Der deutsche Durst: Methyologische Skizzen der deutschen Kulturgeschichte

Part 22

Chapter 223,399 wordsPublic domain

[276] Scherr, Geschichte der Deutschen Frauenwelt, 5. Aufl., Leipzig 1898, II. Bd., S. 49.

[277] Schweinichen, a. a. O., S. 22.

[278] Scheible, Schaltjahr, III, S. 158.

[279] Tägliche Rundschau, 1888, Nr. 211.

[280] Thomas Platters Leben, herausgegeben von Heinrich Düntzer, Stuttgart o. O. (Kollektion Speemann).

[281] a. a. O., S. 43.

[282] Dr. Ludwig Geiger, Renaissance und Humanismus in Italien und Deutschland, Berlin 1882, S. 412.

[283] Geiger, a. a. O., S. 412.

[284] Geschichtliche Nachweisungen über die Sitten und das Betragen der Tübinger Studenten während des 16. Jahrhunderts.

[285] J. F. W. Zachariä, »Der Renommist«.

[286] Tholuck, Das akademische Leben im 17. Jahrh., 2 Bde., Halle 1853/54, und Rob. und Rich. Keil, Geschichte des Jenaischen Studentenlebens, Leipzig 1858.

[287] Joh. Huber, Bilder aus dem deutschen Studentenleben, Westermanns Monatsschr., Bd. XVII, 1865, S. 474.

[288] Philanders von Sittewald wunderliche und wahrhafte Gesichte. Sprachlich erneuert von Karl Müller, Leipzig o. J., I. Bd., S. 226 ff.

[289] Pennalen sind die Füchse der mittelalterlichen Universitäten, die erst durch »Deposition« zu Studenten gemacht wurden.

[290] Diese Annahme Moscheroschs ist irrig. Schoristen stammt wahrscheinlich von Schorum, was wohl Schmaus bedeutet. Siehe C. Beyer, Studentenleben im 17. Jahrhundert, Schwerin 1899, S. 59.

[291] Fuchs.

[292] Ölgötze.

[293] Scherr, Kulturgeschichte, S. 362.

[294] II. Band, S. 380 ff.

[295] Wessely, Deutschlands Lehrjahre, Stuttgart o. J., II. Bd., S. 173.

[296] C. Beyer, a. a. O., S. 45 ff.

[297] G. Bauch, Die Anfänge der Universität, Frankfurt a. O. usw., 1506--40, Berlin 1900, S. 14.

[298] Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit 1882, Sp. 333.

[299] Bauch, Anfänge, a. a. O., S. 14.

[300] Huber, Bilder, a. a. O., S. 474.

[301] Huber, a. a. O., S. 471.

[302] Der Gelehrte in der deutschen Vergangenheit, Leipzig 1900, S. 119. Karl Biedermann, Deutschland im 18. Jahrhundert, 4 Bde., Leipzig 1854--80, II. Bd., S. 19.

[303] Schranka, a. a. O., II. Bd., S. 291.

[304] Reicke, a. a. O., S. 119.

[305] Reicke, a. a. O., S. 73 ff.

[306] C. Beyer, a. a. O., S. 99.

[307] Das Wittenberger Stadtbier, S. 82.

[308] Fr. Nick, Die Hof- und Volksnarren usw., Stuttgart 1861, I. Bd., S. 292.

[309] 3. Auflage. Leipzig 1884.

[310] Eduard Vehse, Illustrierte Gesch. des preußischen Hofes usw., Stuttgart o. J., I. Bd., S. 226 ff.

[311] Nick, a. a. O., S. 206.

[312] Wessely, a. a. O., Seite 186.

[313] Franz Heinemann, Der Richter und die Rechtspflege in der deutschen Vergangenheit, Leipzig o. J., S. 64.

[314] Dr. ph. Moritz Geyer, Altdeutsche Tischzuchten, Altenburg 1882.

[315] C. Beyer, a. a. O., S. 81.

[316] Beyer, S. 84 ff.

[317] Herausgegeben von J. A. Schmeller, 2. Aufl., Breslau 1883.

[318] G. Steinhausen, Geschichte des deutschen Briefes, Berlin 1899, I. Bd., a. m. O.

Das Geschlechtsleben in der deutschen Vergangenheit

von =Max Bauer=. 2. Auflage, brosch. Mk. =4.--=, geb. Mk. =5.50=.

Das _Berliner Tageblatt_ brachte wenige Tage nach Erscheinen des Buches folgende Besprechung: »Mit sachlichem Ernst und strengem Zurückstellen aller Einzelheiten, die nur einen pikanten Reiz haben könnten, führt der Autor in ein Kapitel der Kulturgeschichte, das -- selten behandelt -- doch von einschneidender Wichtigkeit für die Beurteilung des Volkslebens ist. Mit Recht wendet er sich gegen die Lobredner der »guten alten Zeit«, welche die Schäden im Verkehr der Geschlechter als ein Zeichen der Gegenwart hinstellen. Wir erfahren aus dem Werke Bauers, wie umgekehrt die Anschauungen über Geschlechtssittlichkeit in vergangenen Jahrhunderten bei weitem gröber und in ihrer Naivität für unser heutiges Gefühl verletzend sind. Der Verfasser bringt aus alten urkundlichen und litterarischen Quellen eine Fülle von Stoff und läßt in anschaulichen Bildern den Geist jener Zeiten, soweit er sich im Verkehr der Geschlechter äußert, an uns vorüberziehen. Er beginnt mit dem frühen Mittelalter, mit der moralischen Devastierung des alten Germanentums, und spiegelt das Leben in Stadt und Land und in den Klöstern wieder. Interessant ist das Kapitel ›Die Kleidung‹, nicht minder seine Ausführungen über das ›Schönheitsideal‹. Das Buch wird auf den Kulturhistoriker wie auf den Ästhetiker gleiche Anziehungskraft ausüben.«

»Der kleine handliche Band bietet einen kurzen Abriß seines Themas, wie ihn jeder kennen muß, der sich mit den schwierigen Fragen der Prostitution und der öffentlichen Sittlichkeit auch nur in passiver Anteilnahme beschäftigen will.«

»_Die Frau_« (Helene Lange).

»... Ein recht nützliches Werk, aus dem man sich schnell orientieren kann. Daß es flott und unterhaltend geschrieben ist, ist ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorzug. Wo es Not tat, hat Bauer auch einmal ein kräftiges Wörtlein gesprochen und sich überhaupt nicht geniert, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen.«

_Berliner Morgenpost._

»Das Buch wird nicht nur auf den Kulturhistoriker und Ästhetiker, sondern auch auf den ernsten Laien, auf den gebildeten Mann und die weise, denkende Frau die gleiche Anziehungskraft ausüben.«

_Rhein.-Westf. Zeitung._

»Wenn die Menschen reif zur Liebe werden«

Der Schluß eines langen »_Zur Frauen- und Ehefrage_« betitelten Aufsatzes von Dr. _Eduard Platzhoff-Lejeune_ in der letzten Nummer der wissenschaftl. Beilage der _Münchner Allgemeinen Zeitung_ lautet folgendermaßen:

Nach Carpenter lassen sich folgende »als erste und dringendste Besserungsversuche« bezeichnen:

»Das vor der Pubertät über geschlechtliche Vorgänge und Gefahren aufgeklärte Kind wird mit offenen Augen in die Ehe gehen. Die Befriedigung des sexuellen Triebes wird als »eine natürliche Begleiterscheinung des Lebens auftreten, als etwas, das ungesucht kommt ..., das aber niemals als ein Ziel an sich begehrt werden darf«. Sie wird einen Spezialfall der ehelichen Gemeinschaft bilden und nur gerade die Kindererzeugung und die Verausgabung des physischen Kraftüberschusses zur Folge haben; sie wird den Charakteren und Wünschen beider Gatten entsprechend in ihrem Leben einen größeren, geringen oder gar keinen Raum einnehmen; sie wird jedenfalls nicht als der Gipfelpunkt des ehelichen Zusammenlebens, noch als »zum täglichen Brot gehörig« betrachtet werden. Vor allem aber -- darauf läuft das ganze Werk hinaus -- muß die Frau vor der Brutalität des Mannes, vor der »Unsittlichkeit in der Ehe« geschützt werden. Das kann auf doppelte Weise geschehen. Das in Frankreich nicht mehr unbekannte »Heiratszeugnis« bescheinigt ärztlich, daß das Vorleben des künftigen Gatten, wie es auch immer gewesen sein mag, seinen Gesundheitszustand nicht ungünstig beeinflußt hat; gewissenhafte Eltern werden von dem Bräutigam ein solches zu fordern den Mut finden. Zweitens wird der nötige Schutz durch den in Amerika bekannten Heiratsvertrag gewährleistet, worin die Bedingungen des geschlechtlichen Verkehrs festgesetzt und insbesondere die jedesmalige Einwilligung der Gattin als unerläßliche Bedingung vorausgesetzt wird. Bruch des Vertrags ist Grund zur Ehescheidung. Natürlich setzen derlei Zeugnisse und Verträge eben voraus, daß die Braut weiß, worum es sich handelt, und sich nicht schämt, es zu wissen. Wo ist sonst Wissen Schande? Und wie unsinnig, den Zeugungs- und Geburtsvorgängen ein Brandmal anzuhängen -- »süßes Geheimnis«, lautet der Euphemismus -- während das glückliche Resultat mit Pauken und Drommeten gefeiert wird.

Es muß eine Zeit kommen, die dem Carpenterschen Buche unrecht tun wird, denn es ist das Produkt einer Uebergangsepoche, unbestimmt in seinem Programm, unpraktisch und zweifelnd in einigen seiner Zukunftsvorschläge. Messen wir es freilich an den gegenwärtigen Zuständen, so ist es ein kühnes und mutiges Buch, das Tausenden von Unglücklichen ihr Elend grell beleuchtet und andere Tausende vor dem gleichen Elend bewahrt. Loves coming of age ist ein Buch gegen die Frau von gestern und heute, es ist vor allem ein Buch gegen den Mann. Und wie gut ist es, wenn Männer gegen Männer schreiben, Frauen gegen Frauen! Die bequeme Anklage, man verstehe sich eben nicht und sei zur gegenseitigen Beurteilung zu verschieden, wird hinfällig, und wider Willen läßt man das Gericht des Geschlechtsgenossen über sich ergehen. -- Es ist ein frisches und gesundes Buch und in der Schilderung des heutigen trostlosen Zustände beredt und ergreifend. Dem Uebersetzer gebührt Dank, daß er ihm seinen Weg durch die deutschen Lande geebnet hat.«

Das Buch von Carpenter (4. Aufl.) ist durch alle Buchhandlungen zum Preise von Mk. 3.-- brosch. und Mk. 4.-- eleg. geb. zu beziehen.

Neue Werke des mährischen Dichters Karl Hans Strobl.

»Die Vaclav-Bude«.

Ein Prager Studenten-Roman. 2. Aufl.

Br. M. 3,--, geb. M. 4,--.

»Nach der süsslichen Romantik ›Alt-Heidelbergs‹ wirkt ein so gesundes Buch, wie das vorliegende, doppelt wohlthuend. Strobl schildert in seinem Studentenroman die letzten Tage der sturmbewegten Zeit unter dem Ministerpräsidenten Badeni. Die Schrecken dieser wenigen Wochen sind von dem Autor mit einer solchen Anschaulichkeit geschildert, dass es einem an mancher Stelle den Atem verschlägt.«

(Deutsche Zeitung, Wien.)

»Ein prächtiger Hass, eine lobenswerte Wut gegen die konventionellen Ausdrucksformeln ist hier in einer Weise zutage getreten, die in ihrer ganzen Bedeutung freilich nur der Selbstschaffende wird entsprechend würdigen können, der am besten weiss, wie viel fertige Phrasen an einen herandrängen, setzt man nur die Feder ans Papier.«

(Mährisch-schles. Korrespondent.)

»Strobl ist einer der nervösesten und sensitivsten unter den modernen Poeten. An Gegenständlichkeit und ›historischer Treue‹ leistet er das Aeusserste ... Strobl hat den Ausschnitt eines Weltbildes gegeben und etwas wie den deutschen Prager Roman unserer Tage gegründet.«

(Die Zeit, Wien.)

»Strobl schildert mit grosser dichterischer Kraft und Anschaulichkeit, die stellenweise an das Packendste, was Zola geschrieben hat, erinnert. Stimmungen und Vorgänge in den blutigen Prager Dezembertagen nach dem Sturz des Ministeriums Badeni, ohne dabei viel von Politik zu reden.«

(Vossische Zeitung, Berlin.)

»In der Beschränkung ein Meisterwerk, verdient Strobls Roman aus Mähren die Reise durch ganz Deutschland und Deutsch-Oesterreich zu machen, und das unwillkürliche Misstrauen der litterarischen ›Globetrotter‹ gegenüber dem neuen Roman zu besiegen.«

(Tagesbote aus Mähren und Schlesien.)

»Und sieh', so erwarte ich dich!«

Skizzenbuch einer reifen Liebe. Br. M. 3.--.

»Hier ist Gleichheit, Reife und weites Schauen. Und in einer blühenden Sprache ist es geschrieben. Ich habe fast jede Skizze mehrmals gelesen und bin mir doch nicht darüber einig, welche den Preis verdiene. Diese tönenden Klänge des Weib-Erwartens mit ihrer ewigen Melodie, ihrem Leitmotiv des Einswerdens in der Liebe sind durchaus gleichwertig und vereinigen sich zu einer schönen Symphonie.«

(Neue Bahnen, Wien.)

»Eine starke schöpferische Natur ist es, die in diesem Skizzenbuch einer reifen Liebe eine Liebesauffassung von höchster Bedeutung niederlegt. In einer sehr poetischen, fast rhythmischen Prosa zieht der Verfasser die Zukunftslinien, die zu einer Erhöhung des Liebesmysteriums führen.«

(Deutsche Warte, Berlin.)

»Hier ist etwas Erhabenes, etwas wie Orgelton, etwas ungemein Melodiöses.«

(Litterarisches Echo.)

»Aus Gründen und Abgründen«.

Skizzen aus dem Alltag und von drüben. Br. M. 3.--.

»Gleich bei dem ersten Stücke hatte ich die Empfindung: Das ist ein Selbständiger, ein Starker, einer, der nichts Unempfundenes, nichts Angelesenes, Erborgtes giebt, ein aus seinem tiefsten Innern schöpfender, phantasiefroher Könner.«

(Brünner Neue Zeitung.)

»Aus den verschiedensten Tönen, den zartesten psychischen Schwingungen, den brutal-grotesken Klängen toller Nächte hören wir die Stimme einer Individualität. Strobl weiss in sein Inneres zu lauschen, versteht es, mit eigenen Worten zu reden.«

(Bohemia.)

»Man hat wirklich das Gefühl bei dem Stroblschen Werke: es ist nicht geschrieben, um irgend jemand zu gefallen, sondern es ist geschrieben, weil es geschrieben werden musste, weil der Dichter den inneren Drang fühlte, die Gestalten, die ihm Herz und Hirn erfüllten, sich herauszuschreiben.«

(Berliner Börsen-Courir.)

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.

Verlag von _Hermann Seemann Nachfolger_ in _Leipzig_.

Frauen-Rundschau

Reich illustrierte Halbmonatsschrift für die gesamte

Kultur der Frau

(vormals »Dokumente der Frauen« von _Marie Lang_, IV. Jahrg.)

Redaktion: =Dr. phil. Helene Stöcker= und =Carmen Teja=.

Abonnementspreis

pro Jahrgang M. 8,-- pro Quartal M. 2,-- Einzelheft 40 Pf.

Probenummern versendet =gratis und franko= an jede Adresse die

Geschäftsstelle der »Frauen-Rundschau« Leipzig-R., Goeschenstr. 1.

Neue Bücher von Marie Janitschek:

»Aus Aphroditens Garten«.

Band I. =Maiblumen.=

Band II. =Feuerlilie.=

Jeder Band brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50.

Die neue Eva.

2. Auflage (3.-4. Tausend).

Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50.

Auf weiten Flügeln.

Erzählungen.

Preis brosch. M. 2,50, eleg. geb. M. 3,50.

Neue Bücher von =Frau=

Elsa Asenijeff:

Unschuld.

Ein modernes Mädchenbuch.

2. Aufl. Br. M. 2,50, geb. M. 3,50.

Tagebuchblätter einer Emanzipierten.

2. Aufl. Br. M. 3,--, geb. M. 4,--.

Max Klingers Beethoven.

Eine kunsttechnische Studie.

Prachtwerk in Grossquart mit acht Heliogravüren und 23 Beilagen und Textbildern.

Preis in vornehmem Liebhaberband geb. M. 20,--.

Soeben ist im Verlage von =Hermann Seemann Nachfolger= zu =Leipzig-R.= erschienen der =neueste Roman= von

Yvette Guilbert:

Die Halb-Alten Les Demi-Vieilles.

Einzig autorisierte Ausgabe. 2. Auflage.

Preis brosch. M. 3,--, geb. M. 4,--.

»Da giebts kein Entrinnen, das ist ein Buch, das alle Frauen und Männer, denen ein modernes, menschlich bedeutungsvolles und tiefempfundenes Buch etwas zu sagen hat, werden lesen müssen; sie finden in guter fliessender Übersetzung den schmerzlichen Roman einer Frau, die in der Liebe alt wird, mit glühenden Farben intensiver Leidenschaft geschildert, und kann man dies Werk ein Stück Naturgeschichte nennen.«

_Deutsches Blatt._

... »Er ist bei weitem besser als der unlängst von Yvette Guilbert veröffentlichte Brettlroman ... Der Roman ist ein Spiegelbild von Yvettes Wesen. Derselbe seltsame Gegensatz vom äussersten Cynismus und tiefem Empfinden, wie in Yvettes Vorträgen, derselbe strebende vorwärtsdringende Sinn wie in ihrer Entwickelung.«

_Berliner Tageblatt._

Männer der Zeit

Lebensbilder der hervorragendsten Persönlichkeiten der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit. _Neue Folge._

Herausgegeben von Dr. =Julius Zeitler=.

Bis jetzt sind folgende Bände erschienen:

Band I. =Heinrich von Stephan= v. E. _Krickeberg_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,--.

Band II. =Alfried Krupp= von _Hermann Frobenius_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 2,60.

Band III. =Fridtjof Nansen= von _Eugen von Enzberg_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 2,60.

Band IV. =Friedrich Nietzsche= von _Hans Gallwitz_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,--.

Band V. =Franz Liszt= von _Eduard Reuß_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,60.

Band VI. =Max von Forckenbeck= von _M. Philippson_. Mit Porträt. Geb. M. 4,60.

Band VII. =Ludwig Windthorst= von _J. Knopp_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,60.

Band VIII. =Ernst Haeckel= v. _Wilh. Bölsche_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,60.

Band IX. =Ernest Renan= von _Ed. Platzhoff_. Ein Lebensbild. Mit Porträt. Geb. M. 3,60.

Band X. =David Friedrich Strauss=. Sein Leben und seine Schriften unter Heranziehung seiner Briefe dargestellt v. _Karl Harraeus_. Mit Porträt. M. 4,60.

Band XI. =Joseph Arthur Graf von Gobineau=. Sein Leben und sein Werk. von Dr. Lic. _Eugen Kretzer_. Mit Porträt. Geb. M. 4,--.

Band XII. =Max Klinger= v. _Lothar Brieger-Wasservogel_. Mit Porträt. Geb. M. 4,--.

Ausführliche Kataloge und Prospekte versendet an jede Adresse gratis und franko der Verlag von =Hermann Seemann Nachfolger in Leipzig, Goeschenstr. 1=.

Neue Romane von

=Wilhelm Holzamer=

=Der heilige Sebastian=

Roman eines Priesters.

Preis brosch. M. 3,--, geb. M. 4,--.

=Der arme Lukas=

Eine Geschichte in der Dämmerung.

Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50.

=Peter Nockler=

Die Geschichte eines Schneiders.

Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50.

»Es ist ein inniges, aus tiefster Lebenserkenntnis und tiefstem Fühlen heraus geschaffenes Buch, ein weises und tapferes Buch.«

_Deutsche Heimat._

=Die Vaclavbude=

Ein Prager Studentenroman v. Karl Hans _Strobl_.

2. Auflage.

2. Tausend.

Brosch. M. 3,--, geb. M. 4,--.

»Nach der süßlichen Romantik »Alt-Heibelbergs« wirkt ein so gesundes Buch wie das vorliegende doppelt wohlthuend. Strobl schildert in seinem Studentenroman die letzten Tage der sturmbewegten Zeit unter dem Ministerpräsidenten Badeni. Plötzlich fühlt man sich in jene Zeit zurückversetzt und lebt den Prager Rummel bis zur Verhängung des Ausnahmezustandes mit ... Die Schrecken dieser wenigen Wochen sind von dem Autor mit einer solchen Anschaulichkeit geschildert, daß es einem an mancher Stelle den Atem verschlägt.«

_Deutsche Zeitung._ Wien.

Von

Isolde Kurz

ist im Verlag von =Hermann Seemann Nachfolger= in =Leipzig= erschienen:

=Florentiner Novellen.=

2. Auflage. Gebunden M. 5,50.

=Italienische Erzählungen.=

Gebunden M. 5,50.

=Phantasien und Märchen.=

Gebunden M. 3,--.

=Gedenkblatt zu Böcklins Totenfeier.=

Mit Zeichnung von Bildhauer Roemer in Florenz. M. --,50.

=Frutti di Mare.=

Zwei humoristische Erzählungen. Preis geb. M. 3,--.

=Unsere Carlotta.=

Eine Erzählung. Geb. M. 3,--.

=Genesung,= Sein Todfeind und Gedankenschuld.

Drei Erzählungen. Geb. M. 5,--.

=Gedichte.=

3. Auflage. Geb. M. 4,--.

=Die Stadt des Lebens.=

Schilderungen aus der Florentinischen Renaissance. Broschiert M. 5,--, geb. M. 6,50.

=Zu beziehen durch alle Buchhandlungen des In- und Auslandes.=

Neue aktuelle Romane, die für jeden Gebildeten von Interesse sind.

Die Spiritisten

Roman von =Victor Blüthgen=

Preis brosch. M. 3.--, geb. M. 4.--.

»Wer dem Spiritismus nicht gänzlich ablehnend gegenübersteht, wer den geheimen Wunsch hat, daß verschleierte Gebiet der 4. Dimension kennen zu lernen, wer vielleicht schon gar im stillen einen Ausflug dorthin versucht hat, dem sei mit warmem Herzen dies Buch empfohlen ... Die ›Spiritisten‹ sind amüsant von der ersten zur letzten Seite, und man wird das Buch nur ungern vor Schluß aus der Hand legen.«

Altonaer Nachrichten.

Ein Buch voll herzerfreuenden Humors für Jung und Alt, insbesondere aber für die deutsche Frauenwelt ist

Der Liebesbrief meiner Köchin

von =Manuel Schnitzer=

2. Aufl. Preis brosch. M. 2., geb. M. 3.

»Der Wiener Humorist hat uns mit seinem ›Liebesbrief‹ wieder ein sonniges Buch geschenkt, das seine Leser in allen Kreisen finden wird.«

Hamburger Fremdenblatt.

»Aus dem Buch weht uns ein wohlthuender Dickensscher Humor entgegen, und mir fällt bei Schnitzers heiteren Spaziergängen durch das Leben immer Goethes Wort ein: »Die Menschen soll keiner belachen, als einer, der sie herzlich liebt.«

Berliner Lokalanzeiger.

»Ein wahres Kunstwerk ist dieses Buch, das in seiner Harmlosigkeit uns Liebenswürdigkeit spannt und fesselt. Man legt das Buch aus der Hand -- die handelnden Personen darin wird man nimmer vergessen. Von wie vielen Büchern mit »Geschichten« kann man dies sagen?«

Berliner Börsenzeitung.

»Es ist ein kleines Buch, das Wärme ausstrahlt.«

Berliner Tageblatt.

»Wer also selbst sich einen Genuß bereiten oder einem andern eine Freude bereiten will, der erwerbe dies Buch. Es wird ihm ein lieber Freund werden.«

Berliner Morgenpost.

Die Blauen

Eine humoristische Geschichte aus dem modernen Kunstleben von

=Paul von Schönthan.=

2. Aufl. Brosch. M. 2.50, geb. M. 3.50.

Dilettanten des Lasters

Roman von =C. Eysell-Kilburger (Frau Victor Blüthgen).=

Preis brosch. M. 3.--, geb. M. 4.--.

»Man meint nach der Lektüre dieses Romans die Mädchen persönlich zu kennen, diese Mädchen mit der frohbewußten äußeren Unabhängigkeit vom Manne und der heißen inneren Sehnsucht nach ihm. Diese Mädchen, die in brennender Neugier gern des Lebens süßestes Geheimnis ergründen möchten und doch wieder vor der Entschleierung des Bildes zu Sais schaudernd zurückschrecken und sich begnügen, nur mit zagen Fingern daran vorüberzustreifen -- Dilettanten des Lasters.«

Wiesbadener Tageblatt.

Neue Bücher von

=Amalie Skram=

Knut Tandberg

Die Geschichte einer Ehe

-- Preis brosch. M. 2.--, geb. M. 3.--.

Frau Ines

Erzählung

-- Preis brosch. M. 2.--, geb. M. 3.--.

Gebet und Anfechtung

Erzählung

-- Preis brosch. M. 2.--, geb. M. 3.--.

Das Problem des modernen Judentums, insbesondere des Zionismus, behandelt in grundlegender Weise:

Altneuland

Roman von

=Theodor Herzl=

4. Aufl.

Volksausgabe brosch. M. 2, geb, M. 3; Geschenkausgabe brosch. M. 4, geb. M. 5.

»Kein Gebildeter, der an den Strömungen im heutigen Judentum, an der Judenfrage überhaupt, auch nur den geringsten Anteil nimmt, sei es in freundlicher, sei es in feindlicher Weise, wird an diesem Buch vorübergehen können, an diesem Buch, das in einer wundervoll phantastischen Voraussetzung das zionistische Ideal, das Sehnen der Juden nach ihrer palästinensischen Heimat als verwirklicht hinstellt.«

=Ein originelles Buch für Mieter und Hausbesitzer!=

Soeben erschien:

Flucht aus der Mietskaserne.

Eine Wohn- und Baugeschichte von

=Johann Hennrich (Schulte vom Brühl)=.

Preis broschiert M. 2,--. gebunden M. 3,--.

Das Buch, das die Freuden und Leiden eines Wohnungsmieters vom ersten Einzug in eine Mietskaserne bis zum Einzug in das eigne Häuschen behandelt, ist eine der schlagkräftigsten humoristisch-satirischen Plaudererzählungen unserer modernen Litteratur. Jeder Wohnungsmieter wird seine helle Freude an diesen von einem echten Poeten dargebotenen Schilderungen haben. Das Buch hat auch eine _soziale_ Bedeutung. Es arbeitet den überall auftauchenden baugenossenschaftlichen Bestrebungen zur Behebung der Wohnungsmisere in die Hände und ist somit ein Werk von höchster Aktualität.

Verlag von _Hermann Seemann Nachfolger_ in Leipzig.

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.

Wichtige Novitäten auf dem Gebiete der bildenden Kunst und des Kunstgewerbes:

Kunstgewerbliche Laienpredigten

von =Prof. Henry van de Velde=.

Preis brosch. M. 3,50, geb. M. 5,--.

Jean François Millet.

Sein Leben und seine Briefe von =J. Cartwright=.

Einzig autorisierte deutsche Ausgabe von =Cl. Schröder=. Mit Porträt von _J. Fr. Millet_ in Heliogravüre.

Preis brosch. M. 14,--, geb. M. 16,--.

RUSKIN.

Sein Leben und sein Wirken von =Marie von Bunsen=.

Preis brosch. M. 4,50, geb. M. 6,--.

Monographien des Kunstgewerbes

Herausgegeben unter Mitwirkung aller in Frage kommender hervorragender Fachleute von =Prof. Dr. Jean Louis Sponsel.=

Bis jetzt sind folgende Bände erschienen:

Band I. =Geh. Reg.-Rat Dr. Wilhelm Bode=, _Vorderasiatische Knüpfteppiche_. Br. M. 7,--, in Leinwand geb. M. 8,--, Liebhaberband M. 9,--.

Band II. =Dr. Gustav E. Pazaurek=, _Moderne Gläser_. Br. M. 5,--, in Leinwand geb. M. 6,--, Liebhaberband M. 7,--.

Band III. =Dr. Adolf Brüning=, _Die Schmiedekunst_. Br. M. 5,--, in Leinwand geb. M. 6,--. Liebhaberband M 7,--.

Band IV. =Dr. Hermann Lüer=. _Technik der Bronze-Plastik_. Br. M. 4,--, in Leinwand geb. M. 5,--, Liebhaberband M. 6,--.

Band V. =Prof. Richard Borrmann=, _Moderne Keramik_. Br. M. 4,--, in Leinwand geb. M. 5,--, Liebhaberband M. 6,--.

Band VI. =Geh. Reg.-Rat Dr. Wilhelm Bode=, _Italienische Hausmöbel der Renaissance_. Br. M. 4,--, in Leinwand geb. M. 5,--, Liebhaberband M. 6,--.

Band VII. =Prof. Ferdinand Luthmer=, _Deutsche Möbel_. Br. M. 4,--, in Leinwand geb. M. 5,--, Liebhaberband M. 6,--.