Der Spanier: Novelle

Part 5

Chapter 52,582 wordsPublic domain

»Ich wünsche, daß du jetzt hinüber gehst,« befahl Frau Elisabeth nach ein paar Tagen. »Hier sind Orangen, die werden Lux erfreuen. Komm, ich werde dich begleiten.«

Sie nahm Blanche bei der Hand und ging mit ihr ins Nachbarhaus. Das Kind war blaß und schwankte zwischen Trotz und Tränen. Die alte Magdalene lächelte gutmütig und rief:

»Ei, wird der Lux sich aber freuen, daß du kommst. Und die schönen Orangen! Da geh nur gleich zu ihm hinein. Gerade Orangen sind so gut für ihn.«

Das war freilich alles mit Überlegung gesagt und mit Frau Elisabeth unter einer Decke gespielt. Aber es ermunterte Blanche doch und machte ihr einigen Mut, als ihre Mutter sie nun einfach ins Krankenzimmer schob und die Türe hinter ihr schloß.

Da stand sie, ihr Körbchen Orangen in der Hand, mitten im Zimmer und sah verlegen und hilflos auf Lux, der sie mit großen Augen anleuchtete. Sie hätte kein Wort herausgebracht, wenn nicht er das Schweigen gebrochen hätte.

»Blanche! Du?« rief er.

Es lag ebenso viel Überraschung als Freude darin.

Da trat sie näher, und ihre Stimme zitterte, als sie sagte:

»Ich wollte doch mal sehen, wie es dir geht.«

»Danke, ganz gut! Der Doktor meint, ich würde wohl bald wieder aufstehen dürfen.«

Sie sagte nichts darauf, sondern stand mit ihrem Körbchen dicht vor seinem Bett, und sah ihn mit verlegenem Lächeln neugierig an, musterte das Bett, die Wand, die Bilder daran, und dachte endlich an die Orangen.

»Die soll ich dir geben,« sagte sie.

»O wie schön!« rief Lux. »Danke, Blanche!«

Und er nahm das Körbchen und stellte es vor sich auf die Decke.

»Willst du dich nicht hinsetzen?« fragte er.

Sie setzte sich auf einen Stuhl vor seinem Bett und sah bald das Körbchen, bald den Kranken an, während Luxens Augen still auf ihrem Gesicht ruhten, mit einem gespannten Ausdruck, als erwarte er ein Wort von ihr.

Es war merkwürdig, wie wenig sie sich zu sagen hatten. Endlich fragte sie:

»Tut es noch weh?«

»Manchmal. Aber nur ein ganz klein wenig.«

Sie wurde mit einmal blutrot. Es war ihr, als müsse sie sich schämen, als wäre sie selbst es, die ihn gestochen hätte. Wie dumm! Sie konnte doch nichts dafür.

Er aber dachte: »Warum wird sie so rot? Es ist doch nicht ihre Schuld.«

In diesem Augenblick wurde die Tür leise aufgemacht und gleich wieder geschlossen. Blanche nahm das als Zeichen, abbrechen zu müssen. Sie erhob sich und gab ihm ungelenk die Hand.

»Adieu, Lux!«

»Adieu, Blanche! Ich danke dir auch. Willst du so gut sein und sie auf den Tisch stellen?«

Sie stellte die Orangen auf den Tisch und nickte ihm noch einmal zu.

»Adieu, Lux!«

Dann schloß sich die Tür hinter ihr.

»Nun, hat Lux sich nicht gefreut?« fragte Frau Elisabeth.

»Ja, sehr,« antwortete Blanche.

»Siehst du? Und du wolltest nicht zu ihm gehen.«

»Das wollte ich schon, aber nicht so schnell.«

Blanche war froh, den ersten Besuch hinter sich zu haben; nun würde es ihr leichter werden, wieder hinzugehen. Ob er wirklich nur wenig Schmerzen mehr hätte? Er sah doch noch sehr blaß aus. Das tat er freilich immer. Aber doch nicht so furchtbar blaß wie jetzt. Ob er wohl ganz wieder besser würde? So ganz und gar wie früher?

Dr. Irmler sagte abends zu ihrer Mutter, daß Lux sich sehr über den Besuch von Blanche gefreut habe, und er sagte es auch ihr selbst:

»Komm nur recht oft, Lux wird sich immer freuen. Er liegt so allein.«

Sie war fast glücklich. Wenn er sich wirklich freute, wollte sie ja gern zu ihm gehen; meinetwegen jeden Tag.

»Vielleicht nimmst du ein Buch mit,« sagte Frau Elisabeth.

Und sie ging am nächsten Tag mit einem Buch zu ihm.

»Soll ich dir etwas vorlesen?« fragte sie.

»Wenn du willst!«

Seine Augen leuchteten auf und sprangen von ihrem Gesicht auf das Buch über.

Sie sah die Frage in seinem Blick.

»Andersens Märchen,« sagte sie. »Magst du das auch hören?«

»Ja, gern. Lies nur, was du willst, Blanche; es ist alles hübsch.«

Er legte sich in die Kissen zurück, und sie blätterte noch ein wenig, obgleich sie sich schon für die Geschichte von der kleinen Seejungfrau entschieden hatte, und fing endlich an:

»Weit hinaus im Meere ist das Wasser so blau wie die Blätter der prächtigen Kornblume und so klar wie das reinste Glas, aber es ist außerordentlich tief, tiefer als irgend ein Ankertau reicht. Viele Kirchtürme müßten übereinander gestellt werden, um vom Grunde bis über das Wasser hervor zu reichen. Dort wohnt das Meervolk.«

Ihre Stimme war wie das Klingen kleiner Wellen, wie ihr leises Rauschen und Plätschern am Strande. Und ihr eigenes Bild verfloß ihm mit dem der jüngsten Meertochter.

»Sie war doch die Schönste von allen, ihre Haut war so durchsichtig und zart wie ein Rosenblatt, ihre Augen so blau wie das tiefste Meer, aber wie alle die anderen hatte sie keine Füße, der Körper ging in einen Fischschwanz aus.«

Und Blanche saß so vor seinem Bett, daß er ihre Füße nicht sah, und er lächelte ganz heimlich bei dem Gedanken und schloß die Augen.

Sobald sie ihre fünfzehn Jahre erreicht hatte, sollte die kleine Meerprinzessin Erlaubnis haben, aus dem Meere empor zu tauchen, im Mondschein auf der Klippe zu sitzen und die großen Schiffe sich anzusehen, die vorbei segeln.

Blanche war nun vierzehn. Ein Jahr noch, so dachten sie beide, obgleich Blanche doch keine Meerjungfrau war, die sich sehnte, empor zu tauchen und auf Klippen zu sitzen. Aber je weiter sie lasen, je mehr nahm Blanche die Gestalt der jüngsten Prinzessin an, sowohl für Lux, wie für sich selbst.

So knüpfte das Buch ein neues Band zwischen ihnen. Lux hatte nicht geglaubt, daß er noch soviel Geschmack an Märchen fände. Und gerade diese kannte er ja alle schon. Aber wie neu klangen sie aus dem Munde der kleinen Blanche, die mit geröteten Wangen und leuchtenden Augen auch das Nebensächlichste mit so großer Wichtigkeit und herzlicher Betonung las. Sie hatte einen lieblichen, singenden Klang in der Stimme und las so sicher und fließend und versprach sich nicht ein einziges Mal. Doch! Als sie las, wie die Störche nach Afrika zogen, da versprach sie sich sogar zweimal hintereinander. Das machte, sie dachte dabei an Manuel und an dessen Heimat, an die Brandung in dem Hafen von Tanger und an die braune Nushat. Und dabei versprach sie sich, und Lux mußte lachen.

Aber Manuels Name wurde nie wieder zwischen ihnen genannt.

Schade, daß die Ferien zu Ende gingen. Blanche würde nun nicht jeden Tag kommen können. Die Schule nahm viele Stunden des Tages in Anspruch, die Schule und die Hausarbeiten. Aber Lux würde ja auch bald ganz gesund sein, und dann würden sie wieder zusammen im Garten spielen.

Und dann kam sie das letzte Mal mit dem Buch, und Lux bat: »Lies noch mal das Märchen von der Nachtigall.«

Und sie las noch einmal das Märchen von der Nachtigall, und Lux hörte fast die ganze Geschichte mit geschlossenen Augen an, während ein glückliches Lächeln auf seinem Gesicht lag.

9. KAPITEL.

Frau Elisabeth war sehr froh, daß Blanche so bald vergaß, und legte es ihr nicht als Oberflächlichkeit aus. Das Kind lebt dem Tage und soll ihm leben. Seine kleinen Leiden überwindet es schnell und öffnet mit jedem neuen Tag sich wieder der Sonne; wie die Blume am Abend ihren Kelch schließt und ihn am Morgen in Reinheit und Frische wieder auftut. Und sie meinte, man solle das Kind in diesem auf das nächste, auf die Gegenwart gerichteten Wesen nicht stören und man solle froh sein, wenn ihm der Tag alles ist und das Gestern nichts mehr gilt. Die Wandlung kommt leise von selbst, und stete Sorge für eine rechte Gemütsbildung verhindert die Oberflächlichkeit.

Für Lux war sie in dieser Beziehung nicht bange. Ihre eigene Beobachtung und viele kleine Züge, die Dr. Irmler ihr erzählt hatte, sprachen dafür, daß er ein reiches Innenleben führte.

Wenn Lux mit keinem Wort nach Manuel fragte, so war es nur Scheu, einen Namen zu nennen, der in jedermann schmerzliche Erinnerung erwecken mußte. Hörte er doch auch von den Erwachsenen Manuels nie erwähnen, so daß es war, als wäre sein vorübergehender Aufenthalt unter ihnen nur ein Traum gewesen.

Nun war Manuel keineswegs so vergessen, als es den Anschein hatte. Blanches Vater blieb nach wie vor in Geschäftsverbindung mit Herrn Negros, und es kam Nachricht von dem weiteren Ergehen des kleinen Spaniers auf dem Weg über das Kontor ins Haus. Ja von ihm selbst gelangte ein für seine Jahre reifer und doch auch wieder kindlicher Brief in Frau Elisabeths Hände:

»Ich denke jeden Tag und jede Nacht an Sie und an Blanche und an Lux und bete für sie alle. Und ich bin sehr böse auf mich, daß ich ihnen so weh getan habe und daß ich nun nie mehr zu ihnen zurück kann. Grüßen Sie Blanche, ich werde sie nie vergessen. Und grüßen Sie auch Lux. Er soll mir schreiben, daß er mir nicht mehr böse ist. Ich habe auch hier gute Menschen gefunden, aber ich werde Sie nie vergessen können.«

Sie schrieb ihm gütig zurück und bestellte ihm Grüße von Blanche und auch von Lux, der noch nicht selbst schreiben dürfe, aber es ginge ihm besser, und er dächte nur noch freundlich an ihn.

Ob sie recht daran tat, den Kindern Manuels Grüße vorzuenthalten? Sie überlegte lange und kam zu dem Entschlusse, daß es besser sei. Blanche schloß sich eben in alter Weise wieder an Lux an, in harmloser Kameradschaft; das wollte sie nicht stören.

Es war in den ersten Tagen des September, daß Lux zum ersten Male in den Garten gehen durfte. Er war völlig wiederhergestellt. Aber er trug noch die Farbe des Krankenzimmers. Doch der Spätsommer war so schön, wie er selten war, und die Sonne hatte noch Kraft genug, kranke Wangen zu bräunen. Die Bäume standen still und früchteschwer, auf den Beeten dufteten Goldlack und Levkojen, und Dalien und Georginen blühten üppig und farbenprächtig am Wege.

Hand in Hand gingen Lux und Blanche auf den sonnigen Steigen durch all die reife, satte Sommerpracht zu ihrem Lieblingsplätzchen. Hier schwellten am Strauch die grünen Haselnüsse. Kaum merklich stockte ihr Fuß, und sie gingen verstummend vorüber.

Das Bächlein, das im Hochsommer oft ein armseliges Rinnsal gewesen, lief wasserreich vorbei und lockte sie. Sie setzten sich auf die Stufen, die hinabführten, und sahen bis auf den klaren Grund. Da lag, halb übersandet, ein verrostetes, offenes Taschenmesser. Sie sahen es beide zugleich.

»Das ist es!« rief Blanche und reckte den Hals noch weiter vor.

»Soll ich es holen?« fragte sie.

»Ich darf es nicht!« sagte Lux. »Aber laß es doch. Was willst du damit?«

»Nein, ich hole es.«

Sie legte Schuhe und Strümpfe ab, und watete in das klare Wasser hinein; es ging ihr fast bis an die Knie. Sie streifte die Ärmel hoch, als sie sich nach dem Messer bückte, und ihr goldenes Haar fiel ihr wie ein goldener Schleier vors Gesicht.

Sie bemühte sich, das Messer zu schließen; doch vergeblich.

»Gib her,« sagte Lux, tat, als ob er es auch versuche, besann sich einen Augenblick und schleuderte es weit weg.

»Du kannst dir Blutvergiftung damit zuziehen,« sagte er.

Sie sah ihn unwillig an, beruhigte sich aber doch; was wollte sie auch mit dem alten verrosteten Messer.

»Möchtest du wohl, daß Manuel wieder kommt?« wollte sie fragen, dachte aber noch rechtzeitig, daß sie ihn das kaum fragen dürfe. Er aber, als hätte er ihre unterlassene Frage dennoch verstanden, sagte:

»Es ist doch viel besser so, -- jetzt -- --«

»Aber nett war er doch,« sagte Blanche nachdenklich.

Durch den Garten zitterten die dumpfen Töne eines Gong.

Langsam erhoben sie sich und gingen dem Hause zu, diesmal nicht Hand in Hand.

Blanche schlenderte etwas vorauf. Unter einem jungen Apfelbaum blieb sie stehen.

»Sieh mal!« rief sie bewundernd und wandte sich halb zurück.

An einem niederhängenden Zweig saß an der äußersten Spitze ein schöner, wachsglänzender, rotbackiger Frühapfel.

Sie streckte die Hand danach aus, blieb einen Augenblick so auf den Zehenspitzen stehen, und drehte leise an der schönen Frucht.

Plötzlich löste sich der Apfel und blieb in ihrer Hand.

»Ach!« rief sie und errötete vor Schreck.

Doch schnell entschlossen gab sie den Apfel Lux.

»Da!«

Sollte er ihn zurückweisen?

Zögernd nahm er ihn und ließ ihn ohne ein Wort in seine Tasche verschwinden.

»Blanche! Blanche!« klang die helle Stimme Frau Elisabeths vom Hause her.

»Gleich!« rief Blanche zurück. »Ich komme schon! Adieu, Lux!«

Sie nickte ihm zu und sprang leicht den Steig herauf.

Lux blieb an der kleinen Pforte zurück und sah ihr nach; die Hand in der Tasche spielte dabei mit dem Apfel. Ein leises Leuchten lag auf dem schmalen, blassen Knabengesicht; und Lux wandte sich nicht eher weg, als bis das weiße Kleid der zierlichen Blanche in der Nähe des Hauses verschwand, in dessen Fenstern des Mittags rote Rosen blühten.

Gedruckt in Leipzig bei Poeschel & Trepte

In dieser Sammlung sind ferner erschienen:

=Marie von Bunsen=, _Allerhand Briefe, Novellen und Skizzen._ Geh. 2 M., geb. 3 M.

=Ludwig Ganghofer=, _Das Kaser-Mandl._ Eine Erzählung. Illustriert von Carl Röhling. 10. Tausend. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

=F. Hugin=, _Hahn Berta_. Eine Erzählung. 4. Tausend. Kart. 2 M., geb. 3 M.

=Wilhelm Raabe=, _Halb Mähr, halb mehr._ Zwei Erzählungen. Illustriert von Carl Röhling. 12. Tausend. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

=Ernst von Wildenbruch=, _Das edle Blut._ Eine Erzählung. Illustriert von C. Röhling. 106. Tausend. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

-- _Claudias Garten._ Eine Legende. Illustr. von C. Röhling. 17. Aufl. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

-- _Die Danaide._ Eine Erzählung. Illustriert von H. Vogel. 7. Tausend. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

-- _Franceska von Rimini._ Novelle. Neue Ausgabe. Kart 2.20 M., geb. in Leinw. 3 M., geb. in Leder 5.50 M.

-- _Unter der Geißel._ Eine Erzählung. 8. Tausend. Kart. 2.20 M., geb. 3 M.

-- _Kindertränen._ Zwei Erzählungen. Mit Buchschmuck von Heinrich Vogeler-Worpswede. 66. Tausend. Kart. 1.50 M., geb. 2.20 M.

-- _Der Meister von Tanagra._ Eine Künstlergeschichte aus Alt-Hellas. Illustriert von Franz Stassen. 10. Aufl. Kart. 2.20 M., geb. 3 M.

-- _Neid._ Eine Erzählung. 26. Tausend. Kart. 2.20 M., geb. 3 M.

-- _Die letzte Partie._ Zwei Erzählungen. Kart. 2.20 M., geb. 3 M.

-- _Semiramis._ Eine Erzählung. 8. Tausend. Kart. 3 M., geb. 3.60 M.

-- _Vice-Mama._ Eine Erzählung. 21. Tausend. Kart. 3 M., geb. 3.60 M.

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Bücher von Gustav Falke

(Verlag von Alfred Janssen in Hamburg)

=Romane=

_Aus dem Durchschnitt._ Geb. 3 M. _Die Kinder aus Ohlsens Gang._ Geb. 4.50 M. _Der Mann im Nebel._ Geb. 3.50 M.

=Gedichtbücher=

_Mynheer der Tod._ Geb. 4 M. _Tanz und Andacht._ Geb. 4 M. _Neue Fahrt._ Geb. 4 M. _Zwischen zwei Nächten._ Geb. 3 M. _Mit dem Leben._ Geb. 3 M. _Hohe Sommertage._ Geb. 3 M. _Frohe Fracht._ Geb. 3 M. _Der gestiefelte Kater._ Dichtung in XI Gesängen. Geb. 3 M. _Die Auswahl._ Gedichte. Geb. 5 M.

[ Hinweise zur Transkription

Die Verlagswerbung wurde vom Buchanfang an das Buchende verschoben, der Schmutztitel wurde entfernt.

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_gesperrt_ : =fett= .

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich uneinheitlicher Schreibweisen, mit folgenden Ausnahmen,

Seite 6: "«," geändert in ",«" (»Einen Bernhardiner,« rief Lux)

Seite 40: "glitzerden" geändert in "glitzernden" (schnell wie die glitzernden Wellen)

Seite 46: "«," geändert in ",«" (»Alle drei können wir ja doch nicht darin sitzen,« sagte er)

Seite 49: "erkärte" geändert in "erklärte" (als er erklärte, er habe schon oft geraucht)

Seite 63: "keinen" geändert in "kleinen" (als seiner kleinen Freundin Blanche, deren Plappermaul)

Seite 66: "entgegegenkam" geändert in "entgegenkam" (wenn sie ihm entgegenkam, schlank, schwebend)

Seite 72: "bewang" geändert in "bezwang" (eine Beschämung zu ersparen, bezwang er sich)

Seite 77: "einal" geändert in "einmal" (deiner Mutter auch einmal gefällig erweisen)]