerin. Eine Bregenzer Idylle. Nach einem oberösterreichischen Originale. Vom Herausgeber. Nebst einem Umriß nach Flaxmann. 18) Colombina als Hausmutter, oder die zwei Apfelsinen-Diebe. Nebst einem Umriß nach einer Antike. 19) =Consilium Medicum=, oder die Aerzte unserer Zeit. ~P. E. Hartert.~ 20) Der Doktor und die Recensenten. Ein Beispiel, was für Unglück oft eine Recension anrichten kann. 21) Das Leichteste. 22) Das Schwerste. 23) Humanität, oder der Fürst und der Dichter, eine wahre Anekdote. 24) Aus der Barbarey, oder Erklärung Sr. Durchlaucht des Dey's von Algier, an sämmtliche deutsche Autoren und Dichter. 25) Vorschlag nach ~Doktor Gall~, die Maulschellen in unsere Literatur einzuführen. 26) Adam und Eva, oder das wiedergefundene Paradies. Eine Feldpredigt, gehalten von dem Feldprediger ~Kummer~, herausgegeben von ~J. D. Falk~.

Je seltener in ~Deutschland~ Produkte von ächt-komischem Gehalt sind, um so mehr dürfen wir für dieses, bei dem Publikum auf eine geneigte Aufnahme hoffen.

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~Hoyer, J. G. allgemeines Wörterbuch der Artillerie~, welches die Erklärung aller verschiedenen Kunstwörter, Begriffe und Lehrsätze der Geschützkunst in theoretischer und praktischer Hinsicht, nebst der Geschichte der wichtigsten Erfindungen derselben, enthält 2r Band F bis I gr. 8. 2 Rthlr. oder 3 fl. 36 kr.

Mit diesem zweiten Bande wäre nun die Hälfte eines Werks geliefert, das in möglichster Kürze und Deutlichkeit alles umfaßt, was zur Geschützkunst gehört.

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Leben, wunderbare Reisen und Irrfahrten des Johannes von der Ostsee, herausgegeben von ~J. D. Falk~. 1 Rthlr. 4 gr. oder 2 fl.

Das erste Bändchen des ~Johannes von der Ostsee~ enthält einen kleinen, in sich völlig abgeschlossenen Roman. Wer je die schönen Gegenden der Ostsee sah, und das regsame Leben, das ~Schiffahrt~ und ~Handel~ unter den dortigen Menschen hervorbringt, in der Nähe beobachtete: wer irgend einmal das friedliche Küstenvolk von ~Reval~ bis ~Danzig~ herunter, in der Mitte ihrer Wohnstädt besuchte und liebgewann; dem wird die Wahrheit dieses heitern Gemähldes sogleich einleuchten, so wie die Aufstellung von Charakteren, in ihrer ganzen national-naiven Gutmüthigkeit, durchaus dazu geeignet ist, um einem jedweden, auch dem entferntesten, Vergnügen und Unterhaltung zu gewähren. Vor allen dürften die Jugendschicksale des Helden selbst, sein Leiden und seine ~Liebe mit Jeanetten~, so wie sein früheres Leben in einer Werkstatt, und seine nicht ohne vielfache Mühe errungene Ausbildung, die Theilnahme aller gefühlvollen Leser und Leserinnen erwecken, und das Interesse rechtfertigen, das die Geschichte, von Anfang bis zu Ende, in einem immer steigenden Grade, zu behaupten weiß.

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Phädra, Trauerspiel von Racine, übersetzt von ~Schiller~.

Mit gegenüberstehendem französischen Text, 16. geb. 2 fl. 24 kr. oder 1 Rthlr. 8 gr.

Es wäre überflüssig, zur Empfehlung einer der letzten Arbeiten des verewigten Schiller's etwas sagen zu wollen: der Beifall, den sie bei der Aufführung fand, kann ihr auch beim Lesen nicht fehlen, und die Beidruckung des französischen Originals wird durch die Vergleichung den Genuß noch erhöhen.

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~Poetische Versuche von Pfeffel~, 8r Theil, mit dem Bildniß des Verfassers. 8.

Velin-Pap. Subscr. Preiß 1 fl. 30 kr. Laden-Preiß 1 fl. 48 kr. Postpapier -- -- -- 1 fl. 4 kr. -- -- -- 1 fl. 12 kr. Druckpapier -- -- -- 48 kr. -- -- -- 54 kr.

Mit diesem 8ten Theil erhält das Publikum nun alle die lieblichen Gaben, die wir bis Ende vorigen Jahres der frohen Muse dieses Lieblingsdichters verdanken. Das ähnlich getroffene Portrait des Verfassers wird eine willkommene Beilage seyn.

Wer sich unmittelbar an uns wendet, kann noch die Vortheile des Subscriptionspreises genießen.

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~Taschenbuch für Damen auf 1806.~ von ~Huber, Lafontaine, Pfeffel und andern~.

Mit Kupfern und Holzschnitten von Gubitz. Preiß 2 fl. 24 kr. oder 1 Rthlr. 8 gr.

~Inhalt.~

Erklärung der Kupfer. -- Zum Andenken Schillers von ~Göthe~. -- Der Derwisch und der Chan von ~Pfeffel~. -- Der Findling von ebendems. -- Die zwo Fliegen von ebendems. -- Lots Weib von ebendems. -- Der Kater und die Ratze von ebendems. -- Reichsstädtische Tugend, eine Geschichte von ~Huber~. -- Das Leben von ~Schreiber~. -- Freude, Friede und Hoffnung von ebendems. -- Die Blume von ebendems. -- Das Testament von ~Pfeffel~. -- Zeus und die Gans von ebendems. -- Das Kameel und das Trampelthier von ebendems. -- Der Exorcismus von ebendems. -- Der Condor und der Adler von ebendems. -- Die zween Räuber von ebendems. -- Räthsel von ~Schiller~. -- Einem Freunde ins Stammbuch von ebendems. -- An Laidon von ~Haug~. -- An Beatrix von ebendems. -- An Lilla von ebendems. -- Gaskogner Liebeserklärung von ebendems. -- Andeutung von ebendems. -- Malchen an ihres Gatten Silhouette von ebendems. -- Hauslehren von Hesiodus von Voß. -- Weltleben von ~Theone~. -- Die Brüder, eine Erzählung von ~Lafontaine~. -- Der Pudel und der Seehund von ~Pfeffel~. -- Die Schöpfer von ebendems. -- Die Amme, von ~ebendems.~ -- Die Mutter, von ~ebendems.~ -- Die Brüder, eine chinesische Sage von ebendems. -- Die Genesung aus Tibull von ~Voß~. -- Der Zweifler von ~Theone~. -- Lehren für Weiber von ebenders. -- Das weibliche Geschlecht von ~Herder~. -- Der Schäfer und die Schäferinn von ~Schreiber~. -- Lob der Musik von ebendems.

Der angeführte Inhalt belegt hinlänglich, daß auch dieser Jahrgang eines so sehr beliebten Almanachs seinen Vorgängern nicht nachstehen darf, und die äussern Verzierungen in Kupfer können auf gleichen Beifall Anspruch machen; eine besondere Auszeichnung ist die Holzschnitt-Arbeit des Hrn. Prof. ~Gubitz~. Durch verschiedene Umstände sind hievon noch nicht hinlängliche Abdrucke bei uns eingetroffen, so daß nur einige Gegenden bis jetzt mit Exemplaren versehen werden konnten; in wenig Wochen hoffen wir aber die Speditionen überall hin machen zu können. Wer indessen bei uns selbst Bestellungen machen will, erhält das Exemplar für 2 fl. und bei 6 Exempl. das 7te gratis.

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Theater von Schiller, 1r Band.

Inhalt: Huldigung der Künste; Don Karlos; Jungfrau von Orleans. --

Velin-Papier 9 fl. -- oder 5 Rthlr. Schreibpapier 4 fl. 48 kr. oder 2 Rthlr. 16 gr. Weiß Druckpapier 3 fl. -- oder 1 Rthlr. 16 gr. Ordin. Druckpapier 1 fl. 48 kr. oder 1 Rthlr.

Der unsterbliche Verfasser hat zwar die Erscheinung dieses ersten Theils seines Theaters nicht mehr erlebt, da er aber nach seiner gewohnten Vorsicht die Einrichtung des Ganzen, so wie die Verbesserungen der einzelnen Stücke gleich bei dem Beginnen des Drucks bestimmt hatte, so kann die Herausgabe vollkommen nach seinen Angaben besorgt werden.

Diese vollständige Sammlung aller seiner theatralischen Werke wird daher aus fünf Theilen bestehen, die in den oben angegebenen viererley Ausgaben in allen Buchhandlungen zu haben sind.

Bis Ostern 1806. wird das Ganze abgeliefert werden, und wer von jetzt bis Ende Aprils 1806. sich unmittelbar an die Verlagshandlung wendet, genießt folgende Vortheile:

Statt des gewöhnlichen Preises darf nur drey Viertel desselben pränumerirt werden, so daß alle 5 Theile auf

Velin-Papier statt 25 Rthlr. -- od. 45 fl. für 18 Rthlr. 18 gr. od. 33 fl. 45 kr. Schreibpapier statt 13 Rthlr. 8 gr. od. 24 fl. für 10 Rthlr. -- od. 18 fl. Weiß Druckp. statt 8 Rthlr. 8 gr. od. 15 fl. für 6 Rthlr. 6 gr. od. 11 fl. 15 kr. Ord. Druckp. statt 5 Rthlr. -- od. 9 fl. für 3 Rthlr. 18 gr. od. 6 fl. 45 kr.

erlassen werden.

Ausserdem erhalten diejenigen, welche auf 6 Exemplare pränumeriren, noch das 7te gratis.