Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange, IV. Band Das Emporblühen der modernen Naturwissenschaften seit der Entdeckung des Energieprinzips

Part 48

Chapter 483,384 wordsPublic domain

[5] *S. Arrhenius*, Theorien der Chemie. Leipzig 1909. Siehe Vorwort.

[6] Siehe den nächsten Abschnitt dieses Bandes.

[7] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.

[8] Tables astronomiques, publiées par le bureau des longitudes, contenant les tables de Jupiter, de Saturne et d'Uranus. Paris 1821.

[9] *Flamsteed*, *Bradley*, *Mayer*.

[10] *Urbain Jean Joseph Leverrier*, 1811 in St. Lô (Département La Manche) geboren, seit 1854 Direktor der Pariser Sternwarte, starb im Jahre 1877. Siehe *Leverrier*, Recherches sur les mouvements de la planète Uranus. Compt. rend. XXII, S. 907 ff.

[11] *Joh. Gottfried Galle*, geboren am 9. Juni 1812 in der Nähe von Gräfenhainichen, war von 1851 bis 1897 Direktor der Sternwarte zu Breslau. *Galle* starb am 11. Juni 1910.

[12] *A. v. Humboldt*, Kosmos II, S. 211.

[13] *Friedrich Wilhelm Bessel* wurde 1784 zu *Minden* geboren. Während er in Bremen als Kaufmannslehrling tätig war, widmete er sich in seinen Mußestunden mit unermüdlichem Eifer nautischen, mathematischen und astronomischen Studien. 1804 verfaßte er eine erste selbständige Arbeit über den Kometen vom Jahre 1607. *Bessel* wurde 1810 als Astronom nach Königsberg berufen, wo er 1846 starb.

[14] Im Jahre 1829.

[15] Das heißt des Winkels, unter dem der Halbmesser der Erdbahn von dem betreffenden Fixstern aus gesehen wird.

[16] Das sind 12 Billionen Meilen. Spätere Ermittelungen haben den Wert der Parallaxe 61 Cygni zu 0,44'' und denjenigen für den der Sonne nächsten Stern, α Centauri, zu 0,92'' (entsprechend 8 und 4,3 Lichtjahre) ergeben.

[17] *F. W. Bessel*, Untersuchungen über die Länge des einfachen Sekundenpendels als 7. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von *H. Bruns*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1889.

[18] *Ostwalds* Klassiker Nr. 7, S. 100.

[19] Von *Bohnenberger* vorgeschlagen und von dem Engländer *Kater* zuerst zum Messen der Länge des Sekundenpendels benutzt.

[20] *C. Bruhns*, *Johann Franz Encke*, sein Leben und sein Wirken. Leipzig 1869. *Encke* starb im Jahre 1865.

[21] A. a. O. S. 143.

[22] *Franz Encke*, Über die Berechnung der Bahnen der Doppelsterne. 1832.

[23] Dieser Gedanke rührt von *F. Savary* (* 1797) einem Franzosen her.

[24] Sie erschien im Berliner Astronomischen Jahrbuch für 1854 und wurde neuerdings von *Bauschinger* im 141. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften mit Anmerkungen von neuem herausgegeben. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1903.

[25] Histoire de l'acad. roy. des Sciences. Année 1748 (Paris 1752).

[26] *Jean Antoine Nollet* wurde 1700 in der Nähe von Noyon geboren; er wirkte als Professor der Physik in Paris und starb dort im Jahre 1770.

[27] Nouvelles recherches sur l'Endosmose et l'Exosmose par M. *Dutrochet*. Annales de chimie et de physique. Bd. 37 (1828). Ferner Nouvelles observations sur l'Endosmose et l'Exosmose et sur la cause de ce double phénomène par M. *Dutrochet*. Ann. de chimie et de phys. Bd. 35 (1827).

[28] Eine Ansicht, die besonders *Poisson* vertrat.

[29] *A. W. Hofmann*, Zur Erinnerung an *G. Magnus*. Berlin, 1871, S. 51.

[30] *Thomas Graham* wurde 1805 in Glasgow geboren. Er studierte in seiner Vaterstadt und bekleidete dort später eine Professur für Chemie. Im Jahre 1837 wurde er an die Universität in London berufen, wo er 1869 starb. Während der letzten 15 Jahre seines Lebens verwaltete er das Amt eines Münzmeisters, das auch *Newton* und *Herschel* innegehabt hatten.

[31] *Poggendorffs* Annalen, Bd. 17 (1829), S. 341. (Freier Auszug aus dem Quarterly Journ. of Science. New. Series. Nr. XI, p. 74)

[32] *Th. Graham*, Über das Gesetz der Diffusion der Gase. Ein Bericht über die Arbeit erschien in *Poggendorffs* Annalen, Bd. 28 (1833) S. 331 u. f.

[33] Von dem griechischen Worte Κόλλα, Leim. Kolloidal heißt also leimartig.

[34] *Th. Graham*, Abhandlungen über Dialyse. Bd. 179 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, S. 33. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1911.

[35] Na_{2}SiO_{3} + 2 HCl + H_{2}O = Si(OH)_{4} + 2 NaCl.

[36] *Ostwalds* Klassiker, Bd. 179, S. 106 u. f. Daß es sich dabei mitunter nicht um einen bloßen Durchtritt, sondern um eine Verbindung des Gases mit dem Metall handelt, zeigt das schon von *Graham* untersuchte Verhalten des Palladiums. *Graham* ermittelte, daß das Palladium bei einer unter dem Siedepunkt des Wassers liegenden Temperatur mehr als das 600fache Volumen Wasserstoff absorbiert.

[37] Die Entzuckerung der Melasse durch Dialyse (Anwendung von Pergamentpapier) wurde 1863 in Frankreich erfunden. Die Anwendung von Kolloidalsubstanzen in gelatinierter Lösung hat in der Bakteriologie (Nährgelatine), in der Sprengtechnik, in der Photographie (Trockenplatte), zur Herstellung von Trockenelementen usw. Anwendung gefunden. Eine Zusammenfassung des Wichtigsten aus der Kolloidchemie enthält *Wo. Ostwalds* Grundriß der Kolloidchemie, Dresden 1911.

[38] Siehe Bd. III, S. 285.

[39] Eine Nachprüfung der Ergebnisse *Gay-Lussacs* und *Daltons* durch Reduktion auf vergleichbares Maß hat später ergeben, daß der von *Gay-Lussac* gefundene Koeffizient (0,00375) von dem durch *Dalton* ermittelten erheblich abweicht. Die richtig durchgeführte Reduktion, die man unbegreiflicher Weise verabsäumt hatte, ergibt nämlich nach *Daltons* Zahlenangaben für den Ausdehnungskoeffizienten der Gase 0,00391.

[40] *Fredrik Rudberg* (1800-1839) war Professor der Physik in Upsala.

[41] *F. Rudberg*, Über die Ausdehnung der trocknen Luft zwischen 0° und 100° C. *Poggendorffs* Annalen, Bd. 41 (1837), S. 271-293. Neuerdings wieder abgedruckt in *Ostwalds* Klassiker, Bd. 44. Siehe dort S. 59 unten.

[42] *Heinrich Gustav Magnus* (1802-1870) war Professor der Physik an der Berliner Universität. Er veröffentlichte seine, im Jahre 1840 zum Abschluß gebrachte Untersuchung in *Poggendorffs* Annalen, Bd. 55 (1842). Siehe auch *Ostwalds* Klassiker, Bd. 44, S. 67 u. f.

[43] *Regnaults* Abhandlungen über die Ausdehnung der Gase, erschienen 1842 in den Annales de chimie et de physique. Sie wurden im 44. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften neu herausgegeben. *Henri Victor Regnault* (1810-1878) wirkte als Professor der Chemie und der Physik in Paris.

[44] *Thomas Andrews* wurde 1813 in Belfast geboren. Er wirkte dort als Professor der Chemie und starb im Jahre 1885.

Die wichtigsten Abhandlungen *Andrews* über das Verhalten der Gase erschienen 1869 und 1876 in den Philosophical Transactions. Sie wurden neuerdings ins Deutsche übersetzt und im 132. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften neu herausgegeben.

[45] Es geschah im Jahre 1877, ein Jahr nach der Veröffentlichung von *Andrews* zweiter Abhandlung über den gasförmigen Zustand der Materie durch die französischen Physiker *Cailletet* und *Pictet*.

[46] *Van der Waals* (geb. 1837, Professor in Amsterdam), Die Kontinuität des gasförmigen und flüssigen Zustandes. 1879. Deutsch von F. Roth, Leipzig 1881.

[47] Nach dieser Gleichung ist das Produkt aus dem Druck (P) und dem Volumen (V) eines Gases der absoluten Temperatur T proportional. R ist eine konstante Größe, die sich aus dem Druck und dem Volumen ergibt, die dem Gase bei 0° zukommen:

P . V = (P_{0} . V_{0})/273 . T = RT

[48] *Amadeo Avogadro* wurde 1776 in Turin geboren. Er war zuerst Professor der Physik an einem Lyzeum. Später wurde für ihn ein besonderer Lehrstuhl an der Universität zu Turin errichtet. Dort starb *Avogadro* im Jahre 1856.

Die wichtige Abhandlung, in der er seine Hypothese entwickelt, erschien 1811 im Journal de Physique (Bd. 73, S. 58) unter dem Titel: Versuch eines Verfahrens, die relativen Gewichte der Moleküle und die Verhältnisse zu bestimmen, nach denen sie sich verbinden. Diese Abhandlung wurde im 8. Bande von *Ostwalds* Klassikern von neuem veröffentlicht. Leipzig, W. Engelmann, 1889.

[49] So verbinden sich 3 Volumina Wasserstoff mit einem Volumen Stickstoff zu 2 Volumina Ammoniakgas. Das Volumen der Verbindung verhält sich also zum Volumen, das die Gase vor der Verbindung einnehmen, wie 1 : 2. Näheres siehe im III. Bande, S. 287 u. f.

[50] Die Anzahl der in der Volumeinheit enthaltenen Moleküle sei n. Bei der Bildung von Ammoniak verbinden sich n Moleküle Stickstoff mit 3 n Molekülen Wasserstoff zu 2 n Molekülen Ammoniak. Die in den 2 n Molekülen Ammoniak enthaltenen 2 n Atome Stickstoff waren vor dem Eingehen der Verbindung in n Molekülen Stickstoff enthalten. Jedes Molekül Stickstoff muß daher aus 2 Atomen bestehen. Noch deutlicher zeigt dies die folgende Gleichung, welche die volumetrischen Beziehungen zum Ausdruck bringt:

n Moleküle 3 n Moleküle 2 n Moleküle +-----+ +------------+ +-----------+ | | | | | | | | | | | | | | | | N | + | 3H | = | NH_{3} | | | | | | | | | | +-----+ +------------+ +-----------+

[51] Näheres über die Dissociation befindet sich an späterer Stelle dies. Bds.

[52] Siehe Band III, S. 227 u. f.

[53] *Ampère* entwickelte seine Ansicht in einem an *Berthollet* gerichteten Briefe, der im Jahre 1814 in den Annales de chimie (Bd. 90, S. 43-86) erschien. In deutscher Übersetzung wurde dieser Brief im 8. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann, 1889.

[54] Siehe Bd. III, S. 282 u. f.

[55] *Gay-Lussac*, Biot, Traité de physique. Bd. I, S. 291.

[56] Annales de Chimie et de Physique XXXIII (1826) S. 337 u. f.

[57] *Hofmann* verdampfte eine gegebene Flüssigkeitsmenge in einem Barometerrohr, das von dem Dampf einer höher siedenden Flüssigkeit umspült wurde. *Victor Meyer* bediente sich der Luftverdrängungsmethode. Sein Verfahren hat sich als besonders geeignet erwiesen, um die Dampfdichte schwer vergasbarer Stoffe zu ermitteln.

[58] Siehe Bd. III, S. 276.

[59] Siehe Bd. II, S. 253.

[60] Näheres über die Beteiligung *Cauchys* an dem Ausbau der Undulationstheorie. Siehe Bd. III, S. 277.

[61] Biographisches über *F. Neumann* und näheres über *Neumanns* Forschungen auf dem Gebiete der Elektrizitätslehre enthält der nächste Abschnitt dieses Bandes.

[62] *F. E. Neumann*, Theorie der doppelten Strahlenbrechung, abgeleitet aus den Gleichungen der Mechanik, als 76. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben von *A. Wangerin*. Leipzig, W. Engelmann, 1896.

[63] *F. Neumann*, Die Gesetze der Doppelbrechung des Lichtes in komprimierten oder ungleichmäßig erwärmten, unkristallinischen Körpern. Abhandlungen der Berliner Akademie vom Jahre 1841. S. 1-247.

[64] Abhandl. der königl. böhm. Gesellschaft der Wissenschaften, V. Folge, Bd. 2. Prag 1842.

[65] Sie wurde nebst anderen Arbeiten *Dopplers*, 1907, als 161. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften durch *H. A. Lorentz* neu herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann.

*Doppler* wurde 1803 in Salzburg geboren. Er wirkte als Professor der Mathematik in Prag und Wien und starb im Jahre 1853.

[66] *Charles Wheatstone* wurde 1802 geboren. Er war Professor der Physik und Mitglied der Royal Society in London. *Wheatstone* starb im Jahre 1875. Er erfand unter anderem einen zweckmäßigen Apparat zum Messen von Leitungswiderständen (*Wheatstone*sche Brücke) und machte sich um die Einführung der Telegraphie in die Praxis sehr verdient.

[67] *Ch. Wheatstone*, Beiträge zur Physiologie der Gesichtswahrnehmung (1838). Neuerdings in deutscher Übersetzung herausgegeben im 168. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann, 1908.

[68] *David Brewster* (1781-1868) wirkte als Professor der Physik in St. Andrews in Schottland. Er ist der Erfinder des Kaleidoskops und der Entdecker der Fluoreszenz, einer Erscheinung, die er besonders am Chlorophyll und am Flußspat studierte. Die erste, an dem Auszuge des Nierenholzes gemachte Beobachtung der Fluoreszenz war in Vergessenheit geraten.

*Brewsters* auf das Stereoskop bezügliche Abhandlungen finden sich gleichfalls im 168. Bande von *Ostwalds* Klassikern.

[69] *August Toepler* wurde schon gelegentlich der Erfindung der Quecksilberluftpumpe erwähnt. (Siehe S. 49.) Er wurde 1836 in der Nähe von Bonn geboren, wo er an der landwirtschaftlichen Hochschule Physik und Chemie lehrte. Später war er Professor der Physik in Graz. *Toepler* starb 1912.

[70] *August Toepler*, Beobachtungen nach einer neuen optischen Methode (1864) und Beobachtungen nach der Schlierenmethode (1866). Beide Abhandlungen wurden als Band 157 und Band 158 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1906.

[71] *E. Mach* veröffentlichte die Ergebnisse seiner ballistisch-photographischen Versuche in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie, Bd. 78, S. 5, 98, 105, 106.

[72] *Fizeau*, La vitesse de propagation de la lumière in Compt. rend. XXIX, 90, 1849, sowie in *Poggendorffs* Annalen XIX, S. 167. 1850. *Hippolyte Fizeau*, geboren in Paris am 23. Sept. 1819, gestorben am 18. Sept. 1896.

[73] Siehe S. 36 dieses Bandes.

[74] Annales de Chimie et de Physique. 1854. XLI, 163.

[75] Philos. Transact. f. the year 1834, sowie *Poggendorffs* Annalen, Bd. XXXIV.

[76] *Macedonio Melloni*, geboren den 11. April 1798 in Parma, gestorben den 11. August 1854, war Professor der Physik zu Parma, später Direktor des Konservatoriums der Künste und Gewerbe in Neapel. Seine zahlreichen Abhandlungen über strahlende Wärme erschienen in den »Annales de Chimie et de Physique«, sowie in *Poggendorffs* Annalen.

[77] Philosophical Transactions, 1800,437.

[78] Neben *Melloni* haben sich besonders *Knoblauch*, *Magnus*, *Tyndall* und *Leslie* um die Erforschung der strahlenden Wärme verdient gemacht.

[79] Siehe den 12., 13., 14. und 15. Abschnitt des dritten Bandes.

[80] *S. F. Thompson*, *Faraday* und die englische Schule der Elektriker. Vortrag. Halle a. S. Knapp 1901.

Die kleine Schrift bietet eine gute Übersicht über *Faradays* Leben und seine wissenschaftliche Tätigkeit. Sie schildert ferner den Einfluß, den *Faraday* auf die weitere Entwicklung der Wissenschaft und der Technik ausgeübt hat.

[81] *Tyndall*, *Faraday* und seine Entdeckungen. Braunschweig 1870. S. 167 ff.

[82] *Thilorier* stellte zuerst flüssige und feste Kohlensäure dar; *Natterer* verflüssigte Stickoxydul und führte für verflüssigte Gase die jetzt gebräuchlichen eisernen Flaschen ein.

[83] *Faraday*, Ann. de chim. et de phys. T. XVIII. *Gilberts* Annalen Band LXXI und LXXII.

[84] Experimental researches in electricity, 3 vol., London 1839-55. Übersetzt von *S. Kalischer*, Berlin 1891. Das Gesamtwerk umfaßt 30 Reihen. Reihe I-XIII bildet den Inhalt der Nummern 81, 86, 87, 126, 128, 131, 134, 136 und 140 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann.

[85] *Ostwalds* Klassiker Nr. 81, S. 27 u. f. Die betreffenden Abhandlungen *Aragos* erschienen in den Ann. de chim. et de phys. T. XXVII, XXVIII und XXXII.

[86] 1838 durch *Rieß* und gleichzeitig durch *Marianini*. Siehe *Poggendorffs* Annalen, Bd. 47 (1839) S. 65 und Memorie di fisica sperimentale Modena 1838.

*Peter Theophil Rieß* wurde 1800 in Berlin geboren, wirkte dort als Professor der Physik und starb im Jahre 1883. Sein Hauptwerk erschien 1853 unter dem Titel »Die Lehre von der Reibungselektrizität«. *Stefano Marianini* wurde 1790 in Piemont geboren. Er wirkte als Professor der Physik in Modena.

[87] *Palmieri* und *Santi Linari*, *Poggend*. Ann. Bd. LIX u. LXII.

[88] Über die Entdeckung des elektrischen Rückstandes berichtet *Poggendorff* in seiner Geschichte der Physik im 5. Bande auf S. 496 und 509. Die Entdeckung ist danach *Wilson* und *Gralath* zuzuschreiben; sie erfolgte aber gleichzeitig, vielleicht auch früher durch *Winkler* im Jahre 1746. Über die Bedeutung, welche *Wilson*, *Gralath* und *Winkler* für die Elektrizitätslehre besitzen, siehe auch im III. Bande (Abschnitt 2) dieses Werkes.

[89] *Kohlrausch* hat später den Rückstand aus der Influenzwirkung erklärt. *Poggendorffs* Annal., Bd. 91 (1854) S. 56 u. 179.

[90] *Ostwalds* Klassiker Nr. 86, S. 33.

[91] Siehe die III. Reihe von *Faradays* Experimentaluntersuchungen über Elektrizität. Philos. Transact. f. 1833. Die III., IV. und V. Reihe dieser Untersuchungen wurden in deutscher Übersetzung als Nr. 86 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann, 1907.

[92] Ann. de chimie et de phys. T. LI, pag. 72.

[93] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 87, S. 36.

[94] Philosoph. Transactions f. 1834. In deutscher Übersetzung zusammen mit der VI. und VIII. Reihe herausgegeben als Nr. 87 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann, 1897.

[95] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 87, S. 48.

[96] *Ostwalds* Klassiker, Nr. 87, S. 61 u. f.

[97] *Faradays* Experimentaluntersuchungen, VII. Reihe (*Ostwalds* Klassiker Nr. 87, Fig. 14.)

[98] *Ostwalds* Klassiker Nr. 87, S. 77.

[99] *Tyndall*, *Faraday* und seine Entdeckungen. Braunschweig 1870. S. 59. Die Stelle, die von *Tyndall* etwas abgeändert und verkürzt ist, findet sich in der XVII. Reihe der Experimentaluntersuchungen. Siehe auch *Ostwalds* Klassiker Nr. 134, S. 97.

[100] Siehe Band III, S. 237-239.

[101] Siehe Band III, S. 224.

[102] *Auguste Arthur de la Rive* wurde in Genf am 9. Oktober 1801 geboren. Er war Professor der Physik an der Akademie zu Genf und starb im Jahre 1873.

[103] *Poggendorffs* Annalen Bd. 78, S. 289.

[104] *Faraday*, Experimental researches ser. XIX. Siehe auch *Poggendorffs* Annalen, Bd. LXVIII, S. 105. Die XIX. Reihe wurde neuerdings zusammen mit der XVIII. Reihe als 136. Bändchen von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1903.

[105] D. h. in der Verbindungslinie der Pole.

[106] *Faraday*, Experim. research. ser. XX. oder auch *Poggendorffs* Annalen Band LXIX. Die XX. und XXIII. Reihe der Experimentaluntersuchungen *Faradays* wurde neuerdings in deutscher Übersetzung als 140. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1903.

[107] Experimentaluntersuchungen über Elektrizität. XIV. Reihe. *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 131. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1902.

[108] *J. Tyndall*, *Faraday* und seine Entdeckungen. S. 67.

[109] *G. S. Ohm*, Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet, Berlin 1827.

[110] *A. J. v. Oettingen* in *Ostwalds* Klassikern Nr. 87, S. 178.

[111] *C. F. Gauß*, Die Intensität der magnetischen Kraft auf absolutes Maß zurückgeführt; herausgegeben von *E. Dorn* als 53. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften.

[112] Im 20. Abschnitt des III. Bandes, S. 302 u. f.

[113] Siehe Bd. III. S. 224.

[114] Annales de chimie et de physique XV, S. 222.

[115] *Jean Baptiste Biot* wurde 1774 in Paris geboren. *Biot* war ein sehr vielseitiger Forscher. Er wirkte als Professor der Physik und der Astronomie in Paris und starb dort 1862.

[116] *Felix Savart* wurde 1791 geboren; er wirkte als Professor der Physik in Paris und hat sich besonders durch seine akustischen Untersuchungen bekannt gemacht. Er starb in Paris im Jahre 1841.

[117] In der Formel bedeutet i die Stromstärke, m die Polstärke, ds ein Stromelement, r die Entfernung des Poles von dem Stromelement und w den Winkel, den die Richtung des Stromelementes mit r bildet.

[118] Siehe Band III, S. 228 u. f.

[119] Der vollständige Ausdruck des elektrodynamischen Grundgesetzes lautet:

K = (i . i^1 . ds . ds^1)/r^2 · (3 cos θ . cos θ^1 - 2 cos ε).

Siehe Annales de chimie et de phys. Bd. 20, pag. 60. Der Titel der *Ampère*schen Abhandlung lautet: Mémoire sur la théorie mathématique des phénomènes électrodynamiques etc.

[120] Siehe die Einleitung der *Ohm*schen Schrift.

[121] Seine ersten Veröffentlichungen über diesen Gegenstand finden sich in *Schweiggers* Journal vom Jahre 1825 und 1826. Erwähnt sei noch, daß 1892 eine Gesamtausgabe der Schriften *Ohms* erschien und zwar bei J. A. Barth in Leipzig.

[122] In Frankreich und in England wurde man mit dem *Ohm*schen Gesetz erst bekannt, nachdem *Pouillet* 1887 seine Richtigkeit mit Hilfe der von ihm erfundenen Sinusbussole nachgewiesen hatte. *Pouillet* erwähnte *Ohms* Entdeckung nicht, obgleich er sie sehr wahrscheinlich kannte. Prioritätsansprüche, die zugunsten *Pouillets* geltend gemacht wurden, haben jedenfalls keine Berechtigung.

[123] *G. Th. Fechner*, Maßbestimmungen über die galvanische Kette. Leipzig 1831.

*Gustav Theodor Fechner* wurde 1801 in der Lausitz geboren. Er wirkte zunächst als Professor der Physik und später als Professor der Philosophie an der Universität Leipzig. *Fechner* gehört zu den Begründern der neueren, auf einer engen Verbindung mit den Naturwissenschaften fußenden Philosophie. Er ist der Entdecker des psychophysischen Grundgesetzes. (Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.)

[124] Siehe S. 89 dieses Bandes.

[125] Philosophical Transactions 1821. S. 7.

[126] Näheres über sein Leben siehe an späterer Stelle dieses Bandes. *Joule* veröffentlichte seine Untersuchung im Philosophical Magazin, Bd. XIX (1841). Siehe auch *Doves* Repertorium, Bd. VIII, S. 309 und 317.

[127] *Poggendorffs* Annalen Bd. LXI (1844) S. 18. *Heinrich Friedrich Emil Lenz* wurde 1804 in Dorpat geboren. Er wirkte als Professor der Physik in Petersburg und starb im Jahre 1865.

[128] *John Frederic Daniell* wurde 1790 in London geboren; er wirkte dort als Professor der Chemie und starb 1845.

[129] Siehe Band III, S. 237 u. f.

[130] *Jean Peltier* wurde 1785 in der Nähe von Paris geboren. Er war Privatgelehrter und starb 1845 in Paris. Über *Peltiers* Entdeckung siehe *Poggendorffs* Annalen Bd. 43 (1838) S. 324.

[131] Im Jahre 1834.

[132] *Poggendorffs* Annalen Bd. XXXI (1834), S. 483.

[133] *Poggendorffs* Annalen Bd. XXXIV (1835), S. 385.

[134] *Franz Neumann*, Erinnerungsblätter von seiner Tochter, mit Titelbild, Faksimiles und Abbildungen im Text. Tübingen und Leipzig 1904.

Das Buch behandelt *Neumann* weniger als Forscher, sondern als einen Menschen, dessen Selbstlosigkeit, Pflichttreue und Forschungsdrang im höchsten Grade vorbildlich sind. Unter den vielen schönen Beispielen sei hier nur eins mitgeteilt. Als *Neumann* eine mineralogische Durchforschung des Riesengebirges unternommen hatte, schenkte er die gesammelten Mineralien und Gesteine dem Staat. Der Aufforderung, sich wenigstens seine Reisekosten ersetzen zu lassen, entsprach er, indem er sich eine Mark für den Tag berechnete.

[135] Siehe S. 99 dieses Bandes.

[136] Beide Arbeiten *Neumanns* erschienen in den betreffenden Jahrgängen der Berliner Akademie der Wissenschaften. Ihrer grundlegenden Bedeutung wegen wurden sie als 10. und 36. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften durch *Neumanns* Sohn von neuem herausgegeben. Die Abhandlung vom Jahre 1845 führt den Titel: Die mathematischen Gesetze der induzierten elektrischen Ströme. Der Titel der späteren Abhandlung (von 1847) lautet: Über ein allgemeines Prinzip der mathematischen Theorie induzierter elektrischer Ströme.

[137] Siehe Bd. III, S. 303 u. f.