Der Schwarzwald

Part 1

Chapter 12,328 wordsPublic domain

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Anmerkungen zur Transkription

Der vorliegende Text wurde anhand der 1911 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen sowie Schreibvarianten bleiben gegenüber dem Original unverändert, sofern der Sinn des Texts dadurch nicht beeinträchtigt wird.

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Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt; besondere Schriftschnitte wurden mit Hilfe der folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet:

gesperrt: +Pluszeichen+ Antiqua: ~Tilden~

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Land und Leute

Monographien zur Erdkunde

Land und Leute

Monographien zur Erdkunde

In Verbindung mit Anderen herausgegeben von A. Scobel

13

Der Schwarzwald

1911

Bielefeld und Leipzig

Verlag von Velhagen & Klasing

Der Schwarzwald

von

Ludwig Neumann

Mit 180 Textabbildungen, darunter 4 Kunstbeilagen nach Gemälden von +Hans Busse+ und einer farbigen Karte. • Zweite Auflage

1911

Bielefeld und Leipzig

Verlag von Velhagen & Klasing

Druck von Fischer & Wittig in Leipzig.

Inhalt.

Seite

Verzeichnis der Abbildungen

I. Einleitung 1

II. Orographische und geologische Übersicht 6

III. Klima und Bewässerung 20

IV. Pflanzengeographisches 27

V. Die Bevölkerung des Schwarzwaldes 36

Der südliche Schwarzwald.

VI. Die östlichen Zugänge und der Südrand 48

VII. Das südwestliche Vorland von Basel bis Freiburg 60

VIII. Von der Donau zur Dreisam 72

IX. Freiburg im Breisgau 82

X. Über Berg und Tal im südlichen Schwarzwald 92

Der mittlere Schwarzwald.

XI. Die westlichen Vorhöhen zwischen Freiburg und Offenburg 108

XII. Die Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Donaueschingen 112

XIII. Die Höhenwelt des mittleren Schwarzwaldes 120

Der nördliche Schwarzwald.

XIV. Der Westrand von Offenburg bis Baden 124

XV. Murg- und Kinzigtal von Rastatt bis Hausach 134

XVI. Auf den Höhen des nördlichen Schwarzwaldes 141

Der östliche Schwarzwald.

XVII. Die Umrandung des Gebietes 150

XVIII. Kreuz und quer durch den östlichen Schwarzwald 162

Literatur 171

Register 174

Karte des Schwarzwaldes

Verzeichnis der Abbildungen.

Abb. Seite

1. Der Triberger Wasserfall. Farbiges Titelbild.

2. Geologisches Profil durch den nördlichen Schwarzwald vom Rhein über Offenburg nach Freudenstadt 2

3. Geologisches Profil durch den südlichen Schwarzwald von Breisach bis Schaffhausen 3

4. Moräne im Löffeltal bei Hinterzarten 5

5. Lößlandschaft bei Kenzingen 6

6. Verschneite Schwarzwaldhöfe 7

7. Verschneite Schwarzwaldhäuser 8

8. Sägemühle im Winter 9

9. Schneewächten am Feldberg 10

10. Schwarzwaldtannen im Winter 11

11. Weinlese im Immental bei Freiburg 12

12. Feldbestellung im Schwarzwald 13

13. Holzschleifen im Zastler Tal 14

14. Einzelhof im Zastler Tal 15

15. Bau eines Kohlenmeilers im Zastler Tal 16

16. Holzschlitten im Walde. Zastler Tal 17

17. Köhlerhütte 18

18. Holzsägemühle im Löffelschmiedental 19

19. Strohflechterin im Herrgottswinkel 20

20. Schwarzwälder Glasarbeiten 21

21. Einzige Darstellung des alten Schwarzwälder Hausierers. Krug vom Jahre 1806 22

22. Alte Schwarzwalduhr vom Jahre 1670 22

23. Schwarzwälder Uhrmacher 23

24. Stickereien vom Schwarzwald 24

25. Männertracht des neunzehnten Jahrhunderts 25

26. Alte Frauentracht im Hohen Schwarzwald 25

27. Frauentracht im Hohen Schwarzwald 25

28. Bauernhäuser des siebzehnten, achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts; der Rauferhof (bei Lenzkirch) vom Jahre 1686 26

29. Wollspinnerinnen im Herrgottswinkel 27

30. Waldkapelle 28

31. Grabkreuze 29

32. Viadukt bei Fützen 30

33. Waldshut 31

34. Hotzenhaus in Bergalingen 32

35. Kindertracht des Hotzenwaldes 33

36. Hotzenhof in Hottingen 33

37. Laufenburg 35

38. Säckingen 37

39. Isteiner Klotz 38

40. Badenweiler 39

41. Marzell im Kandertal 40

42. Der Belchen 41

43. St. Trudpert 41

44. Inneres von St. Trudpert 42

45. Scharfenstein 43

46. An der Schützenbrücke in Donaueschingen 44

47. Die Donauquelle 45

48. Die Brigachquelle mit Schwarzwaldhaus. Farbiges Einschaltbild zw. 46/47

49. Gutachbrücke bei Kappel-Neustadt 47

50. Lothenbachklamm bei Bad Boll 48

51. Die Wutachschlucht 49

52. Frauentracht von Neustadt 50

53. Der Titisee 51

54. Titisee-Moräne 52

55. Oberer Anfang des Höllentals, in die Moränen-Landschaft eingeschnitten 53

56. Eingang ins Ravennatal 54

57. Der Hirschsprung im Höllental 55

58. Terrassen am Ausgang des Höllentals 56

59. Haus im Engetobel beim Hirschsprung 57

60. Auf der Wallfahrt. Giersberg bei Kirchzarten 58

61. Freiburg, vom Schloßberg aus gesehen 59

62. Inneres des Freiburger Münsters 60

63. Das Münster in Freiburg vom Schloßberg aus gesehen 61

64. Das Kaufhaus in Freiburg 62

65. Rathaus in Freiburg 63

66. Die Kaiserstraße mit dem Martinstor in Freiburg 64

67. Mädchen aus dem Haslachtal bei Lenzkirch 65

68. Zipfelhof im Bärental, mit dem Feldberg 65

69. Der Feldberger Hof im Winter 66

70. Bismarckdenkmal auf dem Feldberg 67

71. Im tiefen Schnee 68

72. Kartrichter am Feldberg und Zastler-Loch mit Zastler-Hütte 69

73. Am Zeiger 70

74. Der Feldsee 71

75. Das Herzogenhorn im Nebelmeer 72

76. Bauernhaus in Bernau 73

77. Bauernhof im Schlechttal bei Schweigmatt 73

78. Kurhaus Wehrawald bei Todtmoos 74

79. Todtmoos 75

80. Im Wehratal 76

81. Partie in der Haseler Höhe (Erdmannshöhle) 77

82. Straßentunnel im Albtal 78

83. St. Blasien 79

84. Bauernhaus im Schwarzatal bei Schluchsee 80

85. Rothaus 81

86. Moräne Seebruck am Schluchsee 82

87. Heuernte im Tal 83

88. Partie im Schlüchttal 84

89. Der Schlüchtsee 85

90. Am Schwedenfelsen im Schlüchttal 86

91. Todtnauberger Wasserfall 87

92. Schönau im Wiesental mit Blick auf den Belchen 88

93. Stutz bei Schönau. Im Hintergrunde der Belchen 89

94. Zell im Wiesental 90

95. Breisgauerin 91

96. Markgräflerinnen 91

97. Hebelhaus in Hausen 92

98. Lörrach 92

99. Schloß Rötteln 93

100. Eingang von Schloß Rötteln 93

101. Belchenhaus 94

102. Spinnstube im Kapplertal bei Freiburg 95

103. Bei Horben 96

104. Haldenwirtshaus am Schauinsland im Winter 97

105. Der Feldberg, vom Schauinsland aus gesehen. Farbiges Einschaltbild zw. 98/99

106. Schellenmarkt an der Biereck 99

107. Alte Kuhglocke 100

108. Zähringer Burg 101

109. Die Hochburg 102

110. Steinschleiferei in Waldkirch 103

111. Polieren der Achate in Waldkirch 104

112. Waldkirch 105

113. Frauentracht im Elztal 106

114. Frauentracht im Elztal 106

115. Mädchen aus dem Elztal 107

116. Offenburg, Straßenbild 107

117. Frauentracht im Gutachtal 108

118. Straßenbild in Triberg 109

119. Triberg 111

120. Hornberg 113

121. Brauttracht von St. Georgen 114

122. St. Peter 115

123. Holzschlitten im Winter 117

124. Zweribachfall 118

125. Festgang der Frauen in die Kirche; Bleibach 119

126. Frauentracht von Schonach 120

127. Frauentracht von Schonach 121

128. Furtwangen 122

129. Bad Sulzbach 123

130. Peterstal 125

131. Bauernbursch aus dem Renchtal 126

132. Partie bei Griesbach im Wilden Renchtal 127

133. Bad Griesbach 128

134. Das Edelfrauengrab 129

135. Turenne-Denkmal bei Sasbach 130

136. Bühl 131

137. Gertelbachfälle 132

138. Oberbühlertal 133

139. Die Trinkhalle in Baden-Baden 134

140. Baden-Baden von der Stourdsakapelle aus gesehen 135

141. Baden-Baden. In der Lichtentaler Allee 136

142. Friedrichsbad in Baden-Baden 137

143. Das alte Schloß Hohenbaden 138

144. Fischkultur bei Baden-Baden 139

145. Gernsbach 139

146. Forbach im Murgtal 140

147. Freudenstadt 140

148. Im Rauhmünzachtal 141

149. Die Schenkenburg im Kinzigtal 142

150. Alpirsbach 143

151. Bauernhof im Kinzigtal 144

152. Wolfach 145

153. Hochzeitszug im Schapbachtal 146

154. Der Glaswaldsee 147

155. Rippoldsau 148

156. Der Kniebis 148

157. Allerheiligen 149

158. Der Wildsee 150

159. Der Mummelsee 151

160. Hornisgrinde. Hirtenstein, über dem Mummelsee 152

161. Kurhaus Hundseck 153

162. Herrenwies 153

163. Turm auf dem Mehliskopf 154

164. Herrenwieser See 155

165. Wildberg 156

166. Nagold 157

167. Zavelstein 158

168. Teinach. Auf der Höhe das Städtchen Zavelstein 159

169. Calw 160

170. Hirsau 161

171. Der Wild- oder Hornsee. Farbiges Einschaltbild zw. 162/163

172. Partie am Stadtsee von Liebenzell 163

173. Pforzheim, vom Römerweg gesehen 163

174. Kaiser Wilhelm-Turm auf dem Hohloh 164

175. Enzklösterle 165

176. König Karls-Bad in Wildbad 166

177. Wildbad 167

178. Herrenalb 168

179. Neuenbürg 169

180. Frauenalb 170

Der Schwarzwald.

I. Einleitung.

Es war eine wunderbar helle Vollmondnacht im Anfang der sechziger Jahre des abgelaufenen Jahrhunderts. Der Postwagen, der am Vormittag die Bodenseegegend verlassen hatte und zwischen den Hegauer Vulkankegeln hin, dann über die Höhen des Jura der jungen Donau entgegen gefahren war, hatte die kleine Fürstenberger Residenz, in deren Nähe die Flüßchen Brigach und Brege sich zum großen Weltstrom vereinigen, längst hinter sich, und langsam ging’s nun über die einsame Hochfläche hin, bergauf, bergab die Straße entlang, die seit alters den Hauptverkehr vermittelt vom Schwabenlande zum Breisgau. Im Innern des Wagens lehnte ein kleiner Junge verschlafen an der Seite seiner Mutter. Von Zeit zu Zeit fragte er halb erwachend: „Sind wir noch nicht im Höllental?“ Aber gar oft mußte er vertröstet werden, bis es endlich flott die scharfen Kehren der Steige hinabging, und bis dann die steilen Talwände sich so nahe rückten, daß neben dem rauschenden Bach für die Straße künstlich Raum geschaffen worden war. Nun sah ich -- denn ich war der Knabe -- zum ersten Male im Leben einen Kohlenmeiler (Abb. 15), dessen brenzliger Geruch durch die geöffnete Fensterlücke in den Wagen hinein drang; nun starrte ich, völlig erwacht und vor Spannung auf den Anblick des oft geschilderten Bildes lebhaft erregt, auf die Felstürme des Hirschsprung, die, vom schwanken Mondlicht magisch erhellt, mir riesengroß bis in den Himmel aufzuragen schienen. Die kindliche Phantasie bevölkerte ängstlich das alte Gemäuer des Falkenstein mit ritterlichen Wegelagerern, von denen mir erzählt worden war, und ich empfand eine wohltuende Beruhigung, als mit dem Morgengrauen die enge Schlucht der „Hölle“ sich zum „Himmelreich“ des breiten Dreisamtales lichtete, und als ich nicht allzulang hernach die gute Stadt Freiburg erreicht sah.

So bin ich aus dem alten schwäbischen Reichsstädtchen, in welchem meine Wiege gestanden war, in den Schwarzwald gelangt. Fast fünf Jahrzehnte sind seither verflossen. Doch ich bin im Schwarzwald geblieben. Und wenn ich den Blick von meinem Arbeitstisch erhebe, so schauen die grünen Berge freundlich zum Fenster herein und zeigen mir das schöne Stück Welt, das meine Heimat geworden. Wer weiß, vielleicht steht es im Buche des Schicksals geschrieben, daß auch die wenigen Jahre, die mir noch beschieden sein können, sich hier abspielen sollen. Ein Unglück wäre das gerade nicht; denn daß unser südwestdeutsches Gebirge mit seiner Umrandung ein schöner Fleck Erde sei, auf dem es sich leben läßt, das hat noch niemand bestritten. So begreift es sich, daß ähnlich wie bei der stammverwandten alemannischen Bevölkerung der unfernen Schweiz auch im Leben des Schwarzwälders die Empfindung, vielleicht darf man sogar sagen die Krankheit des Heimwehes eine gar große Rolle spielt. Wie anders wäre es sonst zu deuten, daß trotz aller Wanderlust, trotz allen Dranges in die Weite, der Sohn des Gebirges keinen erhebenderen Gedanken kennt, als aus jeder Ferne zurückzukehren auf die stille, weite Höhe, oder zum Ufer des murmelnden Baches, wo das Haus der Kindheit stand? Wie mancher Uhrmacher des alten Schlages hat Jahrzehnte seines Lebens in irgendeiner der europäischen Hauptstädte zugebracht, in Paris oder London, in Petersburg oder Moskau; und in seinen alten Tagen kehrt er heim, um die Luft zu atmen, welche einst das Kind eingesogen, um die Stätten alter Erinnerungen statt in sehnsuchtsvoller Vorstellung leibhaftig um sich zu sehen, und um begraben zu werden an der Seite der Väter.

Und sicherlich ist der Schwarzwald der Liebe und Anhänglichkeit wert, die seine Söhne für ihn hegen; gar wohl begreift es sich auch, daß Jahr für Jahr Hunderte von Fremden, nicht nur etwa aus minder von der Natur begünstigten Gebieten unseres großen Vaterlandes, vielmehr auch solche aus allen Teilen der Welt in den bedeutenderen Orten im und am Gebirge sich dauernd niederlassen; sind doch nicht umsonst z. B. Baden-Baden und Freiburg nach der Zusammensetzung ihrer Bevölkerung fast internationale Städte geworden, in denen neben den Einheimischen Deutsche aus allen Gauen des Reiches, Balten, Niederländer, Engländer, Amerikaner usw. in großer Zahl wohnen. Sieht man aber erst die vielen Tausende und Abertausende, die in den Monaten der sommerlichen Wanderlust und Erholungszeit unser Gebirge auf bequemen Wegen durchstreifen oder seine zahlreichen vortrefflichen Kurorte bevölkern, und die seiner Schönheit nicht satt werden können und nicht nur in unserem geliebten Deutsch, sondern auch in den Lauten aller europäischen Kultur- und Halbkultursprachen das Lob des Schwarzwaldes singen, so darf man sie als ebenso viele Zeugen dafür gelten lassen, daß die Landschaft, die auf den folgenden Blättern geschildert werden soll, des eigenartig Reizvollen gar mancherlei besitzen muß.

Worin liegt nun diese Eigenart?

[Sidenote: Blick vom Feldberg.]

Zur Beantwortung dieser Frage mag es sich empfehlen, daß wir uns in Gedanken auf des Gebirges höchste Kuppe versetzen, auf den fast 1500 ~m~ hohen Feldberg, dessen Scheitel den Friedrich-Luisenturm trägt, so genannt, weil er 1856 zum Gedächtnis an die Vermählung des damaligen Landesherrn, Großherzog Friedrich I. von Baden, mit der Prinzessin Luise von Preußen, der Tochter des nachmaligen Kaisers Wilhelm I., errichtet worden ist. Bald wird das Gemäuer des Turmes, der über ein halbes Jahrhundert den scharfen Stürmen dieser Höhe getrotzt hat und allmählich etwas hinfällig geworden ist, einem stolzen Neubau Platz gemacht haben.

Von dieser Hochwarte aus sehen wir zu Füßen ringsum und hinaus bis zum fernsten Horizont eine herrliche Welt ausgebreitet. Will es das Glück, so wird unser freudig strahlendes Auge aber immer wieder hingezogen in die Richtung nach Osten und Süden, wo von der trotzig und dunkel sich auftürmenden Kalkwand der Zugspitze bis zum blendend weiß schimmernden Schneedom des Montblanc, also auf eine Länge von rund 350 ~km~ ununterbrochen, als mächtiges, zusammenhängendes Ganze die Ketten der Alpen aufragen, so scharf und deutlich am Horizont sich abhebend, daß -- natürlich günstigste Beleuchtung vorausgesetzt, wie sie nicht gerade immer zu treffen ist -- jede Spitze, jeder Felsgrat, jedes Eisfeld unterschieden werden kann in all den Faltenzügen des Allgäu und Rhätikon, der Säntis- und Glärnischgruppe, des Tödi- und Gotthardgebietes, der Vierwaldstätter und Berner Alpen, um nur einige wenige Namen herauszugreifen. Davor ziehen sich, wenn wir den Blick in entgegengesetzter Richtung zurücklaufen lassen, von der Gegend des Neuenburger Sees ab die nach oben fast geradlinig abschneidenden, mauerartigen Ketten des Schweizer Jura, auch eines gefalteten Gebirges, das im Nordosten in die massigen Erhebungen des ungefalteten Plattenjura in Schwaben übergeht, dessen Gebirgstafeln sich verfolgen lassen bis in die Gegend des Hohenzollern. Aus einer Lücke des Jurazuges ragen die Vulkankegel des Hegaues auf und weisen uns die Richtung nach dem Schwäbischen Meer.