Die Entstehung der Kontinente und Ozeane
Part 16
[102] /Schiaparelli/, De la rotation de la terre sous l'influence des actions géologiques (Mém. prés. à l'observatoire de Poulkova à l'occasion de sa fête semiséculaire), 32 S. St. Pétersbourg 1889.
[103] /E. Kayser/, Lehrbuch der Geologie #1#, Allgem. Geol., 5. Aufl., S. 88. Stuttgart 1918.
[104] /Hoernes/, Ältere und neuere Ansichten über Verlegungen der Erdachse, Mitt. Geol. Ges. Wien #1#, 158-202, 1908.
[105] /Eckardt/, Das Klimaproblem der geologischen Vergangenheit und historischen Gegenwart (Die Wissenschaft Nr. 31). Braunschweig 1909.
[106] /Reibisch/, Ein Gestaltungsprinzip der Erde, 27. Jahresber. d. Ver. f. Erdk. zu Dresden 1901, S. 105-124. -- Zweiter Teil (enthält nur unwesentliche Ergänzungen) Mitt. d. Ver. f. Erdk. zu Dresden, H. 1, S. 39-53, 1905. -- Die Vorstellung, daß die Erdrinde als Ganzes sich über den Erdkern verschiebt, scheint /Carl Freiherr Löffelholz von Colberg/ zuerst ausgesprochen zu haben (Die Drehung der Erdkruste in geologischen Zeiträumen. Eine neue geologisch-astronomische Hypothese. München 1886, in Kommission bei J. Böcklein).
[107] /Kreichgauer/, Die Äquatorfrage in der Geologie. Steyl 1902. Zu nennen wäre auch die Arbeit von /E. Jacobitti/, Mobilità dell' Assa Terrestre, Studio Geologico, Torino 1912, die mir leider nicht zugänglich ist.
[108] /Simroth/, Die Pendulationstheorie. Leipzig 1907.
[109] Nach /Geyler/ (Verh. d. k. k. Geol. Reichs-Anst. Wien 1876, S. 151) hat sich z. B. in Borneo seit dem Eozän das Klima nicht geändert; Sagopalmen wachsen wie im Eozän noch heute auf den Sunda-Inseln.
[110] /Eckardt/, Paläoklimatologie (Samml. Göschen), S. 10. Leipzig 1910.
[111] /Ramann/, Bodenkunde, 3. Aufl., Berlin 1911, schreibt: „Die Böden der humiden Zonen sind verschieden nach dem herrschenden Klima; sie schließen sich im ganzen den großen klimatischen Zonen an. In den Tropen Laterit und Roterden, im gemäßigten Gebiete die Braunerden, im kühlen gemäßigten und kalten Gebiete die Podsolböden (Bleicherden z. T.).“ Laterit ist überall in den Tropen, Roterde z. B. im Mittelmeergebiet, Braunerde in Mitteleuropa verbreitet. Die rote Farbe des Laterits rührt nach /Passarge/ von kolloidem Eisenhydroxyd her. Nach /Holland/ bildet sich in Indien Laterit nur an Orten, deren Wintertemperatur über 15,5° beträgt.
[112] /Dacqué/, Grundlagen und Methoden der Paläogeographie, S. 432. Jena 1915.
[113] /Passarge/, Die Kalahari, S. 646. Berlin 1904. Der Laterit ist gleichaltrig mit dem „Kalaharikalk“, mit welchem er in der Weise abwechselt, daß /Passarge/ annimmt, er entspreche Waldinseln in den großen Brackwasserseen, welche den Kalk lieferten.
[114] /Frech/, Allgem. Geologie, V. Steinkohle, Wüsten und Klima der Vorzeit. Aus Natur und Geisteswelt #211#, 3. Aufl., S. 108. Leipzig u. Berlin 1918.
[115] /Steinmann/, Über Diluvium in Südamerika, Zeitschr. der D. Geol. Ges. 1906, Monatsber.
[116] Diese und die im folgenden angegebenen Pollagen sind bezogen gedacht auf ein Gradnetz, welches in der heutigen Weise starr mit Afrika verbunden ist. Für die ältere Tertiärzeit hätte dann Deutschland eine 5 bis 10° nördlichere Breite.
[117] /Semper/, Das paläothermale Problem, speziell die klimatischen Verhältnisse des Eozän in Europa und im Polargebiet. Zeitschr. Deutsch. Geol. Ges. #48#, 261, 1896.
[118] /Waagen/, Unsere Erde, München, Allg. Verl.-Ges., o. J. Da /Waagen/ die Verschiebung Nordamerikas nicht berücksichtigt, schließt er hieraus auf eine Pollage bei den Aleuten. Schiebt man aber Nordamerika an Europa heran, so findet man wieder die obige Pollage.
[119] /Frech/, Allgem. Geol. #5#, Steinkohle, Wüsten und Klima der Vorzeit. Aus Natur und Geisteswelt #211#, 3. Aufl. Leipzig und Berlin 1918. /Dacqué/ bezeichnet das kretazische Glazial Australiens allerdings als unsicher.
[120] Siehe z. B. /Neumayr-Uhlig/, Erdgeschichte, 2. Aufl., S. 263. Leipzig und Wien 1895.
[121] Für das Eozän dürfte aber Aussicht bestehen, sogar beide Polarkappen festzulegen. Vgl. Fig. 24, S. 67.
[122] E. /Kayser/, Lehrb. d. allgem. Geol., 5. Aufl., S. 649. Stuttgart 1918.
[123] W. /Gothan/, Die Jahresringlosigkeit der paläozoischen Bäume. Naturw. Wochenschrift, N. F. 10, Nr. 28, 1911 (zitiert nach /Kayser/).
[124] Danmark-Expeditionen til Grönlands Nordöstkyst 1906-1908, #3#, Nr. 12: /Nathorst/, Contributions to the Carboniferous Flora of North-eastern Greenland. Köbenhavn 1911.
[125] /Kreichgauer/, Die Äquatorfrage in der Geologie. Steyl 1902.
[126] /Taylor/, Bearing of the tertiary mountain belt on the origin of the earth's plan. B. Geol. S. Am. #21#, 2, Juni 1910, S. 179-226.
[127] Es ist wesentlich, daß der Schwerpunkt der Scholle oberhalb des Auftriebspunktes liegt. Wäre es umgekehrt, so würde eine Äquatorflucht die Folge sein. Die Polflucht setzt voraus, daß die Dichtezunahme nach unten im Sial jedenfalls nicht merklich rascher ist als im Sima, eine Annahme, die wohl ohne weiteres plausibel ist.
[128] G. J. #40#, 294-299, 1912.
[129] /Wettstein/, Die Strömungen des Festen, Flüssigen und Gasförmigen und ihre Bedeutung für Geologie, Astronomie, Klimatologie und Meteorologie. Zürich 1880.
[130] /Reibisch/, Ein Gestaltungsprinzip der Erde. 27. Jahresber. d. Ver. f. Erdk. z. Dresden, S. 105-124, 1901.
[131] /Kreichgauer/, Die Äquatorfrage in der Geologie. Steyl 1902.
[132] /Semper/, Das paläothermale Problem, speziell die klimatischen Verhältnisse des Eozän in Europa und im Polargebiet. Zeitschr. Deutsch. Geol. Ges. #48#, 261, 1896.
[133] Vgl. /Dacqué/, Grundl. u. Meth. d. Paläogeographie, S. 273, Jena 1915, und /Rudzki/, L'âge de la terre, Scientia #13#, No. XXVIII, 2, S. 161-173, 1913.
[134] /Königsberger/, Berechnungen des Erdalters auf physikalischer Grundlage, Geol. Rundsch. #1#, S. 241, 1910.
[135] Danmark-Ekspeditionen til Grönlands Nordöstkyst 1906-1908 under Ledelsen af L. /Mylius-Erichsen/ #6# (Meddelelser om Grönland #46#). Köbenhavn 1917.
[136] Vgl. mein Referat in Astr. Nachr. #208#, Nr. 4986, Mai 1919.
[137] In meinen früheren Veröffentlichungen war der Betrag der Längenänderung wesentlich kleiner angegeben, so daß mit Rücksicht auf den mittleren Fehler der Beobachtungen noch keine völlige Sicherheit des Resultats bestand. Diese Angaben beruhten auf einer vorläufigen Berechnung der Längen der Danmark-Expedition. Die inzwischen erfolgte endgültige Berechnung ergibt, wie oben angegeben, einen größeren Längenunterschied, so daß nunmehr kein Zweifel an der Realität bleibt.
[138] Bei der Landesaufnahme der Färöer 1890 bis 1900 zeigte sich, wie J. P. /Koch/ mir mitteilte, eine auffallende Drehung des nördlichen Teiles der Inselgruppe gegen den südlichen, welche man, da sie für Beobachtungsfehler viel zu groß war, schließlich auf verkehrtes Zusammenkleben der älteren Karten zurückführen zu müssen glaubt. Da aber auch die Länge und Breite der Inselgruppe -- letztere um nicht weniger als zwei Bogenminuten! -- anders ausfielen als bei der ersten Vermessung, scheint diese Annahme doch nicht zulässig zu sein. Obwohl die Größe des Betrages den Verdacht nahelegt, daß diese Unstimmigkeit doch auf andere Ursachen zurückzuführen ist, bleibt doch die Möglichkeit bestehen, daß es sich auch hier um reelle Verschiebungen handelt, die dann allerdings außergewöhnlich stark wären. Jedenfalls bedarf die Angelegenheit dringend einer Revision.
[139] /Galle/, Entfernen sich Europa und Nordamerika voneinander? Deutsche Revue, Febr. 1916.
[140] Vgl. den Jahresbericht d. preuß. Geodät. Instituts in Vierteljahresschrift d. Astron. Ges. #51#, 139.
[141] /Günther/, Lehrb. d. Geophysik #1#, 278. Stuttgart 1897.