Die Luftschiffahrt der Gegenwart
Part 19
Auf Grund eingehender Studien der Flugwerkzeuge fliegender Tiere entwarf Moore mehrere Apparate. Bei seinem ersten Modelle hatten die Flügel eine Neigung von 11° gegen den Horizont. Mit einem Elektromotor erzielte er 144 Flügelschläge. Der von ihm gebaute Flügelflieger soll vier Flügel besitzen und je ein horizontales und ein vertikales Steuer.
Das Gesamtgewicht berechnet er auf ca. 113 ¯kg¯, die Fläche der vier Flügel auf 9 ¯m^2¯; demnach kommen 12-1/2 ¯kg¯ Gewicht auf 1 ¯m^2¯. Die Geschwindigkeit der ersten Flugapparate sei auf 23 ¯km¯ pro Stunde zu veranschlagen.
Nach diesen Ausführungen erübrigt es mir nur mehr, auf die Frage einzugehen, ob es dem Menschen je gelingen wird, ÷ohne Zuhilfenahme eines Motors÷ wirklich zu fliegen. Dies glaube ich nach meinen Studienergebnissen mit einem bedingungslosen »Nein« beantworten zu müssen. Ich befinde mich damit in voller Übereinstimmung mit vielen Aviatikern, wie z. B. Jarolimek, von Loessl, Popper etc. Allerdings gibt es auch Vertreter der gegenteiligen Ansicht, so z. B. Freiherr von Wechmar und andere, welche behaupten, der Mensch könne mit Hilfe seiner Arm- und Fußmuskeln allein künstliche Flügel in Bewegung setzen.
Eine ziemlich einfache Vergleichsrechnung zeigt, daß die Flügel in einer Größe von 10 bis 15 ¯m^2¯ hergestellt und mit einer Geschwindigkeit von circa 12 ¯m¯ per Sekunde bewegt werden müßten. Die hierzu nötige Arbeit könnte selbst von einzelnen, besonders starken Individuen auch nur wenige Sekunden lang nicht aufgebracht werden. Die hierbei zu leistende Arbeit betrüge etwa 200 Sekunden Kilogrammeter. Dies wäre selbst die Muskelkraft des stärksten Athleten nicht zu leisten imstande. Der Mensch ist eben von der Natur genetisch nicht zum Fliegen vorbereitet.
Es folgt daraus in klarster Weise, daß ein persönlicher Kunstflug, wie ihn der Vogel und die Fledermaus ausüben, dem Menschen mit Hilfe eines einfachen, durch keine besonderen Kräfte bewegten Flugapparates, nicht auszuführen möglich ist, weil kein Mensch imstande ist, auch nur Flügel von 10 ¯kg¯ Gewicht -- und diese wären schon ein Meisterwerk der Technik -- mit der nötigen Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer zu bewegen.
Schlußwort.
Wer sich für Aviatik interessiert, wird unzählige Male die Klage hören, es sei seit hundert Jahren kein nennenswerter Fortschritt auf dem Gebiete der Luftschiffahrt und auf dem der Flugtechnik zu verzeichnen. Dem oberflächlichen Beobachter erscheint dieser Ausspruch auch berechtigt, denn tatsächlich war bis heute, die in bescheidenen Grenzen gehaltenen »lenkbaren Ballons« ausgenommen, noch niemand imstande, ein großes Luftfahrzeug durch mehrere Stunden frei und nach eigenem Willen in einer vorher bestimmten Richtung im Luftozeane zu lenken.
Und dennoch wird der geschätzte Leser, nachdem er den Inhalt dieses Büchleins sich zu eigen gemacht hat, sich gestehen müssen: auf dem Gebiete der Luftschiffahrt sei gerade in der letzten Zeit ganz außerordentlich viel gearbeitet und auch vieles erreicht worden.
Freilich, der ÷unlenkbare Ballon÷ weist noch immer seine alte Gestalt, die so sehr an eine Kugel erinnert, auf. Doch ist an Material und Ausgestaltung unzweifelhaft ein großer Fortschritt zu verzeichnen.
Die Wissenschaft, insbesondere die Physik der Atmosphäre, hat sich seiner bemächtigt und groß, ja im gegenwärtigen Momente überhaupt nicht absehbar groß, ist der Nutzen, welchen er ihr brachte. Mit seiner Hilfe ist es uns gelungen, den Schleier der Geheimnisse über die Vorgänge in den hohen Regionen zu lüften.
Dem Ballon getreulich zur Seite steht der ÷Drache÷, welcher über alle Erwartungen in der kurzen Zeit von circa 10 Jahren sich zu einem außerordentlich wichtigen Instrumentarium meteorologischer Forschungen entwickelt hat und selbstregistrierende Instrumente in Höhen von mehr als 5000 ¯m¯ nahm. Eben ist er daran, auch unsere Kenntnisse bezüglich der atmosphärischen Vorgänge über den Ozeanen in ausgiebiger Weise zu bereichern.
So sehen wir ÷Ballon und Drachen÷ im edlen Wettstreite miteinander verbunden, um uns Kunde von den Veränderungen in der hohen Atmosphäre zu bringen, deren Wichtigkeit heute wohl der Meteorologe allein ganz zu beurteilen vermag. In ihren Endresultaten kommen sie aber zweifellos allen Menschen zugute.
Was die ÷lenkbaren Ballons÷ anbelangt, so ist durch die Fortschritte der mechanischen Technologie und jene auf dem Gebiete des Motorbaues die Aussicht, endlich praktisch verwendbare Geschwindigkeiten zu erzielen, recht nahe gerückt.
In meinem Buche: »÷Lenkbare Ballons, Rückblicke und Aussichten÷«, erschienen bei Wilhelm Engelmann in Leipzig, habe ich auf Grund von über 20.000 Rechnungen, vielen Konstruktionen und eingehenden Detailstudien dargetan, welcher großen Zukunft auf diesem Gebiete die Luftschiffahrt entgegengehe. Alle unsere Studien ermuntern uns, auf den betretenen Pfaden fortzuschreiten und nicht zu ruhen, bis das ersehnte Ziel erreicht ist.
Ein anderes Gebiet, welches auch unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nahm, sind die ÷Flugmaschinen÷.
Die an Enttäuschungen reiche Geschichte der Luftschiffahrt berichtet getreulich von allen Arten dieser Flieger. Die Namen ihrer Projektanten und »Erfinder« sind zahllos wie der Sand am Meere, und dabei tauchen diese, meist abenteuerlichen Projekte nur auf, um alsbald wieder im Dunkel zu verschwinden.
So wie in der Natur wenige der im Frühlinge geborenen Blüten der Frucht entgegenreifen, so gelangen auch nur wenige, der voll idealer Hoffnungen und kühner Erwartungen entstandenen Pläne zur Ausführung.
Eine Unmasse von Laien hatte sich seit jeher diesem phantastischesten aller Gebiete, welchem ein eigener Zauber innewohnt, zugewendet, und vielleicht war eben die Hingebung dieser Unberufenen und die daraus resultierende Aussichtslosigkeit des Gelingens schuld daran, daß, mit wenigen Ausnahmen, Männer der Wissenschaft sich ferne hielten. Seit einigen Jahren ist hierin ein unleugbarer Fortschritt zu verzeichnen. Man kann dermalen auch schon von einer beachtenswerten Entwickelung im Baue von Flugmodellen sprechen.
Von den nur 0·2 ¯kg¯ schweren, mit Kautschukschnüren betriebenen Spielzeugen ausgehend (1871), ist man heute bis zu sechzigfach schwereren, mittels Dampf betriebenen Modellen gekommen, deren zurückgelegte Weglänge und Zeitdauer sich verhundertfachten.
Gedenken wir noch jener rapiden Vervollkommnung der Technik, welche unserem Jahrhundert den Stempel aufdrückt, so läßt sich auch daraus für die Flugtechnik ein günstiger Schluß ziehen. Alljährlich gelingt es, kräftigere und dabei leichtere Motoren zu erzeugen, Baumaterialien ohne größere Gewichtszunahme fester zu gestalten. Die Gesetze der Stabilität und des Luftwiderstandes werden immer eingehenderen Forschungen unterzogen. In nicht mehr ferner Zeit werden alle Vorbedingungen geschaffen sein, um den Triumph der Flug- und Ballontechnik zu vollenden.
Noch hält die Finanzwelt sich im allgemeinen ferne und abwartend, ehe sie fördernd eingreift, denn noch erscheinen die reellen Erfolge gering im Vergleiche zu den Summen, welche die Versuche verschlingen. Aber auch hierin beginnt ein gedeihlicher Umschwung einzutreten, weil die Erkenntnis reifte, ohne pekuniäre Opfer sei kein Fortschritt erzielbar. Die Technik verlangt vor allem grundlegende Experimente. Die hiefür aufgewendeten Mittel werden sich, wenn richtig verwendet, bald reichlich verzinsen. Excelsior!
ANHANG.
Die gebräuchlichsten Formeln zur Berechnung von ÷lenkbaren Ballons÷ und ÷Drachenfliegern÷.
A. Lenkbare Ballons.
A = ξ (γ/g) Fv^3 = Rv
N = (1/75)ξ (γ/g) Fv^3 = (1/75)ξ(γ/g)(πd^2/4)v^3
N_{o} = Cd^2v^3
d = [sqrt](N_{o}/(Cv^3))
v = [3root](N_{o}/(Cd^2))
ξ = N/(C_{1}d^2v^3)
Hierin haben die Buchstaben γ, g, F, v die auf Seite 7 angeführte Bedeutung. Ferner bedeuten:
A = die erforderliche Arbeitsgröße zur Fortbewegung einer Fläche F mit v Meter Geschwindigkeit,
N = die erforderliche Anzahl von Pferdestärken hierzu.
ξ = Reduktions-Koeffizient; siehe Seite 129.
C = ein Koeffizient, } deren Wert, Bedeutung und Herkunft man } in meinem Buche: »Lenkbare Ballons«, C_1 = ein Koeffizient, } pag. 181 und 132 nachsehen wolle.
Für gewölbte Flächen ist F in den folgenden Formeln noch mit einem Koeffizienten μ zu versehen, dessen Wert von der Größe des Winkels α abhängig ist. Siehe darüber »Lilienthals Versuche« und pag. 106 der 1. Auflage von Moedebecks »Taschenbuch für Flugtechniker und Luftschiffer«.
B. Drachenflieger.
R = γ/g F v^2 sin α
R_{γ} = γ/g F v^2 sin α cos α = G
F = g/γ · G / (v^2 sin α cos α)
v = [sqrt](g/γ · G / (F sin α cos α))
R_{x} = γ / g F v^2 sin^2 α
A = γ/g F v^3 sin^2 α = R_{x} v
N = 1/75 · γ / g F v^3 sin^2 α = C F v^3 sin^2 α
F = N/(C v^3 sin^2 α)
v = [3root](N/(C F sin^2 α))
sin α = [sqrt](N/(C F v^3))
Hierin bedeuten noch:
G = das in Schwebe gehaltene Gewicht,
α = Neigungswinkel der Drachenfläche zur Fahrtrichtung,
C = ein Koeffizient, der aus 1/75 · γ/g entstanden und bei
γ : g = 1 : 8 gleich 1 : 600 ist.
Gegenwärtig erscheinende, aëronautische Zeitschriften.
A. In deutscher Sprache.
»÷Illustrierte Aëronautische Mitteilungen÷«, erscheint seit 1897; monatlich in Straßburg bei O. Trübner. 10 Mark.
»÷Wiener Zeitschrift für Luftschiffahrt÷«, erscheint seit 1902, monatlich in Wien, Annahof, 12 Kronen.
B. In französischer Sprache.
»÷L'Aéronaute÷«, erscheint seit 1866, monatlich in Paris, 10 rue de la Pépinière. 8 Franken.
»÷Revue de l'Aéronautique÷«, erscheint seit 1888, vierteljährig in Paris bei Masson, Boulevard St. Germain 120. 10 Franken.
»÷L'Aérophile÷«, erscheint seit 1893, monatlich in Paris, 84 Faubourg Saint-Honoré. 12 Franken.
»÷L'Aéronautique÷«, erscheint seit 1802, vierteljährig in Paris, 89 rue Chevallier. 1·5 Franken.
C. In englischer Sprache.
»÷The Aeronautical Journal÷«, erscheint seit 1897, vierteljährig in London, W. 19, Campden House Road, Kensington. 4 Schilling.
»÷Flying÷«, erscheint seit 1901, vierteljährig in London, Oliffe & Sons. 3 Bride Street E. C. 10 Schilling 8 d.
»÷The Aeronautical World÷«, erscheint seit 1902, monatlich in Glenoville, Ohio U. S. A. 2 Dollars.
D. In italienischer Sprache.
»÷L'Aeronauta÷«, erscheint seit 1900, monatlich in Mailand, 14 Corso Loreto. 12 Lires.
E. In ungarischer Sprache.
»÷Az Aeronauta÷«, erscheint seit 1902, monatlich in Budapest, VI. Izabella-utcza. 6 Kronen.
SACHREGISTER.
A.
Ablenkungswinkel des Windes, 3.
Ablesung auf photographischem Wege, 97.
Abnahme der Tragkraft von Andrées Ballon, 55.
Accumulatoren, 8.
Ader, 224.
Aërodrom Langleys, 224.
Aëro-Klub, 21.
Aëro-Klub (Ballon), 48.
Aéro-Club de France, 205.
Aeronautical Annual, 197, 253.
Aeronautics, 204, 253.
Aëronautisches meteorologisches Observatorium in Tegel, 98, 176.
Aëroplane, höher oder tiefer steigen von, 210.
Aërovelos, 228.
Alexander, 113.
Alexander Patrick, 204.
Alken, 59.
Allgemeine Sportzeitung, 142.
Alliance Française, 143.
Alluard, 84.
Anbringung der Schrauben, 17.
Änderung der Witterungserscheinungen, 90.
Andrée, 52.
Andrées Ablenkungsvorrichtung, 56.
Andrées Ballon, Irrwege von, 62.
Andrée Ballonsfüllung in Spitzbergen, 58.
Andrée-Boje, 60, 61.
Andrée-Expedition, Ende der, 62.
Andrée-Nachricht, Erste, 59.
Andréesche Nordpol-Ballonexpedition, 50.
Andrées wahrscheinliche Fahrt, 61.
Anerkennung der Notwendigkeit simultaner Ballonfahrten, 108.
Anerkennungen für Santos Dumont, 143.
Anossow, 181.
Anzahl der Pferdestärken bei lenkbaren Ballons, 127.
Arbeitsleistung des Motors, 129.
Aspiration, Dauernde, 105.
Aspirations-Psychrometer, 112.
Assmann, 96, 98, 105, 107, 108, 113, 154, 176.
Atelier Duhanot, 80.
Auband, 238.
Auflassen von Drachen, 177.
Aufstieg eines Beobachters mit Hargrave-Drachen, 180.
Aufstiege von Gummi-Ballons, 100.
Aufwand von Pferdestärken bei Fortbewegung einer Fläche, 209.
Aureolen, 45.
Ausmaß von Drachenflächen für Aufstiege von Menschen, 179.
Ausrüstung des Méditerranéen, 76.
Äußere Luftreibung, 7.
Aussichten Andrées, den Nordpol zu erreichen, 58.
Aussichten des Kreßschen Drachenfliegers, 234.
Aussichten lenkbarer Ballons, 152.
Aussichten von Kugelballons bei Meeresfahrten zu reussieren, 86.
Automatischer Ballastauswerfer, 82.
Automatisches Ballonet, 82.
Automatischer Gleichgewichtshälter, 82.
B.
Baden-Powell, 179.
Ballastentleerer, 82.
Ballon »Bradsky«, 149.
»Ballons perdus«, 94.
Ballon »Preußen«, 31.
Ballon »Radetzky«, 49.
Ballon »Rozé«, 131, 132.
»Ballons sondées«, 94, 95.
Ballons mit Drachenflächen, 92, 135.
Ballons mit Hubschrauben, 135.
Ballon und Drache, 251.
Ballon von Santos-Dumont, 136.
Ballon »Wega«, Dimensionen, 64.
Ballonfahrten über die Alpen, 63.
Ballonfahrt über den Atlantischen Ozean, 85.
Ballonfahrten über den Kanal La Manche, 84.
Ballonfahrten über den Großen Ozean, 83.
Ballonfahrt über die Sahara, 82.
Ballonjagd, 86, 87.
Ballontraggerüst, 126.
Balsan, 28, 29, 40, 43, 44, 46, 47.
Balsans Notizen, 31.
Barograph, 104.
Bartolomeu Lourenço de Gusmão, 21, 146.
Barton, 149.
Bartsch von Sigsfeld, 146.
Bashfort, 6.
Bedingungen, welche ein Motor erfüllen muß, 8, 9.
Benzin-Motoren, 8, 13.
Beobachtungen vom Fesselballon aus, 91.
Beobachtungsergebnisse von Ballons sondées, 100.
Bernoulli, 6.
Berson, 31, 96, 98, 108, 113.
Bersons Hochfahrt in England, 68.
Besançon, 18, 52, 94, 107, 108.
Besatzung des Méditerranéen, 76.
Beschlüsse der internationalen Kommission, 113.
Beschreibung der Kochschen Schaufelradflugmaschine, 243.
Bestandteile, in welche sich lenkbare Ballons teilen, 125.
Bezold, 107, 110.
Bienvenu & Lannoy, 238.
Blanche-Jeanne, 78.
Blick vom Ballon »Wega«, 65.
Blue Hille-Observatorium, 154, 156.
Bojen von Andrée, 60, 61.
Borda, 6.
Boulevard de Sébastopol, Ballon sondées Auffahrten vom, 95.
Bourdiaux und Delalande, 13.
Bradsky, 149, 150.
Brasilianischer Kongreß, 143.
Brasilianische Regierung, 147.
Breite Flächen, 211.
Brewer Griffith, 204.
Bright, 238.
Bruce, 113.
Buat de, 6.
Buchet-Motoren, 13.
Buchholz, 110.
C.
Cailletet, 108, 113.
Cailletetscher Inhalationsapparat, 27.
Campbell, 127.
Campos-Sallas, 143.
Capazza, 88, 89.
Carelli, 225.
Carellis Drachenflieger, 225, 226.
Carton, 24, 25.
Castel, 238.
Castillon de St. Victor, 22, 27, 35, 39, 43.
Centaure, Ballon, 35, 41.
Chanute, 158, 161, 175, 189, 190, 197, 205.
Chanutes System von gewölbten Schachteldrachen, 162.
Cheyne, 51.
Cirrus, Fahrten des, 67.
Clayton Helm, 173.
Contour, 40.
Cossus, 238.
Coxwell, 51.
Coxwell und Glaishers Hochfahrten, 69.
Crocé-Spinelli, 31.
Cuyers lenkbarer Ballon, 148, 151.
D.
Dampfmaschine, 8, 9.
Dampfturbinen, 8, 11.
Dampfwinde, 172.
Daten über Hargrave-Drachen, 160.
Dauer der Fahrten des »Méditerranéen«, 79, 81.
Dauer von Gleitflügen, 193.
Dauerfahrten, 21, 43.
Debayeux, 127.
De Buat, 6.
Degen, 238.
Delagneau, 205.
De la Landelle, 208, 238.
De la Valette, 24, 88.
De Lavals Dampfturbine, 11.
De la Vaulx, 22, 23, 24, 40, 43, 44, 45, 47, 48, 49.
De Ponton d'Amècourt, 238.
De Saint Victor, 22, 27, 35, 39, 43, 44.
Desbureaux, 82.
Deschamps, 35.
Deutsch de la Meurthe, 147.
Deutsch-Preis, 139.
»Deutscher Verein zur Förderung der Luftschiffahrt«, 96.
Deviator von Hervé, 80.
Déviateur aquatique, 84.
Dickson, 57.
Didion, 6.
Dieuaide, 238.
Die wissenschaftlichen Luftfahrten von Assmann, Berson und Groß, 111.
Dimensionen von Ballons sondées, 95.
Dimensionen des Ballons »Wega«, 64.
Dimensionen eines Drachenfliegers zum Tragen eines Mannes, 214.
Dom-Drache, 157.
Doppelballon Rozé, 131.
Doppeldeck-Gleitmaschine, 198.
Doppelflächen-Gleitmaschine, 194, 195.
Doubledecked, 198.
Double-surfaced, 194.
Douglas Archibald, 156.
Drache, 250.
Drache und Ballon, 251.
Drachen auf einem Dampfschiffe, 175.
Drachenaufstiege, 172, 176.
Drachenaufstiege mit Menschen, 179, 181.
Drachenballon aus der Ballonfabrik von A. Riedinger, 93.
Drachenballon, Freifahrten von, 94.
Drachenflieger, 204, 205, 206, 208.
Drachenflieger von Carelli, 225.
Drachenflieger von Henson, 216.
Drachenflieger von Karos, 227.
Drachenflieger von Kreß, 228.
Drachenflieger von Rosborg und Nyberg, 236.
Drachenflieger von Maxim, 217.
Drachenflieger von Whitehead (Weißkopf), 236.
Drachen für drahtlose Telegraphie, 180.
Drachenleinen, 171.
Drachen-Observatorien, 176.
Druckschrauben, 15.
Duhanot, 80.
Dupuy de Lôme, 117.
Dupuis-Delcourt, 50.
Dynamische oder überlastete Ballons, 134.
Dynamos, 8.
E.
Ebert, 113.
Eddy, 154.
Eddy-Drache, 155, 157.
Eddy-Malay Tailless Kite, 156.
Edward C. Bosce, 145.
Eckert, 49.
Eigengeschwindigkeit eines lenkbaren Ballons, 128.
Eigenschaften der für Luftschiffahrt verwendeten Materialien, 18.
Eindrücke bei Freifahrten, 67.
Einfluß lenkbarer Ballons auf die Politik, 153.
Einfluß des Windes, 3.
Einholen von Drachen, 178.
Einrichtung des Gummi-Ballons, 99.
Einsaugen von Sauerstoff, 33.
Eismänner, 113.
Elastizität der Materialien, 19.
Elektrische Motoren, 14.
Elektrische Phänomens, 172.
Encinte von Paris aus einer Höhe von 600 ¯m¯, 36.
Ende der Andrée-Expedition, 62.
Entlastete lenkbare Ballons, 133.
Entstehung der Schrauben, 15.
Entwicklung der Luftschiffahrt, 117.
Entwicklung des persönlichen Kunstfluges, 201.
Enveloppe meteorologischer Instrumente für Ballons sondées, 103.
Ergebnisse der Straßburger Konferenz, 109.
Ergebnisse von Baden-Powells Drachenversuchen, 179.
Erk, 107, 108.
Erschöpfung bei körperlich. Arbeit, 33.
Erste Andrée-Nachricht, 59.
Erste Eindrücke bei Besichtigung des Kreßschen Drachenfliegers, 231.
Erstes Modell von Pénaud, 215.
Erzielung der Stabilität bei Drachenfliegern, 211.
Euler, 6.
Experimentatoren über den Luftwiderstand, 6.
Experimente über den Luftdruck, 5.
Explosiv-Motoren, 13.
Eytelwein, 6.
F.
Fahrtbeschreibung der »Wega«, 64.
Fahrtdauer des »Méditerranéen«, 79, 81.
Fahrt des »Méditerranéen« über das Mittelländische Meer, 74, 80.
Fahrt des »Phönix« am 4. Dezember 1894, 69.
Fahrt des »Saint-Louis«, 41.
Fahrt der »Wega«, 63.
Fahrten bei Windstille, 49.
Fahrten des »Cirrus«, 97.
Fahrten des »L'Aérophile«, 96.
Fahrtentabelle über Gleitflüge, 195.
Fahrtergebnisse von Chanute, 192.
Fahrt von Santos-Dumont am 12. Juli 1901, 139.
Fahrt von Santos-Dumont am 8. August 1901, 140.
Fahrt von Santos-Dumont am 9. September 1901, 140.
Fahrt von Santos-Dumont am 10. Oktober 1901, 140.
Fahrt Santos-Dumonts um den Eiffelturm, 138, 139.
Fahrten bei Monako, 144.
Fahrt von Monako nach Calvi, 144.
Fallschirmballon von Louis Capazza, 88.
Farman, 44.
Faulquier, 78.
Faure, 24, 28, 40, 43, 44, 47, 48, 85.
Ferber, Capitaine, 199.
Fergusson, 173.
Fesselung mehrerer Drachen aneinander, 214.
Feuchtigkeit-, Wärme-, Luftdruckkurven, 107.
Flächen der Flügel, 16.
Flugapparat von Ader, 222.
Flugapparat von Butusow, 197.
Flugarbeit, die der Mensch mit Hilfe seiner Muskeln leisten kann, 201.
Flügelflächen, Leichte, 19.
Flügelflieger, 204, 205, 206, 246.
Flughund, 248.
Flugmaschinen, 203, 251.
Flugmaschinenmotor von Maxim, 11.
Flugsprung, 201.
Flugtechniker Gustav Koch, 241.
Flugtiere, Lebende, 134.
Flug, Wellenförmiger, 196.
Folgerungen aus dem Luftwiderstandsgesetze, 7.
Fonvielle, 95, 96, 107, 108, 113, 142.
Forlanini, 206, 238, 239.
Forlaninis Schraubenflieger, 239.
Formel über Luftwiderstand, 7.
Fränkel, 52, 53.
Franklin, 154.
Franklin-Kite-Klub, 154.
Frères, Richard, 103, 105.
Friedrich Heinrich (Prinz), 113.
Fuess, 105.
Füllsack von Drachenballons, 92.
Füllung des Andréeschen Ballons in Spitzbergen, 58.
Füllung von Ballons im aëronautischen Park von Vincennes, 28.
Fundament von Maschinen, 19.
G.
Gasfeuerung, 10.
Gashältigkeit des Andrée-Ballons, 55.
Gas-Motoren, 8, 13.
Gasverlust bei Meeresfahrten, 86.
Gasverlust durch Diffusion, 58.
Geoffroy, 23.
Geometrische Figur der Experimentalfläche, 6.
Gerlach, 6.
Geschwindigkeit des Falles von Hargrave-Drachen, 213.
Geschwindigkeit, Erforderliche, eines lenkbaren Ballons, 128.
Geschwindigkeit lenkbarer Ballons, Verhalten der, 129.
Gewicht der Luft, 2, 6.
Gewicht einer Pferdestärke, 13.
Gewölbte Flächen, 210.
Gipfeldrache, 163.
Glaisher, 31, 109.
Glaishersche Hochfahrten, 110.
Glaisher- und Coxwell-Hochfahrten, 69.
Gobron-Brillié-Motor, 80.
Godard, 18, 31, 41, 85, 87.
Gondel von Rozé, 132.
Griffith Brewer, 204.
Groß (Hauptmann), 96, 112.
Größe des Luftwiderstandes, 6.
Gummiballon, 98.
H.
Haarhygrometer, 112.
Hahnke, General, 123.
Halteleine, 215.
Hargrave, 164, 207, 216.
Hargrave-Drachen, 158, 160.
Hargrave-Drachen, Geschwindigkeit ihres Falles, 213.
Hargrave-Drache in Straßburg, 160.
Hargrave-Drachen, Losreißen von, 213.
Hargrave-Drachen neuesten Modelles, 161.
Haubendrachen, 158.
Heizölfeuerung, 10.
Helie, 6.
Helm Clayton, 173.
Hensons Drachenflieger, 216.
Hergesell, 106, 107, 108, 112, 113, 175.
Hermetisch abgeschlossene Ballongondel, 35.
Herring, 189.
Herrings-Motor, 12.
Hermite, 52, 94, 107.
Hervé, 84.
Hervéscher Deviator, 80.
Hervieu, 44, 47.
Hinterstoißer, 113.
Hochfahrten, 21, 26.
Hochlassen von Nickel-Drachen, 170.
Hoernes, Ballon-Nachtfahrt nach Posen, 49.
Hoernes »Lenkbare Ballons«, 125, 251.
Hofmann, 228.
Hofmanns Drachenflieger, 228.
Hubschrauben, 15.
Hülle, 125, 132.
Hülle von Rozé, 132.
Humboldt, 110.
Hureau de Villeneuve, 207, 247.
Hutton, 6.
I.
Im Ballon über die Sahara, 82.
Instrumentenfrage, 101.
Instrumente von Richard Frères, 106.
Interessen des Deutsch-Preises, 138.
Internationale aëronautische Kommission in Straßburg, 108.
Internationale Konferenz in Paris, 112.
Internationales meteorologisches Komitee in Upsala, 107.
Irrwege von Andrées Ballon, 62.
J.
Jagd nach dem Ballon, 86.
Janssen, 152, 153.
Jarolimek, 238.
Jeanne Blanche, 78.
Jobert, 207, 247.
Juchmès, 39, 44, 46, 47.
K.
Kaiser Wilhelm II., 110.
Kaptivdrachen, 206.
Karos, 226, 227.
Katastrophe des »Pax«, 146.
Katastrophe von Bradskys Ballon, 150.
Kergarion, Graf, 85.
Kieldrache, 163.
Kiew, 47.
Klaviersaitendraht als Aufhängemittel, 171.
Kleine Flächen, Mittel -- zu erlangen, 211.
Kochs Flügelflieger, 198.
Kochs Schaufelradflieger, 240, 241, 243.
Kochs Stahldrahtgerüste des Schaufelradfliegers, 242.
Kompoundmaschinen, 11.
Konferenz der Direktoren der verschiedenen, meteorologischen Beobachtungsstationen in Paris, 107.
Konstruktion der Luftschrauben, 17.
Konstruktion von Kreß Drachenflieger, 230, 232.
Konstruktion von Weißkopfs Flugapparat, 237.
Koppen, 113, 211.
Kovanko, 108, 113.
Krebs, 117, 121.
Kreß, 207, 228, 229, 247.
Kreß projektierter Drache, 229.
Kreßsche Drachenflieger, 228.
Kreßscher Drachenflieger 1899 bis 1901, 231, 232.
Kreßscher Drachenflieger ex 1902, 233.
Kreßsches Projekt aus dem Jahre 1894, 230.
Krupp, 6.
Kummer, 6.
Künstliche Accumulatoren, 8.
Kurven, aufgenommen von Drachen, 174.
Kurs des »Méditerranéen«, 79.
L.
Labiles Gleichgewicht eines Luftschiffes, 56.
Lachambre, 18.
Ladder Kite, 191.
»L'Aéronauta«, 226, 253.
»L'Aérophile«, 96, 253.
»L'Aérophile II«, 96.
»L'Aérophile III«, 96.
Lager am Modder-River, 180.
Lambert, 50.
Lamsonsche Drachen, 162, 165, 166.
Lamsonscher Flieger, 199.
Lamsons Multiple Folding-Drache, 165.
Lancieren von Flugapparaten, 199.
Landung des »Méditerranéen Nr. I«, 81.
Landungsbild nach Bersons Hochfahrt, 73.
Landungsvorrichtung bei Maxims Drachenflieger, 220.
Langley, 6, 207, 223.
Langley Aérodrom, 224.
Längs- und Querschnitt des Segelradfliegers von Wellner, 245.
Lannoy & Bienvenu, 238.
La ville d'Orléans, 35.
Lebende Flugtiere, 134.
Le Bris, 238.
Lecornu, 162.
Legitimation für in Rußland landende Luftschiffer, 43.
Leichte Flügelflächen, 19.
Leichtestes Material, 18.
Leistungsfähigkeit eines lenkbaren Ballons, 118.
Leiterdrachen, 189.
Lemaître, 88.
Lenkbare Ballons, 97, 251.
Lenkbarer Ballon »Bartolomeu de Gusmão«, 146.
Lenkbarer Ballon von Cuyer, 148, 151.
»Lenkbare Ballons, Rückblicke und Aussichten«, 125, 251.
Lenkbarer Ballon Schwarz, 120, 122.