Der Hodscha Nasreddin I. Band Türkische, arabische, berberische, maltesische, sizilianische, kalabrische, kroatische, serbische und griechische Märlein und Schwänke

Part 20

Chapter 203,123 wordsPublic domain

[43] Daß der Name Giu✗xa auch in Albanien vorkomme (Hartmann, S. 47 und öfter) ist ein Irrtum; vgl. Pitrè, _Fiabe, novelle e racconti popolari siciliani_, Palermo, 1875, III, S. 371, eine Stelle, die bei Monnier, _Les contes populaires en Italie_, Paris, 1880, S. 11 ungenau wiedergegeben worden ist, woher denn das Mißverständnis rührt.

[44] Pitrè, _Novelle popolari toscane_, Firenze, 1885, nov. 38; vgl. ebendort S. 195.

[45] Die anscheinend dagegen sprechende Bemerkung Horns im _Keleti szemle_, I, S. 70, Z. 7 ff. beweist nichts; die dort erwähnte Erzählung Zakanis gehört wohl zu der Version im _Nawadir_ und nicht zu der im _Sottisier_, wie andere Parallelen zu schließen erlauben. Die weiter von Horn mit »Basset, Tableau Nr. 120« bezeichnete Erzählung, nämlich _Sottisier_, Nr. 120 (unten S. 101, Nr. 187), hat mit Nasreddin gar nichts zu tun.

[46] Vgl. Hartmann, S. 50 ff.; P. Casanova in den _Memoires de la Mission archéologique française au Caire_, t. VI, fasc. 3, Paris, 1893, S. 447 ff.; Decourdemanche in der zweiten Auflage seiner noch zu nennenden Übersetzung des türkischen Volksbuches von Nasreddin, S. 113 ff.

[47] Behrnauer, _Die vierzig Veziere oder weisen Meister_, Leipzig, 1851, S. XIV.

[48] Vgl. unten S. 260 die Note zu Nr. 211.

[49] Freilich hat schon Antoine Galland in den _Paroles remarquables ... des Orientaux_, Paris, 1694 einzelne Anekdoten ins Französische übersetzt, aber der Name Nasreddin kommt bei ihm nicht vor. Unter seinen Quellen nennt er »Deux Recueils de bons mots en Turc dont j’ai choisi ceux qui meritoient d’être publiez«; aber entweder haben diese Manuskripte den Namen Nasreddin nicht enthalten, oder, was wahrscheinlicher ist, Galland hat ihn verschwiegen.

[50] Vgl. C. Siegfried, _Briefwechsel zwischen Goethe und v. Diez_ im _Goethe-Jahrbuch_, XI, 1890, S. 24 ff.

[51] Heute in den Handschriften des Goethe-Archivs als Bl. 103.

[52] S. unten S. 202.

[53] S. oben S. XVI und unten S. 199.

[54] Im _Keleti szemle_, I, S. 177 bemerkt Karl Foy, daß die Kúnosschen Texte den Eindruck machen, als wären sie mindestens teilweise einer osmanisch-rumelischen Vorlage nacherzählt.

[55] Köhler, I, S. 483.

[56] Erst Behaï hat einige in seine Ausgabe der _Letaïf_ aufgenommen.

[57] Kúnos zitiert (_Tréfái_, S. 12) eine 1896 in Athen erschienene griechische Ausgabe mit einem ausführlichen Vorworte Walawanis. Dieses Buch aufzutreiben, war mir unmöglich. Nach den Zitaten von Kúnos ist das Vorwort Walawanis wohl identisch mit dem Aufsatze in den Μικρασιατικὰ, den Kúnos nie erwähnt. Nebenbei bemerkt war auch alles Suchen nach der englischen Ausgabe, die nach Kúnos (ebendort) ein gewisser Konstantinidi in Vorbereitung gehabt hätte, erfolglos.

[58] In Albanien, wo bisher noch nichts aufgezeichnet zu sein scheint, gilt Nasreddin oder Nasra als der Erfinder der Schneereifen; vgl. Fr. Baron Nopcsa, _Aus Sala und Klementi_, Sarajevo, 1910, S. 55.

[59] Wenigstens ist hier der 32. Nasreddinschwank Tewfiks zum Unterschiede von Müllendorff richtig wiedergegeben.

[60] »Ali Nouri« schweigt sich über die von ihm benutzte Vorlage beharrlich aus; eine Stelle aber (s. unten S. 224), die auch mit dem kroatischen Texte übereinstimmt, läßt auf eine griechische Vorlage schließen. War das vielleicht die von Kúnos zitierte Athener Ausgabe mit dem Vorworte Walawanis?

[61] _Tréfái_, S. 28.

[62] Walawani, S. 151; _Tréfái_, S. 27; Bonnelli im _Keleti szemle_, I, S. 317.

[63] S. oben S. XIV und unten S. 227. Auch Walawani nimmt den Vergleich mit Äsop auf, geht aber (S. 144 ff.) so weit, daß er Nasreddin geradezu für den Sammler der unter seinem Namen umlaufenden Erzählungen hält, die vielleicht Unterrichtszwecken hätten dienen sollen:Ὁ Αἴσωπος ταύτην (τὴν Φρυγίαν) ἔσχε πατρίδα, καὶ ὁ Νασρεδδὶν δὲ ὁμοίως ἐν ταύτῃ ἠτένισε τὸ πρῶτον τὸ φῶς τῆς ἡμέρας, εἰ καὶ νομίζομεν ὅτι ὁ Νασρεδδὶν Χώτζας ὑπῆρξε μόνον ἐπιμελὴς συλλέκτης πάντων τῶν κατὰ τὴν Μικρὰν Ἀσίαν φερομένων μύθων, ὧν πολλοὺς μετὰ παραλλαγῶν ἀπαντῶμεν παρὰ πολλαῖς καὶ δυτικωτέραις χώραις. Ἡ Συλλογή, ἣν ἀπήρτισεν -- ἴσως πρὸς διδασκαλίαν τῶν μαθητῶν αὐτοῦ -- ὁ Νασρεδδὶν Χώτζας, ἐγένετο δημοφιλής usw.

[64] Sie ist, mit wertvollen Zusätzen vermehrt, neu gedruckt in Köhlers _Kleinern Schriften_, I, S. 481 ff.

[65] _Sottisier_, S. XI.

[66] Halwa ist eine Gattung Honigkuchen.

[67] Sicherlich obszön zu verstehn.

[68] Um sich in den Zustand der Unreinheit zurückzuversetzen.

[69] Die Frageengel Munkar und Nakir, die die Verstorbenen im Grabe zur Rechenschaft über ihr Leben ziehen; von diesen Antworten hängt das Schicksal der Gläubigen im Jenseits ab.

[70] Hier ist wieder, wie oben beim Kamele und wie in vielen künftigen Fällen, der Mißbrauch als Strafe für einen Fehler gedacht.

[71] Vorzugsschüler.

[72] Wie das früher die Griechen dortzulande getan hatten.

[73] Weil er ins Frauengemach, den Harem, getreten war, obwohl dort fremde Frauen anwesend waren.

[74] Lanzenwerfen zu Pferde.

[75] Oberhaupt mehrerer Dörfer.

[76] Hiob.

[77] Strick.

[78] Hatib heißt der, der den Hutbe oder das öffentliche Gebet für den Herrscher zu sprechen hat.

[79] Baschi ist eine Art Obrigkeit in kleinen Orten.

[80] Die Ansprache an den Leichnam hat den Zweck, den Toten anzuweisen, wie er den Frageengeln Munkar und Nakir (s. S. 13), die sofort, wann er begraben ist, zu ihm kommen, zu antworten hat.

[81] Derbend, das persische und dann türkische Wort für Hohlweg, ist ein häufig vorkommender Ortsname.

[82] Studenten.

[83] Zum Verständnis der witzigen Antwort Nasreddins sei bemerkt, daß Hafis ein Mann genannt wird, der den Koran auswendig weiß, also gleichsam eine Hülle des Korans ist.

[84] Vergl. im Koran den 23. Vers der 18. Sure: »Und sprich von keiner Sache: ›Siehe, ich will das morgen tun‹, es sei denn, du setzest hinzu: ›So Allah will.‹«

[85] Dickgekochter Traubensaft; die Oberfläche glänzt.

[86] Ein aus enthülstem und gestoßenem Korn gesottener Teig.

[87] Geronnene Milch, die getrocknet worden ist.

[88] Ein Gericht aus Reis oder zerriebenem Teig, übergossen mit heißer Butter.

[89] Eine Münze von ganz geringfügigem Werte.

[90] Der Batman, ursprünglich und auch jetzt noch ein persisches Handelsgewicht, hat heute in der Türkei sechs Oka, also etwa siebenundeinhalb Kilogramm.

[91] Ein Rechtsgelehrter.

[92] Der Scherz beruht darauf, daß der Sohn kindischerweise ein (arabisches) Fremdwort anwendet, das der Vater entweder nicht versteht oder nicht verstehn will.

[93] Ein arabisches Wort, das Handel und etwa Börse bezeichnet.

[94] Getrocknetes Fleisch.

[95] Der berühmte persische Dichter (1414 bis 1492).

[96] Im Türkischen wird das Wort Pfirsich als Synonym für Kuß gebraucht.

[97] Die Verrichtung der Bedürfnisse macht unrein, so daß eine Waschung vorgenommen werden muß.

[98] Eine kleine baumwollene Mütze.

[99] Tamerlan war nicht nur, wie sein Name besagt (Tamerlan ist entstanden aus Timur-lenk, d. i. Timur der Lahme), lahm, sondern auch sehr häßlich; über sein Gesicht zog sich eine schreckliche Narbe. Vgl. unten Nr. 327.

[100] Ein Fastenmahl.

[101] Siehe die Fußnote auf S. 13.

[102] Nämlich die oben als Nr. 71 mitgeteilte.

[103] Über die Quellen, die Decourdemanche für die einzelnen Stücke benutzt hat, sei nach seinen Angaben folgendes mitgeteilt: Die Nummern 1-179 beruhen auf einem Manuskripte ägyptischer Herkunft, von dem er meint, daß es Cardonne gehört habe, und dessen Papier, ein französisches Fabrikat, die Jahreszahl 1757 aufweist, die Nummern 180-210 auf einem zu Ende des 16. oder zu Anfang des 17. Jahrhunderts niedergeschriebenen Manuskripte, die Nummern 211-214 auf einem Manuskripte des 19. Jahrhunderts, die Nummern 215-224 auf einem Manuskripte mit alter arabischer Schrift, die Nummern 225-238 auf einem Manuskripte in ägyptischem Arabisch, die Nummern 239-268 auf einem Manuskripte vom Jahre 1089 der Hidschra (= 1678 u. Z.), die Nummern 269-279 auf einem Manuskripte des 19. Jahrhunderts, die Nummern 280-292 auf einem Manuskripte, das das Ankaufsdatum von 1614 trägt, die Nummern 293-295 auf Dietericis _Chrestomathie Ottomane_ und die Nummern 296-321 auf dem Volksbuche.

[104] Der zuerst genannte Titel ist der der benutzten Fassung. Der erste Absatz der Noten gibt die Textstellen, der zweite und dritte geben Verweise und Literaturnachweise.

[105] Die an dieser Stelle gebrachten Nachweise gehören fast sämtlich zu der 3. Facetie Arlottos (I, S. 7 ff. und 174 ff.).

[106] Vgl. Brockelmann, _Geschichte der arabischen Litteratur_, I, Weimar, 1898, S. 154 ff.

[107] Vgl. Brockelmann, II, S. 502.

[108] Brockelmann, I, S. 53 ff.

[109] Soll wohl _Matinensis_ heißen.

[110] Brockelmann, II, S. 29.

[111] D. i. Roberti Titii Burgensis _Locorum controversorum libri X_, Florentiae, 1583.

[112] D. i. Ménage, _Origini della lingua italiana_, Geneva, 1685.

[113] Plutarch, De exilio, 6: Καίτοι γελῶμεν τὴν ἀβελτερίαν τοῦ φάσκοντος, ἐν Ἀθήναις βελτίονα σελήνην εἶναι τῆς ἐν Κορίνθῳ.

[114] D. s. Angeli Monosinii _Floris italicae linguae libri novem_, Venetiis, 1604.

[115]Τὰ ὑπολειπόμενα εἶναι εὐνόητα· προσφυγὴ τοῦ Ἑβραίου εἰς τὰ δικαστήρια, δικαίωσις τοῦ Χώτζα, διατεινομένου ὅτι παρὰ τοῦ Ἀλλὰχ ἐζήτησε καὶ ἔλαβε τὸ ποσόν, καὶ ὁτι εἶναι ἀδύνατον νὰ παραδεχθῇ ὅτι εὑρίσκεται ἄνθρωπος, καὶ μάλιστα Ἑβραῖος, δυνάμενος νὰ παίζῃ τοσοῦτον κινδυνῶδες μετὰ τῶν χρημάτων αὐτοῦ, καὶ τέλος νόμιμος ἀπώλεια τῶν ῥιφθεισῶν αὐτῷ λιρῶν.

[116] Über diese beiden Sammlungen vgl. Wesselski, _Mönchslatein_, S. 199 und Firenzuola, _Novellen und Gespräche_, übers. v. Wesselski, München 1910, S. 176 ff.

[117] Cantimir schickt der Erzählung folgende Worte voraus: Nos Historiens ajoutent encore une circonstance bien capable de convaincre; c’est qu’avant l’engagement (gemeint ist die Schlacht von Angora am 20. Juli 1402, in der Bajazet von Timur geschlagen und gefangen genommen worden ist) Tamerlan qui etoit campé assez près de Jenishehir, c’est Neapolis de l’Asie mineure, passa trois jours à écouter Nasruddin Hoja: ce bouffon, ou plutôt cet Esope Turc charma si fort le Prince avec ses fables, qu’il lui fit oublier de saccager la ville. Je dois quelque chose à la curiosité de mon Lecteur, et je vais par maniere de digression l’amuser de qelques particularités au sujet de cet homme-là: je les prends d’un ~livre Turc~.

[118] S. dazu unten die Anmerkung zu Nr. 265.

[119] Das Motiv von der ~lebenden Kette~ kommt natürlich auch in andern Verbindungen vor, worüber man Köhler I, S. 113 vergleiche, ferner Hans Sachs, IV, S. 73 ff., M. Lidzbarski, _Geschichten und Lieder aus den neuaramäischen Handschriften der Kgl. Bibliothek zu Berlin_, Weimar, 1896, S. 71 ff., Bolte in der _Z. f. vgl. Littg._, XI. S. 233 und _Archiv für slavische Philologie_, XXI, S. 281 und XXVI, S. 462; weiter außer den an diesen Stellen gegebenen Verweisen: _The Kathá Sarit Ságara_, transl. by C. H. Tawney, Calcutta, 1880 ff., II, S. 111 ff.; _The Sackful of News_ bei Hazlitt, II, S. 185; P. Sébillot, _Littérature orale de la Haute-Bretagne_, Paris, 1881, S. 255; Bronner, _Bayerisches Schelmen-Büchlein_, S. 164.

[120] S. Brockelmann, II, S. 15 ff.

[121] S. Brockelmann, II, S. 56.

[122] Vgl. die oben auf Seite 201 ff. gemachten Angaben über das Alter der im _Sottisier_ benützten Manuskripte.

[123] 833 gestorben.

[124] _Koran_, 21, v. 68 u. 69.

[125] _Koran_, 20, v. 68-72.

[126] _Koran_, 20, v. 79.

[127] _Koran_, 20, v. 23.

[128] _Koran_, 3, v. 43.

[129] In der Vorbemerkung sagt Durnoret: »Les trois petits contes qu’on va lire sont extraits de _Nasser eddin khodjah_ appellé vulgairement _Nazérétin khodjah_. Cet écrivain facétieux a composé un livre d’histoires écrites en turc, parmi lesquelles on en trouve quelques unes d’assez plaisantes et d’assez originales. En général le style de Nazérétin est simple et naturel, sans être privé néanmoins de cette grâce qui fait le merite du conteur. Son recueil qui est très-répandu en Orient, existe à Paris parmi les manuscrits de la Bibliothèque du Roi. Nous avons eu pendant longtemps à notre disposition un petit manuscrit des oeuvres de cet auteur ...« Bemerkt sei hier noch, daß die erste der drei von Dumoret mitgeteilten Erzählungen eine ziemlich genaue Parallele zu Arlotto, Nr. 171 (II, S. 179 ff. und 253 ff.) bietet.

[130] Die neapolitanische Version kenne ich nur aus den Zitaten Amalfis a. a. O. und den G. Ruas im _Giornale storico della letteratura italiana_, XVI, S. 257.

[131] Ebenfalls um einen Gruß streiten sich drei dumme Schulmeister in einer Geschichte im _Madschmu az zarf_ von Abu Madjan (Ende des 12. Jahrhunderts; vgl. Brockelmann, I, S. 438), die Basset in der _RTP_, XXI, S. 441 ff. übersetzt hat; der zweite Schulmeister erzählt, wie sich seine Schüler und er selbst im Brunnen gesehn haben usw., wozu oben Nr. 165 und unten Nr. 311 zu vergleichen sind.

[132] Nachweise geben Grimm in den _KHM_, III, S. 233 ff., Österley zu Paulis _Schimpf und Ernst_, Nr. 261 und zu _Gesta Romanorum_, Nr. 91, Liebrecht in _Zur Volkskunde_, Heilbronn, 1879, S. 119, Bolte zu Schumanns _Nachtbüchlein_, Nr. 43 mit den Nachträgen bei Frey, S. 285, Goetze-Drescher bei Hans Sachs, V, S. 249 und Rua a. a. O.; dazu noch T. Garzoni, _La sinagoga de gl’ignoranti_ (1. Ausg. 1589), Venetia, 1605, S. 70 ff. (»appreßo à Filarco«). Um vier Penny, die dem närrischesten gehören sollen, streiten ~vier~ Weber bei Swynnerton, S. 252 ff., No. 37: _Of the four foolish weavers_.

[133] Die darin unserer Erzählung vorangehende hat eine Parallele in der serbischen Ausgabe, S. 178 ff.

[134] Zu dem Motive ~Seigneur dessus, seigneur dessous~ vgl. Wesselski im _Euphorion_, XV, S. 12, Nr. 42 und Köhler, III, S. 167. Die auf der Novelle Morlinis beruhende Novelle Straparolas ist die Quelle für das 19. Kapitel des _German Rogue_ (Brie, _Eulenspiegel in England_, S. 119); auf die 33. der _Cent nouvelles nouvelles_ gehen _Recueil_, 1555, S. 131 ff., nouv. 33, _Aventures_, 1556, S. 160 ff., nov. 36 und _Aventures_, 1577, Bl. 71b ff., devis 26 zurück.

Inhalt des I. Bandes

Seite

Einleitung IX

I. Türkische Überlieferungen 1

1. Die hundertfünfundzwanzig Schwänke des Volksbuchs 3

2. Aus Manuskripten verschiedenen Alters 67

3. Angeblich historisches 187

4. Moderne Volkserzählungen aus Nasreddins Heimat 193

Anmerkungen literatur- und stoffgeschichtlichen Inhalts 197

Die seltsame Predigt 205

Der lebendige Traum 206

Sonderbare Zeitrechnungen 207

Was geschieht mit den alten Monden? 208

Strafe von Tieren 208

Rhaphanizein 211

Sich selber nicht kennen 214 und 274

Der vermeintliche Tote 216, 217, 226 und 240

Abhacken des Astes, auf dem man sitzt 216

Memminger Mond 218

Dank an die Kleider 222

Der Esel als Richter 224

Scipio und Ennius 225

Todeszeichen 225

Den Fröschen Geld gegeben 226

Drei Fragen (Kaiser und Abt) 226

Früchte an den Kopf geworfen 227

Eiche und Kürbis (Fabel) 228

Einbeiniges Geflügel 229

Dieb auf dem Mondstrahl 231

Reiter kennt sein Pferd nicht 234

Verkehrt aufsitzen 235

Kuhmist an der Zimmerdecke 236

Die Rettung des Mondes 241

Lebende Kette 242 und 269

Verbrennung eines Hauses des Ungeziefers halber 244

Kürbis als Pferdeei 249

Luftschlösser 249

Spiegelbild verkannt 250 und 276

Befehle bei einem verkehrten Anlasse befolgt 251

Verkehrte Ansprache oder Begrüßung 252

Des Schneiders Fahne 256

Der Dämon als Reittier 261

Der Bettler bei dem Gatten seiner ehemaligen Frau 263

Schweigwette 263

Streit um einen Gruß 263

Wettstreit der drei Faulen 264

Der vermeintlich verlorene Esel 267

Die verwechselten Füße 269

Fleischverkauf an die Hunde 270

Seigneur dessus, seigneur dessous 271

Heimschicken von Tieren usw. 272

Der Schüler aus dem Paradiese 275

Der getäuschte Verfolger 276

Mit dem Diener teilen 280

Der Lehrer, der nicht lesen kann 282

_Index._‚

ibn Abdirabbihi, _Kitab al ikd al farid_‚ I, 206 254 258; II, 201 202 230 238 240.

al Abschihi, _Mustatraf_‚ I, 255 257 273 279; II, 202 203 230 236 238.

Abstemius, _Hecatomythia_‚ II, 249.

Agricola, _Sprichwörter_‚ I, 239.

Alexander ab Alexandro, _Dies geniales_‚ II, 185.

_Amans (Les) trompez_‚ II, 250.

Andrews, _Contes ligures_‚ II, 183 195.

_Anthropophyteia_‚ I, 207 216 217 224 228 237 273 278 279; II, 232 243.

ibn Arabschah, _Fakihat al hulafa_‚ I, 217 255; II, 186.

_Archie Armstrong’s Banquet of Jests_‚ I, 231 237 249 250; II 219.

Arguijo (Juan de), _Cuentos_‚ II, 226 233.

Arienti, _Porretane_‚ I, 220 239 254.

Arlottos _Schwänke_‚ I, 205 207 227 240 246 256 259 260 275 278; II, 203.

Armeno-Wetzel, _Die Reise der Söhne Giaffers_‚ II, 198.

Artin Pascha (Yakoub), _Contes populaires de la vallée du Nil_‚ I 224; II, 229 234.

Asbjörnsen, _Fairy Tales from the Far North_‚ I, 274.

Aesop I, 218 259; II, 206.

Augier et Sandeau, _Le gendre de M. Poirier_‚ I, 208.

Aurbacher, _Volksbüchlein_‚ I, 211 220 232 272.

_Aventures (Les joyeuses)_, 1556 I, 223 233 271; II, 187.

_Aventures (Les joyeuses)_, 1577 I, 233 271.

_Baitál Pachisi_‚ II, 185.

Bandello, _Novelle_‚ I, 222 242; II, 250.

_Banquet (A choice) of Witty Jests_‚ II, 219.

Baraton, _Poesies_‚ I, 225 280.

Bar-Hebraeus, _The Laughable Stories_‚ I, 212 219 231 243 260 267 276 282; II, 181 183 188 191 224 230 241 242.

Basile (Giamb.), _Lo cunto de li cunti_‚ II, 205 211 214.

Basset, _Contes d’Afrique_‚ I, 216 233 236; II, 204 205.

— _Contes berbères_‚ I, 280; II, 201 243.

— _Lôqman berbère_‚ I, 226 273; II, 204.

— _Zenatia_‚ I, 239 263; II, 201.

Bebel, _Schwänke_‚ I, 210 231 240 252 275 280; II, 212 214 216 233.

Behrnauer, _Die vierzig Veziere_‚ I, 250 279.

Beroalde de Verville, _Le Moyen de parvenir_‚ I, 277.

Bezemer, _Volksdichtung aus Indonesien_‚ II, 197.

_Bharataka Dvâlrinçikâ_‚ I, 217.

Birlinger, _Volksthümliches aus Schwaben_‚ I, 268.

Bladé, _Contes populaires de la Gascogne_‚ I, 208 217 236 241 252 269; II, 205 245.

Boccaccio, _Decameron_‚ I, 216 229; II, 186.

Böhm, _Lettische Schwänke_‚ I, 249 252 268 274 276; II, 182 184 197 205 209 212 214.

Boner, _Der Edelstein_‚ I, 220 237; II, 194 244.

Bouchet, _Les Serées_‚ I, 277; II, 224.

Brant (Sebastian), _Esopi appologi_‚ I, 257 268; II, 249.

Bromyard, _Summa praedicantium_‚ II, 189 213.

Bronner, _Bayerisches Schelmen-Büchlein_‚ I, 207 220 242 246 249 273; II, 209.

Bullinger, _Contra Cochlaeum_‚ II, 219.

Busch, _Ut ôler Welt_‚ I, 252 276 280; II, 197 207 212.

Bütner (Wolfgang), _Von Claus Narren_‚ I, 213 223 238 241; II, 196 209 226.

Büttner, _Suaheli-Litteratur_‚ I, 213 225; II, 212.

Camerarius (Joachim), _Arithmologia_‚ II, 187.

— _Fabulae_‚ I, 259; II, 249.

Campbell, _Popular Tales of the West-Highlands_‚ I, 208 261 268 269 272 274.

C. A. M. v. W., _Zeitvertreiber_‚ I, 221 222; II, 221.

Carbone (Lodovico), _Facezie_‚ I, 225 250; II, 248.

Cardonne, _Mélanges de littérature Orientale_‚ I, 256 259; II, 241.

Carnoy, _Littérature orale de la Picardie_‚ I, 252 272; II, 183 205.

Casalicchio, _L’utile col dolce_‚ I, 225 250 262; II, 232.

Castiglione, _Il cortegiano_‚ I, 225; II, 227 239.

Catull I, 211.

Celtes, _Epigramme_‚ II, 214.

_Cent nouvelles nouvelles_‚ I, 271; II, 187 204.

Cervantes, _Don Quixote_‚ I, 268.

Chappuis, _Les facétieuses Journées_‚ I, 247.

Chevreau, _Histoire du monde_‚ II, 191.

Cicero, _De oratore_‚ I, 225; II, 239.

Cieco da Ferrara, _Mambriano_‚ I, 265.

_Conceites (The Pleasant) of Old Hobson_‚ I, 225 234.

Conceits, _Clinches, Flashes, and Whimzies_‚ II, 219.

_Conceyts (Certayne) and Jests_‚ I, 231; II, 226.

Cortesius, _Volantillae_‚ II, 221.

Cosquin, _Contes populaires de Lorraine_‚ I, 272; II, 182 183 184 195 203 204 205 209 211 213 214 245.

Costo, _Il Fuggilozio_‚ I, 228 235 278; II, 190 210 229.

Cowell, _The Jâtaka_‚ I, 272.

Crane, _Italian Popular Tales_‚ I, 265; II, 195 211.

_Cukasaptati_‚ II, 187.

Dähnhardt, _Natursagen_‚ I, 265.

Daudiguier (Henry), _Lysandre et Calisto_‚ II, 249.

Delicado, _La Lozana andaluza_‚ II, 249.

_Delight and Pastime_‚ I, 215.

_Democritus ridens_‚ I, 213 215 266 280.

_Descriptio Norfolcensium_‚ II, 230.

Des Periers, _Nouvelles récréations_, I, 223 233 235; II, 248.

Domenichi, _Facetie_‚ I, 215 221 231 232 250 266; II, 187 204 220 226 234.

Doni, _I Marmi_‚ I, 231.

— _Rime del Burchiello_‚ I, 233.

— _La Zucca_‚ II, 221.

Dschami, _Bäharistan_‚ I, 259 282; II, 189 202 239 240 241.

al Dschausi, _Kitab al askija_‚ II, 189.

Dschelaleddin Rumi, _Mesnewi_‚ I, 248 272; II, 185 243.

Dunbar (William) I, 256.

_Echa rabbathi_‚ II, 202.

_England’s Jests_‚ I, 229; II, 218.

Eyering, _Proverbiorum copia_‚ I, 220 237 247 250 280.

_Fables turques_‚ I, 267; II, 227.

_Fabliaux (Deutsche)_‚ s. Hagen, Keller (Ad. v.) und Lambel.

_Fabliaux (Französische)_‚ s. Legrand und Montaiglon-Raynaud.

_Facecies, et motz subtilz_‚ II, 220 229.

_Facetie (Les piacevoli et ridiculose) di M. Poncino della Torre_‚ I, 220.

_Facetie, motti, buffonerie et burle del Piovano Arlotto_‚ I, 247.

_Facezie e motti dei secoli XV e XVI_‚ II, 217.

al Farazdak I, 215.

_Farce des deux savetiers_‚ I, 220.

_Fincken-Ritter (Der edle)_‚ I, 244; II, 239 245.

Firenzuola, _La Trinuzia_‚ I, 275.

Fleury, _Littérature orale de la Basse-Normandie_‚ I, 210; II, 182.

Frey, _Gartengesellschaft_‚ I, 244 249 252 257 275; II, 192 204 212 237.

Galland, _Les paroles remarquables des Orientaux_‚ I, 207 232 247 258 259 261 262 263 282; II, 202 225 239 240 241.

Garibay, _Cuentos_‚ I, 229 247.

Garzoni, _La piazza universale_‚ I, 247.

— _La sinagoga de gl’ignoranti_‚ I, 265.

Gastius, _Convivales sermones_‚ I, 231; II, 187 225.

Georgeakis et Pineau, _Le Folk-lore de Lesbos_‚ I, 221 251 269.

Gerlach, _Eutrapeliae_‚ I, 247.

_German Rogue_‚ I, 271.

_Gesta Romanorum_‚ I, 264; II, 185 194 206.

Giuliano, _Dialogo d’un medico con un secretario et un palafreniere_‚ II, 190.

Gladwin, _The Persian Moonshee_‚ I, 222 243 254 258 259; II, 203 239 243.

Gonzenbach, _Sicilianische Märchen_‚ II, 213 215.

_Gotham (The Mad Men of)_‚ s. _Tales_‚.

_Grillenvertreiber_‚ I, 217.

Grimm, _Kinder- und Hausmärchen_‚ I, 222 264 272; II, 201 206 210 215 220.

Grimmelshausen, _Vogelnest_‚ II, 251.

Guicciardini, _Detti et fatti_‚ I, 225; II, 248.

_Guru Paramártan_‚ I, 217 225 268.

Hagedorn II, 190.

Hagen, _Gesammtabenteuer_‚ II, 188 214 245.

Haltrich, _Deutsche Volksmärchen aus Siebenbürgen_‚ I, 217 270; II, 205 206 215.

Hammer, _Rosenöl_‚ I, 248 261; II, 196 203 240 242 243.

Harrington (John) I, 257.

Harsdörfer, _Ars apophtegmatica_‚ I, 222 229 231 247 250 280; II, 221 233.

Hebel, _Schatzkästlein_‚ I, 215; II, 190 226.