Der Occultismus des Altertums

Part 81

Chapter 813,726 wordsPublic domain

[308] »Die Schedim wohnen in der Luft, in den oberen, inneren Kreisen der Elemente. Sie wissen das Zukünftige durch die Vorsteher der Gestirne, wissen aber nur um die nahe Zukunft. Weil sie einen feinen geistigen Leib haben, so ist ihre Nahrung ebenso fein. Ihre Speisen und Getränke bestehen in dem Geruch des Feuers und der Feuchtigkeit des Wassers. Dies ist das Wesen des Rauchwerkes, welches man ihnen räuchert, denn dieses ist ihre Speise. Sie genießen davon, verbinden sich dann mit den Menschen und machen ihnen die Zukunft bekannt. Die Stufe dieser Ruchim ist: Manche bestehen aus Feuer allein, andere aus Feuer und Luft, andere aus Feuer, Luft und Wasser, und andere, welche außer den drei Elementen noch aus feiner Erde zusammengesetzt sind. Nach der Feinheit ihres Leibes richtet sich der Grad ihres Geistigen.« (+Nischmath Chajim, Fol. 118.+) -- »Die Engel oder Seelen der Verstorbenen, wenn sie sich herunterlassen wollen in die Welt, dann nehmen sie an etwas aus den vier Elementen, etwas nach Art des Körpers, so daß sie den Anwesenden erscheinen als Mensch oder als ein anderes Geschöpf und in solchen Gestalten zeigen sie sich den Propheten sowie anderen Menschen und selbst den Bösen, wie die Männer von Sodom die Engel gesehen. Dies ist das Geheimnis des Gewandes. -- Daher haben die Zauberer und die Totenbefrager nötig Rauchwerk und Dünste, damit sie die Luft bereiten, daß sich in ihr ausfunkeln die Dinge, die sich in der Luft herablassen. Deshalb erscheinen die Toten oft in ihrer Gestalt dem Menschen selbst im Wachen.« (+Raibad zum Sepher Jezirah, Fol. 7.+) -- »So ist die Ordnung der bösen Seite. Man ordnet für sie einen Tisch mit Speisen und Getränken und Zauberwerken, und macht Rauch vor dem Tisch. Dann versammeln sich alle unreinen Ruchim und machen bekannt, was die Zauberer wünschen.« (+Sohar Balak, Fol. 192.+) -- Ein Hauptmaterialisationsmittel war das Blut, weshalb auch der zauberische Gebrauch des »Essens beim Blut« geübt wurde.

[309] »Die obersten hängen in der Luft, die untersten sind diejenigen, welche die Menschen verspotten und ihnen Bedrängnisse im Traum machen. Sie sind so frech wie der Hund. (Dieser Ausdruck findet sich bei Paracelsus, +de occulta philosophia+ wörtlich wieder.) Es giebt eine höhere Stufe über ihnen, welche den Menschen Dinge bekannt machen, die teils wahr, teils unwahr sind; und alles, was wahr ist, geht doch nur auf die nächste Zeit.« (+Sohar Waiikra, Fol. 25.+)

[310] Also Hauskobolde, Heimchen, Wichtel usw.

[311] Es sind die S'hirim der Bibel, welche Luther mit Feldteufel übersetzt. +Vgl. 3. Mos. 17, 7 und Jes. 15, 21.+

[312] +Vgl. Sohar Chaja Sarah. Fol. 125.+

[313] +Bchai. Fol. 95.+

[314] +Von den unsichtbaren Werken. Lib. III.+ und +Scenen aus dem Geisterreiche. II. 1.+

[315] +Sohar Bereschith. Fol. 35.+

[316] +Sepher ha Chajim. Fol. 230.+

[317] +Sanhedrin. Fol. 68.+

[318] +Nischmath Chajim. Fol. 122.+

[319] +Maireheth Elahuth. Fol. 42.+

[320] +Tractat Aboth. Abschn. 5.+

[321] +Sohar Tithro. Fol. 78.+

[322] +Sohar Emor. Fol. 76.+

[323] +Sohar Balak. Fol. 193.+

[324] +2 Timoth. 3, 8.+

[325] +4 Mos. 22.+

[326] Dieses Affiziertwerden des Menschen ist zwar ein immerwährendes, das jedoch nicht stets zum Bewußtsein kommt.

[327] +Vgl. Jes. 46, 10 und Daniel 2, 27-30.+

[328] +Nischmath Chajim. Fol. 122 u. 132.+

[329] +Tract. Pesachim. Fol. 91.+

[330] +Nischmath Chajim. Fol. 132. Etz Chajim. Fol. 248.+

[331] +5 Moses 18, 10. More Nebuchim 3. Hosea 4, 12.+

[332] +Hesekiel 21, 26. Nischm. Chaj. Fol. 126.+

[333] +Nischmath Chajim a. a. O.+

[334] +Sohar Ci Thise. Fol. 191.+

[335] +Tract. Sanhedrin. Fol. 66. Hilch. Abodah sarah 6, 14.+

[336] +A. a. O. 6, 10.+

[337] +More Nebuchim. Th. 3, Abschn. 29.+

[338] +P'kudai. Fol. 237.+

[339] +Hilch. Abodah sarah 6, 10.+

[340] +Midrasch Tanchumah. Fol. 29.+

[341] +Hilch. Abodah sarah 6, 1.+

[342] +Ben Dior. Anm. z. Sepher Jezirah. Fol. 5. Nischm. Chaj. Fol. 1.+

[343] +K'bod Melech. Fol. 230.+ Der Habal de Garmin ist für die Auferstehung dasselbe organisierende Prinzip, welches der Elementarnephesch für den lebenden ist.

[344] Vgl. Jung-Stillings +Theorie der Geisterkunde § 209+ und Eckartshausens bekanntes Rauchwerk.

[345] +1. Sam. 28, 15.+

[346] Es sind die Teravhim gemeint.

[347] +Hilch. Abodah sarah 6, 1.+

[348] +Nischm. Chaj. Fol. 133.+

[349] Vorher würde eigentlich die Bibel zu behandeln sein. Wegen Überfülle des Stoffes werde ich dies in einem besonderen Buch: +Der Occultismus in der heiligen Schrift+ thun.

[350] +Tractat Hagiga.+

[351] +Tractat Hagiga 12a.+

[352] Dieselben erlauben vor dem vierzigsten Jahr weder die Lektüre des Sohar, noch eines anderen kabbalistischen Buches.

[353] +Psalm 116, 15.+

[354] +Sprüche 25, 16.+

[355] +Tract. Hagiga 14b.+

[356] Das Wort Acher heißt wörtlich: ein Anderer, ein anderer Mensch.

[357] Frank leitet Metatron von %meta thronon% ab, allein Metatron ist offenbar der parsische Mithra.

[358] +Bab. Talmud. Tract. Berachoth.+

[359] S. den Philo behandelnden Abschnitt.

[360] +Daniel 12, 3.+

[361] Nämlich Nephesch.

[362] Es ist die die Ekliptik im »Drachenkopf« und »Drachenschwanz« schneidende Mondbahn gemeint.

[363] +Mantuae, 1562. Fol.+

[364] Also ein Buch von ziemlich neuem Ursprung.

[365] Es ist Maimonides gemeint.

[366] Die beiden ersten Drucke des Sohar erschienen 1559 zu Cremona und Mantua.

[367] +Talmud Babyl. tract. sabbat. M. und Fol. 34.+

[368] +Mant. Ausgabe. Tl. III. Fol. 26 u. 29.+

[369] +A. a. O. Fol. 153.+

[370] +Sohar. Tl. I. Fol. 113.+

[371] +A. a. O. Tl. III. Fol. 10.+

[372] +Morin: Exercitationes biblicae. Lib. II. Ex. 9. cap. 5.+

[373] +Glaube und Meinung. Tl. I. Kap. 4.+

[374] +Sohar. Tl. II. Fol. 42 u. 43.+

[375] +Hiob. 28. V. 20 u. 23.+

[376] +Glauben und Wissen. Tl. III. Kap. 2.+

[377] +A. a. O. Kap. 7.+

[378] +Hieron. ad Marcell. Ep. 136. Tom. III. Opp. omn.+

[379] +Tl. II. Fol. 99.+

[380] +Commentatio devi, quam graeca philosophia in theologiam tam Muhammedanorum, tam Iudaeorum exercuerit. Part. I. Hamburg 1835. 4°.+

[381] +De ortu Cabbalae. Part. II. Hamburg 1837.+

[382] Es ist schwer, bei folgender Stelle des h. Paulus nicht an die Kabbala zu denken: Auch nicht Acht hätten auf die Fabeln und der Geschlechte Register, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben (+1. Thim. 1. 4.+)

[383] +Mant. Ausg. Tl. III. Fol. 296.+

[384] +Tl. III. Fol. 153.+

[385] +Kap. 3. V. 19.+

[386] +De coelo. Lib. II. cap. 13.+

[387] +Opp. Lib. III. cap. 24.+

[388] +De civitate Dei. Lib. XVI. cap. 9.+

[389] +Aboda Zarah. cap. 3.+

[390] Eine sehr gewagte Behauptung Franks. +C. K.+

[391] +Talm. Babyl. Tract. Chulin. cap. III.+

[392] +Schalscheleth hakabbalah. Fol. 24.+

[393] +Cuzary. Discors. 4. § 25.+

[394] +Jezirah, Kap. 1. Prop. 4.+

[395] +Jezirah, Kap. 1. Prop. 3.+

[396] +Propos. 5.+

[397] +Kap. 1, Propos. 6.+

[398] +Kap. III. Propos. 3.+

[399] +Kap. 4. Propos. 1. 2. 3.+

[400] +Kap. 5. Propos. 1 u. 2.+

[401] +Kap. 6. Propos. 3.+

[402] +Kap. 6. Propos. 2.+

[403] +Kap. 6. Propos. 2.+

[404] +Sohar, Tl. III. Fol. 152.+

[405] +A. a. O. Fol. 149.+

[406] +Homil. 7 in Levit.+

[407] %peri archôn%. +Lib. IV.+

[408] +Homil. 5 in Levit.+

[409] +Habak. III. 1.+

[410] +Sohar. Tl. III. Fol. 128.+

[411] So heißen die Adepten der Kabbala.

[412] +Jesaias 40. 25.+

[413] +Deuteron. 4. 15.+

[414] +Hiob 14, 11.+

[415] +Sohar, Tl. II. Fol. 42 u. 43.+

[416] +Sohar, Tl. I. Fol. 105.+

[417] +Sohar, Tl. III. Fol. 288.+

[418] +Idra Rabba. Fol. 114.+

[419] +Idra Rabba. Fol. 144.+

[420] +Idra Suta. Fol. 288.+

[421] +Sohar, Tl. III, Fol. 11.+

[422] +Pirke, Aboth. V. 1.+

[423] +Sohar, Tl. I, Fol. 2.+

[424] +Sohar, Tl. III, Fol. 288.+

[425] +Encyklopädie der philosophischen Wissenschaften. §§ 86 u. 87.+

[426] +Sohar, Tl. III, Fol. 292.+

[427] +Sohar, Tl. III, Fol. 291.+

[428] +A. a. O.+

[429] +A. a. O.+

[430] +Sohar, Tl. III, Fol. 291.+

[431] +Sohar, Tl. III, Fol. 288.+

[432] +Sohar. A. a. O.+

[433] +Sohar, Tl. I, Fol. 246.+

[434] +Sohar, Tl. III, Fol. 65.+

[435] +Sohar, Tl. III, Fol. 296.+

[436] +A. a. O.+

[437] +Sohar, Tl. I, Fol. 51.+

[438] +Idra Suta, am Schluß.+

[439] +Sohar, Tl. III, Fol. 10.+

[440] +Sohar, Tl. III, Fol. 7.+

[441] +Pardes Rimonim. Fol. 60-64.+

[442] +Sohar, Tl. I, Fol. 60-70.+

[443] +Vgl. Pardes Rimonim. Fol. 34-39.+

[444] +Pardes Rimonim. Fol. 42. u. 43.+

[445] +Idra Rabba. Tl. III, Fol. 148.+

[446] +Idra Suta. Fol. 292.+

[447] +Idra Rabba. Fol. 135.+

[448] +Buch des Geheimnisses. Kap. 1.+

[449] +Idra Rabba. Fol. 135.+

[450] +Idra Rabba. Fol. 142.+

[451] +Sohar, Tl. I, Fol. 20.+

[452] +Sohar. Fol. 246.+

[453] +Kommentar des Abraham ben Daud zum Sepher Jezirah. Pag. 65.+

[454] +Sohar, Tl. II, Fol. 100.+

[455] +Sohar. A. a. O.+

[456] +Sohar, Tl. II, Fol. 218.+

[457] +Sohar, Tl. I, Fol. 21.+

[458] +Sohar, Tl. I, Fol. 205.+

[459] Sein mystischer Name ist Samael. Von ihm wird in der Zukunft die erste Hälfte, welche Gift bedeutet, wegfallen; die zweite Hälfte hingegen ist allen Engelnaturen gemein. Dieselbe Idee wird auch noch in einer andern Weise ausgedrückt: Nachdem durch kabbalistische Berechnung dargethan worden ist, daß der Name Gottes alle Himmelsgegenden mit Ausnahme des Nordens umfaßt, welcher den Dämonen als Strafort überwiesen ist, wird gesagt, daß man am Ende der Tage auch diese Gegend im göttlichen Namen finden wird. Die Hölle wird verschwinden und es wird weder Strafe, noch Leiden, noch Schuldige mehr geben. Das Leben wird ein endloser Sabbath sein. +Vgl. Pardes Rimonim, Fol. 10, Emek Hamelech, Kap. 1.+

[460] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+

[461] +Sohar, Tl. II, Fol. 20.+

[462] +Sohar, Tl. II, Fol. 20.+

[463] +Sohar, Tl. II, Fol. 74.+

[464] +Sohar, Tl. II, Fol. 76.+

[465] +Sohar, Tl. II, Fol. 75.+

[466] +A. a. O. Fol. 73-75.+

[467] +A. a. O. Fol. 73.+

[468] +Sohar, Tl. III, Fol. 68.+

[469] +Talmud. babyl. Tract. Sanhedrin. cap. 11.+

[470] +Sohar, Tl. I, Fol. 42.+

[471] +Sohar, Tl. I, Fol. 42ff.+

[472] +Tikunim-Tikun. 15. Fol. 36.+

[473] +Vgl. Sohar, Tl. II, Fol. 255-259.+

[474] +Sohar, Tl. I, Fol. 35.+

[475] Sie wird im Talmud Lilith genannt.

[476] +Ethica.+

[477] +Prediger Sal., Kap. III, V. 19.+

[478] +Talm. Bab. Tract. Berachoth 17.+

[479] +Talm. Bab. Tract. der Väter. Kap. 3.+

[480] +Sohar, Tl. III, Fol. 48.+

[481] +Sohar, Tl. II, Fol. 70.+

[482] +Sohar, Tl. II, Fol. 76a.+

[483] +Sohar, Tl. I, Fol. 191.+

[484] +A. a. O.+

[485] +Sohar, Tl. II, Fol. 142.+

[486] +Sohar, Tl. III, Fol. 107.+

[487] +Sohar, Tl. I, Sect. $LRLR$.+

[488] +Deuteron. 14. 1.+

[489] +Sohar, Tl. I, Fol. 245.+

[490] +Sohar, Tl. I, Fol. 55.+

[491] +Sohar, Tl. I, Fol. 98.+

[492] +Sohar, Tl. II, Fol. 96.+

[493] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+

[494] +Sohar, Tl. I, Fol. 23.+

[495] +Sohar, Tl. III, Fol. 61.+

[496] +Sohar, Tl. II, Fol. 99.+

[497] +Sohar, Tl. II, Fol. 99.+

[498] +Sohar, Tl. II, Fol. 208.+

[499] +Sohar, Tl. II, Fol. 216.+

[500] +Sohar, Tl. I, Fol. 66.+

[501] +Sohar, Tl. II, Fol. 94.+

[502] +Sohar, Tl. I, Fol. 168.+

[503] +Sohar, Tl. I, Fol. 48.+

[504] +Sohar, Tl. I, Fol. 145.+

[505] +Sohar, Tl. III, Fol. 85.+

[506] +Sohar, Tl. I, Fol. 52.+

[507] Ich gebe diese kleine Sammlung von Aphorismen als Wurzel so manches »modernen« Glaubens.

[508] +Zeller, Philosophie der Griechen I. 169.+

[509] +Philosophie der Griechen I. 175.+

[510] +Aristoteles, Metaphys. XII. 2.+

[511] +Geschichte der Philosophie I. 41.+

[512] +Vergl. Curtesius, principi III, cap. 55-89.+

[513] +Dühring, Geschichte der Philosophie S. 23.+

[514] +Eudemus bei Theo (bezw. Dercyllides) Astronom. S. 324.+

[515] +Dühring, Geschichte der Philosophie S. 24.+

[516] +Fr. 18. b. Stob. Floril. 3, 84.+

[517] +Theophrast, De sensu 1.+

[518] +Fr. 22.+

[519] +Diog. IX. I.+ %polymathiê noon ou phyei%. +Procl. in Tim. p. 31.+

[520] +Fr. 73, 66, 67.+

[521] +Fr. 55. Lucian V. auct. 14.+ Die Ähnlichkeit einzelner dieser Sätze mit oft wiederholten Ausführungen Giordano Brunos ist auffallend. Man vergl. meine Lichtstrahlen aus Bruno's Werken. S. 1-3, S. 77, »bloß zu leben, ihr Lebenszweck, Des Weges Ziel der Weg« u. s. w.

[522] +Fr. 12. Clemens Strom. V. 591.+ %apistiê gar diaphynganei mê gignôskesdai%.

[523] +Plato Theät. 160.+ Kratylus, ein Lehrer Platos überbot diesen Satz seines Lehrers Heraclit durch die Behauptung, man könne nicht einmal _einmal_ in denselben Fluß steigen, ein Extrem, dessen Konsequenz Aristoteles verspottet, wenn er sagt, Kratylus habe zuletzt nichts mehr sagen zu dürfen geglaubt, sondern nur den Finger bewegt.

[524] +Vgl. Dühring, Geschichte der Philosophie. S. 28.+

[525] +Fr. 39.+

[526] +Plato, Theät. 152.+

[527] +Vergl. Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 536.+

[528] +Fr. 25.+

[529] +Lassalle, Die Philosophie Heracleitos des Dunklen I. 361.+

[530] +Plut. Is. et Os. 48.+

[531] +Plut. Is. et Os. C. 45.+

%palintonos gar harmoniê kosmou hokôsper lyrês kai toxou kath' Hêrakleiton.%

[532] +Fr. 41.+

[533] +Diogenes L. IX. 18.+

[534] +Vgl. Zeller, Philos. der Griechen I. 555. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. S. 48.+

[535] +Vgl. J. R. Mayer »Beiträge zur Dynamik des Himmels.« (Mechanik der Wärme 159.)+ Auch +Giordano Bruno, Vom Unendlichen, dem All und zahllosen Welten, übers. von Kuhlenbeck+ und meine Anmerkung dazu S. 91.

[536] +Stob. Ekl. I. 264.+

[537] +Stob. Florileg. 5, 120.+

[538] +Stob. Ekl. I. 906.+

[539] +Fr. 52b.+

[540] +Plat. facies lunae 1. 28.+

[541] +Diog. IX. 7.+

[542] +Sext. Emp. Pyrrh. Hypotyp. III, 230.+

[543] +Fr. 57. Stob. Floril. 104, 23.+ %êthos anthrôpô daimôn%.

[544] +Fr. 70. Fr. 9. Zeller, a. a. O. S. 592.+

[545] +Cic. Tusc. V. 36, 105.+

[546] +Diog. Laert. IX. 6.+

[547] +Etymolog. m in+ %bios% +u. Eustath. ad Iliad. I. p. 31+. Deutsch ist das Wortspiel nicht wiederzugeben.

[548] +Augustin de civit. Dei VI, 5.+

[549] +W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre II. 40.+

[550] +Diogenes Laert. VIII. 6.+

[551] +Apulejus, Florid. II. 15.+

[552] +Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 26.+

[553] +W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre I. 94.+

[554] +Metaphysik. I. 5.+

[555] +Zeller, Philosophie der Griechen I. 322.+

[556] +Aristoteles, De coelo II. 13. Vgl. auch meine Vorrede zu Giordano Brunos Dialoge vom Unendlichen, dem All und den Welten. S. III. Berlin 1893. (Lüstenöder.)+

[557] +Diogenes Laert. VIII. 36.+

[558] +Aristoteles de anima. I. 2.+

[559] +Bruno, degli eroici furori. I. 16.+

[560] +Simplicius, zur Physik des Aristoteles 173a.+

[561] +Vergl. Creuzer, Symbolik I. 144.+ Wenn angenommen wird, Plato und die älteren Platoniker, Plotinus inbegriffen, hätten eine willkürliche Seelenwanderung (Metensomatose) gelehrt, so hat Plotinus jedenfalls in seinen späteren Jahren sich sehr skeptisch und mit großer Zurückhaltung darüber geäußert, d. h. zu einer Zeit, wo er in den Geist von Platos Werken am tiefsten eingedrungen war. Eben deswegen und wegen der Incongruenz einer solchen Lehre mit einem Geiste, wie Plato war, möchte ich auch bezweifeln, daß er wenigstens als gereifter Philosoph im Ernste so etwas behauptet habe.

[562] +Diogenes L. VIII. 19 u. 20.+

[563] Die Quellen siehe bei +Zeller, Philosophie der Griechen I. 265 not. 3.+

[564] +Krit. Geschichte der Philosophie, S. 19.+

[565] +Fülleborn, Fragmente aus den Gedichten des Xenophanes und Parmenides, Beiträge zur Geschichte der Philosophie. Jena 1795.+

[566] +Fr. 14.+

[567] +Fr. 1.+

%oulos hora, oulos de noei, oulos de t'akouei.%

[568] +Fr. 7.+

%panta theois anethêken Homêros th' Hêsiodiste hossa par anthrôpoisin oneidea kai psogos esti.%

[569] +Vgl. Fiorentino, Bernardino Telesio ossia studi storici su l'idea della natura.+

[570] +Vgl. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. § 20.+

[571] +Sphinx, VI. 33 (1888).+

[572] +Dühring, a. a. O. S. 37.+

[573] +Diogenes L. VIII. 63-67.+

[574] +Diog. Laert. VIII. 60.+

[575] +Boethius de music. cap. 1.+

[576] Diese Goëtie wurde, wie Kiesewetter bereits im +I. Bande S. 73+ bemerkt hatte, zur Zeit der Perserkriege durch die Magie des Persers Osthanes abgelöst.

[577] +Aristotel. de anima II. 6.+

[578] +Aristotel. de anima II. 6.+

[579] +Geschichte der Philosophie a. a. O.+

[580] +Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen I, S. 667.+

[581] +Noacks Jahrbücher für spekulative Philosophie II, 2.+

[582] +Cicero, Tusc. I. 16. 38.+ Diese Annahme gründete sich wohl nur darauf, daß man keine ältern Schriften, als die des Pherekydes kannte, die diese Lehre enthielten. +Vergl. Zeller, a. a. O. I. 56.+

[583] +Diogenes Laert. I. 10.+

[584] +Vgl. Ebstein, Einige Bemerkungen über die sog. Nona. (Berliner Medizinische Wochenschrift 1891, Nr. 41.) Charcot, Leçons de mardi à la Salpetrière. Paris 1889. p. 63ff. Löwenfeld, Über hysterische Schlafzustände (Archiv für Psychiatrie XXII.)+

[585] +Plato de Legibus I. 642. Cicero, de Dio. I. 18. Aristoteles, Rhetor. III. 17.+

[586] +Plato de republ. II. p. 364.+

[587] +De principiis 383.+

[588] Die hier, nach der Weise der hesiodischen Theogonie eine geschlechtliche Syzygie bilden, die Luft (griechisch %Ho aêr%) ist der männliche, die Nacht das weibliche Urwesen.

[589] +Thucydid. I. c. 4.+

[590] +Die vorchristliche Unsterblichkeitslehre. S. 62.+

[591] +Vgl. Plutarch, Pelopidas, cap. 10.+

[592] +Creuzer, Symbolik. S. 497.+

[593] +Somnium Scipionis I, 12.+

[594] +Lucretius.+

[595] Von %kykan% d. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er ist teils Medizin, teils Zaubermittel, %kyphi% bei den egyptischen Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b. +Lucian, vit. auct. § 15. Vgl. Preller, Demeter und Persephone. S. 98.+

[596] Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und Äpfel. +Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104+, der hier einen Zusammenhang mit »Mediumität« vermuten möchte.

[597] Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in der Bedeutung des Spottgedichts.

[598] +Preller, a. a. O. S. 138. not. 22.+ Näheres siehe später!

[599] Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel von Licht und Finsternis zu erzielen.

[600] +Fragm. 116.+

[601] +Orphica No. 40.+

[602] Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetz_geberin_ würde eigentlich Thesmo_thetes_ heißen. %phoros% bezieht sich auf das _Tragen_ der Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die »Gesetze« der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.

[603] »Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe aufzunehmen (+ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.+) +Preller, Demeter S. 354.+«

[604] +Preller, a. a. O. S. 339.+

[605] Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster Weise.

[606] %kteis% bedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart (Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v. Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:

»Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellen Nicht nach gemeiner Art, vielmehr aus Meereswellen In einer _Muschel_ Helm empfangen und gezeugt, Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt. Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget? Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget, Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht, Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht; Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen, Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen, Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränkt Und sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!«

[607] +Preller, a. a. O. 346.+

[608] Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.

[609] Des Urgeistes.

[610] Des unendlichen Raumes.

[611] Die Weltkugel.

[612] Der Urgottheit.

[613] +Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.+

[614] Ring oder Rolle, wodurch Spindel oder Spule umschwingen.

[615] Die berühmte Harmonie der Sphären.

[616] Der Sänger Orpheus wurde von Mänaden zerrissen, angeblich weil er nicht stark genug gewesen, den Tod für Eurydike zu ertragen; Plato, Symp. 7, oder weil er die erotische Liebe bei den Thrakern eingeführt. In Wahrheit ist dieser Tod eine Nachbildung der Sage von der Zerreißung des Zagreus (siehe S. 492ff. 535 oben!), dessen Priester Orpheus ist.

[617] Thamyras, wie Orpheus, ein thrakischer (mystischer) Dichter, der nach der Sage sich in einen Wettstreit mit den Musen einließ und besiegt seiner Laute und des Augenlichts beraubt wurde. +Vgl. Ovid. amores III. VII. 62.+

[618] Der bekannte _Lethe_-Strom.

[619] M. E. zeigt sich hier schlagend, wie der Unsterblichkeitsglaube lediglich aus dem Gefühl der _Wertschätzung_ hervorgeht. Ein zwingender Beweis der Unsterblichkeit läßt sich nicht führen; ebensowenig freilich auch ein Gegenbeweis. Gewöhnlich wird letzterer in dem mephistophelischen Satze gefunden: »Alles, was entsteht, ist wert, daß es zu Grunde geht«; und daher das Bestreben so vieler Metaphysiker, die Seele zu den unentstandenen Urelementen des Seins zu rechnen. Jener Satz von der Vergänglichkeit alles Entstandenen kann sich auch nur auf eine empirische Induktion berufen, deren Beweiskraft keineswegs zwingend ist. Vgl. meine Anmerkung zu +Brunos Dialog vom Unendlichen. Nr. 35. S. 9 u. 97+.

[620] Rein germanisch sind nur die Niedersachsen, Westfalen und Friesen im Nordwesten, und die Tyroler bezw. Oberbaiern im Süden.

[621] Ptolemäus schätzte den Gesamtumfang der aristotelischen Werke auf 1000 Bände.

[622] +Metaph. III. 4.+

[623] +A. Vinet, sur le Jocelyn de M. de Lamartine in Essais de philosophie morale, Paris 1837, p. 271, 275.+

[624] +Vergl. Schloßmann, a. a. O. S. 13.+

[625] +Alex. Aphrodis. de anima.+

[626] +Pindar, bei Bergk fragm. 108.+

[627] %aiônos eidôlon%.

[628]

+E fescina il canestro, che adopriamo A'raccor queste gemme dolci e fine, Fescinaia è la ninfa, ch'io tant 'amo, Et le rime, ch'io canto Fescennine. (Tansillo, vendemmiatore.)+

[629] In Süditalien werden bekanntlich die Reben nicht an kleinen Pfählen, sondern hoch von Baum zu Baum auf den Feldern gezogen.

[630] +Vgl. S. 634 oben.+

[631] +Sors+ von +serere+ reihen. Es waren wahrscheinlich an einer Schnur gereihte Holztäfelchen, die geworfen verschiedenartige Figuren bildeten; was an die Runen erinnert.

[632] von +fatum+ = schicksalredend = +fari+.

[633] +lituus+ bedeutete zunächst die gekrümmte Kriegstrompete.

[634] +Plinius, H. N. XVI, 20.+

[635] +Plutarch, Romulus c. 20.+

[636] +Antiq. jud. Lib. XVIII. cap. VIII.+

[637] Daß daran nichts Wahres ist, bedarf wohl kaum einer Bemerkung, wenngleich der Halbtheologe B. Bauer sich zu dem Versuch verstiegen hat, das Christentum als Ableger des Alexandrinertums erklären zu wollen. Die beste Abfertigung dieser Gelehrtenhypothese findet man bei +Dühring, Ersatz der Religion, S. 18+. -- L. K.

[638] +De Cherubim II. 24.+

[639] Vgl. +De sacrificiis Abelis et Cain. II. 73+. +Vita Abrahami. V. 234-240+. +De nominum mutatione IV. 426 etc.+

[640] +De Cherubim II. 30-36.+

[641] +V. 260-270.+

[642] Also das bekannte platonische Bild.

[643] +De somniis. V. 34.+

[644] +Die Philosophie im Fortgang der Weltgeschichte.+

[645] +De nominum mutatione. IV. 332.+

[646] +De somniis. Lib. I. V. 34-36.+

[647] +De opificio mundi. 4.+

[648] +De confusione linguarum 340.+

[649] +De somniis 576.+