Der Weihnacht-Abend

Part 6

Chapter 62,846 wordsPublic domain

So mög' es hinabfallen! ist doch dieses Stündchen noch unser. Willst Du lachen oder weinen? Ich will es auch. Die frühern Rechte geltend machen? Da sind meine Lippen. Küsse Dich satt, treuloser Bräutigam, denn daß Du hienieden noch lachen und weinen und küssen kannst, ist ja mein Werk. Ich habe Dich erlöst von dem Uebel; komm, bete mich an. Erröthend wendete er das Gesicht von ihr ab, doch Julie schlang den Arm um des Spröden Hals, strich das Haar aus seiner Stirn und gedachte jetzt der schlaflosen Nächte, die ihr die Narbe dieser Stirn gekostet hatte; gedachte der süßen, berauschenden Situationen auf der Wessenburg, der Blüthen und der Früchte die sie dort in den Kranz seines Lebens webte. Er aber wand sich aus dem Arm der Versucherin und sprach »Bedauern Sie den albernen Thoren, der nur das Achtungswerthe lieben kann, doch Blumen die für Jeden blühn, wie die benagte Frucht verschmäht.«

Julie sah ihn mit blitzenden Augen und glühenden Wangen an. »Benagt? Verschmäht?« fragte sie, schnell empört. So bedaure denn auch das Geschlecht das sich nie ungerochen verschmähen ließ.

Ein Officier unterbrach sie; er forderte den Gefangenen vor die Schranken des Ausschusses, um dort über seinen geflüchteten Unglücks-Gefährten Auskunft zu geben.

Sieben und zwanzigstes Kapitel.

Therese trat am Weihnachts-Abend mit dem Kind auf ihrem Arm an Herminens Bett, und von des Kindes Arme sah ein Wachs-Püppchen auf die Mutter herab. Das hat ihm der heilige Christ bescheert »sprach die Schwester« ich fand es unter Deinen Papieren. Hermine verhüllte plötzlich ihr Gesicht. Das war die Papagena die ihr in jener Nacht sein Daseyn verkündigte; das treue, prophetische Bild ihrer Zukunft, und jetzt gleich ihr verblichen. Ein Reihentanz verloschener Erinnerungen schwebte von dem Püppchen belebt, an ihrer Seele vorüber. Sie gedachte des Ueberraschenden »_Er ist Dir nah!_« der bangen Betroffenheit, des süßen Schrecks, des magischen Schlages mit dem der Inhalt des Notenblatts ihr Herz traf; der Thränen die sie an dem seinen weinte, des himmlischen Wahnsinns der aus des Lieblings Augen glänzte, von seinen Lippen floß, durch seine Nerven schauerte -- Gedachte der nahmenlosen, unendlichen Wonne, der ach, der nahmenlose Jammer folgte, zog jetzt das Kind zusammt dem deutungsvollen Bild an ihre Brust und bedeckte sie beyde mit Küssen und Thränen.

Wenn ich bedenke »fuhr sie gefaßter fort« wie vor dem Jahre alles so anders war! Der selige Onkel schenkte mir willkommene Dinge, drückte mich liebend an die Brust und nannte mich ein Herzens-Kind. O, welch ein Wechsel!

Der Wechsel »erwiederte Therese« erhebt uns, indem er uns niederbeugt. Verklage Dein Schicksal nicht. Wie glücklich ist der Traurige dem noch die Freundschaft weinen hilft; o wie beneidenswerth der Kranke an dessen Bett die Liebe wacht. Sey gerecht und erheitere Dich. Sieh, wir erschöpfen alles für diesen Zweck. Ist auch der Onkel todt, so soll es Dir doch nicht an Gaben fehlen, wie dieser Tag sie mit sich bringt.

Herzliebste Schwester »bat die Kranke« Habe Geduld mit mir!

Wie sollt ich nicht! Du guter Engel? Meine Wohlthäterin, meine Schwester, meine Geliebte! Damit küßte Sie tief bewegt Herminens Hand. Die junge Baronin unterbrach die Vertrauten. Ihre Jungfern trugen einen lichterreichen Tisch in das Zimmer und stellten ihn vor dem Bett der Freundin nieder.

Auguste schlug in ihre Hände. Schaut auf »rief sie aus« der heilige Christ ist da, laßt Euch bescheeren.

Die Kranke richtete sich lächelnd auf, lächelnd starrte ihr kleiner Woldemar die Lichter an.

Fürs erste »sprach Auguste« ein Hannswurst für den Kleinen. Ganz meines Mannes Ebenbild -- Und dann dies Jäckchen, das ich für ihn strickte, und für Dich Hermine dies gestickte Morgenkleid. Bey jedem Stich dacht ich des süßen Lächelns mit dem Du es empfangen würdest. So lächle denn! ich bitte Dich.

Helft mir heraus! »bat Hermine« ich muß es anprobieren. Die Freundinen sahen sich verwundert an, und erstaunten als sie darauf bestand, über die Kraft-Aeußerung mit der die Kranke ganz im Widerspruch mit ihrer Schwäche dem Bett entschlüpfte und auf Theresen gestützt sich von Augusten bekleiden ließ. Endlich und zuletzt »sprach diese« hab ich auch für ein Spitzen-Häubchen gesorgt. O sieh, das läßt Dir allerliebst.

Wenn sich der Reichthum erschöpft hat »fiel jetzt Therese ein« so tritt die Armuth bescheiden und verschämt herbey und opfert ihr Schärflein. Verschmäh es nicht! meine Haare sind es, in ein Halsband geflochten. Doch würde auch jedes einzelne zu einem Segen, sie würden dennoch nicht die Dankgefühle meines Herzens erschöpfen. Hermine schlang es hastig um ihren Hals und ließ sich vor den Pfeiler-Spiegel führen. Lange betrachtete sich die Schweigende, und lispelte jetzt mit sinkender Stimme -- »Die Braut im Sterbekleide!« Das Kind sah von dem Arm der Wärterin an der erhabenen Gestalt der Mutter auf. Sie ergriff es. Hier »sprach sie zu den Freundinnen und legt' es in ihre Hände.« Hier habt ihr ein Gegen-Geschenk. Mein köstlichstes! Ermattet wankte sie zum Sopha hin.

Acht und zwanzigstes Kapitel.

Das Schicksal schien sich endlich an dem armen Gefangenen erschöpft zu haben. Ganz unverhofft erhielt Woldemar durch die Vermittlung eines Gesandten, dessen Gemahlin seinem Hause verwandt war, die Erlaubniß, auf sein Ehrenwort nach Deutschland zurückzukehren. Er eilte nicht, er flog über den Rhein nach der Wessenburg, wo man ihn denn an Ort und Stelle wies. Mitten in der Nacht dieses denkwürdigen Weihnachts-Abends erreichte Woldemar das lang ersehnte Ziel. _Er ist Dir nah!_ rief der Entzückte, sprang vom Pferde, sah die Fenster noch erleuchtet, die Thür unverschlossen und suchte jetzt, um nicht durch die Gewalt der Ueberraschung Unheil anzurichten, vergebens ein dienstbares Wesen auf. Da stürzte plötzlich eine verweinte Gestalt mit einem Kind in dem Arm aus der nächsten Thür hervor. Woldemar drängte sie zurück.

Sie ists! »rief er, den Vorsatz vergessend, hingerissen von dem Zauberbilde der Erscheinung« Du bist's! Das ist mein Kind! Er warf sich zu des Mädchens Füßen.

Unglücklicher! »stammelte sie« ich bin es nicht! -- Ich bin Therese!

Woldemar sprang empor. Aber Sie lebt! Sie ist hier! »fiel er ein.« Wo? Wo find ich Sie und _Wie_? -- Das erweckte Kind schrie unter seinen Küssen. Geben Sie die Hoffnung auf »sprach Therese« meine Schwester noch in dieser Nacht zu sehn. Hoch über der Wirklichkeit schwebt die Phantasie und das Bild das jetzt vor Ihrer Seele steht wird dem Originale schwerlich gleichen.

Ich weiß »entgegnete er« was sie gelitten hat und bin auf den Anblick eines Schattens gefaßt, denn die alte Baronin verwundete mein Herz durch die Schilderung ihres Zustandes. Aber mein Hierseyn wird Wunder thun und stände sie schon mit einem Fuß im Grabe, ich reiße die Verscheidende empor und hauche neues Leben in ihre Brust.

Ach, _Einer_ nur vermochte das und dieser einzige stieg gen Himmel.

Sie lebt! sie liebt! Sie harrt auf mich. O, eilen Sie, den Retter zu verkündigen der alle Wunden heilen wird.

Ich fühle mich diesem Auftrage nicht gewachsen »erwiederte Therese« und gehe, den Baron zu hohlen. Hier ist Ihr Kind. Verfahren Sie säuberlich mit dem Kleinen. Das Mädchen ging. Unter Schauern der Vaterwonne sah er in des Knaben Augen. Sie glichen den Augen seiner Mutter die ihn so oft im Innersten bewegten. »Willkommen!« sagten die Himmelreinen.

Jetzt regt' es sich im Neben-Zimmer. Der Sehnsucht Wellen drängten ihn: er trug das Kind in seine Wiege, schlich zu der Thüre hin und öffnete sie, verstohlen, mit leiser Vorsicht. -- Da lag Hermine, bräutlich angethan, in dem Sopha: das Nachtlicht goß seinen bleichen Schimmer über die Schläferin aus.

Mein Freund! Mein Woldemar! flisterte in diesem Augenblick eine Stimme hinter ihm, er fühlte sich mit starkem Arm zurückgezogen und lag am Herzen seines Julius.

So reizend »versetzte Woldemar nach den ersten Begrüssungen und wies nach der halb geöffneten Thüre hin« so magisch anziehend hab ich _Sie_ nie gesehn. O, weckt sie auf! Erweckt die Schläferin zum neuen Leben --

Vermöcht ich das! sprach Julius mit zitternder, vom Schmerz erstickter Stimme.

Du weinst? »rief Woldemar« Gott! Dein Gesicht entstellt der Schrecken --

Mir ist nicht wohl.

Nicht wohl? Und das wär' alles?

Mir bricht das Herz!

Um meinet willen? Wie?

Sie schläft. Du sagst es selbst -- Wohl schläft sie sanft und süß -- Den langen Schlaf! Ein Engel nur kann sie erwecken.

Woldemar starrte den Weinenden an und stürzte laut aufschreyend zu der Todten hin. Sie war noch lau, vor wenig Stunden hatte sie der Nervenschlag getroffen.

Lichter! Lichter! »rief er« daß ich sie sehe, daß dies Heiligenbild sich in mein Allerinnerstes versenke!

Therese schlich, auf Trostmittel sinnend, herbey, Auguste rang die Hände. Laßt ihn toben »sagte Julius« laßt ihn schreyn! Und zu dem Vergehenden sprach er »Ist es nicht tröstlicher das Kleinod unsers Lebens im Sarge als an dem Herzen eines Dritten zu finden?«

Neun und zwanzigstes Kapitel.

Als Hermine von dem Spiegel, zu dem sie die letzte Anwandlung ihrer Weiblichkeit hinzog, auf das Sopha zurückschlich, rieth ihr Auguste die ungeübten Kräfte nicht über die Gebühr zu versuchen, und beyde versprachen diese Gedächtniß-Nacht an ihrem Bette feyern zu wollen; die Kranke aber schien, von jener traurigen Apathie erlöst, sich wieder nach dem Irrdischen zu sehnen, sich in dem edlen, idealen Gewande zu gefallen und zog mit reger Lebenskraft die Freundinnen an ihre Seite.

Der Arzt, welcher jetzt seinen Abend-Besuch ablegte, erstaunte, Herminen außer dem Bett und in diesem Anzuge zu sehn, fand sie jedoch viel besser als am Morgen, ohne Fieber und in einer gemüthlichen, ihm höchst erwünschten Stimmung. Auch der Pastor kam, ihr zu dem Wiegenfest des großen Dulders Glück zu wünschen, der jetzt ihr Tröster und ihr Vorbild war, erschrack nicht wenig sie im Familien-Kreise zu finden und schöpfte, gleich dem Arzt, von ihrem Aussehn und Benehmen getäuscht, neue Hoffnungen.

Als aber bald darauf die Stunde schlug, in welcher sie vordem das Bild der Entflohenen in dem beschatteten Winkel des Zimmers sah, verfärbte sich mit einem Mahl die Kranke, umfaßte krampfhaft Theresens Hals, als sollte diese sie vor der gewaltigen Hand des Todes schützen, und sank entfesselt an die schwesterliche Brust. Freundschaft und Liebe bot vergebens alle Mittel zu ihrer Belebung auf; Freundschaft und Liebe drückte ihr endlich die sanften Augen zu und flocht ein Palmen-Reis in ihre Locken. Sie ward in jenem Sterbekleide das ihr hienieden die größte Freude gemacht hatte, von den Jünglingen des Dorfs zu Grabe getragen, und als man den Sarg verschloß, sank Therese, welche bis dahin beyde Männer durch ihre Fassung beschämt hatte, bewußtlos nieder und verfiel in eine Gefahr drohende Krankheit. Sie sah sich für die Quelle aller jener unseligen Verhängnisse, für die eigentliche Ursache des Todes ihrer Schwester an und würde ohne den mächtig erhebenden, trostreichen Beystand des Predigers in unheilbare Schwermuth versunken seyn.

Dreyßigstes Kapitel.

Wir wenden uns von diesen Trauer-Szenen um die Leidtragenden in eine lichtere Zukunft zu begleiten. Außer dem bittern Gram über eine Reihe von Uebereilungen hatte auch die Geschichte seiner Gefangennehmung, der Schmerz gekränkter Ehre Woldemars Herz zerrissen und das Bewußtseyn der erschöpften Pflicht reichte nicht hin eine Wunde dieser Gattung zu bedecken.

Julius begleitete ihn bald nach Herminens Todtenfeyer in die Hauptstadt. Er trat mit ruhigem, gefaßtem Muth dem Groll der Falschen, dem Vorurtheil der Täuschbaren, dem Verfolgungs-Geist mächtiger Feinde entgegen, beschämte diese und drang auf ein Kriegsrecht das ihn freysprach und belobte. Die eben erfolgte Auswechslung der Gefangenen überhob ihn der Rückkehr in die Nachbarschaft der Guillotine, welche seitdem die Frau von Wessen bereits ein Dutzend Mahl zur Wittwe gemacht hatte, und so kehrte denn Woldemar frey und versöhnt mit dem Schicksal auf Herminens Landgut zurück, das ihm der letzte Wille seiner verewigten Freundin zugetheilt hatte.

Ihr kommt zur rechten Stunde! »rief Auguste die jetzt ihrer Niederkunft nahe war, den Freunden entgegen« Wir dürfen keinen Tag länger säumen nach Wessenburg, in die Arme der verlangenden Mutter zu eilen, und doch ist der gute Rath hier eben sehr theuer. Therese kann, wie sich von selbst versteht, nicht bey dem ledigen Manne bleiben und doch Keine von uns es über sich gewinnen das theuere Weihnachts-Geschenk der Hand einer Wärterin zu überlassen.

Julius dachte bereits auf einen Vorschlag zur Güte, und zu dem Hauptmann sprach Auguste »Therese ist hergestellt.« Er schwieg -- Sie blüht wie diese Frühlings-Blumen »fuhr jene fort.« Verwaist, und einsam steht sie auf der Welt, geziert mit Reitz und Seelen-Güte, der Schwester Ebenbild, die Erbin ihres Herzens und ihres Goldes. Genug »versicherte sie mit steigendem Eifer« ich lege mein Haupt nicht sanft, mich eher nicht ins Wochenbett, bis sie die Ihre ist.

Woldemar aber vernahm kein Wort dieser Rede, denn alle Schrecken jener Nacht hatten sein verletzbares Herz beym Anblick dieses Zimmers überfallen. Er starrte das Sopha an, auf dem sie damahls, lieblich geschmückt von einem Tanz erschöpft, zu ruhen schien und ihr lächelndes Himmelsbild über diesem, mit Flohr bekränzt, umschlungen mit Zypressen-Zweigen.

Wo sind Sie? fragte die Baronin und weckte den Träumer, denn eben trat Therese mit seinem Kind auf ihrem Arm in's Zimmer. Er fuhr empor, schritt auf sie zu und riß das holde Ebenbild der Todten mit einem Klageton ans Herz.

Therese wurde roth. Gelobt sey der Genius »rief er aus« der mich durch diesen Zauberspiegel täuscht. Zur Hälfte nur hab ich die theuere Braut verlohren. Die schönere Hälfte lebt in diesen Zügen, sie lebt in diesem Herzen, und ach, in diesem Kinde fort.

Zerbrich Dir den Kopf nicht länger »flisterte Auguste in des Gatten Ohr« es scheint als wolle sich das Auskunfts-Mittel ganz ohne unser Zuthun finden.

Therese hatte indeß ihr glühendes Gesicht an des Knaben Brust verborgen. Wo warst Du denn? fragte die Freundin.

An _Ihrem_ Grabe »sprach Therese« der Abend ist so schön und der Kirchhof mit Blüthen bedeckt.

O, führen sie mich hin! »bat Woldemar« meine Augen werden diese Blüthen bethauen.

»Herzlich gern« erwiederte sie und winkte Augusten, ihr zu folgen, doch diese versagte lächelnd die Gewährung, hing sich an ihres Gatten Hals und hielt auch den zurück.

Der Gottes-Acker stieß an den Garten, eine Thüre verband sie. Hoch über alle ragte das Grab seines Lieblings unter der Linde. Die Stimme der Schläferin schien aus dem Dunkel des sanft bewegten Laubes zu flistern, ihr freundlicher Geist ihm in den wallenden Halmen des Hügels zu nicken.

O ewige Liebe »rief er aus« nur hier kein Ende! Nur dort kein Grab!

Inniger drückte Therese den Knaben ans Herz, sah tief bewegt in die sinkende Sonne und sagte »So starb sie!«

Woldemars Stimme lockte die Seele der Sinnenden zu dem Grabe zurück. Meine Zukunft »sprach er« soll eine fortwährende Todten-Feyer seyn.

Am sichersten »erwiederte sie« wird ein reines, sittlich schönes Leben diesen heiligen Schatten versöhnen.

Wer leitet mich zur ebenen Bahn? »fragte der Weinende« Therese antwortete »Das Schicksal der Dulderin!«

Woldemar sah ihr in's Auge. Wehmuth und Sehnsucht, Anmuth und Liebe begegneten sich im stummen Wechselspiel der Blicke. Hermine »sprach er« starb an Deinem Herzen. Laß mich an ihm genesen und diese Hand geleite mich!

Therese drückte voll Innigkeit die seine, und wie im letzten Augenblick Hermine sie umfing, so umfing jetzt Woldemar die Braut auf ihrem Grabe.

Anmerkungen zur Transkription

Die variierende Schreibweise des Originals wurde weitgehend beibehalten, ebenso die teilweise ungewöhnliche Platzierung der Anführungszeichen.

Anstatt des Namens Julie steht gelegentlich Juliane.

Offensichtliche oder sinnentstellende Fehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 16]: ... ihren Häubchen. ... ... ihrem Häubchen. ...

[S. 20]: ... Wolken des tiefen, land genährten Unmuths ... ... Wolken des tiefen, lang genährten Unmuths ...

[S. 23]: ... dieses Receptes. Auguste blättert in ... ... dieses Receptes. Auguste blätterte in ...

[S. 34]: ... hatte sich den doch, trotz dem Heere ... ... hatte sich denn doch, trotz dem Heere ...

[S. 51]: ... in seinem Diensteifer verbraucht hatte und ... ... in seinem Diensteifer verbracht hatte und ...

[S. 53]: ... General-Marsch geschlagen, den kein Augenblick ... ... General-Marsch geschlagen, denn kein Augenblick ...

[S. 58]: ... in ihren eigenen Schlafzimmer an, gesellte ... ... in ihrem eigenen Schlafzimmer an, gesellte ...

[S. 58]: ... bey und verschloß die bewußte Tapaten-Thür. ... ... bey und verschloß die bewußte Tapeten-Thür. ...

[S. 63]: ... und so ward er den angenommen. ... ... und so ward er denn angenommen. ...

[S. 63]: ... Nahmen schrieb, vergebens einer Anwort auf ... ... Nahmen schrieb, vergebens einer Antwort auf ...

[S. 63]: ... seine dringende, Herminens Ehre rettend ... ... seine dringende, Herminens Ehre rettende ...

[S. 69]: ... dringt auf eine Theilung der Erbschnft, ... ... dringt auf eine Theilung der Erbschaft, ...

[S. 95]: ... Pötzlich entstand eines Morgens großer ... ... Plötzlich entstand eines Morgens großer ...

[S. 98]: ... an diesem Herzen alle wilde Wünsche des meinen ... ... an diesem Herzen alle wilden Wünsche des meinen ...

[S. 99]: ... Julie ward vor dem Augen des Erwachenden ... ... Julie ward vor den Augen des Erwachenden ...

[S. 112]: ... Stimme« mehr als ich je verguten kann; ... ... Stimme« mehr als ich je vergüten kann; ...

[S. 121]: ... die eine nach ihren Tuch, die andere kichert ... ... die eine nach ihrem Tuch, die andere kichert ...

[S. 124]: ... goldenen Locken, formte sich die vieleckige ... ... goldenen Locken, formte sich der vieleckige ...

[S. 132]: ... an ihm nieder, den Amatus hatte ... ... an ihm nieder, denn Amatus hatte ...

[S. 134]: ... gut daß Ihr es wagte mich so plötzlich, so ... ... gut daß Ihr es wagtet mich so plötzlich, so ...

[S. 138]: ... zur Arme zurück, erzählte ihm, daß der unglückliche ... ... zur Armee zurück, erzählte ihm, daß der unglückliche ...

[S. 146]: ... Ich bin wie ich bin, guter Woldmar, ... ... Ich bin wie ich bin, guter Woldemar, ...

[S. 146]: ... oder möglichen Unfall, daß Herz jeden ... ... oder möglichen Unfall, das Herz jeden ...

[S. 151]: ... erheitere Dich. Sie, wir erschöpfen alles ... ... erheitere Dich. Sieh, wir erschöpfen alles ...

[S. 152]: ... bestand, über die Kraft-Aeußerug mit ... ... bestand, über die Kraft-Aeußerung mit ...

[S. 159]: ... diese Gedächniß-Nacht an ihrem Bette feyern ... ... diese Gedächtniß-Nacht an ihrem Bette feyern ...