Der rote Kampfflieger

Chapter 9

Chapter 93,172 wordsPublic domain

Sein zweiundzwanzigster Gegner war der berühmte Captain Ball, weitaus der beste englische Flieger. Den seinerzeit ebenso bekannten Major Hawker hatte ich mir vor einigen Monaten bereits zur Brust genommen. Es machte mir besonders Freude, daß es nun mein Bruder war, der den zweiten Champion Englands erledigte. Captain Ball flog einen Dreidecker und begegnete meinem Bruder einzeln an der Front. Jeder versuchte den anderen zu fassen. Keiner gab sich eine Blöße. Es blieb bei einem kurzen Begegnen. Immer nur auf sich zufliegend. Nie glückte es dem einen, sich hinter den anderen zu setzen. Da entschlossen sich plötzlich beide in dem kurzen Augenblick des Aufeinanderzufliegens, einige wohlgezielte Schüsse abzugeben. Beide fliegen aufeinander zu. Beide schießen. Jeder hat vor sich einen Motor. Die Treffwahrscheinlichkeiten sind sehr gering, die Geschwindigkeit doppelt so groß wie normal. Eigentlich unwahrscheinlich, daß einer von beiden trifft. Mein Bruder, der etwas tiefer war, hatte dabei seine Maschine stark überzogen und überschlug sich, verlor das Gleichgewicht, und seine Maschine wurde für einige Momente steuerlos. Bald hatte er sie wieder gefangen, mußte aber feststellen, daß ihm der Gegner beide Benzintanks zerschossen hatte. Also landen! Schnell die Zündung 'raus, sonst brennt die Kiste. Der nächste Gedanke aber war: Wo bleibt mein Gegner? Im Augenblick des Überschlagens hatte er gesehen, wie sich der Gegner gleichfalls aufbäumte und überschlagen hatte. Er konnte also nicht allzu weit von ihm entfernt sein. Der Gedanke herrscht: Ist er über mir oder unter mir? Drüber war er nicht mehr, dafür aber sah er unter sich den Dreidecker sich dauernd überschlagen und noch immer tiefer stürzen. Er stürzte und stürzte, ohne sich zu fangen, bis auf den Boden. Dort zerschellte er. Es war auf unserem Gebiet. Beide Gegner hatten sich in dem kurzen Augenblick des Begegnens mit ihren starren Maschinengewehren getroffen. Meinem Bruder waren die beiden Benzintanks zerschossen, und im selben Augenblick hatte der Captain Ball einen Kopfschuß bekommen. Er trug bei sich einige Photographien und Zeitungsausschnitte seiner Heimatprovinzen, in denen er sehr angefeiert wurde. Er schien kurze Zeit zuvor noch auf Urlaub gewesen zu sein. Zu Boelckes Zeiten hatte Captain Ball sechsunddreißig deutsche Apparate vernichtet. Auch er hat einen Meister gefunden. Oder war es Zufall, daß eine Größe wie er gleichfalls den normalen Heldentod sterben mußte?

Captain Ball war ganz gewiß der Führer des Anti-Richthofen-Geschwaders, und ich glaube, der #Englishman# wird es nun lieber aufstecken, mich zu fangen. Das täte uns leid, denn dadurch würde uns manche schöne Gelegenheit genommen, bei der wir die Engländer gut belapsen könnten.

Wäre mein Bruder nicht am 5. Mai verwundet worden, ich glaube, er wäre nach meiner Rückkehr vom Urlaub gleichfalls mit Zweiundfünfzig auf Urlaub geschickt worden.

Lothar ein »Schießer« und nicht ein Weidmann

Mein Vater macht einen Unterschied zwischen einem Jäger (Weidmann) und einem Schießer, dem es nur Spaß macht, zu schießen. Wenn ich einen Engländer abgeschossen habe, so ist meine Jagdpassion für die nächste Viertelstunde beruhigt. Ich bringe es also nicht fertig, zwei Engländer unmittelbar hintereinander abzuschießen. Fällt der eine herunter, so habe ich das unbedingte Gefühl der Befriedigung. Erst sehr, sehr viel später habe ich mich dazu überwunden und mich zum Schießer ausgebildet.

Bei meinem Bruder war es anders. Wie er seinen vierten und fünften Gegner abschoß, hatte ich Gelegenheit, ihn zu beobachten. Wir griffen ein Geschwader an. Ich war der erste. Mein Gegner war bald erledigt. Ich gucke mich um und sehe, wie mein Bruder hinter einem Engländer sitzt, aus dem gerade die Flamme herausschlägt und dessen Maschine explodiert. Neben diesem Engländer fliegt ein zweiter. Er machte weiter nichts, als daß er von dem ersten, der noch gar nicht mal 'runtergefallen war und sich noch in der Luft befand, sein Maschinengewehr auf den nächsten richtete und sofort weiterschoß, kaum daß er absetzte. Auch dieser fiel nach kürzerem Kampf.

Zu Hause fragte er mich stolz: »Wieviel hast du abgeschossen?« Ich sagte ganz bescheiden: »Einen.« Er dreht mir den Rücken und sagt: »Ich habe zwei,« worauf ich ihn zur Nachsuche nach vorn schickte. Er mußte feststellen, wie seine Kerle hießen usw. Am späten Nachmittag kommt er zurück und hat nur einen gefunden.

Die Nachsuche war also schlecht, wie überhaupt bei solchen Schießern. Erst am Tage darauf meldete die Truppe, wo der andere lag. Daß er 'runtergefallen war, hatten wir ja alle gesehen.

Der Auerochs

Der Fürst Pleß hatte mir gelegentlich eines Besuches im Hauptquartier erlaubt, bei ihm auf seiner Jagd ein Wisent abzuschießen. Der Wisent ist das, was im Volksmund mit Auerochse bezeichnet wird. Auerochsen sind ausgestorben. Der Wisent ist auf dem besten Wege, das gleiche zu tun. Auf der ganzen Erde gibt es nur noch zwei Stellen, und das ist in Pleß und beim Revier des ehemaligen Zaren im Bialowiczer Forst. Der Bialowiczer Forst hat natürlich durch den Krieg kolossal gelitten. So manchen braven Wisent, den sonst nur hohe Fürstlichkeiten und der Zar abgeschossen hätten, hat sich ein Musketier zu Gemüte geführt.

Mir war also durch die Güte Seiner Durchlaucht der Abschuß eines so seltenen Tieres erlaubt worden. In etwa einem Menschenalter gibt es diese Tiere nicht mehr, da sind sie ausgerottet.

Ich kam am Nachmittag des 26. Mai in Pleß an und mußte gleich vom Bahnhof losfahren, um den Stier noch am selben Abend zu erlegen. Wir fuhren die berühmte Straße durch den Riesenwildpark des Fürsten entlang, auf der wohl manche gekrönte Häupter vor mir entlang gefahren sind. Nach etwa einer Stunde stiegen wir aus und hatten nun noch eine halbe Stunde zu laufen, um auf meinen Stand zu kommen, während die Treiber bereits aufgestellt waren, um auf das gegebene Zeichen mit dem Drücken zu beginnen. Ich stand auf der Kanzel, auf der, wie mir der Oberwildmeister berichtete, bereits mehrmals Majestät gestanden hat, um so manchen Wisent von da aus zur Strecke zu bringen. Wir warten eine ganze Zeit. Da plötzlich sah ich im hohen Stangenholz ein riesiges schwarzes Ungetüm sich heranwälzen, genau auf mich zu. Ich sah es noch eher als der Förster, machte mich schußfertig und muß sagen, daß ich doch etwas Jagdfieber kriegte. Es war ein mächtiger Stier. Auf zweihundertfünfzig Schritt verhoffte er noch einen Augenblick. Es war mir zu weit, um zu schießen. Getroffen hätte man ja vielleicht das Ungetüm, weil man eben an so einem Riesending überhaupt nicht vorbeischießen kann. Aber die Nachsuche wäre doch eine unangenehme Sache gewesen. Außerdem die Blamage, vorbeizuschießen. Also warte ich lieber, daß er mir näher kommt. Er mochte wohl wieder die Treiber gespürt haben, denn mit einem Male machte er eine ganz kurze Wendung und kam in windender Fahrt, die man so einem Tiere nie zugetraut hätte, heran, genau spitz auf mich zu. Schlecht zum Schießen. Da verschwand er hinter einer Gruppe von dichten Fichten. Ich hörte ihn noch schnaufen und stampfen. Sehen konnte ich ihn nicht mehr. Ob er Wind von mir bekommen hatte oder nicht, weiß ich nicht. Jedenfalls war er weg. Noch einmal sah ich ihn auf eine große Entfernung, dann war er verschwunden.

War es der ungewohnte Anblick eines solchen Tieres oder wer weiß was -- jedenfalls hatte ich in dem Augenblick, wo der Stier herankam, dasselbe Gefühl, dasselbe Jagdfieber, das mich ergreift, wenn ich im Flugzeug sitze, einen Engländer sehe und ihn noch etwa fünf Minuten lang anfliegen muß, um an ihn heranzukommen. Nur mit dem einen Unterschied, daß sich der Engländer wehrt. Hätte ich nicht auf einer so hohen Kanzel gestanden, wer weiß, ob da nicht noch andere moralische Gefühle mitgespielt hätten?

Es dauerte nicht lange, da kommt der zweite. Auch ein mächtiger Kerl. Er macht es mir sehr viel leichter. Auf etwa hundert Schritt verhofft er und zeigt mir sein ganzes Blatt. Der erste Schuß traf, er zeichnet. Ich hatte ihm einen guten Blattschuß verpaßt. Hindenburg hatte mir einen Monat vorher gesagt: »Nehmen Sie sich recht viel Patronen mit. Ich habe auf meinen ein halbes Dutzend verbraucht, denn so ein Kerl stirbt ja nicht. Das Herz sitzt ihm so tief, daß man meistenteils vorbeischießt.« Und es stimmte. Das Herz, trotzdem ich ja genau wußte, wo es saß, hatte ich nicht getroffen. Ich repetierte. Der zweite Schuß, der dritte, da bleibt er stehen, schwerkrank. Vielleicht auf fünfzig Schritt vor mir.

Fünf Minuten später war das Ungetüm verendet. Die Jagd wurde abgebrochen und »Hirsch tot« geblasen. Alle drei Kugeln saßen ihm dicht überm Herzen, sehr gut Blatt.

Wir fuhren nun an dem schönen Jagdhaus des Fürsten vorbei und noch eine Weile durch den Wildpark, in dem alljährlich zu der Brunstzeit die Gäste des Fürsten ihren Rothirsch usw. erlegen. Wir hielten noch und sahen uns das Innere des Hauses im Promnitz an. Auf einer Halbinsel gelegen, mit wunderschönem Blick, auf fünf Kilometer Entfernung kein menschliches Wesen. Man hat nicht mehr das Gefühl, in einem Wildpark zu sein, wie man sich wohl im allgemeinen vorstellt, wenn man von der Fürstlich Pleßschen Jagd spricht. Vierhunderttausend Morgen Gatter sind eben kein Wildpark mehr. Da gibt es kapitale Hirsche, die nie ein Mensch gesehen hat, die kein Förster kennt, und die gelegentlich in der Brunstzeit erlegt werden. Man kann wochenlang laufen, um ein Wisenttier zu Gesicht zu bekommen. In manchen Jahreszeiten ist es ausgeschlossen, sie überhaupt zu sehen. Dann sind sie so heimlich, daß sie sich in den Riesenwäldern und unendlichen Dickichten vollständig verkriechen. Wir sahen noch manchen Hirsch im Bast und manchen guten Bock.

Nach etwa zwei Stunden kamen wir kurz vor Dunkelheit wieder in Pleß an.

Infanterie-, Artillerie- und Aufklärungsflieger

Wäre ich nicht Jagdflieger geworden, ich glaube, ich hätte mir das Infanteriefliegen ausgesucht. Es ist einem doch eine große Befriedigung, wenn man unserer am schwersten kämpfenden Truppe direkte Hilfe leisten kann. Der Infanterieflieger ist in der Lage, dies zu tun. Er hat damit eine dankbare Aufgabe. Ich habe in der Arras-Schlacht so manchen dieser tüchtigen Leute beobachten können, wie sie bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit in niedriger Höhe über den Feind flogen und die Verbindung mit unserer schwer kämpfenden Truppe suchten. Ich verstehe es, wie man sich dafür begeistern kann, ich glaube, so manch einer hat Hurra gebrüllt, wenn er die feindlichen Massen hat nach einem Angriff zurückfluten sehen und unsere schneidige Infanterie aus den Gräben hervorkam und den zurückflutenden Gegner Auge in Auge bekämpfte. So manches Mal habe ich den Rest meiner Patronen nach einem Jagdflug auf die feindlichen Schützengräben verschossen. Wenn es auch wenig hilft, so macht es doch moralischen Eindruck.

Artillerieflieger bin ich auch selbst gewesen. Es war zu meiner Zeit etwas Neues, mit Funkentelegraphie das Schießen der eigenen Artillerie zu leiten. Aber dazu gehört eine ganz besondere Begabung. Ich konnte mich auf die Dauer nicht dazu eignen. Der Kampf ist mir lieber. Zum Artilleriefliegen muß man wohl selbst zur Waffe gehören, um das nötige Verständnis mitzubringen.

Aufklärungsfliegen habe ich auch getrieben, und zwar in Rußland im Bewegungskriege. Da war ich noch einmal Kavallerist, d. h. ich kam mir so vor, wenn ich mit meinem stählernen Pegasus loszog. Jene Tage mit Holck über den Russen sind mit meine schönste Erinnerung. Aber das Bild der Bewegung kommt scheinbar nicht wieder.

Im Westen sieht der Aufklärungsflieger ganz etwas anderes, als das Auge des Kavalleristen gewohnt ist. Die Dörfer und Städte, die Eisenbahnen und Straßen sehen so tot und still aus, und trotzdem ist auf ihnen ein ungeheurer Verkehr, der aber dem Flieger mit großer Geschicklichkeit verborgen wird. Nur ein ganz, ganz geübtes Auge vermag aus den rasenden Höhen etwas Bestimmtes zu beobachten. Ich habe gute Augen, aber es erscheint mir zweifelhaft, ob es überhaupt einen gibt, der etwas Genaues aus fünftausend Metern Höhe auf einer Chaussee erkennen kann. Man ist also auf etwas anderes angewiesen, was das Auge ersetzt, das ist der photographische Apparat. Man photographiert also all das, was man für wichtig hält, und was man photographieren soll. Kommt man nach Hause und die Platten sind verunglückt, so ist der ganze Flug umsonst gewesen.

Dem Aufklärungsflieger begegnet es oft, daß er in einen Kampf verwickelt wird, aber er hat Wichtigeres zu tun, als sich mit dem Kampf zu beschäftigen. Oft ist eine Platte wichtiger als das Abschießen eines ganzen Apparates, deshalb ist er in den meisten Fällen gar nicht dazu berufen, luftzukämpfen.

Es ist eine schwere Aufgabe heutzutage, im Westen eine gute Aufklärung durchzuführen.

Unsere Flugzeuge

Wie wohl jedem klar ist, haben sich im Laufe des Krieges unsere Flugzeuge etwas verändert. Der größte Unterschied ist zwischen einem Riesenflugzeug und einem Jagdflugzeug.

Das Jagdflugzeug ist klein, schnell, wendig, trägt aber nichts. Nur die Patronen und die Maschinengewehre.

Das Riesenflugzeug -- man muß sich bloß das erbeutete englische Riesenflugzeug ansehen, das auf unserer Seite glatt gelandet ist, ist ein Koloß, nur dazu bestimmt, durch große Flächen möglichst viel zu tragen. Es schleppt unheimlich viel; dreitausend bis fünftausend Kilogramm sind gar nichts dafür. Die Benzintanks sind die reinen Eisenbahntankwagen. Man hat nicht mehr das Gefühl des Fliegens in so einem großen Ding, sondern man »fährt«. Das Fliegen wird nicht mehr durch das Gefühl, sondern durch technische Instrumente gemacht.

So ein Riesenflugzeug hat unheimlich viel Pferdekräfte. Die Zahl weiß ich nicht genau, aber es sind viele tausend. Je mehr, je besser. Es ist nicht ausgeschlossen, daß wir noch mal ganze Divisionen in so einem Ding transportieren können. In ihrem Rumpf kann man spazierengehen. In der einen Ecke ist ein unbeschreibliches Etwas, da haben die Gelehrten einen Funkentelegraphen hineingebaut, mit dem man sich im Fluge mit der Erde völlig verständigen kann. In der anderen Ecke hängen die schönsten Zervelatwürste, die berühmten Fliegerbomben, vor denen die unten solche Angst haben. Aus jeder Ecke starrt der Lauf eines Gewehrs. Eine fliegende Festung ist es. Die Tragflächen mit ihren Streben kommen einem vor wie Säulenhallen. Ich kann mich für diese Riesenkähne nicht begeistern. Ich finde sie gräßlich, unsportlich, langweilig, unbeweglich. Mir gefällt mehr ein Flugzeug wie #»le petit rouge«#. Mit dem Ding ist es ganz egal, ob man auf dem Rücken fliegt, es senkrecht auf den Kopf stellt oder sonst welche Zicken macht, man fliegt eben wie ein Vogel, und doch ist es kein »Schwingenfliegen« wie der Vogel Albatros, sondern das ganze Ding ist eben ein »fliegender Motor«. Ich glaube, wir werden noch so weit kommen, daß wir uns Fliegeranzüge für zwei Mark fünfzig Pfennig kaufen können, in die man einfach 'reinkriecht. An einem Ende ist ein Motörchen und ein Propellerchen, die Arme steckt man in die Tragflächen und die Beine in den Schwanz, dann hopst man etwas, das ist der Start, und dann geht es gleich einem Vogel durch die Lüfte.

Du lachst gewiß, lieber Leser, ich auch, aber ob unsere Kinder lachen werden, ist noch nicht heraus. Man hätte auch gelacht, wenn einer vor fünfzig Jahren erzählt hätte, er würde über Berlin hinwegfliegen. Ich sehe noch Zeppelin, wie er im Jahre 1910 zum ersten Male nach Berlin kam, und jetzt guckt die Berliner Range kaum noch nach oben, wenn so ein Ding durch die Luft braust.

Außer diesen Riesenflugzeugen und dem Ding für Jagdflieger gibt es nun noch eine unzählige Menge von anderen in jeder Größe. Man ist noch lange nicht am Ende der Erfindungen. Wer weiß, was wir in einem Jahr verwenden werden, um uns in den blauen Äther zu bohren!

_Verlag Ullstein & Co, Berlin_

Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau

Meine Erlebnisse in drei Erdteilen von Kapitänleutnant Gunther Plüschow

_550.-600. Tausend_

Aus dem Inhalt:

Der letzte Tag von Tsingtau / Beim Mandarin von Hai-Dschou / Als Millionär nach Amerika -- als Schlossergeselle nach Europa / In Gibraltar gefangen / In England hinter Mauern und Stacheldraht / Die Flucht aus dem Gefangenenlager / Als Vagabund in London / Schwarze Nächte an der Themse / Als blinder Passagier nach Holland / Wieder im Vaterland

Die Abenteuer des Ostseefliegers

von Leutnant zur See Erich Killinger

_301.-350. Tausend_

Aus dem Inhalt:

Abgeschossen / Fünf Stunden im Eiswasser / In der Peter-Pauls-Festung / Sibirien! / Der Sprung aus dem Schnellzug / Sechs Wochen in der mandschurischen Wüste / Als »Monsieur du Fais« in Japan / Erster Klasse nach Amerika / Als Vollmatrose nach Norwegen

Zeppeline über England

von ***

_140.-170. Tausend_

Eine lebensvolle und von der ersten bis zur letzten Zeile aufs höchste spannende Schilderung der Taten unserer Luftflotte. Wir sehen die rastlose harte Arbeit auf der Werft und begleiten eines der neuen Riesenfahrzeuge auf einer Abnahmefahrt. Donnernd und brausend stimmen dann die Motoren ihr Lied an zur großen Fahrt in Feindesland, übers Meer, nach London.

300 000 Tonnen versenkt!

Meine #U#-Boots-Fahrten

von Kapitänleutnant Max Valentiner

_1.-100. Tausend_

Aus dem Inhalt:

Im Kampf mit #U#-Boots-Fallen / Im Schwarzen Meer / Was wir vor einem Damenbad erlebten / Unser gefährlichstes Abenteuer / Jagd auf hoher See / Im Schlepp nach Madeira / Ein Sonntagmorgen in Funchal / Mann über Bord / Im Netz

Die Fahrt der Deutschland

von Kapitän Paul König

_501.-550. Tausend_

In einer Sprache, in der noch die ganze Unmittelbarkeit des Erlebnisses nachklingt, gibt Kapitän Paul König die Geschichte seiner für alle Zeiten denkwürdigen Fahrten. Vom Bau der »Deutschland« erzählt er, von der Ausreise, vom Kampf mit den Elementen, von der Verfolgung durch die Feinde, von der Ankunft in Baltimore, von der glücklichen Heimkehr.

Als #U#-Boots-Kommandant gegen England

von Kapitänleutnant Freiherrn v. Forstner

_86.-95. Tausend_

Zum erstenmal berichtet hier ein deutscher Unterseeboots-Kommandant von dem, was unserem schlimmsten Feind Angst und Schrecken einjagt, von den Erfolgen im Handelskrieg gegen England. Im Nordatlantik, im Kanal, in der Irischen See hat Kapitänleutnant von Forstner mit seiner Mannschaft kühne Beutezüge unternommen.

Die Fahrten der »Goeben« im Mittelmeer

von Leutnant zur See Kraus

Ein Offizier der »Goeben« erzählt die Taten seines Schiffes, den großen Durchbruch bei Messina, die wilde Jagd durch das Ionische Meer, das Entrinnen. Voll atemloser Spannung ist die Darstellung des Leutnants Kraus und sieghaft heiter auch in den drohendsten Momenten dieser Fahrt, die mit dem Aufsteigen des Roten Halbmonds an der Gaffel der »Goeben« abschließt.

Die Fahrten der »Breslau« im Schwarzen Meer

von Oberleutnant zur See Dönitz

Ein Offizier der »Breslau«--»Midilli« hat dieses Werk verfaßt, das ihre abenteuerlichen Kriegsfahrten durch das Schwarze Meer wiedergibt, nicht als Darstellung eines Unbeteiligten, sondern als packendes Erlebnis. In dichtester Folge drängen sich die Kriegsepisoden. Und auch der Ruhezeit am Goldenen Horn, des farbenbunten Orientlebens gedenkt dieses fröhliche, temperamentvolle Buch von der »Breslau«.

Kreuzerfahrten und #U#-Bootstaten

von Otto von Gottberg

Mit Unterstützung der Flottenleitung hat Otto von Gottberg die packenden Berichte niedergeschrieben, die hier in einem Ehrenbuch der deutschen Kriegsmarine vereinigt sind. Er schildert die kühnen Fahrten unserer Kreuzer und #U#-Boote, die durch rollende Fluten dem Feinde entgegenziehen.

_Jeder Band 1 Mark_

[Anmerkungen zur Transkription: Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen.

S. 070: [Punkt ergänzt] einen Gesinnungstüchtigen zu finden. S. 074: As junger Flugzeugführer -> Als S. 081: daß wir nach Rußlang gingen -> Rußland S. 092: [Zeichensetzung vereinheitlicht] mußt du's machen«. -> machen.« S. 097: [vereinheitlicht] etwa vierzig kennen gelernt -> kennengelernt S. 152: [Punkt ergänzt] mein Lord verschwindet in der Tiefe.

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. Textauszeichnungen wurden folgendermaßen ersetzt:

Sperrung: _gesperrter Text_ Antiquaschrift: #Antiquatext# ]

[Transcriber's Notes: The table below lists all corrections applied to the original text.

p. 070: [added period] einen Gesinnungstüchtigen zu finden. p. 074: As junger Flugzeugführer -> Als p. 081: daß wir nach Rußlang gingen -> Rußland p. 092: [normalized punktuation] mußt du's machen«. -> machen.« p. 097: [normalized] etwa vierzig kennen gelernt -> kennengelernt p. 152: [added period] mein Lord verschwindet in der Tiefe.

The original book is printed in Fraktur font. Marked-up text has been replaced by:

Spaced-out: _spaced out text_ Antiqua: #text in Antiqua font# ]

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