Der Wendekreis - Erste Folge: Novellen
Chapter 23
Siebold hatte gehen gewollt, aber Art und Rede des Menschen machten ihn unschlüssig. Da war etwas, daß man aufmerken mußte. Auch das schreckliche Ächzen hinter der Wand hielt ihn fest. So setzte er sich auf einen Stuhl neben dem Tisch, ohne Willen. Alles gestaltete sich mehr wie ein geballter Vorgang im Fieber, an dem er mit einem entlegenen und bisher unbekannten Stück seines Wesens Teil hatte.
»Da faßt man hin und nennts bei Namen,« fuhr Jost fort, »und das, was man nicht nennen und nicht fassen kann, rinnt aus. Das Köstliche rinnt und rinnt. Hunderttausend Jahre vielleicht waren nötig, daß es hat entstehen können. Ur-Ur-Urväter haben Ur-Ur-Urenkeln Tröpfchen um Tröpfchen, Fäserchen um Fäserchen übermacht, haben geschaffen und gebaut, gepflügt und geerntet, gedarbt und gewirkt, einer am andern, von Mutters und von Vaters Seite bis ins hundertste Glied zurück, daß es hat werden können, das Fünkchen in der Brust. Auf einmal kommt was daher gerollt, ein Rad, kommt gerollt und gerollt, weil ein Laffe mit einem Monokel im Gesicht zu seinen Dämchen und Spießgesellen will, und die Brust soll zerdrückt sein, das Herzlein zerschmettert, das Fünkchen ausgelöscht? Ist denn das möglich? Darf das zugelassen werden? Kann man das aushalten?«
Ein Aufkreischen drang durch die Wand, und Jost nickte. »So ist es,« sagte er. »Zwei Fingerbreit Mauer dazwischen. Drüben will eins zum Leben, hüben will eins zum Tod. Und sie fassens nicht. Keiner faßts, das eine nicht, das andere nicht. Die Vierzehnjährige gebiert, die Achtjährige will schon wieder heim in den Schoß der mächtigen Mutter. Hören Sie? hören Sie?«
Er wandte Siebold das Gesicht zu. Zum erstenmal redete er ihn an. Beide lauschten. Das tierhafte Röcheln des in Wehen sich windenden Weibes war nicht mehr zu mißkennen, der inbrünstige, gewürgte, rasende Schrei auf einem Folterbrett. Die zwei schlafenden Kinder regten sich; Jost trat zu ihnen und beschwichtigte sie.
Er geriet nun in eine fahrige, kummervolle Geschäftigkeit. Lief hin und her, stieß eine Lade zu, rührte Gegenstände an, aber bei einem neuerlichen Schrei blieb er stehen und sagte: »Hören Sie, Mann? Begreifen Sie, was wir tun? Begreifen Sie, was gelitten wird auf der Erde immerzu? Was die unerbittliche Natur uns leiden macht und dann der Mensch? Was die Dämonen uns leiden machen und die Träume? Was das Fleisch uns leiden macht und der Geist? Während wir im Wirtshaus sitzen, wird gelitten. Während wir Akten vollschreiben, wird gelitten. Während wir unsere Notdurft stillen und unsere Geilheit letzen, wird gelitten. Überall, oben und unten, bei den Herren und bei den Knechten, in der Finsternis und im Licht, überall wird gelitten. Begreifen Sie, was wir treiben allesamt? was wir wert sind allesamt? Begreifen Sie?«
Er sprach mit geweiteten Augen, in denen es phosphoreszierte, mit hackenden Zähnen und schlaffen, schaufelnden Lippen und bohrte die Fäuste in die Taschen des blut- und kotbesudelten Mäntelchens. »Und wenn es schon geschieht, und das Rad zerquetscht das lebendige Herz, warum kommt dann der Laffe mit dem Monokel nicht und leckt mit seiner Zunge das Blut von den Pflastersteinen weg? Soll es hineindorren in die Steine, hinüberdorren ins Jenseits? Warum kommt er nicht und ruft: ich, ich, ich –? Und wenn es schon geschieht, und das Kind drüben muß in seinem frühen Jammer Mutter werden, warum kommt der Lump nicht, der es geschwängert hat, warum kommt die Bestie nicht und fällt auf die Erde vor Schreck und Angst und Mitleid, weil er sehen kann, wie das Dingelchen sich krümmt und wie es seufzt und wimmert, warum kommt er nicht und ruft: ich, ich, ich –? Warum sprechen sie nicht: verzeiht, wir haben nicht gewußt, was wir tun –? Was ist das für eine Ordnung in der Welt, daß sie sich verstecken dürfen und sich anstellen, als wüßten sie von nichts? O Menschen, Menschen, Menschen! Sie wissen nicht, was sie tun, das ist es. So soll ihnen auch nicht verziehen werden. Nein und abernein, verziehen nicht. Komm her, du Laffe, und drück deine Lasterlippen auf die Steine; komm her, du Bestie, und vernimm und schau. Wer da handelt, muß auch wissen. Ums Wissen gehts. Nichts da, die Verantwortung abwälzen. Nichts da, sich auf Gesetze und Vorschriften ausreden. Blind magst du sein, du Menschenhund, du Menschenfloh, du Menschennichts, aber wissen sollst du, wissen, was du tust, und niederstürzen und mitwimmern, und rufen, daß es an die Enden der Welt schallt: ich, ich, ich!«
Das Licht auf dem Kerzenstumpf flackerte nur noch ganz trüb, so daß bloß der nächste Umkreis auf dem Tisch matte Helligkeit erhielt. Die Schlöte vor den Fenstern türmten sich um so strenger in den Wolkenhimmel. Es entstand Stille von einer Eindringlichkeit, die jede Fiber spannte. Eine hautlose, unendlich verschuldete Wachsamkeit war in Ohr und Hirn.
Es saß hier nicht mehr der Rechnungsrat in der Steuerverwaltung mit Namen so und so. Es saß hier einer, der keinen Namen mehr hatte und dessen stählerne Hüllen abzuschmelzen begannen. Es war nicht mehr das Mansardenloch eines Ausgestoßenen; nicht mehr der Tisch mit der qualmenden Kerze: es war ein Raum unter den Sternen. Es floß nicht mehr Zeit; Zeit war dahin. Erde war dahin.
Und wie sich nun der Mensch ohne Namen aus dem Zusammenhang gehoben sah, rührten ihn von unten her Hände an. Hände von Vergangenen, Hände von Gerichteten. Sie strebten verlangend zu ihm empor; Hände eines Knaben; Hände eines Greises; Hände eines Mädchens; Hände von Männern. Die einen waren gefaltet, die andern wie in der Abwehr; die einen flehten, die andern drohten; die einen beteuerten, die andern waren gerungen.
Zuerst fragte sich der so Bedrängte, was sie von ihm begehrten; doch wie der Umriß nahm auch ihre stumme Sprache an Verständlichkeit zu, und wie sie von schattenhafter Verwesung sich in Körperhaftigkeit wandelten, wurde die Forderung so klar, Klage, Vorwurf, Anspruch und Gericht so unzweifelhaft wie Schall und Fall von Worten. Bangten sie nach Dingen, die sie hatten verlassen müssen? Wollten sie eine Schuld bezahlen, die unberichtigt geblieben war? Gewährten sie eine Liebkosung, die sie verweigert hatten? Gaben sie ein Versprechen? Erbaten sie ein Geschenk? Leisteten sie einen Schwur? Wiesen sie einen Weg? Winkten sie einem Freund? Schrieben sie? gruben sie? ruhten sie? hasteten sie? Alles dies, und vieles noch. Hände sind Geschöpfe und spiegeln jegliches Sein.
Die Paare vermehrten sich, und zu den vergangenen gesellten sich die gegenwärtigen, die er gesehen und doch nicht gesehen im Ablauf der Tage, die zu ihm gesprochen, ohne daß er es vernommen, die geplagten, die beladenen. Wirrsal und Gewühl, Fülle der Gesichte. Hart, dürr und vergilbt die einen, unschuldig und feingliedrig die andern; diese mit dicken Adern und geschwellten Muskeln, jene zag und zitternd; krank und müde die, voll Nerv und Entschluß die andern. Schwielige, blasse, rosige, geballte, geflachte, behaarte, glatte, kleine und große, näher, immer näher, beredter, immer beredter, und der, dessen Name aufgehört hatte, zu sein, spürte, daß sie nicht ablassen würden, ehe er selbst nicht aufgehört hatte, zu sein. So mußte er um Gnade bitten, um eine Frist, um ein Bedenken; erschüttert an den Rand der Stunde und des wachen Wissens gerückt, ward er inne, daß nach solcher Vision der Mensch, mit zerspaltener Brust, dem irdischen Tag verloren war.
Auf einmal war ein Leuchten in der Stube. Von wo es kam, war noch nicht zu unterscheiden. Jost stammelte und reckte die Arme in die Richtung der Bettstatt. Das Kind erhob sich langsam. Es schälte sich aus der Decke und trat nackt und aufrecht vor die Männer. Um seine Lippen hing ein Lächeln. Die weiße Haut erglühte von inwendig. Was sie erglühen machte, war das Herz, und die Schauenden gewahrten bald nur noch das Herz: einen funkelnden, pulsenden Rubin, in die Dunkelheit gelagert wie eine Figur auf einem gemalten Kirchenfenster.
Jost brach in die Knie. Mit den Händen tastete er rückwärts, als suche er alle die vielen Hände dort zum Schutz. »O Kind!« rief er schluchzend, »o Mensch! Wohin gehst du mit dem Flammenjuwel in deiner Brust? Sag es nur, sag es uns, sag es aller Menschheit, daß der rote heiße Kern nur einmal da ist, die leuchtende Frucht nur einmal reif wird. Für einen nur ein einziges Mal. Sag es, was es heißt: ein einziges Mal. Sie wissen nicht, was es bedeutet: ein einziges Mal! Sprich, du Gotteswesen! sprich, süßer Geist!«
Aber das Kind lächelte bloß. Lächelte und verging.
* * * * *
Zum hohen Gebieter, vor den ewigen Thron, trat Michael, der Erzengel, in den Morgen der rauschenden Sphären und sprach:
»Ich habe die Seele des Gleichgiltigen gewonnen, Herr.«
_Schluß_
Werke von Jakob Wassermann
Die Juden von Zirndorf Roman 20. Auflage
Die Geschichte der jungen Renate Fuchs Roman 22. Auflage
Der Moloch Roman Neubearbeitete Ausgabe 10. Auflage
Der niegeküßte Mund Erzählungen 63. Auflage
Alexander in Babylon Roman Neubearbeitete Ausgabe 8. Auflage
Die Schwestern Drei Novellen 6. Auflage
Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens Roman 17. Auflage
Die Masken Erwin Reiners Roman 11. Auflage
Der goldene Spiegel Erzählungen in einem Rahmen 14. Auflage
Faustina Ein Gespräch über die Liebe 3. Auflage
Die ungleichen Schalen Fünf einaktige Dramen
Der Mann von vierzig Jahren Roman 14. Auflage
Deutsche Charaktere und Begebenheiten Mit elf Abbildungen 4. Auflage
Das Gänsemännchen Roman 66. Auflage
Christian Wahnschaffe Roman in zwei Bänden 34. Auflage
Die Juden von Zirndorf
Kaum je hat ein jüdischer Poet seinen Glaubensgenossen und über das Judentum der Gegenwart überhaupt schärfere und zutreffendere Dinge gesagt als Wassermann in diesem Buche. Die besten Eigenschaften des jüdischen Volkes erscheinen in ihm selbst verkörpert, vor allem der kritisch skeptische Sinn, der auch sich selbst nicht schont. Mit diesem verbindet sich auch bei Wassermann eine starke, jedoch mehr mystisch als sinnlich glühende Phantasie, der namentlich in dem phantastischen Vorspiel des Romans, welches eine mit dem Erscheinen des merkwürdigen Messias Sabbatai Zewi verknüpfte Judenverfolgung im siebzehnten Jahrhundert behandelt, eine glänzende poetische Leistung gelungen ist. (Neue Zürcher Zeitung)
Die Geschichte der jungen Renate Fuchs
Jedes große, befreiende Buch muß ein Buch der Erlösung und der Wiedergeburt sein. Dies ist ein Buch von der Erlösung der Frauen, »die alten sinnlichen Vorurteilen zu mißtrauen beginnen, die ihr Schicksal, ihr Frauenschicksal, erleben und nicht länger leibeigen sein wollen«. – Seit dem »Grünen Heinrich« Kellers ist in deutscher Sprache kein so interessanter und tiefsinniger Roman erschienen. (Die Zukunft)
Alexander in Babylon
Nichts als der reale Gang der geschichtlichen Ereignisse von Alexanders Rückkehr aus Indien bis zu seinem vorzeitigen Tode wird uns erzählt, dies freilich in farbigreicher kulturhistorischer Ausmalung und mit ebenso kühner als intensiver Psychologie. So ist dieses Buch weit mehr ein Prosaepos als ein Roman; es gehört zu unsern schönsten deutschen Prosabüchern. Manche Kapitel verdienten in den Schulen gelesen zu werden. Auf solche Weise wird Geschichte lebendig gemacht und beseelt. (Neue Freie Presse, Wien)
Der Moloch
Ein bedeutendes Werk! Bedeutend durch die psychologische und gestaltende Kunst, mit der Wassermann jene Idee zu einem groß und breit angelegten, lebensvollen Gemälde gestaltet hat. (Berner Bund)
Die Schwestern
Die Heldinnen dieser Novellen gehören zu jenen glücklichen unglücklichen Geschöpfen, die ein Traum, ein Aberglaube, eine Sehnsucht, ein Wahn den Dingen dieser Welt entfremdet und zu neuem, wunderlichem Dasein gerufen hat. Arme Kranke sind es, aber Wassermann sucht aus dieser Krankheit die tiefsten Geheimnisse des Lebens herauszulesen. Eine holde Schwärmerei ist das Buch, in den Tönen lieblicher Inbrunst gegeben, ein holder Traum, von siegesstarken Sehnsüchten und Ahnungen durchzuckt. (Hannoverscher Kurier)
Die Masken Erwin Reiners
Dieser Roman wird einmal in der Entwicklungsgeschichte der modernen Literatur eine wichtige Rolle spielen. Man wird ihn als einen alles Wesentliche zusammenfassenden und reflektierenden Spiegel des zügellosen Individualitätsstrebens betrachten, das doch das entscheidende Merkmal unserer modernen Romanliteratur bleibt, von ihm zugleich aber eine Wendung zum realen Leben datieren. Es sind einige Kapitel in dem Roman, die wie das Morgenrot einer neuen Klassik anmuten. (Westermanns Monatshefte)
Caspar Hauser
Ein Denkmal ist aufgerichtet über ein längst eingesunkenes Grab; ein altes, verharschtes Geheimnis funkelt wieder im Licht. Die Geschichte Caspar Hausers wird neu erzählt, das zauberische Knäuel dieses eigenartigen Schicksals entwirrt ... Jakob Wassermanns Caspar-Hauser-Roman hat monumentalen Stil ... Ein Beispiel deutscher Erzählungskunst, Vorbild eines großen Romans ist hier geboten. Und vor allem ein bleibendes. (Der Tag, Berlin)
Der goldene Spiegel
Von Franziskas goldenem Spiegel wird berichtet: »Seine Scheibe, wie tief, und seltsam! gibt kein Gegenbild des Auges, das hineinschaut. Sie ist matt. Und doch ist eine Welt in ihr. Frauen und Männer, Tiere, Schiffe und Häuser, Seefahrer und Landflüchtige, Ritter und Knechte, Bürger und Bauern, Eroberer und Künstler, Liebende und Verbrecher, Sonderlinge und Besessene, Verzweifelte und Narren, Prahler und Dulder, der Zufall, der Traum und das Wunder, alles das ist in ihr.« Wirklich, so groß ist die Fülle auch dieses Buches. Es entstand aus der Lust am Erfinden, am Phantasieren, am Gestalten. (Die Zeit, Wien)
Das Gänsemännchen
Das Werk ist vermöge weitausgreifender Lebensfülle, breiter, umfassender Gesellschaftsschilderung, des Hineinspielens politischer und kultureller Zeitgeschehnisse ein wahrhafter Roman. Im Rahmen der Leidens- und Werdegeschichte eines deutschen Musikgenius entrollt die Dichtung auch Deutschlands Seele, Deutschlands Nervenzustand, Deutschlands Kulturströmungen. Tief und voll aus dem Menschlichen ist die Dichtung geschöpft. (Wiener Abendpost)
Christian Wahnschaffe
Die echte große Dichtung sucht nicht die Aktualität, sie ist aktuell. Wassermann zeigt uns in seinem Roman den Zusammenbruch der geistigen, sittlichen und ästhetischen Kultur des Kapitalismus. Er malt diese Kultur in den verlockendsten Farben und läßt uns den Wurm sehen, der in ihr nagt. Sein Held wird erst das Opfer, dann der Richter der liebeleer gewordenen Welt, und darnach der Verkünder einer neuen Zukunft. Das Buch ist hinreißend durch Geist, Abenteuer und Verlockung: es dringt in das Letzte der Seelen und verwandelt sie und uns.
Druck der E. Gundlach Aktiengesellschaft in Bielefeld
[Anmerkungen zur Transkription: Dieses elektronische Buch wurde auf Grundlage der 1920 bei S. Fischer erschienenen Erstausgabe erstellt. Abweichend vom gedruckten Buch wurde die zweite Titelseite entfernt. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.
p 010: [Fehlende Letter] Erleichterung und Versüß ng -> Versüßung p 019: damals hatten Romantik -> hatte p 040: [Komma ergänzt] solche die Kloaken säubern; -> solche, die p 053: [Vereinheitlicht] beim Abendessen; er ließ -> Abendessen: er p 054: die Kühe lagen in rosigen Dampf -> rosigem p 063: [Fehlende Letter] Wenn ch ihn gemacht habe -> ich p 063: [Punkt ergänzt] Dreck in der Hand -> Dreck in der Hand. p 064: [Komma entfernt] »Herr,«, erwiderte er -> »Herr,« erwiderte p 072: Abgesehen von Kißling -> Kießling p 074: haben sie achtzehn Jahre lang gebraucht -> Sie p 094: entgegenete Maria -> entgegnete p 113: und Liseweta hüllte sich darein -> Lisaweta p 118: Als ich Gregorji kennen lernte -> Grigorji p 119: erwarteten wir wie eine Hinrichtungsurteil. -> ein p 166: achtete man ihre gar nicht. -> ihrer p 170: welche der ... mit sich bringen mußten -> mußte p 188: was nöitg war -> was nötig war p 193: damit sich Nandinsky -> Nadinsky p 217: [Leerzeichen ergänzt] Kopfstimme;»wir -> Kopfstimme; »wir p 220: empfehle es sich fogar -> sogar p 244: Mit Polixene saß er -> Polyxene p 249: Wir benehnem uns wie Kinder -> benehmen p 264: [Trennung] Leder-Kapuze -> Lederkapuze p 265: Mir fällt da ... in -> ein p 267: der ganze Jammer, unter den wir keuchen -> dem p 270: [Anführungszeichen ergänzt] Wie machen wir denn das?« p 273: um im spärlich fließenden Gespräch -> und im p 279/280: [Trennung] Mädchen-Gesicht -> Mädchengesicht p 302: Zwiespalt zwischer -> zwischen p 324: Unteröckchen -> Unterröckchen p 336: deuschen Musikgenius -> deutschen
Die Originalschreibweise wurde prinzipiell beibehalten, insbesondere bei folgenden Wörtern:
p 058: Gleichgiltigkeit p 120: Lucke p 143: Monreal p 301: hinmummelte p 148: darnach
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. Textauszeichnungen wurden folgendermaßen ersezt:
Sperrung: _gesperrter Text_ Antiquaschrift: #Antiquatext# ]
[Transcriber’s Note: This ebook has been prepared from the first print edition published in 1920 by S. Fischer. The printed book’s second title page has been removed. The table below lists all corrections applied to the original text.
p 010: [missing letter] Erleichterung und Versüß ng -> Versüßung p 019: damals hatten Romantik -> hatte p 040: [added comma] solche die Kloaken säubern; -> solche, die p 053: [unified] beim Abendessen; er ließ -> Abendessen: er p 054: die Kühe lagen in rosigen Dampf -> rosigem p 063: [missing letter] Wenn ch ihn gemacht habe -> ich p 063: [added period] Dreck in der Hand -> Dreck in der Hand. p 064: [removed comma] »Herr,«, erwiderte er -> »Herr,« erwiderte p 072: Abgesehen von Kißling -> Kießling p 074: haben sie achtzehn Jahre lang gebraucht -> Sie p 094: entgegenete Maria -> entgegnete p 113: und Liseweta hüllte sich darein -> Lisaweta p 118: Als ich Gregorji kennen lernte -> Grigorji p 119: erwarteten wir wie eine Hinrichtungsurteil. -> ein p 166: achtete man ihre gar nicht. -> ihrer p 170: welche der ... mit sich bringen mußten -> mußte p 188: was nöitg war -> was nötig war p 193: damit sich Nandinsky -> Nadinsky p 217: [added blank] Kopfstimme;»wir -> Kopfstimme; »wir p 220: empfehle es sich fogar -> sogar p 244: Mit Polixene saß er -> Polyxene p 249: Wir benehnem uns wie Kinder -> benehmen p 264: [hyphenation] Leder-Kapuze -> Lederkapuze p 265: Mir fällt da ... in -> ein p 267: der ganze Jammer, unter den wir keuchen -> dem p 270: [added quote] Wie machen wir denn das?« p 273: um im spärlich fließenden Gespräch -> und im p 279/280: [hyphenation] Mädchen-Gesicht -> Mädchengesicht p 302: Zwiespalt zwischer -> zwischen p 324: Unteröckchen -> Unterröckchen p 336: deuschen Musikgenius -> deutschen
The original spelling has been maintained throughout the book, particularly for the following words:
p 058: Gleichgiltigkeit p 120: Lucke p 143: Monreal p 301: hinmummelte p 148: darnach
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