Die Entwicklung des gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisses in Galizien (1772-1848)
Part 11
Stadion glaubte anfangs, durch schleunige Vollziehung der von ihm beantragten Änderungen der Urbarialregulierung der Gefahr einer neuerlichen Empörung der Bauernschaft zuvorkommen zu können. Noch am 28. März übersendete er den verlangten Patententwurf nach Wien, in welchem, abgesehen von den oben erwähnten Bestimmungen, mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1848 allen untertänigen Wirten, deren gesamte bisherigen Urbarial- und Zehentschuldigkeiten durch die Regulierung nicht um mindestens ein Drittel vermindert worden waren, die Herabsetzung dieser Prästationen auf zwei Drittel gewährt wurde. Den Kreisämtern trug er auf, sich den Robotsschenkungen gegenüber passiv zu verhalten, und erließ ein Kreisschreiben, um die Rechte dritter Personen (insbesondere der Hypothekargläubiger) zu wahren[347]. Doch bereits wenige Tage später erkannte und berichtete er nach Wien, daß nur die vollständige Beseitigung des nexus subditelae den Ausbruch des Bürgerkrieges verhüten könne[348]. Die Zentralregierung schloß sich seiner Auffassung der Lage an und am 17. April 1848 ermächtigte und forderte ihn der Ministerrat auf: "sogleich die Auflassung aller Roboten und untertänigen Leistungen im Namen der Regierung gegen eine künftig zu ermittelnde Entschädigung auf Kosten des Staates auszusprechen, wobei die bestehenden Dienstbarkeiten jedoch unberührt zu bleiben haben und die dafür zu leistende Entschädigung einer künftigen Verhandlung vorzubehalten ist." Ungesäumt kam Stadion dieser Aufforderung nach. Eine Gubernialkundmachung vom 22. April 1848 erklärte "*alle Robot und unterthänige Leistungen*" vom 15. Mai an für *aufgehoben*, ehe noch die galizischen Gutsbesitzer der Aufforderung des Nationalrates nachgekommen waren und am Charsamstag die Fronen erlassen hatten, "damit der Tag der Auferstehung des Erlösers auch der Tag der Auferstehung und Erlösung des Volkes sei."[349] Ein kaiserliches Patent bestätigte diese Verfügung der Landesstelle und brachte die näheren Bestimmungen für ihre Durchführung[350]. Sein Inhalt war folgender:
"Alle Roboten und alle sonstigen unterthänigen Leistungen, sowohl der Grundwirte als auch der Häusler und Innleute, haben mit 15. Mai 1848 aufzuhören."
Die bestehenden Dienstbarkeiten bleiben zwar unberührt. Doch sind die Untertanen fortan gehalten, die Herrschaften für deren Ausübung angemessen zu entschädigen. Die Festsetzung dieses Entgeltes hat mangels gütlichen Übereinkommens der Untertanen mit ihren Herrschaften von Amts wegen zu erfolgen.
Dagegen werden die Gutsherren vom 15. Mai 1848 an befreit: _a)_ von der Entrichtung der Urbarialsteuer; _b)_ von der Verpflichtung zur Unterstützung ihrer bedürftigen Untertanen; _c)_ von der Verbindlichkeit, wo bisher keine Grundbücher bestanden, dieselben zu errichten und zu führen; _d)_ von der Verpflichtung, die Untertanen in Rechtsstreiten zu vertreten; _e)_ von der Leistung eines Beitrages zur Deckung des Aufwandes für die Landessicherheitswache; _f)_ von der Bestreitung der mit der Rekrutenstellung verbundenen Auslagen, welche künftig von den Gemeinden zu tragen sind; _g)_ von der Leistung eines Beitrages zu den Heilungskosten bei epidemischen Menschenkrankheiten, der Lustseuche und Viehseuchen. Mit der tatsächlichen Errichtung der in Aussicht genommenen landesfürstlichen Behörden erster Instanz sollten ferner selbstverständlich die Dominien auch der Lasten ledig werden, die ihnen aus ihrer Stellung als Verwaltungs- und Justizorgane erwuchsen -- also auch speziell der Oktavahaftung. Unter ausdrücklichem Hinweis auf die vom Staat übernommene Verpflichtung zur Entschädigung der Dominien werden schon im Patent die aufgezählten Erleichterungen zu Gunsten derselben mit einem Dritteile des Wertes der bisher bestandenen Schuldigkeit veranschlagt, und als weitere Abzugspost angeführt: der "Wert der Dienstbarkeiten, welche die Untertanen auf dem herrschaftlichen Grunde auszuüben berechtigt sind, sofern diese Dienstbarkeiten durch freiwillige Übereinkommen aufhören, oder sofern solche fortbestehen, das Entgelt, das die Untertanen für den Fortbestand dieser Dienstbarkeiten zu leisten haben."
Nur der Rest also ihrer "rechtmäßig gebührenden" Urbarial- und grundherrlichen Zehentbezüge soll den Bezugsberechtigten auf der Grundlage eines nach den Preisen des Grundsteuerprovisoriums zu berechnenden Wertanschlages vom Staate vergütet werden, hiebei aber auch noch "ein Theilbetrag von 5% für die Kosten und Verluste der Einhebung" in Abzug kommen. Die Feststellung der Mittel zur Bedeckung der "nach den Urbarialpreisen zu berechnenden Vergütung" wurde dem "constitutionellen" Wege vorbehalten. Doch sollten die Bezugsberechtigten schon vor der endgiltigen Ausmittelung ihrer Entschädigungsansprüche Barvorschüsse erhalten.
Schließlich wurde den Parteien, die sich durch die Festsetzung der Vergütungsbeträge beschwert erachten würden, freigestellt, "ihr Ansuchen um ein günstigeres Ausmaß der Vergütung nach den Bestimmungen, welche hierüber seinerzeit erfolgen werden, vor dem Civilrichter geltend zu machen."
* * * * *
Die Durchführung der Grundentlastung, die in Galizien später in Angriff genommen wurde, als in den anderen Kronländern, vollzog sich ungemein rasch. Am 1. März 1857 war die Operation beendet. Die Zahl der Verpflichteten wurde hiebei mit 527.835, jene der Berechtigten mit 4265 ermittelt. Aufgehoben wurden folgende Lasten: *an Diensten*:
16,452.902 Handrobottage, 497.071 einspännige Pferdezugrobottage, 5,313.815 zweispännige " 62.538 dreispännige " 1,381.367 vierspännige " 34.848 einspännige Ochsenzugrobottage, 6,582.339 zweispännige " 9.849 dreispännige " 520.126 vierspännige "
*an Naturalabgaben*:
20.457 n. ö. Metzen Weizen, 91.745 " " Korn, 63.036 " " Gerste, 451.138 " " Hafer, 72 " " Hirse, 926 " " Heide;
*Zehent* im Jahreswerte von 161.597 fl. C. M.;
*an fixen Geldleistungen*: 373.741 fl. C. M.
Das ermittelte *Grundentlastungskapital* betrug: 73,555.370 fl. C. M.[351]
Schwierigkeiten ergab nur die Frage: wer das Grundentlastungskapital aufzubringen habe? Das Reichsgesetz vom 7. September 1848 hatte nämlich die vom Staat im Patent vom 17. April 1848 für Galizien übernommene Verpflichtung zur Entschädigung der Dominien aus Staatsmitteln nicht sanktioniert. Vierthalb Jahrzehnte stritten dann Staat und Land darüber, wer die Grundentlastungsentschädigung zu zahlen habe. Nur um den öffentlichen Kredit nicht zu erschüttern, einigten sich beide über einen provisorischen Zahlungsmodus[352]. Die endgiltige Entscheidung aber brachte erst das auf Grund des Gesetzes vom 5. Juni 1890 geschlossene Übereinkommen zwischen Staat und Land, mit welchem der erstere einen beträchtlichen Teil der Entschädigung übernahm[353].
Die landwirtschaftlichen Servituten wurden auf Grund des Patentes vom 5. Juli 1853 abgelöst[354]. Das Propinationsrecht wurde durch die Grundentlastung nicht berührt. Seine Ablösung wurde erst später in Angriff genommen. Am 1. Januar 1911 wird das Propinationsrecht im ganzen Lande erloschen sein[355].
Schließlich ist festzuhalten, daß in Galizien das Dominikalland auch nach der Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit nicht der Gemeinde einverleibt wurde, sondern als "Gutsgebiet" ein selbständiger Verwaltungskörper blieb, innerhalb dessen der Gutsherr alle Pflichten und Leistungen der Gemeinde zu erfüllen hat[356].
Leibeigenschaft und Untertänigkeit, Frondienst und Schollenpflicht sind nicht etwa verschwunden, weil sie, wie man im 18. Jahrhundert allgemein meinte, dem "Naturrechte" widersprachen, sondern weil sie mit der neuen Wirtschaftsverfassung, die die starke Vermehrung der Bevölkerung verlangt, nicht länger vereinbar erschienen. Die gutsherrliche Arbeitsorganisation machte auch nicht einem Zustande der absoluten Freiheit Platz, wie die Vorkämpfer der Fronablösung gehofft hatten, sondern nur einer anderen Form der wirtschaftlichen Abhängigkeit.
Die alte Agrarverfassung mußte vollständig beseitigt werden; keine Reform war imstande, sie zu erhalten. Davon konnten sich die österreichischen Staatsmänner überzeugen, die sich zwischen 1846 und 1848 vergebens abmühten, eine befriedigende Lösung der Bauernfrage auf der Grundlage der Naturaldienste zu finden.
Die erwarteten segensreichen Wirkungen der Bauernbefreiung freilich sind ausgeblieben. Heute wird von keiner Seite mehr die Notlage der ländlichen Bevölkerung bestritten. Es ginge jedoch über den Rahmen dieser Arbeit hinaus, die Ursachen des wirtschaftlichen Niederganges des galizischen Bauernstandes zu erörtern. Nur das eine muß hier betont werden: in der Durchführung der Grundentlastung dürfen diese Ursachen nicht gesucht werden.
Verzeichnis der benutzten Akten und Druckschriften.
A. Akten.
a) Im Archiv des k. k. Ministeriums des Innern:
II. A. 6 Einrichtung.
III. A. 5. Kreisbereisung.
IV. G. 2. Ackerbau. Urbarmachung oder Gründe. Gemeinden. Ackerbaumaschinen.
IV. H. 2. Ständische Beschwerden.
IV. H. 3. Landtage.
IV. K. Untertanssachen. Untertansbeschwerden.
IV. K. 1. Untertanssachen. Verfahrungsart. Advokaten und Agenten in genere.
IV. K. 2. Untertanssachen. Aufhebung der Leibeigenschaft.
IV. K. 3. Untertanssachen. Untertansleistungen in genere.
IV. K. 4. Untertanssachen. Mühlzwang und Propination.
IV. K. 5. Untertanssachen. Mißhandlung der Untertanen und deren Bestrafung.
IV. K. 6. Untertanssachen. Eigentum und Kaufrecht. Mietgründe. Erbfolge in Bauerngüter.
IV. K. 7. Untertanssachen. Grundzerstückelungen und Abstiftungen.
V. B. 1. Regelung des Steuerfußes.
VI. B. 1. Gerichtseinrichtung. Patrimonialgerichte.
Galizische Unruhen 1846: Faszikel 308-312, 315, Ferner 31 ex 1846; 11 ex 1847; 389, 867, 887 ex 1848
Patentsammlung.
b) im Archiv der k. u. k. allgemeinen Hofkammer:
Faszikel 6850, 7050, 8943.
Faszikel 7117-7119 (Robotabolitionsgeschäft).
c) im k. u. k. Haus-, Hof- und Staatsarchiv:
Staatsratsakten 1772-1780.[A]
B. Druckschriften.
*Arneth*, A. v., Geschichte Maria Theresias. 10. Bd. Wien 1879.
-- Maria Theresia und Joseph II. Ihre Correspondenz sammt den Briefen Joseph's an seinen Bruder Leopold. 3 Bde. Wien 1867/68.
*Balzer*, O., Reformy spóleczny i polityczny Konstitucyi 3. Maja. W Krakowie 1891.
*Beilagen*, Nr. 70, zu den stenograph. Protokollen der X. Session des österreichischen Abgeordnetenhauses. Wien 1886.
*Betrachtungen* über die Verfassung von Galizien, die Ursachen seines Verfalls und die Mittel, dem Lande wieder aufzuhelfen. 1790. (Bei Grellmann, I. S. 173-228.)
*Bobrzyński*, M., Karta z dziejów ludu wiejskiego w Polsce. (Rocznik akademii umiejętności w Krakowie. 1891/92. S. 153-195).
*Bochenski*, A., Beitrag zur Geschichte der gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisse in Polen auf Grund archivalischer Quellen der Herrschaft Kock. Krakau 1895.
*Brünneck*, W. v., Die Aufhebung der Leibeigenschaft durch die Gesetzgebung Friedrich des Großen und das allg. preuß. Landrecht. (Zeitschrift d. Savigny-Stiftung f. Rechtsgeschichte. Germ. Abth. X. S. 24-62.) 1889.
*Chłopach*, O., przez***. Wydanie J. N. Bobrowicza. Lipsk 1847. VIII + 191 S.
*Chwalkowski*, N. de Chwalkowo, Regni Poloniae ius Publicum. Regiomonti 1684.
*Czörnig* K., Frhr. v., Ethnographie der österreichischen Monarchie. 3 Bde. Wien 1857.
-- Statistisches Handbüchlein. Wien 1861.
*Demian*, J. A., Darstellung der österreichischen Monarchie nach den neuesten statistischen Beziehungen. 4 Theile in 6 Bden. Wien 1804/7.
*Drdacki*, Ritter v. *Ostrow*, M., Die Frohnpatente Galiziens. Ein Beitrag zur Kunde des Unterthanswesens. Wien 1838.
-- (mit Hinweglassung des Namen Drdacki), Der Bauernkrieg vom Jahre 1846 in der österreichischen Provinz Galizien. Wien 1869.
*Dresner*, Th., Institutionum iuris regni Poloniae libri IV. Zamosci 1613.
*Edicta* et mandata universalia regnis Galiciae et Lodomeriae a die 11. Sept. 1772 initae possessionis promulgata, und *Continuatio* etc. Leopoli 1772-1818 (sogenannte *Piller'sche Gesetzsammlung*.) 46 Bde.
*Franz des Zweiten* politische Gesetze und Verordnungen f. d. österr., böhm. und gal. Erbländer.
*Fredro*, A. M., Scriptorum seu togae et belli notationum fragmenta. Dantisci 1660.
*Friedenberg*, J. A. de, Tractatus iuridico-practicus de ... Silesiae iuribus. 2 Bde. Breslau 1738/40.
*Galizien* und die Robotfrage. Vom Verfasser der Schrift: Überblick der Verhältnisse in Galizien und Polen. Leipzig 1846. 128 S.
*Gazeta* lwowska. Lemberg 1848.
*Grellmann*, H. M., Statistische Aufklärungen über wichtige Theile u. Gegenstände der österr. Monarchie. 3 Bde. Göttingen 1795-1802.
*Grünberg*, K., Die Bauernbefreiung und die Auflösung des gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisses in Böhmen, Mähren und Schlesien. 2 Bde. Leipzig 1893/94.
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-- Art. "Unfreiheit" (im "Handwörterbuch der Staatswissenschaften". 2. Aufl. VII. Bd. S. 317-337). Jena 1901.
*Grundentlastung*, Die, in Österreich. Nach amtlichen Quellen dargestellt. Wien 1857.
*Guradze*, F., Der Bauer in Posen. (Zeitschrift d. hist. Gesellschaft f. Posen. XIII. Bd. 1898.)
*Hillbricht*, Über die Ablösung gutsherrlicher Rechte überhaupt und mit besonderer Rücksicht auf Galizien. (Der Jurist. 1848. S. 161 bis 184.)
*Heltman*, W., Demokracya polska na emigracyi. Lipsk 1866.
*Kalinka*, V., Der vierjährige polnische Reichstag 1788-1793. Berlin 1896/98. 2 Bde.
---- Galicya i Kraków pod panowaniem Austryackiem. (Erste Ausgabe Paris 1852.) Dzieła X. Bd. W Krakowie 1898.
*Kleczyński*, J., Stosunki propinacyjne w Galicyi. (Wiadomości statystyczne. II. S. 47-193.) Lwów 1876.
*Klunker*, J. L., Die gesetzliche Unterthansverfassung in Galizien. Lemberg 1845/46. 3 Bde.
*Knapp*, G. F., Die Bauernbefreiung und der Ursprung der Landarbeiter in den älteren Theilen Preußens. Leipzig 1887. 2 Bde.
-- Die Landarbeiter in Knechtschaft und Freiheit. Leipzig 1891.
-- Grundherrschaft und Rittergut. Leipzig 1897.
*Konstytucja* 3. Maja 1791 roku z uwagami podawanemi jej twórcom etc. Lipsk 1865.
(*Kortum*, E. B.,) Magna Charta von Galicien o. Untersuchung d. Beschwerden d. galicischen Adels pohlnischer Nation über die österr. Regierung. Jassy 1790. (Bei Grellmann, I. 1-228).
*Korzon*, T., Wewnętrzne dzieje Polski za Stanisława Augusta (1764 bis 1794). W Krakowie 1882/86. 6 Bde.
(*Kraiński*, M. v.,) Memoiren und Aktenstücke aus Galizien im Jahre 1846. Gesammelt von einem Mähren. Leipzig 1847.
*Krasiński*, A. Graf v., Geschichtliche Darstellung d. Bauernverhältnisse in Polen und der wirtschaftlich-rechtlichen Reformen im ersten Decennium der Regierung Stanislaus Augustus. (1764-1774.) 2 Theile. Krakau 1898.
(*Kratter*, F.,) Briefe über den itzigen Zustand von Galizien. 2 Th. Leipzig 1786.
*Krzeczunowicz*, C. v., Betrachtungen über die Behandlung der Streitigkeiten zwischen den gewesenen Herrschaften und den ehemaligen Unterthanen in Galizien. Lemberg 1851.
*Landesgesetzblatt* für das Königreich Galizien etc.
*Leges*, statuta, constitutiones, privilegia regni Poloniae.... a comitiis Visliciae anno 1347 celebratis usque ad ultima regni comitia. 8 Bde. Varsoviae 1732-1780. (Vol. leg.)
*Lelewel*, Joachim, Betrachtungen über den politischen Zustand des ehemaligen Polens und über die Geschichte seines Volkes. Brüssel und Leipzig 1845.
-- Stracone obywatelstwo stanu kmiecego w Polsce. Bruxella 1847.
*Lengnich*, G., Jus publicum regni Poloni. 2 Bde. Gedani 1742.
(*Leszczynski*, St., roi de Pologne,) Oeuvres du philosophe bienfaisant. 4 Bde. Paris 1764.
*Linde*, S., Słownik języka Polskiego. 6 Bde. Lwów 1855.
*Linden*, J., Die Grundsteuerverfassung in den deutschen und italienischen Provinzen der österreichischen Monarchie. 2 Bde. Wien 1840.
*Löwenwolde*, Grf. v., Handbuch der galizischen Gesetze in Auszügen. 1788.
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*Tomaschek*, E., Über die in Galizien geltende Erbfolge in Bauerngüter. (Zeitschrift für österreichische Rechtsgelehrsamkeit etc.) 1840.
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*Widmann*, K., Franciszek Smolka. Lwów 1886.
(*Wielopolski*, Marquis de,) Briefe eines polnischen Edelmannes an einen deutschen Publicisten über die jüngsten Ereignisse in Polen etc. Hamburg 1846.
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*Wybranowski*, A., Drobiazgi z różnych czasów. (Dziennik Polski 1896.)
*Zalaszowski*, N., Jus regni Poloniae. Reimpressum Varsaviae 1742.
(*Zanetti*, S. v.,) Steuer- und Urbarialregulierung Joseph II. in den Teutschen Erblanden und in Galicien. (Bei Grellmann, III. S. 457-536.)
*Zyblikiewicz*, M., Indemnizacya. W Krakowie 1880.
Fußnoten:
[1] Vergl. *Demian*, Darstellung der österr. Monarchie nach den neuesten statistischen Beziehungen. Wien 1804/7. II. Bd.; *Czörnig*, Statistisches Handbüchlein. Wien 1861; *Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild.* Galizien. Wien 1898.
[2] Vergl. *Piekosinski* in den "Rozprawy akademii umiejętności w Krakowie". XVIII. Bd. S. 19.
[3] Vergl. *Stadnicki*, O kniaztwach we wsiach wołoskich z poglądem na wójtowstwa we wsiach na magdeburskiem prawie osadzonych. Lwów 1853. S. 5-13.
[4] *Volumina legum.* Anno 1347: "Quando in iure theuthonico cmetho residet, idem fugere nec recedere non potest nisi hereditate vendita, vel loco sui cmethonem aeque divitem collocet, aut agris ex toto extirpatis, hyemalibusque et aestivalibus seminatis, domino resignando, recedere potest."
[5] *Vol. leg.* Anno 1347: "Si dominus villae opprimat filiam aut uxorem sui cmethonis aut si pro excessu seu culpa heredis ibidem villani bonis ipsorum depraedantur, vel in sententia excommunicationis per annum durant sui Domini ex delicto, in talibus casibus non tantum tres aut quattuor villae eiusdem incolae abire possunt, sed et omnes ibidem habitantes recedant quo unique placebit."
[6] Vergl. *Stadnicki* in der "Bibliotheka naukowa zakładu Ossolinskich." I. Bd. S. 3-32, 129-152; *Maciejowski*, Historya włościan. Warszawa 1874. S. 176 ff.
[7] Vergl. *Korzon*, Wewnętrzne dzieje Polski za Stanisława Augusta. W Krakowie 1882/86. II. Bd. S. 1 ff.; *Balzer*, Reformy spóleczny i polityczny Konstitucyi 3. Maja. W Krakowie 1891. S. 8 ff., 14.
[8] Vergl. *Stadnicki*, O kniaztwach etc. S. 17 ff.; *Lubomirski*, Rolnicza ludność w Polsce od XVI. do XVIII. wieku in "Biblioteka Warszawska" 1857-1862. 1862 II. Bd. S. 21 ff.
[9] *Vol. leg.* A. 1496: "Statuimus quod tantummodo unus filius de villa a patre recedere potest ad servitia, et praesertim ad studia, aut literarum aut artificiorum, reliqui maneant in hereditate cum patribus... Quod si aliquis adolescens villanus praeter istud decretum, fugiens repertus fuerit, sive in civitatibus et oppidis, sive alibi ubicunque, ille domino loci illius a quo fugit, sine iuris strepitu restituatur sub poena quattuordecim marcarum et nihilominus illi, qui eum retinuerint, poena toties quoties secus fecerint soluta, ad restitutionem sunt adstricti."
[10] Vergl. *Bobrzyński*, Karta z dziejów ludu wiejskiego w Polsce in "Rocznik akademii umiejętności w Krakowie". 1891/92. S. 164 f.
[11] *Vol. leg.* A. 1520; *Bobrzyński* a. a. O. S. 166 ff.
[12] "ażeby poddani swoich panów nie pozywali przed króla." (*Bobrzyński* a. a. O. S. 170.) -- *Rakowski*, Entstehung des Großgrundbesitzes in Polen. Berliner Inaug. Diss. 1899. S. 32 f. -- 1546 wies König Siegmund I. die Beschwerde der Bauern von Staniąt gegen die Grundherrschaft mit den Worten zurück: "Nie jest naszym zamiarem, wtrącać się miedzy naszych poddanych i ich kmieci." (*Lubomirski* in B. W. 1861. III. Bd. S. 48).