Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band
Part 64
„Falke will Dante als einen Geist von weltumspannender Größe in den weitesten Rahmen kulturgeschichtlicher Betrachtung hineinstellen, mit den Mitteln neuzeitlicher Psychologie sein persönliches Lebensproblem aufhellen, und die Notwendigkeit seiner Entwicklung aus Gesetzen heraus erklären, die im Allgemeinmenschlichen wurzeln.... Falke sieht in Dante den vollkommensten Ausdruck eines tausendjährigen Zeitalters, dessen Nachwirkung auch unsere Zeit trotz der gewaltigen Fortentwicklung immer noch verspürt.... Einen sehr willkommenen Schmuck und zugleich wertvollste Ergänzung des Textes bilden die 64 Tafeln sorgfältig ausgewählter Abbildungen, die ein ebenso anziehendes wie beredtes Anschauungsmaterial enthalten.... Wir dürfen Falkes Dante als eine der inhaltreichsten und schönsten Gaben ansprechen, die das Jubiläumsjahr des großen Florentiners uns beschert hat.“ +Friedrich Noack+ (Kölnische Zeitung).
_C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München_
Schicksalstage deutscher Dichter
Herausgegeben von =Rudolf Krauß=
_+Inhalt+: Walther v. d. Vogelweide -- Friedrich von Logau -- Wieland -- Herder -- Schubart -- Goethe -- Matthias Claudius -- Hölderlin -- E.T.A. Hoffmann -- H. v. Kleist -- Ferdinand Raimund -- Ad. Stifter -- Annette v. Droste -- Grabbe -- Georg Büchner -- Gottfried Keller -- Louise von François_
382 Seiten. Gebunden M 350.--. Soeben erschienen
Zur dichterischen, novellistischen Darstellung der „Schicksalstage deutscher Dichter“ haben sich unter der Führung von +Rudolf Krauß+ eine Anzahl Autoren zusammengefunden, von denen hier nur +Ottomar Enking+, +Hermann Hefele+, +Will Vesper+, +Heinrich Lilienfein+, +Kurt Martens+, +Wilhelm Fischer-Graz+, +Karl Hans Strobl+ genannt seien. Diese Mitarbeiter haben sich solche Dichter gewählt, mit denen sie innere Verwandtschaft haben und mit deren Leben sie infolgedessen seit langem vertraut sind.
Dieser ersten Sammlung von Schicksalstagen deutscher Dichter soll gegen Ende des Jahres noch eine zweite Sammlung folgen. Wir sind gewiß, unserem Volke hier ein Novellenbuch von eigenartigem Reiz geboten zu haben.
Joseph von Eichendorff
Sein Leben und seine Werke
Von =Hans Brandenburg=
In Leinen geb. M 560.--, in Halbfranz geb. M 900.--. Soeben erschienen
Eichendorff ist in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts wahrhaft volkstümlich geworden. Den zahlreichen Herzensfreunden des Dichters, evangelischen und katholischen, wird die nähere Kenntnis dieses Dichterlebens eine Freude sein und ihnen den ganzen Gehalt seines Schaffens erst erschließen. Der Darstellungskraft Hans Brandenburgs gelingt es, in anziehenden romantischen Schilderungen das Geschehen der Zeit vor 100 Jahren, wie es sich im Leben und Schaffen Eichendorffs spiegelt, darzustellen und entzückende Bilder aus der Zeit des sterbenden Rokoko und der Biedermeierzeit zu malen.
Mozart
Sein Leben und seine Werke
Von =Ludwig Schiedermair=
Mit Titelbild in Lichtdruck, 22 ganzseitigen Einschaltbildern und 70 Notenbeispielen im Text. In Leinen geb. M 600.--, in Halbfranz geb. M 900.--
Der um Mozart seit langem verdiente Verfasser hat hier das Lebenswerk des genialen Künstlers nach dem Stande der gegenwärtigen und der eigenen Forschung zur Darstellung gebracht. Mozarts künstlerische Gesamterscheinung ist möglichst scharf herausgearbeitet und aus dem Geiste seiner Zeit begriffen. Klarheit der Darstellung und Anmut zeichnen diese Mozart-Biographie aus. Eine wertvolle Beigabe ist ein vollständig chronologisches und systematisches Verzeichnis aller Kompositionen Mozarts.
Shakespeares Königsdramen
Geschichtliche Einführung
Von =Alfred Steinitzer=
Mit 37 Vollbildern, 5 Kartenskizzen und 14 Stammtafeln
In Halbleinen geb. M 500.--, in Ganzleinen geb. M 550.--. Soeben erschienen
Das Wort von Gervinus, „man habe sich bei den Königsdramen Shakespeares durch eine schwierige Materie durchzuarbeiten, die den Flug des Dichters und unseren Nachschwung zu hemmen scheint, die gleichsam mit historischen Studien überwunden werden muß“, hat den Herausgeber veranlaßt, für den Leser der Königsdramen alles, die geschichtlichen Zusammenhänge betreffende Material bereitzustellen, damit er mit möglichst geringer Mühe die Schwierigkeiten überwinden kann. Zahlreiche Stammtafeln und Kartenskizzen erläutern die Ausführungen. Hinzu kommt eine Anzahl Porträts und eine Reihe von Nachbildungen zeitgenössischer Miniaturen, die einzelne Szenen, wie z. B. die Erdrosselung Glosters, darstellen.
_C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München_
Hegels Aesthetik
unter einheitlichem Gesichtspunkte ausgewählt, eingeleitet und mit verbindendem Text versehen von =Alfred Baeumler=
Gebunden M 220.--.
„Baeumler reiht seine aus dem großen dreibändigen Werke Hegels sorgsam ausgewählten Stücke sinnvoll aneinander und verbindet sie an vielen Stellen durch erklärende und überleitende Einschübe so, daß sie ein neues Ganzes ausmachen. Dieses baut sich in vier Abteilungen auf: Von der Kunst, Von der Schönheit, Die sinnliche Entfaltung des Ideals, Die historische Entwicklung des Ideals; mit den Unterabschnitten: Die symbolische, Die klassische und Die romantische Kunstform. So erhalten wir einen reinen und großen Ueberblick über die Geschichte der Menschheit im Spiegel ihrer künstlerischen Entwicklung .... Was Hegel über die Kunst der orientalischen Völker, über die antike und die christlich-germanische Kunst im allgemeinen sagt, was er über die Einzelkünste offenbart, ist unveraltet, ja wird heute erst auf volles Verständnis und besondere Empfänglichkeit stoßen.“ Prof. +Karl Berger+ (Hess. Landeszeitung).
Der Kampf um das Christentum
Geschichte der Beziehungen zwischen dem evangelischen Christentum in Deutschland und dem allgemeinen Denken seit Schleiermacher und Hegel
Von =Werner Elert=
In Leinen gebunden M 580.--
Eine Geschichte des Geisteskampfes zwischen Kultur und Christentum im 19. und 20. Jahrhundert fehlte bislang. Den meisten unserer Gebildeten sind die Namen von Geisteskämpfern wie David Friedrich Strauß, Max Stirner und Ludwig Feuerbach, Friedrich Nietzsche, L. Büchner, Ernst Haeckel, Albert Kalthoff, A. Drews und C. Jatho bekannt, deren Stellung innerhalb der gesamten Kampfbeweguug ist jedoch vielen undeutlich. Ohne Einsicht in die historische Entwicklung des großen Ringens zwischen Christentum und Kultur ist aber weder dieser Streit noch das religiöse Problem der Gegenwart zu verstehen. Das Werk Elerts bietet eine erschöpfende Darstellung der einzelnen Etappen dieses großen Kampfes. Die große Fülle des Stoffes ist vom Verfasser nahezu dramatisch komponiert und dargestellt worden. Gerade in der Not der Gegenwart, in der die Anteilnahme am Religiösen die am Aesthetischen überwächst, wird dieses Buch sehr bedeutungsvoll werden.
Die Gefühlsgewißheit
Eine erkenntnistheoretische Untersuchung von =Johannes Volkelt=
Geheftet M 160.--, gebunden M 240.--. Soeben erschienen
Die Untersuchungen dieser Schrift bilden eine Ergänzung zu Volkelts Werke „Gewißheit und Wahrheit“. (587 S. gr. 8ᵒ. Geb. M 520.--.) Sie betreffen die von der Philosophie der Gegenwart so hoch geschätzte intuitive Gewißheit. Der Anteil dieser Gefühlsgewißheit an der wissenschaftlichen Arbeit wird hier abgegrenzt: Die Arten und Weisen, in denen sich die Gefühlsgewißheit mit Fug und Recht betätigen darf, werden genau umschrieben und umgrenzt, eine Reihe von Gefühlsgewißheitstypen ist das Ergebnis.
„Der Leser der Volkelt’schen Schriften wird immer wieder die weise, besonnene Klarheit aller Ausführungen bewundern, die Durchsichtigkeit und Folgerichtigkeit des Aufbaues, die geschmeidige Fügsamkeit der Sprache, die feinste seelische Verwebungen schaubar macht, vor allem auch die vollendete Beherrschung der Literatur, die sich bis auf die Jüngsten erstreckt. Ein Buch Volkelts braucht man Fachleuten nicht zu empfehlen; sie wissen sehr gut, daß sie es lesen müssen, und die Lektüre sich lohnt.“ +Zeitschrift für Aesthetik.+
_C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München_
Die frohe Botschaft
NACH MARKUS. Leicht geb. M 90.--, auf holzfreiem Papier in vornehmem Einband M 130.--. / NACH MATTHÄUS. (Soeben erschienen.) Leicht geb. M 100.--, auf holzfreiem Papier in vornehmem Einband M 140.--. NACH LUKAS und NACH JOHANNES erscheinen im Oktober. Aus der griechischen Urschrift übertragen von =Roman Woerner=.
Diese Evangelienübertragung in Versreihen ist der erste wohlgeglückte Versuch, den Evangelientext in seiner ursprünglichen Form wiederzugeben.
„Die Wirkung ist überraschend: in wunderbarer Kraft und Frische, herrlich wie am ersten Tag treten die alten Geschichten uns entgegen und halten uns fest. Es ist, wie wenn ein neuer Heliand uns erstände. Woerners Markusübersetzung wird unserm Luthertext keinen Abbruch tun. Aber sie wird neben ihm ihre Sendung haben an die Gebildeten unserer Tage. Das Bändchen ist eine wunderschöne Gabe.“ +Preußische Kirchenzeitung.+
Laotse · Tao Teh King
+Vom Geist und seiner Tugend.+ Übertragung von =H. Federmann=. 3. Auflage. Leicht geb. M 90.--, auf holzfreiem Papier und in Javapapier geb. M 130.--
„Es ist ein Verdienst H. Federmanns, die wundervollen Gedanken Laotsens in einer zierlichen, kleinen Ausgabe, und, was noch mehr bedeuten will -- in einer klaren, formvollendeten Übersetzung weiteren Kreisen erschlossen zu haben ...“ +Münchner Neueste Nachrichten+ (H. Taub).
Buddha · Die Erlösung vom Leiden
+Ausgewählte Reden des Buddha.+ Aus den ältesten Urkunden, dem Pali-Kanon, übersetzt und geordnet von =Kurt Schmidt=. 2. Auflage. I. Teil. =Aus dem Leben des Vollendeten.= -- II. Teil. =Der Weg zur Erlösung.= Leicht geb. je M 80.--, auf holzfreiem Papier und in Javapapier geb. je M 120.--
„In unserer traurigen, von Unrast und ziellosem Drang verwirrten Zeit werden diese kleinen Büchelchen Jedem Wegweiser und Trost sein, dessen Geist Ruhe und Verborgenheit sucht, um zu gesunden.“ +Münchner Post+ (Fiori).
Die Weisheit der Upanishaden
Aus dem Sanskrit neu übersetzt und erläutert von =Johannes Hertel=. Zurzeit vergriffen, neue Auflage erscheint Herbst 1922.
„Die Übersetzung verrät den Meister, sie ist flüssig, die Auswahl ergibt ein Gesamtbild dieser indischen Philosophie, die Einleitung und die Erklärungen sind knapp und unterrichtend. Der gelehrte Herausgeber hat sich mit dieser Ausgabe ein Verdienst erworben.“ +Allg. Ev. Luth. Kirchenzeitung.+
Meister Eckhart · Reden der Unterweisung
Übertragen und eingeleitet von =Joseph Bernhart=. Leicht geb. M 84.--, auf holzfr. Papier u. in Javapapier geb. M 120.--
Reden der Unterweisung -- „das sind die Reden, die Bruder Eckhart mit solchen geistlichen Kindern pflog, die ihn um viele Dinge fragten, als sie zu abendlichen Tischgesprächen beieinander saßen“. So lauten die ersten Zeilen der alten Handschrift. Diese Reden gehören zu den gesichertsten und schönsten Schriften des Meisters, deren Überlieferung im allgemeinen so mangelhaft ist. Bernhart hat den Urtext in zartester Weise in unsere heutige Sprachform umgegossen und in einer Einleitung dem Leser alles dargeboten, was er braucht, um diese Texte wirklich auszuschöpfen.
Sämtliche angegebenen Preise freibleibend
_C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München_
C. H. Beck’sche Buchdruckerei in Nördlingen