Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange, I. Band Von den Anfängen bis zum Wiederaufleben der Wissenschaften

Part 49

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[951] Vereinzelt selbst bis ins 19. Jahrhundert. So entstand 1894 in Paris eine Société hermétique und bald darauf eine Société alchimique. Fristeten diese Regungen ihr Dasein immer wieder durch ihre Verbindung mit Mystik und Okkultismus, so erhielten sie neue Nahrung durch die Umwandlungen, die man am Radium und den radioaktiven Stoffen entdeckte.

[952] Besonders die Studien *Sudhoffs*.

[953] Siehe *F. Strunz*, Theophrastus Paracelsus, sein Leben und seine Persönlichkeit. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der deutschen Renaissance. Leipzig, E. Diederichs. 1903.

[954] Siehe *E. Sudhoffs* Bericht über die neuesten Wertungen *Hohenheims* in den Mitteil. z. Gesch. d. Medizin u. Naturwiss. 1904. S. 475.

[955] Im Druck erschien es zuerst 1493 und zuletzt in Basel in fünf Bänden 1523, also kurz bevor *Paracelsus* dort auftrat.

[956] Voll Selbstbewußtsein sprach er einst das Wort: »Engländer, Franzosen, Italiener, ihr mir nach, nicht ich euch!«

[957] *Strunz* a. a. O.

[958] Über die Anfänge des Apothekenwesens im frühen Mittelalter siehe S. 294 d. Bds.

[959] Es wurde im Jahre 1505 veröffentlicht. Der Titel lautet: »Ein wolgeordnet vñ nutzlich büchlin wie man Bergwerck sůchen und finden sol / von allerley Metall / mit seinen figuren / nach gelegenheyt, des gebijrges / artlych angezeygt / Mit anhangenden Bercknamen / den anfahenden Bergleuten vast dienstlich.« In dem Buch spricht »Daniel der Bergner stendig / zum jungen Knappjo«. Einen Abdruck dieses seltenen Werkes hat die »Zeitschrift für Bergrecht« in Band XXVI gebracht.

Siehe die Besprechung von *O. Vogel* in den Mitteilungen z. Gesch. d. Medizin u. d. Naturwiss. 1909. S. 299. Ferner *W. Jacobi*, Das älteste Lehrbuch für den Bergbau. Der Erzbergbau. 1909. Heft 3. S. 52.

[960] *Beckmann*, Geschichte der Erfindungen. Bd. III.

Siehe auch *Ranke*, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation. Bd. V. S. 348.

[961] *Agricolas* Bergwerksbuch. Übersetzt von *Bechius* 1621. Vgl. auch *Agricolas* mineralogische Schriften, übersetzt und mit Anmerkungen von *E. Lehmann*. Freiburg 1816. Der Titel des Originalwerkes lautet: De re metallica libri XII. 1556. Ein Jahr nach dem Erscheinen von *Agricolas* »De re metallica« wurde eine deutsche Übersetzung von *Ph. Beck* unter dem Titel »Vom Bergwerk XII Bücher« herausgegeben. Sie erlebte mehrere Auflagen (1580, 1621). Eine neuere deutsche Übersetzung gibt es nicht, wohl aber eine vorzügliche englische vom Jahre 1912 (*O. Vogel*, Stahl und Eisen. Jahrg. 1916. S. 405).

[962] Vom Marktscheiden, kurzer und gründlicher Unterricht durch *E. Reinhard*. Erfurt 1574.

[963] Über die Anregungen, die der Bergbau im Laufe der Kulturgeschichte der Naturwissenschaft und der Technik gegeben hat, berichtete *E. Gerland* im Archiv für Geschichte der Naturwissensch. u. der Technik. Jahrg. 1910. S. 301 u. f.

[964] *Lindner*, Gesch. Bd. IV. S. 431.

[965] Seit 1566.

[966] Seit 1574.

[967] Historia natural y moral de las Indias.

[968] Näheres siehe in den Mitteilungen z. Gesch. d. Med. u. d. Naturwiss. Nr. 59. S. 592.

[969] Diejenigen Stellen der Bibel, welche der Entwicklung der Geologie besonders hinderlich waren, lauten nach der Ausgabe von *E. Kautzsch*, Die Heilige Schrift des Alten Testaments, 1896, S. 1 und S. 750:

Da sprach Gott: Es sammle sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort, so daß das Trockne sichtbar wird. Und so geschah es, und Gott nannte das Trockne Erde, die Ansammlung der Gewässer aber nannte er Meer. (Die Schöpfung der Welt. Text S. 1.)

Ehe die Berge geboren, und die Erde und der Erdkreis >hervorgebracht wurden< und von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, o Gott. (Text S. 750. Ps. 90.)

[970] *Agricola*, De ortu et causis subterraneorum. Basileae 1546. Liber tertius, p. 36.

[971] Principles of geology. 11. Aufl. Bd. I. London 1872. S. 27-28.

[972] *Georgius Agricola*, De natura fossilium. Basel 1546.

[973] Als Begründer dieser irrigen Ansicht ist *Avicenna* (980-1037) zu betrachten. Auch *Albertus Magnus* huldigte ihr. Doch meinte er, Tiere und Pflanzen könnten auch wohl an solchen Orten zu Stein erhärten, wo eine steinmachende Kraft vorhanden sei. (*Zittel*, Geschichte d. Geol. u. Paläont. 1899. S. 15.)

[974] *Konrad Gesner*, De omni rerum fossilium genere. 1565.

[975] *Zittel*, Geschichte der Geologie und Paläontologie. 1899. S. 18.

[976] *Palissy*, Discours admirable de la nature des eaux et fontaines, des métaux, des sels et salines, des pierres, des terres, du feu et des émaux. Paris 1580. Nach *E. v. Lippmann* wird seine Originalität neuerdings stark bezweifelt.

[977] *Zittel*, a. a. O. S. 22.

[978] Nach *Löwenheim* stimmen *Palissy* und *Cardanus* mitunter fast wörtlich überein. Siehe S. 74 u. 75.

[979] Den jüngsten Sohn König *Johanns des Ersten*.

[980] Siehe S. 399.

[981] Exoticorum libri X.

[982] *Sprengel*, Geschichte der Botanik. Bd. I. S. 352.

[983] *E. Meyer*, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S. 290.

[984] Eine ausführliche Schilderung des Lebenslaufes von *Brunfels* und seiner Verdienste um die Botanik enthält die Abhandlung von *F. W. E. Roth*: »Otto Brunfels, 1489-1534, ein deutscher Botaniker«. Botanische Zeitung 1901. S. 191 u. f. *Brunfels* trat als Kartäusermönch mit den bedeutendsten Humanisten, darunter mit *Ulrich von Hutten*, in Verbindung. Mit Hilfe des letzteren entfloh *Brunfels* dem Kloster, um offen als Lutheraner aufzutreten. Später wirkte er als Lehrer am Gymnasium in Straßburg. Er starb im Jahre 1534, nachdem er einige Jahre vorher die medizinische Doktorwürde erworben hatte.

[985] *S. Killermann*, Dürers Pflanzen- und Tierzeichnungen und ihre Bedeutung für die Naturgeschichte. Heft 119 der Studien zur deutschen Kunstgeschichte. Mit 22 Tafeln. Straßburg 1910.

[986] *Brunfels* lernte, wahrscheinlich im Jahre 1533, die Sammlungen *Bocks* kennen und veranlaßte ihn zur Herausgabe des Kräuterbuches.

[987] *Hieronymus Bock* (1498-1554), New Kreuterbuch von Underscheidt, Würkung und Namen der Kreuter, so in teutschen Landen wachsen.

[988] Einige der von *Fuchs* zum ersten Male abgebildeten deutschen Arten seien hier aufgezählt: Ligustrum vulgare, Salvia pratensis, Hordeum vulgare, Avena sativa, Convolvulus arvensis, Lysimachia Nummularia, Cyclamen europaeum, Lilium candidum, Paris quadrifolia, Daphne Merzereum, Saponaria officinalis, Euphorbia Cyparissias, Prunus spinosa, Clematis Vitalba, Ranunculus acris, Digitalis purpurea, Genista tinctoria, Orchis Morio, Equisetum arvense, Pteris aquilina usw.

[989] Dodonaei stirpium historiae pemptades sex sive libri XXX. Antwerpiae, ex officina Christophori Plantini, 1583, in fol.

[990] Von der Einführung amerikanischer Pflanzen handelt *S. Killermann* in der Naturwiss. Wochenschrift. 1909. S. 193. Danach ist der Mais in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Europa gekommen. Die Agave americana wurde nach *Caesalpin* 1561 eingeführt. Weitere Angaben finden sich über Nicotiana tabacum, Solanum tuberosum, Capsicum annuum usw.

Mitgebracht hat den Mais übrigens schon *Columbus*, wie er (nach *E. v. Lippmann*) selbst bezeugt.

[991] *E. Meyer*, Geschichte der Botanik. Bd. III. S. 325.

[992] *Conradi Gesneri*, Opera botanica. 2 Bde. Nürnberg 1751-1771. Dieser Nachlaß *Gesners* wurde also erst lange nach seinem Tode herausgegeben (durch *Schmiedel*).

[993] *E. Meyer*, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S. 334.

[994] Siehe S. 337.

[995] *A. v. Humboldt*, Kosmos. Bd. II. S. 256.

[996] Pro herbis necessariis artis suae.

[997] 1540 und 1547.

[998] *E. Meyer*, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S. 270.

[999] *H. Schelenz*, Über Kräutersammlungen und das älteste deutsche Herbarium. Verhandlungen der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte. 1906. II. 2.

[1000] L. *Ranke*, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation. 5. Bd. 4. Aufl. S. 346.

[1001] *Conradi Gesneri*, Historiae animalium libri, opus philosophis, medicis, grammaticis, philologis, poetis et omnibus rerum linguarumque variarum studiosis utilissimum simul jucundissimumque.

[1002] *Ulisse Aldrovandi* wurde 1522 in Bologna geboren. Er gründete dort 1567 einen botanischen Garten. Sein Nachfolger in der Leitung dieses Gartens war der Botaniker *Caesalpin*. *Aldrovandi*, Opera omnia. 13 Bde.

[1003] De differentiis animalium.

[1004] Nach *Dantes* Inferno ruht Friedrich II. in einem feurigen Grabe.

[1005] Siehe S. 313.

[1006] *Eustachio* lieferte unter anderem eine genaue Untersuchung des Gehörorgans und entdeckte dabei den Steigbügel (um 1546). Hammer und Amboß waren schon früher aufgefunden (um 1480). *Haeser*, Geschichte der Medizin. Bd. II. S. 61.

[1007] *L. v. Ranke*, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation. Bd. V. S. 345.

[1008] Namens *Johann Stephan von Calcar*. Jedoch ist dessen Autorschaft nicht sichergestellt. Siehe Mitteilungen z. Geschichte d. Medizin u. d. Naturwiss. 1903. S. 282.

[1009] *Sprengel*, Geschichte der Arzneikunde. Bd. III. § 46-78.

[1010] *Wunderlich*, Geschichte der Medizin. Stuttgart 1859. S. 70.

[1011] De humani corporis fabrica libri VII. Basel 1543.

[1012] *Wunderlich*, Geschichte der Medizin. Stuttgart 1859.

[1013] *Fabricio ab Aquapendente* (1537-1619), De formatione ovi.

[1014] Zum Beispiel, daß die Herzscheidewand, durch die *Galen* das Blut aus dem rechten in den linken Ventrikel hindurchtreten ließ, undurchdringlich ist.

[1015] Sie rühren zum größten Teile von *E. Wiedemann* (Wi), *E. v. Lippmann* (Li) und *J. Würschmidt* (Wü) her.

Einige Auszüge aus den Besprechungen der ersten Auflage.

Des Verfassers Grundriß einer Geschichte der Naturwissenschaften hat in zweiter Auflage *G. W. A. Kahlbaum* (I, 160 und III, 75) in anerkennendster Weise besprochen und zugleich die Gefühle ausgesprochen, die angesichts der Erfolge dieses Werkes jeden Historiker der Naturwissenschaften beseelen müssen. Aus den gleichen Gründen begrüßen wir es heute freudigst, daß unser Gesellschaftsmitglied und Mitarbeiter den zweiten Teil dieses Buches zu einem vierbändigen Werke ausgestalten will und davon bereits den ersten Band vorzulegen vermag.

(H. Stadler in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, Bd. X, 2. Heft.)

Der soeben erschienene 2. Band dieses großen Werkes behandelt die Zeit von Galilei bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, also jene Epoche, in welcher die Grundlagen der neueren Naturwissenschaften gelegt wurden. Auch in diesem Bande hat sich der Verfasser mit Erfolg bemüht, eine Darstellung zu schaffen, die nicht nur dem Historiker dient, sondern für jeden anregend ist, der sich überhaupt für die Naturwissenschaften interessiert.

(Kölnische Zeitung, 20. Februar 1911.)

Ähnlich wie *Cantors* Vorlesungen über Geschichte der Mathematik ein »standard work« allerersten Ranges bleiben werden, so wird auch *Dannemanns* Werk von bleibendem Wert sein, das für den Geschichtsforscher wie für den Mediziner, für den Lehrer wie für den Techniker großen Nutzen haben und dessen Lektüre für jeden, der sich für die Naturwissenschaften interessiert, eine Quelle hohen Genusses bilden wird.

(Monatsschrift für höhere Schulen, 1911, 6. Heft.)

Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die überraschende Belesenheit des Autors oder seine Gabe, selbst die schwierigsten Probleme wissenschaftlicher Forschung nicht nur dem Kenner, sondern auch dem interessierten Laien leichtfaßlich in ernst-vornehmer Form vorzutragen.

(Pharmazeutische Zeitung, 1911, Nr. 13.)

Besonders dankenswert erscheint, wie *Dannemann* in allen diesen Wissenschaften die verbindenden großen Gedanken herauszuschälen weiß, die im hohen Maße geeignet sind, die Vertreter der einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen vor Einseitigkeit zu bewahren.

(Ärztliche Rundschau, 1910, XX. Jahrgang, Nr. 47.)

Dem Techniker, dem Lehrer, dem Arzte, jedem, der sich lebhafter für Naturwissenschaften interessiert, vor allem also auch unseren Studierenden, dürfte das Buch eine unerschöpfliche Quelle des Genusses und der Anregung sein. Einen ganz besonderen Wert besitzt das Werk dadurch, daß es gewissermaßen den Rahmen für *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften abgibt und so die Beziehungen aufweist, durch welche die einzelnen Gebiete sich gegenseitig beeinflußt haben.

Für die Hebung der Kultur unseres Volkes kann dieses Buch, das die Wissenschaft und ihre Erfolge als etwas Werdendes vorstellt, von größtem Nutzen sein, da es die Erfolge fortschrittlichen Denkens gegenüber den Schwächen dogmatischer Gesinnung aufs deutlichste vergegenwärtigt.

(Prometheus, 26. November 1910, XXII. Jahrgang.)

L'ouvrage me paraît excellent; il a d'ailleurs une qualité inappréciable; c'est de n'avoir pas d'équivalent.

(Revue générale des Sciences. Paris 15. III. 1912.)

Das Gesamtwerk, dessen Inhalt durch gute Register und Literaturverzeichnisse übersichtlich zusammengehalten wird, liegt nun, auch in äußerlich schönem Gewande, vollständig vor; es gehört fraglos zu den *besten, bestgeschriebenen, originellsten und nutzbringendsten der neueren naturwissenschaftlichen Literatur* und ist mehr als jedes andere geeignet, den immer unheilvoller hervortretenden Folgen der völligen Zersplitterung unter den Naturforschern abzuhelfen und deren allgemeine Fortbildung wieder zu heben. Es gereicht dem Verfasser zur Ehre, nicht minder aber auch der ganzen deutschen Literatur.

(Prof. Dr. *E. O. von Lippmann* in der Chemiker-Zeitung 1913.)

Seit Jahren empfehle ich meinen Hörern in der einführenden Vorlesung über experimentelle Chemie das *Dannemann*sche ausgezeichnete, noch nicht nach Gebühr verbreitete Werk »Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange«.

(Dr. *A. Stock*, Prof. a. d. Univ. Berlin und am Kaiser-Wilh.-Inst. Dahlem, in d. Monatsschrift f. d. chem. u. biol. Unterr. 1920.)

Druck von Breitkopf & Härtel in Leipzig.

Von dem Verfasser erschienen ferner:

=Leitfaden für die Übungen im chemischen Unterricht der oberen Klassen höherer Lehranstalten.= 6. Aufl. B. G. Teubner, Leipzig 1920.

=Aus der Werkstatt großer Forscher.= 430 Seiten. 3. Aufl. Leipzig 1908. Wilhelm Engelmann.

Gebunden M. 9.-- und 50% V.-T.-Z.

»Es sei jeder, der sich bisher noch nicht mit diesem vortrefflichen Werke bekannt gemacht hat, darauf hingewiesen, die sehr wertvolle Bekanntschaft nicht länger hinauszuschieben.«

(Prof. Dr. =Wilh. Ostwald=.)

=Der naturwissenschaftliche Unterricht auf praktisch-heuristischer Grundlage.= Hannover 1907. Hahnsche Buchhandlung. Geh. M. 6.--, geb. M. 6.80.

»Das Werk entwickelt in recht überzeugender Weise die Bedeutung und die Grundzüge des praktisch-heuristischen Verfahrens. -- Der Arbeit kann das Verdienst nicht vorenthalten werden, mit Gründlichkeit und Energie für eine gute Sache eingetreten zu sein.«

(=J. Norrenberg=, in der =Zeitschrift für lateinloses Schulwesen 1908=.)

=Naturlehre für höhere Lehranstalten, auf Schülerübungen gegründet.= Hannover 1908. Hahnsche Buchhandlung.

»Der Verfasser hat so alle Momente vereinigt, die zur Erteilung eines zeitgemäßen Unterrichts von Belang sind und zwar so, daß zu dem neuen Plane ein Übergang von dem bestehenden her möglich ist.«

(=Deutsche Literaturzeitung. 1909, Nr. 5.=)

=Handbuch für den physikalischen Unterricht.= J. Beltz, Langensalza 1919.

»Was in diesem Buche gesagt wird, faßt alle lebenskräftigen Reformgedanken der letzten Jahre in geschickter Weise zusammen.«

(=R. Winderlich=, i. d. =Ztschr. f. d. math. u. naturw. Unterr.=)

VERLAG VON WILHELM ENGELMANN IN LEIPZIG

=Geschichte der physikalischen Experimentierkunst= von Prof. Dr. =E. Gerland= und Prof. Dr. =F. Traumüller=.

Mit 425 Abbildungen zum größten Teil in Wiedergabe nach den Originalwerken. (XVI und 442 Seiten, gr. 8.)

Geheftet M. 14.--. In Halbfranz gebunden M. 17.--.

_Aus den Besprechungen_:

»Das treffliche Buch darf weder in der Bibliothek einer mittleren oder höheren Lehranstalt, noch in der eines Experimentalphysikers fehlen.«

(=Monatshefte f. Mathematik und Physik. 1900. Heft 1.=)

»Eine eingehende Kenntnis der Geschichte der Physik läßt den Lehrer erst den wahren Wert der einzelnen Tatsachen, Begriffe und Theorien erkennen, liefert ihm überaus dankbare Mittel, den Unterricht kräftig zu beleben, und macht ihn auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die der menschliche Geist bei dem ersten Eindringen in die einzelnen Gebiete der Physik zu überwältigen hat. Das vorliegende Werk erschließt in trefflicher Weise ein neues und wichtiges Gebiet der Geschichte der Physik; es darf in der Hausbibliothek keines Lehrers fehlen, dem sein Unterricht und die ihm anvertraute wissensdurstige Jugend am Herzen liegt.«

(=Hahn-Machenheimer, Zeitschr. f. d. physik. u. chem. Unterricht. März 1900. Heft 2.=)

=Zur Geschichte der astronomischen Meßwerkzeuge= von Purbach bis Reichenbach 1450-1830 von =Joh. A. Repsold=. 1. Band. Mit 171 Abbildungen (VIII und 132 Seiten gr. 8). M. 16.--.

_Aus den Besprechungen_:

»Das Buch, das sich überall als eine reiche Quelle der Belehrung über die Zweckdienlichkeit und die sachgemäße Verwendung der Instrumente, sowie über die Vorteile und Nachteile der einzelnen Konstruktionen darbietet, wird gewiß nicht verfehlen einen dauernden, großen Nutzen für die Wissenschaft zu stiften.«

(=Astronomische Nachrichten, Bd. 177, Nr. 6.=)

»Ein höchst interessantes, lehrreiches Werk ist es, das der Verfasser, der wie kein anderer dazu berufen war, es zu schreiben, den Mechanikern und Astronomen darbietet.«

(=Zeitschrift für Instrumentenkunde. XXVIII. Jahrg., Sept. 1908.=)

Auf vorstehende Preise 50% Verleger-Teuerungszuschlag.

Bei der Transkription vorgenommene Änderungen und weitere Anmerkungen:

In der Legende zu Abb. 5: in "Ste = Steinbock;" das "e" ergänzt (da Abkürzung so im Bild enthalten).

In "Die Art, wie die Ägypter Eisen herstellten, ist aus vorstehender Abbildung ersichtlich" stand "darstellten" statt "herstellten".

Statt Boncompagni stand Boncampagni.

In "woher das in den Pseudo-*Geber*schen Schriften enthaltene Wissen stammt, das uns in ihnen gegen das Ende des 13. Jahrhunderts »in völliger Vollendung und demnach als das Ergebnis einer längeren Entwicklung« entgegentritt": « hinter "entgegentritt" entfernt.

In "Nur durch die Mathematik können wir zur vollen Wahrheit gelangen": "zur" war "zu".

In "die Renaissance »als das Resultat und die feinste Blüte des Mittelalters« zu bezeichnen": « nach "Mittelalters" hinzugefügt.

In "Von anderer Seite wird bestritten, daß die alten Babylonier schon das Gewicht aus dem Längenmaß abgeleitet hätten" stand "Zeit" statt "Seite".

In "König *Attalos* von Pergamon, so erzählt uns *Plutarch*[1016], baute giftige Gewächse an": "an" hinzugefügt.

In "Eine Ausgabe mit lateinischer Übersetzung gab *Fr. Hultsch* heraus. Berlin 1875-1878" stand als Enddatum 1875 statt 1878.

In "Die Stellung, welche die Araber diesen Werken gegenüber einnahmen," Komma hinter "Araber" entfernt.

In "Man fand die Länge des Grades gleich 56 und bei einer zweiten Messung gleich 56-2/3 arabischen Meilen[1017] oder gleich etwa 113040 m, woraus sich der Erdumfang zu 40700 km berechnet." stand bei der letzten Angabe "m" statt "km", was aber nicht zur dargestellten Berechnung passt.

In "Die neue astronomische Ansicht, die sich ihm und den Aufgeklärten unter seinen Zeitgenossen eröffnete, hat er im Sinne der »Schönheitsherrlichkeit der Welt« verwertet" fehlte das beendende Anführungszeichen, ergänzt hinter "Welt".

Fußnote 772: Seitenzahl im Original nicht lesbar.

Anführungszeichen eingefügt vor: "Der G nächste Träger bei A ist das Bewegte, der andere Träger bei B ist das Bewegende.", um Zitat zu vervollständigen.

Anführungszeichen eingefügt vor: "Man lasse durch eine kleine Öffnung (Abb. 58, M) das Bild eines beleuchteten Gegenstandes in ein dunkles Zimmer treten.", um Zitat zu vervollständigen.