Part 3
Als erster Ostwind schon anstrich, hochmütig gebläht, ging er festen Schritts wieder ins Haus hinein, durch, zum Teeraum, setzte Gerät in Ordnung, zuletzt die Schale; sie nun in den kleinen Schrank zurückgebend, sagte er: »Ich ehre dich, hoher Kelch, und bin dir untertan. Nie war in dir schlechter Tee, immer war er erlesen und gut. Und dieser Tee war in mir und hat in mir gewohnt. Dein Tee ist auch jetzt in mir und erfüllet mich ganz, ich selbst bin der Tee des Lebens, das sich nicht bei mir, sondern vor oder auch nach meiner Leiblichkeit, irgendwo fern und unzeitlich vollzieht, vollzogen hat, vollziehen wird. Dein Tee lebt mich, und ich lebe deinen Tee: Das ist mein einziges Wissen. Ich liebe dich, denn du bist mehr als kostbares Porzellan, mehr als alt, du bist, obzwar aus Fernen stammend, Formung heimatlichen Gefühls, Formung heimatlichen Wesens, ja du bist heiliges Nihon selbst, und dazu paart sich letzte Macht: Du versinnbildlichst die Welt, alle Welt vom Aufgang bis zum Niedergang, du bist dem Uneingeweihten die kleine Bewegung, dein grosses Wirken aber ist die Welt um uns, über uns, in uns. Dank dir, Vater, der du Kelch und Welt zugleich gerettet hast, damit uns übrig bleibt, das grosse Werk zu vollenden. O Schale du, sei meinem Herzen gnädig und tu dich kund, so wird meine Seele heil!« Blasse Hand barg die Tasse in sandelholzduftendem Schrein, dann schritt er -- wissend, dass die Drei die heilige Zahl sei, die alles, auch ihn beherrsche. Erst der Vater, der wunderzeugend Mutter ward der Porzellanschale, dann ist er, und er, welcher noch kommen wird, fern, unverheissen, steht noch nicht im Buche des Lebens, das überirdisch sichtbar liegt, zwar weiss die Schale noch nichts von ihm, aber er wird kommen, das göttliche Werk krönen, dumpf pochten dunkle Ahnungen an seine Schläfen, doch Hirnsee darunter schlief, und wieder fiel die Drei auf ihn herab: Mit dem Taiko geschah der erste Trunk, dann kam der, einsam, zusammen mit der Heiligen von Porzellan, das war sein Mahl am Vorabend des geahnten letzten Mahles mit den Freunden allen, ja, das wird das dritte sein, der Abschluss und die Vollendung bis zur nächsten Wiederkehr, hernach wird herrschen die Vier, die jener erwecken wird und erfüllen, der erst kommen soll, fern, wenn Sonne merklich kühler geworden, und Jahrtausend auf Jahrtausend für Menschen verglüht, die Vier der Auferstehung, und darum ihm noch fremd, vielleicht jetzt auch nahezu feind -- von unirdischer Furcht geschüttelt hinaus, in den Garten, liess den warmen Sonnentau durch seine Finger gleiten, war den Blumen und ganzem Garten väterlicher Freund, lange wird er das leise Brausen nicht hören, die farbenperlende Augenmusik nicht mehr schauen, denn Kreissen erfüllte die Luft, schwanger von Rache, Bitternis und Erdentod.
Bald wird Gewitter niederbersten.
Auch guter Vorsatz, den Taiko töten zu wollen, der unbekanntes Gottsein geschmäht, fällt unter entherztes Richtbeil, das unerbittliches Gesetz des Traums furchtbar niedersausen lässt, in ewig gerechter Sühne; Traum ist Gesetz. Das Gesetz.
»Du hast vergessen deine Rache, Rikyu«, schrie eine Stimme irgendwo aus einer entlegenen Muskelfaser heraus ungebärdig im Innern des Teemeisters. Da liess er sein Haupt schwer, wie grösstes Gewicht bei Altarwage im Tempel der Gerechtigkeit und der Richter, sinken, weil er wusste, dass seine Rache nicht Blut sei, nicht Tod, dass seine Rache aber Furchtbarstes, auf Erden noch nie vollzogen, und dass er sie vollbringen sollte.
Dieser Gedanke fing sein Sinnen ein, wie ein Lasso, der von wildem Krieger geschnellt die junge Hirschkuh umstrickt, bis ein grosses Lächeln kam und sein ganzes Gesicht küsste. Da ward er heiter, vergass, was kommen musste, spielte mit allen Blumen, verneigte sich in Anbetung der Lilie, bedauerte, dass er vor dem Lotos des weisen Schaka nicht sich versinnen konnte, jetzt, denn seine Seele war nicht bereit dazu, hauchte der Chrysantheme einen bewundernden Gruss auf ihre Blüte, auf einmal schmerzlich vermissend, dass er nie eine Frau besessen, dass er, knapp vor dem Ende stehend, nicht wusste, was Liebe sei, doch da läuteten die kleinen Glocken, die silbernen, von den Kirschbäumen, der Kumabär kam und sah ihn an, Zikaden zirpten betörend, ewiges Grün war um ihn, höllisch wilde Wüstenpferde trabten draussen ausserhalb des Gartens auf Ebene, die fernem leuchtenden Licht entgegenschoss, so blickte er von Anhöhe um sich, gen Westen trotzten Mauern der Stadt zu nervösen Wolken empor, und Firmament war gross gewölbt, da entsprang Lächeln der Landschaft seines Antlitzes, Abend war seine Miene, Haupt senkte sich, so schritt er hauszu, empfing den fürstlichen Boten, der ihm eine Kralle des Tigers als Kundschaft reichte vom Taiko: Tod.
Richtstätte zuckte auf, henkersrot, befehlender höchster Zuschauer und Vorsitzender der peinlichen Richter purpurrot.
Sein Haupt bejahte.
Da reichte ihm der Bote, einen formelhaften sehr höflichen Satz sprechend, zum Zeichen der Gnade des Herrschers den gelben Edelstein.
So schlug Rikyu seine Augen voll in die des Boten: Der Taiko, in unbegreiflicher Gnade, in unendlichem Verzeihen, in unausdenklicher Güte, liess ihn der königlichen Lust der Selbstentleibung teilhaft werden, der Taiko sei gepriesen.
Verklärt kreuzte der Teemeister die Hände über seine Brust, blieb so, den Blick ins Weite gegossen.
Wiehern des Pferdes galoppierte um den Boten, der hinter Gehügel verschwand.
Er stand und schaute sein Ende.
Allmutter Amaterasu warf, zum Zeichen der Trauer unter den Göttern, und auch zum Gruss, einen unerhört leuchtend schillernden Bogen -- der alle Farben, harmonisch gereiht, harfte -- über den Himmel hin, dass die Menschen sofort wussten: Einer von ihnen, bestimmt zur Einkehr in die Gefilde der Ewigen, gehe von hinnen. Ein unbekannter Gott stürzte Stürme in das Brausen aller Sphären und orgelte die grosse Orgel, die in gewaltigem Brüllen zitternd und gischtend auf den unendlich stillen Ozean niederschoss und ihn umfing.
Der Ozean kochte hoch, stieg zum Himmel und riss die Sonne herab -- und Ozean war überall.
Als endlich still geworden alle Elemente, hörte man das leise Weinen Rikyus, der immer noch dort stand, wo er die Botschaft erhalten hatte, und stehn blieb, lange, bis zum Wunder ewigen Einverständnisses die Sonne finster ward und vor sich den Mond als Schild trug.
Und da waren schon die Freunde und Gefährten, zwölf waren gekommen, in den festlichen Gewändern, nicht grün, trauerfarben trugen sie jene, weiss waren die Kimonos, da breitete Rikyu ihnen die Hände entgegen und schwieg.
Er liess sie vorausgehn und folgte ihnen als Dreizehnter und Letzter, entlang dem Gartenpfade zum Teehaus, ungewöhnlich langsam schritten sie, alle vergegenwärtigten sich noch einmal tiefen Sinn schöner Zeremonie, den ihnen heute zum letzten Mal der Teemeister deuten sollte, auf immer wird dann Schönheit gestorben sein, Heimat wird dorren, immer wird Sonne schwarz, Himmel grau schauen, wenn er nicht mehr sein wird, so gingen sie auf dem Pfad, der, aus der schreiend bösen Welt führend, die erste Stufe zu dem wahren Teeopfer war, allmählicher Übergang zu innerer Erleuchtung.
Und deshalb schritten sie langsam. Schon grüsste der Eingang des Hauses, aus dem Weihrauch sacht hervorwolkte. Trotz Tageslichtes brannten links und rechts je eine Steinlaterne, und eine über der Tür, die nur drei Fuss hoch ging, dieses Gelicht war aber grau, herbstlicher Grabgesang im wollüstigen Schrei der Sonnenlandschaft, aber ja auch die Sonne war verfinstert, grau, und so hielten sie still. Drei von ihnen waren Samurais, entgürteten sich der Schwerter und legten sie unter den Sims des Daches: Frieden wohnt im Hause des Teemeisters. Dann traten sie alle ein. Als Letzter Rikyu.
Als sie im Hause verschwunden waren, liess der Mond von der Sonne ab und ging von ihr. Die Blumen hatten ihre Kelche geschlossen, und die Tiere waren verkrochen. Auch der ganze Himmel war krank und blass.
Im Vorraum warteten sie alle eine kleine Weile, sahen zu, wie der Meister das Teegerät kunstgerecht in Wasser abspülte, dann war Vorhalle weiter, und was noch als beschwerlich abzulegen war, legten sie ab.
Gefasst, und obwohl traurig, doch gehoben, schritten sie ein in den Teeraum, die Zwölf, Rikyu nicht, und verneigten sich vor dem Tokonoma. In der Vase stak in niegeschauter Anmut die Winde, umhauchte mit schlichtem Dufte den Lackschrein, der die kostbare Schale barg.
Dann kam Rikyu und stellte den Eisenkessel auf die dreibeinige Kohlenpfanne. Alle hockten im Kreise nieder, auf den Matten, dem Teemeister liessen sie den Ehrenplatz. Aus dem eckigen Krug schüttete er Quellwasser, hoch vom Gebirg, in den Kessel, gab ein wenig Salz bei, Blasebalg zischte Flamme an, Flamme züngelte unter Rund, Rikyus Augen waren still, erwartend die drei Grade des Kochens, schon stiegen kleine Blasen, als reckten hungrige Fische ihre Münder aus dem Teiche, nun rollten Kristallperlen, emsig, sie suchten mütterlichen Felsenbrunnen, die kleinen Silberstückchen, am Grunde des Kessels lose gelegen, wirbelten auf, tönten zugleich mit dem Summen des Wassers eine ganze Sinfonie: Katarakte tosten, Meer scholl auf, donnerte ans Gestade in verklingendem Brüllen, Brandung, bald stark, bald leise, barst an den Riffen, von denen alle Sturmschwalben entsetzt abflohen, Hochwald stand in ersterbendem Feuer sehr greiser Sonne, die Tannen, hochgelenkig wie koreanische Königstöchter, sausten zu Tal, begruben den Wildtöter, nun brausten Glocken, vom Tempel, von Pagode, vom Palast, Dreiklang erschlug die Schreie der Möven, Boote kehrten am Abend ermüdet heim, behangen mit vollen Fischnetzen, traurige Mutter, sie legte Ratsche und viele Steine, bunt und abgespült, auf kleines Grab kaum gelebten Kindes, damit der gute freundliche Gott Jizo mit ihm spielen könne, die Wächter an den eisernen Toren des Schlosses hielten stumm ihre bläulichen Speere, hinsank die unglücklich Liebende vor der Statue, der hilfsbereiten, allen Schmerz verstehenden Kwannon und weinte kleine Gebete, auf den Flüssen schwammen papierne Boote, gerieten jetzt in Flammen, zogen tanzend hinunter, meerzu, und vom Strand sah man hinaus, wie überall bis zum Horizont, in den Nachthimmel versickernd, die Boote der Toten brannten, ihnen zu Ehren, selig sind, die reinen Herzens sind, und wie von den Flüssen die sausenden Flammen ins Meer einströmten, gespenstisch, doch wunderbar schön, und mehr Flammen über Wasser noch wurden, und alles Meer ward, Meer und wieder Meer: Denn die Wogen im Kessel kochten wild, quirlten, schäumten: Dritter Grad war erreicht, Rikyu griff, während die andern noch versunken träumten, zur karminroten Lackbüchse, und der seltenste Tee, wohlriechend, von dem heiligen Uji-Distrikt bei Kioto, ganz weisser Tee entflockte seinen Fingern, schwebte ein in den Dampf des Wassers. Nun fielen sie zu Boden, küssten mit ihren Köpfen die Matten: Heilige Handlung vollzog sich, geheimnisvoll: Aus dem abgeschiedenen Schrein ward der Leib der Schale, blauschwarz, Porzellan, dünner als Glasur von einem sanften Hühnerei, genommen und allen zugewiesen.
Dann floss der liebliche Tee in sie.
Rikyu sass nun selbst still, nahm den Kelch, hob ihn hoch, segnete ihn, trank daraus, segnete ihn wieder, dankte ihnen, die im Teekreis sassen, reichte ihn nun dem Nächsten dar und sprach: »Trinket alle daraus!« Als die Schale einem jeden von ihnen die Zunge gefeuchtet, sie wiederum in seine Hand zurückgelangt war, füllte er sie von neuem, solche Worte schenkend: »Der Kelch ist mein Herz, der Tee ist mein Blut, welches vergossen wird für viele zur Vergeltung der Sünden!« damit goss er allen Inhalt auf die Matte, bogte nun neuerdings das schöne Getränk ein, reichte es reihum, es war die zweite Schale nach dem siebengefalteten Kanon, sie zerbricht die Einsamkeit, sie war leer getrunken, nun hielt er ihnen die dritte hin, die unfruchtbares Gedärm ausspült, nachdem sie auch diese geschlürft, sprach er wieder: »Freunde, sehet her! Ich bin der Weiser zum fernen Leben. Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!«
Nun kredenzte er schon die vierte, Nacht herrschte draussen unumschränkt, auf aller Stirnen perlte kühler Schweiss, leicht, Hirn jedoch geriet in Brand, und einer fragte: »Wie sollen wir deine Gebote halten?«
Stille lag gleich Ewigkeit im Raum. Sich immer mehr verklärender Mund des Teemeisters tönte endlich: »Indem ihr nicht klaget!« hiemit machte er die fünfte Schale zurecht, liess sie kreisum gehn, erst hatte er getrunken, dann die Freunde, in jedem von ihnen hatte sich innere Reinigung vollzogen, Schweiss war gewichen, Augen bekamen Glanz, ruhten gepaart auf Stirn Rikyus, in Eintracht versammelt, der nun vorherigen Satz, dunkel, weiter erklärte: »Denn wisset und glaubet, ich habe ein ganz anderes Leben gelebt als ihr und alle, was ich gelebt, kann ich mit Worten nicht deuten, nur fühlen kann ich es selbst dunkel bewusst, darum gehe ich heute ein ins Unbekannte, das mir mit entirdischter Seele schon bekannt, noch ehe ich leiblich geboren, ohne Furcht, voller Vertrauen schreite ich voraus, aber nach mir wird einer kommen, fremd seine Sonne, Schnitt der Augen anders, der wird die Kraft haben, auszusprechen, was ich nicht vermochte, wohl aber er« -- und hier ward geschwisterliches Augenpaar im Schauen zeitloser Erleuchtung für Moment glanzlos -- »wird gemartert werden für seine Worte. Doch über ihm hat Macht die Vier, auch er kann trotz dem Untergang nicht vergehn, ich bin für immer bei euch!« Seine wie schwächer werdenden Hände schütteten fast den letzten Tee aus der Kanne in die jetzt von einem seltsamen Gloriolenschein umstrahlte Schale; es war die sechste Runde, sie ihnen darreichend, sprach er, schon merklich leiser als vorhin: »Darum klaget nicht!«
Und sie tranken, Lippen waren entbittert, Augen, fremd erglänzend, hatten einen matten überirdisch aufdämmernden Strahl, nur der aus des Teemeisters Antlitz war inniger, in ihn schritt mählich Unsterblichkeit ein, die seine Jünger bloss wünschen konnten, früher erlebtes Wunder ward wiederum: Ohren hörten nichts, geräuschlos war Sein.
Nun losch das Feuer unter der Kohlenpfanne, letzter, beinah kalter Tee rann in die Schale, wurde ganz kalt, Rikyu setzte an und trank sie allein leer, denn es war die siebente, die glückliches Tor des ewigen Horeisan erschliesst; als er getrunken, die zwölf andern waren alle unermesslich still, stellte er die Tasse vor sich hin und lächelte geradezu verzückt, durchtobt von dem Wissen, dass hier ganze Welt mit allem Ozean vor ihm stünde und dass, wenn dieser Kelch zerschelle, ganze Welt hinsinken müsse in unendlichem Sterben, dass er damit auch den Taiko treffe -- warum kam der bloss in frechfarbenem Gewand, warum zertrat er nur die Zikade, warum? Das wird seine Rache sein: Welt wankt und birst -- damit nahm er die Schale in seine hohle, fürsorgliche Hand, zerdrückte sie, dass sie brach, hob die Zertrümmerte zum Mund, wie man vom Quell Wasser mit gewölbten Händen zu nehmen pflegt, und schluckte ihre Splitter, weicher denn Staub. Dann zerriss er sein Prunkgewand und stand im edeln Totenkleid; noch in letzt ausholend menschlicher Güte lächelnd, gab er einem jeden von seinen Freunden, denen die Augensterne schier vergingen, etwas von den Geräten und Stücken des Teeraums, bis er alles verteilt. Nur der kleine Dolch, unscheinbar, blieb auf Matte, wartend.
Nacht draussen atmete kaum.
Jetzt sprach Rikyu mit vergehender Stimme, ohne dass er sich selbst hörte: »Und nun habe ich euch alles gesagt, ehedenn es geschieht, auf dass, wenn es also geschehn sein wird, ihr glaubet, steht auf und lasset uns von hinnen gehn!«
Da erhoben sie sich, traten aus dem von der nahenden Heiligkeit schon durchschwängerten Raum in den morgenden Garten, Sonne riss eine brandrote Gebärde, der Teemeister blieb allein zurück.
Der Jüngste aus ihrer Mitte warf sich draussen im Vorgemach vor die Tür und wartete, bis es vollbracht wäre, drinnen von Rikyu.
Und es ward vollbracht.
Die unendlich grosse, auch unendlich kleine Parabel: Von Vater auf Sohn schloss sich, und Welt: Teeschale, mit Mandorla umglänzt, in ihm auferstanden, geeint, fest, zarter als geheimer Duft der Kirschenblüte am ersten Morgen, trat vor langsam zersehendes Auge, als sein ganzes Gesicht unirdisch glücklich in grösster, sowie fernster Güte lächelte und sein schon lang zum Letzten bereiter Leib in grenzenlosem Vergehen geweihten Dolch hingebungsvoll küsste.
Die Stahlstempel der in diesem Buch zum erstenmale verwendeten Schrift wurden von Georg Mendelssohn in Hellerau geschnitten; den Guss besorgte die Schriftgiesserei der Brüder Butter in Dresden-N. Satz und Druck wurden bei Jakob Hegner, Hellerau, hergestellt.