Der Rebell: Novelle

Part 3

Chapter 32,384 wordsPublic domain

Schlag um Schlag hatten Hildes Worte den Tag, der wie ein orgeldurchströmter Dom über ihr und Robert stand, in Stücke gespalten. Vor Robert schien sich ein Vorhang zu senken. Eine Weile noch schimmerte das Licht von Hildes hellem Kleide hindurch. Dann lagerte er in trüben Wogen zwischen ihnen. Auf seinem Tuch aber erglänzten wie Stickereien und kindliche Symbole Bücherberge, gestürzte Lafetten, ein Menschengewimmel um Rednertribüne, schlanke Tänzerinnen, ein Reiter in einem Saatfeld kam von weitem geritten, wurde größer und hielt schäumend an, Peter, seinen Kopf in der Hand darbietend, Rauch, von Schüssen durchblitzt, wurde weiße Wolke, öffnete sich über fliederumduftetem Teetisch in Hildes Villa -- oh -- -- --

»Ganz, wie ihn die Mutter erschuf!«

Hilde schien weitab auf einem Berg zu stehen. Blinkte etwas. Schoß wie Haß vom Boden sich ab. Auf Roberts rechtem Schuh war der Lack von einem Knopf gesprungen. Gelb grinste der Entblößte. Rüster beschien er in seiner Nachbarschaft. Und armselig der Geste und dem Wink der Armut unterlag Robert außen wie innen. Er sah nicht, wie die Muskeln Hildes erwartend sich dehnten, sich um ihn zu schließen. Zusammenzufallen, wie eine geflickte Pappe fürchtete er jeden Augenblick. Der Gaukler in ihm, geboren aus Programmen und Traktätchen, Parteien und Idealen, kümmerlich und buntscheckig, ein Scheusal, tanzte sein Menuett der Ohnmacht auf der im Keim sich schon ertötenden Tat. Unwürdig! hämmerte ein Wort in ihm. Lähmendes Gift troff es bis in die Spitzen der Finger. Und die Barriere der Nichtachtung seiner selbst querte sich teuflisch vor ihm auf und wuchs schwarz zum Ararat. Unwürdig! Unganz! Zerfressener, was kannst du wagen? »Zu dir ja zu sagen!« tönten Chöre unsichtbar über den Wellen. Proletarier! Paria! Wachsend Verwachsener! Rühre nicht an den Gottesbezirk!

Steif stand er, schwärzlich, verlegen, ein verbrannter Kreuzespfahl, unselig, in der Landschaft.

»Ewig bin ich. Ich warte. Ewig bin ich da. Ich warte auf dich!« Tanzend verlor sich Hildes Gesang und spannte sich hinter ihr wie ein Segel über den Strand.

Robert wandte sich. Unendlich langsam. Mit jedem Ruck mußte er die ganze Welt mitziehen. Aufgellend jagten ihn schließlich Gewitter vom Ort seiner Entscheidung.

* *

In der Nacht formten sich alle lungernd hingebrachten Stunden, Sorgen um Brot, Graupen und einfaches Bier, verwirrtes Augensenken vor gewaltigen Versen, rätselhafte Erschütterung im Übersturz der Musik und der sicheren Haltung des wohlgekleideten Nachbarn in der Elektrischen zu einer Wolke von Haß, die undicht kaum das Bündel Blitze in sich halten konnte. Überreizt und hell strahlte Bewußtsein auf, Erkennung seines Proletentums, von allen ausgenutzt, Brandmarkung der Geste des Rebellen, in der Ohnmacht verachtet, im Sieg noch verlächelt. Aber hervortreten wollte er wie ein Gott, Schrei von Millionen in der Kehle fühlend. Ging nicht das Beste, was der Gegner besaß, seine Frau, zu ihm über? Zweifelte sie nicht schon an der Unerschütterlichkeit ihrer Himmel, da sie an seiner Seite nicht die beschwörende Bewegung der Distance machte? Wehte nicht schon ihres Haares feindliche Fahne ihm zur Seite? Spitz über das Deckbett hinweg stieß der Mond seinen Lanzenschaft ihm zwischen die Augen. Pfui! kroch eine Antwort auf. Mütterlich drohender Sonnenschirm in einer Landschaft silberner Pappeln verwies ihm mürrisch weggestoßenen Arm, den er über eine Brücke zum sichern Geleit ergreifen sollte. Hilde vertraute. Gab es mehr als das auf der Welt? Nie war ihm seit der Versteifung im Betrieb studentischer Fatzkereien anderes als Reserve zuteil geworden. Vertrauen, köstlichstes der Betten, matte Sinne darin kühlen zu lassen. Vertrauen, einzige Rechtfertigung, aus der Taten entspringen, Vertrauen, für mich! Für mich! Dunkle, Junge, Jungfrau, du glaubst? Glaubst, daß ein Wort von mir ehrlich, nicht im Atem, fremden zu schlucken gewohnt, verseucht, seelischem Aufbruch, klar von Verdrehung des Geistes bis zu den Lippen entrönne! Also gibt es doch irgendwo Betrug. Recht für den, der ihn richtet. Neu gebiert sich Welt in mir. Göttliche Schwinge des Menschen ruht in deinem Kopfneigen, Fremde du, Ruth, Hilde, Ährenleserin! Daß die Knie vom Sturz brannten, stürzte Robert auf den Fußboden. Eisen die Hände zusammengeschmolzen floß über sie Beten. Aber an den stammelnder werdenden Worten schlich sich etwas vorbei und kollerte aus den Zähnen. Meckerte. Willig gaben die Wände Hall. Entsetzt stopfte Robert die Zunge vor. Es steigt auf. Hi! Hilde, hilf, Hilde, du, zeuge mir Gott! Inniger spannten die Schenkel in Beugung frommes Unterworfensein. Hi -- Hi -- hihihihi! Hihihi! Unterirdisch barst das Lachen aus Robert. Die Stube wandelte es in ein Dröhnen. Große Pauken die Ecken trommelten es zurück. Flatternd das Hemd, den Hals aus dem losen Kragen vorgeworfen, riß es Robert in die Höhe. Mit einem Male brach es ab und über Krater und Schlacke letzten Versuchs stieg es wie Rauchgekräusel, zittrig und unsicher, um erst hinter den blutlosen Lippen brüllend aufzutoben: »Sentimentalitäten!« Und mit dem Bewußtsein im unerbittlichen, endgültigsten Zweikampf seines Lebens untergehen zu müssen, wurde er von dem Gedanken daran niedergehauen. --

In sein Hirn schrieb der immer noch wache Mond vor kurzem gelesene Verse eines Bruder-Dichters:

»Unwürdig zu Füßen dem Weib, Der unerstürmten Belacherin, Lebensverwüsterin, Heute zertrampelt von Launen, Scheinmorgen borgend aus gnädigen Worten -- Liebe ersehn' ich, endlose Liebe.«

* *

Und plötzlich, wie wenn ohne zu zerfallen von einer Mumie sich die Hülle löst, stieg von Robert die Kontur seines Körpers auf und dehnte sich schwach in die halbhelle Stube hinein. Allmählich gerinnend setzte sie sich auf den Bettrand. Zog die Kleider an. Robert, erst unsicher blinzelnd, fühlte, wie unter den flinken Gebärden ihm die Hose am Leibe aufwuchs, feste Stiefel sich unter hastig zuschnürenden Händen um die Fußgelenke preßten. Dann stand er auf und ging und nahm vom Garderobenhalter seinen Mantel, einen einfachen grauen Militärmantel mit der eintönigen Unteroffiziersborde. In den Straßen brannten grün und traurig die Laternen. Alle Läden waren verhangen. Der Restaurants gardinenverhüllte Riesenscheiben ließen nur die verzerrten Gebärden essender Menschen phantastisch auf und abschnellen. Der Himmel schien wie ein bleiernes Dach, in das quadratische Lichter die Sterne gerissen waren, dicht auf den Häusern zu liegen. Die Robert Entgegenkommenden glitten ohne den beruhigenden Klang des Auftretens an ihm vorüber. Manche Münder schienen in verhalltem Schreck noch aufgerissen. Ein Schlächtergeselle mit einem eisernen Kreuz und einem Holzbein lud riesige Blutstücke Fleisches auf einen Karren. Als Robert näher kam, sah er, daß es menschliche Rümpfe waren, die in den Landesfarben angestrichen und sorglich danach geschichtet waren. Unvermittelt rannte er an Peter, der mit Hilde am Arm um die Ecke bog. Robert mußte lächeln, als er Peters lackiertes Koppel sah. War der Frackmensch in dem auch im Dragonermantel noch nicht verwandelt worden? Kokett blitzte der halbschwarze Dolch an der Hüfte des Schreitenden. Hilde hielt den Kopf tief in den Pelz ihres Mantels gesenkt, als sie in den hellen Festsaal der Riesenbar traten. Weiß die Tische leuchteten wie Inseln zwischen den dunkeln Anzügen der Herren. Die kühnen Reiherfedern der Damen überwippten hastig schnell vorwärts geworfene Gespräche. Zigeuner, schemenhaft mit ihren Gebärden dem steigenden Körperdunst verflossen, zogen die Laune der Tafelnden durch ihre Geigen und spritzten sie gleich schattenhaften Wolken zu Wänden und Decken. Sekundenlang flirrte das Gläserklirren, voll innigen Druckes der neigenden Hand entsprungen, erhaben wie göttliche Stimme über dem zufälligen Lärm unkontrollierter Geräusche. Robert fühlte tiefen Willen sich in sich senken und ward keck ermuntert durch ein flammendes Transparent, das quer und glühend über einen Wandfries strich: »Wer hier eintritt, wagt das Alte. Stirb' oder morde, es gilt gleich. Schon das Heute ist Verrat. Lebe, Hochverräter!« Peter beugte sich vor: »Nun bist in der »Neuen Zeit«. Ein prächtiges Lokal. Zugleich Fegefeuer und Paradies.« Traumhaft sicher schritt Hilde zu einem Tisch, dessen drei Gäste bei ihrem Nahen in milden Umrissen wie leichter Rauch in die vibrierende Luft eingingen. Schweigend aßen die drei. Neu wuchsen stets kleine appetitliche Berge auf den Tellern. Weinhauch von links und rechts überstürzte die Köpfe. Höher hob Hilde die lebendurchschauerte Stirn, um deren Schläfen natürliches zaushaftes Vorbauschen des Haares den Glanz der Haut zu kosendem Halbdunkel abschwächte. Von den Nebentischen stieg ruckweise Gesang. Hastiger glitten die Kellner unter seinen Peitschenhieben. Plötzlich folgten vor Roberts Antlitz alle Gebärden blitzschnell und kaleidoskopartig. Peters Gesicht verzog sich in Zuckungen. Rasender, wie unter dem Strom gewaltiger Elektrisiermaschinen, zappelten ringsum die anderen. Als es wieder abzuebben begann, saß Hilde zurückgeworfen im Stuhle, eine staubige Dornkrone im Haar, die Brauen wie Siegesbogen zu einem Ruf gewölbt. Robert beugte sich vor. »Diesmal entziehen Sie mir Ihre Hand nicht. Es ist ja nicht wirklich und wahr.« Ein Strom Sekt schoß klatschend zur Decke. Eine kleine Narbe, weißlich, mit einem roten Punkt in der Mitte, zackte über gebräuntes Handgelenk. Wie Kristall schäumte hart gewordene Kruste des Schaumweins am Plafond und sammelte alles Licht über Hilde. Tauchte sie bis zum Hals in eine Gloriole »Nein! Denn es ist nicht wirklich und wahr!« Und schmal und zuckend, bis an die warme Haut Bejahung pulsend, legte sie die ringlose, schmucklose Hand einer biblischen Jungfrau in die begehrende des Mannes. »Nicht wirklich und wahr?« Peter brüllte es, stand mit einem Mal auf dem Tisch, zwischen umgestülpten Tellern und zerlaufender Sauce; Reiterstiefel, in Dreck gesudelt, Blut vom Ritt an den Sporen. »Bande! Fresser! Sauft ihr Halunken, wo uns Bajonette die Eingeweide zerschlitzen, wir Hänge voll Toter überqueren, aus Leichen Schanzen erbauen?! Weich picken die Kugeln hinein. Tanzt ihr schon über uns in die neue Zeit hinein? Bricht euch nicht der Schaum aus den Lefzen, wenn ihr pensionierten Admiralen Zustimmung heult! Wartet und seht. Denn die Rache höret nimmer auf.«

Überall standen erschreckt Aufgesprungene. Die Frackhemden knackten in der Stille. Peter fiel das Haar vom Kopf. Sein Gesicht wurde grün. Rock und Kragen schrumpften zusammen. Lehmgrau kroch über den Mantel. Peter schlug ihn zurück. Er war nackt darunter. Verschmutzte Rippen ragten fast bloß. Stachen gemein heraus. Grauenhaft aber lag im Bauch ein entsetzliches Loch, eitrig umfranst, durch das langsam wie aus einer Wurstmaschine sein Eingeweide quoll. »Hier, das wird euch nicht vergessen. In eure Mahlzeiten schlage entsetzliche Erinnerung. Die Toten sind da, sind um euch, in euch. Sie kommen.« Er pfiff auf den Fingern. Der Ton schwang lange in der nachfolgenden Stille. Robert hörte den Wein rings kleine Blasen treiben. Dann zerplatzte die große Scheibe, die auf die Straße führte, ein straff gespannter Seidenvorhang. Draußen stand lautlos, wie im Sprunge eine Schar Krüppel, verschlissene Militärmützen auf struppigen Schädeln. Langsam hoben die Gäste die Blicke, starr, des Kommenden bewußt. Wie ein Wetter hing die unbewegliche Wolke phantastischen Elends überm Eingang. Da ging aus ihr ein Stab hoch, dünn, mit einer roten Kuppe wie ein Streichholz. Schwellend knatterte sie auseinander, eine riesige rote Fahne. Unter ihren Schwingen brach das Ungeheuere in den Saal. Krücken fielen über weinrote Gesichter, im Schreck verklammt stickte an einem hineingestoßenen Armstumpf ein gigantischer Fresser; ein blinder Ulan hatte ein Mädchen erwischt und hielt sie am Hals. Er quietschte: »Ein süßes Tierchen. Ich hab' ein süßes Tierchen.« Chaos von Schreien, Schüssen und Mord dampfte auf. Peter aber blies auf einer Kindertrompete: »Wer will unter die Soldaten?« Nach jeder Zeile wischte er sich über die Augen. Denn an der Decke der Sekt hing nun wie ein Geschwür und tropfte ihm schwarzgalliges Blut über den Totenschädel. In das Gemetzel um Robert spielte von weitem ein Ton: Denn es ist nicht wirklich und wahr. Da sah er, wie Hilde aufstand und wandelte. Er folgte ihr. Wo sie hintrat, klaffte im Tumult eine Gasse auf. Im Schwung steif gewordene Schläge, verwundetes Krümmen und gierig greifende Arme standen grotesk und unbeweglich, ein schauerlicher Wald erfrorener Flüche zu Seiten ihres Weges. Ihre Kinderschultern glitten hindurch. Auf der Straße lag im zerbrochenen Scheibenglas ein Sternstreifen, den sie betrat. Im flüssigen Glanz stieg sie, die Füße silbern überschüttet, hinan. Leichte Luft bauschte ihr Kleid. Robert, die Lichtbahn berührend, fühlte sich entkörpert. Doch riß in ihm eine wütende Sehnsucht ihn vorwärts. Höher klomm Hilde, sicherer immer den Fuß in die Luft setzend. Eines Fabrikschornsteins dicker Kopf summte vorbei. Schon verloren die Häuser ihre Etagen und drohten dunkle plumpe Quadrate. Rückblickend sah Robert des Pfades Ende in einem kleinen Feuerkreis, überzuckt von spukhaften Strichen, verschimmern. Vor ihm aber wuchs Hilde in eine Landschaft hinein, deren brauner Sand hell unter den Tritten der Kömmlinge knirschte. Meer rauschte an unsichtbare Küsten. Buschige, saftigen Grases behangene Dünen, von buntfarbigen Zelten überragt, bauten sich auf. In milden, zart verästeten Bäumen schrieen Papageien. Ein Bär trottete heran, schweren Ganges, und rollte demütig vor Hilde zur Erde. Sie wandte sich. Aus den Dornenspitzen blühten weiße Winden und schlugen ihre Stirn mit lieblichem Mandelduft. Sie breitete Robert, ein jung geborenes Lächeln über erlöst entspanntem Kinn, die Arme entgegen. Der stieß sich von der Sternenleiter ab. Schwang sich ans Gestade des Eilandes und stand dicht vor Hilde. Sie schloß leicht die Augen und über ihrer Nasenwurzel pochte erregter das Blut durch ein glasblaues Äderchen. Zum erstenmal glaubte Robert sie wirklich zu sehen. Als ob alle Träume aus ihm getreten und Körper geworden, war sie das einzige Gefäß seiner Sehnsucht. Nun blickte sie ihn an. Die Augen brachen auf wie das erste Lächeln eines Weib gewordenen Mädchens. Gingen durch ihn hindurch, senkten sich, schmerzlich-süße Sonden, tief in seine Seele und tasteten milde über das Harte, Verkrüppelte, das dort steinig und boshaft unter dem Gerümpel ausgelebter Tage knollig wuchs. Robert fühlte, wie ein Schluchzen in ihm aufging. Rings rieselten Wasserfälle lösender Tränen. In den Ohren begannen Glocken zu läuten. Gewaltig wie eine Prozession breitete sich das Bewußtsein von Reinheit und Heiligung in ihm aus, überfloß alle Widerstände und funkelte so in seinen Augen, daß ein Leuchten auf Hilde fiel. Flammender begann die Sonne ihre Strahlen um ihren Kopf zu teilen, das Firmament donnerte innig näher, zu harmonischem, überirdischem Schrei schmolzen die frei schwingenden Lebensrufe der gefundenen Insel zusammen. In erster Gewißheit, würdig zu knien, beugte sich Robert. Da stand, von rissigen Flügeln überschattet, haßklingend, stampfend mit kreischenden Angeln im dürren Bein, Peter neben ihnen. Alles Licht stürzte in die Tiefe. Grünlich schwelte fernes Mondfeuer auf zackigem Gestein. Hilde, erloschenen Sieges, lag in zusammengebrochenem Bettel. »Nur die Toten leben, vergeßlicher Knabe.« Schwarz brach's aus Peters stockfleckigem Grinsen. »Tat, die du geschworen, Tat, die in dir reifte, unser Zerschellen nicht müßig zu verlangweilen, wo bleibt sie? Gesinnung war Schwur. Lebe, Hochverräter!« Und wieder entblößte er die Wunde, ward kleiner und zerlöste sich. Nur der gräßliche Kreis des Bajonettstiches hing wie ein Signal in der Luft. Da schwoll in Robert ein Grauen vor dem Unentrinnbaren, daß er mit beiden Armen besinnungslos um sich schlagend auf den Boden fiel und fiel, fiel, fiel und deutlich verzuckend Hildes suchende Hand, fiel, die Bewegung kurz geworfenen Halses, fiel und fiel, Sausen, nur ein endlich Aufhören, Ende, und fiel -- fiel -- -- -- -- --