Der Weg ohne Heimkehr: Ein Martyrium in Briefen

Part 8

Chapter 8539 wordsPublic domain

Seite An die Großmutter 1 An die Frau eines im Kriege weilenden Soldaten 8 An die Eltern 12 An eine Schwester von Gül-Hane 16 Traum auf dem Kelek 24 An Carl Hauptmann 27 An die Frau eines im Kriege weilenden Soldaten 34 An die Großmutter 44 Ein Vermächtnis in der Wüste 48 An eine Freundin 60 Brief an die Mutter 64 Letzter Brief an die Eltern, Brüder, Freunde, Mitmenschen und 78 Geliebten An eine Freundin 85 An die Mutter 91 An die Mutter 99 An einen Freund 106 Brief an die Eltern 112 Der Triumph der Mutter 123 An Carl Hauptmann 133 Die vierzig Tage und Nächte der Heimkehr (an Pater Joseph) 145 Die vierzig Tage und Nächte der Heimkehr (aus dem Tagebuche) 152 An die Großmutter 173

Werke von Armin T. Wegner

Im Verlage von _Egon Fleischel & Co._ erschienen

Zwischen zwei Städten 1909 Gedichte in Prosa 1910 Höre mich reden, Anna-Maria 1912 Das Antlitz der Städte 1917 Der Weg ohne Heimkehr 1919

_In Vorbereitung befinden sich:_

Im Hause der Glückseligkeit Türkische Novellen

Das Antlitz der Städte

Preis geh. M. 3,--; geb. M. 5,50

_Carl Maria Weber_ in der _Bonner Zeitung_: Unter unsern zeitgenössischen Lyrikern hat kaum einer das Erleben des geistigen Großstädters, das benervte Schauen, das wollüstig-grausame Verfallensein an dieses Geröll von Lebendigem und Seelenlosem mit solcher Intensität gestaltet wie _Armin T. Wegner_. Visionen sind hier geballt von bedrückenden Schattendimensionen. Gläserne Dichte haben für ihn Mauern und Wände, kochende Lust und sieches Elend zudeckende Gewänder. Denn dieses Buch der Städte ist kein Bilderbuch (und keine ist irgend genannt; er meint _die_ Stadt als dämonisches Wesen, Irrgarten der Leidenschaften, Denkmal menschlicher Kraft und Unnatur); er sagt auch -- und zumeist vom Menschen aus, der sie schuf, der in ihr gefangen ist, an tausend Ketten zerrend, ihrem Mittelpunkt -- wie er der Mittelpunkt der Welt überhaupt ist (oder doch sein sollte). Gesunde, unschwüle und unsentimentale (also unverlogene) Sinnlichkeit strahlt allenthalben auf -- was Wunder, daß selbsthasserische, puritanische Schnüffelbolde zum Staatsanwalt liefen, der im Interesse der öffentlichen Moral auch (kurz vor der Revolution) gleich bei der Hand war, die Konfiskation des inkriminierten Buches zu veranlassen.

_Hans Franck_ in der _Frankfurter Zeitung_: Es gibt kein deutsches Versbuch, in dem das Gesicht der großen Stadt mit gleicher Wucht und Wahrhaftigkeit durch das Wort nachgestaltet wurde.

_Richard Dehmel_: Und alle Lebensgluten sind mit der Ehrfurcht betrachtet, die das Häßliche wie das Schöne als gottgewollt liebt und das irdische Grauen himmlisch verklärt.

_Nord und Süd_: Ein ethischer Wanderer ist er, großen Stils.

_Josef Winkler_ in der _Rheinisch-Westfälischen Zeitung_: Er ist der erste Sänger der modernen Großstadt, wie sie wirklich ist. Man behauptete mal, wenn nur eine Großstadt bestehen bliebe, könne diese mit ihren Menschen und Mitteln aus einem Weltuntergang unsere ganze Kultur neubauen. An diesen Ausspruch muß man denken vor dem Reichtum, den Wegner in seinem Buch aufdeckt: vom titanischen Rhythmus des ungeheuren Schaffens der zusammengeballten Millionen .... Ich begrüße ihn als einen wahrhaft schöpferischen, visionär begnadeten Dichter.

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Anmerkungen zur Transkription

Die Schreibweise der Buchvorlage wurde weitgehend beibehalten. Offensichtliche Fehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 79]: ... des Todes bedeutet, nnd das der bekannte ... ... des Todes bedeutet, und das der bekannte ...

[S. 99]: ... geboren. Als könnte ich dir heute nur all jene ... ... geboren. Als könnte ich Dir heute nur all jene ...

[S. 176]: ... wie in vergangenen Jahren auf irgendeiner ... ... wie in vergangenen Jahren, auf irgendeiner ...