Die Entstehung der Kontinente und Ozeane

Part 14

Chapter 143,171 wordsPublic domain

Die größte Änderung ist also bei dem Abstand Grönlands von Europa zu erwarten. Die Bewegung ist hier eine ostwestliche, die astronomischen Ortsbestimmungen können also nur eine Vergrößerung der Längendifferenz, nicht der Breitenunterschiede, ergeben. Es ist in der Tat vor kurzem gelungen, diese Vergrößerung der Längendifferenz Grönland-Europa exakt nachzuweisen. J. P. /Koch/ hat im sechsten Bande der Ergebnisse der Danmark-Expedition[135] in dessen Hauptteil „Survey of Northeast Greenland“ auf S. 240 in einem „The drift of North Greenland in a westerly direction“ überschriebenen, 16 Seiten langen Kapitel[136] die Frage der Bewegung Grönlands auf Grund der Längenbestimmungen von /Sabine/ (1823), /Börgen/ und /Copeland/ (1870) und /Koch/ (1907) in sorgfältigster Weise untersucht und dabei eine Verschiebung Grönlands nach Westen gefunden, welche betrug

im Zeitraum 1823-1870 420 m oder 9 m pro Jahr „ „ 1870-1907 1190 „ „ 32 „ „ „

Die Längenbestimmungen sind nicht genau an der gleichen Stelle ausgeführt. /Sabine/ beobachtete am Südufer der nach ihm benannten Insel, /Börgen/ und /Copeland/ ebendort, aber an einer etwas anderen Stelle, /Kochs/ Beobachtungen waren dagegen erheblich nördlicher, am Danmarkshafen auf Germanialand angestellt, waren jedoch durch ein Dreiecksnetz mit der Sabine-Insel verbunden. Die aus dieser Übertragung entspringenden Ungenauigkeiten wurden von /Koch/ in eingehendster Weise untersucht, und es wurde festgestellt, daß sie gegenüber der Ungenauigkeit der Längenbestimmungen selber vernachlässigt werden können. Diese Ungenauigkeit der Längenbestimmungen, die in allen drei Fällen durch Mondbeobachtungen gewonnen wurden, sind, wie bei dieser Methode unvermeidlich, recht groß; sie werden durch den „mittleren Fehler“ ausgedrückt, der aus der inneren Übereinstimmung der Beobachtungsreihen abgeleitet wird. Dieser mittlere Fehler beträgt:

1823 etwa 124 m 1870 „ 124 „ 1907 „ 256 „

Vergleichen wir diese mittleren Fehler, die uns den Grad der Ungenauigkeit der Längenmessungen angeben, mit den beobachteten Änderungen der Länge, so ist ersichtlich, daß die letzteren den mittleren Fehler weit übersteigen. Es ist also nicht mehr möglich, diese Längenänderungen der Ungenauigkeit der Messungen zur Last zu legen, wir haben sie vielmehr als reell zu betrachten[137].

Die Bedeutung dieses ersten Nachweises von Kontinentalverschiebungen durch astronomische Ortsbestimmungen kann meines Erachtens gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wie unsere Tabelle lehrt, ist ein noch größerer Betrag bei Kap Farvel zu erwarten, und es müßte hier, wenn man die viel genauere funkentelegraphische Längenbestimmung benutzt, in noch viel kürzerer Zeit möglich sein, die Verschiebung zu ermitteln. Da Island seit 1906 durch Kabel mit Europa verbunden ist, müßte sich auch hier die Verschiebung durch telegraphische Längenmessung im Laufe von fünf bis zehn Jahren einwandfrei ermitteln lassen[138].

Weniger günstig liegen offenbar die Verhältnisse bei der Längendifferenz Europa-Nordamerika. Nach unserer Tabelle ist hier ein jährlicher Zuwachs des Abstandes von zwei bis drei Metern zu erwarten, aber diese Zahl gilt als Mittel seit dem Abriß Neufundlands von Irland. Seitdem scheint sich die Bewegungsrichtung Nordamerikas durch den Abriß von Grönland geändert zu haben, indem sie sich mehr nach Süden richtete. Dies geht aus der heutigen Lage zu Grönland hervor und wird auch bestätigt durch die beginnende Stauchung der kalifornischen Halbinsel und die Sprungrichtung bei der Erdbebenspalte von San Franzisko. Es läßt sich also schwer sagen, wie groß hier der zu erwartende heutige Zuwachs der Längendifferenz ist. Man kann nur so viel sagen, daß er jedenfalls kleiner sein wird als die genannte Zahl. Aus den vorliegenden, mit dem Kabel gewonnenen transatlantischen Längenbestimmungen von 1866, 1870 und 1892 hatte ich seinerzeit auf eine tatsächliche Vergrößerung des Abstandes von vier Metern pro Jahr geschlossen. Nach /Galle/[139] sind jedoch die dabei zugrunde gelegten Messungen unrichtig kombiniert, wodurch der Betrag zu groß wird. Kurz vor dem Kriege war mit Rücksicht auf unsere Frage eine neue Längenmessung mit Amerika im Gange, die auch durch eine funkentelegraphische Messung kontrolliert wurde. Obwohl diese Messung durch Zerschneiden des Kabels bei Kriegsbeginn vorzeitig abgebrochen wurde und infolgedessen das Resultat nicht die wünschenswerte Genauigkeit besitzt, scheint doch daraus hervorzugehen, daß die Veränderung noch zu klein ist, um als gesichert gelten zu können. Es wurde nämlich für den Längenunterschied Cambridge-Greenwich gefunden[140]:

1872 4ʰ 44ᵐ 31,016ˢ 1892 4ʰ 44ᵐ 31,032ˢ 1914 4ʰ 44ᵐ 31,039ˢ

Die älteste Bestimmung von 1866, für welche ich 4ʰ 44ᵐ 30,89ˢ gefunden hatte, ist als zu ungenau fortgelassen worden. Es ist hiernach wohl sehr zu wünschen, daß eine neue vollständige Längenbestimmung ausgeführt wird, aber man wird mit der Möglichkeit rechnen müssen, daß die Verschiebung zu klein ist, um mit Rücksicht auf den mittleren Fehler der Beobachtung schon jetzt sicher wahrgenommen zu werden.

Vielleicht wird es aber möglich sein, die Verschiebung Nordamerikas durch korrespondierende Breitenbestimmungen mit Grönland zu ermitteln. Nach unserer Tabelle hat sich Labrador mit einer mittleren Geschwindigkeit von 8 bis 16 Meter pro Jahr von Südgrönland nach SW bewegt. Nehmen wir an, daß hiervon etwa sechs Meter pro Jahr auf die Breitenänderung entfallen, so würde sich der Breitenunterschied dieser beiden Orte jährlich um etwa 0,2″ vergrößern, ein Betrag, der durch die viel genaueren Breitenbestimmungen in relativ kurzer Zeit ermittelt werden könnte. Auch bei der Breitendifferenz Madagaskar-Afrika und vielleicht sogar Vorderindien-Afrika und Australien-Wilkesland besteht wohl Aussicht, ihre Änderung durch wiederholte korrespondierende Breitenbestimmungen in nicht allzu langer Zeit zu messen.

Zum Schluß sei noch auf die bekannte Erscheinung der säkularen Breitenabnahme der europäischen und nordamerikanischen Sternwarten hingewiesen. Nach A. /Hall/[141] sind folgende Breitenabnahmen als gesichert zu betrachten: bei Washington in 18 Jahren um 0,47″; bei Paris in 28 Jahren um 1,3″; bei Mailand in 60 Jahren um 1,51″; bei Rom in 56 Jahren um 0,17″; bei Neapel in 51 Jahren um 1,21″; bei Königsberg i. Pr. in 23 Jahren um 0,15″; bei Greenwich in 18 Jahren um 0,51″. Auch für /Pulkowa/ ergibt sich nach /Kostinsky/ und /Sokolow/ eine säkulare Breitenabnahme. Die Ursache dieser Breitenänderungen kann entweder die Polflucht der Kontinente oder eine Verlegung des Pols nach der vom Atlantik abgewendeten Seite hin sein. Im ersteren Falle wäre zu erwarten, daß Japan gleichfalls eine Breitenabnahme hat, im letzteren müßte hier die Breite zunehmen. Bevor einwandfreie Beobachtungen aus Ostasien vorliegen, wird man eine Entscheidung hierüber kaum treffen können. Zum Vergleich sei nur angeführt, daß für die Zeit zwischen Eozän und Eiszeit (etwa zehn Millionen Jahre) eine totale Polverschiebung von etwa 65°, das ist 0,02″ pro Jahr, resultiert.

Namen- und Sachregister.

Abessinien 17-18, 84.

Abkühlung der Erde 98.

Abrolhos-Bank 18, 69.

Abtragung 33.

Abyssische Sedimente 53.

Afrikanische Streichrichtungen 77.

Ägäisches Meer 39.

Agassiz 109.

Airy 5-6.

Akdargebirge 84.

Alaska 108.

Algonkische Eiszeit 118.

-- Faltung 75.

Alpenfaltung 2, 32.

Altaiden, transatlant. 76.

Altersbestimmungen, absolute 126.

Amazonas 78.

Ameisenbären 104.

Amerikanische Brücke 80.

Ami 76.

Ampferer 2, 33.

Anden 35.

Andrée 1-2, 20, 56, 75, 88.

Antarktika 62 ff., 92.

Antarktische Brücke 87.

Antillen 46, 70, 77.

Arakan, Blattverschiebung 49.

Araukarien in Westantarktika 104.

Arber 114.

Arldt 7-8, 59, 63-65, 71 bis 73, 79, 86-87.

Armorikanische Faltung 75-76.

Arvaligebirge 84.

Astronomische Ortsbestimmung 125 ff.

Atlantischer Küstentyp 51.

-- Laven 51.

Atlantische Spalte 66 ff.

Atlas 69, 76-77.

Aufreißen, erstes, der Lithosphäre 59.

Auftriebspunkt der Kontinentalscholle 121.

Ausdehnungskoeffizient 2.

Ausgleichsfläche 24.

Australische Eiszeit 103.

-- Faunen 86.

-- Kordilleren 90-91.

Azoren 68, 77.

Bäreninsel 108.

Barsche 72.

Barus 25.

Basedow 112.

Bebenwellen 20.

Becke 51.

Benndorf 24, 27.

Bergeat 52.

Beringstraße 8-9, 81-82, 107.

Bermudas-Inseln 112.

Bertrand 2, 76.

Beuteltiere, (Ries.-), Australiens 103.

Biskaya, Golf von 68.

Bismarck-Archipel 90.

Blattverschiebung 49.

Blaubänder 48.

Börgen 127.

Borneo 97.

Böse E., 1.

Braunkohlensümpfe 114.

Brasilien, permokarbon. Glazial 116.

--, Streichrichtungen 78.

--, Verwandtsch. m. Westantarktika 104.

Breite Mitteleuropas in der Erdgeschichte 100.

Breitenabnahme europäischer Sternwarten 130.

Brotfruchtbaum 112.

Brüche von Ostafrika 36.

Brücken (Liste) 64.

Buntsandstein 113.

Burckhardt 65, 87-88.

Caledonisches Gebirge 75.

Californische Randkette 49.

Callabonna-See 103.

Canadische Caledoniden 75.

Canaren 68, 77, 120.

Cap Farvel 73.

Capgebirge 79.

Cap San Roque 78.

Capverden 68, 77, 120.

Carbon. Rekonstruktion 61.

-- Flora 114.

-- Pollage 114 ff.

-- Faltungen 75.

-- -- in Südafrika 79.

Cascadengebirge 106.

Cayeux 3.

Cedar-Berge 79.

Ceylon 90.

Chamberlin 105.

Chile 109.

China 116, 118.

Clarke 22.

Cloos 26.

Colberg, Löffelholz von 96.

Continentalrand 39 ff.

Continentalschollen, Problem der 3.

Contractionstheorie 1.

Copeland 127.

Coranaberge 84.

Cross 23.

Dacqué 4, 7, 75, 100, 103, 110, 112, 126.

Dall 108.

Dana 1.

Danmark-Expedition 127.

Darwin, G. H. 12.

Dawson 76.

Day 25.

Deckfalten 2.

Depression durch Inlandeis 4.

Deutschostafrika, Brüche 36.

Devonische Pollage 118.

Dicke der Kontinentalschollen 23.

Diener C., 9, 65, 81-82, 88.

Diluviale Pollage 101 ff.

Diprotodon 103.

Doelter 25, 26.

Doppeltes Niveau der Erdrinde 15.

Drakestraße 48, 70.

Druckverteilung im Kontinentalrand 41.

Drygalski v., 56, 105.

Dutton 5.

Eckardt 58, 96, 98.

Ecuador 97.

Edentaten, südamerik. 104.

Eiszeit 101 ff.

Eliasgebirge 106.

Endmoränen 76.

Eozäne Pollage 108.

Epilophische Sedimente 53.

Erdbebenverwerfung von San Franzisko 50.

Erdbebenwellen 20.

Erdmagnetismus 18.

Euler 27, 93-96.

Evans 11.

Falklandsinseln, karbon. Vereisung 116.

Faltung 30 ff.

--, Abnahme im Laufe der Erdgeschichte 60.

Faltungskraft 34.

Faultiere 104.

Faye 5.

Feigen 112.

Fernando Póo 68.

Fidschi-Inseln 55.

Fisher O., 5.

Fjordküsten 5.

Franz-Joseph-Land, tertiäre Flora 108.

--, triassische Flora 113.

Frech 65, 104, 112, 114.

Friedlaender J., 19.

Fritz 65.

Gagel 42, 77.

Galle 129.

Gartenschnecke 72.

Gebirgsfaltung 30 ff.

--, Abnahme im Laufe der Erdgeschichte 60.

Geer de, 4.

Geikie 105.

Gentil 77.

Geosynklinale 5.

Geothermische Tiefenstufe 25-26.

Geyler 97.

Gezeitenwelle im festen Erdkörper 122.

Gilbert 23.

Gipfelhöhen, Gleichartigkeit in den Alpen 6.

Girlanden 42 ff., 120.

Glossopterisflora 116.

Godávari 85.

Gondwanaland 85 ff.

-- -schichten 85.

Gondwanische Brücke 86.

Graban 93.

Grabenbrüche 36, 123.

Granitaufschmelzungen 26.

Grinnell-Land, tert. Flora 72 108.

--, Verschiebung geg. Grönland 74.

Groll 15, 48, 53, 66.

Grönländische Flora 72.

-- Tertiärflora 108.

-- Inlandeis 105.

Grönland, Verschiebung 127-128.

Grosse 116.

Grundmoränen in Europa 105.

-- in Nordamerika 106.

Günther 130.

Gürteltiere 104.

Hall 30, 130.

Halle 114.

Hammer 33.

Handlirsch 65.

Harris 108.

Haug 30, 42, 65.

Hayford 24.

Hebriden 75.

Hebung 4.

-- Skandinaviens 28.

Hecker 5, 6, 26, 38, 57.

Hedley 85, 87, 89-90.

Heer 108, 109.

Heidekraut 72.

Heil 124.

Heim, Albert 1-3, 5, 126.

Heliumgehalt der Gesteine 126.

Helmert 5, 24, 40.

Himalaja 32, 83.

Hindukusch 84.

Hinterindien, Tiefenkarte 49.

Hipparion 106.

Hise, van 34.

Höhenstatistik d. Erdrinde 14.

Holland 99.

Horn 43.

Hörnes 96.

Hough 27.

Howe-Insel, Lord 91.

Hudson-Bai 68.

-- -Mündung, mioz. Flora 108.

-- -Straße 68.

Hypsometrische Kurve der Erdoberfläche 14.

-- --, ehemalige u. künftige 59.

Iherin, v., 65.

Inlandeis 4 76.

Inlandeis, fossiles 106.

-- von Grönland 105.

Innenwärme der Erde 98.

Inselgirlanden 42 ff.

Inselreihen der Pazifik 47.

Interglazialzeiten 102, 106.

Internat. Breitendienst 92.

Irmscher 65.

Irvinfluß 90.

Island 17, 66, 73.

Isostasie 4.

--, Gültigkeitsbereich 6.

Jacobitti 97.

Jahresringe an karbonischen Hölzern 114.

-- an altkretazischen Koniferen 112.

Jan Mayen 73.

Japan, tertiäres Klima 107.

Jaworski 77.

Jujuy-Schichten 109.

Jura, Pollage 112.

Kabelzerreißung 52.

Kalaharikalk 102.

Kaledonisches Gebirge 75.

Kalifornische Randkette 49.

Kamerunlinie 68-69.

Kanadische Kaledoniden 75.

Kanaren 68, 77, 120.

Kap Farvel 73.

Kapgebirge 79.

Kap San Roque 78.

Kapverden 68, 77, 120.

Karbonische Faltungen 75.

-- -- in Südafrika 79.

-- Flora 114.

-- Pollage 114 ff.

-- Rekonstruktion 61.

Karpinsky 65.

Kaskadengebirge 106.

Katzer 65, 87.

Kayser E., 1-3, 16, 34, 52, 60, 96, 114.

Keidel 79.

Kelvin Lord, 26, 93.

Kerguelen 108.

Klimagürtel 99.

Klimakurve 100.

Koch, Lauge 74.

--, J. P. 127-128.

Koert 116.

Kohlenlager 76 99.

Kohlschütter E. 38.

Kohn H. 7.

Koken 65, 116, 117.

Kongo, permokarbonisches Glazial 116.

Königsberger 126.

Kontinentalrand 39 ff.

Kontinentalschollen, Problem der 3.

Kontraktionstheorie 1.

Köppen 6, 9, 81, 121.

Korallen 99, 108, 112.

Koranaberge 84.

Kossinna 53.

Kossmat 65.

Kostinsky 130.

Kräfte der Faltung 34.

-- -- Verschiebung 121.

Kreichgauer 11-12, 35, 97-98, 106-107, 113 bis 115, 119, 121, 124.

Kreide, Glazialspuren in Australien 112.

--, Pollage 110.

Krit. Druck des Wassers 52.

Krümmel 17, 19, 53.

Küstentyp, atlantischer u. pazifischer 51.

Labrador 66.

Landbrücken 8.

--, Liste 64.

Längendifferenzen 127.

Laplace 92.

Lapparent 65.

Laterit 99.

-- in Südafrika 102.

Laven, atlantische und pazifische 51.

Leconte 106.

Lemoine 77, 78, 84.

Lemurien 82 ff.

Lepidodendron 114.

Liapunow 12.

Löffelholz von Colberg 96.

Lorbeer 107.

Lord Howe-Insel 91.

Lugeon 2.

Lumbricinen 71.

Lyell 2.

Mächtigkeit der Kontinentalscholle 23-24.

Macquarie-Brücke 88.

Macropus 103.

Madagaskar 84.

Madeira 77.

Magnetismus 18.

Magnolien 107, 108.

Malakka 49.

Mammut 102.

Manganknollen um Glazialgeschiebe 109.

Marshall 91.

Massendefizit unter Gebirgen 5.

Mastodon 106.

Matthew 65.

Megatherium 104.

Meißner, O. 51.

Meridionale Spalten 123.

Mexiko 116.

Meyer, O. E. 36.

Michael 25.

Michaelsen, W. 65, 86.

Miolania 103.

Miozän, Pollage 107.

Mittelatlantische Bodenschwelle 55 ff.

Mittelmeerische Bruchzone 123.

Mittlere Tiefe d. Ozeane 53.

Moa 103.

Mohn 5.

Mohorovičič 24.

Mondabschleuderung 12.

Moolengraaff 42, 116.

Moränen 76, 101.

Mozambique-Kanal 84.

Murray, John 17.

Mylodon 104.

Myrte 107.

Nachhinken isostatischer Bewegungen 5, 28.

Nathorst 72, 96, 114, 116.

Neufundland 68.

Neuguinea, Tiefenkarte 89.

Neumayr 36, 65, 96, 107 bis 109, 112.

Neu-Pommern 57, 90.

Neuseeland 91, 103, 110, 113.

Neusibirische Inseln 102.

-- --, fossiles Inlandeis 106.

Newcomb 27.

Nife 24.

Niger, 77.

-- -Delta 69.

Nippoldt 18.

Nordatlantische Beziehungen 71.

Nordenskjöld 112.

Nordost-Grönland 114.

Nordpazif. Brücke 81-82.

Nothofagen in Westantarktika 104.

Nummuliten 99, 109, 110.

Obst E., 37.

Old Red 73, 118.

Oligochaeten 65.

Oligozäne Pollage 108.

Omori F. 20.

Ortmann 65.

Osborn 65.

Ostafrikanische Brüche 36, 83.

Ostasien 43 ff.

Paleozän, Pollage 110.

Pampaslehm 104.

Panama 80.

Panthalassa 58.

Papua-Fauna Australiens 86.

Passarge 77, 99, 102.

Patagonien 103.

--, Eiszeit 109.

Pazifische Inselreihen 59.

-- Kontinent 87-88.

-- Küstentyp 51.

-- Laven 51.

Penck 7, 10, 58, 76, 107, 117, 126.

Pendulationstheorie 97.

Perlewitz 57.

Perlmuschel 71.

Permanenz d. Kontinentalschollen 4.

-- der Ozeane 9-10.

Permische Eiszeit 116.

Permokarbonische Pollage 113.

Pfeffer, G. 7, 22.

Pferd 106-107.

Pflanzengeographie 66.

Pheretima 89.

Pickering 12.

Pliozäne Pollage 107.

Pockels 27.

Podsolböden 99.

Point Barrow, fossiles Inlandeis 106.

Polflucht 12, 119.

Polfluchtskraft 121.

Pollagen, Tabelle 118.

Polschwankungen 26, 92.

Polwanderungen 92 ff.

-- als Folge d. Kontinentalverschiebung 122.

Präkordilleren 120.

Pratt 5, 40.

Pyrenäen 68.

Quartäre Pollage 101 ff.

Quitzow 25.

Raclot 18.

Radioaktivität d. Gesteine 1.

Ramann 99, 114.

Randbrüche 41.

Rasmussen, Knud 74.

Reade 30.

Rebeur-Paschwitz, v. 26.

Regenwürmer 65, 71.

-- Australiens 86.

Reibisch 96-98, 124.

Reibung 47.

-- der Gezeitenwelle 122.

Rekonstruktion für Karbon 61.

-- -- Eozän 67.

-- -- Quartär 101.

Riasküsten 76.

Richthofen, F. v. 43.

Riesen-Faultier 104.

-- -Känguruh 103.

-- -Pinguin 104.

Robeson-Kanal 74.

Roterden 99.

Roter Tiefseeton 17.

Rotes Meer 38.

Rücker, A. W. 18.

Rudisten 99, 110.

Rudzki 2, 4, 12, 50.

Russel 106.

Säbeltiger 106.

Sabine 127.

Sachalin, Miozän 108.

Sagopalmen auf Borneo 97.

-- auf Franz-Joseph-Land 113.

Saiga-Antilope 102.

Sal 22.

Salter 76.

Salt Range 118.

Salzlager 99, 113.

Sambesi 114.

San Franzisko, Erdbebenverwerfung 50.

Saurier 113.

Schardt 2.

Scharff 72.

Scharung 84.

Schelfe 30.

Schenck 109.

Schiaparelli 93-95.

Schiötz 39.

Schlichtheit des Meeresbodens 19.

Schmelztemperaturen 25.

Schmelzung von unten 32.

Schott G., 57.

Schreibkreide 3.

Schrumpfungstheorie 1 ff.

Schuchert 65.

Schwarz, E. H. L. 11, 122.

Schwarzschild 12.

Schweiz, miozänes Klima 108.

Schweremessungen im Gebirge 5.

-- auf See 5.

-- in Ostafrika 38.

-- im Roten Meer 38.

-- an atlantischen und pazifischen Küsten 51.

-- über d. Tonga-Rinne 57.

-- am Fuß des Himalaja 85.

Schwerestörung am Kontinentalrand 40.

Schwerpunkt der Kontinentalscholle 121.

Schweydar 26-28.

Schwingungspole und Schwingungskreis 97.

Sedimentschale, Dicke 22.

See 12.

Seismische Wellen 20.

Semper 72, 96, 109, 124.

Senftenberg 108.

Senkung 5.

Sequoien 108.

Seychellen-Bank 55.

Sial 22.

Sibirien, diluviales Klima von 102.

Siegellack 28.

Sierren von Buenos Aires 19.

Sigillarien 114.

Sima 22.

Simroth 10, 88, 97.

Sokolow 130.

Somaliland 18, 83.

Sörgel 9, 15, 88.

Spaltung 36, 123.

Spez. Gew. der Gesteine 23.

Spitaler, 27.

Spitzbergen, Oligozäne Flora 108.

--, Karbonische Ablagerungen 73.

Staffelfalten 33.

Staffelung der ostasiatischen Girlanden 46.

Starrheitsgrad der Erde 26.

Stegocephalen 113.

Steinkohlengürtel 114.

Steinmann 58, 79, 103, 109, 126.

Steppenklima, interglaziales, in Europa 102.

Stirnwiderstand 47.

Stokes 6.

Strandlinien 4.

Streichrichtung in Afrika 77.

-- in Dekan 84.

-- in Madagaskar 84.

-- in Australien 90.

Strömungen im Sima 54 ff.

Strutt 126.

Stübel 42.

Stutzer 116.

Submarine Eruptionen 52.

Sudan 77.

Südamerikanische Eiszeit 103.

Südatlant. Brücke 77.

Südgeorgien 48, 70.

Südgeorgische Brücke 88.

Südorkney 48, 70.

Südpazifische Brücke 87.

Suess E., 1, 22-24, 75-78, 84, 91, 106.

Sunda-Inseln 89.

Supan 36, 98.

System der Verschiebungen 119 ff.

Tams 50.

Tanganikasee 37.

Tasmanien, Schneegrenze im Diluvium 103.

Taxodien, tertiäre, auf Spitzbergen 108.

Taylor 12, 119.

Tektonische Brücken über den Atlantik 73 ff.

Temperatur der Tiefseeböden 54.

Termier 75.

Tertiärer Faltengürtel 35.

Tetraederhypothese 7.

Texas 113.

Thomson, Wyville 17.

Tiefe der Ozeane 53.

Tiefseeablagerungen 17, 53.

-- -böden 13 ff., 52 ff.

-- -rinnen 44, 47, 56 ff.

-- -sande 56.

Tilmann 75.

Togo, Glazialfunde 117.

Tonga-Rinne 57.

Torf 99.

Trabert 14.

Trägheitsachse 93.

Transatlant. Altaiden 76.

Transgressionen 124.

Traversi 17.

Trias, Pollage 113.

Triulzi 38.

Tuscarora-Rinne 56.

Überschiebungen 2.

Uhlig 36, 65, 112.

Unterseeische Vulkanausbrüche 52.

Ural 113.

Ursache der Verschiebung 121.

Vellakondagebirge 85.

Verschiebung der ganzen Erdrinde 11.

Verschiebung Grönlands 127-128.

-- Nordamerikas 129.

Verschiebungsgeschwindigkeit 127.

Vogt 25.

Vulkane auf Inselgirlanden 44.

Vulkannatur der Tiefseeböden 17.

Vulkanismus der Küsten und Inseln 42.

Waagen 106, 112, 117.

Wahrscheinlichkeit d. Verschiebungstheorie 80.

Walcott 76.

Wallace 87, 89.

Walther, J. 58.

Warming 72.

Westantarktis 104, 110, 112.

Westwanderung der Kontinente 120.

Wetterau, oligozäne Flora 108.

Wettstein H., 11, 122.

Whitmann 23.

Widerstand bei Verschiebung 35, 47.

Wiechert 24, 27.

Wilde, Henry 18.

Willis B. 9-10, 41, 65.

Windkanter 99.

Wirkungen d. Kontinentalverschiebungen 122 ff.

Wisent 106.

Wolff, v. 1.

Yap-Rinne 57.

Zähigkeit 26-27.

Zeitskala der Geologie 126.

Zentrifugalkraft 121.

Zittel 108, 112.

Zschipkau 108.

Zusammenschub 31.

-- der Alpen 2.

Zuspitzung der Kontinente nach Süden 123.

Zwarten Berge 79.

Fußnoten:

[1] /Von Hofsten/, Wegeners förskjutningsteori och de djurgeografiska landförbindelsehypoteserna. Ymer 1919, Heft 4, S. 278-301.

[2] /W. Köppen/, Über Isostasie und die Natur der Kontinente. Geogr. Zeitschr., Bd. #25#, Heft 1, 1919, S. 39-48.

[3] /E. Suess/, Das Antlitz der Erde #1#, 778, 1885.

[4] /E. Böse/, Die Erdbeben (Sammlung „Die Natur“, o. J.), S. 16; vgl. auch die Kritik bei /Andrée/, Über die Bedingungen der Gebirgsbildung. Berlin 1914.

[5] /v. Wolff/, Der Vulkanismus #1#, 8. Stuttgart 1913.

[6] /A. Heim/, Bau der Schweizer Alpen. Neujahrsblatt d. Naturf. Ges. Zürich 1908, 110. Stück, S. 24.

[7] /Ampferer/, Über das Bewegungsbild von Faltengebirgen. Jahrb. d. k. k. Geol. Reichsanstalt #56#, 539-622. Wien 1906.

[8] /Reyer/, Geologische Prinzipienfragen, S. 140 f. Leipzig 1907.

[9] /Rudzki/, Physik der Erde, S. 122. Leipzig 1911.

[10] /Andrée/, Über die Bedingungen der Gebirgsbildung. Berlin 1914.

[11] /A. Heim/, Untersuchungen über den Mechanismus der Gebirgsbildung, 2. Teil, S. 237. Basel 1878.

[12] /E. Kayser/, Lehrb. d. allgem. Geol., 5. Aufl., S. 132. Stuttgart 1918.

[13] Eine ausführliche Diskussion dieser etwaigen Tiefseeablagerungen findet man in /Dacqué/, Grundlagen und Methoden der Paläogeographie, S. 215. Jena 1915.

[14] /G. de Geer/, Om Skandinaviens geografiska Utveckling efter Istiden. Stockholm 1896.

[15] /Rudzki/, Physik der Erde, S. 229. Leipzig 1911.

[16] Die auffallend gleichartige Zerrissenheit der symmetrisch angeordneten Fjordküsten von Norwegen und Labrador, ferner der Westküste Nordamerikas zwischen 48 und 58° nördl. Br. und der Westküste Südamerikas zwischen 42 und 55° südl. Br. dürfte neben der Gletschererosion wohl auch auf diese noch nicht ausgeglichene Senkung durch Inlandeis zurückzuführen sein.

[17] Die geschichtliche Entwickelung ging infolge falscher theoretischer Berechnungen einen Umweg, den wir hier übergehen (vgl. /Köppen/, Über Isostasie und die Natur der Kontinente, Geogr. Zeitschr. #25#, 40, 1919). Außerdem ist /Heckers/ Resultat, weil zehnmal ungenauer als die Pendelmessungen, angegriffen worden, aber mit Unrecht. Leider haben diese Verhältnisse bei solchen Geologen, denen die Voraussetzungen zu einem eigenen Urteil über die mathematischen Ableitungen fehlen, vielfach Verwirrung gestiftet. Eine Weiterentwickelung der /Hecker/schen Methode wäre deshalb jedenfalls wünschenswert.