Der Einzige auf der weiten Welt: Ein Menschenleben

Part 17

Chapter 17338 wordsPublic domain

Peter Rosegger schrieb an den Verfasser:

In der Sommerfrische habe ich nun Ihren Roman „_C. i._“ gelesen. Ich danke Ihnen und freue mich von Herzen des großen Talents, das Ihnen eine schöne Zukunft bringen wird.

Ich bin müde und habe das Bücherbesprechen aufgegeben. Doch über Ihren Roman, in dem sich Realismus und Idealismus (um mich abgebrauchter aber bezeichnender Ausdrücke zu bedienen) in klassischer Weise vereint, will ich gelegentlich doch ein paar Worte sagen. Ich fühle mich gehoben und sehr erfreut von Ihrem Buch.

Mit herzlichem Gruß

=Peter Rosegger.=

Adolf Bonz & Comp., Stuttgart

Schwiegersöhne

Roman

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 9.--

Eine wirkliche Daseinsfreude offenbart sich hier, die herzlichste innere Teilnahme an den Geschöpfen der eigenen Phantasie, die sich erwärmend auch dem Leser mitteilt, Gesundheit und Frische, die auf dem Urgrunde volksmäßigen bodenbeständigen Empfindens gedeihen. Das nun so viel bespöttelte Wort „Heimatkunst“ charakterisiert doch am besten das Werk, das eine Fülle von Typen aus dem Wiener Leben in Ernst und Humor zu einem prächtigen Lebensausschnitte vereint. Wenn ein früheres Buch dieses Erzählers bei Peter Rosegger jubelnde Freude erweckte, so wird auch dieser Roman bei jedem ähnliche Empfindungen auslösen.

Rhein. Kurier.

Gottsmann der Egoist

Roman

Geheftet M. 5.25, gebunden M. 10.50

In vielen Beziehungen geistesverwandt mit dem Altmeister Eduard Pötzl, ist er es auch in dem einen Punkte, die Liebe zum Österreichertum, zum Deutschtum in Österreich besonders, letzten Endes aber die Liebe zu Wien, zu jenem alten Wien, das nicht mehr ist, zum Wien Guschelbauers und des guten alten Wiener Liedes. Was Stüber-Gunther da über das österreichische Staatsbeamtentum sagt, wie er den Offizier sieht, die Gedanken, die er über die Lebensauffassung der in Wien ansäßigen Tschechen im Gegensatz zu den Deutschen andeutet, geben einem aufmerksamen Leser sehr zu denken. Die Gestalten des Romans sind glänzend und wahr gezeichnet. Es gibt Episoden darin, die zu den schönsten gehören, was man zu lesen bekommt. Der Gesamteindruck: Ein selten schönes Buch, das zu jenen Büchern gehört, die man sich aufhebt, und das sind alljährlich wohl sehr wenige.

A. Wohlfahrt in Fricks Rundschau.