Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange, III. Band Das Emporblühen der modernen Naturwissenschaften bis zur Entdeckung des Energieprinzipes

Part 37

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[357] Unter dem Namen alkalische Erden werden die Oxyde der Metalle Calcium, Strontium und Barium (CaO, SrO, BaO) zusammengefaßt. Diese Oxyde wurden früher als Kalk, Strontian und Baryt bezeichnet.

[358] Magnesia, Tonerde, Kieselerde sind die Oxyde von Magnesium, Aluminium und Silicium (MgO, Al_{2}O_{3}, SiO_{2}).

[359] Barium, Strontium, Calcium und Magnesium wurden bald darauf von *Davy* selbst isoliert. Silicium wurde zuerst von *Berzelius* 1823 hergestellt. Die Abscheidung des Aluminiums aus der Tonerde gelang *Wöhler* im Jahre 1827.

[360] *Ostwalds* Klassiker Nr. 45, S. 44.

[361] *Ostwalds* Klassiker Nr. 45, S. 37.

[362] *Ostwalds* Klassiker Nr. 45, S. 91, sowie auch *Ostwalds* Geschichte der Elektrochemie. S. 992 u. f.

[363] Phil. Transact. v. 1821.

[364] Eine mit Kalium gefüllte Büchse wurde mit dem Rettungsgürtel verbunden. Das Kalium entzündete sich, sobald es mit dem Wasser in Berührung kam.

[365] Intimeres aus dem Leben *Davys* enthält die Skizze über *Berzelius* und *Davy*, welche *Kahlbaum* im III. Bande der Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften veröffentlichte. 1904. S. 277 u. f.

[366] *Gilberts* Annalen 1822, LXXI, S. 244.

[367] *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908, S. 280.

[368] *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 63. Herausgegeben von *J. A. v. Oettingen*. Leipzig. Verlag von Wilh. Engelmann 1895.

Die Abhandlung *H. C. Oersteds* erschien im Jahre 1820 unter dem Titel »Experimenta circa effectum conflictus electrici in acum magneticam«. Sie wurde von *Gilbert* übersetzt und in seinen Annalen (Bd. LXVI) veröffentlicht. Diese Übersetzung wurde mit geringen stilistischen Änderungen und wesentlich gekürzt der Neuausgabe zugrunde gelegt.

[369] *Ostwalds* Klassiker Nr. 63, S. 9 u. f.

[370] Man muß sich die Stahlbänder senkrecht zur Ebene der Zeichnung verlaufend vorstellen.

[371] *J. J. Rousseaus* Briefe über die Anfangsgründe der Botanik. Sie fesselten auch *Goethe* in hohem Grade und erschienen in deutscher Übersetzung (M. Möbius) in Leipzig bei J. A. Barth. 1903.

[372] Annales de Chimie et de Physique XV, 1820, S. 59 u. 170.

[373] Annales XV, S. 67: Si l'on se place par la pensée dans la direction du courant, de manière qu'il soit dirigé des pieds à la tête de l'observateur, et que celuici ait la face tournée vers l'aiguille; c'est constamment à sa gauche que l'action du courant écartera de sa position ordinaire celle des ses extrémités qui se dirige vers le nord.

[374] Übersetzt herausgegeben im Jahre 1822 bei Leopold Voß in Leipzig.

[375] *Ampère* und *Babinet*. Tafel I, Fig. 3.

[376] *Ampère* und *Babinet*. Tafel I, Fig. 2.

[377] *Ampère* und *Babinet*. Tafel I. Fig. 12.

[378] *Ampère*, Annales de chimie et phys. XV. S. 188 ff.

[379] Siehe *Heller*, Gesch. d. Phys. II, S. 609.

[380] *Heller*, Geschichte der Physik II, S. 609.

[381] *Ampère*, Mémoire sur la théorie mathématique des phénomènes électrodynamiques uniquement déduite de l'expérience. Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 20, S. 60.

[382] *Wüllner*, Lehrb. d. Experim. Physik. IV, S. 673 u. f.

[383] *Ampère* und *Babinet*. Tafel II, Fig. 29.

[384] *Ampère* und *Babinet*. Tafel II, Fig. 14.

[385] Ann. de Chimie et de Phys. Bd. 18, 1821, S. 320-322.

[386] *Ampère* und *Babinet*. 1822. S. 115.

[387] Siehe S. 1 dieses Bandes.

[388] Annales de Chimie et de Physique XV. S. 93 u 110.

[389] Annales de Chimie et de Physique. Bd. 27, 1824, S. 363.

[390] Siehe an späterer Stelle.

[391] *Thomas Johann Seebeck* wurde 1770 in Reval geboren. Er wurde 1818 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und starb dort 1831.

[392] *Th. J. Seebeck*, Magnetische Polarisation der Metalle und Erze durch Temperaturdifferenz. Siehe *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 70, S. 8 u. f. Die Abhandlung erschien zuerst in den Berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1822/23. Die Entdeckung der Thermoelektrizität erfolgte 1822.

[393] *Nobili*, Sur un nouveau galvanomètre (Bibl. univ. XXV. 1824.) *Leopoldo Nobili* wurde 1781 in der Nähe von Reggio geboren. Er war Professor der Physik am großherzoglichen Museum in Florenz und starb dort 1835.

[394] *Melloni*, La Thermochrôse ou la coloration calorifique. Neapel 1850. *Macedonio Melloni* wurde 1798 in Parma geboren. Er war dort Professor der Physik. Später lebte er in Paris; zuletzt leitete er das Observatorium auf dem Vesuv. *Melloni* starb im Jahre 1854.

[395] *Humboldt*, Kosmos. Bd. I. Abschn. 3.

[396] Zu Beaumont en Auge.

[397] Siehe S. 361 des II. Bandes dieses Werkes.

[398] Laut Gesetz vom Jahre 1842. *Laplace*, Oeuvres complètes. 7 Bde. 1843-1848.

[399] *Wolf*, Geschichte der Astronomie. S. 510.

[400] Eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der Gravitationsmechanik von *Newton* bis *Laplace* enthält das Werk von *Todhunter*, A history of the mathematical theories of attraction and the figure of the earth from the time of *Newton* to that of *Laplace*. London, Macmillan and Co.

[401] Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes, nach *Newton*schen Grundsätzen abgehandelt von *Immanuel Kant*. Als 12. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von *A. J. von Oettingen*. 2. Aufl. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1898.

[402] *Thomas Wright*, Theory of the Universe. London 1750. *Wrights* Bedeutung wurde neuerdings durch *Jacobi* gewürdigt. (*Max Jacobi*, Ein Vorläufer der *Kant-Laplace*schen Theorie von der Weltentstehung. Preußische Jahrbücher, Bd. 117, 2. Heft).

Der genauere Titel der Schrift von *Wright* lautet: An Original Theory or New Hypothesis of the Universe founded upon the laws of Nature. *Kant* hatte von dem Buche *Wrights* durch eine Besprechung in einer deutschen Zeitschrift Kenntnis erhalten.

*Wright* wurde 1711 geboren. Er nahm an der Expedition teil, welche die Royal Society im Jahre 1769 zur Beobachtung des Venusdurchganges nach Kanada sandte. *Wright* starb im Jahre 1786.

[403] Siehe Bd. II, S. 394.

[404] *Ostwalds* Klassiker Nr. 12, S. 41 u. f.

[405] *Ostwalds* Klassiker Nr. 12, S. 53 u. f.

[406] *Ostwalds* Klassiker Nr. 12, S. 38.

[407] *G. H. Darwin*, On the tidal friction of a planet attended by several satellites. Phil. Trans. London, 1881. II. p. 491 f.

[408] *H. v. Helmholtz* (Vorträge II, S. 84).

[409] *Piazzi* wurde 1746 geboren. Er erbaute und leitete die Sternwarte in Palermo und starb 1826 in Neapel.

[410] *Karoline Herschels* Memoiren und Briefwechsel. Deutsch von *Scheibe*. Berlin 1877.

[411] Im Jahre 1757.

[412] *Smith*, Harmonics.

[413] In einem Brief vom 15. Februar 1783, abgedruckt im Göttinger Magazin der Wissenschaften und Literatur. III, 584.

[414] *Herschel*, On the remarkable appearances at the polar regions of the Planet Mars. 1784.

[415] Nach seiner Angabe beträgt die Rotationszeit des Saturn 10 Stunden 29 Minuten.

[416] Philosoph. Transactions 1795, II. Tab. XXIV.

[417] *Herschel*, On the proper motion of the Sun and the Solar System. 1783.

[418] Siehe S. 246 dieses Bandes.

[419] *Herschel*, On the construction of the heavens. Phil. Trans. 1784. Eine Übersetzung mit einem nach *Kants* Durchsicht hergestellten Auszug aus *Kants* Naturgeschichte des Himmels erschien 1791.

[420] *Messier* in den Abhandlungen der Pariser Akademie der Wissenschaften vom Jahre 1771. S. 435. Catalogue des nébuleuses et des amas d'étoiles, observées à Paris par *M. Messier*.

[421] *W. Herschel*, Über den Bau des Himmels; übersetzt von *J. W. Pfaff*. Leipzig 1850. Taf. I, Fig. 2. (Nr. 53 des Verzeichnisses von *Messier*.)

[422] 1834-1838.

[423] *W. Herschel*, Über den Bau des Himmels. Taf. II, Fig. 16.

[424] *Kosmos*, Bd. I, Abschn. 3.

[425] *Holden*, *Wilhelm Herschel*, Sein Leben und seine Werke. Übersetzt von *Valentiner*. Berlin 1882.

[426] A. a. O. S. 214.

[427] Über den Ursprung der von *Pallas* gefundenen und anderer ihr ähnlichen Eisenmassen und über einige damit in Verbindung stehende Naturerscheinungen von *Chladni*. Riga 1794.

[428] *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer Forscher, 1908. S. 169.

[429] Ein großes Stück des Pallaseisens befindet sich in den Königlichen Sammlungen zu Berlin.

[430] Von dieser gibt *Halley* Nachricht; Philosophical transactions, n. 360. S. 978.

[431] Von der in der Histoire de l'académie des sciences, 1761, S. 28 Nachricht gegeben wurde.

[432] Wie in den Mémoires de l'académie de Dijon, Bd. I. S. 42 erzählt wird.

[433] *Silberschlag* (1721-1791), Oberbaurat und Mitglied der Akademie in Berlin, nahm an, daß diese Feuerkugel aus den Dünsten der zahlreichen Leichen entstanden sei, die im Sommer des Jahres 1762 die Schlachtfelder bedeckten. (!!)

[434] Diese Vermutung *Chladnis* ist später durch die spektralanalytische Untersuchung der Gestirne bestätigt worden.

[435] Neuere Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß sich zahlreiche Elemente, die sämtlich auch an der Zusammensetzung der Erde beteiligt sind, als Bestandteile der Meteoriten nachweisen lassen. Die Annahme *Chladnis*, daß das Universum im wesentlichen überall die gleiche chemische Zusammensetzung hat, steht auch mit der *Kant*-*Laplace*schen Hypothese im Einklang und hat durch die moderne Astrophysik ihre Bestätigung gefunden.

[436] *Gilberts* Annalen 15,74 und 16,44, 70.

[437] *Bieberstein*, 1802.

[438] *Howard*, 1802.

[439] *G. Rose*, Abhandlungen der Berliner Akademie der Wissenschaften 1863. S. 33.

[440] *Johann Friedrich Benzenberg*, 1777-1846.

[441] *Heinrich Wilhelm Brandes*, 1777-1834.

[442] *Benzenberg* und *Brandes*, Versuch, die Entfernung, die Geschwindigkeit und die Bahnen der Sternschnuppen zu bestimmen, 1800.

[443] Siehe Band II S. 80.

[444] *J. Bapt. Guglielmini* de diurno terrae motu experimentis physico-mathematicis confirmato. Bologna 1792.

[445] Versuche über das Gesetz des Falles. Dortmund 1804.

[446] Von *Reich* in einem Schacht bei Freiberg.

[447] Zu den ersten Physikern, welche die Wärme ohne die Annahme eines besonderen Stoffes zu erklären suchten, gehörte *Daniel Bernoulli I*. (Siehe *Bernoullis* im Jahre 1716 erschienene Schrift: Phoronomia sive de Viribus et Motibus corporum solidorum et fluidorum). Man hat *Bernoulli* auf Grund der von ihm entwickelten Ansichten als einen der Begründer der kinetischen Gastheorie hingestellt (*Rühlmann*, Handbuch der mechanischen Wärmetheorie. Bd. I. 1876. S. 72).

Dieselbe Ansicht von der Natur der Wärme entwickelte ein Jahrzehnt später der große *Euler* in einer in den Abhandlungen der Petersburger Akademie vom Jahre 1727 erschienenen Arbeit »Tentamen explicationis phaenomenorum aeris«.

Soweit es sich um bloße Andeutungen handelt, läßt sich die mechanische Wärmetheorie bis auf *Bacon* und auf *Hooke* (Micrography, London 1667. S. 12) zurückverfolgen.

[448] Sein eigentlicher Name ist *Benjamin Thompson*.

[449] Philosophical Transactions. 1799.

[450] Philosophical Transactions. 25. I. 1798.

[451] *Rumford*, Untersuchung der durch Friktion hervorgebrachten Wärme, vorgelesen in der Königl. Sozietät der Wissenschaften, den 25. Januar 1798.

[452] In den »Contributions to phys. and medic. knowledge« collect. by Beddoes. 1799.

[453] Der Versuch wurde von *Davy* in der Weise angestellt, daß zwei Eisstücke unter einer luftleeren Glasglocke bei einer unter dem Gefrierpunkte liegenden Temperatur vermittelst eines Uhrwerkes aneinander gerieben wurden.

[454] *Erasmus Darwin* (der Großvater von *Charles Darwin*), Frigoric experiments on the mechanical expansion of air. Phil. Trans. 1788.

[455] *J. Dalton*, Experiments and Observations on the Heat and Cold produced by the mechanical condensation and rarefaction of air. Manch. Soc. V, p. II (1802).

[456] Ein Arbeiter einer Gewehrfabrik soll diese Entdeckung bei Versuchen mit der Windbüchse gemacht haben. *Rosenberger*, Geschichte der Physik Bd. III. S. 224.

[457] Siehe S. 266 dieses Bandes.

[458] Mém. de la Société d'Arcueil I, 180 (1807).

[459] *Mach*, Prinzipien der Wärmelehre, S. 210.

[460] *Scheele*, Chemische Abhandlung von der Luft und dem Feuer. (*Ostwalds* Klassiker, Nr. 58, S. 54).

[461] Durch *Ritter*. Siehe *Gilberts* Annalen VII, 1801. S. 525.

[462] Philosoph. Transact. 1802.

[463] *William Hyde Wollaston* wurde 1766 geboren. Er war Mitglied der Royal Society und starb 1828 in London. *Wollaston* entdeckte das Rhodium und das Palladium. Seine Erfindung, Platin zu schmieden, brachte ihm so reiche Mittel ein, daß er davon als Privatmann leben konnte.

[464] *Thomas Young* wurde 1773 geboren. Er wirkte als Professor der Physik an der Royal Institution in London und war Mitglied der Royal Society. *Young* starb 1829 in London. Er gehörte zu den vielseitigsten Menschen, die je gelebt haben. *Young* war Arzt, Philosoph, Mathematiker, Physiker, Archäologe und gleichzeitig ein Weltmann, der in den vornehmsten Kreisen Londons einen Ruf als Reiter, Musiker und Maler genoß. Derselbe *Young*, der auf den Gebieten der Physik und der Physiologie so Hervorragendes leistete, gehörte zu den ersten Archäologen, denen die Enträtselung der Hieroglyphen gelang.

[465] Philos. Transact. 1804. S. 1.

[466] *Young*, On the theory of light and colours. Phil. Transact. 1802. Seite 12.

[467] *Helmholtz*, Handbuch der physiologischen Optik. Leipzig 1876. S. 291 u. f.

[468] *Newton*, Optice. Lib. III. Quaestio XXVI: Annon radiorum luminis diversa sunt latera, diversis proprietatibus congenitis praedita?

[469] *Étienne Louis Malus* wurde 1775 in Paris geboren. Er besuchte dort die Schule für Militäringenieure und später die École polytechnique, wo *Monge* auf ihn aufmerksam wurde. (Über *Monge* s. S. 120 u. f.). Schon damals wandte sich *Malus* optischen Untersuchungen zu. Seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde durch den Feldzug nach Ägypten und andere napoleonische Kriege unterbrochen. Später wirkte *Malus* an der École polytechnique in Paris, wo er schon im Jahre 1812 starb.

[470] Sur une propriété de la lumière réfléchie par les corps diaphanes. Gelesen 1808. Veröffentlicht in den Mémoires d'Arcueil II. 143 (1809).

[471] *Aragos* Werke. Bd. III. S. 117.

[472] *Augustin Jean Fresnel* wurde 1788 in der Normandie geboren. Er besuchte die École polytechnique zu Paris und starb dort 1827. *Fresnel* wirkte an der École polytechnique und als Mitglied einer Leuchtturmkommission. In dieser Stellung hat er sich um die Verbesserung der Leuchtvorrichtungen sehr verdient gemacht (*Fresnel*scher Prismenapparat).

[473] *Fresnel*, Mémoire sur la diffraction de la lumière (Annales chim.-phys. I. 1816 et XI, 1819).

[474] Mémoire sur la loi des modifications, que la reflexion imprime à la lumière polarisée.

[475] Z. B. die von *Hamilton* abgeleitete und von *Lloyd* am Aragonit nachgewiesene konische Refraktion. *Hamilton* in *Poggendorffs* Annalen Bd. XXVIII. *Lloyd* ebenda.

[476] *Foucault*, Sur les vitesses relatives de la lumière dans l'air et dans l'eau (Annales chim. phys. XLI. 1854).

[477] Siehe an späterer Stelle.

[478] Betrachtungen über die bewegende Kraft des Feuers und die zur Entwicklung dieser Kraft geeigneten Maschinen von *S. Carnot*. Übersetzt und herausgegeben von *W. Ostwald*. *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 37. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1892. Der Titel des Originals lautet: Réflexions sur la puissance motrice du feu et sur les machines propres à développer cette puissance par *S. Carnot*. Paris 1824.

[479] Dieser wurde samt der Abhandlung im Jahre 1878 von *Carnots* Bruder herausgegeben (Paris, Gauthier Villars).

[480] *Mach*, Prinzipien der Wärmelehre. S. 215.

[481] *Mach*, S. 218.

[482] Siehe S. 52 dieses Bandes.

[483] *Gilberts* Annalen VII. 1801. S. 137.

[484] Philos. Transact. 27. III. 1800, S. 255. Investigation of the Powers of the prismatic Colours to heat and illuminate Objects.

[485] Philos. Trans. 24. IV. 1800, S. 284. Experiments on the Refrangibility of the invisible Rays of the Sun.

[486] *St. Léonard* in Limousin.

[487] *Aragos* Werke, Bd. III. S. 14.

[488] Siehe S. 140 dieses Bandes.

[489] Annales de chimie IX. 1791. S. 239.

[490] Journal de Physique, 60. S. 129-158. Neuerdings veröffentlicht im 42. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1893.

[491] Recherche sur la dilatation des gases et des vapeurs (Ann. chim. et phys. XLIII, 1802). Die Abhandlung wurde neuerdings im 44. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften in deutscher Übersetzung herausgegeben.

[492] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 44, S. 24.

[493] Siehe Bd. IV dieses Werkes.

[494] Daß Sauerstoff löslicher ist als Stickstoff, wußte schon *Scheele*. Siehe S. 147.

[495] NH_{3} + HCl = NH_{4}Cl (Salmiak).

[496] SO_{2} + O = SO_{3}.

[497] Mémoire sur la combinaison des substances gazeuses, les unes avec les autres (Mém. de la société d'Arcueil, 1809). In der Übersetzung herausgegeben in *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, Bd. 42. Leipzig, Engelmann, 1893.

[498] CO + O = CO_{2}.

[499] Sie besagt, daß die Volumeinheit aller Gase bei gleichem Druck und gleicher Temperatur dieselbe Anzahl von Molekülen enthält. Siehe *Avogadros* Abhandlung vom Jahre 1811 in *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Bd. 8. Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1889.

[500] *Kopp*, Gesch. d. Chemie IV. S. 13.

[501] Näheres hierüber siehe *Kopp*, Gesch. d. Chemie IV. S. 13.

[502] HCl, HJ, H_{2}S.

[503] HClO_{3} und HJO_{3}, deren Säureanhydride Cl_{2}O_{5} und J_{2}O_{5} sind.

[504] Näheres siehe im IV. Bande dieses Werkes.

[505] Siehe S. 173 dieses Bandes.

[506] *Ostwalds* Klassiker Nr. 4. S. 9.

[507] *Gay-Lussac*, Recherches sur l'acide prussique. Annales de chim. 1815. S. 136-231.

[508] *Liebig*, Handbuch der organischen Chemie. S. 1.

[509] Siehe S. 164 dieses Bandes.

[510] *Aragos* Werke. Bd. III. S. 57.

[511] *William Henry*, geboren 1775 zu Manchester; gestorben 1836.

[512] Philos. Transact. 1803 und *Gilberts* Annalen XX. S. 147.

[513] Im 3. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von *W. Ostwald*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1889.

[514] Siehe S. 180 dieses Bandes.

[515] Siehe hierüber S. 173 dieses Bandes.

[516] Die betreffende Abhandlung von *Gauß* wurde im 14. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften von *E. Netto* in deutscher Übersetzung herausgegeben. Siehe dort S. 3-36. *Gauß* kam auf denselben Gegenstand noch dreimal zurück. Sämtliche 4 Arbeiten finden sich im 14. Bd. der Klassiker vereinigt. Leipzig, W. Engelmann, 1900.

[517] Erster und zweiter Beweis der Fundamentaltheorien über quadratische Reste. Im 122. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von *Eugen Netto*. Leipzig, W. Engelmann, 1901.

[518] *Zachs* astronomische Korrespondenz.

[519] *Gauß* Werke, Bd. VI. S. 65.

[520] Sie rührt von *Hasse* her und ist in Hannover erschienen. In der Übersetzung lautet der Titel des *Gauß*schen Werkes: Theorie der Bewegung derjenigen Himmelskörper, die sich um die Sonne in Kegelschnitten bewegen.

[521] *Légendre*, Nouvelles méthodes pour la détermination des orbites des comètes.

[522] Theoria combinationis observationum erroribus minimis obnoxiae. 1821.

[523] Nr. 159 und 270.

[524] *C. G. J. Jacobi*, Über die Bildung und die Eigenschaften der Determinanten und über die Funktionaldeterminanten. Beide Abhandlungen erschienen 1841 im *Crelle*schen Journal. Sie wurden 1896 als 77. und 78. Bd. von *Ostwalds* Klassikern durch *P. Stäckel* mit Anmerkungen herausgegeben.

[525] *Laplace*, Théorie capillaire im Anhang zum 10. Buche der Mécanique céleste. Siehe auch *Gilberts* Annalen XXXIII.

[526] *C. F. Gauß*, Allgemeine Grundlagen einer Theorie der Gestalt von Flüssigkeiten im Zustande des Gleichgewichts, 1830. In deutscher Übersetzung herausgegeben von *H. Weber* als 135. Band von *Ostwalds* Klassikern. Leipzig, W. Engelmann, 1903.

[527] Eine vortreffliche Geschichte der Attraktionstheorie rührt von *J. Todhunter* her. Siehe Anm. 1 auf S. 244 dieses Bandes.

[528] Mém. de Berlin. 1777. S. 155.

[529] Mémoires de l'académie roy. de Paris 1782. S. 113-196. Die Abhandlung wurde teilweise in der Mécanique céleste aufgenommen. Dieser Abschnitt der Mécanique céleste erschien in deutscher Übersetzung im 19. Bande von *Ostwalds* Klassikern. Leipzig, W. Engelmann, 1890.

[530] *G. Green*, Ein Versuch, die mathematische Analysis auf die Theorien der Elektrizität und des Magnetismus anzuwenden. In deutscher Übersetzung und mit Erläuterungen herausgegeben von *Wangerin* und *v. Oettingen*. *Ostwalds* Klassiker Nr. 61. Leipzig, W. Engelmann, 1895.

[531] Für Kräfte, die nicht nach dem *Newton*schen Gesetze wirken, hat man später den Ausdruck Kräftefunktion eingeführt.

[532] Der wichtigste dieser Sätze, der noch heute bei der Anwendung der Potentialtheorie eine große Rolle spielt, wird der »Satz von *Green*« genannt. Er findet sich im dritten Abschnitt seiner Abhandlung entwickelt (*Ostwalds* Klassiker, Bd. 61, S. 24-28) und betrifft den Fall, daß U und V zwei Funktionen von x, y, z bedeuten, deren Werte für jeden Punkt im Innern eines Raumes als gegeben angesehen werden können.

Der von *Green* für diesen Fall entdeckte Satz lautet unter der Annahme, daß die Funktionen von U und V, sowie die ersten Derivierten von U und V im Innern des betreffenden Raumes endlich und stetig variabel sind:

∭dx · dy · dz · U · δV + ∫dσ · U(dV/dw) =

∭dx · dy · dz · VδU + ∫dσ · V(dU/dw)

dV und dU sind die bekannten Abkürzungen für den Ausdruck in der *Laplace*schen Gleichung, dσ ein Oberflächenelement und dw ein Linienelement senkrecht zu dσ und nach dem Innern des Körpers gemessen. Näheres siehe auch *Riemann*-*Hattendorff*, Schwere, Elektrizität und Magnetismus § 20.

[533] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 61, S. 45.

[534] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 61, S. 48.

[535] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 61, S. 62.

[536] *Grelles* Journal für Mathematik 1850.

[537] Siehe Anmerkung auf S. 302 dieses Bandes.

[538] *C. F. Gauß*, Allgemeine Lehrsätze in Beziehung auf die im verkehrten Verhältnisse des Quadrates der Entfernung wirkenden Anziehungs- und Abstoßungskräfte. Als 2. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von *A. Wangerin*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1902.

[539] *Gauß'* Werke Bd. V. S. 119.

[540] *C. F. Gauß*, Die Intensität der erdmagnetischen Kraft auf absolutes Maß zurückgeführt. 1832. Als 53. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von *E. Dorn*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.

[541] An Stelle dieser Einheiten traten später nach dem Beschlusse der Pariser Konferenz vom Jahre 1881 das Zentimeter, das Gramm und die Sekunde.

[542] Siehe S. 306 dieses Bandes.

[543] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 53, S. 27.

[544] *Gauß* Werke. Bd. IV. S. 259. Göttingen 1873.

[545] Siehe Band II, S. 395.

[546] Die betreffendes Abhandlungen von *Lagrange* (1779) und *Gauß* (1822) wurden durch *A. Wangerin* als 55. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.

[547] *C. F. Gauß*, Allgemeine Flächentheorie (1827). Deutsch herausgegeben von *A. Wangerin* als 5. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann, 1889.

[548] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 5, S. 29.

[549] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 5, S. 30.

[550] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 5, S. 36.

[551] Dieses größte Dreieck, das gemessen wurde, besaß die Winkelpunkte Brocken, Inselsberg, Hohenhagen. Die Entfernungen dieser Punkte betragen 106702 m, 84957 m und 69195 m. Die Winkelsumme belief sich auf 180° 0' 14,85''. Der sphärische Exzeß betrug also 14,85''.