Die Philippinen und ihre Bewohner Sechs Skizzen
Chapter 12
_Späterer Zusatz_. Eine grosse Schwierigkeit für alle früheren Theorien über Bildung der Korallen war die Unmöglichkeit zu erklären, wie sie aus den grossen Tiefen der tropischen Meere heraufbauen konnten. Diese schien durch Darwin's Ansicht gehoben zu sein, da die Tiefe, welche die Koralleninseln umgibt, erst ein Product der Senkung sein sollte. Nach meiner Ansicht würde sie dagegen wieder in ihr Recht eintreten--wenn nicht seitdem andere Beobachtungen über das Leben der Thiere in grossen Tiefen hinzugekommen wären. Ich erinnere hier nur an die Entdeckungen der Neuzeit durch das Schleppnetz in den nordischen Meeren, an des jüngeren M. Edwards Angaben über Thiere im Mittelmeere, an die Mittheilungen von Carpenter, Pourtales etc. Hier kommen mir für meine Meinung hauptsächlich des Letzteren Beobachtungen erwünscht, weil er nachwies, dass weit ab von den Florida-Riffen eine Zone mit der Tiefe von 90-300 Faden gefunden wird, in welcher zahllose Massen von Korallen und Schalentrümmern zu einem Kalkconglomerat verbunden werden, welches dem der gehobenen Florida-Riffe sehr ähnlich sieht, und bei fortgesetzter Hebung jener Gegenden einen trefflichen Boden für die Ansiedlung der eigentlich riffbildenden Madreporen und Milleporen abgeben kann. Auf das Factum, dass letztere nur in geringen Tiefen leben, ist absolut kein Gewicht zu legen; denn es kommt eben nur darauf an, dass in der Zone, in welcher sie leben, ein hinreichend fester Boden zu ihrer Ansiedlung vorhanden ist. Dies aber kann, wie die Beobachtung von Pourtales lehrt, auf die leichteste Weise durch allmälige Hebung irgend eines Kalkconglomerates--oder eines vorgebildeten festen Gesteines--geschehen. Eine scheinbare Schwierigkeit für meine Ansicht, dass die Korallenriffe sehr wohl während einer Periode _der Hebung_ sich gebildet haben können, liegt in der Behauptung, dass die echten Barrenriffe sich wie die Atolle nur bis an die Oberfläche des Meeres oder nur wenig über dieselbe erheben sollen. Einmal ist dies nicht durchgehends richtig; aber selbst wenn es der Fall wäre, so gäbe ein solches Factum noch durchaus keinen Grund ab gegen die Annahme, dass die abschleifende und auflösende Wirkung des Wogenschlages, der Strömungen und der athmosphärischen Einflüsse _stärker_ sei, als die erhebende Kraft. Dass letztere, die vulcanische Kraft, wenn ich so sagen darf, mitunter stärker ist, als die an der Oberfläche entgegenwirkende, beweisen die gehobenen Korallenriffe auf den Pelew-Inseln, den Philippinen etc.; ist sie aber schwächer, so ist eben allen jenen Einwirkungen der Elemente freies Spiel gelassen, auf deren Complex ich die Bildung der echten Korallenriffe eher zurückführen möchte, als auf die einzige Ursache der Senkung ganzer Regionen, wie es Darwin thut.
_Anmerkung 2_. Für die Zoologen füge ich über diesen interessanten Krebs noch einige Bemerkungen hinzu. Der jüngere M. Edwards beschreibt (Maillard, Notes sur l'isle de la Réunion) einen solchen Krebs, der in einem Loche einer Maeandrina leben soll, unter dem Gattungsnamen Lithoscaptus. Dass dieser M. Edward'sche Krebs, dessen Beschreibung sehr sorgfältig ist, wirklich mit dem von mir in _Gallen_ verschiedener Korallen gefundenen generisch übereinstimmt, beweist mir eine philippinische in dem Loch einer Astraea lebende Art, welche sich nur specifisch von den 2 philippinischen in _Gallen_ lebenden Species trennen lässt. Dann sehe ich aus einer Notiz von Verrill "Remarkable Instances of Crustacean Parasitism" in Silliman's American Journal July 1867, dass schon Stimpson dieselbe Gattung aus Gallen der Pocillopora cespitosa unter dem Namen _Hapalocarcinus_ beschrieben hat. Dieser letztere Name hat also die Priorität vor dem von M. Edwards. Ob in neuerer Zeit, seit 1865, irgend ein Autor noch Beobachtungen über diese Krebse mitgetheilt hat, kann ich nicht sagen, da ich in Bezug auf Literatur hier in Würzburg sehr beschränkt bin, und die entomologischen Jahresberichte von Gerstäcker so unregelmässig erscheinen, dass ich bis jetzt immer noch nicht den zweiten Theil des für 1865-66 herausgegebenen Berichtes erhalten habe, welcher die Crustaceen enthält.
_Anmerkung 3_. Ich verweise in Bezug auf die Lebensweise und Organisation der Holothurien auf mein Werk über diese Thiergruppe, das als 1. Band des wissenschaftlichen Theiles meines Reisewerkes erschienen ist.
_Anmerkung 4_. Ich verweise den Leser, der sich spezieller über die Tamblegam Perlenmuschel unterrichten will, auf einen Aufsatz in den Annals of Natural History 1858 Vol. I. pag. 88-91.
_Anmerkung 5_. Ich kann die Angaben, welche Wilson in dem einst solches Aufsehen erregenden Buche von Keate "An Account of the Pelew Islands etc. London 1788" pag. 234-236 über diesen Orden und die bei seiner Verleihung beobachteten Gebräuche gemacht hat, durchaus bestätigen. Ueberhaupt möchte ich hier ein Wort für die oft angezweifelte Glaubwürdigkeit des englischen Seemannes einlegen. Ich für meinen Theil habe seine Angaben durchweg bestätigt gefunden, und ich finde in seinen Schilderungen eine solche Wahrheitsliebe, verbunden mit guter Beobachtungsgabe und Kritik, dass ich wünschen möchte, die gleichen Eigenschaften in demselben Masse bei allen späteren Reisenden wiederzufinden. Leider ist dies durchaus nicht der Fall, und während ich geneigt bin, die schlichten Erzählungen des gut beobachtenden einfachen Seemannes durchaus als glaubwürdig und richtig anzunehmen, hat mich auf anderem Boden die eigene Erfahrung gelehrt, wie oberflächlich und falsch oft die Bemerkungen berühmter Gelehrter und Reisender sind. Es scheint in der That keine leichte Kunst zu sein, neben der Gelehrsamkeit sich auch die, ich möchte sagen, unschuldige Naivität und Beobachtungsgabe zu bewahren, wie sie oft ungelehrten, aber desswegen auch nicht von grossartigen Theoremen beeinflussten Reisenden eigen zu sein pflegt. Wilson beschreibt die an ihm selbst vollführte Ceremonie des Anlegens des Knochenordens, und fügt dann eine kurze Ermahnung des Königs hinzu, "dass der Knochen täglich von ihm blank gerieben und als ein Zeichen seines nun angenommenen Ranges behalten werden müsse; dass dieses Zeichen seiner Würde von ihm tapfer zu vertheidigen sei und er eher den Tod erdulden müsse, als zu gestatten, dass man ihm dasselbe abnehme."
_Anmerkung 6_. Unter diesem Namen findet man in den älteren spanischen Schriftstellern den dujong häufig erwähnt; leider aber sind die über ihn mitgetheilten Notizen so dürftig--theilweise auch ganz abentheuerlich--, dass eigentlich daraus nur die frühere bedeutende Häufigkeit des Thieres zu ersehen ist. Ob die zweifellose Abnahme der Zahl derselben lediglich auf Rechnung der Verfolgung durch den Menschen zu setzen ist, wird kaum zu entscheiden sein. Wenn ich den Angaben der Bewohner der Pelew-Inseln Glauben schenken darf, so muss der dujong im stillen Ocean früher nicht gerade selten gewesen, jetzt dagegen gänzlich ausgestorben sein. Das gleiche Schicksal theilt, wie es scheint, das Krokodil (Crocodilus biporcatus Cav.). Es ist dies, das Meer wie die Seen und Flüsse gleichzeitig, bewohnende Krokodil ungemein weit verbreitet, nemlich von den Mascarenen an bis nach Nord-Australien und den Fidji-Inseln (S. Strauch, Synopsis der gegenwärtig lebenden Crocodiliden pag. 53). Kotzebue fand es auf seiner Reise um die Welt (Bd. III. pag. 189) auch auf den Pelew-Inseln. Während meines zehnmonatlichen Aufenthaltes dort im Jahr 1862 hörte ich weder von einem Unglück, noch von dem Fang eines solchen Thieres; ein halb zerschlagener Schädel war das Einzige, was ich dort fand. Auch sagten mir die Eingebornen auf Befragen, dass das Thier jetzt sehr selten geworden sei.
_Anmerkung 7_. Bei der Einfahrt in den Fluss Pasig ziehen diese mächtigen Netze mit den hochgestellten Hebelbäumen, an denen sie sich bewegen, gleich die Aufmerksamkeit des Reisenden auf sich. Sie bilden hier in der That eines der am meisten charakteristischen Momente. Der ganze Hebelapparat steht auf einem grossen von Bambusrohren gebauten Floss, auf welchem sich der Fischer mit seiner Familie häuslich für Tage und Wochen niederlässt. Eine leichtgebaute Hütte gewährt ihnen Schutz gegen Regen und Sonne, und seine Fischmahlzeit mit Reis kocht er sich dicht daneben in freier Luft.
III. Skizze.--Das Klima und das organische Leben.
_Anmerkung 1_. Ich theile hier mit gütiger Erlaubnis des Herrn Prof. _Karsten_ in Kiel den nachfolgenden Aufsatz in extenso mit, lasse dabei jedoch die graphische Darstellung der allgemeineren Resulate fort, die ich in meinem Reisewerke zugleich mit dem wiederabgedruckten Aufsatz geben werde.
Ueber das Klima der Philippinen.
Von Prof. G. Karsten in Kiel.
Die Beobachtungsresultate von den Philippinen, welche im Folgenden zusammengestellt sind, gründen sich auf das von Herrn Dr. _Semper_ hergestellte Material. Die einzelnen Beobachtungsreihen sind die folgenden:
1) Sta. Ana bei Manila, die ausgedehnteste Reihe, welche nach der Lage des Ortes und wie auch aus den Resultaten der einzelnen Jahre sich ergibt, sehr gute Mittelwerthe liefert, so dass Sta. Ana als Normalort für die übrigen Punkte betrachtet werden kann. Die Beobachtungen umfassen die Zeit vom Februar 1859 bis September 1862. Sehr vollständig sind Temperaturen, Winde, die Niederschläge und die Psychrometer. Das Barometer ist nur ein Jahr hindurch notirt. Ausserdem finden sich Nebenbemerkungen über die Himmelsansicht, Form der Niederschläge, Gewitter und Erdbeben.
2) St. Miguel bei Manila, Januar bis Mitte März 1863.
3) Bohol, südlich von Manila, 15 Monate, von Oct. 1863 bis Dec. 1864.
4) Kürzere Reihen und Notizen des Reisejournals von nordwärts Manila und zum Theil hoch gelegenen Orten: Cagayan, Mancayan, Benguet, Calumpit u. s. f. Die Beobachtungen von Benguet etwa 4000' über dem Meere sind spanische zu den Stunden 7, 2, 9 angestellt. Ebenso sind die Beobachtungen von Calumpit spanische. Eine kleine Beobachtungsreihe (Thermometer und Barometer) von Mr. Green von October 1851 bis December 1852 in Binondo (zwischen Häusern). Desgl. eine Reihe Thermometer- und Barometerbeobachtungen für 1860 von Aguirre aus Manila.
Ich beschränke mich im Wesentlichen auf die Reihe 1 und werde nur einige Bemerkungen über das sonstige Material hinzufügen. Die Beobachtungszeiten waren 6, 2, 10, so dass nach Anbringung der für die Instrumente ermittelten Correktion die Mittelwerthe direkt als das arithmetische Mittel genommen werden konnten.
I. Monatswerthe von Temperatur, Barometer, Dunstdruck, relativer Feuchtigkeit und mittlerer Windrichtung zu _Sta. Ana (Manila)_ in der Zeit vom April 1859 bis September 1862.
| Temperatur. | Barometer. | Dunstdr. | Druck der | Relative | Nieder- | Mittlere | Mittel. | Maximum. | Minimum. | Mittel. | Maximum. | Minimum. | | trocknen | Feuchtigkeit | schlag | Windrichtung. | | | | | | | | | | | | Luft. | | | | | Tag | t | Tag | t | | Tag | t | Tag | t | | par.''' | % | par.''' | | | | | | | | | | | | | | | | 1859 | | | | | | | | | | | | | | | April | 20.82 | 25 | 28.0 | 5 | 15.0 | | | | | | -- | | -- | -- | S 77° 34' O Mai | 22.50 | 13 | 27.5 | 14 | 19.0 | | | | | | -- | | -- | -- | N 45 0 W Juni | 22.36 | 1 | 27.5 | 29 | 19.1 | | | | | | 9.32 | | 76.0 | -- | N 76 25 W Juli | 21.52 | 7 | 26.6 | 12 | 17.8 | 335.63 | 15 | 336.58 | 27 | 334.11 | 9.48 | | 82.6 | 263.923 | S 45 0 W August | 21.51 | 25 | 27.0 | 7 | 17.2 | | | | | | 9.48 | | 83.8 | 175.086 | S 66 55 W Septbr.| 21.20 | 30 | 25.0 | 3 | 18.0 | | | | | | 9.64 | | 85.1 | 125.621 | S 7 53 W Octbr. | 20.44 | 26 | 24.0 | 1 | 18.0 | | | | | | 9.42 | | 87.6 | 220.575 | N 83 59 O Novbr. | 20.39 | 21 | 24.1 | 4 | 17.7 | | | | | | 9.03 | | 83.7 | 80.674 | S 54 44 W Decbr. | 19.47 | 1 | 23.4 | 18 | 14.7 | | | | | | 8.26 | | 81.9 | 50.837 | N 45 0 O | | | | | | | | | | | | | | | 1860 | | | | | | | | | | | | | | | Januar | 19.25 | 19 | 23.1 | 9 | 14.6 | | | | | | 7.72 | | 78.7 | 12.486 | N 39 57 O Febr. | 20.06 | 28 | 25.3 | 5 | 15.4 | | | | | | 8.21 | | 75.7 | 29.652 | S 45 0 W März | 20.58 | 28 | 27.0 | 2 | 13.7 | | | | | | 7.82 | | 72.4 | 9.488 | N 45 0 O April | 21.56 | 4 | 27.7 | 28 | 17.0 | | | | | | 8.24 | | 72.6 | 38.604 | N 46 58 O Mai | 22.05 | 9 | 28.8 | 14 | 16.3 | | | | | | 8.70 | | 73.2 | 68.472 | S 72 52 O Juni | 21.74 | 6 | 27.7 | 3 | 17.7 | | | | | | 9.42 | | 80.8 | 156.192 | S 33 2 W Juli | 21.27 | 2 | 26.8 | 20 | 17.0 | | | | | | 9.43 | | 83.5 | 97.176 | S 22 44 W August | 21.82 | 18 | 26.5 | 11 | 18.1 | | | | | | 9.75 | | 82.8 | 96.492 | S 45 0 W Sept. | 21.21 | 4 | 25.9 | 24 | 17.6 | | | | | | 9.58 | | 83.5 | 257.136 | S 42 14 W Oct. | 21.26 | 26 | 25.5 | 30 | 15.4 | | | | | | 9.37 | | 83.9 | 49.128 | S 69 53 O Nov. | 20.16 | 2 | 24.6 | 26 | 12.7 | | | | | | 8.27 | | 79.5 | 18.408 | N 71 15 O Dec. | 19.63 | 11 | 24.6 | 1 | 12.1 | | | | | | 7.82 | | 78.1 | 19.812 | N 45 0 O Jahr | 20.72 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 1861 | | | | | | | | | | | | | | | Jan. | 19.45 | 31 | 24.2 | 18 | 14.2 | | | | | | 7.99 | | 79.2 | 22.980 | N 39 28 O Febr. | 20.18 | 17 | 25.0 | 23 | 14.5 | | | | | | 7.87 | | 75.5 | 12.552 | N 57 26 O März | 20.97 | 28 | 26.1 | 12 | 14.5 | | | | | | 7.98 | | 71.8 | 9.288 | S 83 13 O April | 22.22 | 8 | 26.5 | 10 | 14.6 | | | | | | 8.83 | | 72.5 | 26.268 | S 48 50 O Mai | (--) | -- | -- | -- | -- | | | | | | -- | | | 43.974 | -- Juni | 21.46 | 17 | 26.2 | 22 | 18.0 | | | | | | 9.15 | | 80.3 | 66.192 | S 33 29 O Juli | 21.59 | 4 | 25.5 | 21 | 18.0 | | | | | | 9.34 | | 81.2 | 66.528 | S 18 14 W August | 21.18 | 10 | 25.5 | 15 | 18.1 | | | | | | 9.52 | | 84.2 | 457.788 | S 43 52 W Sept. | 21.05 | 13 | 24.4 | 4 | 17.8 | | | | | | 9.75 | | 87.1 | 198.516 | S 45 0 W Oct. | 20.67 | 8 | 24.1 | 14 | 16.9 | 335.96 | 28 | 337.30 | 11 | 332.56 | 9.30 | 326.66 | 85.2 | 80.100 | N 53 52 O Nov. | 20.10 | 10 | 24.1 | 27 | 14.4 | 36.86 | 26 | 37.83 | 12 | 35.88 | 8.17 | 28.69 | 78.7 | 7.500 | N 5 31 W Dec. | 19.35 | 18 | 24.0 | 27 | 14.6 | 37.68 | 7 | 39.12 | 2 | 35.57 | 7.48 | 30.20 | 76.7 | 9.408 | N 61 1 O Jahr | (20.80) | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 1862 | | | | | | | | | | | | | | | Jan. | 19.19 | 31 | 23.8 | 24 | 14.5 | 37.76 | 14 | 39.12 | 8 | 36.01 | 7.27 | 30.39 | 74.9 | 6.912 | N 25 34 O Febr. | 19.60 | 5 | 23.9 | 19 | 13.9 | 37.56 | 10 | 38.93 | 5 | 36.11 | 7.86 | 29.70 | 78.7 | 56.232 | N 39 47 W März | 20.46 | 28 | 24.5 | 18 | 15.7 | 37.81 | 8 | 38.98 | 31 | 35.97 | 7.42 | 30.39 | 73.1 | 3.156 | N 90 0 O April | 22.00 | 20 | 26.0 | 22 | 17.1 | 37.27 | 22 | 38.19 | 9 | 36.01 | 7.95 | 29.32 | 67.0 | 0.456 | S 45 0 O Mai | 22.75 | 22 | 27.4 | 2 | 17.2 | 37.10 | 31 | 38.27 | 27 | 34.68 | 8.64 | 28.46 | 69.1 | 19.476 | S 9 10 W Juni | 22.35 | 10 | 27.1 | 22 | 18.4 | 36.95 | 2 | 38.23 | 5 | 35.39 | 9.50 | 27.45 | 77.1 | 91.908 | S 40 29 W Juli | 21.51 | 1 | 25.2 | 14 | 18.6 | 36.92 | 8 | 38.41 | 24 | 34.46 | 9.73 | 27.19 | 84.2 | 158.436 | S 45 0 W August | 21.49 | 3 | 24.6 | 16 | 18.3 | 36.90 | 18 | 38.23 | 6 | 34.07 | 9.71 | 27.19 | 84.1 | 234.084 | S 46 6 W Sept. | 21.27 | 21 | 24.7 | 4 | 18.1 | 37.15 | 27 | 38.50 | 23 | 35.00 | 9.69 | 27.46 | 85.8 | 153.288 | S 50 36 W
Die Oscillationen um diese Mittelwerthe ergeben sich aus den Zusammenstellungen über die einzelnen Witterungsfaktoren, die ich hieran anschliesse.
A. Die Temperaturen.
Obwohl die Beobachtungsreihe zu kurz ist, um schon die 5 tägigen Mittel genau zu geben, führe ich dieselben doch zunächst auf, um den Gang der Wärme ausführlicher zu zeigen. Darauf folgen die extremen Temperaturwerthe in den einzelnen Monaten, sodann die Mittelwerthe der Monats- und Jahrestemperaturen nebst den Abweichungen von den Mittelwerthen. Endlich eine kleine Tafel über die Temperatur des Wassers in einem Brunnen, welche ein Jahr lang gemessen worden ist.
II. Fünftägige Mittelwerthe der Lufttemperatur °R zu Sta. Ana (Manila) für die Zeit vom 1. April 1859 bis 2. October 1862.