Part 39
Figur | aus -----------------------------------+------------------------------------- | 1. Elektrisiermaschine aus dem | Gerland und Traumüller, Geschichte Jahre 1744 | der physikalischen | Experimentierkunst. Leipzig 1899. | Abb. 319. | 2. Watsons Versuch, die | Philosophical Transactions. 1748. Geschwindigkeit der Elektrizität | Bd. 45. zu bestimmen | | 3. Querschnitt durch den | Philosoph. Transact. 1773. Bd. Zitterrochen | 63. | 4. Coulombs elektrische Wage | Ostwalds Klassiker der exakten | Wissenschaften. Nr. 13. Fig. 1 | bis 5. | 5. Coulombs Untersuchung der | Wüllner, Lehrbuch der Torsion | Experimentalphysik. Bd. I. 1882. | Abb. 60. | 6. Coulombs Versuch über die | Wüllner, Lehrbuch der Verteilung der Elektrizität | Experimentalphysik. Bd. IV. 1875. | Abb. 52. | 7. Papins erste Dampfmaschine | Acta eruditorum 1690. | 8. Newcomens Dampfmaschine | Gehlers Physikalisches Wörterbuch. | Bd. II. Tab. XIII. Fig. 133. | 9. Amontons' Luftthermometer | | 10. Saussures Haarhygrometer | Ostwalds Klassiker. Nr. 115. | Fig. 1. | 11. Lavoisiers Eiskalorimeter | Ostwalds Klassiker. Nr. 40. | 12. Der Wurzel Ziehen oder Saugen | Hales, Statik der Gewächse. | Tab. III. Fig. X. | 13. Hales Versuch über das Saugen | Hales, Statik der Gewächse. Tab. eines transpirierenden Zweiges. | III. Fig. XI. | 14. Das Steigen des Pflanzensaftes | Hales, Statik der Gewächse. Tab. | IV. Fig. XVII. | 15. Die Bestimmung des | Hales, Statik d. Gewächse. Tab. Wurzeldruckes | IV. Fig. 18. | 16. Hales pneumatische Wanne | Hales, Statik. Tab. IX. Fig. 38. | 17. Die Blüte des | Sprengel, Das entdeckte Geheimnis Sumpfstorchschnabels | der Natur. | 18. Blüte der Osterluzzei | Sachs, Lehrbuch der Botanik. | 4. Aufl. Leipz. 1874. Fig. 489. | 19. Die Befruchtung der Salbeiblüte| Ostwalds Klassiker Nr. 48. S. 73. | 20. Der Süßwasserpolyp | Leunis Synopsis. II. Bd. 3. Aufl. | 21. Ledermüllers Abbildung von | Ledermüller, Mikroskopische Aufgußtierchen | Gemüts- und Augenergötzungen. | II. Bd. 88. Tafel. | 22. Bewegung und Teilung der Amöbe | Rösel von Rosenhof, | Insektenbelustigungen. III. Teil. | 101 Taf. | 23. Wolffs Abbildung eines Embryos | Aus Wolffs Theoria generationis | (Ostwalds Klassiker Nr. 85. | Tafel II. Fig. 5.) | 24. Entstehung des Herzens und der | Ostwalds Klassiker Nr. 85. Taf. Gliedmaßen | II. Fig. 11. | 25. Scheele analysiert die Luft | Aus Scheeles Abhandlung von | der Luft und dem Feuer. | 26. Scheeles Darstellung von | do. Sauerstoff | | 27. Lavoisiers Analyse der Luft | Lavoisier, Oeuvres, Tome I. Pl. | II. Fig. 14. | 28. Lavoisiers Analyse der Luft | Lavoisier, Oeuvres, Tome I. Pl. | IV. Fig. 2. | 29. Die Verbrennung von Phosphor | Lavoisier, Oeuvres, Tome I. Pl. | IV. Fig. 3. | 30. Galvanis Versuche mit | Aus dem 52. Bande von Ostwalds Froschschenkeln | Klassikern der exakten | Wissenschaften. | 31. Physiologischer Nachweis der | do. galvanischen Elektrizität | | 32. Voltas Kondensator | Wüllners Lehrbuch der | Experimentalphysik. 3. Aufl. IV. | Bd. Fig. 70. | 33. Voltas Elektrophor | ebendort Fig. 67. | 34. Voltas erste Säule | Philos. Transact. 1800. Pl. | XVII. | 35. Voltas zweiteilige Säule | do. | 36. Voltas Becherapparat | do. | 37. Das Säulenelektroskop | Rieß, Die Lehre von der | Reibungselektrizität. Bd. I, | S. 18. | 38. Zambonis Trockensäule | Gilberts Annalen von 1815. Bd. 49. | 39. Seebecks Nachweis des | Ostwalds Klassiker. Nr. 63. Fig 7. magnetischen Feldes | | 40. Seebecks Nachweis der | Ostwalds Klassiker. Nr. 63. Abb. 22. magnetischen Kraftlinien | | 41. Ampères beweglicher | Ampère und Babinet, Darstellung Stromleiter | der neuen Entdeckungen über | die Elektrizität und den | Magnetismus. Tafel I. Fig. 2. | 42. Ampères Vorrichtung zum | Ampère und Babinet, Tafel I. Aufhängen seines beweglichen | Fig. 3. Stromleiters | | 43. Ampères Nachweis, daß sich ein | Ampère und Babinet, Tafel I. Stromleiter senkrecht zur | Fig. 12. Inklinationsnadel einstellt | | 44. Ampères vom Einfluß des | Ampère und Babinet, Tafel I. Erdmagnetismus befreites Solenoid | Fig. 29. | 45. Ampères astatische Magnetnadel | Ampère und Babinet, Tafel I. | Fig. 14. | 46. Die Entdeckung der | Ostwalds Klassiker. Nr. 70. Abb. 1. Thermoelektrizität | | 47. Seebecks Thermoelement | Ostwalds Klassiker. Nr. 70. Abb. 4. | 48. Schema des von Herschel | konstruierten Spiegelteleskops | | 49. Herschels vierzigfüßiger | Philosophical Transactions. 1795. Reflektor | II. Tab. XXIV. | 50. Herschels Abbildung eines | W. Herschel, Über den Bau des Nebelflecks | Himmels. Tafel I. Fig. 2. | 51. Herschels Ableitung der Gestalt| W. Herschel, Über den Bau des der Milchstraße | Himmels. Tafel II. Fig. 16. | 52. Rumfords Versuch über | Philosophical Transactions. 1798. Wärmeerzeugung durch Reibung | | 53. Teileinrichtung zu Rumfords | Philosophical Transactions. 1798. Versuch | | 54. Gay-Lussacs Versuch zur | Mach, die Prinzipien der Wärmelehre. Thermodynamik der Gase. | Abb. 66. | 55. Zur Erläuterung des | Ostwalds Klassiker. Nr. 37. Abb. 1. Kreisprozesses | | 56. Gay-Lussacs Apparat zur | Ostwalds Klassiker. Nr. 44. Abb. 3. Bestimmung des | Ausdehnungskoeffizienten der Gase | | 57. Das von Gauß zum Messen der | Wüllner, Lehrbuch der erdmagnetischen Kraft erfundene | Experimentalphysik. Bd. IV. (1875). Magnetometer | S. 36. | 58. Das dem Heliotrop von Gauß | Hunaeus, Die geometrischen zugrunde liegende Gesetz | Instrumente. Fig. 129. | 59. Hauys Ableitung des | Hauy, Traité de minéralogie. V. Rhombendodekaeders | Pl. VIII. | 60. Hauys Ableitung des | Hauy, Traité de minéralogie. V. Pentagondodekaeders | Pl. VIII.
Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange
dargestellt von =Friedrich Dannemann=.
Erster Band:
Von den Anfängen bis zum Wiederaufleben der Wissenschaften.
Mit 50 Abbildungen im Text und einem Bildnis von Aristoteles.
Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1910.
_24 Bogen gr. 8°._
_Preis geheftet =Mk. 9=, in Leinen gebunden =Mk. 10=._
Zweiter Band:
Von Galilei bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts.
Mit 116 Abbildungen im Text und einem Bildnis von Galilei.
Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1911.
_27 Bogen gr. 8°._
_Preis geheftet =Mk. 10=, in Leinen gebunden =Mk. 11=._
Die vier Bände des Werkes sind einzeln käuflich. Jeder Band bildet ein in sich abgeschlossenes Ganzes.
Inhalt des ersten Bandes.
Seite
1. In Asien und in Ägypten entstehen die Anfänge der Wissenschaften 1
2. Die Weiterentwicklung der Wissenschaften bei den Griechen bis zum Zeitalter des Aristoteles 51
3. Aristoteles und seine Zeit 81
4. Archimedes 118
5. Die erste Blüte der alexandrinischen Schule 130
6. Die Naturwissenschaften bei den Römern 164
7. Die zweite Blütezeit der alexandrinischen Schule 188
8. Der Verfall der Wissenschaften zu Beginn des Mittelalters 213
9. Das arabische Zeitalter 223
10. Die Wissenschaften unter dem Einfluß der christlich-germanischen Kultur 258
11. Der Beginn des Wiederauflebens der Wissenschaften 288
12. Die Begründung des heliozentrischen Weltsystems durch Koppernikus 315
13. Die ersten Ansätze zur Neubegründung der experimentellen und der anorganischen Naturwissenschaften 328
14. Die ersten Ansätze zur Neubegründung der organischen Naturwissenschaften 348
Inhalt des zweiten Bandes.
Seite
1. Altertum und Neuzeit 1
2. Die Erfindung der optischen Instrumente 7
3. Galileis grundlegende Schöpfungen 15
4. Die Ausbreitung der induktiven Forschungsweise 71
5. Die Astronomie im Zeitalter Tychos und Keplers 101
6. Die Förderung der Naturwissenschaften durch die Fortschritte der Mathematik 136
7. Der Ausbau der Physik der flüssigen und der gasförmigen Körper 155
8. Die Iatrochemie und die Begründung der Chemie als Wissenschaft durch Boyle 180
9. Der Ausbau der Botanik und der Zoologie nach dem Wiederaufleben der Wissenschaften 194
10. Die Begründung der großen wissenschaftlichen Akademien 206
11. Newton 215
12. Huygens und die übrigen Zeitgenossen Newtons 244
13. Unter dem Einfluß der chemisch-physikalischen Forschung entstehen die Grundlagen der neueren Mineralogie und Geologie 297
14. Das Emporblühen der Anatomie und der Physiologie 313
15. Die ersten Ergebnisse der mikroskopischen Erforschung der niederen Tiere 322
16. Die Begründung der Pflanzenanatomie und der Lehre von der Sexualität der Pflanzen 340
17. Der Ausbau der Mechanik, Akustik und Optik im achtzehnten Jahrhundert 353
18. Die Fortschritte der Astronomie nach der Begründung der Gravitationsmechanik 386
19. Mineralogie und Geologie im 18. Jahrhundert 399
Auszüge aus den Besprechungen des ersten und zweiten Bandes.
Der Verfasser, längst schon rühmlichst bekannt durch seine Schriften »Aus der Werkstatt großer Forscher« und »Die Entwicklung der Naturwissenschaften«, hat sich durch die vorliegende erweiterte Neuausgabe des letzteren Buches (die im Ganzen auf vier Bände berechnet ist) ein nicht genug anzuerkennendes Verdienst erworben, denn er bringt in gänzlich unparteiischer Weise das Wichtigste aus allen Gebieten naturwissenschaftlichen Wissens, und zwar so, daß es nicht nur das Interesse des Historikers von Fach erweckt, sondern die Teilnahme jedes naturhistorisch Gebildeten. Auf Einzelheiten kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden, und das bloße Aufzählen der Kapitel-Überschriften würde ermüdend wirken, ohne einen zureichenden Begriff vom Inhalte zu gewähren. Es genüge also, auf dessen unerschöpflichen Reichtum hinzuweisen und das neue Werk ganz besonders auch den Chemikern zu empfehlen, für die es eine Fülle von Belehrung und Anregung birgt. --
(Edmund O. von Lippmann in der Chemikerzeitung Nr. 32. 1911).
Aus diesen ganz kurzen Inhaltsangaben geht ohne weiteres hervor, daß wir es hier mit einem Werke zu tun haben, das die Naturwissenschaften als Ganzes in ihrem Werdegange verfolgt. Dieser Versuch, in einem Werke von verhältnismäßig geringem Umfang alles, auch für jemand, der nicht selbst auf dem Gebiet arbeitet, sondern sich im allgemeinen darüber unterrichten will, lesbar zusammenzufassen, ist sehr zu begrüßen. Denn wie der Verfasser in der Einleitung zum ersten Band hervorhebt, erhalten die zahllosen Einzelergebnisse der Forschung erst im Gesamtbild ihren vollen Wert. --
(C. Matschoß in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure Nr. 13. 1911).
In kürzester Frist ist dem ersten Bande dieses ausgezeichneten Werkes der zweite gefolgt. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die überraschende Belesenheit des Autors oder seine Gabe, selbst die schwierigsten Probleme wissenschaftlicher Forschung nicht nur dem Kenner, sondern auch dem interessierten Laien leichtfaßlich in ernst-vornehmer Form vorzutragen. Ein Vorzug dieses zweiten Bandes gegenüber dem ersten liegt in der größeren Beigabe von guten Abbildungen.
(Pharmazeutische Zeitung Nr. 13. 1911.)
Besonders dankenswert erscheint, wie *Dannemann* in allen diesen Wissenschaften die verbindenden großen Gedanken herauszuschälen weiß, die im hohen Maße geeignet sind, die Vertreter der einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen vor Einseitigkeit zu bewahren. Es handelt sich hier aber nicht um ein Werk für den Fachmann allein, jeder gebildete Mensch wird daraus reiche Anregung schöpfen.
(Ärztliche Rundschau XX. Jahrgang Nr. 47. 1910.)
Dem Techniker, dem Lehrer, dem Arzte, jedem, der sich lebhafter für Naturwissenschaften interessiert, vor allem also auch unseren Studierenden, dürfte das Buch eine unerschöpfliche Quelle des Genusses und der Anregung sein. Einen ganz besonderen Wert besitzt das Werk dadurch, daß es gewissermaßen den Rahmen für *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften (jetzt 173 Bände) abgibt und so die Beziehungen aufweist, durch welche die einzelnen Gebiete sich gegenseitig beeinflußt haben.
Für die Hebung der Kultur unseres Volkes kann dieses Buch, das die Wissenschaft und ihre Erfolge als etwas Werdendes vorstellt, von größtem Nutzen sein, da es die Erfolge fortschrittlichen Denkens gegenüber den Schwächen dogmatischer Gesinnung aufs deutlichste vergegenwärtigt.
(Prometheus, XXII. Jahrgang. 26. Nov. 1910.)
Das erfolgreiche Bestreben des Verfs., stets nur die für den Fortschritt der Wissenschaften wirklich bedeutungsvollen Ereignisse zu berücksichtigen und die Entwicklung der Naturwissenschaften in ihren Beziehungen zu den übrigen Wissenschaften, insbesondere zur Philosophie, Mathematik und Technik darzustellen, gereicht dem Werke zu besonderem Vorteil und macht es dienlich für jeden, der sich für die Naturwissenschaften interessiert.
(W. May im Zoologischen Zentralblatt 18. Jahrgang Nr. 110.)
Wenn die weiteren Bände (bei denen die Schwierigkeiten der Darstellung natürlich steigen, je mehr die Schilderung sich unserer Zeit nähert, wo der Stoff fast unübersehbar anschwillt) das halten, was der erste verspricht, so wird uns D. ein Werk schenken, das einzigartig dasteht.
(Literarisches Zentralblatt für Deutschland Nr. 44. 1910.)
Des Verfassers Grundriß einer Geschichte der Naturwissenschaften hat in zweiter Auflage *G. W. A. Kahlbaum* (I, 160 u. III, 75) in anerkennendster Weise besprochen und zugleich die Gefühle ausgesprochen, die angesichts der Erfolge dieses Werkes jeden Historiker der Naturwissenschaften beseelen müssen. Aus den gleichen Gründen begrüßen wir es heute freudigst, daß unser Gesellschaftsmitglied und Mitarbeiter den zweiten Teil dieses Buches zu einem vierbändigen Werke ausgestalten will und davon bereits den ersten Band vorzulegen vermag.
(H. Stadler in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften Bd. X. 2. Heft.)
Der soeben erschienene 2. Band dieses großen Werkes behandelt die Zeit von Galilei bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, also jene Epoche, in welcher die Grundlagen der neueren Naturwissenschaft gelegt wurden. Auch in diesem Bande hat sich der Verfasser mit Erfolg bemüht, eine Darstellung zu schaffen, die nicht nur dem Historiker dient, sondern für jeden anregend ist, der sich überhaupt für die Naturwissenschaften interessiert.
(Kölnische Zeitung 20. Februar 1911.)
Der Verfasser sagt zu wenig von sich, wenn er seine Arbeit als Ergänzung zu *Ostwalds* großem Unternehmen einschätzt; sie hat einen ganz eminenten Eigenwert; sie zeigt zum ersten Male in zusammenfassender Weise den Arbeitsanteil einzelner Völkergruppen an der Ausbildung einer Wissenschaft, die, mehr als jede andere, unmittelbar zurückstrahlt auf die Gesamtkultur. Und dieser eigenartige Zusammenhang ist es, den der Verfasser mit Erfolg und bedeutender Sachkenntnis herausgehoben hat. So steckt er seinem Werk ein großes und weites Ziel. Ganz überraschende Schlaglichter fallen da auf die einzelnen Gebiete, die, in getrennter Einzeldarstellung, nie so plastisch herausgearbeitet werden konnten.
Jeder Historiker wird sich dieses Werk aneignen müssen. Und abgesehen vom Fachmann sollte jeder, der sich für Kulturprobleme interessiert, sei er nun Lehrer, Student, Techniker, Arzt -- jeder Gebildete überhaupt -- sollte sich vom Verfasser in diese großen Zusammenhänge hineinführen lassen; denn erst in ihren Zusammenhängen wird uns das Wesen und die Wirkung einer Wissenschaft verständlich.
(Badische Schulzeitung 21. Januar 1911.)
Jeder Lehrer, dem daran gelegen ist, der wichtigen Forderung (Hineinziehung des geschichtlichen Elements in den exaktwissenschaftlichen Unterricht) gerecht zu werden, wird daher mit Freuden das Erscheinen eines neuen Werkes von *Dannemann* begrüßen, das dazu bestimmt ist, ein ausführliches Gesamtbild von dem Entwicklungsgange aller naturwissenschaftlichen Disziplinen im engen Zusammenhange mit der Mathematik und mit der allgemeinen Geschichte zu geben.
Ähnlich wie *Cantors* Vorlesungen über Geschichte der Mathematik ein »standard work« allerersten Ranges bleiben werden, so wird auch *Dannemanns* Werk von bleibendem Wert sein, das für den Geschichtsforscher wie für den Mediziner, für den Lehrer wie für den Techniker großen Nutzen haben und dessen Lektüre für jeden, der sich für die Naturwissenschaften interessiert, eine Quelle hohen Genusses bilden wird.
(Monatsschrift für höhere Schulen, 6. Heft 1911.)
Dr. Fr. Dannemann,
Aus der Werkstatt großer Forscher.
Allgemeinverständliche erläuterte Abschnitte aus den Werken hervorragender Naturforscher aller Völker und Zeiten.
3. Aufl., geb. =6,80 Mk.=
Aus den Besprechungen der ersten Auflage.
Der Leser gewinnt hierdurch *ein klares und anschauliches Bild nicht allein von der Bedeutung der Leistung des betreffenden Forschers, sondern auch von der Eigenart seiner Geistesarbeit und seiner Darstellungsweise und kann so die Entwicklung der Gesamtwissenschaft, wenn auch nur skizzenhaft, in objektiver Form verfolgen*.
(Naturwissensch. Rundschau 1897. Nr. 26.)
*Daß die Bekanntschaft mit den Quellen auch die reiferen Schüler nach jeder Richtung hin fördert und anregt, ist... anerkannt; demgemäß hat man eine Reihe von Hilfsmitteln solcher Art bereits in den Dienst der höheren Schule gestellt.* Dem Verf. vorliegenden Werkes ist es hoch anzurechnen, daß er eine solche, bis *dahin fehlende Quellensammlung aus dem Gesamtgebiet der Naturwissenschaften* veranstaltet und damit auch dem naturwissenschaftlichen Lehrer ein treffliches Anregungsmittel geboten hat.
(Literarisches Zentralblatt 1896. Nr. 41.)
Let us hope the English language will soon possess a like work.
(Pharmaceutical Review 1896. Nr. 12.)
The choice of material is excellent and too much has been offered in no case, the collection is as admirable for what it omits as for what it includes.
(Journal of Physical Chemistry Nr. 3. 1896.)
*Den Schülerbibliotheken sei die Anschaffung des Grundrisses in zahlreichen Exemplaren besonders empfohlen*, um diese beim Unterricht unter möglichst viele Schüler verteilen zu können. Ebenso wird das Buch zu Prämien nützlichste Verwendung finden.
(Jahresberichte üb. d. höhere Schulwesen. XI. Jahrg.)
Auch erfolgten Empfehlungen seitens höherer Schulbehörden wie des Großherzoglich Badischen Oberschulrates, der Königl. Württemb. Kultusministerial-Abteilung und des k. k. österr. Kultusministeriums.
Inhalt.